Thema: Warum gehen Männer fremd?
- Frage:
Warum gehen Männer fremd?Wie könnt ihr dieses Doppelleben ertragen? Was fühlt ihr dabei? Spürt ihr manchmal die Grausamkeit eure Frauen (Ehefrau und Geliebte) gegenüber? Was sind eure Gründe? Fühlt ihr nichts? Geht es nur um Sex? Ist es wirklich so, dass euer Wesen gespalten ist in Sexualität und Gefühl?Antworten: -
Ich könnte diese Frage natürlich umdrehen, warum gehen Frauen fremd?
Viele sehr abgegraste Theorien, die Männer biologisch zu entschuldigen, dass sie ihre Gene in der Welt verteilen müssen, daher viele Frauen brauchen und wiederum Frauen, im Mann den suchen, der den Nachwuchs sichert, - all diese Theorien helfen ja nicht weiter. Wie soll ich als Mann die angeborene Bigami und die anerzogene Monogami in unserer Kultur rechtfertigen?
Ich halte eher was von den sich bietenden Möglichkeiten und der Hemmschwelle, die bei uns Männern ganz unterschiedlich ausgeprägt ist. Sehe übrigens dieses Phänomen bei Frauen genauso, vielleicht seltener, ist doch der psychologische Mechanismus sehr stark an körperliche Öffnung mit all dem, was da dann kommen mag im direkten Sinne gebunden.
Du bist verletzt worden und scheinst dieses ätzende Muster der sog. femme fatale ertragen zu müssen. Schau dazu mal bei Wiki rein. Dieses Muster leben und lebten häufig die Menschen, die sich beruflich sowas nicht erlauben dürfen/durften, es ist eine Art Ventil für Unlebbares. So haben die reichen Bauern im 19. Jahrh. schon immer neben der durch 12 Schwangerschaften gezeichneten, unattraktiven Ehefrau eine Magd gehabt, die dann mit auf dem Sofa sitzen durfte, aber auch Pastoren konnten weibliche Vikariate unter dem Deckmäntelchen der Christlichkeit zur gelebten Konkurrenz im Ehebett machen. Du wirst feststellen, dass Deine Position von der Opferhaltung losgelöst werden kann, denn Dein Mann sowie die Geliebte treiben ein risikoreiches Spiel, beide, aber auch Du, wollen nicht verlieren, Euch alle drei verbindet die Angst vor Verlust.
Als Mann kann ich Dir hier ganz anonym und daher auch lockerer verraten, dass ich bei bestimmten Phantasien beim Sex meinen Kopf auf den inneren Lieblingsfilm programmiere, da habe ich keinen Ärger mit Schwangerschaften, verstöre meine Partnerin nicht, muss noch nicht einmal lügen, denn sie sieht bei gutem Sex keinen Grund zur Nachfrage. Das ganze ist garantiert frei von jedem Risiko einer Geschlechtskrankheit und sehr beziehungserhaltend.
Ich mache solche Spielchen, wie sie mit Dir betrieben werden nicht mit, obwohl ich als recht attraktiver Mann schon sehr viele Gelegenheiten hatte.
Suche Dir Hilfe, befördere Deinen Mann zum Mond und schmeiß die Geliebte raus.
m48
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Weil Frauen die Männer durch ihr Verhalten dazu nötigen. Im Übrigen gehören dazu (mindestens) zwei, denn am Fremdgehen ist ja durchaus noch eine andere Frau beteiligt - die, die dem Mann in dem Moment das bietet, was die betrogene Frau nicht hat.
Diese Antwort ist genauso plump und frech wie die Ausgangsfrage - und da sich hier (und bei etlichen ähnlichen Fragestellungen auch) beide Geschlechter gleich verhalten, ist diese Antwort auch durchaus passend.
Nein, ich finde Fremdgehen NICHT gut und ich unterstütze das auch nicht. Trotzdem bin ich verwundert, daß viele Frauen die Ursachen von vornherein (!) eindeutig bei den Männern suchen, ohne mal zu überlegen, was in Summe alles zu dieser Situation geführt haben könnte. Oft wird der Mann tatsächlich allein die Schuld tragen - trotzdem gibt es nicht wenige Fälle, in denen beide dazu beigetragen haben.
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Auch wenn es nicht die Frage im eigentlichen Sinn beantwortet.
Ich habe mal als Ehefrau meinen Mann betrogen. Dies hatte Gründe, die z.T. bei mir aber auch an ihm lagen.
Ja, ich habe es gemacht und es war am Anfang toll. Ich war sofort von diesem Mann hingerissen. Fühlte mich mal wieder lebendig, bestätigt.
Danach gab es die Trennung mit allem Drum und Dran und wirtschaftlichen Einbußen. Meine Affaire hat mich dann auch noch betrogen, wenn man das so sagen kann. Es war die Hölle (auch für meinen Ex-Mann, was mir heute sehr leid tut).
Heute geht es mir allerdings besser als je zuvor. Deshalb bereue ich nichts.Aber man kann natürlich eleganter aus einer nicht mehr funktionierenden Beziehung heraus gehen.
Auch wenn mich jetzt alle in der Luft zerreissen: Schau, weshalb dein Partner das gemacht hat. Was hat er bei dir vermisst? Nur die Opferrolle einzunehmen ist für dich auf Dauer nicht hilfreich. Sonst passiert dir das vielleicht nochmal.
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Ich habe mal einen interessanten Artikel von einem Psychologen zu diesem Thema gelesen:
Männer gehen nicht fremd, weil etwas in der Beziehung nicht stimmt, sondern es hat mit ihrer Persönlichkeit zu tun.
Nicht alle Männer gehen fremd. Leider war meine erste Liebe auch ein Mann, der nie treu sein konnte. Wenn die Verliebtheitsphase bei ihm vorbei war und er eine attraktive Frau sah, dann "kribbelte" es bei ihm. Selbst wenn er sich anfangs wehren wollte, konnte er den Verführungskünsten der attraktiven Damen nicht widerstehen. Solche Männer ziehen komischerweise Frauen wie Motten das Licht an. Du wirst sie niemals allein für dich haben.
Sich mit so einem Mann einzulassen, ist gefährlich. Ich bin auch seit diesem Mann für mein Leben geprägt.
Aber gute Nachricht: Nicht alle Männer sind so!
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Frauen gehen genauso oft fremd wie Männer, sie stehen allerdings selten dafür ein, sondern erklären es immer zu ihren Gunsten. Vernachlässigt, so allein, wollte mal wieder Frau sein, blabla.
Männer betrügen ihre Frauen meist aber nur körperlich, es geht um den Sex, nothing else, wobei ein Bordellbesuch eher eine lässliche Sünde ist, die die unterschiedlichen Bedarfe an Sex in Beziehungen ausgleicht.
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auch wenn die frauen es zum teil nicht wahrhaben wollen....männer gehen auch fremd, wenn sie in der beziehung NICHT unglücklich sind..zb. wegen wunsch nach bestätigung, abwechslung, toller hecht gefühl, jagdtrieb, bei gelegenheit (!)...auch aus übermut...
ich, mann, 43, akademiker, gutsituiert, könnte mir ein ganzes leben mit 3 - 5 frauen - polygamie ist in unserer westlichen welt eben nur nicht gewollt - vorstellen..und: dann diesen auch - wie immer man(n) oder besser frau - es definieren mag: treu bleiben.
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den Beitrag von #4 unterstützend wehre ich mich gegen die Suche nach der eigenen Schuld insofern, als dass die FS solche Beiträge wie #2 momentan gar nicht als Hilfe anerkennen kann. Es gibt sicher viele Frauen, die ihre Männer aus verschiedenen Gründen sexuell aushungern. Aber der Dialog ist von Scham besetzt und verliert sich oft in peinlich berührtem Schweigen der Frauen. Dann sollte der Mann auf keinen Fall das Angenehme (Sex mit der Geliebten) mit dem Nützlichen (Sicherheit und Lebensgemeinschaft mit der Ehefrau) verbinden, sondern reinen Tisch machen. In so einem Fall kann ich nur sagen: Die Frau braucht den Fehler erst dann bei sich zu suchen, wenn der Mann sich aus diesem Grunde getrennt hat!
#1 m48
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Fremdgehen (durch Mann und Frau) ist für mich eine Frage des Charakters.
Manche Leute fühlen sich nur durch Fremdgehen begehrt, sexuell bestätigt, sie brauchen Abwechslung, das verruchte Verbotene, das Gefühl von Unabhängigkeit, Selbstbestimmung etc.
Wer Charakter hat, braucht nicht mehrere Sexualpartner für die sexuelle Bestätigung. Und "Abwechslung" kann man auch ins Sexualleben mit dem einen Partner bringen. Und wem dennoch etwas fehlt, der überlegt sich, ob die feste Partnerschaft hier nicht positiv beeinflussbar ist (Bedürfnisse besprechen, Paartherapie etc.) und wenn das auch nicht geht, dann trennt man sich. Und erst dann nimmt man sich einen neuen Sexualpartner.
Wer fremd geht ist daher zu egoistisch, sich erst zu trennen, sondern nutzt den festen Partner mit allen daraus resultierenden Vorteilen aus, und ist außerdem herzlos, weil das Fremdgehen wichtiger ist als die - zwangsläufig anstehenden - verletzten Gefühle des Partners. Leider ein trauriges Beispiel für die Ungerechtigkeiten des Lebens, denn verletzt wird nur der ehrlich zurück bleibende Partner und nicht der Fremdgeher.
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Ich finde es erst einmal ganz toll, dass uns hier die 'neuen' Themen nicht ausgehen. So bekommen wir doch Gelegenheit, uns ständig zu wiederholen. - Sorry, aber das nußte jetzt mal sein.
Zur Frage: Meine Meinung ist, dass wr das, egal was Statistiken oder sonstige Studien aussagen, hier auch nicht klären können.
Jeder Mensch (Mann und Frau) ist anders, denkt und fühlt anders. Genau so unterschiedlich sind auch die Gründe bzw. real gesehen, die Ausreden, mit denen das Fremdgehen gerechtfertigt wird/werden soll.
Aber für mich steht fest (und da stimme ich Frederika u. a. zu), Fremdgehen ist ganz, ganz mies; mit der schlimmste Vertrauensbruch, den es gibt. Da sind mir dann die Gründe auch vollkommen egal, so einen Partner brauche ich nicht. - Da paßt überhaupt keine Entschuldigung/Erklärung = also Tschüß!
Schlimm finde ich es allerdings, dass in dieser Frage wieder einmal nur die Männer angesprochen werden! - Warum nicht die Frage an Männer und Frauen?
Wir haben sicher Experten hier, die Studien zitieren können, wie häufig und warum Frauen fremd gehen und ich bin der Meinung, dass wir in diesem Punkt nicht so überheblich sein sollten. - Ein wenig mehr Eigenkritik könnte uns da nur gut tun!
w/62
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@7
Du widersprichst Dir bzw. Deine Argumentation erscheint mir nicht schlüssig.
Auch wenn #4 nicht von Dir ist, so unterstützt Du doch, daß der Mann erst reinen Tisch machen bzw. die Trennung vollziehen sollte, bevor er die Augen für eine neue Partnerin öffnen darf. Die Schuld läge ansonsten einzig beim Mann.
Allerdings formuliert #4 doch wörtlich "Solche Männer ziehen komischerweise Frauen wie Motten das Licht an. Du wirst sie niemals allein für dich haben. Sich mit so einem Mann einzulassen, ist gefährlich."
So. Wenn frau das also vorher wußte (und möglicherweise nur nicht wahrhaben wollte), dann trägt sie aus meiner Sicht sehr wohl auch einen Teil dazu bei, indem sie nämlich (beispielsweise) keine klaren Grenzen gesetzt hat. Dann hat das Problem nämlich seinen Lauf genommen in dem Moment, als sie mit diesem Hallodri bewußt eine Beziehung eingegangen ist. Das ist ein altbekanntes Problem, da sehr viele Frauen nämlich bis heute darauf vertrauen, so einen Partner zähmen (bzw. ändern) zu können. In Einzelfällen klappt das, im Regelfall nicht.
Außerdem bin ich der Meinung, daß Du in #7 sehr einseitig die Schuldfrage beurteilst. Aus meiner Sicht ist es ein Unding, wenn in einer bestehenden Beziehung ein Dialog über die Sexualität schambesetzt ist. In diesem Moment existiert meiner Meinung nach bereits nicht ausreichend Vertrauen ineinander, seine Vorlieben, Wünsche, etc. offen auszusprechen - etwas, daß ich für eine der Grundsäulen einer Paarbeziehung halte. Wenn das nicht geht, weil eine Seite blockt, habe ich ein gewisses Verständnis für das Fremdgehen (auch wenn ich es dennoch nicht gutheiße). Die Schuld sehe in diesem Moment definitiv auf beiden Seiten. Zumindest gibt es dann keinen Anlaß, dicke Backen zu machen - denn von heute auf morgen entsteht sowas nur ganz selten: wenn jemand völlig glücklich in einer Beziehung ist und dort alles Nötige bekommt, dann hat er nämlich meist gar keinen Bedarf, auf andere Reize zu reagieren.
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@4 und 8: Danke für die Hinweise. Ich komme der Sache näher. Ich war die Geliebte. Es war IHM nicht begreiflich zu machen, dass das Ganze für mich unerträglich ist. Irgendetwas muss in der Persönlichkeit des betreffenden Mannes schief sein, wenn er nicht (mehr) merken kann, was recht ist. Ich sehe nach den Kommentaren ein bisschen klarer auch meine Opferbereitschaft in dieser komischen Beziehungskonstellation. Ich verstehe den Teil des Vorteils des Ehemannes auch: Er zieht es vor, das "warme Nest" weiter zu nutzen, als aufrecht zu sein. Die "sexuelle Bestätigung" scheint auch mehr zu beinhalten. Wieso sollte ein Mensch dies brauchen, wenn er liebt und kommunizieren kann, was er möchte. Das liegt auch mehr verborgen. Bitte lasst euch weiter aus über das Thema. Es ist für mich absolut hilfreich. Jeder individuelle Ansatz bringt eine neue Facette ins Spiel. FS/w44
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Liebe Fragestellerin, hier #8.
Laut Deinem Beitrag in #11 warst Du die "Geliebte". Vorne weg mal meine ehrliche Meinung: Fremdgehen finde ich unvertretbar, aber ich verstehe auch nicht denjenigen, der sich auf eine Affaire mit einem Fremdgeher einlässt. Immerhin scheinst Du die Situation aber noch kritisch zu betrachten, was der Mann in dieser Dreiecksgeschichte offenbar nicht tut.
Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber mir scheint, dass Du etwas zu wenig Selbstwertgefühl hattest, diesen Mann einfach abzuweisen, da Du Dein Verhalten ja selbst mit "Opferbereitschaft" beschreibst. Entschuldigen will ich Dein Verhalten damit nicht, aber um Schuldzuweisung geht es hier nicht, sondern wie mit der Situation umzugehen ist. Da Du selbst gelitten hast, scheinst Du nun die Situation als Ganzes zu betrachten und auch an die betrogene Frau zu denken. Ich kann Dir nur raten, in dieser Richtung weiter an Dir zu arbeiten, zum einen, damit Du nicht noch solchen Männern leichtes Spiel ermöglichst, zum anderen, damit Du durch Umstellung Deiner Werte selbst überhaupt erst (wieder) dahin kommst, eine feste ehrliche Beziehung mit einem neuen Mann zu haben.
Dass der Mann einen schlechten Charakter hat, steht außer Frage. Er springt immer zu der Frau, wo es gerade bequemer ist (schönes Abendessen bei Ehefrau, heiße "Überstunden" bei Dir etc.). Also ist er schon mal egoistisch. Er weiß offenbar, dass Du in ihn verliebt bist und er weiß erst recht, dass er verheiratet ist. Trotzdem hält er beide Frauen hin, also ist er gefühllos. Keiner soll von Eurer Liaison wissen, also ist er ein Lügner. Hat er vielleicht auch noch Kinder, dann ist er denen ein schlechtes Vorbild und zerstört denen das Familiendasein und die glückliche Kindheit. Die Kosten einer Scheidung hat er mit Sicherheit auch im Hinterkopf, also ist er finanziell berechnend. Wenn er Dich umgarnt, dann nur, weil Du sein Verhalten erwiderst und er sich dadurch begehrt fühlt. Er zieht keine Konsequenzen, weil er gerne die "Auswahl" hat und darin seinen selbstbestimmten Lebenswandel sieht. Du hast das mit ihm weiter laufen lassen, also fühlt er sich sexuell bestätigt, großartig und unwiderstehlich. Und er weiß, dass seine Frau mangels Wissen keine Konsequenzen ziehen kann und Du ihm so erlegen bist, dass Du keine Konsequenzen ziehen wirst (zumindest bisher), also ist er machtgeil.
[Mod: Wegen Überlänge gekürzt.]
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Die Frage kann ich (m, 27) leicht beantworten. Wir gehen fremd, weil wir
- die Abwechslung lieben,
- die Eroberung lieben,
- das Verbotene mögen
- und häufig eben einfach auch die Gelegenheit bekommen.
Es gibt ein schlechtes Gewissen, ja. Aber nur kurz und nur solange, wie wir die Möglichkeit sehen, dass unsere Freundin/Frau es herausbekommen könnte. Soll heißen, nach einer Nacht im Hotel auf Geschäftsreise mit einer Stewardess haben wir am nächsten Morgen dann kein schlechtes Gewissen mehr, wenn
- die Stewardess keine Verbindung zur eigenen Freundin/Frau (auch nicht über 2 Ecken!) hat,
- die Kollegen nichts mitbekommen haben,
- kein Lippenstift/ keine Haare auf dem Hemd sind,
- die Hotelübernachtung geplant war
- und wir uns sicher sind, uns nicht in die Stewardess zu verlieben.
Und ja, wir trennen das Verhältnis und das Gefühl zur Freundin/Frau komplett.
Meine These, und die ist natürlich gewagt, hat mit Rendite und Risiko zu tun - Menschen (nicht nur Männer) gehen fremd, wenn die erwartete Rendite das Risiko, erwischt zu werden, übersteigt. Und zwar alle.
PS: Stewardess war nur ein Beispiel, war nicht wertend gedacht.
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Auch wenn ich als Frau hier nicht direkt angesprochen wurde zu antwoten, möchte ich mich doch gerne dazu äussern.
Zuerst einmal sollte man definieren, wo Fremdgehn beginnt.
Ich kann es durchaus tollerieren, wenn ein Mann (oder auch mein Partner) hin und wieder Sex mit einer anderen Frau nur des Reizes wegen hat (die Benutzung eines Kondomes ist da natürlich Pflicht), solange er mir mit Herz und Kopf treu ist und mir nach wie vor gerecht wird. Betrug wäre es in meinen Augen erst, wenn er tiefere Gefühle dieser Frau gegenüber hätte und mir das verschweigt oder er dieser Frau Hoffnungen macht, die über einen ONS hinausgehn.
w39
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Ich habe mit Interesse die Kommentare gelesen. Ich war selber nicht nur einmal (unwissentlich) die Geliebte... es ist sehr verletzend gewesen, erfahren zu müssen, dass die Männer verh waren bzw. sich trotz Hoffnung letztlich nicht getrennt haben und ich immer die war, die zurückgeblieben ist. Ich bin an sich eine Frau, die tiefe Gefühle empfinden kann, aber die Erlebnisse seit meiner Scheidung haben mich verändert. Meine große Bitte an Mann wie Frau: Sagt doch von Anfang an ehrlich, was SACHE ist, denn nur DANN kann man sich auch wirklich entscheiden, ob man eine derartige Beziehung/Affäre... eingehen möchte.
w50
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[Fragestellerin]
Er hatte mir erzählt, gleich zu Anfang aufgrund meiner Freiheit nach seinem Beziehungsstatus, er hätte ein "stilles Abkommen" mit seiner Frau. Sie wolle keine Details wissen aber er sei frei. Ich glaube im Nachhinein, er hatte da schon gelogen. Ich erfuhr nach und nach, dass er durch sie finanziellen Vorteile hatte: Geldgebende Schwiegeltern, Sie im Bankbusiness mit begünstigtem Zugang zu Krediten und Konten - er Unternehmer. Er verliebte sich in mich - seiner Ansicht nach - zog nach eineinhalb Forderungen an Ehrlichkeit aus in eine eigene Wohnung. Und machte mich noch immer nicht bekannt mit irgendwem aus seinem Umfeld. Ich stellte ihn vor die vollendete Tatsache, dass ich so nicht mehr leben wolle. Als ich keine Lust mehr hatte auf Sex mit ihm, weil ich das einfach nicht mehr konnte, wandte er sich sofort von mir ab. Rückblickend halte ich den Auszug auch nur für eine Tarnung. Vielleicht hatte er das für mich iszeniert, um mich weiter hinhalten zu können. Das Haus, in das er zog, gehört ohnehin ihm. Vielleicht wohnt er längst wieder bei seiner Bankerin und Ehefrau, die für seine Liquidität garantieren kann. Und sucht sich neue gutgläubige Dummies wie ich es war. Was mir nahezu unbegreiflich ist, ist die Kalblütigkeit, mit der er dies geschafft hat - fast zwei Jahre lang. Daher habe ich diese Frage an die Männer gerichtet, die sich hoffentlich angesprochen fühlen - die emotional Verkrüppelten. Warum sind sie so?
Können sie verstehen, was ihre Ehefrauen wirklich von ihnen wollen? Können sie verstehen, mit welcher Grausamkeit sie Eherfrau und Geliebte abfertigen? Wie einsam müssen sie innerlich doch sein?! Können Sie erzieherisch in einer Familie überhaupt irgendeinen Beitrag leisten? Ausser Geld? Ich finde es nach wie vor schockierend, wie krank ein scheinbar "funktionierender", "gestandener" Mann in Wirklichkeit sein kann. Und er ist nun wirklich kein Einzelfall...
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Liebe Fragestellerin,
du bist selbst sehr verletzt worden, weil du eigentlich etwas anderes gesucht hast. Und das ist glaub ich das Wichtigste: selber dem nach zu spüren, was du in einer Beziehung möchtest und welche Männer du dir dazu "aussuchst". Manchmal tragen wir ja, ohne es zu wollen, ein Muster in uns, das sich immer wiederholt, weil wir innerlich irgendetwas "abarbeiten" wollen.
Ich habe mich auch jahrelang in bindungsunfähige Männer verliebt, weil ich immer dachte, ich "erlöse" ihn und MIR gelingt es, ihn zu binden. Sehr empfehlenswert ist dieses oft erwähnte Buch "Wenn Frauen zu sehr lieben"...
Ich denke, Männer, die fremd gehen, können dafür unterschiedliche Ursachen haben: ihre Beziehung geht gerade in die Brüche und sie suchen das Fehlende woanders (machen Frauen auch), sie haben ein mangelndes Selbstbewusstsein und brauchen immer wieder die Bestätigung, dass sie noch ankommen, sie sind schlicht und einfach bindungsunfähig (wollen aber ihren Status erhalten) oder, oder, oder.
Ich wünsche dir, dass du gut darüber hinweg kommst, für dich selbst klärst, was du brauchst und möchtest und das dann auch findest!
Viel Glück!
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Stimmt, es sind keine Einzelfälle. Jeder, der betroffen ist - egal, ob Mann oder Frau, wird an den Punkt kommen, wo NUR zählt, was die Situation mit einem selbst macht. Duldung von konstantem Vertrauensmissbrauch (aus Verlustangst, aus Versorgungsnöten, Angst vor dem Alleinsein oder was immer da mitspielen mag) ist selbstzerstörend. Wer verantwortlich mit sich selbst umgeht, wird die Konsequenzen ziehen müssen. Mit allen Schmerzen und Verletzungen, die dazugehören.
Von vielen, durchaus klugen, gebildeten Männern weiß ich, dass der Wunsch, mit mehreren Frauen unterwegs zu sein, in fast allen wohnt. Je nach dem, wie hoch die Hemmschwelle sprich Skrupel sind, werden sie es ausleben oder eben nicht. Das Ganze ist natürlich, vor allem wenn es dann Daueraffären werden, nach allen Seiten mit einem gigantischen Lügengebäude verknüpft. Denn in den wenigsten Fällen wollen die Männer ihre "Hauptbeziehung" tatsächlich verlassen. Was noch dazukommt ist, dass von diesen Männern kaum jemand sein Handeln hinterfragen wird, sondern das schlechte Gewissen, Schuldgefühle etc. gekonnt verdrängt. Und wenn alles auffliegt: Neues Spiel, neue Möglichkeiten.
Eines ist sicher: Wer ein starkes Selbstwertgefühl hat, Anstand und Achtung vor den Gefühlen anderer, wird so nicht handeln. Er wird Unzufriedenheiten, Bedürfnisse offen ansprechen und Konflikte aushalten, notfalls gehen.
Mich interessiert vor allem einmal, wie Männer denn Daueraffären ihrer Partnerinnen erleben/durchleben. Hat da jemand Erfahrungen?
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Der Verstand sagt uns, was wir lassen sollen, das Herz sagt uns, was wir tun sollen.
Der verheiratete Mann hat eine gute Frau, also nicht wirklich Grund sie zu verlassen.Er ist sich auch seiner Verantwortung seiner Familie gegenüber bewusst - und weiß, dass er ein Erdbeben auslösen und einen Trümmerhaufen hinterlassen würde.
Die Geliebte ist Singel. Seit Jahren besteht eine besondere, starke Anziehungskraft zwischen beiden. Bisher rein platonisch. Ihr Singeldasein hat sie jedoch beide mehr in Versuchung geführt.
Beide wissen, sie sollten das aufgeben. Vernunftmäßig ist es beiden völlig klar. Aber das würde auch bedeuten:
sich nie mehr so in den Arm nehmen,
nie mehr diese Geborgenheit spüren,
sich nie aneinanderkuscheln,
nie mehr tief in die lachenden Augen des anderen versinken...
Vernünftige Entscheidungen sind manchmal ganz schön schwer.
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@#19: Du bist klingst wie der betreffende Mann. Du klingst wie eine Person, der es an Selbstleieb mangelt und nach einer, die ihre Gefühle nicht identifizieren kann. Und nach einer, die spaltet, gespalten ist: Der Verstand dies - das Herz das...
"Der verheiratete Mann hat eine gute Frau..." heisst, eine, die für ihn das ist, wenn seine Sekretärin nicht zur Verügung stehen muß, die seine Kinder erzieht, seinen Haushalt führt, seine Sachen aus der Reinigung holt, an die Geburtstage und Familienereignisse erinnert, sich um seine sozialen Kontakt kümmert...? Ist das eine "gute Frau"? Was ist sonst ist eine "gute Frau"? Eine, die irgendwie praktisch und preisgüngstig erscheint? Was bloß ist das für eine Formulierung? Er hat eine gute Frau.
Es klingt nach: Na ja, sie ist gut. Er liebt sie eh nicht. Weil er niemand liebt, sich auch nicht. Aber das mit der Liebe ist doch auch nur Gerede. Man muß einfach damit leben, dass man nicht alles haben kann. Eine gute Frau ist besser als gar keine. Man möchte ja auch nicht einsam sterben. Gute Frauen sind praktisch, sie stellen keine großen Ansprüche, sind ein bisschen schlicht im Gemüte, dafür aber sehr anpassungsfähig - oder "anständig". Das Unanständige mutet er dann lieber den anderen Frauen zu. So eine Sinlgefrau ist ja auch praktisch. Die stelle vielleicht auch keine Ansprüche. Vielleicht hat sie auch keine Kinder und ist sehr gut verfügbar. Das ist sehr praktisch.
Also der Kosten-/Nutzenrechnung nach sollte ein Mann schon heiraten. Es ist einfach so praktisch. Die eine macht all die Dinge, auf die er keine Lust hat - unter dem Vorwand, er müsse ja schwer arbeiten und das Geld heim bringen. Und die andere - die Geliebte - kann er ja zur Not austauschen. Die kostet nichts. Die, die er heiratet, sollte aber nicht zu anspruchsvoll sein, sonst kostet sie dann einfach zu viel. Scheidungen und Steuernachteile und Unterhaltszahlungen an die Frau und Unterhaltszahlungen an die Kinder.
Das ist also eine "gute Frau"?
Auweijah, die tut mir leid. Was für ein elendes Leben. So ganz ohne Leben. Aber ihm fehlt es offenbar auch total - das Leben. Ist das welches in ihm oder merkt er nur etwas davon, wenn er mit der Geliebten ist.
Ich werde dieses Phänomen "Einsame verheiratete feige Fremdgeher" noch ergründen. Es braucht eine Art Psychgramm, ja!?
Mehr davon!!!!!!!!!! Sehr aufschlussreich!
Und danke an #19 - ich wünsche dir das Auffinden von Leben und Liebe!
FS
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also...
bin neu hier (kein mitglied) und hab dieses forum aus einem grund besucht:
bin auch "geliebte" (... "mehr als irgendeine andere/seine frau im leben").
kurzfassung (alles beiderseits) :
ich:45, er:52 - kennengelernt bei kegeltour, 400 km vom heimatort entfernt - sind beide aus gleichem ortsteil (!!!) - bei der tour nur gute stimmung, sonst nichts! - danach irgendwann zum kaffee getroffen - verliebt - tolle wochen verbracht - sahen es als "schicksal, letzte "chance" auf liebe und glück - seine tochter hat "papas" veränderung zu hause bemerkt und heimlich meine sms gelesen - drama zu hause - lügen, lügen, lügen - getrennt - wiedergetroffen - liebe/tränen/liebe - aus "vernunft" getrennt - wiedergetroffen - mangels gelegenheit kaum, aber ... :-)) sex - immer wieder liebesgetständnisse, mehr gefühl beiderseits, als zu irgendwem - beiderseits trennungsvorhaben zu hause - beide unseren familien, freunden alles gestanden - gemeinsame wohnung angesehen - termin zur trennung bestand - dann: rückfall bei ihm : frau (die er noch mag) verweifelt, will ohne ihn nicht sein, kinder (zwei erw. töchter) am ende, eine dohte studienabbruch, um mutter zu trösten, wenn vater geht, verzweiflung, tränen, anflehen, tränen, seine freunde sagten, sie würden ihn fallenlassen, wenn er wegen einer "tourbeziehung" seine familie verläßt, er solle sich besinnen, was er hat (haus-sicherheit-alles easy, alles happy) und weis nicht, was er bekommt (mit knapp 53 ein komplett neues leben aufbauen) - ergebnis: wir trennten uns - er hat sich für familie entschieden, wird mich immer lieben, aber kriegt es nicht hin, menschen, die er ebenfalls (auf "eine andere art") liebt, dermaßen zu verletzten, angst vor ungewisser zukunft, sei nur mit mir glücklich, aber zu hause auch nicht unglücklich etc. - einsturz meiner welt - mailadresse und handynummern beiderseits gelöscht - nach zwei "horrorwochen"per zufall wiedergetroffen - wollten "vernünftig" reden, weil wir lernen müssen, uns im ort zu treffen, ohne "zusammenzubrechen" - tränen - liebe - klares gespräch - tränen - liebe - können nicht mit, nicht ohne einander - neue handynr. und mailadresse ausgetauscht - er lügt bei familie - ich lüge bei meinem mann (dem ich nicht von "ihm", aber meinen "räumlichen" trennungswunsch mitteilte und der sich schon eigene wohnung renoviert) - seine frau kämpft, naiv (hat ihm "verziehen", ist überglücklich und denkt, es ist vorbei und verwöhnt ihn nach "strich und faden"... - mein mann (den ich noch genauso mag, wie "ER" seine frau, ist am ende, verzweifelt, weint "leise", aber kämpft nicht, zerreist mir das herz - ... ERGO : ich habe ein verhältnis mit einem verheirateten mann, ziehe aus den "dates" die kraft, den rest meines lebens zu "meistern" - verstand sagt "trenn dich, keine zukunft, geht gar nicht" herz sagt "ich liebe, ich werde geliebt...", aber v und h sind nicht kompatibel...
was schlagt ihr mir vor ????...
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Dein Gefühl sagt dir, wo du lang musst. Wenn du dich in eine Situation hinein denkst und fühlst dich gut, ist es die richtige - in Übereinstimmung mit deinem Innersten, deinem wahren Selbst sozusagen. Wenn du dich hingegen in eine Sitaution hinein denkst, wie sie wäre, und dir alles lebhaft vorstellt und fühlst dich schlecht, ist diese Wahl nicht in Übereinstimmung mit deinem wahren Selbst. Ich hoffe, das ist nachvollziehbar. Deine Gefühle sagen dir im Grunde, in welche Richtung du gerade - bei dem einen und dem anderen Gedankengang - unterwegs bist: Zu dir hin oder von dir weg. Das musst du eine Weile üben, bis du es deutlicher merkst. Dann wirst du erst in der Lage sein, konsequent zu handeln. Und dann kann es sein, dass du etwas tutst, womit du nie gerechnet hättest. Es ist auf jeden Fall dann das Richtige, wenn du dich im Gedanken daran absolut frei und positiv fühlst - vollständig unabhängig von dem, was anderen machen und wollen. Das bist dann DU. Und DU bist nie vergleichbar mit irgendwas/irgendwem. DU bist immer nur einmal da. Deswegen ist es auch immer so schwer, wenn man/frau versuchen über das Sichvergleichen festzustellen, ob sie etwas richtig machen oder nicht. Das geht nicht und kann nicht gehen, weil es einen einfach nur ein einziges Mal so gibt. Niemand kann dir sagen, was für dich richtig ist. Du MUSST es fühlen lernen. Wenn du das aber erreichst, dass du es fühlst, wird alles unfassbar leicht. Wirklich alles. Geradezu lachhaft leicht. Inklusive dem Auffinden der richtigen Liebesbeziehung und Konstellation. Das könnte alles Mögliche sein! Es sei jedoch auch gesagt: Findest du nicht den Zugang zu deinem Emotional Navi, hast du nicht die geringste Chance, das für dich Richtige zu finden. Du wirst nur einfach immer Suchen.
Ich wünsche dir Glück und Erfolg! Du kriegst das garantiert hin!
FS
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Liebe FS, hier ist 19
nein, ich bin nicht der mann. ich bin eine frau.und ich wollte nur darauf verweisen, dass es bei der besprochenen thematik nicht immer nur leichtfertig um ein bisschen spaß geht. oft stecken sehr tiefe gefühle dahinter. wesentlich besser beschreibt es 21: zerissenheit.
wenn du oben so fragst, was denn eine gute frau ist und Beispiele wie kinder erziehen, wäsche waschen usw. anbringst, dann habe ich das gefühl, dass du deinem partner ins gesicht schreien willst: "Bin ich das für dich?? eine GUTE Frau, die deine wäsche wäscht..."
ich meinte es aber ganz ehrlich: eine gute frau, die sanftmütig, freundlich, liebevoll ist- eine frau also, die einen mann nicht durch zänkisches verhalten zum gehen animiert.
Der starken anziehungskraft komplett zu widerstehen ist sehr schwer für uns. Eben wegen dem "nie wieder..." Übrigens landen wir nach einer liebevollen umarmung nicht im bett: der verstand sagt ihm, was er lassen soll - vielleicht sagt es ihm aber auch sein herz.
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Wir gehen jetzt mal davon aus, dass der von #21 geschilderte Mann nicht dein Partner ist, liebe FS!? Sonst sähe die Antwort wahrscheinlich anders aus.
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Ich war auch schon Geliebte und kenne das Drama mit einem verheirateten Mann sehr gut.
Bei mir lief es ähnlich, wie bei @21.
Wir mussten damals das Verhältnis mit Gewalt beenden. Anderenfalls hätte es uns alle zerstört.
Ich möchte keine Dramen mehr. Dafür ist das Leben zu kurz.
Wenn ich heute schon zu Beginn einer sich anbahnenden Beziehung das Gefühl habe, dass sich da etwas entwickelt, was selbstzerstörerische Züge annehmen könnte, ziehe ich stark die Handbremse. Mein Bauchgefühl hilft mir dabei sehr. Meistens gibt es von Anfang an Warnsignale.
Wenn man diese ignoriert, ist man selber schuld.
Ich möchte keinem egostischen Mann das Ego mehr streicheln und seinem Selbstwertgefühl Flügel verleihen. In einer Beziehung bzw. Affaire mit einem gebundenen Mann läuft der Energiefluss immer in seine Richtung. Er fühlt sich toll und voller Energie, die Geliebt fühlt sich mit der Zeit immer schwächer, leerer, deprimierter, energieloser und ihr Selbstwertgefühl geht immer mehr den Bach hinunter. Sie hat nicht mal mehr die Kraft, die Affaire zu beenden.
Der Mann verlässt sie dann und sucht sich wieder eine neue Geliebte.
Ich verzichte lieber auf halbherzige Umarmungen und oberflächliche Liebesbekenntnisse und bin ich selbst: tiefempfindend, stark, ungebunden und offen für eine wikliche Beziehung.
An die FS
Ich wünsche dir, dass du auch wieder zu dir selbst findest und dir deiner eigenen Qualitäten bewusst wirst. Dann wirst du Männer anziehen, die dich wirklich schätzen.
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Danke, liebe #25! Bin schon dabei :o) Schritt Nr. 1 für mich, war, die Trennung herbei zu führen. Seitdem komme ich wieder zu Bewusstein und zu Kräften. Du hast mit deiner Schilderug sehr sehr recht. Der Energiefluss ist einseitig. Ich habe dies nicht bemerkt über lange Zeit, weil ER sich immer so lieb und freundlich und aufgeräumt gab. Ich neigte eher dazu, mich kritischer zu betrachten, wenn ich wieder noch kraftloser wurde. Hm, wenn ich mir so zuhöre, drängt sich der Gedanke an wieder ein andere Form von "Vampirismus" auf. Die Männer, die die Geliebten wollen, wären demzufolge abhängig von ihnen als ihre Wirte. Der Ehemann als Parasit, die Geliebte als Wirt(in). Ja super, da haben wir schon wieder einen neuen Aspekt dieser eigenartigen Beziehungskonstellation. Ich dachte zum nahen Ende immer häufiger daran, wie schwach diese Männer doch sind. Wie abhängig und unselbständig.
Allerdings ist der Kontrast "parasitärer Ehemann" zu "Geschäftsmann und Unternehmer" kaum nachzuvollziehen. Wie kann ein Mann, der sonst "selbständig" ist, tatsächlich so unselbständig und abhängig sein????
Any comments?
FS
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@2 wie kann Frau einen Mann dazu nötigen? Was wären für dich Gründe?
Das würde mich nun wirklich mal interessieren, es von einem Mann zu hören. Vielleicht kann Frau da noch einiges lernen (auch wie Mann so tickt).
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Liebe Fremdgeher (nicht Fremdgeherinnen!): Wie haltet ihr euren verlogenen Lebensstil aus? Quält euch ab und zu doch auch das Gewissen? Wie kommte ihr damit zurecht, dass ihr jene, die ihr liebt belügen und betrügen müsst, um euren Sexus zu befrieden? Geht es überhaupt um Sex oder eigentlich doch nur um den Regelbruch, das Unkonvetionelle? Weil ihr sonst euch immer brav den Konventionen fügt? Fühlt ihr euch nicht als Feiglinge ab und zu? Ihr lebt Lug und Trug - denkt ihr nie darüber nach, alles hin zu schmeissen und erhlich zu werden? Was hält euch davon ab? Die Karriere-Optionen? Die Schelte anderer Männer (und "Freunde"), ihr wärt ein Schlappi, weil ihr auf einmal zu einer Frau stehen wolltet, die "anders" ist, zu einem Lebensstil, der "anders" ist?
Ich würde gerne mal ein offenes Wort von Männern hören, die etwas FÜHLEN...
...eine innere Stimme der Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit... oder ist da einfach nichts???? Das kann ich nicht recht glauben. Gefühlstot können doch nicht alle Fremdgeher sein! Vielleicht etwas durcheinander, aber nicht emotional "verkrüppelt"!?! Jedenfalls nicht alle. Woher kommt überhaupt diese "Behinderung" der Emotionslosigkeit? Emotionale Misshandlung in der Kindheit? Das ewige Wegerziehen von vermeintlicher Weichlichkeit hin zu Verhärtung und scheinbaren "Durchsetzungsvermögen"? Ist es gar eine Art hormonelle Konditionierung, weil ... männlich? Testosteron macht kämpferisch und konkurrenzlustig aber nicht emotionslos, oder!? Haltet ihr euren Zustand für natürlich oder habt ihr manchmal doch das Gefühl, es könnte etwas "nicht stimmen" in euch? Warum wollt ihr nicht heraus aus eurer Kältefalle? In diesem Zustand bekommt ihr doch niemals Liebe, weil ihr diese gar nicht identifizieren könnt und eine Frau, die ein gesundes Gefühlsleben hat, sich mit euch nicht abgeben würde. Oder seht ihr euch als hoffnungslosen Fall, der prozentual Vor- und Nachteile der Frauen, die ihm vor die Flinte kommen, abwägt, um dann jeweils das kleinere Übel für eine gewisse Zeit "mit zu nehmen"?
Lasst doch mal die Katze aus dem Sack und klärt die Damen ein wenig auf. Hier kann man doch sagen, was mann wirklich fühlt und keiner kann einem was - so, wie ihr es am liebsten habt... oder seid ihr auch hier zu feige? Also....?
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@#28
Du willst, dass die Fremdgeher 'die Katze aus dem Sack lassen'? Wozu? Du weißt doch längst Bescheid und hast deine 'Analyse' fertig gestellt. Wer sollte dir denn antworten? Ich jedenfalls nicht......
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