Thema: Sind Parallelkontakte - in Ordnung oder nicht - wenn man sich bereits mehrfach getroffen hat?
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Frederika, wie kann man vorher wissen, ob es sexuell passt, wenn man ncht miteinander geschlafen hat?
Es gibt doch schon genügen zm Teil peinliche Fragen und Diskussionen, warum es nicht passen könnte, warum muss Karola da erst noch ihr Intimleben ausbreiten. (Zu kleiner, zu großer Penis)
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@#28: Siri ist etwas älter als Du, glaube ich. -- Die Sache mit der Sorgfalt meinte ich dahingehend, als dass Du offener scheinst, so etwas mal auszuprobieren, während ich bisher nur mit den Männern Sex hatte, mit denen ich dann auch eine längere Beziehung hatte. Ich wähle also schon sehr vorsichtig aus, wen ich mit ins Bett nehme.
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MadMax
frederika, ich rede nicht von sympathischen menschen, die gibt es überall und es sind nicht alle als potentielle partner geeignet....logisch!
anziehungskraft und ausstrahlung sind eben mehr, als nur sympathie.
zu deiner these, man lernt sich ja auch in sportvereinen, auf der arbeit etc. kennen, über einen längeren zeitraum.
richtig! aber es kann auch dort ohne weiteres sein, das man den anderen trotzdem von anfang an "extrem sympathisch" findet, sprich, seine anziehungskraft registriert, sich aber eben etwas zeit lässt, mit dem näherkommen.
auch wenn es länger dauert, mit der anbahnung, die frau ist mir schon vorher aufgefallen...!
das allmähliche sich für einander erwärmen gibt es sicher auch, ist bei mir persönlich aber eher selten.
ansonsten kann ich den ansichten von karola und siri nur zustimmen.
warum sollte man sich nicht in der kennenlernphase auch sexuell näher kommen? wenn beide es wollen, warum sollten sie sich kasteien?
und wie kann man sich besser, umfassender und schneller kennenlernen, als über den sex?
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@#31: Um Gottes Willen, Virginia, hier muss niemand sein Intimleben ausbreiten, der nicht will. Ich bin mir sicher, Karola wird genau das schreiben, was sie möchte und sich nicht von mir zwingen lassen ;-)
Aber ob es passt oder nicht, mache ich eher von der Art abhängig, wie jemand im Bett ist. Penisgrößen waren bisher alle durchschnittlich und die Verteilung ist nicht so breit, dass da viele Überraschungen häufig sind. ich würde sexuelle Kompatibilität aber auch nicht primär von Penisgröße oder Potenz abhängig machen -- vielleicht spielt das in Eurem Alter bei den Männern eine größere Rolle? Hm, das wäre vielleicht ein Argument. Dann kann man aber auch einfach Potenz sagen, wenn man das meint.
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@#33: Ja, MadMax, vielleicht ist das auch wirklich einfach nur typabhängig, dass Du eher auf "sofortige Ausstrahlung" und ich eher auf "Vertrauen und echtes Kennen" stehe? Ich verliebe mich nur, wenn ich Vertrauen, Zuverlässigkeit, Nähe spüre, viele Gemeinsamkeiten entdecke.
Natürlich darf sich jeder in der Kennenlernphase sexuell näherkommen, wenn es beide wünschen. Ich finde aber überhaupt nicht, dass man sich beim Sex besonders gut kennenlernt -- eher im Gegenteil: Sex hat mit wirklichem Kennen quasi nichts zu tun, schon gar nicht im Sinne von umfassend -- eher sehr einseitig und triebartig, nicht wirklich geistig und innerlich.
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MadMax
@#33
frederika, das mit der typabhängigkeit in bezug auf das kennenlernen ist sicher richtig.
ich machte mal einen test im internet, in dem konnte man ermitteln, welcher beziehungstyp man ist.
es gab da 5 grundtypen. leider weiss ich die nicht mehr alle.
2 blieben mir in erinnerung.
da gab es z.b den typ "sicherheit".
bei diesem typ ging es in erster linie um die sicherung schlechthin: finanziell, familie, status etc...erotik spielt eine nebenrolle.
ein anderer typ, war der typ "eros"
die gewichtungen bei diesem typus waren erotischer natur.
zwischen diesen 5 grundtypen gab es natürlich die ganzen mischtypen.
interessant an diesem test war, wie unterschiedlich diese 5 grundtypen die beziehung gewichten!
im grunde genommen sind es genau die themen, wegen der wir uns hier im forum "zerfleischen".
es prallen hier eben alle typen aufeinander.
zum thema kennenlernen über den sex oder einfach nur mit dem sex:
selbstverständlich kann man sich über den sex sehr gut kennenlernen!
es fängt schon damit an, dass man sich öffnet, emotional auf einander zugeht, sich vereinigt, gelöst ist.
das hat mit trieb abreagieren nichts zu tun und ist sehr innerlich!
diejenígen, die es als triebabfuhr betrachten, entlarven sich selbst...was dem kennenlern sehr förderlich ist;-)
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blöd nur, wenn nach der kennenlerphase einer den anderen abschiesst (so, jetzt habe ich dich genug kennengelernt und will doch lieber wen anders, passt doch nich so gut, sorry ;-) ) und der andere gerne weiter die beziehung gehabt hätte...
madmax, ich bin ganz oft deiner meinung hier beim mitlesen. aber über diesen effekt sollten sich manche mal eher gedanken machen. die machen sich vielleicht ja auch gedanken, wie sie das kennenlernen handhaben wollen - aber sprechen es nicht aus. und dann kommt es zu situationen wie: der eine "lernt kennen", der andere denkt, es wär 'ne beziehung.
ausserdem denke ich nicht, dass man sich über nichts anderes schneller, besser, umfassender kennenlernen kann als über den sex. das ist für mich kein kennenlernen. kennenlernen ist für mich zu lernen, welche einstellungen im leben grundsätzlich der andere hat. welche interessen. welcher familiäre background. wieviel vertrauen er mir entgegenbringt. ob wir über den selben mist lachen können, ob wir den selben geschmack haben, ob es auch den einen oder anderen reibungspunkt gibt, ob man sich gegenseitig inspiriert, vom anderen input bekommt und ebenfalls input zurückgeben kann - dafür taugt sex alleine nicht. oder nur sehr bedingt.
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Ist es nicht so, daß es hier bei EP keine Exklusivität gibt???
Ich erlebe es so...
Treffen, sympatisch, Treffen, küssen, Treffen, kribbeln und Sex...
Und dann weiter einloggen, sich ausschleichen und fott damit!??
Wenn sich jemand weiter einloggt, wo hat er dann seine Gedanken?
Sicher nicht bei Dir...und warum? Weil er vielleicht gar keine Beziehung sucht?!
Und Verbindlichkeiten......wer gibt einem das?
Nicht Worte, Taten zählen!!
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[Mod: Kommentar zur Moderation entfernt]
Aber wer stört sich denn bitte an einem Begriff wie "handelseinig"? Frederika hat doch vollkommen Recht! Klar kann man seine Absichten und Handlungen mit romantisch verbrämteren Vokabeln formulieren, in Wahrheit ist jede Beziehung auch ein ganz klarer Handel, geprägt durch Geben und Nehmen. Nach meiner Erfahrung führen erst die blumigen Umschreibungen zu den Mißverständnissen, die am Ende so viel Leid verursachen können.
Und so finde ich auch MadMax Vorwurf (#11) so süß: "vor allem wundert mich bei frederika, dass sich bei ihr schnell mehrere favoriten einfinden." Eine erstes Treffen dient i.d.R. dazu, die ungezählten aus- oder unausgesprochenen Beteuerungen des Online-Partners zu verifizieren. Ein erstes Date reicht dabei nur aus, um grobe Abweichungen (oder auch Wahrheiten, klar) zu identifizieren. Und obwohl bereits an der Stelle 90% der Kandidaten durch den Rost fallen, müssen die übriggebliebenen auch die kommenden Prüfungen überstehen. Wenn man da nicht gewisse Parallelitäten - also mehrere Favoriten - zuläßt, ist man Jahrzehnte beschäftigt.
@siri / #13
Zitat: "...und um mir etwas sicherer zu sein, sollte ich sogar mit ihm im bett gewesen sein - was nützt die ganze symphatie und übereinstimmung, wenn in einem so wichtigen punkt nix zusammenpaßt."
Kann man so machen, ist nicht verboten. Bei mir wäre dieses Vorgehen die pure Katastrophe. Denn je größer die Zuneigung, desto besser der Sex. Ohne echte, tief empfunde Zuneigung (ugs.: Liebe) ist Sex recht fad, hinterläßt meist einen unschönen Nachgeschmack und besteht hauptsächlich aus triebhaftem Leistungsturnen. Um herauszufinden, ob "in einem so wichtigen Punkt was zusammenpaßt" sind auch mal mindestens 10 Sessions erforderlich - da bewundere ich Deinen Sportsgeist!
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Manticore/ m47
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@38
Ja, du bestätigst damit genau das, was Mad Max in #35 zu den fünf Kennenlerntypen sagt.
Du und Frederika, ihr seid vermutlich eher die Typen "Sicherheit" (Zitat Mad Max: typ "sicherheit", bei diesem typ ging es in erster linie um die sicherung schlechthin: finanziell, familie, status etc...erotik spielt eine nebenrolle), während andere (siri, ich) eher der Typ "Eros" sind (Zitat MadMax: die gewichtungen bei diesem typus waren erotischer natur)
Ist natürlich pauschalisiert, stimmt aber im Grund.
Und das Tolle ist doch, dass jeder sich genau den Typ Mensch suchen kann, der genau zu ihm passt.
Wichtig ist nur, dass man dem "anderen Typus" gegenüber tolerant bleibt! Keine Wertungen! Kein Moralisieren! <MOD: Keine Diffamierung des Gastgebers bitte.>
Karola,53
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@38 Dein Text zu MadMax ist dahingehend falsch, da man im Mailverkehr viele ausschließen kann und nur wenige übrig bleiben, welche man als aussichtsreich ansieht. Wenn man dazu nur wenige und Stück für Stück anschreibt, bleiben selten als 2-3 wirklich spannende "Vorschläge" übrig und unter diesen kann man schon eine Rangfolge (z.B. nach übereinstimmung) festlegen und diese der Reihe nach (wie in 6+9 angedeutet) Daten. Das hat nicht mit Jahren sondern mit einem vernünftigen Zeitmanagement (2-4 Dates pro Woche sollten locker mit jedem Job möglich sein) sowie eine Portion Bereitschaft zu tun. Daher kann eine Favoritin mit z.B. 3 Treffen durchaus nach 2 Wochen als unpassend festgestellt werden und dann trifft man die neue Favoritin.
Würde diese Methode jeder verfolgen, wäre die Erfolgsquote für alle sehr viel höher. Mir jedoch ist es im Moment ziemlich egal ...
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MadMax
ich sehe es auch so...als theoretiker mit null erfahrungen im online-dating...die erste auswahl würde ich über die mails und über anschliessende telefonate treffen.
eine frau, die mich über ihre mail nicht neugierig machen würde, mit der würde ich mich auch nicht treffen.
und um mich neugierig zu machen, gehört mehr, als die simple übereinstimmung bestimmter ansichten oder gewohnheiten.
so könnte ich es mir durchaus vorstellen, mich auch mit einer frau zu treffen, mit der ich wenige übereinstimmungen habe, die mir aber etwas signalisiert, dass mich auf sie neugierig macht - als mensch.
ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass es sooo viele frauen sein werden, das ich terminprobleme bekomme...
für parallelkontakte wäre sicher die anzahl der frauen zu gering.
würde ich frederikas check-variante anwenden, hätte ich sicher sehr viel mehr potentielle frauen,mit denen ich mich treffen würde.
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Ihr Lieben, laßt mich mal eines klarstellen vorab:
Ich bin alles andere als ein Novize in Sachen Online-Dating und habe schon vor über 10 Jahren im Dunstkreis der MSN-Plattformen (vielleicht kennt das der eine oder andere noch) genügend Erfahrungen gesammelt, um damit ein Buch zu füllen. Vor 9 Jahren lernte ich auf diesem Wege eine Frau kennen, mit der ich dann bis vor drei Monaten in fester Beziehung zusammen war. Unser Kennenlernen erfolgte mit genau der beschriebenen Vorsicht. Der Grund dafür lag - auf beiden Seiten - in klaren Wertevorstellungen, Selbstachtung und gegenseitigem Respekt.
Die tragende Säule dieser Beziehung wurde - und jetzt staune, liebe Karola - mit großem Vorsprung und ohne Wenn und Aber der Sex.
Insofern mag die von MadMax beschriebene (und leider unvollständige) Einteilung vielleicht hier und da stimmen, aber längst nicht immer. Vor allem aber schließt das Achten auf Sicherheitskriterien ein auf Erotik fokussiertes Interesse keineswegs aus. Und vor allem: Nicht obwohl, sondern weil mir guter Sex und ein hohes Maß an Sinnlichkeit in einer Partnerschaft so wichtig ist, stürze ich mich eben nicht bei erster sich bietender Gelegenheit auf das Objekt meiner Begierde.
Auch wenn der Vergleich alt ist, aber da fällt mir doch spontan die Currywurst oder der Hamburger bei McDonalds ein. Versus des Abendessens beim Edel-Italiener auf der Roßstraße, das den ganzen Abend dauert. Und, um diese Metapher noch etwas weiter zu strapazieren, ist es nicht gesagt, daß nur der Fast-Fooder Hunger hat.
@ Berliner30 / #40
Ich habe jetzt nicht ganz verstanden, an welcher Stelle Du eine andere Meinung vertrittst bzw. wo Deine Ausführungen dem widersprechen, was ich geschrieben habe. Da mußt Du mir noch mal helfen.
@ Karola / #39
Zitat: "Wichtig ist nur, dass man dem "anderen Typus" gegenüber tolerant bleibt! Keine Wertungen! Kein Moralisieren!
100%ige Zustimmung! Deshalb bemerkte ich auch in #38: "Kann man so machen, ist nicht verboten." Ich bin grundsätzlich dagegen, anderen seine Meinung aufzwingen zu wollen. Wichtig ist, daß man seine eigene formuliert und die des anderen kennt. Anhand dessen kann man dann die Kompatibilität prüfen. Oder ggfs. auch mal ein Auge zudrücken... ;-)
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Manticore / m47
(aus persönlichen Gründen noch nicht verfügbar auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten)
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@42 Manticore
Ist alles plausibel was du schreibst.
Nur wehre ich mich gegen hier im Forum immer wieder kehrende Aussagen, dass nur dann wenn man sich vor dem ersten Sex schon ewig lang kennt eine gute Beziehung entstehen kann, und dass ein Paar, bei dem gleich beim ersten Date der Blitz so heftig einschlägt, dass es am Ende des Abends im Bett landet, nur "notgeil" ist. So ist es definitv nicht.
Selbstverstädlich stimme ich deiner Aussge zu, dass guter Sex und ein hohes Maß an Sinnlichkeit in einer Partnerschaft wichtig sind, aber die Schlussfolgerung die du daraus ziehst, dass man sich deshalb "eben nicht bei erster sich bietender Gelegenheit auf das Objekt der Begierde" stürzen darf, die finde ich nicht richtig. Das Eine schließt das Andere nicht aus.
Siehe auch Parallelthread ("wie kann ich Männer erkennen, die diese Plattform nur für schnelle Bekanntschaften nutzen")
Karola,53
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Ich denke, liebe Karola, wir sind uns in Wahrheit völlig einig.
Zum einen darin, daß wir uns nicht auf Dogmen jedwelcher Art einlassen. Und zum anderen darin, daß es im Einzelfall so viele Nuancen, Regelabweichungen und Differenzierungen gibt, daß man sein Verhalten niemals einem unverrückbarem Regelwerk unterordnen braucht und muß.
Das überlassen wir der katholischen Kirche. Wobei... da verfallen die Werte ja schneller, als wir armen Sünder sie aufstellen können. ;-)
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@Karola: Der Unterschied besteht aber nicht nur in Sicherheit vs. Eros, sondern in einer ganz anderen Wertschätzung von Intimität.
Wer Sex als Bestandteil des Kennenlernens sieht, hat doch offensichtlich eine von beiden Hsltungen:
1) Sie hat Sex mit Männern, in die sie noch nicht verliebt ist. Das finde ich verwerflich.
2) Sie verlässt Männer nach ihrer Meinung schlechtem Sex, obwohl sie verliebt war.
Beides finde ich kaltherzig und wäre überhaupt nicht meine Art.
Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie man so etwas Intimes wie Sex mit irgendeinem Mann haben kann, in den man nicht verliebt ist. Das fördert meiner Meinung nach die sittliche Verrohung und führt dazu, dass man Sex irgendwann als eine beliebige Form der Freizeitgestaltung betrachtet. Das finde ich persönlich schrecklich.
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MadMax
frederika, dein satz an karola:
"@Karola: Der Unterschied besteht aber nicht nur in Sicherheit vs. Eros, sondern in einer ganz anderen Wertschätzung von Intimität."
wie kommst du immer darauf, dass man liebe und sex grundsätzilch zusammen celebrieren soll?
sicher ist es die schönste variante, aber es gibt eben auch andere varianten.
das ausüben dieser varianten bedeutet aber nicht gleichzeitig, dass man sittlich verroht ist!
jeder hier wird akzeptieren können, dass für dich nur die eine variante in frage kommt, ohne dich dabei in irgendeine schublade zu stecken.
auch du solltest es tolerieren, dass andere menschen ihre sexualität auch anders leben als du, und du solltest dir abgewöhnen, dieses immer zu werten!
es ist zwar sehr einfach, grundsätzlich zu behaupten, jemand, der seinen sex anders lebt als du, ist verroht, nur es ist absolut daneben!
es stimmt einfach nicht!
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Hallo Madmax,
naja, ich habe auch noch nie jemanden kennengelernt der gesagt hätte: "Hallo, ich bin der Sowieso und ich bin sittlich verroht.
Und ich finde es auch ungeschickt von Frederika, sich so wertend, bzw. abwertend zu aüßern. Es geht auch nicht um Moral oder Sittlichkeit, finde ich, sondern darum, ob ein Mensch Sexualität und Liebe trennen kann.
Für mich kam es noch nie in Frage, mit einem Mann zu schlafen, in den ich nicht verliebt bin.
Ich kann Sex nicht als Freizeitvergnügen und lockeren Bestandteil des unverbindlichen Kennenlernens sehen, wobei mir klar ist, das viele Männer und einige Frauen das anders sehen als ich.
Also: Auch wenn ich Frederikas Argumentation zu moralsich finde, gebe ich ihr recht - aus emotionalen Gründen.
Anna, 48
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