1. Frage:
    Gefragt am: 09.07.2009, 11:05 von
    Verbotene Liebe - wenn der Freund der Freundin interessant wird
    Passend zum Magazinartikel die Forendiskussion: http://www.elitepartner.de/km/magazin/kennenlernen/artikel/verbotene-liebe.html Das Prinzip kennen wir aus dem Kindergarten: Die Barbie der besten Freundin war grundsätzlich interessanter als die Eigene. Genau wie der Teddy des Sitznachbarn. Jetzt sind wir erwachsen und ertappen uns, leicht unsaubere Gedanken über den Freund unserer Freundin zu hegen. Und nun? Verlieben oder verdrängen? Wie ist das, wenn plötzlich der Freund der Freundin (oder die Freundin des Freundes) begehrt wird?
    Antworten:
  2. #1 Gast
    09.07.2009 12:41
    Absolutes Tabu.

    Man kann ihn wohl attraktiv finden.. ansonsten.... nein, keinen Gedanken daran verschwenden.

    Sehr unschön und unrecht das Ganze.

    w.

  3. 09.07.2009 12:55
    Das ist ein richtiges NoGo.

    Bringt nur Leid und ist genauso wie im Kindergarten, unsinnig!

    Äh der Teddy der Freundin war eh nie besonders toll, der große Bruder schon eher. ;-)

    w36

  4. #3 Gast
    09.07.2009 13:04
    Und nun? Kann man Gefühle steuern? Ja, bis zu einem gewissen Grad. Die Ratio versucht dem entgegenzusteuern. Man kann die Gefühle deckeln, was aber nicht bedeutet, dass sie nicht vorhanden sind. Und am gefährlichsten sind latent vorhandene Emotionen, die verdrängt werden, da sie im Inneren wie ein Geschwür unbemerkt wuchern. Ma sollte versuchen, sich damit ernsthaft und detailiert auseinanderzusetzen.
    Wie es ist, wenn..........? Unter anderen Umständen ist das Verliebtsein eines der schönsten und befriedigendsten Gefühle, können in dieser unbefriedigenden Konstellation aber zu einer gefährlichen Waffe werden, wenn Neid und Eifersucht die Hauptfaktoren sind und hinterlässt das Gefühl, als wenn man auf Ameisen gebissen hätte. Wir haben nicht nur die Gabe zu lieben, sondern auch Dinge cranial zu zersetzen und rational aus den Weg zu räumen. Leider haben wir auch die Gabe unglaublich selbstleugnerisch und egoistisch auf ein zweifelhaftes Ziel hinzuarbeiten, weil Denken ein hohes Mass an Selbstdisziplin erfordert.
    Ein Tipp: Sich immer und bei allem die Frage stellen: Was verliere und gewinne ich auf einen langfristigen Zeitraum hinweg.

  5. #4 Gast
    09.07.2009 13:15
    #3 ist von w(38)
    Wäre schön/aufschlussreich, wenn jeder bei den Antworten Geschlecht und Alter angibt.

  6. #5 Gast
    09.07.2009 13:49
    w/45:
    Weder verlieben, noch verdrängen - sich damit auseinandersetzen, abwägen, Folgen für alle Beteiligten bedenken und dann eine bewußte Entscheidung treffen. Für mich hieß diese Entscheidung bislang immer "nein", auch wenn es vielleicht mal für mich unangenehm und schmerzhaft war, weil ich verzichten mußte.
    Kann das um Entschuldigung heischende Geplapper von "DIE große Liebe, wo die Liebe hinfällt, ich kann mich dagegen nicht wehren, es ist halt so passiert, sie/er ist ja soooo arm in seiner Beziehung und braucht mich,....." ABSOLUT nicht mehr hören. Halte das für Ausreden und Betrug an sich selbst und anderen.

  7. #6 Gast
    09.07.2009 13:54
    #1 ist von w45. :-)

  8. 09.07.2009 14:05
    Ich glaube das ist der erste Beitrag bei dem wir uns alle einig sind!!! Keiner mag es und jeder würde es vermeiden.

  9. #8 Gast
    09.07.2009 14:22
    @w45
    Schön deine Ausführungen zu lesen, welche konform mit meinen Gedanken gehen.
    Beim Lesen einiger Threads war ich teilweise schockiert ob der Egomanie und damit einhergehender Sucht nach mentaler und phys. Selbst-, Fremdbefriedigung, bei der moralische Werte wie überflüssiger Ballast aus dem Bewusstsein "entmüllt" werden. Der bittere Beigeschmack stellt sich zu einem späteren Zeitpunkt ein, Schuld daran sind dann meist die anderen und das Jammern p.h. ist bipolar mindestens genauso zweifelhaft befriedigend wie der Kick des Verbotenem bis hin zum Exodus und ausschweifender, selbstmitleidender Apologie.
    Aber Toleranz ist ein weit dehnbarer Begriff.................um sich und sein Verhalten ausnehmend zu rechtfertigen und schön zu reden.
    w(38)

  10. 09.07.2009 17:16
    Ich finde, es gebietet der Anstand, sich von Vergebenen fernzuhalten -- und das gilt bei dem Freund der Freundin erst recht. Mehr gibt es dazu einfach nicht zu sagen. Wer mit vergebenen Männern anbandelt, handelt zutiefst unmoralisch. Wenn es mehr Anstand gäbe, würden viele Beziehungen nicht an Fremdgehen scheitern.

  11. #10
    09.07.2009 21:20
    Absoluter NO GO!!!

    Liebe kann schwinden, Freunde hat man fürs Leben! Das schlechte Gewissen tut ein übriges dass eine solche Beziehung meist nicht sehr stabil ist. Abgesehen davon könnt ich nicht mehr in den Spiegel schauen ohne ständigen Brechreiz zu verspüren...

    Und Bitte, "es passiert halt" ist die dämlichste Ausrede die es gibt. Erwachsene sollten schon in der Lage sein so etwas zu steuern.

    Kleine Überlegung dazu noch: Wenn Du es schaffst die Frau auszuspannen, wie treu wird Sie dann Dir sein?

  12. 10.07.2009 08:05
    Die Männer der Freundinnen und die Pfarrer sind ein absolutes Tabu. Man kann sich durchaus und leicht dagegen wehren. Wehret den Anfängen! ;)

    Ich habe aber einer meiner besten Freundinnen gesagt, dass bei Scheidung ihr Mann in mein Eigentum übergeht... ,) Er und ich wissen, dass wenn es sie und meinen Partner nicht gäbe, wir ein Paar wären. Das ist auch der Running Gag in unserer Freundschaft. Er ist wirklich ein wunderbarer Kerl und das sagen wir uns eben auch. Aber es ist null Körperliches dabei, ausser die Konstellationen ändern sich über Nacht... ;))) das werden sie aber nie, und das ist dann auch wiederum schön...

  13. 10.07.2009 10:07
    @Marianne
    Das ist ein super Spruch!! Genau so sehe ich das auch, es gibt tolle Männer bei den Freundinnen und man freut sich dass beide zusammen sind.
    Zu den Pfarrern darf ich noch Mönche hinzufügen....

  14. #13 Gast
    15.07.2009 15:45
    Nach den mir zugänglichen Informationen werden die meisten Neuorientierungen im Freundeskreis vorgenommen. Lebenserfahrung.

    m/>60

  15. 15.07.2009 23:19
    Ich war nie ein Kind von Traurigkeit, aber von den Männern meiner Freundinnen habe ich mich in dieser Sache fern gehalten. Und mittlerweile sind die auch viel zu alt für mich.

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