- Frage:
Warum wollen die heutigen Männer keine Familie mehr gründen?Ich (w29, Single, keine Kinder) mache immer wieder die Erfahrung, dass Männer sich um eine Ehe drücken oder/und den Unterhalt für das eigene Kind nicht zahlen wollen.Warum findet man den keinen anständigen Mann mehr, der auch bereit ist, seine Ehefrau und seine Kinder zu ernähren? Sind die jungen Männer heute so egoistisch?Antworten: -
Also das stimmt schlicht weg nicht, es sind meistens die frauen die keine kinder haben wollen.
Wenn eine frau einmal ein kind von mir bekommt und heiraten will, ba dann soll es sein. Hochzeit wird von mir nicht primär angestrebt, ich bin aber auch nicht dagegen.
Es geht bei den streitigkeiten ja auch nie um die ehefrau und die kinder sondern ausschließlich um die ex-ehefrau.
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Ich würde gerne (ggf. sogar relativ bald) eine Familie gründen wollen - mit allem, was dazu gehört (inkl. Verantwortung "für die kleinen Menschen, die bei mir wohnen").
Allerdings lese ich - Fragestellerin: bitte entschuldige, wenn ich zu Unrecht etwas unterstelle - aus der Fragestellung hier heraus, daß es evtl. mehr um einen Versorger als um einen Partner und Kindsvater geht?!
>>Unterhalt für das eigene Kind nicht zahlen wollen<<
Ist "normalerweise" doch überhaupt keine Frage, wenn die Familie [meine Definition: Ehe + gemeinsame Kinder] unter einem Dach zusammenlebt? Oder etwa doch?
>>keinen anständigen Mann mehr, der auch bereit ist, seine Ehefrau und seine Kinder zu ernähren<<
Warum sollte ich als Mann meine Ehefrau ernähren, so lange keine Kinder im Haus sind? Ich möchte keine Frau als Partnerin haben, die zu Hause herumsitzt und nichts tut (sinnbildlich gesprochen). Bleibt die Frau als Mutter zu Hause, sieht das selbstverständlich schon wieder anders aus.
Der Egoismus-Vorwurf trifft, wie #1 schon sagt, auf die Damen dieser Generation genauso zu: wieviele sind, um ihrer Karriere willen, nicht bereit, noch Kinder zu bekommen?
Die Frage empfinde ich leider etwas einseitig.
Viele Grüße von m/29, der sich sowohl Ehe, als auch Kinder sehr gut vorstellen kann.
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Gehört hab ich davon, dass junge Männer sich nicht mehr binden wollen. Der berufliche Werdegang ist ihnen wesentlich wichtiger als eine Familiengründung.
Erst Job dann Ehe.
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Es gibt m.E. auch heute jede Menge Männer, die sich nicht "um eine Ehe drücken" würden, aber diese fallen dann aus irgendwelchen anderen Gründen bei den potentiellen Ehefrauen durch, z.B. weil sie zu alt, zu klein oder zu ungebildet sind, nicht genug Geld verdienen, nicht den richtigen Beruf, die richtigen Hobbies oder den richtigen Freundeskreis haben, und so weiter und so weiter... irgendein Grund, warum er nicht Mr Right ist, wird frau schon einfallen... Seufz!
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Bei der heutigen Scheidungsrate wollen Männer nicht das Risiko eingehen, sich das eigene Leben zu ruinieren, weil sie irgendwann einmal nur noch zahlen dürfen. Das ist doch verständlich.
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Die Aussage der Titelfrage ist meines Erachtens sachlich unzutreffend. Sicherlich verschiebt sich das Alter der Familiengründung nach oben, aber prinzipiell wollen doch sehr viele Frauen und Männer eine Familie gründen. Ich habe bisher von fast allen Männern gehört, dass sie gerne irgendwann mal Kinder hätten und von einer intakten Familie träumen.
Ganz im Gegenteil wären sogar viel mehr Männer bereit, das traditionelle Rollenbild zu leben und ihre Familie zu ernähren, als Frauen es heutzutage sind. Ich habe da noch nie gehört, dass Männer ihre Familie nicht zumindest fair anteilig versorgen wollen.
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Ich kenne einige Männer, die nicht für ihre Kinder sorgen. Fragen Sie doch mal auf dem Jugendamt nach, wie oft die Ämter in Vorlage gehen müssen, weil mal wieder kein Geld für die Kinder angekommen ist.
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Die Männer wollen nicht mehr heiraten, weill die Frauen nicht mehr kochen können.
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Oh ja, stimme voll zu, w/39. Ich habe heute noch keine Kinder, weil ich nicht allein die Verantwortung dafür tragen will und könnte. Mein fester Freund wollte nach langjähriger Bezirhung letztlich plötzlich (entgegen jahrelanger Beteuerung seines Kinderwunsches) doch keine Kinder. Das war dann auch der Grund für die Trennung. Seitdem habe ich nur noch Männer kennengelernt, die lediglich Interesse an einer Affäre oder unverbindlichen Kurzbeziehung haben. Die meisten Single-Männer in meinem Umfeld sind definitiv nicht bereit für eine echte Partnerschaft mit Kind. Mich ärgert am meisten, dass ich als Akademikerin soviel weniger verdiene als männliche Kollegen mit gleicher Expertise und oft schlechterer Ausbildung. Wenn ich mehr verdienen würde, könnte ich mir auch ein Leben als Single-Mama vorstellen, aber so eben nicht. Schlimm, wenn Frau dann noch gefragt wird, warum sie keine Kinder hat oder will...
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Ich habe das Gefühl, viele Männer haben heutzutage Angst. Angst vor allem möglichen, sei es nun rationell oder nicht rationell begründet. Angst vor fester Beziehung (es könnte ja noch was Besseres kommen), ganz viel Angst vor Verantwortung (man könnte ja seine Hobbies nicht mehr so pflegen wie vorher und ist in seinen Freiheiten eingeschränkt), Angst vor zänkischen Frauen, die womöglich irgendwann irgendwie Geld von ihnen wollen, Angst... vor was auch immer.
Ein gewisser Teil davon betrifft natürlich auch die Frauen andersherum.
Das Grundproblem sehe ich darin, daß wir heute in einer sehr interessanten und abwechslungsreichen Zeit leben, in welcher man seine Kraft, Fähigkeiten und Interessen vielgestaltig und abwechslungsreich ausleben kann. Dagegen wirkt das Vater-/Mutterbild regelrecht langweilig mit seinen monotonen Tagesabläufen, den Einschränkungen und nervlichen Strapazen.
Aus diesem Grund sind sowohl Männer als auch Frauen nicht mehr ganz so scharf auf Kinder.
Ich hatte von mehreren Bekanntschaften lediglich einen, der einen Familien-/kinderwunsch explizit äußerte. Bei den anderen hatte ich das Gefühl, daß ich von ihnen Kondensstreifen gesehen hätte, wäre das Thema gefallen.
Constanze
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was den unterhalt angeht, meinte die FS sicher, dass männer in kindern mehr eine konsequenz zum zahlen von unterhalt sehen. also eher die pflichten, als das eigentliche glück ein kind zu haben. der kommentar #5´s entspricht da so ziemlich unserer gesellschaft.. eine gesellschaft, in der der arbeitgeber dich zuerst vor allen anderen kündigt, weil du nicht so flexibel bist, in der du in der bahn schief angeguckt wirst, weil dein kind gerade mal etwas lauter vom aufregenden tag erzählt.. menschen, die dich schon beurteilen, obwohl sie dich nicht kennen.
ich denke mal eher, dass menschen, die sich als spiegelbild dieser gesellschaft sehen (könn(t)en), ihr glück in der arbeit suchen (oder auch hier in einer partnerschaft, die alles geben soll, was man selbst nicht kann), vielleicht auch weil elternschaft verpöhnt ist, weil sie nichts verursacht als "kosten, die einem das leben versauen".
wenn ich das immer lese, dass man mit besserer bezahlung ein leben mit kind leichter bewältigen könnte.. ich studiere, habe keinen mann, der mich und meine tochter finanziert und uns geht es auch gut. ich würde, selbst wenn ich könnte, meinem kind kein "besseres" leben ermöglichen wollen. (denn was ist überhaupt besser?! ) eine erzieherin (kita) meinte einmal zu mir "viele kinder haben materiell alles. aber was ihnen fehlt ist liebe. und bei ihrer tochter merkt man an ihrem ganzen verhalten, dass sie ein urvertrauen von zu hause aus hat!"
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Ich muss sagen, dass ich es genau anders sehen. Ich bin jetzt m,29 beruflich erfolgreich und flexible suche eine Frau für eine längere Beziehung und Kinder. Leider ist es so, dass die Frauen meines Alters eigentlich fast alle angeben keine Kinder aktuell haben zu wollen und meist von meiner Vorstellung abgeschreckt werden. Ja so kann das leben sein, es treffen sich sehr oft die Falschen im Leben
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naja, es kommt immer drauf an, warum sie abgeschreckt sind.
es entspricht ja eher der westdeutschen mentalität, frauen als hausfrauen zu degradieren, was natürlich auch in der schlechten klein(st)kinderbetreuung begründet ist. man kann aber, wenn die aufgaben gut verteilt sind, familie und arbeit mit einander vereinbaren, vorausgesetzt man(n) ist sich darüber im klaren, dass ein gewisses maß des beruflichen erfolges und auch der geliebten flexibilität auf der strecke bleiben wird.
übrigens w >29 ;-)
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Ich sehe das wie Schreiber 1+2+5+12. Auch ich möchte Kinder haben und könnte diese auch versorgen. Jedoch scheitert es oft an den Frauen und dann gibt es wenig Frauen, die ich überhaupt in Betracht ziehen kann (meistens scheitert es an Grundbedürfnissen wie Zuverlässigkeit, Höfflichkeit, etc.).
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M, 45
Oh, ich hätte sehr gerne Kinder "gehabt"! (Und aktiv-anwesend an ihrer Erziehung sowie am Familienleben teilgenommen!!!)
Aber leider war ich nie ehrgeizig (und vermutlich Alpha) genug, von früh bis spät nur an die Karriere zu denken und - durch Abwesenheit glänzend - genug Geld ranzuschaffen, um abzusichern, dass mein Kind nicht doch wird in Armut leben müssen in diesem reichen Land.
Geschweige denn, soviel Geld, dass ich eine Ex-Familie (Wahrscheinlichkeit 1:1) unterhalten könnte + angemessenen restlichen Umgang mit dem bei der Kindesmutter lebenden Kind + eigenes Leben... :-(
Sorry, liebe ungeborenen Kinder, ich habe mich unter den gegebenen Umständen einfach nicht getraut, mich derart vom Gusto einer Kindesmutter sowie dem Arbeitsmarkt abhängig zu machen.
P.S.: Für mein Alternativmodell "beide arbeiten Teilzeit oder übernehmen wechselseitig den Ernährer- bzw. Erziehungspart" konnte ich (zufällig? ;-) ) nie eine potentielle Mutter begeistern...
Vielleicht ganz gut und im Ergebnis nur konsequent, wenn die Deutschen aussterben?
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Frauen wollen schon Kinder. ABER mit dem richtigen Mann. Also denkt über euch mal nach, wenn keine Frau mit euch ein Kind haben will.
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@16 ... dann ist diese Frau oft unfähig bzw. hat nicht erfüllbare (wollen/können) Ansprüche und schätzt sich selbst als "zu gut" ein.
Tja als Mann hat man den Vorteil, das man auch abwarten kann, Frau hat dieses Privileg nicht.
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zico,m
#16 ...die Frage kam von einer Fragestellerin,warum Männer keine Kinder mehr wollen!
#5 zum Teil stimme ich dieser Theorie zu,Männer sind halt vorsichtiger geworden
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Wenn MANN sich nicht Binden möchte dann hat das Gründe.
Wer möchte schon als Versorger Leben der Wirtschaftlich gesehen auf dem Pulverfaß sitzt ?
Waren vor Generationen Familien,Ehen `` bis das der Tot uns Scheidet `` die Normalität,
ist dies Heute wir wir alle Wissen die Ausnahme und das ist auf eine Aktion zurück zu Führen
die man Mitte des letzten Jahrhunderts begonnen hat.
Ich Denke das Bild des Mannes hat sich Verändert als Reaktion auf die Weibliche
Emanzipation.
Auf Aktion folgt zumeist Reaktion!
Also ihr Weiblichen Wesen, erstmal an die eigene Nase fassen.
Dies sind Feststellungen die nur Tatsachen Offenlegen und will nicht meinen das ich mich gegen die Emanzipation der Frau Stelle.
Gr, jk
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@ Fragestellerin
Den Eindruck habe ich auch. Schaut euch doch nur mal an, wieviele Singles es heute gibt. Vergleicht mal die Generation unserer Eltern und Grosseltern damit
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@ 19
Ihr Männer kommt noch immer nicht mit der Emanzipation der Frauen zurecht.
Ich wollte mit 29 auch noch keine Kinder, aber zumindest eine feste Beziehung als Basis aus der sich dann mit einem Alter von 32 aufwärts Kinder hätten ergeben können. Aber um die 30 wollen sich die Herren erst noch so richtig austoben und werden erst mit ca 45 Jahren erwachsen. Da kann es für gleichaltrige Frauen schon zu spät sein.
w
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Zwangsberlinerin: dass in Deutschland die Männer regelrecht Angst vor Verbindlichkeit haben, stelle ich schon fest. Dass Paare jahrelang zusammen wohnen (denn diese Bequemlichkeit schätzen auch die Herren) ohne das Thema Familiengründung/Heirat auch nur anzuschneiden, bis die Dame Ende 30 ist und der Herr sich immer noch nicht reif fühlt. Reif fühlt er sich dann vielleicht Anfang 40 und dann muss die Holde aber recht jung sein....Den Deutschen fehlt es oft an Risikobereitschaft und Passion. Alles muss schön durchkalkuliert sein...oft bleibt Frau dann nur übrig, heimlich schwanger zu werden....
Verstehen kann ich aber auch Männer, die sich nicht um "mitgebrachte" Kinder kümmern wollen, sondern entweder eigene oder gar keine.
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MadMax
vielleicht liegt es ja auch daran, dass es vielen männern einfach bewusst ist, dass sich das leben völlig ändert, wenn erstmal kinder da sind.
wenn einem sein leben aber gefällt, warum sollte man(n) das dann ändern und sich kinder anschaffen...?
kinder sind eben nicht das alleinig selig machende - ganz im gegenteil: sie sind für eine beziehung der größte knackpunkt. mit kindern steigt sie wahrscheinlichkeit der trennung.
bei patchworkverhältnissen soll die wahrscheinlichkeit der trennung sogar bei 70% liegen!
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