1. #30 Gast
    03.09.2010 09:31
    Du schreibst nicht was auf deine Kosten läuft, aber wenn es nur um die Unternehmungen geht, das sollte doch nicht das Problem sein.

    Kino 14-20 oder Essen 20-30 Euro im Monat für den Partner ausgeben und eins von beidem reicht dir ja auch, also warum ist dir dein Partner nicht mal die 30 Euro im Monat wert?

    Das finde ich tatsächlich überzogen geizig von dir.

    Darüber hinaus denke ich, dass die Unternehmensauflösung ähnlich wie eine Scheidung ist. Man kann erst damit abschließen wenn man es finanziell und emotional hinter sich hat. Wenn auch die Formalien erledigt sind und das geht nun mal nicht von heute auf morgen.

    Es ist ein RIESEN Glück für deinen Partner wenn er am Ende tatsächlich ohne Schulden die Firmenaufgabe abwickeln kann. Einen besseren Start kann es doch gar nicht geben denn ich kenne Mittelständler die das nicht geschafft haben. An dieser Stelle hat er entweder richtig Glück gehabt oder unternehmerisches Können bewiesen.

    w31

  2. #31 Gast
    03.09.2010 09:44
    Ich verstehe die Fragestellerin schon-
    ich bin etwas über 40 und habe mein Eigenheim bezahlt und bin nun im Süden für einen Zweitwohnsitz am schauen damit ich im Winter dorthin gehen kann.
    Ich habe immer gearbeitet und mein Leben zugleich genossen aber eben einen Standart angearbeitet.
    Die Vorstellung, den Lebensabend nun zu geniessen in dem ich einmal im Monat für 30 Euro essen gehe und den Rest der Zeit daheim abgepackte Aldiwurst essen muss-brrrr. Mich schüttelt bei dem Gedanken.
    Das stelle ich mir wirklich nicht so vor und wenn ich nicht mehr einen passenden Partner finde um den Lebensabend so zu geniesen wie ich es mir ehrlich verdient habe ist das in Ordnung.
    Aber mich den ganzen Monat auf Kino zu freuen dass ich noch bezahle und die anderen 30 Tage auf Hartz4-Niveau zu leben ist nicht mein Ziel.
    Ich würde der Fragestellerin raten die Abwicklung des Geschäftes abzuwarten. Wenn wirklich Schulden in unerträglicher Höhe da sind würde ich die Trennung überlegen. Wenn absehbar ist dass er da wieder rauskommt und normal leben kann würde ich noch eine Chance sehen.
    Sorry, das mag hart klingen aber bei Hartz 4 hört der Spass auf!
    Und in guten wie in schlechten Zeiten ist hier nicht angebracht, der Mann ist mit 58 bankrott-was hat er denn in den guten Jahren mit dem Geld gemacht ????

  3. #32 Gast
    03.09.2010 11:12
    Oh je mi ne, da haben wir es wieder... es geht hier wieder um das liebe Geld!!! Das elende Weib, entpuppt sich doch immer als raffgieriges Miststück und ist nur mit einem Mann zusammen, wenn er Geld hat, stimmt's? Die, die das hier der FS unterstellen, sollten besser alleine bleiben, damit sie n i e in die Gefahr kommen, jemand könnte ihnen ans Geld.... Na na na!!!

    Die FS hat auch nie geschrieben, dass sie mit ihren jetzigen Freund nur wegen seines Geldes zusammen ist. Was FS will, nach ihrer schrecklichen Scheidung, ist ein u b e s c h w e r t e s Leben mit einem netten Mann zu genießen. Sie i s t finanziell unabhängig und braucht auch sein Geld nicht.

    Lest genau was sie schreibt: sie schreibt außerdem, dass sie ihn moralisch u n d finanziell unterstützt so gut es geht. Aber er kommt mit der Situation trotzdem nicht zurecht und lässt es sie auch spüren. Braucht sie das? Nö - kann sie nicht gebrauchen. Ich bin mir sicher, dass sie ihn schon noch liebt, ansonsten hätte sie uns ja auch nicht um Rat gefragt, stimmt's? Sie will alles irgendwie richtig machen...

    Doch - wenn er sie weiter so abfällig behandelt, muss sie aufpassen, dass sie nicht psychisch krank wird. Er weiss, dass sie sich bemüht - und was macht er...?! Nein, gehen lassen braucht er sich auch nicht, denn das macht einen schwachen Charakter aus.

    Liebe FS, ich schätze, wenn Ihr kein klärendes Gespräch bald führt und er nicht einsichtig wird, dass es so nicht weiter gehen kann, würde ich mich von ihm trennen. Denke an Dich!

  4. #33 Gast
    03.09.2010 11:48
    die FS
    Es ist sehr schwierig sich hier richtig darzustellen,da man sich auch nicht richtig ausdrücken kann.
    Ich bin ganz und gar keine berechn.Frau und ich liebe meinen Partner auch nicht oberfl.ich glaube
    22/23/25/28 können mich am besten verstehen.Ja liebe Männer,dass kann jeden passieren,aber irgend wann muss man den Kopf mal weider aus dem Sand heben und nach vorn sehen und nicht den ganzen Stress an der Partnerin austragen,denn die kann schon mal gar nichts dafür.Es ist mir schon klar,es sind die Schlechten Zeiten,aber nach 6 Mon.sollte man es begriffen haben,dass man einfach Pech hatte oder versagt hat.
    Liebe Grüße

  5. #34 Gast
    03.09.2010 15:18
    Ich habe auch ein gleiches Problem mit meinem Partner gehabt..und ich war viel jünger als 50.
    Mit dem damaligen Freund habe ich mich sehr gut verstanden..bis die Krise kam.Und die hat lange gedauert, dauert auch heute noch, 5 Jahre nach der Trennung.Auch heute noch wirft er mir vor dass ich ihn in schlechten Zeiten verlassen habe, aber ich bin mir mitlerweile sicher dass es nicht stimmt.
    Man kann einen unterstützen solange jemand sich unterstützen lässt, darüber diskutieren will und nicht in Selbstmitleid versinkt.Etwas Energie sollte noch übrigbleiben.Das Leben besteht nicht nur aus Arbeit und Geld.
    Ich habe mich enorm reingesteigert und wollte ihn gerne helfen aber er wollte gar nichts untenehmen damit er aus der Situation rauskommt.Gravierende Denkfehler, meiner Meinung nach.
    Er hat sich außerdem sehr viel verändert, hat ständig Geld geborgt..von jedem. Danach hat er sich abgekapselt und wollte mich auch mitziehen.
    Dass wollte ich nicht zulassen.Er hätte sich gefreut wenn ich mit dem Erbe dass ich von meiner Mutter bekommen habe seine Schulden bezahlt hätte. Ich finde dass zum Verliebtheitsein auch ein gegenseitiges Verständniss dazgehöhrt.Helfen und untestützen ja...aber nicht um jeden Preis.

  6. #35 Gast
    03.09.2010 15:20
    ad 32- na endlich hat da ein jemand (oder eher eine Jemandin) richtig gelesen gefühlt und gedacht!
    Liebe FS- vergiß all den herablassenden Schmarrn, der Dir da von anderen unterstellt wurde.Ich weiß, wie schlecht und "schuldig" man sich dem vom Schicksal gepeinigten gegenüber fühlen kann. Aber auch wie schlimm einen der Zorn packt, wenns Stützen und Zuversicht verströmen nicht ankommt. Und was für erniedrigender Eiertanz beim Einladen auf mehr (Urlaub zB) entstehen kann, Marke: dem Mann auch seinen Stolz lassen......Zum Überbrücken bis er sich fängt ist sicher Unterstützung durch dritte hilfreich, auch daß Du immer wieder Deiner Wege gehst und er sich (mit Dir als Rückhalt) selbstverantwortlich aus der misere rausarbeitet. Wenn da nicht BALD ein Signal von ihm kommt, laß Dich bitte nicht zermürben und zu lange auslagen!
    Alles Gut!

  7. #36 Gast
    03.09.2010 17:50
    Ich bin eine Frau und einmal ist es mir passiert, dass ich von heute auf morgen ohne Job dastand, nicht selbst verschuldet. Ich hatte einen festen Job gekündigt, um den Neuen als Selbsständige eingehen zu können, was sich nach kaum einen Monat als Falsch herausstellte. Nun stand ich da und fühlte mich wie der letzte Trottel, da die Unterlagen noch nicht rechtsmäßig unterschrieben waren. Und ich bekam keinerlei Unterstützung vom Arbeitsamt wegen Kündigung, keine Sozialleistungen wegen Vermögen, etc. Habt ihr eine Ahnung wie machtlos, überrumpelt, verdämlicht man sich fühlt?
    Mein Mann hatte seinen Job doch er verdiente nicht so viel wie ich und wir mussten uns SEHR einschränken. So, dann war ich ohne was und auf einmal veränderte sich ER. Vorher war alles paletti und nun kamen die Vergleiche, Diskussionen, Herabsetzungen, Beschimpfungen, usw. Und da habe ich seinen richtigen Charakter erst kennen gelernt. Doof wie ich damals war dachte ich auch so: "in guten wie in schlechten Zeiten". Und gerade in den schlechten lernt man mehr als in einem ganzen Leben. Auch bei der Familie und den Freunden.
    Leider musste ich alleine wieder anfangen, hab ich von ihm Unterstützung gehabt? Nein. Mitgefühl? Nein. Er hat obendrein noch mehr Mist auf meine Schultern geworfen
    Ich machs kurz, denn die ganze Sache wühlt mich immer noch auf. Ob Mann oder Frau spielt hier keine Rolle. Wenn Du, liebe FS, keinen Bock auf ein menschliches Miteinander aufbringen kannst, dann lass den armen Mann laufen. Es wird ihm natürlich noch den Rest geben, doch da kann er sehen, für wem er wichtig ist und wer sich nur nach seine egoistischen materiellen Bedürfnisse richtet. Und wenn er ganz unten angekommen ist, dann wird er erst wieder hoch kommen können.

  8. #37 Gast
    03.09.2010 18:56
    Als dann der Wind kam, warst du weg - beim ersten Regen schon von Deck; denn deines Lebens Liebe galt ihm nur für gute Zeiten halt . . .

  9. #38 Gast
    03.09.2010 20:08
    hier #32 zu @36
    Du hast sicherlich ganz ganz schlimmer Erfahrungen mit Deinem Ehemann gemacht. Bestimmt seid Ihr schon viele Jahre zusammen und der Schock musste einfach groß für Dich gewesen sein, dann plötzlich von Deinem Mann so fallengelassen zu werden...! I

    FS hingegen, ist mit ihrem jetzigen Partner erst 2 Jahre zusammen und nicht mit ihm verheiratet. Die Beziehung ist bestimmt nicht so tiefgründig, wie es Deine war...! Ich denke, Deine Situation kann man nicht so gut mit der ihrigen vergleichen. Wie in schlechten, so in guten Zeiten, dürfte wohl eher zu Deiner Geschichte passen - nicht so zu der der FS!

    Aber eines bestätigt mir inzwischen, dass es scheinbar die Männer sind, die mit weniger Geld in der gemeinsamen Haushaltskasse nur schlecht zurechtkommen...!!! Danach zeigen sie ihr wahres Gesicht:-)))))

  10. #39 Gast
    03.09.2010 21:38
    @ #38

    Der Mann hat seine Existenzgrundlage verloren, dass er darüber nicht glücklich ist und sich zu der Trauer auch Ohnmacht und Wut mischt, die leider auch nach außen getragen wird, ist doch wohl verständlich.

    Verstehen können das aber wahrscheinlich nur die Menschen, die das selbst schon einmal erlebt haben. Man ist in sich selbst gekehrt, wenig redseelig und leicht reizbar. Wem in so einer Situation noch der Partner mit kostspieligen Unternehmungen kommt, hat echt nichts verstanden.

    Manchmal kann es hilfreich sein auch einmal den Blickwinkel zu ändern. Sicher muss man sich nicht alles gefallen lassen, aber Ausnahmesituationen erfordern nunmal außergewöhnliche Herangehensweisen und die Sache ist für den Mann solange nicht ausgestanden bis alles auch Formal geklärt ist. Was gibt es daran eigentlich nicht zu verstehen?!

    Das hat m.E. nichts mit wahres Gesicht zu tun, sondern mit vorübergehender Überforderung.

    w32

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