- Frage:
Wie mache ich mein Leben partnerschaftstauglicher?Ich habe das Gefühl in meinem Leben ist gar kein Platz für eine liebevolle Partnerschaft. Mir fehlt einfach die Zeit, ein herausfordernder Job auf Führungsebene frisst fast all meine Energie! Ich sehe richtig abgearbeitet aus und bin am Abend einfach in der Regel müde und ausgelaugt. Trotz neuer Stelle, in einem angeblich "gemütlichen Job", der sich bereits nach wenigen Wochen völlig anders zeigte, hat sich daran nichts geändert... Mein Job ist mir wichtig, aber ein echter Beziehungskiller. Was macht Ihr für die richtige Balance Privat/Job? Danke für kreative Tipps. Frau/39Antworten: -
Die erste Frage, die mir eingefallen ist, lautet: Willst Du denn überhaupt eine Partnerschaft? Vielleicht ist das für Dich ja (zur Zeit) gar kein Thema.
Das zweite, was mir einfällt: eine Liebe kann vieles verändern, kann neue Kraft und Energie geben und ein Partner kann unter Umständen (wenn er dazu bereit und in der Lage ist) einer Frau, die sehr beschäftigt ist, auch einiges abnehmen, was den Alltag betrifft - jedenfalls erlebe ich das so.
Wie Du jemanden kennenlernen sollst, wenn Du spät abends nach Hause kommst und ausgelaugt bist, das ist schon eher die Frage. Bist Du an den Wochenenden auch völlig fertig und brauchst die ganze Zeit, um zu regenerieren und Kraft für die nächste Arbeitswoche zu sammeln oder hast Du da ein bisschen Muße und Energie?
Vielleicht solltest Du Deine Prioritäten überdenken, vielleicht ist Dir Deine Karriere so wichtig, dass für einen Mann weder Zeit noch Kraft übrig sind. Willst Du das so? Wenn ja, ist es völlig in Ordnung; aber die Tatsache, dass Du Deine Lebensgestaltung hier zur Diskussion stellst, legt nahe, dass Du nicht ganz so glücklich bist. Vielleicht wird Dir auch gerade klar, dass Du Dich schon sehr ranhalten musst, wenn Du Dir noch Kinder wünschst.
Lange Rede, kurzer Sinn: überleg Dir doch erst mal, in einer ruhigen Stunde (die Du hoffentlich in der Weihnachtszeit hast), was Dir wirklich wichtig ist. Karriere? Partnerschaft? Kinder?
Manche Frauen schaffen es offenbar auch, alles unter einen Hut zu kriegen - mir fällt gerade Ursula von der Leyen ein - aber das geht wohl nur mit genug Geld, um sich einige dienstbare Geister leisten zu können, mit einem sehr kooperativen Partner und am besten noch mit Eltern, die fit genug sind, Großelterndienste zu übernehmen, die über Besuche und Verwöhnen weit hinausgehen.
Wenn Du Dir wirklich eine Partnerschaft wünschst, musst Du Dir überlegen, wie Du die Zeit und Energie aufbringen kannst, überhaupt erst mal jemanden kennenzulernen. Das wäre der erste Schritt und wahrscheinlich der schwierigste. Ein Mann möchte im allgemeinen auch eine Frau, die wenigsten manchmal zu Hause ist und nicht nur im Büro / in der Kanzlei / in der Praxis.
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Da kann ich nachfühlen. Mir geht's ähnlich - jedoch ist meine berufliche Wegstrecke nur noch kurz im Vergleich mit Ihrer. Ja, auch ich habe mein Privatleben immer hinten angestellt. Als ich dann wegen Erkrankung zur Kur fuhr und es gerade Weihnachtszeit war, spürte ich, was ich durch meinen Job alles verpasst hatte. Andere sangen Winterlieder und ich saß da mit geschlossenem Mund, weil ich die Verse nicht beherrschte. Ich hatte dann meinem Lebenspartner in die Hand versprochen, dass ich meinen Job aufkündige - und was war? Der Mann ist gestorben. Das hat mir so die Füße weggerissen, dass ich auch erst einmal zwei Monate seelisch krank war. Jetzt bin ich in Altersteilzeit, weil ich dem Unternehmen zu teuer bin. Alle ringsum beneiden mich. Es ist schwer, die richtige Balance zwischen privat und Job zu halten. Frau/Mann ist das Lieblingskind des Unternehmers, wenn sie/er jeden Tag lange arbeitet - bezahlt wird jedoch nach Umsatz (und das ist ein Leistungsdruck) oder nach Tarif (dann hat jeder Glück). Ist man ausgelutscht oder zu teuer, dann heißt es Ex und Hopp. Überall. Man muss also selbst die Reißleine ziehen und sich eine Grenze aufmalen - bis dahin, und nicht weiter. Alles Gute für Sie. 7E1FB12A
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Nun ja, generell scheinst Du an einem Punkt angekommen zu sein, an dem Umdenken angesagt ist. Führst Du wirklich das Leben, das Du Dir wünscht? Wer setzt Dich unter Druck? Kann es sein, dass Du aus einem gemütlichen Job (mal wieder) einen Powerjob gemacht hast? Wem willst Du was beweisen? Hast Du das noch nötig? Wie soll Dein Leben in 5 Jahren aussehen? In 10 Jahren? In 20 Jahren?
Sicher findest Du in einer guten Buchhandlung oder im Internet auch Literatur über dieses Thema. Notfalls kann Dir auch ein Coach helfen.
Mich bringt immer die Erkenntnis weiter, dass es kein richtiges Leben im falschen gibt. Natürlich ist es eine große Herausforderung, die alten Wege zu verlassen und gänzlich neue und unbekannte zu gehen, aber die Aussicht, dass in 10 oder 20 Jahren mein Leben immer noch so aussehen wird wie heute, bringt mich dann doch immer wieder auf die Beine, denn wie # 1 schon schrieb: Das Wollen allein nützt gar nix.
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Du solltest erst einmal erkennen, das der job nur ein mittel zum zweck ist und der zweck heißt leben!
Wie arbeiten um zu leben und nicht wir leben um zu arbeiten.
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Hannibal
Liebe Fragestellerin,
an deiner Stelle würde ich mir die Frage stellen was dir wichtiger ist.
Wenn du schreibst das du eigentlich dachtest es wäre ein gemütlicher Job, würde
ich schliessen das du gar keinen stressigen Job haben willst.
Ich kenne die Problematik sehr gut, da muss man Prioritäten setzen.
Hatte auch mal so einen Job, 12 bis 14 Stunden am Tag, und das wirkliche Leben
rauscht an einem vorbei.
Hab mir dann einen Job gesucht wo nicht nur ich flexibel bin, sondern auch mein Chef.
Was bedeutet das ich Mehrarbeit auch abbummeln kann, wie jetzt im Augenblick, bin gerade
am überlegen ob ich draußen einen Schneemann bauen soll.
Außerdem wird dich der richtige Partner schon mit der nötigen Energie versorgen.
Es liegt immer an der eigenen Einstellung, man hält sich für unersetztbar und dieses
Gefühl schmeichelt der eigenen Eitelkeit.
Auf jeden Fall muß man Grenzen setzen, auch sinem Chef !
Wie #2 so schön schreibt, besser früh die Reißleine ziehen, sonst gibt es eine harte
Landung.
@#1 Meiner Meinung nach ist Frau von der Leyen eine [beleidigende Bezeichnung entfernt - DER MOD] ohne
Vorbildfunktion, mir kann niemand erzählen das die das alles ohne fremde Hilfe
geschafft hat.Die ist das absolut falsche Vorbild.
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So ausgelastet - äh..., wozu willst du denn da überhaupt eine Partnerschaft? Was versprichtst du dir davon?
Mit 39 ist der Zug bezüglich Familie und Kinder eh so gut wie abgefahren.
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Hannibal
@#5 Da ich nicht gerne zensiert werde, drücke ich es mal anderst aus:
Ich halte die Dame für äußerst gebährfreudig.
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Wie dein Job aussieht weißt du nur selbst, und ob du daran etwas ändern kannst bzw. deine Einstellung dazu. Einen eingespannten Mann findest du wahrscheinlich, ich frage mich nur wie zwei müde Personen noch Energie für eine Partnerschaft haben.
Gibt es nicht irgendwo Work-Life-Balance-Berater?
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Tja, ich würde sagen, zieh mal die Linie, lerne nein sagen, ich bin jetzt 50, habe mein Leben und meine ganze Energie in meinen Job investiert, ich habe alles, was eine Frau in dem Alter sich nur wünschen kann - ausser einer Beziehung!
Ich habe leider nie einen Mann kennengelernt, der das akzeptiert hätte, dass ich einfach genauso wie eben Männer das auch machen, Karriere machen wollte.
Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine tüchtige Frau, sagt man (ich kenne auch genug Beispiele, wo es so ist)
Aber hinter einer erfolgreichen Frau steht höchstens eine Putzfrau und ähnliches, wobei ich die jetzt nicht runtersetzen will, im Gegenteil, ohne sie hätte ich es wohl meistens nicht mal geschafft, ein ordentliches Zuhause zu haben (so wie ja auch erfolgreiche Männer eine Frau daheim haben, die ein ordentliches zuhause schafft)
Es ist leider immer noch so, dass Karriere machen für Frauen Verzicht bedeutet, keine Frage.
Es ist einfach so, da können Politikerinnen noch so oft anders sagen, gerade in kleinen Handwerksbetrieben hast Du anders keine Chance. (Ich bin selbständig)
Ja, ich habe mich inzwischen damit arrangiert, aber Du bist ja noch viel jünger, und mit 39 hättest Du noch die Chance auch vielleicht Kinder zu haben.
Jetzt allerdings mache ich leider die umgekehrte Erfahrung: Jetzt gäbe es Anwärter für eine Partnerschaft, die sich in meinem Strahlen sonnen wollen, dazu bin ich auch nicht bereit.
Wo waren die alle, als ich sie gebraucht hätte..........????? Und ich gebe zu, ich hätte sehr oft
jemanden gebraucht, einfach mal zum Reden, wenn es Probleme gab.
Aber da war nie jemand..............!!!!
Also überlege es Dir gut, wie Du weiterleben willst.
viel Glück, lg weibl, Jg.1959
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Liebe Fragestellerin! Du hast das Problem erkannt und das ist der beste Weg zu Lösung.
Allerdings siehst Du noch nicht ganz klar: ALLES kann man im Leben nicht gleichzeitig haben, sondern man muss PRIORITÄTEN setzen. Du kannst einfach nicht erwarten, dass Du einen stressigen Job mit 60-Stunden-Woche, abgearbeitet sein und gleichzeitig wenig verbleibender Freizeit kombinieren können wirst mit einer erfüllten, glücklichen, innigen Beziehung. Das geht nicht.
Arbeit sollte, wie Thomas schon richtig sagte, Mittel zum Zweck sein: Arbeite, um zu leben. Lebe nicht, um zu arbeiten. Hinterher dankt es Dir niemand, dass Du Dich aufgerieben hast, und später im Leben wirst Du Dir nur sagen: Hätte eine Stufe tiefer in der Hierarchie nicht genauso glücklich gemacht, wenn ich dafür einen Partner hätte?
Also versuche, Dein Leben zu verändern. Arbeite die 40 Stunden, die Du bezahlt wirst, aber nicht mehr. Suche dir Hobbys, suche einen Partner und reserviere bewusst viel Freizeit für gemeinsame Unternehmungen. Dann wirst Du viel glücklicher sein als über Stress im Job.
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@Hannibal
Ich wollte auch gar nicht sagen, dass Frau von der Leyen Vorbildfunktion hat, ich habe doch geschrieben, dass es da sicher eine ganze Kompanie bezahlter dienstbarer Geister gab und gibt.
Die allermeisten Frauen sind ganz sicher nicht in ihrer komfortablen finanziellen Lage.
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Hannibal
@#8 Hallo Frederika,
Besser auf den Punkt bringen kann man es nicht.
@#11 Hallo,
Ist schon klar, wenn ich den Namen der Dame irgendwo lese, gehen bei mir die Pferde durch.
Jetzt fummelt die auch noch auf dem Arbeitsmarkt rum, armes Deutschland.
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@Frederika.
Deine Beiträge treffen in der Tat den Nagel auf den Kopf,
was ja bekanntermaßen "handwerklich" unbegabtere Menschen
nicht immer schaffen.
7E192E18
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Ich glaube, die Fragestellerin hat als Ursache die mangelnde Zeit für eine Beziehung schon selbst erkannt. Sie fragt nach kreativen Tipps, um mehr Zeit zu bekommen.
@Fragestellerin: Kreative Tipps zu geben, ohne zu wissen, wo genau die Zeit liegenbleibt, ist schwierig. Sind es wirklich viele Stunden, die du bei der Arbeit zubringst? Oder hast du einen weiten Anfahrtsweg? Oder hast du viele berufsbedingte gesellschaftliche Verpflichtungen (Abendessen & Co.)?
Am Wahrscheinlichsten ist, dass du einfach viele Stunden beim Job zubringst. Warum delegierst du nicht einen Teil der Arbeit an andere gute Leute? Viele Führungskräfte haben den Drang, alles selbst machen zu wollen.
Weiterhin fällt mir immer auf, dass sich die Führungskräfte viel zu "breit" aufstellen. Sie nehmen an jedem Meeting teil, auch wenn das mit ihrem Spezialthema eigentlich nichts zu tun hat, einfach weil sie halt immer an allen Meetings teilnehmen. Das Ganze sind bestenfalls Laberrunden, aber bestimmt keine produktiven Treffen mehr. Die wirklich wichtige Arbeit bleibt dann liegen.
Eine Führungskraft sollte auch ein bisschen Durchsetzungs- (oder wie ich es lieber nenne: gute Argumentations-) Qualitäten besitzen. Wenn dein Chef dich also zeitlich unter Druck setzt, überlege dir gute Argumente, warum bestimmte Arbeiten nur mit Überstunden erledigt werden können. Führungskräfte, die alles schlucken oder gar Druck nur nach unten durchreichen, sind für mich keine Führungskräfte.
Ich selbst habe auch einige Male Projektleitung für IT-Projekte in der Größenordnung bis 15 Personenjahre übernommen. Meine Arbeitsbelastung hat sich dadurch keinen Deut erhöht.
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Hannibal
@#14 Hallo Thomas HH,
Da stimme ich dir voll zu, delegieren ist das A und O.
Alles selber machen zu wollen ist unprofessionell.
Dafür gibt es gute Beratung und gutes Coaching.
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Die Fragestellerin:
Wow, lieben Dank, da ist überall was Wahres dran: PRio 1 ist wohl der Chef, Durchsetzen & Delegieren (liegt an der neuen, unstrukturierten Arbeitsstelle, Chaos! Aufarbeiten), 50km einfach Pendeln, im Sommer viele 6-Tage-Wochen, plus ständige private Sorgen (chron. Krankheit, Eltern verstorben, viele Rechtsanwaltstermine), da kommt wohl einfach (zu)viel zusammen. Immerhin eine Putzfrau habe ich, der einzige Lichtblick (liebe #10 das stimmt total). :) Ja, ein Coach wäre sinnvoll. Danke auch für das Feedback und die Aufmunterung on allen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Und ganz besonders für den Ausblick, dass eine neue echte Liebe den altersschwachen Motor wieder ankurbeln könnte.Und ja, wirklich, ich will zu 100% eine Partnerschaft mit Allem Drum und Dran!
Schöne Weihnachten Euch & viel Glück für die Workaholics!!!!
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grisu
liebe fragenstellerin,
es ist einfach so, daß frau in einem u.a. mittelständischen unternehmen, evtl auch noch als selbständige in einer wirtschaftlich nicht mehr so tollen gegend, keine großen chancen hat, einen passenden partner zu finden. denn der mann, der dann mit anpackt, wenn not am mann ist und wenn es nur ein gutes, fertiges essen zuhause ist, der ist sehr selten, aber es gibt ihn.
es ist selbstverständlich, daß eine frau ihren mann unterstützt, da greift dann wieder das altbewährte muster, aber daß mann frau hilft, hat sich leider noch nicht so durchgesetzt.
wenn beide arbeiten, sollte es selbstverständlich sein, sich bei der hausarbeit zu helfen, um gemeinsame freizeit zu haben.
und in dieser zeit, die noch schlimmer kommen wird, wird es immer wichtiger werden, wieder näher zusammenzurücken, denn das wird wohl das sein, was wir daraus lernen sollen. die jetzt-komm-ich-zeit ist vorbei........
ich wünsche allen workaholics viel glück bei der suche nach der nadel im heuhaufen und wünsche eine entspannende weihnachtszeit.
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Liebe Fragestellerin, wenn Dir Dein Job Spaß macht und dich erfüllt dann bleib dabei! Lebe nicht das Leben der hier Antwortenden oder das Leben aus den Daily Soaps sondern Dein eigenes. Die Liebe lässt sich nicht suchen, sondern sie wird dich finden! Und zwar nicht auf Singleparties oder während der hier vielgerühmten Freizeit sondern da wo du bist: am Arbeitsplatz, im Supermarkt - egal wo. Wer sich verstellt "weil die Gesellschat das so vorschreibt" mag schnell wieder einen Partner finden. Aber wie lange würde das gut gehen? Und es gibt sicherlich für Dich ein passendes Gegenstück, für den nicht die Quantität sondern die Qualität einer Beziehung zählt. Denn welche Partnerschat ist prickelnder? Die, bei der man sich so häufig sieht, dass der Alltag bald alles eintönig macht oder die, bei der man sich echt auf die wenige Zeit, welche man verbringt, freut und dann auch intensiv auskostet! Viel Glück auf deinem Weg und bleib Dir selber treu!
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Hallo liebe Fragestellerin!
Ich denke anders als die meisten hier....
Wenn Du so viel arbeitest, dann hat auch das seinen Grund, und den kannst nur Du selber Dir beantworten..
Trotzdem ist nichts zu spät, nichts verpfuscht und das Glück wirst Du trotz aller Arbeit finden- wie sonst könnten Männer in Führungspositionen, in Auslandsjobs so nette Frauen haben, die hinter Ihnen stehen??
Also, Kopf hoch, stolze Brust raus, offene Augen für das ringsherum und alles kommt zu seiner Zeit, auch für Dich!!
Herzliche Grüße
Vera
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@#12, 13: Danke!
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1. Lerne, NEIN zu sagen.
2. Delegiere, Dein Chef macht es auch.
3. Welche Ehrengravur möchtest Du auf Deinem Grabstein? "Sie arbeitete 70 h / Woche"?
4. Weißt Du noch, was Deine Freunde umtreibt und was zur Zeit im Kino kommt? Wer nur noch Tunnelblick durch mangelnde Abwechslung hat, wird weniger kreativ.
5. Wenn Du Kinder möchtest, dann jetzt. Der nächste Schritt auf der Karriereleiter kann auch noch fünf Jahre warten.
6. Dein Chef nimmt sich vermutlich auch Zeit für Privates, wenn er sie braucht. Du also auch.
Ich habe schon von Konstellationen gehört (Werbeagentur), wo auch von früh bis spät gearbeitet wurde, die Arbeit machte Spaß. Kinder und Familie wurden verpönt, abwertend wurde darüber gesprochen. Bis der Chef eines Tages strahlend mit der Nachricht kam, daß seine Frau ein Kind erwartet... und das war dann plötzlich ganz richtig und selbstverständlich. Die Anstellten bekamen den Unterkiefer nicht mehr hoch.
Richte Dein Leben also nicht nach Deinem Chef aus, sondern nach Dir. Sonst ärgerst Du Dich später.
7. Als erstes lerne wieder, ordentlich zu schlafen. Mit abgearbeitetem Gesicht zieht man erfahrungsgemäß weniger Männer an.
Liebe Grüße,
Constanze (hat früher auch 50-70 h gearbeitet)
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Hallo, ich möchte dazu was schreiben: Falls Sie nach genauer Analyse festgestellt haben was wirklich wichtig ist in Ihrem verbleibenden Leben (Lebenserwartung minus Alter ) dann stellen Sie am besten alles auf den Kopf und ziehen die Notbremse. Die Warscheinlichkeit für viele glückliche Jahre eines Rest-Lebens wird immer geringer. --
Meine letzte Partnerin lernte ich 99`durch eine Anzeige kennen. 2003 endete die Beziehung mit einer Todesanzeige in der gleichen Zeitung. Jetzt sind bei mir 10 Jahre vorbei...carlo
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siri
liebe fragestellerin
bevor du die guten ratschläge in die tat umsetzt, warte erst mal ab, ob es hier (oder sonstwo) einen zu dir passenden partner gibt.
du bist "schon" 39, siehst (wie du schreibst) abgearbeitet aus,
bist nicht fröhlich und unbegrenzt anpassungsfähig?
dann behalte besser deinen job, denn die jungs werden dir nicht die tür einrennen.
wenn es denn doch einer tut, kannst du immernoch etwas kürzer treten.
frau von der leyen als beispiel anzuführen ist etwas fragwürdig. ohne ihren vater, der immerhin seit jahren erfolgreich in der politik tätig ist, einem ehemann, der einen halbtagsjob macht und zusätzlichem personal wäre sie nie dahin gekommen, wo sie ist.
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