- Frage:
Wollen Männer hingehalten werden?Manchmal habe ich den Eindruck, dass gar nicht das in erster Linie zählt, was zwischen zwei Menschen passiert... also diese besondere Verbindung, die man plötzlich gefunden hat, das vielleicht Magische der gemeinsamen Augenblicke - auch gerade, wenn es erst anfängt... sondern dass viel mehr Macht letztendlich etwas anderes hat. Nämlich die berühmten "Mechanismen" und "Taktiken"... "THE RULES". Dass also eine Liebesgeschichte auf einmal beendet wird von seiner Seite - weil es ihm zB "zu schnell" ging (Sex oder so). Dass etwas mehr Aussichten auf Erfolg hat, wenn sie sich ziert, dieses (in meinen Augen unreife und traurige) Spiel des Jeins mitspielt - nur damit er irgendwie Blut leckt... oder das Gefühl bekommt, eine "solide" und nicht so leicht zu Habende Frau erobert zu haben. Ist das wirklich so? Selbst wenn es "passt" und beide verliebt sind... er sogar erst einmal die treibende Kraft ist: wenn sie darauf eingeht - ist es dann vorbei?Antworten: -
Ganz ehrlich, die siehst das zu verkrampft und negativ. Es ist doch einfach so, dass man Menschen in letzter Konsequenz nur an ihrem Handeln beurteilen kann, nicht daran, was sie angeblich gewollt hätten, behaupten zu sein, gerne mal würden und so weiter. Daher braucht man gesunderweise und natürlicherweise einfach eine gewisse Zeit, um einen anderen Menschen so kenennzulernen, dass man wirklich sagen kann, ob er zu einem passt, zuverlässig genug ist, seriös ist und so weiter.
Wer meint, am zweiten Abend ach-so-verliebt zu sein und zu Sex bereit ist, der benutzt einfach nicht seinen Verstand, sondern nur seine Hormone und Triebe -- bestenfalls. Ich glaube, dass ganze darfst Du nicht als Hinhalten oder gar Spielen fehlinterpretieren, sondern solltest es als natürlichen Prozess sehen, jemanden kennenzulernen -- und zwar wirklich kennenzulernen, nicht nur in die Augen gucken, weiche Knie kriegen und feucht im Schritt werden. Das ist triebhaft und nicht partnerschaftsfähig. Genau deswegen ist eben was dran an "The rules", wie Du das nennst.
Wer mit person X meint, durch in-die-Augen-schauen und einstündiges Plaudern genug zu wissen, um ins Bett zu hüpfen, der wird das auch mit etlichen anderen Personen haben. Wer nicht genug Geduld zu und Vergnügen an ein paar Treffen und gemeinsamen Unternehmungen hat, der hätte tief in uns gefühlt ganz sicher auch nicht Genug Geduld zu und Vergnügen an einer dauerhaften Partnerschaft mit uns. Die Kennenlernphase ist immer Probezeit, Vorfühlen, Annähern. Wer sich von 0 auf 100 in ein paar Stunden ausreichend annähern kann, umins Bett zu hüpfen, der ist schon rein biologisch ganz offensichtlich kein Kandidat für eine Partnerschaft. kein Wunder, dass die weibliche Natur da im gesunden Falle klare Grenzen setzt.
Daher gilt ganz klar: Herz, Kopf und Bauch müssen ja sagen. Dazu braucht es faktisch Zeit, weil man sich ja kennenlernen muss, um das sagen zu können, und zwar in mehr als einer Situation!
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wir hatten dieses thema schon des öfteren hier.
ich halte rein gar nichts von hinhaltespielchen.
auch von frederikas these halte ich nichts, dass nur wer verliebt ist, sich sexuellen handlungen hingeben darf...
aussagen wie: wer zu schnell mit jemandem im bett landet (nach 1-2 treffen), handelt triebhaft und ist damit nicht partnerschaftstauglich, sind blanker unsinn.
würde sich bei mir eine frau derartig zieren, ich würde eher vermuten, dass SIE ihre spielchen treibt.
bevor ich dann davon ausgehen würde, eine besonders "partnertaugliche" frau vor mir zu haben, würde ich erst einmal davon ausgehen, eine berechnende frau vor mir zu haben!
sicher brauchet jeder typ eine andere zeit, um emotional mit jemandem warm zu werden, aber den langsamen typus als besonders partnerschaftstauglich einzuschätzen, halte ich für ein gerücht!
meine einschätzung wäre eher, es handelt sich um einen NICHT so emotionalen typ, einen, der eher verstandesorientiert handelt.
das ist ja nichts negatives, es muss lediglich passen...
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Es muss einfach harmonisch ablaufen. Kommt darauf an wie man sich kennen lernt, lernt man sich beim hobby kennen sprich man kennt sich schon monate oder jahre bis man etwas voneinander will, dann wird es sich für gewöhnlich etwas in die länge ziehen, weil einfach mehr am spiel steht wenn es schief geht. Noch schlimmer wenn man sich in einer art geschäftspartnerschaft befindet wo man kunde und freund gleichzeitig ist, da den sprung zu schaffen wird auch nicht schnell gehen.
Wenn man sich aber über ein Portal trifft und klar ist, dass man entweder funkt oder nicht sollten innerhalb eines monates die fronten geklärt sein, wenn sie dann nicht meine Freundin ist, lass ich sie ziehen, den entweder hat sie kein interesse an mir als mann oder/und spielt irgendwelche spielchen, das kann ich gar nicht brauchen.
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Spielchen sind etwas für den Kindergarten oder für blöde Frauen - Männer brauchen dies überhaupt nicht und wirkliche Frauen auch nicht. Es muss einfach passen - das kann schneller, das kann langsamer gehen. Einfach dem Gefühl folgen und der Situation. Alles andere ist schauspielern und den anderen nicht ernst nehmen bzw. respektieren.
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Wer mich hinhält, kann gehen und seine Spielchen woanders ausprobieren. Ich erwarte weder beim ersten, noch beim zweiten Date "mehr" und ich würde eine Frau auch nicht unter Druck setzen. Spielchen gehen allerdings gar nicht 8inkl. "willst Du gelten, mach Dich selten" und so ein Schwachfug.
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Die Hinhaltetaktik scheint aber leider üblich zu sein wie mir scheint..
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@6. zum Glück nicht von allen Frauen, doch diese sind ruckzuck von anderen Männern wieder abgegriffen. Aber es gibt irgendwie immer mehr von diesen Hinhaltefrauchen, die sich dann wundern und jammern, dass sie keinen Partner finden oder es nie lange einer mit ihnen aushält. Komisch, oder???
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@#7: passt zu : http://www.elitepartner.de/forum/an-aus-was-denn-nun.html .. ich bin nicht sicher was der Grund dafür ist, aber mich würde es doch stark interessieren..
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Ich denke, es ist alterbedingt wie man reagiert.
Eine Frau die noch den einen Partner für ihr Leben sucht, den ersten der einen vor den Altar schleppen soll, nun, da wird so manche kopfgesteuerte Frau den Mann eine weile länger als nötig hinhalten um das Prädikat wertvoll zu erlangen.
Eine Frau die 20 Jahre Ehe hinter sich hat und jetzt das Leben auskosten will, mit allen Höhen und Tiefen, wird sicher nicht weniger Wertvoll sein, aber gibt den eigenen "Trieben" vielleicht schneller nach, da sie ihren Wert kennt und auch in der Lage ist, das zu vermitteln. Am ersten Abend haben sicher wenige schon Sex. Die , die es haben wissen dann auch, dass ein weiteres Treffen sehr unwahrscheinlich wird und dann bracht man auch nicht zu lamentieren sonder hackt es ab.
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Schön, zu lesen, ihr Männer :-). Leider scheint es trotzdem manchmal so zu sein... wenn Frau "zu schnell" (was immer das im Einzelfall bedeutet) zu haben ist... und ihm ihre Zuneigung zeigt, um die muss er nicht mehr "balzen" und sie wird uninteressant oder so (keine Ahnung, was genau in so einem Menschen dann abläuft). Aber zum Glück gibt es wohl auch solche wie Euch!
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Ja, komisch - und auch, dass ich leider eher die Geschichten kenne, wo es abläuft wie dir FS beschrieben hat. Was sagt man dazu: auf einer Party "kennen gelernt", sie musste aber auch wieder recht früh gehen, trotzdem Email-Adressen ausgetauscht, weil man sich so sympathisch war und gut unterhalten hat... dann (wegen örtlicher Entfernung) erst einmal etwa zwei Monate Mail, mehr und mehr Telefonieren - super Gespräche, auch schon über sehr zentrale Dinge... was durchaus auch Vorstellungen vom Leben und Beziehung angeht (dabei aber total unverkrampft), dann erstes Treffen, zweites Treffen mit Kuß und beim dritten Mal "mehr" - also "alles". Dann seinerseits innerhalb von zwei Wochen (am WE dazwischen waren beide schon verplant) eine Art "Ausschleichen" des Ganzen... keine direkte Absage, aber plötzlich weniger bis keine Nachrichten mehr etc. pp. Vielleicht war die Dame ihm zu heißblütig im Bett!? Alles andere schien doch gestimmt zu haben, beide schienen sehr verliebt, er hat dem deutlich Ausdruck gegeben. Das Statement, dass sie zu hören bekam von einer gemeinsamen Freundin: selbst Schuld, hättest Dich rarer machen sollen, v.a. nicht so schnell intim werden... da ich das auch so ähnlich schon erlebt habe und gerade gestern eine Freundin etwas derartiges berichtet hat (oberflächliche Kennenlernphase deutlich länger, aber dann auch innerhalb von drei Wochen verliebt und "zusammen" - dachte sie) kommt man bzw. frau zu der traurigen Erkenntnis wohl immer "die Falschen" zu treffen... auszuwählen?
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Was aber geht in einem Mann vor, der offensichtlich nicht damit klar kommt, wenn sie auf sein "Streben" (er verliebt, Annäherung) eingeht? (Gibt es halt schon - vielleicht haben die coolen Burschen, die hier so schöne und souveräne Antworten geschrieben haben - alle Achtung! - ja solche Freunde unter ihren Kumpels und können was dazu sagen!?).
Ist das einer, der grundsätzlich nicht weiss, was er will? Oder zumindest keine feste Beziehung will und daher lieber diese Spielchen spielt, weil es dann vage und unverbindlich bleibt?
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Das Thema haben wir letztens - mal wieder - im Bekanntenkreis diskutiert.
Fast alle anwesenden Frauen (von Ende 20 bis Mitte 40) haben die Erfahrung gemacht, dass Männer leider immer noch zu sehr auf diese Hinhaltetaktik abfahren und die Frauen, die dieses Spielchen nicht gerne spielen, von den Herren der Schöpfung ziemlich bald nichts mehr gesehen haben.
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Das dumme ist doch, dass Spielchen spielen vom Anderen schnell durchschaut werden!
Spiele, wie ihr es nennt muß, man nur spielen, wenn man verzweifelt auf der Suche ist und diese Signale meist auch aussendet, sich aber aus taktischen Gründen anders verhält. Das geht nicht lange gut, da der/die jenige, dieses Spiel nicht allzu lang durchhält und umkipppt, sobald sich die auserkorene Person ebenfalls zurückzieht. Dann wird nämlich plötzlich zum Angriff gestartet, nachgelaufen und hinterhertelefoniert, weil man ja gar nicht WILL, dass der andere abspringt...Und schon fliegt die Taktik auf!!
Wichtig ist, sich seiner eigenen Wertigkeit bewußt zu sein und sich authentisch zu verhalten, indem was man sagt und tut!
Wenn ich keine Zeit, oder mal keine Lust habe jemanden zu sehen, dann ist es so. Wer allerdings nur VORGIBT, keine Zeit zu haben und sich aus reiner Taktik rar macht, steht innerlich nicht dahinter und bekämpft sich dadurch selbst!
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Habt Ihr meinen wohldurchdachten Beitrag in #1 überhaupt gelesen?
Es geht NICHT um Spielchen. Es geht um natürliches, richtiges Kennenlernen, das viele Facetten umfasst und es erfordert, sich allmählich anzunähern.
Wer früh Sex hat, noch bevor man sich richtig kennt, der setzt eben das Signal: ich habe mit Personen Sex, die ich nicht gut kenne. Da ist es dann nur logisch, dass der Mann abspringt.
@#11, #13: Ja, Ihr habt beide die These unterstützt. Danke für die Beiträge.
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Nun... ich für mich kann sagen, das eine Frau die sich zu schnell auf der Gefühlsebene anbiedert, eher abschreckend auf mich wirkt.
Ein bisschen Unsicherheit auf beiden Seiten am Anfang ist für beide gut und das ist unabhängig davon ob man mit einer am ersten, zweiten oder dritten Abend schläft. Wenn sie einem dann nicht gleich mit der großen Gefühlswelle kommt, bleibt die Spannung erhalten.
Und die Zeit, die man meint hingehalten zu werden, hängt auch immer vom eigenen Wollen ab!
Je mehr man will, desto schlimmer wird es empfunden.
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Wenn ich jemanden mag, dann will ich mit ihm Zeit verbringen, ihn sehen, mit ihm sprechen und ihm Nahe sein. Wenn ich mich dann sogar verliebe und Herz, Kopf und Bauch JA sagen, dann möchte ich Zärtlichkeiten austauschen und auch Sex. Das geht manchmal schneller und manchmal langsamer.
Ist die Zuneigung zu einer Person da, dann halte ich überhaupt nichts davon, das genaue Gegenteil davon zu tun, was man sich eigentlich wünscht. Wäre eine Frau verliebt in mich und möchte mich "haben", dann ist das doch vollkommen ok, wenn sie mich anruft. Allein dadurch bekundet sie schon Ihr interesse an mir. Wenn sie dann noch irgendwelche Unternehmungen vorschlägt, steht unausgesprochen, ich möchte Dich sehen und auch Deine Anwesenheit spüren. Da ist die "Regel": Eine Frau, die einen Mann will, ruft am Besten NIE an!", absoluter Quatsch! Das führt den armen Kerl nur in die Irre. Wenn ich als Mann immer anrufen muss und es nur von mir ausgeht, dass ich Treffen arrangiere, dann stelle ich meine Bemühungen rasch ein und denke, mein Gefühl für sie ist nur einseitig und stößt nicht auf Gegenliebe. Ich will ja auch niemanden belästigen. Das mit dem "Erobern" hat auch so seine Grenzen, wer nicht will, der hat schon.
Wenn man das Gegenteil von dem tut, wonach einem eigentlich ist, der lügt: Er belügt sich selbst und den anderen.
Diese ganzen Spiele in denen es um Macht und so tun als ob geht, sind von einer "kranken" Gesellschaft erfunden worden. Wen wundert es da, wenn sich daraus "ungesunde" Beziehungen entwickeln, die kaum Bestand haben? Im Anschluß sind wir um die Erfahrung einer weiteren gescheiteten Beziehung reicher und irgendetwas, sei es die Fähigkeit uns fallen zu lassen, sei es aufrichtig und ungekünstelt unsere Liebe zu zeigen oder uns voll auf einen Partner einzustellen, bleibt auf der Strecke.
Sehr traurig.
m / 46
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@15 "Natürliches, richtiges Kennenlernen". Meinst Du wirklich, dass Deine Sicht der Dinge DAS Patentrezept ist, dass es "richtig(er" ist als andere Weisen, das zu sehen und zu leben? Natürlich suchen wir hier auf unsere Fragen immer Antworten, die vielleicht eine Eindeutigkeit aufweisen... die zumindest eine Tendenz zeigen, aber es gibt doch immer ein Spektrum, eine Vielfältigkeit! Und seltenst "richtig und falsch". Ich freue mich ja für Dich, dass Du offensichtlich jemand bist, der für sich funktionierende Regeln gefunden hat... und Du (was wahrscheinlich der Fall ist, so überzeugt wie Du bist von diesen Regeln) eine langjährige, erfüllende, aufrichtige und immer noch sehr lebendige Liebesbeziehung mit Deinem Partner lebst! Aber kannst Du Dir nicht vorstellen, dass es bei Euch dann auch einfach "passt" - und er Dich (und Du ihn??) auch "genommen" hättest, wenn nicht alles wie nach Kennenlern-Bedienungsanleitung abgelaufen wäre?
Und: was für Dich "natürlich" ist - und alsi kein Spielchen - ist für andere, emotionalere Menschen eben nicht natürlich, sondern würde bedeuten, dass sie sich bewusst so und so verhalten! Beiträge 11 und 13 unterstützen doch nicht Deinen Beitrag - jedenfalls nicht, dass das die natürliche und richtige Art ist, wenn man Deinen Plan einhält... sie erzählen doch nur Geschichten, die reale Beispiele für die gestellte Frage liefern.
Folgende kann ich beitragen: ähnliche Story, nur längerese Kennenlernen, eigentlich so, wie Du es sicher ideal finden würdest... das Ende war ähnlich und auch sehr plötzlich (nicht schon nach zweo Wochen, sondern nach 5...oder 7 oder was das war). Und viele viele Beiträge hier erzählen ähnliches.
Frederika, es gibt einfach viele Menschen, die erstens anders ticken als Du, die zweitens nicht so programmatisch handeln, drittens viele mit alten Verletzungen, Ängsten etc. pp, die man auch nicht aushebelt, wenn man zwei Monate mit dem ersten Sex wartet - und viertens und letztens einfach eine groß(artige) Vielfalt auf diesem Planeten und auch unter uns Menschen. Nicht immer einfach, oftmals dadurch Rede- und Frage-Bedarf (siehe Forum)... aber es wäre wirklich schrecklich, wenn alles so voraussehbar wäre, weil alle nach diesen Deinen 10 Geboten handeln.
Aber - wie gesagt - es ist ja schön, wenn jemand für sich ein Handlungs- und Bewertungsschema hat. Nur ist es ziemlich vermessen zu meinen, dass das "richtiger" ist und allein seligmachend. Ist es ja offensichtlich nicht.
Ich verstehe schon, was Du meinst... und grundsätzlich finde ich es auch theoretisch eine schönere Vorstellung, jemanden erst ein wenig besser kennen zu lernen, sich sachte und ohne Eile anzunähern... aber einfach, weil es sein Schönes hat, nicht weil ich damit moralischer werde oder beziehungstauglicher. Das ist wohl nur ein Schein.
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Zu diesem Thema gibt es ein interessante Buch von E. Fein und S. Schneider: Die Kunst, den Mann fürs Leben zu finden.
UND: Die Autoren meinen es tatsächlich ernst!!
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