- Frage:
Wie kommt ihr mit Eurer Fernbeziehung klar?Beizeiten habe ich wenig Probleme damit meinen Partner nur alle 2 Wochen zu sehen. Dann wieder kostet es ich sehr viel Kraft, weil ich ihn so vermisse. Wie geht ihr mit Eurer Sehnsucht um und zu welchem Zeitpunkt der Beziehung würdet ihr darüber nachdenken zusammenzuziehen? w, 39Antworten: -
Ich fand meine letzten Fernbeziehungen (einmal vom zusammenwohnen auf WE-Beziehung für 2 Jahre, dann 4 Jahre nur WE-Beziehung und dann 6 Monate) eigentlich echt klasse. Man hat seinen Freiraum, Zeit für sich muss man sich nicht erkämpfen und die Sehnsucht ist eigentlich das schönste, weil man sich jedesmal wieder so aufeinander freut, dass der Alltag, der sonst in Beziehungen schnell einkehren kann, nicht das Verliebtsein überdeckt. Auch nach langer Zeit stürzt man sich noch wie frisch verliebt aufeinander - das ist doch ein riesen Vorteil, oder?
Man regt sich nicht über herumliegende Socken oder Unterhosen auf, streitet nicht um die Verteilung der lästigen Hausarbeiten, regt sich nicht über irgendwelche "Macken" des Partners auf, weil man sie nicht so mitbekommt und falls der Partner schnarcht, kann man in der Woche den Schlaf wieder aufholen ;)
w35
-
-
Sei froh, daß Du eine Fernbeziehung hast, andere sind single.
-
Die FS:
@ #1 Was Du beschreibst entspricht so gar nicht meinem Ideal von Partnerschaft. Eine Beziehung
beinhaltet für mich eben nicht nur die "schönen" Momente miteinander zu erleben sondern auch mal Ärger und Frust auszuhalten und gemeinsam zu bewältigen.
Ich bin zwar nur ein paar Jahre älter als Du habe aber bereits eine mehr als zehnjährige Ehe hinter mir und zwei tolle Kinder. Da lege ich in Bezug auf Partnerschaft schon einen großen Wert auf Verbindlichkeit. Das braucht es halt, wenn man eben nicht nur ein paar Monate, 2 oder 4 Jahre miteinander verbringen möchte.
@ #2 Ich finde es traurig, dass zu lesen, denn mir drängen sich Trennungsedanken auch immer häufiger auf. Kannst Du mir schreiben, warum Du dachtest, dass es zu früh für einen Zusammenzug war. Wie gut kanntet ihr Euch? Hatte es bei Dir vielleicht damit zu tun, dass Du ihn nicht genug geliebt hast oder vor etwas Angst hattest? Hatte es berufl. Gründe? Hast Du es bereut ihn nicht zu Halten? Ich weiss nicht wie alt Du bist und in welchen Lebensumständen Du lebst. Aber mich würde gerne mehr über Deine Situation erfahren.
@#3 Nicht Zusammenziehen wollen/ können bedeutet vielleicht auch, dass man Verantwortung übernommen hat. Ich habe 2 Kinder, einen im Grundschulalter, einen kurz vor Eintritt in die Pubertät :-) , und ein Umzug würde z.B. bedeuten, dass ich die Kinder dem Umfeld ihres Vaters entziehen würde. Aber sie lieben ihren Papa und er sie und das wäre sch...
Ich selber stehe u.a. wieder vor meinem alten Problem: Erfülle ich wieder die Wünsche und Erwartungen der anderen oder entscheide ich für mich.
@ #4 Das sagt sich so leicht. Dein Schmerz mag ein anderer sein, aber ob er schlimmer als meiner ist, kann ich nicht beurteilen.
Auf jeden Fall wünsche ich Dir alles Gute beim "Finden".
-
Madmax
das ideal ist natürlich, das gemeinsame zusammenwohnen.
aber nicht immer ist alles ideal und ist man räumlich getrennt, kann aus verschiedenen gründen nicht zusammen wohnen.
das hat mit egoismus nichts zu tun.
die frage ist nur, wie man sich damit arrangieren kann.
in meinem alter hat man immer mit jemandem zusammengelebt. momentan führe ich das erste mal eine fernbeziehung (50km auseinander).
ich kann mich damit gut arrangieren, meiner freundin fällt es deutlich schwerer, sie ist auch noch jünger.
ich sehe es eigentlich auch wir #1, dass durch die fernbeziehung der schnöde alltag aus der beziehung raushgehalten wird.
das geht dann aber auf kosten der innigkeit, die ein tägliches zusammenleben bringt.
es hat eben alles seine 2 seiten. nur, wenn ein zusammenleben nicht möglich ist, muss man eben das beste daraus machen.
alternativ gibt es sonst nur die trennung.
ist man in der lage, in solchen situationen das positive zu sehen, so kann man das auch entsprechend geniessen, ausbauen und die defizite, resultierend aus der räumlichen trennung, kompensieren.
-
Ich verstehe Dein Problem gar nicht so, liebe FS. Wenn Dir die Fernbeziehung zu schwierig ist, dann lass Dich doch einfach nicht darauf ein. Daher kann ich auch der Ausführung von Nr. 3 nicht folgen. Nicht jeder SUCHT ja auch bewusst eine Fernbeziehung, die Liebe fällt halt hin, wo sie hinfällt.
Wenn Du in einer steckst, von der Du Dich nicht einfach lösen kannst, solltest Du eben Nägel mit Köpfen machen? Oder ist die Beziehung dann doch nicht fest genug?
Sonst quälst Du Dich doch nur unnötig?
w/32
-
Kann das sehr gut nachvolziehen.
Bin mit meiner Freundin jetzt 4 1/2 Jahre zusammen und wir sehen uns nur am Wochenende. Freiräume, gut und schön.
Als ich sie auf zusammenziehen bereits vor zwei Jahren erstamals angesprochen habe, 0 Reaktion. Immer wieder probiert. Dieselbe Raektion.
Anfang des Jahres habe ich Schluß gemacht, weil ich gerne mit einer Frau eine Familie gründen möchte. Jetzt kommt sie angekrochen ( wird 40 in ein paar Wochen). Okay, wir reden!
Das ganze Gefasel von Liebe usw. kann ich nicht mehr hören.
Eine Fernbeziehung kann nur eine Übergangslösung sein. Mann und Frau sollten zusammenleben.Mit allen Plus und Minus, die ja bekannt sind. Wer das nicht will, auch gut. Lieber keine Beziehung als eine Fernbeziehung, denn wenn es um Sex gehen sollte, brauch ich eh keine Beziehung. Da findet sich immer und überall was. Man muß nämlich bei Fernbeziehungen aufpassen, dass man nicht in die Gewohnheitsfalle gerät: es ist gut wie es ist!
Daher sind Fernbeziehungen gerade bei denen beliebt, die sich nicht binden wollen.
Rede mit ihm, dass Du den Zustand verändern willst. Will er es nicht oder zögert, beende es und zwar ganz schnell.
Viel Glück
m/41
-
die FS :
@ 7
Ihr seid alle so pragmatisch. Wie kann ich im Verliebtheitsstadium beurteilen, wie sich eine Beziehung entwickelt? Wenn da ein Mensch ist den ich sehr mag, mit dem ich gerne Zeit verbringen will und der mich in verschiedenster Weise anzieht, kann ich doch nicht wissen, was aus der Situation wird. Man lernt einen Menschen doch erst wirklich kennen, wenn man unterschiedlichste Lebenssituationen mit ihm erlebt hat.
@ 8
Vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht! Ich für meinen Teil sehe eine Fernbeziehung auch nur als Übergangslösung. Das, was Du mit der Gewohnheitsfalle angesprochen hast, ist mir jetzt schon bewußt und denke das Thema nun allmählich mal anschneiden zu müssen.
Aber da ist natürlich auch die Angst, dass der Partner es anders sieht und damit die Schwierigkeiten beginnen. Es müßte ja auch nicht heute oder morgen sein, aber ich merke einfach, dass ich eine Perspektive brauche und die Sache nicht " einfach nur so geniessen" kann, wie es einem manche vorschlagen.
Mich würde interessieren, wie es bei Dir weitergegangen ist. Und was meinst Du mit ihrem "Gefasel von Liebe"?
Freue mich über weitere Zeilen.
-
Hallo,
also ich finde zur Zeit eine Fernbeziehung das optimale für mich (alleinerziehend mit 2 Kindern). Ich habe zwar zur Zeit keinen Partner aber hatte mal eine Fernbeziehung. Wir haben uns dann an den Wochenenden wenn die Kinder bei Ihrem Vater waren getroffen und schöne Wochenenden verbracht. Das war immer wie Urlaub. Wir konnten uns auf uns konzentrieren, ohne Kinder! Konnten uns richtig kennen lernen, viel unternehmen, Kino, abends tanzen gehen usw. und im Gegenzug dazu habe ich innerhalb der Woche ohne Partner viel Zeit für die Kinder und kann tun und lassen was ich will. Muss also nicht pünktlich zu Hause sein, weil mein Partner wartet, etc. Für mich fällt die Gradwanderung, mich zwischen Kindern und neuen Partner zu entscheiden, bzw. bei Meinungsverschiedenheiten mich zu einer Seite zu schagen dadurch weg. Ich genieße die Zeit alleine mit meinen Kindern und die Zeit alleine mit meinem Partner auch.
-
Die FS @ # 10
Darf ich Dich fragen, wie lange ihr zusammen ward und aus welchem Grund ihr Euch getrennt habt?
-
ich kamm mir eine Fernbeziehung auch nicht vorstellen. Natürlich kann es sein, das man in so eine Beziehung hineingerät aber für mich wäre es immer nur eine Übergangslösung bis eine entgültige Lösung gefunden wird. Wenn es keine Bereitschaft gibt, dass man zueinander zieht wäre das für mich sinnlos. Ich möchte den Alltag teilen, die Nähe spüren und die Abende auch gemeinsam verbringen, Sex haben wenn ich Lust habe und nicht wenn der Terminkalender mir vorgibt, dass es jetzt gerade mal geht.
Susanne
-
@11 von 10
Wir waren 3 Jahre zusammen. Warum wir auseinandergegangen sind? Er hat nicht mit offenen Karten gespielt. Er hat mich immer toll gefunden, aber er hat vor in 5 Jahren (mit 50) in Rente zu gehen und ganz Europa zu bereisen. Da kann ich ja schlecht mit. 1. kann ich mit dann 45 noch nicht in Rente gehen, da ich nicht so viele Rücklagen geschaffen habe und 2. habe ich auch meine Kinder hier. Als ich dann noch herausgefunden habe, dass er locker flockig weitersucht, nach der Frau, die mitreist, habe ich das ganze beendet. War sehr schade, aber nicht zu ändern. Aber das sind Dinge, die haben auch nichts mit einer Fernbeziehung zu tun. Das wäre genauso gekommen, wenn wir ziemlich nah beieinander gewohnt hätten. Vielleicht wäre es dann früher raus gekommen, weil wir uns öfter gesehen hätten.
-
an Fs die 2 nochmal
es war in den 9 Monaten alles toll, nur die Perpektive nicht, das war halt seins. Wir haben unns bis auf 1-2 mal jedes We gesehen, die Kinder mochten sich...
ich häte gerne weiter gemacht, gerne mal einen Konflikt erlebt und gelöst, gerne mal Differenzen gespürt, aber das gab es durch die We- Kontakte nicht. Auch als wir Weihnachten 12 Tage verbrachten...war es nur richtig schön...mein Beruf bindet mich momentan, hätte ich ändern können, aber ich hätte zu ihm ziehen müssen, da er 2 Kinder hat, die auch eine enge Bez. zur räümlich nahen Mutter haben, er hat ein Haus, bedeutet absolutes Vertrauen auf das Gelingen meinerseits......da brauche ich Zeit,..die ich leider jetzt habe ; ) bin w 46 so , hoffe etwas zu Deinen Fragen beigetragen zu haben....
-
Natürlich würde ich mir nicht bewusst eine Fernbeziehung "suchen" - aber da sich für mich eine ergeben hat, versuche ich damit gut klar zu kommen. Schwierigkeiten entstehen, wenn wir unterschiedliches Bedürfnis zur Kontaktaufnahme haben (wie oft telefonieren, Chatten, Mailen??) Ansonsten genieße ich es - weil ich in DIESEN Mann verliebt bin und wir derzeit beide ortsgebunden sind. Lieber so, als gar nicht - mal sehen, wie lange wir es schaffen...
w 43
-
Wir hatten ein gutes halbes Jahr eine Fernbeziehung (ca. 350 km).
Es war aber so, dass er zu dieser Zeit wirklich ALLES auf sich genommen hat, um mich, wenn auch nur kurz, besuchen zu können
U.a. hat sein Job es ermöglicht, dass er seit einem halben Jahr bei mir wohnt.
Die Woche über arbeiten, WE Koffer packen und für 2 Tage alles andere vergessen?
Nein, das hätte ich nicht auf Dauer gewollt.
Jetzt ist er zwar die Woche über auch nicht bei mir (Geschäftsreisen), aber: Er kommt am WE "NACH HAUSE"!
Und das ist wunderschön, ungefähr wie #1 beschreibt.
Natürlich bleiben bei uns die Alltagssorgen nicht fern :-))
E45
-
@ 8: >>Daher sind Fernbeziehungen gerade bei denen beliebt, die sich nicht binden wollen.<<
das stimmt nicht. manchmal ergibt es sich eben so. dann sollte man sich darauf einlassen und sehen, wie es sich entwickelt. gleich zu blocken ist m. e. falsch - vielleicht merkt man ja sowieso nach ein paar monaten, dass es doch nicht der/die richtige ist. vielleicht merkt man aber auch, dass es der/die richtige ist - und dann findet sich auch eine lösung. auch wenn so eine lösung mit viel aufwand verbunden sein kann und die umsetzung u. u. lange dauern kann.
also im gegenteil: jemand, der sich auf eine fernbeziehung einlässt, ist u. u. bindungswilliger und -fähiger als andere - weil ihm der wert dieser beziehung bewusst ist und er auch probleme, die dadurch entstehen, in kauf nimmt (gerade was die nähe i. s. v. körperlicher - und emotionaler - präsenz des anderen angeht.) daran beweist sich, wie wichtig man einander ist und wie gereift der einzelne ist. merksatz: niemand sollte sich über das vorhanden sein einer beziehung definieren!
ausserdem: freiheitraum sollte man seinem partner auch gewähren, wenn man zusammen unter einem dach lebt. da gibt es keinen unterschied zu einer fernbeziehung.
und im zeitalter der multimedialen kommunikationstechnik sollte es auch nicht allzu schwer sein, die räumliche ferne durch starke emotionale nähe via äther auszugleichen...
selbst wenn aus einer fernbeziehung eine nahbeziehung geworden ist und diese dann in die hose geht - das ist das leben! wir haben alle nur ein leben und das findet heute statt - nicht morgen oder nächstes jahr. wir sollten jeder unser leben geniessen - mit allen höhen und evtl. tiefen...
warum soll ich den zweitbesten um die ecke nehmen, wenn ich den besten will, der aber zig km weit weg wohnt?
w, 42
-
ich halte meine Fernbeziehung bald nicht mehr aus. 550 km ohne Perspektive auf Änderung machen mich kraftlos
-
Habe seit meiner Scheidung nur Fernbeziehungen. 12 Jahre über 250 km, 1 Jahr 600 km und jetzt wieder einen süssen, der 300 km weit weg ist.
Es hat den Anschein, dass ich gar nichts anderes finden kann. Aber ehrlich, einen Mann die ganze Zeit um mich (49) rum, waschen, bügeln und Rechenschaft darüber abgeben, warum ich mal allein sein will oder gar nichts machen will. Das geht gar nicht. Dann lieber Sehnsucht und Liebeskummer, weil frau dann auch allein ist, wenn sie es gar nicht will.
Schön, dass zur Kommunikation etliche Mittel zur Verfügung stehen !!!
Und mein Motto ist: Ich werde die Brücke bauen, wenn ich den Fluss erreicht habe !!
-
wir führten knapp zwei Jahre eine Fernbeziehung, und es war eigentlich nicht das was wir beide wollten. Wir liebten uns sehr, aber der ungang mit der Entfernung (nur 150 km) war für das aus. Wir wollten eigentlch Alltag, zusammen aufstehen, zusammen ins Bett, kochen, lachen und vieles mehr.
-
Überhaupt nicht, ich möchte Altag mit meiner Liebsten, wir führten knapp zwei Jahre eine Fernbeziehung (nur 150 KM) meine Freundin sah es genau so,
-
Liebe Fragestellerin,
ich hatte eine 5 jährige Beziehung, davon haben wir 1,5 Jahre eine Fernbeziehung geführt, in dieser Zeit haben wir uns fast jedes Wochenende gesehen und gemeinsame Urlaube verbracht. Nach den ersten 1,5 Jahren sind wir in meiner Stadt in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Eine gemeinsame Wohnung haben wir uns -genau wie Alltag- sehr gewünscht. Als wir dann endlich zusammen gezogen waren, hatte ich so meine Probleme damit, ich konnte nicht mehr mein "Wochenleben" führen, was ich sonst geführt hatte. Ich konnte die Abende nicht nur für mich gestalten, das war zu Beginn eine Umstellung und ich habe mir die ehemals so verhasste Fernbeziehung zurück gewünscht. Das hat sich natürlich geändert, aber es ist eben nicht nur einfach von einer Fernbeziehung auf Zusammenwohnen zu wechseln.
Ich finde, dass es bei einer Fernbeziehung nach einer gewissen Zeit nur die Möglichkeit gibt, dass man in eine gemeinsame Stadt zieht. Die Situation ist bei Dir natürlich, da Du Kinder hast etwas schwieriger. Könnte er nicht in Deine Stadt ziehen? Da müsstest Du Deine Kinder nicht aus ihrem gewohnten Umfeld reissen.
-
Guten Tag - liebe Streiter für Ferne und Nähe. Persönlich denke ich, dass eine Fernbeziehung durchaus reizvoll sein kann. Die Vorteile wurden ja hier schon erwähnt. Selbst habe eich eine perfekte voll gestellte wunderbare große Wohnung in einer rheinischen Metropole; schuldenfreies Eigentum in einem Denkmal, Jugendstilhaus! - Wenn man auch nicht mehr ganz jung ist, die Planung von Kindern abgeschlossen ist, erscheint es schwer, den "Ballast" den jeder - auch die Damen - so im Laufe der Jahre angehäuft haben zu vereinen. Somit ist das erwartungsvolle Reisen zu der Liebe gar nicht mehr so problematisch, sondern anregend und prickelnd. - Auch das Umfeld des Anderen ist dann neu und erwartungsoffen zu erkunden! -
m (62)
-
Ich befinde mich nunmehr seit 1,5 Jahren in einer Fernbeziehung (280km) & HASSE die Distanz!
Wir sind uns einig, dass wir diese Art des Zusammen(getrennt)seins nur noch höchstens 1-2 jahre andauern lassen können. Berufliche Hintergründe hindern uns momentan noch an einem Zusammenfinden.
Er verkraftet die Situation jedoch wesentlich besser als ich. Er sagt, er verdrängt negative Gedanken. Mich wiederum erwischen sie immerwieder extrem hart. (w/32)
-
Kann es sein,d ass die Männer ihre Fernbeziehungen besser verkraften?
Unter welchen Bedingungen gelingt sie.
Welche Rituale habt ihr?
-
Besser früh zusammen ziehen wenn ihr die Möglichkeit habt. Mein Partner und ich sehen uns jede Woche einen Abend inkl. Übernachtung bis morgens früh, da es bei mir arbeitstechnisch nicht anders geht. Zwischen uns liegen 400km. Das ist sehr belastend und wir suchen derzeit Lösungen, denn dauerhaft geht sowas nicht.
-
Ich bräuchte mal eure Hilfe, und zwar habe ich einen Mann kennen gelernt kurz bevor ich fürs Studium 300 km weiter weg gezogen bin. Wir haben uns auf anhieb super verstanden und wir merkten, es ist mehr als Freundschaft. Nun haben wir drüber gesprochen und er sagte, dass es nur Ärger geben würde, da er auch immer nur ein Tag am Wochenende zeit hat.
Eigentlich sehr vernünftig, aber ich bekomme meine Gedanken von ihm nicht los! Geht man dann der Vernunft nach oder dem Gefühl?
Ich wollte eigentlich auch nie eine Fernbeziehung, weil ich eigentlich der Mensch bin, der seinen Geliebten um sich brauch, aber ihn will ich einfach, auch wenn man sich nur jedes 2. Wochenende sehen würde! Wir hatten vorher nur 3 Treffen innerhalb von 2 Monaten da wir nicht aus der gleiche Stadt kommen, aber wir haben jeden Tag geschrieben!
Kämpft man? Oder lässt man es sein?
-
@26
Musst Du selbst wissen- ich hab mich auf eine FB eingelassen und nie bereuhtKämpft man? Oder lässt man es sein?
Ich finde einen Versuch isses Wert, schliesslich seids Ihr ja noch recht jung- zu verleiren habts Ihr doch nix. Nur zu gewinnen finde ich. Und gerade am Anfang Deines Studiums- da isses gar nicht so schlecht ihn nicht täglich um Dich rum zu haben, da kommen derart viele neue Dinge auf einen zu dass Du kaum Zeit haben wirst ihn zu vermissen.
-
Hallo,
also wir hatten gerade 2-jähriges. Wir sehen uns (fast) jedes Wochenende und müssen dazu 300 KM hinter uns bringen und das Land verlassen... er lebt in Italien.... ich bin auch ein Mensch, der seinen Partner am liebsten immer um sich hätte und hätte uns keine 2 Monate gegeben. und jetzt? Wir haben uns in DE kennen gelernt (nur ein Abend, aber der hat Spuren hinterlassen), ich musste dann 8 Wochen warten und habe ihn einfach besucht. Seitdem gibt es keinen Zweifel mehr und ich würde das auch nicht missen wollen. Klar ist die Distanz immer schwer, ich leide auch wie ein Tier und vor allem kostet es jede Menge Geld - aber was tut man nicht alles für die Liebe? Ich würde diese Entscheidung sofort wieder treffen. Und leide :) Bei uns ist keine Änderung in Sicht, ich wünsche mir Familie und Sicherheit - träume von Hochzeit und gemeinsamem, langweiligen Alltag und weiß nicht, ob es jemals dazu kommt. Aber wer entscheidet in Sachen Liebe schon mit dem Kopf?
Vielleicht hat ja trotzdem jemand Erfahrung oder eine Idee, wie man sich selbst und den Partner aus diesem Dauer-Verzeiflungs-Zustand holen kann? Hat vielleicht jemand eine super funktionierende Fern-Familie oder so? Ein bisschen Hoffnung täte gut.. (A., w, 26J)
-
aber das bedeutet ja aber, dass einige hier recht haben: FB für die, die sich nicht wirklich binden wollen, in dem falle er, denn er wusste ja von seinem wunsch/ plan/ traum und deinem alter.. ich habe eine frische beziehung, bin verliebt und denke über einen satz meines partners nach, der daraufhin deutet, dass er unser lebengerne ganz zusammen legen möchte. das ist nur noch kein echtes thema, weil wir erst frisch zusammen sind.
ich bin w45 und bin schon mit soetwas gescheitert. ich habe sorge. sorge ihn dann zu verliehren. wg. langeweile, dies mehr noch als zuveile konflikte. ich mag es nicht, wenn die männer so lasch und unbemüht werden, nach dem zusammen ziehen. wenn sie umbemüht werden, unhöflich. aber ich würde mir diese nähe so sehr wünschen...
Ähnliche Themen
-
Wie kommt ihr mit den Enttäuschungen klar?
Von Gast im Forum Single
24.09.2010, 20:41 -
Wie kommt ihr mit der Einsamkeit klar?
Von Gast im Forum Single
30.07.2010, 16:44 -
Gescheiterte Lebensplanung -- wie kommt ihr mit der Situation klar?
Von Gast im Forum Trennung
29.06.2010, 13:18 -
Wie kommt ihr mit der Sprach- und Inhaltslosigkeit klar?
Von Gast im Forum Single
20.02.2010, 10:32 -
Wie kommt Ihr mit der "Einsamkeit" in Euren "4-Wänden" klar?
Von Gast im Forum Single
05.09.2009, 01:11



