1. Frage:
    Gefragt am: 10.11.2011, 14:50 von Gast
    Weihnachten steht vor der Tür - und die Kinder kommen - nicht
    Wie aushalten, wenn die Mutter den Heiligabend immer für sich haben will? Ein jährlicher Wechsel - Kinder 1 Jahr bei ihr, 1 Jahr bei mir - ist zwar besprochen, aber sie will sich nicht daran halten und fordert in meinen Jahren immer den Heiligabend. Ich empfinde dies als ziemlich unfair, ich halte mich schließlich auch daran.
    Antworten:
  2. #1 Gast
    10.11.2011 21:35
    das ist nicht schön, aber empfolen wird, dass Kinder Weihnachten bei dem Elternteil verbringen sollen, bei dem sie die meiste Zeit leben. Also wenn Du WE Teil bist, dann trifft es Dich leider an heil. Abend alleine zu sein..traurig, aber es geht ja um das Wohl der Kinder.
    Empfohlen übrigens vom JA.
    Es gibt ja noch die 2 Feiertage. Da sollten sie dann an einem auf alle Fälle bei Dir sein.

  3. #2 Gast
    10.11.2011 21:53
    Weihnachten - und die Kinder müssen von der Schule direkt in den Flieger
    Ich habe das Problem anders herum. M.E. sind das Spielchen zwischen den Ex-Partnern, um die Kinder geht es nachrangig. Mein Ex ist da ganz geschickt. Er macht sich so rar, dass die Kinder Angst haben, seine Liebe zu verlieren. Prinzip: "Wer nicht für mich ist ist gegen mich". Es ist und bleibt unfair, bis die Kinder alt genug sind, selbst zu entscheiden + Spielchen zu durchschauen.
    Vielleicht haben sich Eure Lebensumstände so geändert, daß die Absprachen überdacht werden müssen? Am Schönsten wäre es, Eltern würden Kinderwünsche berücksichtigen und nicht nur eigene und die Animositäten runterschlucken.

  4. #3 Gast
    10.11.2011 22:08
    Was möchten die Kinder?

  5. #4 Gast
    11.11.2011 07:43
    @3 - offentlich manipuliert von der Mutter den Heiligabend bei der Mutter verbringen. Für mich als Vater ist dies eine Abwertung meiner Person. Zum Zahlen bin ich gut genug, dass ich als ebenso gleichwertiges Elternteil aber auch auf gleicher Position stehen sollte wie die Mutter, wird nicht gesehen - wie 1 schon sagt, sogar vom JA empfohlen - eine Degradierung des Vaters zum Zahlvater. Die beiden anderen Weihnachtstage würden der Mutter so passen, dann hat sie das schöne happy family Fest und ich den Rest, wenn die Kinder maulig sind. Deshalb wurde diese Regelung ja mal getroffen - schön nur, wenn sich beide Elternteile an die Absprachen halten.

  6. #5 Gast
    11.11.2011 08:44
    Fs,

    bitte die Frau zu Mediationsgeprächen beim Jugendamt und bestehe dort unter Zeugen darauf, dass du auch, wie besprochen, die Kinder zum Heiligabend abwechselnd haben kannst.

    w 48

  7. #6 Gast
    11.11.2011 09:14
    Dann wirst du wenig tun können. Ich würde den Kinder erklären, dass du es traurig findest und enttäuscht bist. Sie müssen merken, dass du auch Gefühle hast. Ich würde sie damit aber nicht unter Druck setzen.

  8. #7 Gast
    11.11.2011 09:16
    Wir haben Heiligabend immer zusammen mit den Kindern verbracht.
    Auch, als wir beide wieder neue Partner hatten.

    Es gab nie Probleme und ich finde, auch nach einer Trennung kann man vernünftig mit
    den Expartner umgehen.
    Allerdings habe ich mir sagen lassen, dass dies die Ausnahme sei.

    Trotzdem, probiere es.
    Viel Erfolg

  9. #8 Gast
    11.11.2011 09:16
    An die Männer, die den Müttern immer unterstellen aus hoch egoistischen Gründen, die Kinder Heiligabend nicht abgeben zu wollen.

    Könnt ihr Euch bitte mal von dem Negativbild der manipulativen, bösartigen Mutter lösen, die einzig und allein im Sinn hat Euch die Kinder vorzuenthalten, für einen kurzen Augeblick entfernen und den Blick auf die Kinder lenken!

    In der Familie wurde mit Sicherheit Heiligabend als Fest der Familie immer zusammen gefeiert. Meistens waren Oma und Opa auch noch dabei. Jetzt sollen sie plötzlich im Wechsel einmal zum Vater einmal zur Mutter. Meine Tochter z.Bsp. will alles genau so wie es immer war. Deswegen kommt ihr Vater Heiligabend weiterhin zu uns, da wir beschlossen haben, den Rahmen zu halten. Das hat nix mit Scheinheiligkeit zu tun, sondern damit, dass wir alle zu ihrer Familie gehören. Die Freundin meines Ex-Mannes hat ebenfalls eine eigene Familie, so dass es diesbezüglich auch keinen Stress gibt.
    Wäre das nicht möglich, würde sich unsere Tochter schwer tun, Heiligabend alleine mit ihrem Vater zu verbringen, da ihr Onkel, Oma und Opa nicht mit dabei wären.

    Hängt Heiligabend nicht immer so hoch! Den 1. Weihnachtstag kann man genau so gut gestalten.

    Vielleicht fragt ihr mal die Kinder wie sie es sich wünschen, das würde oft schon helfen!

  10. #9 Gast
    11.11.2011 09:17
    Kinder wollen am Heiligen Abend zu Hause sein, und ihr Zuhause ist da, wo sie sich normalerweise aufhalten.

    Bitte mach nicht den Fehler, deiner Frau zu unterstellen, sie würde die Kinder beeinflussen, das schlägt am Ende nur auf dich und dein gutes Verhältnis zu deinen Kindern zurück, und du wirst verbittert.

    Vielleicht könnt ihr euch den Heiligen Abend teilen, am Mittag bis zum frühen Nachmittag bei dir und dann bei der Mutter?

    Wenn das nicht geht, versuch die Situation ohne Groll zu akzeptieren.

    Mein Exmann und ich hatten ein sehr lockeres und großzügiges Umgangsrecht, die Kinder konnten jederzeit zu ihm wenn sie es wollten, auch unter der Woche mehrmals, aber am Heiligen Abend wollten sie immer lieber bei mir sein, ohne dass ich da Einfluss auf sie genommen hätte.

    Alles Gute!

  11. #10 Gast
    11.11.2011 09:59
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Die beiden anderen Weihnachtstage würden der Mutter so passen, dann hat sie das schöne happy family Fest und ich den Rest, wenn die Kinder maulig sind.
    Das sagt viel über dich als Vater aus. Deine Kinder sind die beiden Weihnachtsfeiertage maulig, wenn sie bei dir sind? Dann solltest du deine Haltung und Aktivitäten ändern und den Kids was bieten anstatt deinen Frust über den Heiligabend auf die Kinder übertragen. So kommt es jedenfalls rüber.
    Man kann auch an den beiden Feiertagen was besonderes machen, um keine mauligen Kids zu haben.

    Wir haben eine jährlich wechselnde Regelung, die auch eingehalten wird. Meine Kids würde auch lieber bei mir feiern, weil dann mit der gesamten (großen) Familie und Weihnachtsmann gefeiert wird. Das gibt es beim Papa nicht und so etwas merken sich zumindest kleine Kinder nun einmal. Trotzdem wechseln wir jedes Jahr. Biete den Kids ein besonderes Weihnachtsfest auf deine eigene Art. Das bleibt in Erinnerung. egal ob es nun der 24. oder halt der 25./26. ist.

  12. #11 Gast
    11.11.2011 10:59
    Hallo FS,
    du solltest auf die freundliche Art die Mutter an eure Absprache erinnern, ggf. gehe zum JA und führe ein nettes Gespräch mit der zuständigen Person, und zwar ziemlich bald.
    Ich hatte diese Diskussion für dieser Jahr auch schon, und ich habe meinen Standpunkt deutlich und nett dargelegt, und im Endeffekt das erreicht was ich wollte.
    Wir wechseln uns zum Heilig Abend immer ab, alle zwei Jahre sind sie bei mir, obwohl die Mutter das auch so gerne hätte, das sie jedes Jahr die Kinder hat.
    Sorry wenn ich es dir so deutlich sage, aber du willst etwas, dann tue auch etwas dafür.

    zu 1: Wer soll das denn empfehlen, das JA ? Das ist so nicht richtig, oder jedes JA handelt anders.
    zu 3: Die Kinder wollen natürlich das Vater und Mutter zusammen Weihnachten zelebrieren, was sonst. Solche "wichtigen" Entscheidungen darfst du gar nicht den Kindern überlassen, weil sie sich dann für einen Elternteil entscheiden müssten, egal für welchen. Die bringst die Kids damit in eine ziemlich üble Lage, und trägst bestimmt nicht zum Kindeswohl bei.

    M

  13. #12 Gast
    11.11.2011 11:20
    FS: Für kleine Kinder ist gemeinsam feiern sicherlich das Schönste, Teenagerkinder können jedoch sehr wohl unterscheiden. Wenn ganzjährig von Seiten der Mutter keinerlei richtige Kommunikation unter Erwachsenen gewünscht wird, warum sollte der Vater dann gute Miene zum bösen Spiel machen und gemeinsam zum Weihnachten feiern kommen - zumal er dort weder erwünscht noch geduldet ist? Wenn die Trennungsumstände entsprechend waren (Frau hat warm gewechselt und den Ehemann und Vater entsorgt), besteht keinerlei Möglichkeit dazu. Zudem sitzt dann die Lebensgefährtin alleine zuhause?! Geplant ist im Patchwork zu feiern, also nicht nur Papa und die eigenen Kinder. Und es ist richtig, die Kinder entscheiden zu lassen ist schädlich, weil sie sich dann für einen entscheiden müssen. Genau deshalb wurde die Regelung ursprünglich mal getroffen, jedoch jedes Jahr aufs Neue boykottiert von der Mutter. Übrigens, wenn der Heiligabend nicht so hoch gehängt werden soll, dann kann auch die Mutter mühelos an den beiden anderen Feiertagen das Weihnachtsfest mit Oma, Opa usw. zelebrieren. Dies muss dann ja auch bei der Mutter nicht zwangsläufig am Heiligabend sein! Oder?

  14. 11.11.2011 12:28
    Absprachen sind gut und hilfreich. Damit werden Konflikte vermieden und es muß nicht immer gleich Jugendamt oder Gericht bemüht werden, was in der Regel nur noch mehr Öl ins Feuer gießt. Absprachen sind aber nur dann gut und hilfreich, wenn beide Seiten sich daran halten.

    Wenn die Absprachen das Papier nicht wert sind, auf dem sie geschrieben sind, gibt es sie faktisch nicht. Wenn Absprachen also nicht verbindlich zwischen den Eltern getroffen werden können, müssen sie auf der nächsten Ebene getroffen werden, nämlich Jugendamt oder Gericht.

    Daher würde ich dazu raten, diesen Schritt zumindest anzudrohen oder ein Gespräch beim Jugendamt zu vereinbaren. Es kann nicht sein, daß sich ein Elternteil das Recht herausnimmt, zwar vermutlich vom anderen die Einhaltung der Absprachen zu verlangen, selbst aber nach Gutdünken davon abzuweichen.

    Vor einem solchen Schritt muß allerdings eine "Kosten-/Nutzenanalyse" stehen. Dieser Schritt wird Porzellan zerschlagen. Das Verhältniss der Eltern wird sich verschlechtern und auch die Kinder werden in Mitleidenschaft gezogen. Ist es das wert? Handelt es sich nur um ein Ärgernis, das einmal im Jahr auftritt und sonst funktioniert alles? Dann soll es halt so sein. Oder ist es ein strukturelles Problem, das den Kampf wert ist, auch um den Preis der vorübergehenden Abkühlung des Verhältnisses? Dann sollte man auch den Konflikt suchen.

  15. #14 Gast
    11.11.2011 15:52
    Im Wechsel
    1 Jahr /erster Weihnachttag bei dir
    2 Jahr /Zweiter Weihnachtstag bei dir

    Ich finde es Grausam, das Ex Partner immer versuchen dem anderen eines Auszuwischen.
    Anstelle das auch eine klare Juristische Regelung eingeführt wird, läst der Staat es zu das sich die ExPartner permanent an die Gurgel gehen.
    Ich finde das es eine Schande ist.

    Das Leben ist kurz genug, und es ist schon mehr als schlimm wenn man Kinder hat und diese nicht Aufwachsen sehen kann.
    Mann sieht sie alle zwei Wochen für 2 Tage ( normalzustand für uns Männer ), da bekommt man nichts vom Leben der Kidner mit, man ist nurnoch zum Zahlen da.

    Aber die meisten Ex Partner (vorwiegend Frauen bekommen das Sorgerecht zugesprochen) ist es einfach nur wichtig am Ende einer Beziehung als Sieger dazustehen.

    (Nicht alle Frauen !!!!!!!!!! Aber leider sehr sehr viele)

  16. #15 Gast
    11.11.2011 17:18
    Ich würde sie anzeigen. Wenn es eine gültige Absprache gibt, dann muss diese auch eingehalten werden. Ich finde es nicht gut wie sich deine Exfrau verhält.

  17. #16 Gast
    12.11.2011 09:45
    Wir haben das so geregelt, dass an Heilig Abend erstmal, schon recht früh, nach dem Gottesdienst so gegen 17.00 Uhr Bescherung ist. Der Papa ist dann mit dabei, isst noch mit uns zu Abend und anschießend nimmt er die Kinder mit. Denn bei seinen Eltern findet "Weihnachten" nur an Heilig Abend statt und es trifft sich dann seine ganze Familie. Es sind Onkel, Tanten, Oma und Opa, sowie Cousins und Cousinen von seiner Seite da und ich finde es wichtig, dass die Kinder auch mit der Familie feiern können. Am 1. Weihnachtstag treffen sich dann meine Geschwister, meine Eltern, und meine Nichten, so dass meine Kinder dann gegen Mittag wieder kommen und wir mit unserer Familie richtig feiern. Der 2. Weihnachtstag fällt allerdings bei uns auch flach, weil mein Sohn da Geburtstag hat und dann sind eh wieder alle Omas und Opas, Onkel und Tanten bei uns. Ansonsten hätten wir vielleicht auch noch eine andere Lösung gefunden. Dann wären sie vielleicht abwechseln am 1. oder 2. Weihnachtstag noch bei Ihrem Vater. Das geht natürlich nur, wenn die getrennten Eltern nicht allzuweit auseinanderwohnen. Übrigens zahlt mein Ex-Mann keinen Unterhalt für die Kinder und ich könnte deswegen sauer sein und dieses Treffen an Heilig Abend verhindern. Ich denke aber an die Kinder und wenn beide Elternteile das tun, dann wird man schon die beste Lösung finden.

  18. #17 Gast
    12.11.2011 13:55
    FS, du klingst hier sehr nach verbittertem verlierer!
    deine frau hat dich warm ausgewechselt und du darfst ja nur mehr zahlen (mitleid erwartest du aber nicht dafür, dass du für DEINE kinder auch geld bezahlst oder?)

    du hast eine neue freundin, möchtest mit ihr und ihren kindern feiern: wie gut klappt den patchwork unterm jahr? ihre kinder, deine kinder? - das musst du nicht hier öffentlich beantworten, das weißt du selber hoffentlich am besten!

    die kinder jetzt hier als mittel einzusetzen deiner verbitterung ausdruck zu verleihen: da finde ich, musst du der ERWACHSENE sein und an das wohl DEINER kinder denken.
    nicht an die wünsche deiner neuen freundin, nicht an dein gekränktes ego.

  19. #18 Gast
    12.11.2011 17:41
    Lieber FS
    Um was geht es dir denn? Um dein "Recht" oder darum, dass es den Kindern gut geht?
    Wenn es dir um dein Recht geht, dann geh zum Anwalt, geh vor Gericht und klage das Weihnachtsfest ein. Deine Kinder werden sicher viel Spaß dabei haben.

    Wenn dir deine Kinder aber am Herzen liegen, dann frag einfach mal nach, was die Kinder wollen. Kinder (solange sie noch klein sind) wollen Weihnachten als harmonisches Fest mit Weihnachtsbaum und Lieder singen, Plätzchen backen und essen und vielleicht auch gemeinsam mit den Freunden am Hl.Abend in den Kindergottesdienst gehen. Normalerweise findet diese Art des Weihnachtsfestes in der gewohnten Umgebung statt und normalerweise (Ausnahamen gibt es natürlich auch) schaftt es eine Frau auch eher die Weihnachtsstimmung zu schaffen. Beim Vater gibt es dann vielleicht mehr Geschenke und man geht am nachmittag gemeinsam ins Kino. Auch toll, aber doch eher etwas für den 1.+2. Weihnachtsfeiertag.

    Also frag einfach mal nachdem, was die Kinder wollen und nicht immer nur was DU willst.

    Meine Kinder fahren seit meiner Scheidung vor 4 Jahren weiterhin mit mir zu meinen Eltern. Gemeinsam mit meinen Geschwistern und deren Kindern gibt es da immer ein großes Familienweihnachten mit allem drum und dran. Das lieben meine Kinder und mein Exmann versteht es gut. Er ist dann am Hl:Abend bei seiner Freundin und hat die Kinder vom 26. bis Silvester.

  20. 13.11.2011 14:08
    Ich würde nie Heiligabend ohne mein Kind verbringen und erwarte es auch vom Vater nicht. Selbstverständlich kann man den Abend gemeinsam begehen. Heiligabend ist der größe Feiertag in Deutschland und es ist wohl das Normalste der Weld, dass die Kindern den Tag bei dem Elternteil verbringen, bei dem sie auch die meiste Zeit leben, wo ihr Lebensmittelpunkt ist. Du kannst kaum erwarten, wenn du nur alle 2 Wochen für deine eigenen Kinder da bist, dass sie dann Heiligabend bei dir verbringen würden. Und am tag der Trennung hat deine Ex vielleicht ja noch gedacht, dass du dich mit den Kindern mehr als jedes 2. WE einbringst. Aber du hast eine neue Familie mit neuen Kindern, da ist es so das natürlichste der Welt. Du willst das jetzt, weil das vor Jahren mal besprochen war. Ich möchte nicht wissen, was du so alles nicht gehalrten hast was du versprochen hast. Es<geht doch bei so was nie darum auf Prinzipien herum zu reiten, sondern das Beste für die Kinder zu tun.

  21. #20 Gast
    14.11.2011 00:38
    Hier doch mal ein deutliches Voting eines Kindes (10).

    Angebot der MUTTER (mir): "Willst Du nicht lieber Hl. Abend beim Papa verbringen?" Da sind nämlich noch neue Partnerin und deren beiden Kinder (mit denen sie sich gut versteht) - hier bei mir wären wir "zu zweit alleine". Ab dem 26sten ist sie eh für 8 Tage beim Papa (also auch über Silvester).

    Antwort der Tochter: Nein! Ich möchte Hl. Abend gerne hier bei uns sein.

    Und wie gesagt: OHNE Einfluss - eher im Gegenteil...

    Aufs Kindswohl schauen macht am meisten Sinn. Denn die können nun gar nix dafür, dass man sich bei der Partnerwahl wohl "vergriffen" hat.

    w50

  22. #21 Gast
    14.11.2011 08:08
    @20 - dein Kind bleibt aus Mitleid bei dir, damit du nicht alleine bist! Schon mal daran gedacht? Weil es sich garnicht für den Papa entscheiden darf.

  23. #22 Gast
    14.11.2011 08:35
    @17 + 18 - von FS. Schon als ich das erklärende Posting schrieb, dass meine Ex mich warm ausgewechselt hat, wusste ich, dass genau das gegen mich ausgelegt wird. Ich habe mir diesen Wechsel nicht ausgesucht und ich habe mir auch nicht ausgesucht, die Kinder nur 14tägig zu sehen oder nur noch zu zahlen. Das sind alles "Wünsche" und Erwartungshaltungen meiner Ex. Ich halte mich an die Absprachen, gerade weil ich meine Kinder ja sehen möchte und mit ihnen Zeit verbringen möchte - wenngleich natürlich in 4 von 30 Tagen pro Monat nicht viel Alltag und Erziehungsarbeit dabei rumkommen. Aber genau deshalb möchte ich ja, dass sich ALLE an die Absprachen halten - übrigens die Kinder sind Teenager.
    Ich danke allen für ihre Antworten - ich werde sehen, was am Ende nun an Heiligabend Realität wird. Mich einfach den Forderungen meiner Ex (und definitiv nicht den Wünschen der Kinder) hingeben werde ich jedoch nicht.

  24. #23
    14.11.2011 13:24
    Deine Teenagerkinder hätten auch das Recht, bei Dir zu wohnen - wenn Sie dies möchten. Nicht selten ist es so, dass gerade die "warm ausgewechselten" Väter am Ende nur noch die Zahlmänner sind, und der Unterhalt oftmals gerne von den Müttern privat verwendet wird, sprich: Wenn man es sparsam anstellt, läßt es sich durchaus vom Unterhalt von zwei oder mehreren Kindern nebst Kindergeld bescheiden - aber eben doch ganz gut leben (das mal ganz böse dahingestellt). Vielleicht fragst Du Deine Kinder einmal, was sie gerne möchten? Das wird nämlich oft nicht gefragt - bei Kleinkindern kann ich verstehen, wenn sie erst einmal noch die Mutter brauchen - bei Dir finde ich ehrlich gesagt 4 von 30 Tagen ganz schön wenig - immerhin sind die Kinder im Teenageralter und könnten eigentlich selbst entscheiden...

  25. #24 Gast
    14.11.2011 14:46
    @monapax - danke für dein Posting - die Mutter finanziert sich durchaus von meinem Kindsunterhalt nebst Kindergeld. Aber hätte ich das oben auch noch mit eingefügt, hätten mich hier einige Mütter in der Luft zerrissen, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf. (Der KU ist ja immer nur zum Wohl des Kindes...) Und zumal es zum Thema Weihnachten nun auch nicht passend und daher unrelevant ist. Aber Danke für deine Unterstützung, genau so ist es!

  26. 14.11.2011 20:42
    Tja, deine Teenagerkinder wollen ja scheinbar nicht zu dir, denn sie entscheiden im Grunde selber wo sie feiern. Und selbstverständlich ist es deine Entscheidung das du deine Kinder nur 4 von 30 Tagen siehst. Große Bindung besteht natürlich dadurch nicht zu den Kindern. Jetzt können die Kinder selber entscheiden und wenn du eine tragfähige Bindung zu ihnen hättest sähe das wohl anders aus, aber da du eh wohl scheinbar nur der Mutter die Schuld für deine Beziehung zu deinen Kindern gibst ist dir eh nciht zu helfen. Frohe Weihnachten

  27. #26 Gast
    14.11.2011 22:48
    @ Fragensteller
    Was bringt Weihnachten, wenn es um die Besuchsreglungen Streit gibt. Das ist auch für Teenager nicht erfreulich. Die Emotionen werden gegenüber dem Ex-Partner nie ganz geglättet sein. Jedoch ein verrennen in die jeweiligen Rechte, die einem zustehen, bringen einen auch nicht weiter.

    Frag deine Kinder, wo sie am liebsten sein wollen und wenn sie bei der Mutter bleiben wollen, dann unternimm in den Weihnachtsferien an anderen Tagen etwas Schönes mit deinen Kindern.
    Deinen Frust können bestimmt die meisten hier verstehen. Hadere nicht mit der Vergangenheit und versuche dein Leben zu genießen.
    w 45[mod]

  28. #27 Gast
    15.11.2011 07:59
    @26 - die grundsätzliche Besuchsregelung ist getroffen und wird auch eingehalten. Zudem lebe ich mein Leben - es blieb mir von heute auf morgen garnichts anderes übrig, als mich mit der Rolle des 2-WE-Zahlvaters abzufinden und meine andere, plötzlich kinderfreie Zeit anders zu verplanen. Das habe ich im Laufe der Jahre geschafft - und es dürfte mittlerweile Neid von Seiten meiner Ex sein,, dass ich es so gut geschafft habe und wieder glücklich bin. Ich finde es nur sehr schade, dass eben sich nicht alle an getroffene Vereinbarungen halten - und es ist definitiv so, dass dieser Stress eben nur von Seiten der Mutter und nicht von den Kindern kommt. Das weiß ich nun aus. Doppelt schade!
    @SusanneHH - es ist nicht immer so gradlinig, wie du vielleicht denkst - und ob ich eine tragfähige Bindung zu meinen Kindern habe, zeigt sich in anderen Dingen und auch in der Zukunft, nicht in den Neid- und Stressattacken meiner Ex. Man muss als Vater kein schlechter Vater sein, nur weil man von der Ex degradiert wird - und gerade weil ich für die Kinder nicht noch zusätzlichen Stress haben will, bin ich in vielen Fällen ruhig geblieben. Denk bitte mal darüber nach. Manchmal gibt der Klügere nach, auch wenn er weiß, dass es nicht Recht ist.