1. Frage:
    Gefragt am: 06.04.2010, 16:25 von Gast
    Welche Entscheidung ist einfacher zu treffen: "heiraten" oder "sich scheiden zu lassen"?
    Angenommen Scheidung ohne gemeinsamme Kinder. Bin w, aber komme mir wie ein Man vor, weil ich mit dem Gedanke zu heiraten nicht fertig werde. Freund macht nach 3Jahren Beziehung schon Stress. Woran liegt es? die Angst gewisse Freiheit zu verlieren, oder nicht sicher genug bei der Beziehung? Schwebe irgendwo zwischen Tausend Gedanken.. Faellt es allen so schwer die Entscheidung?
    Antworten:
  2. #1 Gast
    06.04.2010 18:04
    Hm, das klingt wirklich etwas traurig und merkwuerdig, dass Du diese Frage nun stellst. Jedenfalls solltest Du nicht abwaegen, was schwieriger ist, zu heiraten oder sich scheiden zu lassen. Sondern Dich auf das Heiraten freuen, und Dir nicht so Gedanken machen.

    Was heisst denn "macht Stress"? Meine, es ist voellig nochmal, dass nach wenigen Wochen die ersten kleinen Minidebatten aufkommen koennen, oder auch mal ein Streit passieren kann. Das ist kein Weltuntergang. Aber Du scheinst Dir ja ganz elementare Sorgen zu machen.

  3. #2 Gast
    06.04.2010 18:12
    Mir ist die Entscheidung auch sehr schwer gefallen. Ich war auch nach 3 Jahren Zusammenleben nie wirklich überzeugt. Noch am Standesamt dachte ich mir "Mädchen, ich glaube, da machst du gerade einen Fehler".
    Der Fehler hat dann zwar 25 Jahre gedauert, aber es war ein Fehler. Für die Entscheidung zur Scheidung habe ich etwas 5 Jahre gebraucht. Tja, die Entscheidung hat länger gedauert, war dafür aber auch kein Fehler.
    Aber es hätte ja auch anders sein können. No risk - no fun.
    Trotzdem: Wenn du jetzt schon an Scheidung denkst, solltest du dir das nochmal überlegen.

  4. #3 Gast
    06.04.2010 18:32
    Du schreibst ein wenig wirr! Was willst Du damit sagen, dass Du Dir vorkommst wie ein Mann? Denkst Du, dass Männer nicht heiraten wollen? Dein Freund macht also nach 3 Jahren schon Stress? Aha! Warum denn? Will er heiraten und Du nicht? Macht er Stress, weil er Dich nicht versteht oder weil Du ihn nicht verstehst? Macht er aus anderen Gründen Stress? Will er nicht heiraten?

    Also, ein klein wenig strukturierter solltest Du schon schreiben, damit man wenigstens ansatzweise erkennen kann, welches Problem Du hast......!

  5. #4 Gast
    06.04.2010 18:42
    Natürlich ist die Entscheidung für Scheidung 1000mal einfacher als für Heirat, auch wenn Kinder da sind! An deiner Stelle mit deinen Bedenken würde ich niemals heiraten, NEIN! -m

  6. #5 Gast
    06.04.2010 18:47
    Nach 3 Jahren Beziehung bin ich gegangen. Hatte auch das Gefühl, das da etwas entscheidendes eigenes fehlt.
    Dann hatte ich das Problem, keinen neuen Mann zum Heiraten zu bekommen. Der erste war gut zum heiraten und für Kinder.

  7. #6 Gast
    06.04.2010 19:01
    Ich denke: Lieber eine glückliche Beziehung als eine unglückliche Ehe. Warum heiraten ? Wegen der Steuerklasse ? Der Idealfall währe wenn am Anfang einer Beziehung klar ist ob einer oder beide auf absehbare Zeit grundsätzlich unbedingt heiraten wollen.
    Wenn hier unabwendbar eine Differenz bestehen bleibt macht die Beziehung keinen Sinn.
    M 53 J

  8. #7 Gast
    06.04.2010 22:42
    Heiraten würd ich aus Überzeugung oder gar nicht.

    Bist Du m oder w ? Das kommt bei der Frage nicht genau raus.

  9. #8 Gast
    06.04.2010 23:10
    ich rate Dir, unter diesen Umständen eher nicht zur Heirat.

    Vielleicht kannst Du vor Deiner Entscheidung noch ein Buch lesen:
    "Verliebe Dich oft, verlobe Dich selten, heirate nie?" das ich an anderer Stelle bereits erwähnt habe, ich bitte das Fragezeichen hinter dem "nie" zu beachten, das ist nämlich wichtig.

    vielleicht siehst Du danach etwas klarer, was für DICH das Richtige wäre.

    Ich verstehe Deine Frage so, dass Dein Freund unbedingt heiraten will, und Du nicht. Seh ich das richtig? Mir ist es auch so gegangen. Er wollte um jeden Preis heiraten, das allein hätte mich schon stutzig machen sollen........! Ich hatte ein ungutes Gefühl, und hab trotzdem "ja" gesagt. Es war ein Fehler, wie sich zwei Wochen nach der Hochzeit herausstellte, er hat nämlich sich eingebildet, mit der Heirat ein "RECHT" auf mich zu haben und wie er es ausdrückte, mir "Mode beizubringen"..........., viel zu spät, aber doch, nach vier Jahren hab ich die Scheidung geschafft. Und nach der Lektüre obigen Buches bin ich auch klüger und wer weiss, wenn ich ihn nie geheiratet hätte, wären wir vielleicht sogar noch zusammen?
    Ja, das glaube ich sogar ganz sicher. Das Ja-Wort war tödlich für uns.

  10. #9 Gast
    07.04.2010 00:44
    Warum sollte man denn heutzutage nsich noch als Frau schlecht fühlen, weil man nicht heiraten möchte? Liebe FS, wenn Du das nicht möchtest, dann möchtest Du es nicht. Das ist nicht komisch, sondern geht vielen Frauen so, zumindest denen, die ben keinen Versorger haben wollen oder nicht die Verantwortung für ihr eigenes Leben in Fremde Hände geben wollen. Selbst mit Kindern muss man heutzutage nicht heiraten: Die Kinder sind rechtlich den ehelichen Kindern gleichgestellt und das Sorgerecht lässt sich außerehelich auch genauso klären.
    Es gibt also - außer steuerlichen oder romantischen - keine Gründe, warum man noch heiraten "muss". Und da ich nicht romantisch bin und mich auch vom Staat nicht zwingen lasse, zu heiraten (das steuerlich bevorzugte Modell ist übrigens nur das der "Hausfrauenehe", lohnt sich also auch nicht so recht) - lasse ich es sein :)
    Ach ja: ich würde auch nicht auf die Dauer der Entscheidung gucken, sondern auf die Kosten: Eine Hochzeit ist super teuer, wenn man sie "ordentlich" feiert, mit dem Geld, dass man für Brautkleid, Anzug, Festmahl, Alkohol, Ringe etc ausgibt, sind die Geschenke lang nicht aufgewogen. Wenn ihr also unbedingt Geschirr haben wollt, kauft es Euch einfach so! Die SCheidung kostet dann nochmal Geld und zwar - wenn´s richtig Dicke kommt - auf Dauer (einschließlich Rente!). Eine Ehe rentiert sich also auch nicht.
    Und zuletzt habe ich zu viele Leute mutieren sehen, kaum, dass sie verheiratet waren: Plötzlich kam das alte Rollendenken durch, beide haben sich (auseinander) gehen lassen, man hat sich um den Partner nicht mehr so bemüht, weil man ihn ja "sicher" hat und und und

  11. #10 Gast
    07.04.2010 11:11
    Selten eine so verquaste Fragestellung gelesen.
    Wer verheiratet war (oder noch formal ist) kann nur den Kopf schütteln.

    @ # 4
    Eine Entscheidung für eine Scheidung soll 1000mal einfacher sein, als für eine Heirat?
    Das ist ja geradezu ein lächerliches Statement.
    Heiraten passiert ja wohl meistens in einer Phase des Glücklichseins mit Zukunftsperspektiven.
    Eine Scheidung bedeutet das ENDE einer Partnerschaft.

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