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Nur um eins klarzustellen: Man sieht als Sänger in der Oper sehr wohl, was die Leute im Publikum tragen, zumindest die in den vorderen Reihen. Ob die Sänger darauf Wert legen oder nicht dürfte wohl individuell verschieden sein, mir war es eigentlich immer ziemlich egal. Der Frack der Orchestermusiker ist Berufskleidung, ob man allerdings in der Semperoper mit ihrem Interieur im Trainingsanzug nicht doch etwas deplaziert wird, die Frage muss wohl jeder für sich selbst beantworten.
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In der Oper muß man nicht grad im Frack und Zylinder erscheinen. Es reicht eine gediegene Kleidung. Für Damen ein hochgeschlossenes Kostüm, für Herren ein eher konventionelles Jackett und eine Hose zw. schwarz bis beige. Anzüge sind auch ok, wenn man damit gut ausschaut. Ich trage keine Anzüge mehr, sondern liebe für festliche Anlässe Kombinationen.
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Ich sehe in der Oper oder im Konzert gern gut angezogene Menschen. Seit ich nicht mehr berufshalber in viele Vorstellungen gehen muß, da war ich oft lässig gekleidet, trage ich gern ein kleines, schlichtes Abendkleid. Und ein Mann im gut sitzenden Anzug, mit schöner Krawatte und feinem Hemd ist, wie ich finde, sehr erotisch.
Das sind doch die wenigen Möglichkeiten, mal aus dem Alltag auszusteigen und mit Haltung und Stil in eine besondere Atmosphäre einzutauchen.
Nur, man muß es können und wollen. Wer aus seinem schlampertsein eine Ideologie macht, soll es tun. Mein Fall ist das nicht.
Konkret würde ich nach folgenden Kriterien entscheiden:
Vordere Plätze?
Ist er Opernliebhaber?
Ist er sonst sehr gut gekleidet und etwas konservativ?
Großstadt?
Inszenierung mit besonderer Besetzung?
Dann auf jeden Fall ein zurückhaltendes, aber elegantes Kleid, hohe Schuhe, gute Frisur und Schmuck.
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...auch wenn das Kleid eher schlicht und einfach gehalten ist...Strumpfhosen, gepflegte schöne Highheels, ein elegantes Makeup und Haare sowie Schmuck sind ein MUSS!
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Ich trage fast immer Hosen- oder Rockanzug und wahren Schmuck und gehe auch so in die Oper. [mod]
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Entsetzlich ist, wie unsere Gesellschaft immer mehr verbödet, siehe Pisa, dies wirkt sich auch auf das tägliche Leben aus, was man auch in der Oper beobachten kann. Ich für meinen Teil würde jedenfalls nicht einmal so gammlig gekleidet zur Arbeit oder in den Garten gehen. Da ich stets sportlich elegant gekleidet gehe ist der Opernbesuch für mich ein Höhepunkt in meiner Freizeitgestaltung, was ich auch durch meine Kleidung ausdrücken möchte. Also in jedem Falle elegant, egal ob Kleid, Rock oder Hose. Achso und noch was, ich tue das für mich und mein Wohlbefinden und nicht um anderen Menschen zu imponieren oder mich zu präsentieren. Es ist einfach Einstellungssache.
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Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte. Es hat guten Stil, sich ordentlich zu kleiden. Das gilt schon für den Alltag; ich gehe nicht in abgerissenem Outfit in die Stadt oder im Jogginganzug zum Bäcker. Ich stimme zu, dass man am Overdressing die Anfänger in der Oper erkennt. Leute die regelmäßig gehen sind ordentlich aber leger gekleidet. Auf jene, welche die Oper als Forum um gesehen zu werden missbrauchen, kann man eigentlich verzichten. Wenn man mal was von deren Pausengesprächen aufschnappt (pseudointellektuelles Gefasel), kräuseln sich die Fussnägel. Wenn den Opernbesuch anlässlich eines Dates zu etwas Besonderem machen will und sich schick macht...be welcome.
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Opernpremiere:
Sie - langes Abendkleid
Er - Smoking/Dinner Jacket
Oper:
Sie - langes Abendkleid oder schlichtes Kleid (nicht zu kurz)
Er - Smoking oder dunkler Anzug
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Das hängt davon ab, in welche Oper.
In Berlin kann man alles anziehen. Die Leute dort kommen teilweise im Lehreroutfit (Strickpulli usw.) daher.
In München (und vermutlich auch Hamburg) kann man eigentlich nie overdressed sein, weil die Leute sich dort fast ausnahmslos gut kleiden.
Auf der anderen Seite ist es vollkommen egal, was man anzieht, weil 95% der Leute, die in die Oper gehen, eh Banausen sind und keine Ahnung hat und immer dann klatscht, wenn man es gerade nicht passt.
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Ich war zwar noch nie in einer Oper aber ich würde mich auch eher eleganter kleiden,denn ich finde man geht nicht allzutage in die Oper.Wie gesagt ein Kleid etwas länger vielleicht oder halt Bluse und rock.
Aber ich hätte auch noch eine Frage,denn kann man in der Oper einen Hut aufsetzen oder wirkt das zu overdressed?
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Also, es ist ja absolut interessant die unterschiedlichen Meinungen zu lesen. Anläßlich meines Geburtstages habe ich für nächste Woche eine Einladung in die Semperoper bekommen, zu einer Ballettaufführung. Da gibt es für mich gar keine Frage, es ist einfach ein Muss, mich dem Anlass entsprechend zu kleiden - und das ist ein schickes, langes Kleid, passend zum Anzug meines Partners.
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Inzwischen bin ich selbst auf "auf der anderen Seite", und sehe die Zuschauer meist von der Bühne aus...ja, man kann da manchmal (je nach Licht) die ersten paar Reihen schon sehen, aber solange ich singe bzw. auf die Szene konzentriert bin, ist das das letzte, auf das ich achte, oder das mir wichtig ist.
Meine Opernbesuche haben sehr früh begonnen, und solange ich mit familiärer Begleitung (meist in Wien), als Kind und Jungendliche in die Oper gegangen bin, war es selbstverständlich, dass ich mein schönstes Kleid anhatte, und auch mein Vater ging nie ohne Anzug. Je öfter ich dann ging, auch aus eigenem Berufswunsch in diese Richtung, desto billiger wurden die Karten, und desto mehr wurde es zur Routine - und oft kam es vor, dass ich spontan, von einem anderen Termin kommend, mir noch eine Restkarte kaufte, und einfach in Alltagskleidung ging. Das hat auch nie gestört oder wäre auf merkbaren Unmut der anderen Zuschauer gestoßen. Ich finde es aber immer schön und begrüßenswert, wenn Menschen die Oper oder das Musiktheater als Anlass sehen, eine besondere Stimmung zu erleben und einen besonderen Abend zu verbringen, egal wieviel jemand nun von Musik versteht oder nicht. Deshalb ist schöne Kleidung immer richtig am Platz und nie ein Fehler...trotzdem finde ich, dass man leger gekleidete Zuseher nicht verurteilen sollte, sondern alle unterschiedlichen Hintergründe, weswegen jemand in die Oper geht, respektieren soll!
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<MOD: Nebenthema gelöscht.>
In die Oper gehe ich immer im Kleid oder ziehe einen Rock an. In Jeans war ich dort noch nie, obwohl mein bester Freund dies so handhat. Generell schließe ich mich den Vorrednern an. Die Kleidung sollte auf einander abgestimmt sein.
In Berlin ist das Abendkleid fehl am Platz, in Frankfurt (a.M.) jedoch nicht ausgeschlossen. Die Semperoper besuche ich immer in einem langen Kleide, schlicht sollte es jedoch sein.
w27
[Mod.= Signaturen sind nicht gestattet. Bitte registrieren Sie sich, wenn Sie erkannt werden möchten.]
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Das wäre nicht overdressed, sondern völlig deplaziert. Zum einen versperrt man den hinter einem sitzenden Gästen die Sicht. Zum anderen werden Hüte (wenn hier schon mit irgendwelchen Kleidervorschriften, Knigge etc. argumentiert wird) eher tagsüber, aber nicht abends getragen.
Für die Oper liegt frau im Zweifel mit dem kleinen Schwarzen (vielleicht auch mit einer anderen möglichst dunklen Farbe) richtig, und zwar erst recht, wenn es zugleich ein Date ist.
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