Thema: Wer kennt diesen Männertyp?
- Frage:
Wer kennt diesen Männertyp?Ich (w35) bin in den letzten beiden Beziehungen und in meiner aktuellen an Männer geraten, die sich in ihren Aussagen über sich selbst sehr ähnelten. So sagten diese Männer immer mehr oder weniger direkt: "Du wirst mich niemals vollständig kennenlernen." Oder: "Du wirst nie wissen, wie ich wirklich bin, was ich wirklich fühle."
Es sind alles Männer, die sehr viel Wert auf die Außendarstellung gelegt haben was Kleidung, Körperpflege und Statussymbole angeht. Sie hatten ihre Emotionen immer sehr gut unter Kontrolle. Ich habe sie niemals wirklich traurig oder bedrückt erlebt. Wenn Gefühle in dieser Richtung hätten auftreten können, haben sich diese Männer immer in exzessiven Sport oder Arbeit geflüchtet.
Mein aktueller Freund ist da genauso. Er hat mich sogar gebeten, mit ihm kein Mitleid zu haben, wenn er Stress hat oder krank ist, denn damit würde ich ihm ja unterstellen, gerade Mitleid zu brauchen. Scheinbar soll ich all seine negativen Empfindungen ignorieren, so als wären sie gar nicht da.
Was ich nun wissen möchte von lebenserfahrenen Frauen oder Männern, die diesen Männertyp kennen: Kommt man mit viel Geduld an solche Menschen heran? Lohnt es sich, an so jemandem dran zu bleiben, in der Hoffnung, dass er irgendwann offener wird und mich an seiner wahren Gefühlswelt teilhaben lässt?
Ich bin etwas ratlos, auch weil ich schon so oft an diesen Männertyp geraten bin...Antworten: -
Ich gehöre auch zu den Menschen, die zwar nach sehr tiefgründigen Prinzipien handeln, jedoch von einer Umwelt, die dafür keine Antennen hat, für genauso oberflächlich gehalten werden wie jene, die halt nun einmal oberflächlich sind. Übelste Unterstellungen inklusive.
Wir hatten das Beispiel gerade im Nachbar-Thread: ich schlafe in fremder Umgebung stets an der Türseite, um der Frau das Gefühl zu vermitteln, daß zwischen ihr und der Tür noch jemand ist. Und was ist die profane Schlußfolgerung? So ein Egoist, er will ja nur den kürzeren Weg haben, wenn er nachts raus muß. Dieser Frau möchte ich am liebsten einen Zettel unters Kopfkissen schieben, auf dem steht „du wirst nie wissen, wie ich wirklich bin”, um mich dann leise davonzuschleichen. Wobei der kurze Weg zur Tür hier durchaus von Vorteil wäre.
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Wenn er das selber schon so sagt, wahrscheinlich nicht.
Weiss ich nicht. Ist aber auch nicht wichtig.
Wichtig ist, ob du das so magst. Offenbar nicht, so meine ich das jedenfalls herauszulesen?
Wenn du das nicht magst und längerfristig immer wieder damit unglücklich bist, ändere deine Auswahl, suche sorgfältiger aus, wer wirklich zu dir passen könnte.
Oder du hast Geduld und probierst es aus. Aber ärgere dich nicht und sei nicht traurig, wenn du damit nicht glücklich wirst.
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ich bin auch ein Mann der einer Frau nicht immer alles erzählt - in Abhängigkeit von der Intensität der Beziehung. Warum sollte ich eine Partnerin mit der ich (noch) nicht zusammen lebe alle Einzelheiten einer beruflichen, finanziellen oder gesundheitlichen Krise erzählen, wenn sie davon gar nicht betroffen ist. Meine persönlichen Probleme muss ich selbst lösen, und wenn ich es nicht kann, habe ich eben Pech gehabt und der Ofen ist für mich aus. Meine Partnerin halte ich da tunlichst raus.
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Wahre Gefühlswelt? Das, was diese Männer dir zeigen, IST ihre wahre Gefühlswelt, denn sie ist für sie wahr, weil sie es so wollen. Alles andere ist für sie mit Schwäche und dergleichen verbunden - und das wollen sie ganz und gar nicht sein, weil das nicht zu ihrem Selbstbild passt.
Dazu gibt es sogar ein Vorbild in der Literatur: Thomas Buddenbrook.
Mit viel Geduld kommst du da überhaupt nicht weiter. Ich habe auch so ein Exemplar, das mich ganz zu Anfang an dem, was für dich wahre Gefühlswelt ist, hat teilhaben lassen. Und meiner Erfahrung nach hilft hier die ausgesprochene Konfrontation verbunden mit dem ebenso deutlich gemachten Signal: ja, es ist so, aber ich liebe dich auch - oder gerade - weil es so ist... So ist es ihm möglich zu sehen, dass er auch mit diesen vermeintlichen Schwächen akzeptiert und geliebt wird, ohne von seinem Ansehen, seinem Respekt zu verlieren.
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Kann dir nur sagen, wenn mir eine Frau so etwas mitteilen würde - Kopfschüttel, ist die bescheuert? Selbstreflektion? Und Tschüss!
FS, es gibt ein Buch mit dem Titel " Jeder bekommt den Partner, den er verdient - ob er will oder nicht. Es geht hauptsächlich um Anziehungsmechanismen und Resonanzprinzipien. m, 43
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Hallo, ich hab zufälligerweise grade Deinen Beitrag gelesen. Mach Dich doch mal schlau über das, was alles zum Wörtchen "Narzissmus" gehört. Achtung, es ist sehr vielschichtig! Es gibt ein hilfreiches Büchlein das heisst: Selbstverliebt aber richtig, vom Psychologen Rainer Sachse. Du findest sicher auch etwas in psychologischen Büchern. Sei gewarnt: Du wirst unendlich viel Geduld brauchen. Und bevor Du jemals an die Gefühle von so einem Mann "ran kommen" kannst, muss zuerst der Mann seine Gefühle zulassen, wahrnehmen und dann zeigen. Ob er das jemals will....?
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Ne aber willst du das denn...Wer ist denn das bitte der dich nicht für würdig hält sich dir zu öffnen und trotzdem mit dir so etwas wie eine Beziehung pflegt. Ich glaube du solltest deine Auswahl Kriterien überdenken.
viele Grüße
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@1 Der Einbrecher kommt doch durch das Fenster.
Aber ich glaube, ich verstehe Deine Taktik: Während der Einbrecher mit Deiner Frau zu tun hat, die ja zum Fenster schlief, kannst Du entkommen :-)
@FS
Dieses Selbstbild der Männer hat mich zuerst überrascht, dann aber eigentlich doch nicht so sehr. Ich (Mann) weiss über mich selber, dass es nicht ganz einfach ist an mich heranzukommen, aber ich hätte es gewünscht, dass meine Partnerin es versucht hätte. Ich glaube, sie hat es nicht versucht, da ein Mann ja stark sein muss und keine Hilfe braucht.
Mit anderen Worten: Meine EX hatte als Männerbild genau das Selbstbild dieser Männer im Kopf, wobei natürlich der Mann sich um sie zu kümmern hat, wenn sie krank ist.
Ich habe lange gegrübelt, woher ihre Vorstellung kamen. Ich glaube diese Vorstellungen kamen aus ihrer Familie.
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Mein langjähriger Schulfreund hatte solche Züge. Er konnte nie zugeben, wenn es ihm schlecht ging, über Probleme wirklich ernsthaft reden, ist tiefgründigeren Gesprächen immer ab einem gewissen Punkt ausgewichen. Ich hatte ihn sehr gerne, aber obwohl ich verstand, wie er so geworden war, war ich irgendwann so entnervt, dass ich mich endgültig getrennt habe.
Viele Jahre später steckte er mitten in einem Rosenkrieg nach seiner Scheidung, es ging ihm grottenschlecht und wir telefonierten - auf freundschftlicher Basis- häufig. Er fühlte sich so elend, dass er sich dann wirklich öffnen konnte und viel mit mir geredet hat- wobei er zu meiner Überraschung wirklich um seine Kinder gekämpft und sich unendlich viel Mühe gegeben hat.
Jahre später hatte er wieder eine neue Partnerin und ich sagte ihm, dass es mich freut, dass es ihm besser geht.
Sein Kommentar: "Wieso? Es ging mir doch immer gut!"
Ich sagte garnichts mehr, mir wurde nur schlagartig klar, dass er sich nie ändern würde.
Fazit: Vergiss es! Wenn ein Mensch tief in sich eine solche Prägung hat, wird er sich nicht ändern. Ich bin sehr froh, dass ich mich damals getrennt habe- ich wäre kreuzunglücklich geworden.
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Hallo FS,
bringe ich Dein Schreiben für mich auf einen Punkt, so suchst Du nach Partnern, an denen Du Dich abarbeiten kannst. In sofern stellt sich Dir die Frage nach deren Veränderbarkeit nur vordergründig.
Wenn Du das wirklich verändern willst, brauchst Du nicht Tipps, wie frau "solche" Männer verändern kann, sondern Du musst Dich mit Deinen Zielen, Deinen Such- und Handlungsmustern auseinandersetzten, um Dein Beuteschema zu erkennen. Finde heraus, warum Du gerade dieses hast, um den entsprechenden Kräften gezielt etwas entgegensetzen zu können und Dich so zu verändern.
Wenn Du nicht herausfindest, warum Du diesen Männertyp suchst, wird es eher schwer, andere zu finden.
Viel Glück.
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Dann hoffe doch, dass er sich nicht ändert, sofern du damit umgehen kannst. Endlich mal ein Mann, der seine kleinen Wehwehchen nicht so wichtig nimmt. Im besten Fall hat er dann doch sehr viel mehr Zeit, um sich um Andere zu kümmern.
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@FS
Ich halte dieses Verhalten für ganz normal - ich erzähle auch sehr wenig und möchte auch nicht, daß andere an etwaigen Problemen von mir teilhaben. So etwas regelt man(n) alleine.
Dies war schon immer so und wird auch so bleiben.
Dieser Mann ist völlig normal, nur die meisten Frauen haben damit oft Akzeptanzprobleme.
m, 50
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Ich kenne diese Art, war lang mit so jemand zusammen,
und musste diese Beziehung aufgeben, heute weiss ich:
die Zeit , die wir hatten war intensiv.
Jeder von uns hat lange Jahre um diese Beziehung gekämpft.
Wir haben einiges gemeinsam beruflich erreicht.
Jeder von uns konnte es heilen in sich.
Dem anderen verzeihen....auch.
Es wurde Freundschaft der Kinder daraus.
Er hat tolle Kinder..ich auch.
Er hat eine passende Frau gefunden.
Ich kenne seine Frau, er hat geheiratet.Diese Frau ist nicht so fürsorglich und rücksichtsvoll wie ich es immer war.Aber das zu Erkennen ist ein Prozess, und ich bin wie ich bin....und gefalle mir so.Wenig aggressiv.
W51
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Ach, diese lonesome Cowboys. So einen wirst du nicht ändern, da kollabiert ja sein ganzes Weltbild. Den verändert höchstens eine Katastrophe (Pleite, Unfall, Krankheit), dann manchmal um 180 Grad. Aber sich von einer Frau(!) angestoßen vor ihrem Auge zu verändern und sich zu öffnen - No Way! Und schon garnicht darf eine Frau sie durchschauen und berechnen können, damit verlieren sie an Beherrschung ihrer Welt, deshalb ihre Ansagen.
Witzigerweise sind oft grade diese Typen im Innern recht weich und sie haben dadurch ein so übersteigertes Männlichkeitsbild, das sie als Maske benutzen, damit es niemand merkt.
Trotzdem, diese Männer sind erfolgreich und attraktiv und sehr verläßlich als Partner, wenn man einige Regeln beachtet: Man sollte ihnen tunlichst nicht zeigen, daß man sie durchschaut, sondern ihr "geheimnisvoller Ritter"-Spiel mitspielen, außerdem brauchen sie für ihre mentalen Kraftakte jede Menge "spontane" Bewunderung (die sie natürlich sofort abwerten, aber vorher gut inhalieren) und man sollte ihnen als Partnerin nie, nie überlegen sein und wenn, es nicht zeigen. Auch wenn sie ankündigen, eine ebenbürtige Frau zu suchen. Das ist nur eine weitere Kraftprobe, die zeigt, daß sie selbst das in den Griff. bekommen.
Außerdem muß man mit Überraschungen in der Informationspolitik rechnen. Das ist so der Typ, der dich Sonntag morgens aus dem Bett schmeißt, weil "wir" jetzt eine 80km-Radtour machen. Es vorher mit dir zu besprechen, hatte er nicht mal im Gedanken und wehe, du zickst.
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Es könnte sich in der Tat um Narzissmus handeln - zumindest um narzisstische Züge.
[Mod.= weitere Ausführungen zum Nebenthema gelöscht.
@ ALLE: Wir werden keine Beiträge über Narzissten/Narzissmus freischalten und diesen Thread off topic führen. Wer sich über Narzissmus informieren möchte, findet unzählige Möglichkeiten im Netz.]
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Alle seine Aussagen sind Selbstaussagen. Der gute Mann kennt sich selbst nicht. Leidet unter Selbstentfremdung. Der fehlende Zugang zu seinen Gefühlen ist Narzissmus, wie hier schon erwähnt. Ja da würden bei mir alle Warnlampen angehen.
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Da ist nichts woran Du rankommen solltest, den das endet in der Regel böse.
Wenn Du aber doch ein böses Ende suchst, so sieht in der Regel der Ablauf aus:
Der Mann funktioniert wie ein Schalentier, harter Panzer außen herum und eher unergründlich.
Die Frau will unbedingt - wie Du - an sein Inneres und durch den Panzer, veilleicht aus Neugierde, vielleicht weil sie ahnt, daß er da verletzbar ist, oder warum auch immer.
Der Frau gelingt es, mit vielleicht mit viel Raffinesse ihn aufzuknacken. Der Mann gibt seinen Schutz auf, er vertraut ihr.
Die Frau ist entsetzt und erstaunt, über dieses verletzliche Etwas, was sie unter dem Panzer zu Gesicht bekommt. Angewidert über diese Schwachheit unter dem Panzer und fasziniert von ihrer plötzlichen Macht, beginnt sie in dem weichen ungeschützten Etwas zu stochern und verletzt den Mann dabei schwer.
Die Frau erkennt ihren Mann nicht wieder, der starke, selbstbewußte, unnahbare ist verschwunden, stattdessen sieht sie nur ein schwaches Häufchen Elend. Daher trennt sie sich von ihm.
Zurück bleibt ein vernichteter Mann im Wartezimmer eines Psychotherapeuten.
So läufts natürlich nur im schlechtesten Fall. Daher mein Rat: Lass die Männer wie sie sind und versuche nicht dran rumzuschrauben.
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Meine Gedanken über #17:
Meine Güte, wie kompliziert. Wäre er gleich so "offen", würde es nicht zu diesen Situationen kommen? Es ist doch gar nicht gesagt, dass eine Frau ihn dann als schwach und unwürdig ansieht. Vielleicht mag sie gerade das. Machen sich solche Leute nicht das Leben selber schwer?
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Einfach den anderen so sein lassen, wie er ist. Du musst nicht mit ihm zusammen sein, wenn dir etwas Grundlegendes als veränderungsbedürftig erscheint. Willst du, dass jemand an deiner Psyche herumdoktert (ich meine nicht ein Psychologe, sondern der eigene Partner)?
Das ist typisch Frau, sich jemanden zurecht biegen zu wollen. Bist du so mit dir im Reinen, dass du lange Weile hast oder willst du von dir ablenken?
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Den Frauen hier sein eins gesagt: "Ein Mann muss tun was eben ein Mann tun muss."
Das ganze esoterische und psycho-interpretierende Gerede der Frauen hat in dieser Welt keinen Platz. Nur meine Kumpels dürfen und werden mir in den echten Schlachten des Lebens beistehen - eine Frau die sich bei der erstbesten Gelegenhein sowieso in einen anderen Kerl verliebt wird dann wenn´s wirklich drauf ankommt den Kampf an meiner Seite verweigern. Früher konnte ich mich bei Prügelleien auf meine Kumpels verlassen - heute kann ich mich bei schweren Krankheiten, Krisen meiner Firma oder wenn mein Auto morgens um zwei im Wald stehen bleibt auf meine Kumpels verlassen - umgekehrt natürlich auch. Die vielen weiblichen Kommentare hier belegen doch doch dass Frauen mit ihrem Partner nur in der Sonne stehen wollen und ihn wechseln wenn Wolken aufziehen. Echte Trapper reden nicht viel miteinander, aber wenn der eine den anderen braucht, einer in Not gerät - ja dann sind die Jungs füreinander da. Frauen sind zum Verlieben da - ein Kerl kann die schlimmsten Schlachten bestehen - und geht am Wimpernschlag einer Frau zugrunde. Frauen kämpfen für ihre Kinder - niemals für ihre Männer. So ist die Natur. Es sind zwei Welten - das werden die Frauen hier im Forum und auch im realen Leben eben nicht verstehen.
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#14 und #17 treffen den Punkt, wenn auch aus gänzlich verschiedenen Perspektiven.
Man sollte den Mann Mann sein lassen und nicht an ihm rumbohren und rumwerkeln.
#19 wäre er gleich offen, wäre es ein weinerliches Weichei das keine Frau will.
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19 an 22 das will ich nicht so recht glauben.
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Das unterschreibe ich als Frau auch.
Entweder, Du nimmst ihn, wie er ist oder Du suchst Dir einen anderen.
Was natürlich nicht tolerierbar ist, sind Grenzverletzungen, Missachtung Deiner Befindlichkeit und Wünsche etc.
Hoffe nicht, er würde sich öffnen. Versuch´ keinesfalls, ihn irgendwie in diese Richtung zu manövrieren. Entweder, er hat von selbst das Bedürfnis nach Offenheit oder nicht.
Und wenn Du ihm seine Verschlossenheit zugestehst. hast Du ihn schon an einem ganz wesentlichen, tiefschürfenden Punkt seiner Persönlichkeit abgeholt. Das wird er zu würdigen wissen - das alles unter der Prämisse, er leidet nicht an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung, sondern liegt mit seinen selbstverliebten Tendenzen noch im Normbereich.
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Ich glaube der Mann möchte einfach nur so sein, wie er ist. Ist das nicht toll?
w45
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Es steht also 3 : 1. Ich glaube, nicht der Männertyp ist das Problem, sondern Du bist es.
Mein Gedanke mit dem 3 : 1 kam später. Der erste Gedanke war der, das diese Männer Dir (leider) keine guten Menschenkenntnisse zutrauen und dich für naiv? halten. M 54J
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Wenn das tatsächlich in einer zum Beispiel dreijährigen Beziehung der Fall sein sollte, ist entweder ein Partner komplett befreit von Empathie und Menschenkenntnis unterwegs oder der andere schafft es, in dem hier beispielhaft genannten dreijährigen Zusammensein permanent eine Maske zu tragen und somit sein Inneres zum großen Teil unkenntlich zu halten.
Beziehung würde ich so etwas nicht nennen, aber wem's gefällt. Warum damit jemand noch ernsthaft kokettiert, entzieht sich meinem Horizont. Eine Freundin hatte mal einen, der nicht wollte, dass sie im Kontext mit ihrer Beziehung nicht von "Beziehung" sprechen solle. Die anderen Attribute, wie gesteigerter Wert auf Außendarstellung und Kleidung hatte er auch. Bei ihm wurde NPS diagnostiziert.
Man soll ja andere grundsätzlich so lassen, wie sie sind und es kann ja zugegebenermaßen anstrengen, wenn der Partner ständig sein Inneres nach außen kehrt, aber das Zitat der FS klingt einfach nur krank und vor allem nicht erstrebenswert.
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Nun, diesem Beitrag gebe ich voll und ganz Recht. Als Frau, in Bezug auf meine guten Freunde (meist männlich) und die Schlachten des Lebens, in Bezug auf Zuverlässigkeit etc. und eben auch in Bezug auf das, was Männer von einer Partnerin wollen.
Es gibt kaum Menschen, die mich wirklich kennen, denn mein Vertrauen muß man sich erst einmal verdienen - und dazu gehört auch, es verdienen zu wollen, d. h. etwas und hier vor alem Zeit, zu investieren.
Das wiederum ist ja den meisten Männern zu anstrengend. Ja wunderbar, das erspart mir dann wiederum den Gedanken, ob er vielleicht der Richtige gewesen sein könnte. Sicher nicht! Wer keine Geduld und keinen Ehrgeiz (wenn's mal nicht um Geld, Job o. ä. geht) hat, der kann auch gleich bleiben wo der Pfeffer wächst.
Vielen Männern sind Partnerschaften nunmal leider zu anstrengend, zu wenig nutz- und gewinnbringend.
Wie der oben Zitierte bereits schrieb: Sie wollen eben immer nur auf den Sonnenseiten des Lebens stehen, nichts beisteuern, nichts investieren müssen und nicht dasein müssen.
Macht nichts, ich bleibe optimistisch, daß es auch (noch immer) andere Männer gibt.
Und meine Gedanken, meine Gefühle, meine Weltsicht(en) und alles andere, was mich als Menschen ausmacht, sind mir zu wetvoll, um es einfach an jeden Dahergelaufenen zu verschleudern. Heidegger versteht auch kaum jemand beim ersten Lesen, wer so lange durchhält, bis er verstanden hat, verdient Respekt. Um eine Allegorie zu bemühen. Und im Gegensatz zu einer "bloßen Theorie" bin ich ein Mensch, mit Herz und Verstand, mit Gefühlen und Träumen. Und damit vor allem auch eines: Verletzbar. Das nutzt man wie Mann heute ja nur gar zu gerne aus, sei es aus Absicht, Naivität, Nachlässigkeit oder weshalb auch immer. Ist MIR auch egal, es genügt, DASS es weh tut, WARUM es jemand tut, interessiert mich dann auch nicht mehr.
Und Frau ist schlau (geworden) und kommt dem inzwischen zuvor, das bringt das Leben bei intelligenten Lebewesen nunmal so mit sich: Trau, schau - wem.
w32
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Für mich sind das POSER! Männer, die besser in einem Film leben würden, jedoch im echten Leben nicht gut aufgehoben sind.
Ich lege ebenso großen Wert auf mein Äußeres, trage gerne teure Uhren und schmücke mich mit guter Kleidung, etc. Aber, ich bin offen, kommunikativ, mache keinen "Firlefanz" um meine Person und gebe mich meiner Partnerin und anderen Mitmenschen gegeüber ganz "normal".
Sorry, ich kann mit solchen Typen nix anfangen. Bin mal auf eine Frau gestossen, die solch ein weibliches Abbild darstellte.....es war für mich der reine Wahnsinn.
Frauen mag solche Männer um des Nimbus des verschlossenen und einsamen Streiters wegen zwar reizen, aber ob das ein guter Partner sein kann......ich wage es zu bezweifeln.
Just my2cents;-)
m/41
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