- Frage:
Was steckt wirklich dahinter, wenn Verlassende sich ohne Abschied trennen?Immer wieder ist zu lesen : (überwiegend) er hat sich aus dem Staub gemacht, ausgeschlichen, nicht mehr gemeldet, per SMs oder Mail nach Beziehung in 2 Zeilen Schluß gemacht, ohne Gespräch....und hinterlässt die Verlassene auf diese Art gedemütigt. Was ist wirklich der Grund?? Wir Frauen wollen doch nur einen Abschluß finden, Abschied nehmen (macht man ja sogar bei Toten), es verarbeiten - auf Augenhöhe. Ich glaube nicht, dass Männer feige sind, aber was geht in ihnen vor? Selbst diejenigen, die zigfach dies in den Foren lesen machen es danach trotzdem wieder.... Auf das "wie" kommt es doch an. Was ist daran so schwer einen Abschluß zu finden, der beiden gerecht wird und fair ist?Antworten: -
Nun mir als Mann ist es vor kurzer Zeit so ergangen.Letztendlich gab es von mir nichts mehr zu sagen da ich Ihr vor lauter Lügen,Betrügereien usw. eh nichts mehr geglaubt hätte.
Ist ne Frage des Charakters deshalb mache ich um solche Frauen wo schon das Bauchgefühl
nicht stimmt einen riesen Bogen.
Mann braucht dafür auch etwas A..... in der Hose.
(M45)
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Eines ist jedenfalls klar: der Mann, der sich nicht meldet, hat einfach kein Interesse. Mehr Information brauche und will ich gar nicht.
Einige Zeit habe ich mich auch gefragt, warum das Ende einer Kommunikation oft genau so verläuft. Aber sehr schnell habe ich das akzeptiert. Will man denn immer so genau wissen, warum man dem anderen doch nicht so gefallen hat? Oder ob er sich zwischenzeitlich in eine andere verliebt hat? Oder...? Ich muss das jedenfalls nicht bis ins letzte Detail ausdiskutieren.
Nach ein paar mails oder zwei bis drei Treffen ist man in aller Regel auch noch nicht so sehr emotional involviert, dass man von einem "Wegschleichen" zu sehr verletzt würde. Meistens ist man ja sogar froh darüber, dass der andere sich nicht mehr meldet, weil man so ein potentiell unangenehmes Gespräch vermeiden kann (zumindest geht es mir so).
Ich war in den letzten Monaten zwar auch schon einige (wenige) Male etwas traurig, als ein Kontakt so eingeschlafen ist. Aber wenn er sich auf ein oder zwei nachhakende mails von mir nicht meldet, dann nehme ich sein Desinteresse eben zur Kenntnis und wende mich neuen Aufgaben und Kontakten zu. Umgekehrt macht es mir ja auch keinen besonderen Spaß, einem interessierten Mann mitzuteilen, dass er zwar ein toller Kerl ist, ich mich aber wohl nicht in ihn verlieben werde.
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Ich bin eine Frau und verstehe Dich überhaupt nicht. Schreib bitte nicht WIR Frauen.
Wenn ich eine Beziehung beendet habe, gab es danach auch nicht noch 1000 Gespräche. Schluß ist Schluß, was verstehst Du nicht? Der andere hört dann überhaupt nicht auf, einem hinterher zu laufen, wenn man immer wieder darauf eingeht.
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Als Hauptursache sehe ich FEIGHEIT. Diesen Mänenrn fehlt einfach der Mumm, ihrer Partnerin in die Augen zu sehen und zu sagen: "Das war's." Im positivsten Falle kriegen sie es einfach nicht übers Herz, sie in Anwesenheit so zu verletzen und den Schlussstrich zu ziehen.
Ich kann dieses Grundempfinden schon ziemlich gut nachvollziehen. Wenn man ohne konkreten Auslöser (Gewalt, Fremdgehen, extremer Streit) Schluss macht und den anderen meist sogar noch wirklich gerne mag und viel für ihn fühlt, nur eben die Partnerschaft aussichtslos geworden ist, dann ist es schon verdammt hart, das Ende auszusprechen. Man nimmt es sich vor und zögert es doch wieder hinaus, man sucht die am wenigsten schlechte Gelegenheit dafür und so weiter...
Aber, und das verbindet die beiden ersten Absätze miteinander, wir sind alle erwachsen und reif und manchmal muss man das eben durchziehen. Wenn man sich entschieden hat, sich zu trennen, dann muss man eben diesem Mumm aufbringen und den Partner persönlich darüber informieren. Ich habe das bisher immer so anständig und gefühlvoll wie irgendmöglich durchgezogen. Aber es erfordert durchaus Mumm und Rückgrat.
Bei Männern könnte ich mir vorstellen, dass ihnen zusätzlich davor graut, dass sie heult, bettelt, streitet, dass das Trennungsgespräch ausgesprochen unerfreulich wird, also noch unerfreulicher als es ohnehin schon unvermeidlich ist.
Wie man es auch dreht und wendet: Feigheit und mangelnder Mumm. Das enttäuscht dann hinterher noch doppelt, dass man mit so einem Waschlappen und Wurm zusammen war, der nicht einmal dafür genug Eier in der Hose hat.
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@3
ich glaube die FS meint nicht das, was du sagst. nach schluß ist schuß, klar. Aber dazu muß man erst wissen, dass schluß ist. ich erwarte zumindest von jedem beziehungspartner ein bye bye. davonschleichen geht nicht.
ich würde auch mal gerne wissen, wie man sich pötzlich nie wieder beim partner melden kann, bis dem dann dämmert, dass es aus ist.
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#4 hat es sehr gut zusammengefasst. Feigheit. Den Gedanken finde ich auch erträglicher, als den, an einen eiskalten, abgebrühten Schuft geraten zu sein, der nur eine nette Zeit haben wollte.
Als selbst Betroffene (per mail abgelegt) und dementsprechend verletzt kann ich nur ergänzen: Es trifft dann doppelt, dass man nicht einmal so viel Respekt noch wert war. Entsorgt wie ein Möbelstück.
Zumal die Fragen dann nagen (und zum Teil auch völlig unsinnig sind):
"wie konnte ich mich in so einen Feigling verlieben" ?
"bin ich nicht doch schuld" ?
"hat er wenigstens ein schlechtes Gewissen oder ist er tatsächlich so eiskalt"?
"hätte ich das vorher merken müssen"?
"kann man mit mir nicht reden"?
"war ich ihm überhaupt mal etwas wert"?
Mit einem offenen Gespräch hätte er mir wenigstens das erspart. Geschweige denn, im Vorfeld mal zu thematisieren, was an der Beziehung nicht passt bzw. dass man nicht glücklich ist.
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Ganz ehrlich: Mir ist es auch schon passiert, dass mit mir per SMS Schluss gemacht worden ist, aber ich finde es halb so schlimm. Am Endresultat ändert es doch nichts und warum es letztendlich einen warmen Wechsel gab (oder Schluss ist), interessiert mich ehrlich gesagt gar nicht. Der Mann kann danach doch machen, was er will. Und dass wir in einer bloßen Austausch- und Wegwerfgesellschaft leben, ist doch nichts besonderes mehr. Schlimm, aber wahr!
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Ich denke auch es ist Feigheit, aber ehrlich gesagt so eine Art von Mann könnte mir auf Dauer auch nicht das Wasser reichen.
Das sind ja meistens die, die beim kleinsten Problem die ganze Beziehung in Frage stellen. Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Beziehung bedeutet Arbeit, nicht nur die schönen Stunden genießen, auch die Klippen umfahren. Wenn er dann eben den Platz räumt schafft es in meinem Leben wieder Platz für etwas Neues was mir auf Dauer guttut.
w (45)
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An #4:
Das ist nicht zwingend Feigheit. Sicher, es lässt sich so auslegen. Für meinen Teil kann ich nur sagen: Wenn ich (auf diese Art) einen Schlussstrich gezogen habe, dann, weil das Ganze für mich hoffnungslos vorbei war. Und wenn etwas hoffnungslos ist, dann ist jedwede weitere investierte Energie nur Verschwendung. Ja, dazu zählt auch ein weiteres, unnötiges Gespräch. Eine solche Situation ergibt sich als Resultat einer ganzen Kette von Ereignissen. Und - an so einem Punkt ist mir dann auch völlig gleichgültig, was die betreffende Frau dann noch will oder braucht oder gern hätte. Was ich gern wollte und hätte war doch vorher auch egal...
m/27, ohne aktuellen Anlass zu diesen Zeilen
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zu @ 9 wenn es für dich hoffnungslos vorbei ist, ist es ja schön wenn du das mit dir geregelt hast, nur sollte der andere davon dann auch in Kenntnis gesetzt werden. Das kann man(n) auf klare Art und Weise machen. Wenn du das als vergeudete Energie ansiehst kann die Frau ja froh sein so ein Energiebündel losgeworden zu sein.
Klingt etwas unfertig was du da von dir gibst, man verabschiedet sich nicht von einem Roboter bei dem man nur den "Aus-Knopf" drückt sondern von einem Menschen mit Gefühlen. Aber das wirst du spätestens dann begreifen wenn du selber mal so abserviert wirst. Dann darfst du hier mal einen Thread aufmachen diesbezüglich.
w (45)
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Mit diesen "auf leisen Sohlen-Ausschleichern" haben wir hier wohl alle unsere Erfahrung gemacht, scheint mir? Was bringt es, sich über so einen Typen aufzuregen, es ist wie in #6 beschrieben. So einer meint, er wäre der Hecht im Karpfenteich und könnte sich alles herausnehmen. Abhaken, auch wenn es deswegen so schwer fällt, weil man sich in sich selber so getäuscht hat.
So einer verdreht im Nachhinein auch gerne mal die Tatsachen, statt bei der Wahrheit zu bleiben (#1). Sie sind einfach eiskalt ("ich hab nur noch 3 Tage darüber nachgedacht"), egoistisch und wollten dich nie wirklich. Und genau wie #8 schreibt, kneiffen sie beim kleinsten "Problem". Das kann schon die einfache Frage sein, ob er wirklich eine Beziehung will oder nur eine bequem-praktische Bettgeschichte. Wenn er dich angelogen hat diesbezüglich, dann hast du genauso das Recht, ihm nachher tolle Geschichten aufzutischen. Das wird ihm eine Lehre sein.
Du hast ihm vertraut - er hat dein Vertrauen missbraucht. Schliesslich lassen sie sich doch wieder von der Ex einwickeln, die ihn womöglich noch mit Kind unter Druck setzt.
Lass dich nicht irre machen, vergiss das Ganze einfach. Das ist zu Deinem Besten. In den seltensten Fällen wirst du die wahren, wirklichen Hintergründe herausbekommen.
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#9 @#10:
Ach, ist mir auch schon passiert. Irgendwann gewöhnt man sich an alles.
Abgesehen davon war auch ausdrücklich die Rede von einem SMS/Mail-artigem Finale. In der Luft schweben hab ich es noch nie gelassen. Aber immerhin telefonisch, als "sie" anfing, nach meiner Abreise (nicht zusammen gewohnt) zu diskutieren, kurz abgewürgt, sie bräuchte garnicht weiter reden, ich käme eh nicht wieder. Klack, aufgelegt. Sie. Das erste mal, dass ich sie wortlos erlebt habe. Formell war die Sache für mich damit erledigt und mehr braucht sowas doch auch nicht. Feierabend, alles klar, weiss ich Bescheid. Nachbereitende Gespräche sind doch nichts weiter als verkappte Versuche, den sinkenden Kahn doch noch zu retten.
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@#9: Ja, Du magst recht haben, dass es nicht immer Waschlappigkeit und Feigheit ist, sondern in manchen, seltenen Fällen auch totale Herzenskälte und völlige Empathiebefreitheit. Ich habe selten so einen gefühlskalten und menschenverachtenden Beitrag gelesen wie Deinen.
Es geht um Stil, Anstand und Würde -- nicht bloß darum, was der "andere gerne hätte oder braucht". Wer eine richtige Partnerschaft per SMS oder Mail beendet, der hat einen ganz erheblichen Charaktermangel. Damit meine ich nicht Affären, Liasons oder Kurzbeziehungen, sondern richtige Partnerschaften, in denen man sich geliebt hat und ein Stück des Lebens Seite an Seite verbracht hat. Solche Menschen darf man nicht einfach dermaßen empathiebefreit abservieren -- und zwar auch der eigenen Würde zuliebe nicht. Das ist völlig stillos, anstandslos und gefühlsbefreit.
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zu @13 na da kannst du dir aber auf die Schultern klopfen, so ein fulminanter Abgang. Aber wenn du mal richtig erwachsen bist dann klappt das auch bei dir:-))
Jede Beziehung mit einem Menschen, ob kurz oder lang beendet man auf faire Art und Weise. Das hat was mit inneren Größe zu tun und Empathie dem anderen gegenüber. Dieser Rückgriff auf Mails oder SMS ist doch jämmerlich, einfach nur der Weg des geringsten Widerstandes.´
Kurz abservieren und fertig, ist doch nur eine kleine Episode auf meinem Weg gewesen. Jämmerlich wie manche Menschen mit anderen umgehen. Aber wenn sie selber mal an so einen Menschen geraten dann ist der Katzenjammer groß. Aber man bekommt ja immer das zurück was man aussendet, das nennt man dann wohl ausgleichende Gerechtigkeit.
w (45)
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Wenn ich wüsste was in so Männern vorgeht wäre ich einen grossen Schritt weiter.
Ich hatte so eine Beziehung. Nchts deutete auf ein Ende hin.
Mittlerweile denke ich, dass er nie ehrlich war.
Der letzte sms Kontakt war witzig wie immer. Auch 5 sms innerhalb von 2 Stunden.
Dann nichts mehr.
Ich schrieb ihm, weil ich mir Sorgen machte, keine Antwort.
Nach 14 Tagen schrieb ich noch einmal kurz. Bis heute keine Antwort.
Inzwischen sind 12 Wochen vergangen. Und ja, er lebt noch.
Nicht ein Wort, ich bin ratlos.
Ich kann es nicht deuten. Meine Freundin meint, der hält sich ein Hintertürchen offen.
Wird sich irgendwann wider melden, hätte sie auch schon erlebt.
Was soll ich mit so einem Idioten. Nochmal versuchen, dass ganze sicher nochmal durchmachen.
Leider gibt es wohl viele Männer, wohl auch Frauen die charakterlos sind und völlig respektlos mit Personen umgehen die ihnen nahe stehen, oder mal gestanden haben.
Für mich nicht nachvollziehbar.
Ich habe einen Sohn 19 Jahre. Die Damenwelt kann sicher sein, dass er sowas nicht machen wird. Auch er ist völlig entsetzt.
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Dahinter steckt sicher immer eine unreife, kindliche Persönlichkeitsstruktur. Man kann der oder dem Betreffenden nur wünschen, dass er/sie Entwicklungsdefizite bald abbauen kann.
Selbst in Fällen, bei denen schlagartig klar wird, dass der/die Andere einen jahrelang parallel mehrfach betrogen hat, sollte man ihm/ihr direkt gegenübertreten können. Das "Ausschleichen" ist einfach nur unreif.
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Kenne ich auch.
War gleich ganz begeistert. Es konnte nicht schnell genug gehen.
Zu allen Tages- und Nachtzeiten auf die eine oder andere Weise Kontakt gesucht.
Händchenhalten ging von ihm aus. Der erste (flüchtige) Kuss kam dann von mir.
Er schien (sehr) verliebt.
Dann nach einem schönen Treffen ... Funkstille. Hatte mir Sorgen gemacht.
Das war vor Wochen, Monaten.
Wollte sich bei mir melden.
Ich warte ... bis heute.
Feigheit? Warmhalten? Nicht wissen, was er will?
Ich weiß es nicht.
Anfänglich hoffte ich.
Nun nicht mehr.
So ein Verhalten als "normal" zu bezeichnen und zu akzeptieren ... dem verweigere ich mich.
Ich habe zur Kenntnis genommen, dass es die unterschiedlichsten Varianten von (Charakter)Schweinen gibt. Keinen davon will ich, brauche ich.
Dann lieber allein. Und mit mir im Reinen. Und mit meiner Umwelt. Und mit Anstand durch's Leben gehen. Und nicht SO.
Was für Menschen müssen das sein, wie innerlich arm, wenn sie in der Lage sind, mit jemanden so umzugehen.
Man mag sich gar nicht vorstellen, wenn sie schon bei Kleinigkeiten so ein Verhalteln an den Tag legen, wie muss es ers sein, wenn man sich dann in einer (längeren) Beziehung mit so einem Menschen befindet. Horror?!
Ja, so ein Umgang verletzt, enttäuscht, wirft Fragen auf.
Nun, wer nicht will der hat schon. Oder vielleicht auch nicht. Hofft auf Besseres. Was dann doch nicht kommt. Für solche kann es doch nie gut genug sein.
Ich habe einfach keine Lust, mich mit deren Defiziten in ihrer Persönlichkeit, die sich auch im Umgang mit anderen ausdrückt, (über Gebühr) zu beschäftigen.
Sollen sie doch machen. Ich mache auch. Aber nicht so!
Und Hintertürchen kann er/können sie sich ja versuchen offenzuhalten.
Ich räume mir das Vorrecht ein, für sie dann dieses Hintertürchen, so sie es dann nutzen sollten, zu schließen.
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Manchmal geht es eben nicht anders.
Wenn man weiß, dass eine Fortführung der Beziehung für einen selbst nicht mehr gut ist, aber weiß, dass man es nicht schaffen würde, den anderen so zu verletzen, dass man wieder "umkippen" würde, von Angesicht zu Angesicht, weil man es einfach nicht kann.
Dann muss man sich fernhalten, um sich zu schützen - in der Hoffnung, dass einem der andere mal soweit egal ist (bzw man selbst dem anderen), dass man es aushält, mit seinen (vielleicht dann auch gar nicht mehr so stark vorhandenen) Emotionen konfrontiert zu werden.
Vielleicht kann man sich dann wenigstens im Nachhinein entschuldigen und Fragen beantworten.
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Liebe/r FS,
es ist eine Form der Unfähigkeit, die ihre Gründe haben wird.
Bezüglich der Gründe kann in so manche Richtung spekuliert werden, jedoch kann die Antwort darauf nur eine Person geben, nämlich die, die sich so verhält und das Gegenüber in Unwissenheit bzw. Ungewissheit zurücklässt.
Gedemütigt sollte die/der "Verlassene" sich nicht fühlen.
Ich bin der Meinung, es ist ein Unvermögen auf Seiten des/der "Verlassenden". Da wird es diese Menschen geben, die damit gewissenlos umgehen und es wird jene geben, die sich nicht in der Lage fühlen, anders zu handeln.
Und wie schon zu Beginn erwähnt, wird das Gründe haben; die wir nie erfahren werden; oder vielleicht doch, wenn die-/derjenige sich dann doch - eines Tages - (zurück)meldet. Das hat es ja auch schon gegeben.
Erstgenannte sollte man schnellstens vergessen, Letztgenannte bedürfen des Mitgefühls.
Ich selbst habe diese Erfahrung in zurückliegenden (auch) Monaten gemacht und habe festgestellt, dass mich neben der Sorge um diese Person zudem bewegt, dass es Menschen gibt, die sie sich so - wie ich - fühlen müssen, wenn ihnen liebgewordene Menschen aus ihrem Leben verschwinden, ohne dass damit gerechnet werden konnte.
Als Kind habe ich häufig die Suchmeldungen des DRK im Radio gehört, wo Menschen u. a. Angehörige suchten, die nach dem 2. Weltkrieg als vermisst galten.
Eltern oder andere Angehörige, deren Kind bzw. Angehöriger entführt wird, gehen mir da auch durch den Kopf.
Ich weiß nicht, ob sich jemand, der aus seinen Beweggründen heraus so handelt und von einem Moment zum anderen nichts mehr von sich hören (und blicken) lässt, sich dessen bewusst ist, dass er den anderen Menschen durch dieses Verhalten in einen emotionalen Abgrund zieht, aus dem sich diese Person mühselig herausarbeiten, befreien muss.
Da wäre offene, ehrliche Kommunikation - meiner Überzeugung nach für beide Seiten - der bessere, hilfreichere, klügere Weg.
Aber Menschen sind nun einmal unterschiedlich in Wesen und Betrachtungsweisen.
Ein gefestigtes Selbstwertgefühl sowie große Toleranz (Einfühlungsvermögen) sowie große Nachsicht können da hilfreich sein, den Menschen, der sich dem eigenen Empfinden nach ignorant verhält, nicht gram zu sein und gleichzeitig das eigene Leben weiterhin fröhlich zu betrachten und zu leben.
Und ein wenig sollte man auch auf seinen Bauch vertrauen.
Zu Beginn und währenddessen.
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Trennen ohne große Gespräche macht man, wenn einem der Andere total egal ist. Man empfindet absolut nix mehr für ihn (auch kein mögen oder gern haben), hat Null Respekt und rollt nur noch mit den Augen. Man ist schlicht und ergreifend angekot**** und will auf keinen Fall, dass der Andere auch noch hinterher winselt.
Der zweite Grund ist wenn der Andere etwas so krasses getan hat, dass er des Redens nicht mehr wert ist. Wenn mein Partner z.B. fremdgegangen ist, gibt es Null Trennungsgespräch.
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Ich habe mal gehört, dass wenn sich ein Mann von einer Frau trennt, will er so wenig Widerstand wie möglich. Männer mögen keine weinenden, vorwurfsvolle, schreienden Frauen, sie können einfach nicht damit umgehen. Deshalb vermeiden sie es um jeden Preis. Außerdem habe ich auch mal gelesen, dass sich Männer im Kopf schon lange vorher trennen, bevor sie die Trennung bekanntgeben oder sich nicht mehr melden. Meistens haben sie dann schon die Nächste. Der Autor ist sogar ganz krass und behauptet, dass Männer uns Frauen wie Steine in einem Fluss betrachten, den sie überqueren und erst wirklich springen, wenn sie wissen, dass sie sicher landen werden, denn sie werden nicht gerne nass...
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@18, hier 6. Du könntest mein Ex sein, diese Worte hätte er wohl auch gewählt.
Bleibt trotzdem die Frage, warum man dieses "es geht nicht mehr" nicht auch zumindest in einem Brief beantworten und verkünden kann, anstelle von ein paar lapidaren Worten per SMS, mail oder gar nicht.
Was ist so schlimm daran, zu schreiben, dass es nicht mehr geht, dass es einem leid tut, dass man weiß, dass man dem anderen nicht gegenübertreten kann, wie er es eigentlich verdient hätte...? Und vielleicht ein paar Fragen vorwegnehmen - wie zB dass einem der andere eben nicht egal ist?
Für das Nicht-Gegenübertreten hätte ich sogar noch halbwegs Verständnis, was mich fertig macht, ist diese Kaltschnäuzigkeit, als die es rüberkommt. Mein Problem ist, dass ich rückblickend unsere ganze Beziehung in Frage stelle, dabei war ich in dieser Zeit glücklich, und er hat es auch immer wieder gesagt. Ich hätte gerne die Chance gehabt, mich wenigstens daran gerne und ohne Verbitterung zu erinnern...
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@22, hier #9/#13:
Und was, WENN einem der oder die jeweilige egal ist? Wenn es einem NICHT leid tut? Mit einem hat #21 nämlich Recht: Wenn die Trennung vollzogen wird, ist oft schon lange alles geklärt. Nicht mit ihr, aber mit mir selbst. An einem solchen Punkt steckt ein Mann, sofern die Trennung von ihm ausgeht, schon ein ganzes Stück in der "Verarbeitungsphase" drin. Warm gewechselt habe ich entgegen der #21er Vorwürfe (mir ist bewusst, dass referenziert wird) noch nie. Kalt lässt mich dafür mittlerweile jedes in Szene gesetzte Kullertränchen. Ein Mann muss tun, was ein Mann eben tun muss.
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Mangelnder Charakter und Anstand usw. Und eben die fehlende Erfahrung, selbst schon einmal so behandelt worden zu sein.
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@ 21
Woran erkennt man denn, dass ein Mann sich innerlich schon mit einer Trennung beschäftigt? Ich könnte mir vorstellen, dass man das als Frau nicht immer merkt.
Dann könnte man zu dem Zeitpunkt vielleicht noch sehr viel tun, um die Beziehug zu retten, indem man sich selbst ändert/sein Verhalten hinterfragt.
Ich bitte um Antwort.
w
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Männer, die emotional unreif sind, verhalten sich so kindisch.
Männer, die nie gelernt haben, klare Worte zu sagen, mit Konflikten in Beziehungen so umzugehen, verhalten sich so unreif.
Männer, die selber so gemein behandelt worden sind, ja, es gibt auch Frauen, die so unreif sind, wollen mal den Spies umdrehen, und es einer Frau zurück geben. Ist mir passiert. Sicherlich hat der Mann das aber unbewußt gemacht. Deswegen lasse ich mich auf verlassene Männer nicht mehr ein. Oft haben die noch jahrelang später ein tiefes Rachegefühl, was sie selber oft gar nicht wahrnehmen. Dieses Rachgefühlt schlummert ganz tief drinnen. Wenn dann zum falschen Augenblick eine nette Frau kommt, die vielleicht einen kleinen Fehler gemacht hat, dann kommt diese Rache-Keule des Mannes raus und schlägt zu.
Dem Mann ist dabei gar nicht bewußt, dass diese Rache-Keule eigentlich seiner Ex gilt. Ist die Rache-Keule einmal geschwungen, ist eine Wunde geheilt. Die nächste Frau in seinem Leben hat gute Chancen, nicht mehr so behandelt zu werden.
Also, das ganze Thema ist sehr komplex. Wenn jeder Verlassene, egal ob Mann oder Frau, sich nicht zeitnah mit den Ursachen der Trennung befasst und das Verlassen werden aufarbeitet und seinen Frieden findet, ist die Gefahr, dass man an den Spätfolgen leidet sehr groß.
w 47
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@25: Widersprüchliche, unlogische Aussagen/Erzählungen, Online-Suche, Sich-zurückziehen und Keine-Zeit-mehr haben, nicht mehr Telefonieren/Zurückrufen (wollen), dich nicht dem Bekanntenkreis vorstellen wollen. Du kannst zu keinem Zeitpunkt etwas tun, um die "Beziehung" zu retten - es ist für ihn nur eine Affäre. Ohne Begründung bei der Trennung kannst du dich selber auch nicht für Zukunft ändern. Es ist auch besser, dass du bleibst, wie du bist. Verbiege dich für niemanden, dann findest du schon den Richtigen.
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Habe es gerade selbst erlebt!
Unser 3. Treffen - immer 3 oder 4 Tage zusammen, Tag & Nacht (Fernbeziehung 420 km sollte daraus entstehen). Am 3 Tag, Flucht & lapidare SmS (Süße, tut mir leid ich kann es nicht, bin innerlich kaputt, weiß ich benehme mich wie ein A-loch, habe keinen anderen Rat) M/48
.....und dann war er weg - kein Wort des Dankes für diese wirklich schöne & intensive Zeit zu zweit, kein Wort der Erklärung wie er zu der Erkenntnis gekommen ist, nachdem er zuvor sagte: Wenn du soweit bist, ich bin es!!! Kein - sorry, es passt bei mir einfach nicht für mehr zwischen uns.
Was sind das für Menschen? Jetzt weiß ich es auch: innerlich kaputte, nur schade dass man es Ihnen nicht ansehen kann!!
W/49
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Bei mir war es der Fakt, dass ihm die Fernbeziehung nicht genug Nähe bot.
Natürlich hatte er es gewusst, als er sich darauf einließ und mich vehement dazu drängte: "Wenn das Gefühl stimmt, ist mir die Entfernung völlig egal." Nein, das stimmt überhaupt nicht, er kam nicht damit zu Recht, dass wir uns alle zwei bis drei Wochen für drei bis vier Tage sehen konnten, das war keine "richtige" Beziehung für ihn.
Gewechselt hat er warm, strategisch vorbereitet, war vor meinem letzten WE auch schon mit ihr im Bett, hat dann noch eine sentimentale Show abgezogen und nach meiner Abreise per Mail Schluss gemacht, ist anschließend abgetaucht. Gut, verrückter Weise glaube ich ihm wirklich, dass er mich geliebt hat und dass es ihm schlecht ging- dennoch war sein Verhalten unterste Schublade.
Nach der Mail schwieg er etwa ein halbes Jahr, ich holte meine Sachen ab, immer noch kein Statement- nochmals Monate später die Bitte, ich möge doch im Kontakt bleiben mit ihm, er würde mich so unendlich vermissen... Das war nun leider sein Pech!
Ich habe mich leider mehrfach trennen müssen- aber da habe ich IMMER geredet! Ich habe mehrfach erklärt und begründet und es ertragen, den Mann weinen zu sehen. Das war ich ihm schuldig!
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1. Date: Bester Treffpunkt