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Wer hat Erfahrungen mit Erfolg einer Ehetherapie?Hallo, wie schätzt Ihr den Erfolg ein: Meine Schwester ist am Boden zerstört. Ihr Ehemann ist im Heimaturlaub (er flog dieses Jahr 3 Wochen mit den Kindern alleine, da sie arbeiten musste) mit einer ehemaligen Studienkollegin fremdgegangen. Sie hat Mails gefunden, in denen er der anderen Frau explizit Hoffnung macht und Zukunftspläne schmiedet (Absprung in Heimat) und von einer "ätzenden Vernunftehe" redet. Danach Riesenkrach, Schwester drohte mit Selbstmord, beide zur Psychologin, da sie seit 7 Jahren sich ihm verweigert, er depressiv und fast impotent (kann nur mit Pillen) geworden ist. Jahrelange Frustrationen und Aggessionen beiderseits, jüngste Tochter 5 (Kittkind- armes Mäuschen). Jetzt hat er sich auf Druck meiner Schwester von der Freundin getrennt. Die dreht jetzt durch und schreibt meiner Schwester fiese Details, die er ausgeplaudert hat. Meine Schwester will die Ehe aus div. Gründen aufrechterhalten (Status, Finanzen, Kinder).Antworten: -
nett die Prioritäten: Status, Finanzen, Kinder - wie soll das zu einem guten Ende kommen???
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ich denke, die beiden gehen das Problem, das sie haben, endlich mal an. Es wird darauf ankommen, daß der Mann ihr gegenüber Loyal und insoweit konsequent den Kontakt zu seinem Ex - Weib abbricht. Wenn sie seine Loyalität spürt, schafft sie es auch, die Ex in aller Ruhe auflaufen zu lassen.
Klappt es nicht, ist es besser, sie trennt sich so schnell es geht - das sollte sie ihm auch sagen.
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Eine Ehetherapie macht hier sicher Sinn - zumindest wegen der Kinder sollten die zwei es versuchen. Die Geschichte hört sich zwar ziemlich aussichtslos an (7 Jahre keinen Sex, gekränkte Männlichkeit, Vertrauensmissbrauch), aber wenigstens muss man sich hinterher nicht vorwerfen, nicht alles zur Rettung getan zu haben. Die Beziehung scheint ja nicht erst seit dem Seitensprung einen Knacks zu haben, ein guter Therapeut wird hier sicherlich einiges aufdecken.
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Da hilft kein Psychologe, da gehts nur noch im eine faire Trennung.
Schau mal ins Netz , es gibt Trennungs-Experten die sowas besser managen als wenn gleich 2 Anwälte aufeinander losgehen.
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Auch wenn die Ehe sich nicht mehr kitten lässt, so können doch beide Ehepartner von einer Therapie profitieren. Indem sie z.B. einsehen, dass es nicht mehr funktionieren wird und sich gütlich und fair trennen.
Ich war zwar nicht verheiratet, habe aber eine Paartherapie in der letzten Beziehung gemacht. Erst in dieser Therapie wurde mir klar, dass eine Fortsetzung der Beziehung keinen Sinn mehr macht, weil meine grundlegensten Bedürfnisse nicht gedeckt wurden (die waren auch nicht kompromissfähig). Ausserdem verstand ich viel besser, wie mein Partner tickt und warum er bestimmte Dinge wünscht.
Insofern würde ich auf alle Fälle zu einer solchen Therapie raten, sofern BEIDE es wollen. Es hat keinen Sinn, dass der eine möchte und den anderen an den Haaren hinschleift.
Bei der Konstellation in der Fragestellung verstehe ich allerdings auch nicht, warum beide Partner an einer Ehe festhalten, die sich tatsächlich als reine Vernunftehe darstellt und in der beide total unglücklich sind.
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Ich rate zur Trennung.
Sie übt Sexentzug und versucht ihn mit Selbstmorddrohungen zu erpressen.
Sie sucht Absicherung, einen Versorger.
Er sieht in der Beziehung eine Vernunftsehe und versucht mit einer Affäre dem ganzen zu entfliehen. Er sucht nach Liebe und möchte seine Freiheit zurück.
Die beiden haben meiner Meinung nach keine Chance mehr bei 7 Jahren Dauerstress ohne Sex mit Kittkind.
Sie sollen sich trennen und deine Schwester braucht dringend professionelle Unterstützung.
Er soll aufpassen, dass er mit der neuen Tyrannin nicht vom Regen in die Traufe kommt.
Dir wünsche ich die notwendige Objektivität und Kraft.
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Äh, wie kam es zu dem 5-jährigen Kitt-Kind bei 7 sex-losen Jahren? *grübel*
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Wow, #6, woher weisst du das? Kennst du die Familie...? Dieser Thread scheint interessant zu werden...;-)
#7: Treffer, versenkt... gut mitgedacht... das würde mir auch zu denken geben...;-) Aber nicht an der Frau, sondern an der Frage.
FS:Am besten kannst du persönlich deiner Schwester zur Seite stehen, wenn du beruhigend auf sie einwirkst, ihr bei evtl. fälligen Beratungsgesprächen mit dem Mediator/Anwalt beistehst. Und behalte deine subjektive Meinung für dich. Schließlich müssen die beiden für ihre Situation eine eigene Entscheidung finden.
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die Paartherapie wird helfen eine vernünftige Trennung zu vollziehen. Und das sollte auch im Interesse von allen sein. Eine Ehe die auf Erpressung deiner Schwester beruht kann man ja nun getrost als Vernunftehe bezeichnen und da sie sich ihm entzieht, ist es ja noch nicht mal eine richtige Ehe. Du solltest deinen Einfluss geltend machen und ihr in Gewissen reden, das man nicht wegen Geld und Status mit einem Mann zusammen bleiben kann und sich ihm dann aber verweigert. Ist doch normal das er sich eine andere sucht. Was glaubt sie wie lange es dauert, bis er sie letztlich verläßt. Die Therapie ist wirklich nötig für deine Schwester, damit die Dinge regelbar sind und beide Parteien die Chance bekommen noch einmal glücklich zu werden in diesem Leben
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FS: Hatte leider nicht genug Platz bei der Eingabe der Frage: Musste Text daher extrem kürzen. Kind kam durch künstliche Befruchtung zusrtande, der Samen wurde injiziert. Meine Schwester musste Hormontherapie machen, da sie schon 40 war. Komplizierte Sache. Er ist mittlerweile nahezu impotent (ohne Cialis), das hat er auch meiner Schwester gesagt und den Bericht vom Urologen gezeigt.
Ich persönlich bin der Meinung, da gibt es nichts mehr zu kitten und die Therapeutin will mit der Ehetherapie nur Geld machen. War bei einer Kollegin von mir auchso. Das ist der springende Punkt, wieso ich auch die Frage stelle. Ich denke, die beiden sollten in dieser verfahrenen Situation lieber Geld für eine Mediation ausgeben, da in einer Therapie eh alles neu aufgerührt wird und eher die Gefahr eines Rosenkriegs heraufbeschwört. Ich denke in erster Linie an meine kleinen Nichten. P.S: Meinen eigenen Mann würde ich sofort rausschmeißen, wenn er mich betrügen würde, aber hallo, da käm der Hermesdienst zum Kofferabholen und der Schlüsseldienst aber prompt. Zum Glück haben mein Mann und nicht diese Probleme, da wir eine gute Kommunikation pfelegen und uns rechtuzeitig zusammensetzen. Ich wünsche meiner Schwester eine bessere Partnerschaft und eine Chance auf eine solche hat sie erst, wenn sie frei ist, d.h. den A..... in die Wüste geschickt hat, am besten zu seiner freundin. Die wird seiner dann bestimmt auch bald überdrüssig, denn in meinen Augen ist er eine feige, verlogene Lusche (wie alle Fremdgänger übrigens).
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#6
@ #8
steht alles in der Frage. Muss nur ins Verhältnis zueinander gesetzt werden.
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Wieso hält ER eigentlich noch an dieser Ehe fest? Und wie funktioniert das mit Impotenz und Geliebter? Das macht mir eher den Eindruck, dass er auf psychischer Basis bei deiner Freundin das findet, was er bei seiner Ehefrau nicht (mehr) findet.
Würde Deine Schwester denn eine Mediation zur Trennungserleichterung überhaupt wollen, wenn sie sich gar nicht trennen will? Dass Du Dich um die Kinder sorgst, finde ich gut!
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@10 : Eine Ehetherapeutin will mit der Therapie nur Geld machen?? Ja sicher will sie Geld verdienen, ist ja ihr Beruf genauso wie ein Arzt mit der Krankheit anderer Menschen Geld macht. Und trotzdem übt jeder diesen Beruf nach bestem Wissen und Gewissen aus....
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Liebe FS,
Whow... Klar doch musst Du zu Deiner Schwester halten. Aber bitte, der Kerl ist also eine feige,verlogene Lusche. Aha, Lusche ja, weil er 7 Jahre Sexentzug mal eben so hingenommen hat und erst jetzt die Konsequenzen zieht. Sorry, aber Deine Schwester ist es die ein massives Problem hat. Status, Fínanzen, Kinder (kinder glaub ich nicht, die sind allerhöchstens Mittel zum Zweck) sind alles die falschen Prioritäten.
Und da ist ein Therapeut äusserst hilfreich, eine Paartherapeut hat ja auch eine Phychologische Ausbildung und kann dem ganzen auf den Grund gehen (die Verweigerung hat ja auch eine Ursache). Selbst wenns nicht mehr reparabel ist (was ich annehme) hilft es doch sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen und es möglicherweise in der nächsten Beziehung besser zu machen.
PS. Ich mag fremdgänger auch nicht, aber in diesem Falle hätt ich diese Frau längst verlassen und, da es sehr wahrscheinlich für die Kinder besser wäre beim Vater grosszuwerden, das Sorgerecht beantragt.
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Au weia, also ganz ehrlich. Die beiden sollten sich wirklich trennen. DAs geht doch gar nicht! Sie verweigert sich ihm schon jahrelang und er ist psycho deswegen? Hallo? Deine Schwester soll diesen armen Kerl loslassen und zwar ganz schnell. Jeder hat es verdient ein glückliches Leben zu leben! Für das gemeinsame Kind ist es doch ne Katastrophe mit solchen Eltern zusammenzuleben. Mir scheint, dass Deine Schwester eine sehr bestimmende Person ist und ich finde es voll daneben, was sie mit ihrem Mann treibt. Das ist nicht in Ordnung. Die Partnerschaft geht nicht, also ist sie zu Ende und damit eben auch der Status und die Finanzen - Deine Schwester scheint extrem berechnend und eiskalt zu sein. Find ich abscheulich und oberegoistisch! w/45
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Es gibt einige Sachen, die ich nicht so ganz verstehe:
1. Heimaturlaub...Absprung in der HEimat. Also ist deine Schwester mit einem Ausländer verheiratet?
2. Impotent und fremdgegangen? - Wie geht denn das?
3. ehemalige Studienkollegin? - Also eine Frau aus derselben Heimat deines Schwagers?
4. künstliche Befruchtung mit wessen Samen? ISt der Vater dein Schwager?
5. Wieso ein KInd haben, wenn seit JAhren kein Sex?
Ich könnte die Liste weiterführen. Deine Angaben sind nicht so recht nach zu vollziehen. Oder deine Schwester hat irgendwie aus ihrem LEben einen totalen MIst gebaut. Eins vertsehe ich aber grundsätzlich nicht:Wieso ein Kind in die Welt setzen, wenn es so verdammt schlimm kriselt? Hat sie sich oder beide so die Rettung ihrer Ehe vorgestellt? Ich glaube, da ist doch mehr Liebe im Spiel als vermutet und natürlich sucht deine Schwester finanzielle Ausreden, die bei einer berufstätigen Frau irgendwie seltsam klingen. Und wenn dein Schwager die BEziehung mit der Freundin aufgegeben hat, dann will er ja auch weiter machen.
Da ist eine Paartherapie sehr sehr ratsam. Die beiden können nicht zusammen aber auch nicht getrennt sein Wenn so starke Gefühle im Spiel sind, ist es für beide der absolute Alptraum. Und ehrlich gesagt, tut dein Schwager mir mehr leid als deine Schwester, denn er lebt in einer ihm fremden Gesellschaft, vielleicht ohne Familie und hat sich so einer ehemaligen Freundin anvertraut, das kann ich nachvollziehen. Bitte nicht so hart über ihn urteilen.
Auf deine Frage, ob die Paartherapie Erfolg haben wird kann ich nur sagen: wenn es beide ehrlich angehen und ihre Probleme erkennen und bearbeiten, dann funktioniert es auf jeden Fall. Was bedeutet schon Geld in Vergleich zu Glück und Harmonie? Vielleicth solltest du deiner Schwester eher in der Auseinandersetzung IHRER Problematik unterstützen, ihr seid beide zusammen groß geworden und habt noch sehr guten Kontakt. Was hast du denn zum "armen Mäuschen" damals gesagt?
Zusätzlich zur Paartherapie würde ich auch eine individuelle Psychotherapie empfehlen, denn hier stoßen scheinbar unterschiedliche Welten aufeinander. In meinem Fall sind wir beide zu einem Eheberater gegangen und ich zu einer Therapeutin. Wir sind noch dabei und "arbeiten" unsere Probleme auf. Und es ist verdammt viel Arbeit, ich habe mein Gleichgewicht wieder gefunden und mein MAnn hat sich auch nun den Aufgaben gestellt, es ist harmonischer geworden, wir kommunizieren wieder und die Luft ist raus. Hoffentlich wirkt es bei deiner Schwester auch.
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