1. Frage:
    Gefragt am: 08.02.2012, 20:06 von Gast
    Trotz psychischer Probleme normale Beziehung möglich?
    Nachdem alle meine wichtigen Beziehungen an meinem narzisstischen Persönlichkeitsstil gescheitert sind, bin ich inzwischen so weit, dass ich ernsthaft daran arbeiten will, ggf. auch im Wege einer Therapie. Probleme bestehen ausschließlich im Beziehungsbereich.
    Habe ich mit meinem Problem überhaupt Chancen, überhaupt je (wieder) eine (harmonische) Beziehung zu führen? Meine Sorge besteht darin, dass, sobald ich das Problem (an dem ich ja zu arbeiten gewillt bin) offen kommuniziere, jeder davon sofort automatisch abgeschreckt wird. Andererseits hat die Vergangenheit gezeigt, dass es definitiv nicht funktioniert, darüber gar nicht zu sprechen und das Problem komplett zu unterschlagen, weil der Partner bestimmte Verhaltensweisen gar nicht einordnen kann und sich zu Recht nur verletzt fühlt. Außerdem finde ich es auch fair, potenzielle Partner darüber zu informieren, worauf sie sich einlassen. Denn ganz ohne Rückfälle wird es vermutlich selbst im Falle einer Therapie nicht funktionieren.
    Wie würde es für euch ankommen, wenn jemand a) in einer Partnerbörse und b) im real life direkt bzw. in einem recht frühen Stadium auf sein Problem (und seine Bereitschaft daran zu arbeiten) hinweist? Für mich ist es schon erstaunlich, dass ich mir inzwischen überhaupt den Wunsch nach einer Beziehung eingestehen kann, nachdem ich mir immer selbst genug gewesen bin...

    w, 32
    Antworten:
  2. #1 Gast
    09.02.2012 09:30
    Ganz falscher Ansatz. Du bist m.E. mit deinen Problemen gar nicht beziehungsfähig und solltest daher die Finger von Männern lassen. Die gleiche Empfehlung würde ich auch einem Mann geben.

    Du kannst aufgrund deiner derzeit noch ungelösten Probleme einem halbwegs seelisch gesundem Mann (die es auch noch sehr wenig gibt) gar keine Partnerin werden.

    Eine Beziehung, die sich gesund entwickeln soll, bedarf halbwegs seelisch gesunder Menschen.

    w 48

  3. #2 Gast
    09.02.2012 09:54
    Ich finde es richtig , dass solche psychischen Probleme offen angesprochen werden. Ich bin selbst betroffen davon, und halte es so.
    Langjährig überarbeitet, Erschöpfungsdepression mittlerer Grad, seit 1 Jahr nicht arbeitsfähig. Eine Krise , Verhaltens/ Lebensweisen ,Symptome treten auf, die andere befremden. Schlaf und Essprobleme, Ausrasten , Ungeduld und Ungerechtigkeit, rasche Stimmungsumbrüche auch.
    Es konnte letztes Jahr in meiner Nähe schnell ungemütlich werden. Freunden , meiner Familie, meinen möglichen Partnern, denen erkläre ich es.Und spreche darüber wie sie mir helfen mit welchem Verhalten mir gegenüber.
    Wichtig ist Rücksichtnahme für mich.Ich bin nicht ganz belastbar.Grosse Unternehmungen, Konzerte, Menschenmassen, sind nicht möglich derzeit.Ich brauche viel Ruhe, Rückzug, Therapie.
    Nach solchen Therapien ist mein Kopf eher in der Vergangenheit,
    denn es wird ja herausgearbeitet,
    warum ich eine Frau geworden bin, die keine Grenzen hat.Deren Gesundheit stark angeschlagen war, und jetzt langsam Schritt für Schritt aufgebaut wird.! Das geht, und ich denke nicht, dass Beziehungen darunter leiden-sie werden eher klarer und abgegrenzter! Für mich positiver!
    w51

  4. #3 Gast
    09.02.2012 09:57
    FS, ich finde es toll, wie du dich mit deinem Thema auseinandersetzt. Für mich selber (w/42) wäre eine Beziehung zu einem Menschen mit narzistischer Störung absolut nicht mehr tragbar. Ich habe diese Erfahrung schon hinter mir, die absolut desaströse Beziehung hat mich an den Rand meiner Kräfte gebracht.

    Allerdings hat dieser Mann in keinster Weise eingesehen, dass es bei ihm Handlungsbedarf gibt. Damit bist du ihm schon einen großen Schritt voraus, Respekt.

    Ich bin zwiegespalten, was ich dir raten sollte. Jemand, der dieses Problem kennt, wird dich sofort aussortieren, wenn er es liest. Jemand, der damit keine Erfahrungen hat, kann mit der Information nichts anfangen. Die narzistische Persönlichkeit äußert sich ja auch immer unterschiedlich, somit ist die Information erstmal nur halb verwertbar. Sie in den Griff zu bekommen, setzt aber viel Arbeit an sich selbst und einen verständnisvollen Partner voraus.

    Ich denke, ich würde es nicht erwähnen. Es gibt viele Menschen, bei denen ich ähnliches vermuten würde und die halt einfach als schwierig bis unberechenbar gelten. Die könnten es gar nicht erwähnen, weil sie es selber nicht reflektieren. Ich würde eher in der Kennenlernphase, wenn du merkst, es ist erst Sympathie da, vorsichtig auf das Thema zu sprechen kommen und deinen Partner quasi vorwarnen, dass du manchmal aus seiner Sicht etwas "komisch" reagieren könntest, dass das dann nicht an ihm liegt, sondern an seiner eigenen Unsicherheit und dem Kopfkino, dass dann bei dir abläuft. Das setzt natürlich voraus, dass du selber schon soweit bist, dir das einzugestehen und du die Muster schon einordnen kannst.

  5. #4 Gast
    09.02.2012 10:37
    Ich würde erst die Therapie machen und dann einen Partner suchen.

    Zunächst finde ich es nicht notwendig, von Deinen Eigenheiten bzw. Problemen oder gar der Therapie zu erzählen. Schon gar einem halb Fremden in der Kennenlernphase.
    In erster Linie ist es an Dir, Dein Verhalten zu verändern und beziehungsfähig zu werden. D.h. Deine Erkenntnisse in Tat umzusetzen.
    Ein gesunder Partner ist dabei sicher hilfreich, doch die Verantwortung für Dich hast Du allein. Auf die Therapie oder Störung zu verweisen ist aus meiner Sicht ein Versuch, die Verantworung für das Gelingen dem Partner in Teilen zu überschreiben. Das ist der falsche Ansatz. Daher rate ich ganz davon ab.
    Es ist ziemlich billig, Beziehungsprobleme mit dem Hinweis auf narzistische Persönlichkeitszüge zu entschuldigen. Entweder Du lernst Empathie und ein gesundes Durchsetzungsvermögen zu entwickeln, oder Du wirst wieder scheitern. Es kommt einfach anders rüber, ob Du in einem konstruktiven Gespräch Wünsche oder Forderungen an den Partner ausdrückst, versuchst, Deinen Partner zu verstehen und auf ihn einzugehen, ein Fehlverhalten einsehen kannst, oder ob Du sagst: "Sorry, ich habe NPS und bin in Therapie, Du musst verstehen, wenn ich nicht auf Dich eingehen kann." Damit ist die Beziehung schon zu Ende. Merkst Du den Unterschied?

    Du hast schon einen Bewusstheitsgrad für Dein Verhalten erreicht, an dem Du etwas zum Positiven für Dich ändern kannst. Und das klappt konkret in den Siuationen selbst. Wo Du z.B. vorher nur Deine persönlichen Belange im Blick hattest, könntest Du jetzt Deinen Partner einbeziehen. Nur Übung macht den Meister.

    Wenn es Dir gelingt, in einer Partnerschaft langfristig zu bestehen. hast Du erreicht, was Du wolltest. Mit zweifelhaften Bekenntnissen machst Du Dich unnötig klein, schwach und angreifbar.

    Sollten sich hinter Deiner NPS unaufgearbeitete traumatische Erfahrungen verbergen, ist eine Therapie sicher sinnvoll. Aber auch davon würde ich einem neuen Partner erst erzählen, wenn ein solides Vertrauensfundament gelegt ist.

    Alles Gute und viel Erfolg!

  6. #5 Gast
    09.02.2012 13:07
    Ich finde es gut und richtig, einem potentiellen Partner im richtigen Moment reinen Wein einzuschenken. Er bekommt es ja sowieso mit. Je nachdem, wie sich deine psychischen Probleme in einer beginnenden Beziehung äußern, kommt sowas falsch, kränkend, verletztend an und verhindert die Beziehung letztlich, wenn du nicht darüber redest.

    Ob man während der Therapie eine Beziehung beginnen sollte? Ich weiß es nicht, hab damit keine Erfahrungen. Sowas wäre am besten mit der Therapeutin zu besprechen.

    Aufpassen solltest du, was die Psyche des Partners angeht - sowohl, das ihn sowas ziemlich belasten kann aber auch, mit wem du dich da zusammentust. Oft finden sich in solcher Konstellation Paare, wo beide eine Störung haben und sich gegenseitig extrem anziehen - mit guter oder schlechter Wirkung.

    Ob eine normale Beziehung möglich ist, das hängt vor allem von dir ab, wie du dich öffnen kannst und ob es dir möglich ist, spezielle Verhaltensweisen deinem Partner verständlich zu machen und Fortschritte erkennbar werden. Mit dem Richtigen kann sowas schon klappen, aber in den meisten Fällen wird es wohl in der Anfangsphase scheitern.

    Meine eigenen Erfahrungen dazu waren nur sehr kurz, Kennenlernbeginne sozusagen, wo ich schnell merkte, das werde ich mir nicht antun, da ich zwar manche schräge Verhaltensweise tolerieren konnte, mir aber so keine Partnerschaft vorstelle.

  7. 09.02.2012 15:18
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ganz falscher Ansatz. Du bist m.E. mit deinen Problemen gar nicht beziehungsfähig und solltest daher die Finger von Männern lassen. Die gleiche Empfehlung würde ich auch einem Mann geben.
    Erstaunlich, daß Du in der Lage bist, die Fragestellerin, die Du sicher nicht kennst, aufgrund der wenigen Zeilen so zu analysieren, daß Du zu diesem sehr deutlichen Schluß kommen kannst. Ich vermöchte das nicht.

    @FS
    Es ist schwer, so etwas zu beurteilen, ohne Dich zu kennen. Es ist sicher sinnvoll, wenn Du Dich mit Deinem Problem in professionelle Hilfe begibst. Dort wird man Deine Fragen auch am ehesten beantworten können.

    Wann sagt man es einem potentiellen Partner? Das ist schwierig!

    Sagst Du es zu früh, ist er gleich weg. Warum soll er Zeit, Mühe und Emtionen in eine Frau investieren, die mit größerer Wahrscheinlichkeit ein "Fehlgriff" ist, als andere Frauen. Dann inverstiert er doch lieber in eine Frau, mit der er mit größerer Wahrscheinlichkeit eine glückliche Beziehung führt. (Das kling emotionslos und berechnend; aber bewußt oder unbewußt handeln wir so.) Also mußt Du warten, bis er Dich als Person kennen- und schätzen gelernt hat. Dann weiß er, daß es sich lohnt, sich weiter um Dich zu bemühen oder hat sich ohnehin schon gegen Dich entschieden.

    Sagst Du es aber zu spät, dann fühlt er sich berechtigterweise getäuscht. Es ist nicht fair, zu warten, bis sich der andere verliebt hat und man ein Paar ist, um dann zu eröffnen, was man schon längst hätte eröffnen können.

    Pauschal ist es nicht zu beantworten, aber ich würde warten, bis klar ist, daß beide bereit sind, sich aufeinander einzulassen, aber mich offenbaren, bevor man ein Paar wird und bevor man das erste Mal Sex hat. Damit schützt Du auch Dich selbst davor, daß Du mit Männern Sex hast, die dann doch verschwinden, weil sie mit Deinem Problem nicht umgehen wollen oder können.

  8. #7 Gast
    09.02.2012 15:44
    #Volljurist, also ich finde den Ansatz von #1 völlig richtig.
    Wenn die FS tatsächlich ein so massives psychisches Problem hat, und das ist so bei dieser Diagnose, dann ist sie derzeit nicht beziehungsfähig.
    Halte auch sehr für problematisch, dass die FS nur gegebenenfalls! eine Therapie anstrebt. Für mich liegt da die Gefahr, verliebt sie sich, hören Therapiegedanken sehr schnell auf, weil ja in dem Moment wieder alles schön ist.

    Mit dieser Diagnose kann die FS vieles kaputt machen bei einem Mann, der sich in sie verliebt.
    Ich würde die Empfehlung genauso geben wie #1.
    Nur dann, wenn die FS ernsthaft bereit ist, sich mit ihren Problemen auseinanderzusetzen und daran mit fachlicher! Hilfe zu arbeiten, hat sie später die Möglichkeit eine Beziehung "normal" zu leben.
    w/44

  9. #8 Gast
    09.02.2012 16:02
    Liebe FS,

    was genau meinst du denn mit "narzisstischem Persönlichkeitsstil"? Dahinter kann sich alles und nichts verbergen- von einer oberflächlichen Selbstdiagnose (z.B. vermeintlich egoistisch die eigenen Vedürfnisse bislang über die des jeweiligen Partners gestellt zu haben) bis hin zu sehr leidvolen, klinisch relevanten strukturellen Persönlichkeitsdefiziten...
    Beschreibe doch, was du mit "zeigt sich in Beziehungen" meinst!
    Ansonsten finde ich es geradezu veremssen, wie einige Forumsschreiber hier von Beziehungen gänzlich abraten. Dann wäre leider ein wesentlicher Teil der Bevölkerung mit einem Beziehungsverbot belegt.
    Und was bedeutet schon "normal" ??? Natürlich haben innerlich zerrissene Menschen mit hoher Ambivalenz es schwerer, eine kontinuierliche und wenig schwankende Beziehung zu führen. AN typischen Punkten (Nähe- Distanz, Vertrauensverlust etc) wird es Reibung geben, aber macht es das nicht auch spanend? Entscheidend ist ein passender Partner und zwar einer, der nicht an normativen Idealen, wie Mann oder Frau zus ein hat, orientiert ist. Kein Samariter oder gar jemand, der dich als "pathologisch" empfindet. Solche Passungen von komplizierten und schwierigen Menschen gibt es doch gehäuft, auch in meinem Umfeld (viele Ärzte, Künstler, Kulturschaffende)
    Insofern finde ich, dass deine Idee mit einer Therapie FÜR DICH bestimmt eine gute ist, um dich besser verstehen zu lernen. Aber nicht im Hinblick auf eine Vorleistung für eine Beziehung!

    Lg, w36

  10. 09.02.2012 16:32
    @#7

    So wie Du es schreibst, klingt es aber wesentlich differenzierter als die Pauschalaussage von #1.

    Ich finde es einfach vermessen, aufgrund von ein paar Zeilen und einer Selbstdiagnose und Selbstbeschreibung der Fragestellerin ohne weitere Ausführung zu solchen Schlüssen zu kommen. Mit Deiner Antwort kann die Fragestellerin etwas anfangen und an Deiner Begründung die eigene Situation hinterfragen. Ein ferndiagnostisches pauschales "Nein, laß es sein, macht keinen Sinn" empfinde ich als anmaßend.

  11. #10 Gast
    09.02.2012 16:50
    Das Statement Nr.8 ist sehr wichtig und richtig.Was ist normal -was krank?
    Meiner langjährigen Therapieerfahrung nach, im übrigen wegen Depressionen,
    sind die Menschen, die als psychisch krank in Therapie sind:
    die Sensiblen,denen nicht alles egal ist.
    Keine Selbstsicherheit ohne Ende, oft doch sogar Überheblichkeit-
    aber Menschen wie wir sind viel menschlicher als manche andere!
    Was wozu geführt hat , Erziehung, falsche Muster, schlechte Erfahrungen, Über -oder Unterforderung, das finden und bearbeiten solche Menschen, wie ich, in Therapien heraus.
    Wir verändern uns, viele vermeintlich Gesunde stellen eine ganz andere Frage:
    "was Ich soll mich verändern, wozu?"
    Steckt oft viel Überheblichkeit dahinter.
    Ich glaube in jeder meiner Beziehungen, als Freund, Freundin ,Geliebte, Mutter, Kollegin,Tochter...letztendlich über den Durchschnitt gut zu sein, trotz, oder sogar wegen meiner psychischen Schwäche!Was Menschen wie wir überhaupt nicht brauchen können ist eines, was wir lang hatten, es heisst:ENTMUTIGUNG.
    w51

  12. #11 Gast
    09.02.2012 18:59
    [Mod.= gelöscht! Das Thema ist NICHT Narzissmus, sondern eine nicht definierte psychische Störung. Wir werden diesen Thread nicht 'off topic' führen lassen.]

    Aber nicht im Hinblick auf eine Vorleistung für eine Beziehung!
    Das war so auch nicht zu verstehen! Man sollte eine Verhaltensänderung immer für sich selbst anstreben. Ich bin überzeugt davon, dass ich insgesamt davon profitieren kann.
    Die Frage, wie zu verfahren ist, wenn man sich dennoch mal wieder verliebt (was mir nicht so oft passiert, aber dann und wann bin auch ich nicht davor gefeit;)) und sich mit der betreffenden Person eine Partnerschaft vorstellen kann und sie sich mit mir, bleibt dennoch...


    @ #1

    Ich habe fast die gesamte Zeit meines Lebens bewusst auf Beziehungen verzichtet. Ich bin jetzt aber an dem Punkt, an dem ich dies nicht mehr möchte. Im Unterschied zu früher bin ich aber auch zum ersten Mal ernsthaft bereit, mich zu ändern.

  13. #12 Gast
    09.02.2012 19:16
    Nicht Beziehungsfähig ist meiner Ansicht nach Quatsch. Je kränker jemand ist, um so geringer wird natürlich logischerweise die Anzahl derer, die damit in einer Partnerschaft umgehen können und auch umgehen möchten. Jedoch ist eine Beziehung in allen schrägen Lebenslagen möglich, wenn es auch nicht häufig ist, egal ob schwerkrank, im Knast, behindert, usw. - da geht das auch mit einer psychischen Störung. Wie gesagt immer unter der Voraussetzung, die Krankheit liegt offen auf dem Tisch. Und dann kann man nur hoffen, daß einem einer über den Weg läuft, der Erfahrung damit hat und damit umgehen kann, die Konsequenzen ertragen kann und hoffentlich auch noch unterstützt. Und solange es Herren gibt, die sich privat in mit einer Ledermaske auf dem Kopf, einem Golfball im Mund in Handschellen am Halsband durch die Wohnung führen lassen, werden sich auch welche finden, die eine [...] ertragen können.

  14. 10.02.2012 10:33
    An alle die das lesen: Macht euch bitte nicht alle kränker als ihr seid! Es gibt Furien, die die liebsten Männer an deren Seite haben. Es gibt Machos, die zu Hause eine tolle und dienende Hausfrau haben. Sind diese Beziehungen normal? Du bist reflektiert und möchtest an dir arbeiten, damit es dir besser geht. Mach das doch. Ein Mann, der dich nicht aushält, bleibt dir eh nicht. Ich denke mir: Jeder hat irgendeinen Fehler und jeder findet jemanden, der damit umgehen kann. Verbiete dir doch bitte nicht eine Beziehung! Es kann ja auch sein, dass es dir "besser" geht und du mehr Selbstwert empfindest wenn dich von außen jemand liebt. Da geht doch eine Therapie viel leichter von der Hand! Und was willst du beim Date sagen? Gar nichts sagst du! Wenn die Chemie stimmt dann kannst du nach einiger Zeit mit der Sprache rausrücken. Dazu muss jedoch erst ein Vertrauen da sein.

  15. #14
    10.02.2012 12:14
    Ich stimme dem "Volljuristen" zu. Man sollte keinen Menschen so schnell verurteilen und ihn in die dauerhafte Einsamkeit verbannen.
    Wer bitte hat in der heutigen schnelllebigen Zeit bitte keine psychischen Probleme?
    Das bringt doch der ganze Lifestyle und der Druck ganz automatisch mit sich.
    Die Psychiatrien sind überbelegt, Depression ist die Volkskrankheit Nr. 1 neben Rückenleiden, welche sicher durch Depressionen erst entstehen.
    Die Erstellerin dieses Themas arbeitet ja bereits sehr hart an sich und lebt Ihren Narzissmus nicht hemmungslos aus.
    Ich wünsche Ihr, dass Sie einen verständnissvolllen Partner findet!

  16. #15 Gast
    28.02.2012 11:08
    Ich halte es auch für sinnvoller, einen Therapeuten aufzusuchen BEVOR ich in eine neue Beziehung gehe. (Vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm, wie die FS meint .. aber wenn doch, endlich mal handeln!)
    Und danach bin ich mir sicher, dass es möglich ist, dass die FS eine normale Beziehung führen kann, aber erst danach!

    Die FS sollte schließlich auch mal daran denken, was sie mit ihrer "Störung" beim Gegenüber anrichtet - schlimmstenfalls gibt es dann 1 Gestörten mehr :-(

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