Thema: Was mache ich jetzt?
- Frage:
Was mache ich jetzt?Seit ein paar Monaten habe ich eine feste Beziehung mit einem Partner, der seit 2 Jahren von seiner Frau getrennt (in ein paar Wochen geschieden) ist und einen 10 jährigen Sohn hat. Seit Beginn unserer Beziehung habe ich mich mehr oder weniger seinen Lebensbedürfnissen angepasst. Wenn wir zusammen sind, findet das meistens bei ihm statt. Der (liebe) Sohn ist 50 % der Zeit auch da. Was mich sehr stört sind folgende Punkte: er hat ein sehr enges Verhältnis zu seinen Noch-Schwiegereltern- fährt mit ihnen in Kürze sogar in Urlaub (ohne seine Exfrau, mit der er nichts mehr zu tun haben will.) Er trinkt viel, was er auch noch toll findet (auf einem Kollegentreffen- an dem ich zum ersten Mal mit war,- hat er sich so sehr betrunken, dass er nicht mehr allein laufen konnte. Das hat sich dann noch ein paar mal wiederholt.Antworten: -
Fortsetzung der FS:
Sein Sohn ist ihm sehr wichtig, was ich schön finde. Aber ich frage mich immer öfter, wo mein Platz in der Beziehung eigentlich ist.
Ich übe einen sehr anspruchsvollen Beruf ausund bin beruflich genauso stark belastet wie er. Er aber hält sich für geforderter. Da wir nicht zusammenleben, müssen wir auch zwischendurch mal telefonieren. Das passiert dann 1 mal am Tag.
Wenn ich ihn anrufe und er fühlt sich nicht in der Lage, meldet er sich einfach nicht.
In seiner Wohnung, besonders im Schlafzimmer ist es sehr kalt, was ich - besonders beim Sex- als schrecklich ungemütlich empfinde.
Unsere Geschmäcker was Wohnungseinrichtung betrifft sind komplett verschieden.
Allerdings: Wenn er will, kann er sehr zärtlich sein.
Ich bin jetzt Ende 40 und frage mich sehr, ob ich nicht lieber nach einme passenderen Partner suchen sollte.
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@ FS:
Du bist jetzt Ende 40... und stellst dir die entscheidende Frage am Ende deines Beitrages ziemlich spät!
Es sind einige Punkte vorhanden, die dich schon längst zu Entscheidungen hätten zwingen sollen bzw. eine Beziehung gar nicht erst zulassen.
Besonders die Sache mit dem Alkohol, die ist doch absolut nicht tragbar! Und in diesem Umfeld dann auch ein 10jähriges Kind...
Aber, ich vermute, auch dir wird nicht zu raten sein... Wenn du nicht schnell handelst, wirst du den Weg vieler deiner Geschlechtsgenossinnen gehen müssen, die auch nur durch Erfahrung und Leid (eventuell!) auch klüger werden...
Alles Gute und viel Kraft für dich!
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hast du auch kinder und warst du schon mal verheiratet?
die punkte, die du aufgeführt hast, tragen meiner meinung nicht dazu bei, an der beziehung zu zweifeln. ich kann aber einen gewissen pessimismus herauslesen, wo ich mich frage, wie glücklich du eigentlich bist!?
dass dein freund geschieden ist und ein kind hat ist in dem alter nicht selten! er will keinen kontakt zu seiner ex, dafür ist ihm sein sohn sehr wichtig, super!!!
trinkt er regelmäßig oder nur auf feiern?? besinnungsloses besaufen find ich ätzdend, du solltest mal mit ihm darüber reden!
dass es in seinem schlafzimmer kalt ist und ihr versch geschmäcker habt was die einrichtung anbetrifft, sollte zu klären sein!
kann es sein, dass du gezielt nach negativen aspekten suchst?
du schreibst, dass er zärtlich ist! wie ist eure beziehung denn sonst so? wie ist es wenn ihr zusammen seid? habt ihr viel spaß? unternehmt ihr viel? fühlst du dich bei ihm geborgen? respektiert er dich?
ich finde du solltest dir lieber mal diese fragen stellen und dann entscheiden, ob er eine gemeinsame zukunft wert ist!
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Die Fragestellerin...
@2
Naja, es haben sich im Verlaufe der wenigen Monate, in denen wir zusammen sind, die genannten Dinge herausgestellt.
@3 Er ist einerseits zärtlich und gibt mir Geborgenheit. Es passieren aber immer wieder Situationen, in denen ich mich von ihm nicht respektvoll behandelt fühle. Das habe ich ihm auch gesagt. Manchmal denke ich er hat mit Frauen ein Problem: Seine Mutter tut sehr viel für ihn, wie Wäsche waschen. Trotzdem berhandelt er sie vielfach nicht respektvoll und oft sehr genervt. Das gibt mir Einiges zu Denken. Im Moment befinde ich mich etwas auf dem Rückzuck und habe keine Lust ihn zu sehen. Trotzdem frage ich mich auch, ob ich zu empfindlich bin. Und ich weiß: Ich sollte meine Zeit nicht mit dem Falschen verplempern. Aber so einfach ist das nicht. Im Moment bin ich einfach auf der Suche nach der Antwort ob falsch oder richtig.
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Einen Mann, der sich regelmässig so viel trinkt, würde ich nicht wollen, er hat definitiv ein Alkoholproblem. Ein Ausrutscher kann jedem mal passieren, aber so oft? Und das auch noch vor seinem Sohn, das Kind tut mir leid!
Dass er mit den Ex-Schwiegereltern eingutes Verhältnis hat ist an und für sich schön, aber fährt er nicht einfach mit ihnen in den Urlaub, weil er Hilfe braucht mit dem Kind?
Mutter nicht nett behandeln, obwohl sie vieles für ihn tut, lässt bei mir die Alarmglocken schrillen, hätte Angst, dass er auch mich so behandelt nach einiger Zeit.
Ich würde nochmals ganz klar und nett sagen, was Dich stört. Ihn zu Dir einladen, wenn der Sohn nicht da ist. Falls eine Verbesserung dauerhaft spürbar ist, kannst Du es versuchen mit ihm und an der Beziehung arbeiten, sonst würde ich den Kontakt abbrechen.
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Zu partnerschaftlicher Liebe gehört auch ein gehöriges Maß an Respekt. Wenn er nicht in der Lage oder willens ist, dir den zu zollen, bist du Zweitrad am Einrad. Überdies wirst du mit einem Alkoholiker am Bein, im Bett - wo auch immer - zur Krankenpflegerin. Dieses Problem in den Griff zu bekommen, sehe ich als ausschließlich s e i n e Sache an.
Auch Scherbenhaufen sehen mitunter in der Sonne recht glanzvoll aus . . .
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@FS:
Du schreibst, dass du dich seit Beginn der Beziehung "mehr oder weniger ... ihm angepasst hast". Das fände ich für mich sehr problematisch. Wenn man in einer Beziehung sich selbst immer neu zurück nehmen muss, fällt einem das irgendwann auf die Füße.
Das zweite und absolut untragbare Verhalten wäre für mich der unkontrollierte ("... kann nicht mehr laufen ...") Alkoholgenuss. Damit versucht er offensichtlich, eigene Probleme zuzuschütten, doch wir wissen alle, dass das keine Lösung ist und eher die Gefahr der Sucht entsteht.
Eine Mutter (ob Schwiegermutter oder eigene), die dem Sohn noch in diesem Alter die Wäsche wäscht ... untragbar! Egal, ob es seine Unfähigkeit oder seine Bequemlichkeit ist.
Das wären für mich wesentliche Negativ-Punkte, die du ansprechen solltest und wenn ihr zu keiner gemeinsamen Lösung kommt ... na ja, dann würde ich schon den Rückzug antreten.
Nicht so schlimm finde ich das kalte Schlafzimmer (schlaft öfters mal bei dir, dann habt ihr es warm; gleichzeitig kannst du ihn daran gewöhnen, vielleicht einen Wärme-Mittelweg mit dir zu finden), und dass ihr einen unterschiedlichen Einrichtungsstil habt (würde mich persönlich zwar auch stören, weil das auf einen unterschiedlichen Lebensstil hinweisen kann, ich sage bewusst "kann"), aber auch hier würdest du - wenn ihr euch mindestens 50% eurer gemeinsamen Zeit bei dir aufhaltet - dem entfliehen können.
In jedem Fall musst du alle Störfaktoren ansprechen! Ohne das geht es nicht, du wirst immer frustrierter und so ein langsames Auseinandertriften ist schmerzhafter, als eine schnelle Entscheidung. Lass dich nicht durch dein Alter ("Ende 40") in die Ecke drängen. Ich bin viel älter und habe hier den tollen Partner gefunden. Es gibt sie!
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Und wo passt ihr zusammen? Irgendwie gar nicht oder? Mir wäre diese Rolle unangenehm. Wieso machst du das? Gib dir mal ehrliche Antworten auf ein paar Fragen. Dann siehst du wieder klar. Mir kommt das so vor als redest du dir was schön.
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Wenn er in ein paar Wochen endgültig geschieden wird, könnte es sein, dass er auch nochmal die Ehe Revue passieren lässt - mit allen Höhen und Tiefen - und deshalb angespannt ist. Kann, muss aber nicht sein. Der Alkoholkonsum wäre mir persönlich zu viel, das musst du selbst wissen, ob dir das passt. Und überhaupt, du scheinst nicht wirklich reif und erwachsen. So bist du auf dem besten Wege zu einer Trennung. Du brauchst einen Mann, aber er könnte irgendwie austauschbar sein, also nimmst du alles hin. - reflektiere mal dein Verhalten.
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Also bei mir klingen sämtliche Alarmglocken. Tu Dir selbst einen Gefallen und trenne Dich so schnell wie möglich, besonders dem Kind zuliebe, das sich gar nicht erst an Dich als potentielle Stiefmutter gewöhnen sollte. Der Alkoholkonsum bzw. seine Einstellung dazu, dann das enge Verhältnis zur eigenen und zur Schwiegermutter wären bei ein absolutes No-Go. Du bist nicht mehr in einem Alter in dem man alle Zeit der Welt für vergebliche Versuche hat. w 61
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Liebe FS,
du schreibt von einem Partner...... er ist keiner, weder sich selber gegenüber, noch dir gegenüber und schon gar nicht kann Frau einen Mann, den sie erst einige Monate kennt, so schnell als Partner bezeichnen. Warum tust du das aber?
Ich kann mich allen Schreiben, bei denen, wie mir, die Warnglocken gaaaaanz doll klingeln nur anschliessen.
W 46
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Deine Schilderung der Dinge hinterlässt bei mir den Eindruck : besser den als gar keinen. Respektlosigikeit gegenüber seiner Mutter, die doch einiges für ihn tut, ist sehr abstoßend. Über kurz oder lang behandelt er dich so respektlos. Und auch die innige Beziehung zu seinen Exschwiegereltern ist sicher nicht so selbstlos, wie es scheinen mag. Finanzieren die ihm einen billigen Urlaub und kümmern sich auch noch um den kleinen Sohn? Überlege mal in diese Richtung.
Mein Rat: trenne dich so schnell wie möglich.
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Der Mann will mit seiner Ex nichts zu tun haben und ist noch NICHT geschieden, fährt aber mit den Schwiegereltern in Urlaub. Na, wenn da mal kein Kalkül dahinter steckt, auf diesem Wege die Schwiegereltern zu überzeugen, dass er ein ganz armer ist und versucht die Eltern der Ex auf seine Seite zu ziehen. Ich würde mit meiner Familie brechen, wenn sie auf so eine Idee gekommen wäre!!
Schon alleine daran sieht man, dass er ohne Rücksicht auf Gefühle anderer das tut, was zu seinem -und nur zu seinem- eigenen Vorteil ist. Ich finde es nicht nur Respektlos seiner Mutter gegenüber, sich in seinem Alter noch die Wäsche waschen zu lassen, seiner Ex gegenüber, mit IHREN Eltern in den Urlaub zu fahren und dir gegenüber, sich neben dir volllaufen zu lassen! Er hat eine "zu" nette Mutter und scheint durch ihre Überfürsorge nicht gelernt zu haben, was Achtung bedeutet. Das können nun die jeweiligen Partnerinnen ausbaden.
Er hält dich bei Laune, indem er ab und zu auch mal zärtlich sein kann, nimmt deine Wünsche scheinbar sonst aber ernst. Außerdem unterscheiden sich seine Wohn- und Lebensgewohnheiten in entscheidenden Punkten von deinen. Was also hält dich bei Ihm??
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Liebe FS,
wie auch manche meiner Vorredner(innen) werde ich den Eindruck nicht los, dass du aus einer Art von Torschußpanik mit dem Mann zusammen bist. Die negativen Punkte, die du aufzählst, sind m.E. die grundsätzlichen Voraussetzungen für eine Partnerschaft: Respekt und auf den Anderen zugehen. Er tut weder das eine noch das andere. Schlimmer noch: Menschen, die die eigene Mutter schlecht behandeln, geschweige denn, ihr dankbar für ihre Hilfe sind, sind für mich menschliche Sch..., die dadurch ihren schlechten Charakter zeigen.
Ich frage mich wirklich ernsthaft, was dir die Beziehung gibt?
Alles Gute.
w/42
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Hallo, du solltest " Du " bleiben.
Am besten ist es Du machst Dich vom Acker.....
Ich habe auch so eine Beziehung durch, und ich kann Dir sagen, besser jetzt als irgendwann.
Du bist noch jung und wenn Du im innersten schon zweifelst ist es besser man beendet es.
Sei stark und glaube an Dich !!!!
Liebe Grüße
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