1. Frage:
    Gefragt am: 27.08.2010, 16:52 von Gast
    Sexentzug oder Unlust?
    Ich möchte mal folgende frage zur diskussion stellen. Mir ist persönlich aber auch in meinem privaten Bekanntenkreis aufgefallen das Frauen Sex sehr gezielt einsetzen, nur mal ein Beispiel es fällt mir auf das ich schon des öffteren mitbekommen habe das Frau, wenn sie sich des Mannes sicher war plötzlich die Lust auf Sex zu verlieren schien. Ich find meine Partnerin auch nach längerer Zeit noch sexuell anziehend während das andersherum genau das gegenteil zu sein scheint, die frequenz wird langsamer immer weniger von 2-5 mal die woche auf vieleicht 1 mal im monat. Außerdem ist mir aufgefallen das wenn mal was nicht so nach dem Kopf der Damen geht wird da einfach mal einer auf sexentzug gemacht scheinbar um den Kopf durchzusetzten. Das ist jetzt nur meine subjektive meinung aber auch von Bekannten durchaus schon so mitbekommen.
    Antworten:
  2. #1 Gast
    27.08.2010 21:08
    Ich glaube nicht, dass die Lust auf Sex unbedingt geschlechtsspezifisch ist. Da ich selbst w bin, kann ich dir nur sagen, dass für mich Liebe und Sex zusammen gehören und für eine funktionierende Partnerschaft sehr wichtig sind. Liebt man, hört das Interesse an Sex nicht einfach auf oder dezimiert sich, denn man begehrt ja seinen Partner und möchte auch die gleiche Ressonanz von ihm.

    Sex als Waffe einzusetzen hat nichts mit Liebe zu tun. Da ist die Beziehung wohl ziemlich im Eimer oder hat noch nie richtig funktioniert.

    Entweder hat deine Partnerin generell nicht viel Spaß am Sex, ist total überlastet oder sie liebt dich ebend nicht. w(44)

  3. #2 Gast
    27.08.2010 21:42
    Hilfe! 1x im Monat!

    Wie alt seid ihr? Wie lange dauert die Beziehung schon? Das wäre mir (w,49) auf Dauer viel zu wenig!

    Aber ich habe vor x-Jahren eine ähnliche Phase mit meinem inzwischen Ex-Mann erlebt- erst dachte ich, es sei Stress, dann wunderte ich mich, dann kam die Trennung aus anderen Gründen... und inzwischen verkündet er, mit neuer Partnerin, man könne sowieso nur mit mir toll ins Bett gehen- verstehe einer die Männer- das fällt ihm nun eindeutig viele Jahre zu spät ein, keine Chance mehr

  4. #3 Gast
    27.08.2010 22:56
    Lieber FS,
    ich glaube es geht nicht um bewussten Entzug von Sex, sondern es ist einfach so, dass Frauen, wenn es Probleme in der Beziehung gibt, sie anderweitig Stress oder einfach den Kopf nicht frei haben, nicht so viel Lust auf Sex haben. Männer nutzen Sex eher dazu, Stress abzubauen - ist meine Meinung.
    Also, nicht zu schlecht von den Frauen denken - nur von denen, die wirklich auf Sexentzug als Erziehungsmittel setzen :)
    Alles Gute

  5. #4 Gast
    27.08.2010 23:25
    Wenn eine Frau (oder auch ein Mann) den Sex bewusst instrumentalisiert dann sollte das der aller späteste Punkt sein an dem man die Beziehung beendet. Falls sie es nur unbewusst tut sollte man das mit ihr besprechen und wenn das zu keinem Ergebnis führt muss man ebenfalls die Beziehung beenden.

  6. #5 Gast
    28.08.2010 01:16
    Wenn ich (w) viel Stress im Beruf hat, kann sich das Bedürfnis nach Sex bei mir drastisch reduzieren. (So etwas soll auch den Herren der Schöpfung passieren)
    Bekomme ich das Gefühl, das mein Partner mich nur noch wahrnimmt, wenn er Sex möchte, kommt mir die Lust auch gründlich abhanden.

    Für mich als Frau ist Sex ein Ausdruck von Harmonie und Liebe, daher fällt er für mich als Mittel zum Spannungsabbau flach.

  7. #6 Gast
    28.08.2010 03:51
    1x im Monat - ich dachte mir in dem Moment: "Na wenigstens regelmäßig". Kann das Problem nachvollziehen anhand einer 5-jährigen Beziehung.

    Wenn man mich fragen würde, wann ich das letzte Mal Sex hatte, würde ich einen Kalender und ein paar Stunden Zeit zum Nachdenken fordern/benötigen. Und dabei bin ich noch nicht so lange getrennt.

    Mir geht es subjektiv auch so, dass Frau bei jeglichen Problemen sofort eine Art "Dürre" auffahren. Vielleicht war(en) es auch einfach die falsche(n) Frau(en).

    m24

  8. #7 Gast
    28.08.2010 08:00
    Je einfacher der Mensch gestrickt ist - Mann oder Frau - umso eher meint er /sie mit " a bisserl" Sex den anderen steuern zu können.

    Es ist ganz normal m.E. dass die Frequenz sexueller Aktivität abnimmt nach einer Weile, weil man sich ausgetobt hat, mehr Qualität als Quantität gefragt ist.

    Wenn eine Frau nie so richtig zufrieden war mit dem Sex wird sie ihn dann gar nicht mehr brauchen, sich auf andere Qualitäten des Partners stützen....soziale Kompetenz...gesellschaftliche Stellung.. Besitz..

  9. #8 Gast
    28.08.2010 08:11
    Hallo,

    ich glaube, dass es vielleicht auch einfach daran liegen kann, dass sie einfach keine Lust auf DICH hat. Ist natürlich ein/e nicht so schmeichelhafte/s Einsehen und Erkenntnis. Es ist leichter, den "Fehler" bei der Partnerin zu suchen, als bei einem selber.

    Versuch im Bett krativer zu sein, zeig Deiner Partnerin, dass du SIE willst, dass es Dir nicht nur um den Akt geht, sondern Du sie sehr begehrst. Manchmal schläft der Sex in einer Beziehung ein, weil keiner den Aufwand betreiben möchte, ihn wieder interessant werden zu lassen. Für den einen ist dann der Rückzug die Antwort auf schlechten Sex, der andere fügt sich nach dem Moto .. besser schlechten Sex als gar keinen Sex.

    Versuchs mal mit etwas mehr Spannung und Neuem ...
    Vielleicht frischt das euer Liebesleben ja wieder auf.

    Lieben Gruß

    w(44)

  10. 28.08.2010 08:14
    Sex halte ich vor allem für den Ausdruck wechselseitiger Freiwilligkeit und damit für eine von vielen Bestandteilen der Gestaltung einer Partnerschaft durch zwei Menschen, deren Wünsche und Bedürfnisse entweder in zumindest ausreichendem Maße zusammenpassen oder eben nicht (mehr).
    Natürlich bieten Gespräche die beste Gelegenheit zu wichtiger Harmonisierung oder zumindest Standort-Bestimmung. Anschließend geht es partnerschaftlich weiter oder leider halt nicht.

  11. #10 Gast
    28.08.2010 10:32
    Wenn man sich wirklich liebt, wird der Sex zwar im Laufe der Jahre in der Häufigkeit etwas nachlassen, aber dennoch ein konstant da sein und von beiden Partnern gleichermaßen erwünscht sein. Wenn Sex als Manipulationsmittel eingesetzt wird, dann stimmt etwas nicht.

  12. #11 Gast
    28.08.2010 10:41
    Ja FS ich habe auch solche Erfahrungen gemacht und denke das da etwas wahres daran ist-Sex als Machtinstrument!In meiner Beziehung nahm sich Partnerin eine sexuelle Auszeit-sie wollte nicht,dann gab es auch nichts.War es aber umgedreht,Lustlosigkeit bei mir(m)--gabs Ärger und der Haussegen hing schief--so nach dem Motto,Mann hat "Gewehr" bei Fuß zu stehen.(---Streß,Müdigkeit,Migräne und andere Ausreden bzw.Begründungen,akzeptiert nur bei Frauen)
    ----Mann fühlt sich dann auch benutzt----Wenn man immer auf den absoluten Gleichklang,körperliche Verfassung,gleich hohes Lustempfinden und Zeitrahmen beider Partner warten will,wird es nie etwas mit Sex.
    Viele Frauen wundern sich warum ihre Männer sexuelle "Auswärtsspiele" treiben und Punkten----sie sind es Leid den ewigen sexuellen "Bettelknabe" zu spielen.
    ---und wie man sieht,für Sex gibt es zwar keine Liebe -aber für Liebe oft auch keinen Sex--------und so geht sie verloren(die Liebe) zu Gunsten der Evolution!

    m48

  13. #12
    28.08.2010 10:44
    Ich weiss auch nicht, ob das aus der subjektiven Sicht der Frauen stimmt, dass sie Sexentzug bewusst einsetzen. Es mag einige Frauen geben, die das machen aber das wird nicht die Mehrheit sein. Vielleicht erscheint es Dir und Deinen Bekannten nur so. Und wie schon # 4 geschrieben hat, meist steckt im nachlassenden Sex doch etwas anderes. Stress oder allgemeine Unzufriedenheit mit der Beziehung.

    Sollte es aber tatsächlich so sein, dass jemand mich mit Sexentzug strafen oder erziehen will, würde ich die Beziehung gründlich überdenken. Zum einen finde ich ein solches Verhalten sehr kindisch, zum anderen verbietet sich die Instrumentalisierung von Sex einfach. Abgesehen davon besteht ja jeder von uns auf einer sexuell-treuen Beziehung. Nun, dann sehe ich es so, dass man dem Partner auch das geben muss, was er braucht. Natürlich darf man auch mal zu müde sein oder keine Lust haben, klar. Aber wenn ich sexuelle Treue verlange, darf ich den anderen nicht aus auch noch falschen, kindischen Motiven "am langen Arm verhungern" lassen, finde ich.

  14. #13 Gast
    28.08.2010 11:05
    Ich glaube, das ist nicht unbedingt geschlechtsspezifisch.
    Allerdings bedeutet Sex für Männer und Frauen etwas anderes. Für Männer ist es eher ein Ventil, auch mal um aufgestauten Frust oder Ärger abzulassen, für Frauen läuft das mit dem Sex meist nicht, wenn sie den Kopf voll haben mit Ärger und Frust.
    Das wird dann gegenseitig falsch verstanden.
    In einer intakten Beziehung mag auch die Frau regelmäßigen, häufigen und guten Sex. Auch nach mehreren Jahren. Die Lust lässt nicht nach, wenn man hat, was mal wollte.
    Aber wenn die Beziehung einen Knacks hat, dann fehlt etwas, dann können Frauen einfach nicht. Von den Männern wird das häufig als Verweigerung verstanden - ist es aber nicht. Oft hilft da einfach mal wieder etwas Zuwendung und ein netter, romantischer Abend.
    Ich kenne das auch aus eigener Erfahrung. Wenn wir Streit hatten (in seinen Augen wenn es nicht nach meinem Plan lief), dann war ich einfach nicht fähig, nun mit ihm ins Bett zu gehen. Für uns Frauen muss da alles stimmen. Aber damit habe ich Sex nicht als Mittel zum Zweck eingesetzt. Männer, ihr verwechselt da Ursache und Wirkung.

    w 57

  15. #14 Gast
    28.08.2010 12:53
    Warum hören die Männer nicht endlich auf, eine Schuldzuweisung bei Unlust zu finden!

    Wenn wir keine Lust haben, dann hat das Gründe, die in der Regel nicht von Euch erforscht werden wollen. Es ist nämlich dann notwendig eine Reflektion der eigenen Person vorzunehmen. Das Problem läßt sich nicht dadurch lösen, dass Ihr fragt, na wo und wie hättest du es denn gern. Das muss endlich mal bis zu den hinteren männlichen Gehirnzellen vordringen. Es ist zumindest meistens keine Frage der Technik.

    Hier nochmal in einfachen Worten: Frauen können Sex nicht zum Entspannen und Abschalten benutzen, sie müssen dafür vorher entspannt sein. Bei Störungen von außen ist das halt nicht der Fall. Die Ursache können die Partner sein oder auch andere Faktoren. Auch wenn Ihr es könnt und der Meinung seid, dann müssen wir es auch können, wird sich das nicht ändern.

    DAS MACHT FRAU NICHT, UM EUCH ZU ÄRGERN! Geht doch mal logisch ran (sollen ja Männer von Natur aus alle können (glauben zumindest viele von Ihnen)), warum sollten wir uns den schönen Genuß selber entsagen, wenn wir ihn haben könnten.

    Der Weg der zum Ziel führt ist, es endlich zu akzeptieren. Entweder sorgt Ihr (die Frau versucht es selber sicher schon) dafür, dass Frau sich im sonstigen Leben gut fühlt oder es gibt halt weniger bis gar keinen Sex.

    Ich werde tatsächlich immer wieder sauer, dass viele Männer diesbezüglich ignorant sind. Selbst nach so einer deutlichen Erklärung, glaubt ihr es nicht. ABER ICH BIN KEINE AUSNAHME!!!

    Und, dieses Verhalten trifft mit 25 genauso wie mit 35 und 45 sowie 55 zu - also auch hier keine Libidoableitungen möglich!

    Lest die Treads nochmal alle durch. Es gab einige Frauen, die das was ich hier geschrieben habe vielleicht etwas netter umschrieben auch so dargestellt haben.

  16. 28.08.2010 13:22
    @#14: Du sagst, dass die Gründe für die sexuelle Unlust von Männern nicht erforscht werden wollen. Nun, das akzeptiert aber kein Mann. Sollte es nämlich DOCH so sein, dass sie Sexentzug als Druckmittel einsetzt - und du kannst nicht behaupten, dass das ausgeschlossen ist - dann möchte man das schon wissen als Mann, denn in dem Fall steht die Beziehung auf der Kippe. Ich jedenfalls würde genau wie Vicky in #12 die Beziehung grundlegend überdenken.

    Und auch in dem Fall, in dem kein bewusster Sexentzug eingesetzt wird, ist es für einen Mann auch nicht in jedem Fall hinnehmbar, dass sie aus Gründen wie etwa Dauerstress oder sonstwas ständig unlustig ist. Falls ihre Probleme auf externe Einflüsse zurückzuführen ist, muss er sie natürlich nach Kräften unterstützen, aber auch sie darf sich nicht durch jede Kleinigkeit unter Stress setzen lassen.

    Es ist die Obliegenheit beider Parteien sich selbst beziehungsfähig zu halten.

  17. #16 Gast
    28.08.2010 13:37
    @ 15 ThomasHH
    ???
    Der letzte Satz zeigt, Du gehörst auch zu denen, die es nicht wahr haben wollen.

    Ich distanziere mich davon, dass es Frauen gibt, die Sexentzug als Mittel einsetzen. Das ist die Sorte Primitiv, mit der ich mich nicht vergleiche und auch nicht erforschen möchte, warum sie das machen. Die jeweiligen Partner haben sich solche Art Damen selber gewählt! Und es ist garantiert eine Minderheit.

    Thomas, Frau kann sich keine Lust machen, wenn sie nicht da ist. Die Probleme dafür als Voraussetzung müssen nicht schwerwiegend sein, da reichen oft einfache Verhaltensmuster der Männer. Schon die Thematisierung der Sache übt einen Druck auf die Frauen aus, die zur Unlust führen. Ist nicht gut aber ist so! Es gibt Tatsachen, die kann man nicht wegreden.

    Frauen können manchmal dem Mann zum Gefallen ein wenig mitmachen, trotz Unlust, birgt aber die sichere Gefahr, dass dauerhafter Ekel entsteht, der zu noch mehr Unlust führt. Die Frau fühlt sich auf Sex reduziert, egal wie du es eigentlich meinst, die Wirkung ist dann so.

    Nur weil Du es gern anders hättest, wird es nicht anders werden!

    Männer, die dann aushäusigen Sex suchen und finden bleiben ja oft bei ihren Frauen, weil sie wissen, das würde sich bei der Neuen wiederholen!!!! Wenn auch sie nicht unbedingt wirklich verinnerlicht haben warum.

    Und Du suchst ja auch elitär :-), je intelligenter und bewußter die Frau ist, um so klarer wird sie ihre Unlust auch nach außen tragen, sich also trauen NEIN zu sagen.

    Such Dir was Einfaches und Du wirst zumindest dieses Problem für Dich selber besser steuern können.

    SEX ist kein Druckmittel, Sex kann Spaß machen aber es kann leider auch frustrieren.

  18. #17 Gast
    28.08.2010 13:56
    Wenn ich (m) ein komplettes Wohlfühlprogramm einer Frau geben soll um Sex mit ihr haben zu dürfen-geht am Ende mein Wohlfühlcharakter verloren....Geben und Nehmen sollte für Beide ausgewogen sein!
    Am besten sollte ein Mann,top im Beruf verdienen,immer Arbeiten(bis auf oben genannte Auszeiten für Frau),die Frau umschwärmen,Verwöhnen,den Haushalt werfen,Kochen(ev.dies lernen),Reise-Freizeitclown und Organisator sein,dominant aber nicht besserwisserich,auf Augenhöhe sein,vielseitig interessiert,Eigeninteressen zeitlich zugeteilt ja und in ständiger Bereitschaft für das Angebot(der Frau) Sex zu haben-----und dann noch ein "Sexgott" sein.Mit dem Geben kommt auch das Nehmen,nicht einseitig- sondern im Einklang.Wenn ich am Ende in der Partnerschaft kaum Sex habe,werde ich lieber Single-mit mehr Sex---ohne Verpflichtung,Rechenschaft und Liebe------nur die Chemie zählt!
    Auch Frauen bauen mit den Jahren sexuell ab-nur eingestehen können sie es sich nicht-und viele Männer sind aus dem sexuellen Bittstellen herausgewachsen.Männer nehmen sich heute was sie brauchen,so wie es Frauen seit jeh her getan haben-----dann gehts in den Seitensprung,Affäre,ONS und aus der Partnerschaft.Männer brauchen Sex-dann sind sie auch in jeder Beziehung für die Frau da!
    Mann----wer Sex verweigert,bekommt keine Liebe
    Frau-----wer nicht liebt,bekommt keinen Sex
    ---beides absolut gegenläufig &kontraproduktiv

    m48

  19. 28.08.2010 13:57
    @ #16:

    Das ist doch eine völlig einseitige Sichtweise, die du da vertrittst. Ebenso, wie die Frage kaum zu klären ist.

    Natürlich gibt es Frauen, die Sex als 'Waffe' einsetzen. Das tun sie, wenn sie den Mann haben wollen und das tun sie auch, wenn sie 'etwas' haben wollen und sie tun es, wenn sie den Mann los werden wollen.

    Dass es sie gibt, das kann man in sehr vielen Beiträgen hier im Forum sogar lesen, es gibt bekennende 'Damen' dieser Art.

    Zu welcher Art von Frauen diese gehören, darüber brauchen wir nicht zu reden. Deshalb kann den Männern auch nicht die Verantwortung für die Wahl ihrer Partnerinnen abgenommen werden. Da empfiehlt es sich schon, zum denken auch wirklich den Kopf zu benutzen.

    Trotzdem, es ist das alte Lied: Auch dieses Verhalten haben diese Art Frauen nicht für sich gepachtet!

    Was ist denn mit den lieben Männern, die ja immer sooo lange arbeiten müssen, um ihre Familie zu versorgen (auch, wenn die Frau selbst arbeitet), einen schweren Tag hatten, müde nach Hause kommen... usw. usw. - natürlich zu müde sind, um ihrer Frau zu zeigen, dass sie sie lieben...??

    Wer zählt sie, die Ausreden der armen Kerlchen, die gerade erschöpft von ihrer Geliebten kommen und jetzt wirklich erschöpft sind, keine Lust mehr haben und auch nicht mehr 'können'...?

    Deshalb hat ThomasHH (#15) auch recht! Ich würde auch ergründen und wissen wollen, warum das Sexleben nicht mehr stimmt. Ich glaube daran und bin davon überzeugt, wenn in einer Beziehung alles in Ordnung ist, stellt sich solch eine Frage nicht und diese Art Threads wären dann überflüssig.

    Also, paßt einfach auf, mit wem ihr euch zusammen tut und, wenn es Probleme gibt, löst sie miteinander, anstatt theoretisch in einem anonymen Forum. - Nur ein Rat... :-))

  20. #19 Gast
    28.08.2010 18:39
    Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, ob du deine "lustlose" Partnerin wieder so umwerben willst, wie zu Anfang eurer Beziehung?
    Vielleicht ebtfacht sich ihr Feuer, wenn du feurig um sie wirbst? Schon mal probiert?

  21. #20
    30.08.2010 11:11
    Hallo FS,

    Mit Sicherheit gibt es Frauen die Sex als "Machtmittel" benutzen um was auch immer zu erreichen, aber das tun auch Männer. Sex als Instrument für Manipulation in Beziehungen finde ich ziemlich verwerflich, egal von welcher Seite.

    Wenn es um Unlust geht dann braucht es vielleicht tatsächlich frischen Wind ins Sexleben. Ich als Frau kann sagen, bei mir ging die Lust immer dann weg wenn es immer der gleiche Ablauf war und sozusagen "runtergespult" wurde. Ich gebe zu, das ist dann aber auch meine eigene träge Haltung gewesen, es nicht zu ändern. Abwechslung und Romantik fallen mir jetzt mal spontan als Möglichkeiten ein.

    Entdeckt Euch wieder neu!
    45

  22. #21 Gast
    01.09.2010 13:53
    Es stimmt in meinem Fall, dass der Wunsch nach Sex in der langen Beziehung nachlässt. Ich hab sogar mal nach einer Trennung noch/wieder Sex mit meinem Ex-Partner gehabt. Der (Sex und er ;-) ) war besser denn je!
    Was ich absolut nicht unterstütze, ist deine These, dass Frauen dies Verhalten bewusst einsetzen! Ich glaub einfach, in einer langen Beziehung ist Sex zwar wichtig. Mir aber ist der normale Umgang miteinander viel wichtiger! Und überhaupt: dass die Lust dazu nachlässt ist auch total normal! Mein Partner hatte z.B. auch kein Verständnis dafür, dass ich keine Lust hatte, wenn ich einen stressigen Tag hatte! Für ihn war Sex Entspannung, für mich eher anstrengende Pflicht. Vielleicht wars auch der falsche Partner!? :-)

  23. #22 Gast
    17.09.2010 00:39
    Hallo 14, Du schreibst "Frauen können Sex nicht zum Entspannen und Abschalten benutzen, sie müssen dafür vorher entspannt sein."

    Das ist für mich als Mann zwar eine einleuchtende Erklärung, aber die Lösung des Problems ist damit noch lange nicht erreicht. Auch wenn Deine Erklärung plausibel ist, ich finde, sie greift zu kurz.

    WER ist denn dafür verantwortlich, dass die Frau entspannt ist? Die Frau selber oder ihr Männe? Ist es nicht gern mal so, dass die Frau die Verantwortung für ihr Glück dem Mann überlässt und wenn es damit nicht so recht klappt im Alltagsstress, dann hat sie eben keine Lust mehr, auch egal? Was ist denn so das Gegenteil von entspannt? Gestreßt? Verkrampft? Wo ist der Unterschied?

    Wäre vielleicht ein gemeinsames Interesse daran hilfreich, sich zu entspannen, damit die Lust wieder kommt, oder sagt die Frau, "Ich bin nicht entspannt, mir doch egal, wenn er es anders will, soll er was machen"

    Wie weit sind wir jetzt noch vom - bewußten oder unbewußten - Einsatz des Sex als Druckmittel entfernt?

  24. #23 Gast
    17.09.2010 04:05
    Die meisten Frauen sehen es glaube ich so wie ich:
    Es handelt sich nicht um "Sexentzug" sondern eher um "Unlust".
    Wie #7 schreibt: Die Qualität muß stimmen, nicht die Frequenz.
    Das verstehen aber einfach gestrickte Gemüter nicht.
    Viele Männer jaulen ja immer gleich auf: "Hilfe, meine Frau straft mich mit Sexentzuuuug!"

  25. #24 Gast
    18.09.2010 11:10
    ... vielleicht liegt es ja schlicht daran, dass Lust bei Männern und Frauen etwas anders funktioniert (idealtypisch betrachtet, d.h. die Regel liegt nicht in den Extremen). Während meinen Erfahrungen zufolge bei Frauen eher eine entspannt-harmonische Ausgangssituation Voraussetzung ist, die dann durch sexuelle Aktivität eine Steigerung erfährt, ist bei Männern die sexuelle Aktivität häufiger der Einstieg oder gerade die Voraussetzung für die Herstellung einer solchen Situation harmonischer Entspannheit. Das klingt zunächst mal recht ähnlich, aber im Alltag sind die Konstellationen dann schon ziemlich verschieden.

    Um das mal an einem Beispiel zu erläutern: Männe kommt aus einer stressigen beruflichen Situation - und träumt von wildem Sex als Einstieg in eine weniger belastende Realitätswahrnehmung. Bei Frauchen geht das in der Regel so nicht, da muss der Kopf erst frei sein, bevor Platz für die Hingabe an sexuell Berauschendes ist. Das führt dann leicht zu Missverständnissen oder auch Migräne, jedenfalls wenn nicht darüber geredet wird ...

  26. #25 Gast
    18.03.2011 22:03
    Also die Antworten hier finde ich teilweise ziemlich suboptimal, zumal sich die Frauen mal wieder schon rausreden...
    Meine Partnerin nutzt zwar Ihre Unlust nicht als Druckmittel, aber nerven tut das schon, wenn mann als Mann betteln muss. Offene Gespräche bringen einen auch nicht immer weiter. Und von wegen, wir (M) müssen uns um euch bemühen. Selbst wenn wir es tun wollen, verläuft es meistens im Sand. Bei mir war es so, dass es meine Partnerin sogar als störend und nervend empfand, wenn ich mal was neues probieren wollte, und damit meine ich nicht nur andere Praktiken, sondern auch mal Außerhalb des Schlafzimmers...ganz spontan. Genau das, was in den vorherigen Gesprächen gefordert wurde: Sei spontaner...überrasch mich.
    Aber was soll's. Wird ja eh abgestritten. Man kann nicht ohne euch, aber auch nicht mit euch

  27. #26 Gast
    19.03.2011 09:10
    Lieber Fragesteller, mein Eindruck ist, dass viele Frauen in Hinsicht auf Sex leichter störbare Systeme sind als viele Männer (ich grenze die Anzahl mit "viele" bewusst ein, da wir selbstverständlich nicht "alle" gleich sind).
    Es muss vieles stimmen und harmonieren, dass ich als Frau mich wirklich fallen lassen kann. Mit zu vielen ungeklärten Fragen im Kopf, noch zu erledigenden Aufgaben auf der To Do Liste, Stress oder gar einer atmosphärischen Störung in der Beziehung etc. fällt es mir schwer mich zu entspannen und somit auch Sex zu genießen. Bei Männern habe ich manchmal den Eindruck, dass es bei ihnen nicht so kompliziert ist. Allerdings möchte ich bei meinem nächsten Partner versuchen, Sex stärker als Möglichkeit der Entspannung zu sehen, vielleicht funktioniert es ja. Würde mich freuen.

    w/49

  28. #27 Gast
    21.03.2011 19:00
    Die Frage ist ganz einfach zu beantworten:
    Frauen haben nicht annähernd so viel Interesse an Sex, wie Männer. Das ist einfach so und in zig Statistiken nachgewiesen. 93% aller Prostituierten sind weiblich und bei den restlichen 7% sind noch die Toyboys für die schwulen Männer dabei. Woher kommt das wohl ?

    Das weiß natürlich jede Frau.Schon meine Oma sagte, sie habe sich bewußt keine aufreizende Wäsche angezogen, damit Opa nicht dauernd über sie herfiel. Viele Frauen kommentieren die Klagen einer Freundin über ihren impotenten Ehemann mit den Worten: "Du weißt gar nicht, was Du für ein Glück hast".
    Das ist also nicht immer Erpressung o.ä., sondern einfach Unlust, was die meisten Männer, triebgesteuert und fordernd wie sie sind, natürlich nicht nachvollziehen können.

    Ausgehungerte Singlefrauen und Damen, die allein "in Sicherheit" leben und sich noch den Prinzen herbeiwünschen, die sich also niemals durch die Geilheit ihres Partners belästigt und bedroht gefühlt haben, sind davon ausgenommen, aber das sind nur verschwindend wenige.

    Wenn eine Frau anfangs einen Mann für sich begeistern will, dann ist sie sexuell natürlich aktiver nach dem Motto "mit Speck fängt man Mäuse", oder sie sieht den Mann noch romantisch verklärt, was natürlich nachläßt, dafür sorgt er schon mit einem Verhalten wie #25: "...SOGAR als störend und nervend empfunden hat wenn ich..:ausprobieren wollte..." Die wundern sich dann, dass die Frau überhaupt keine Lust mehr hat.
    Sie träumt vom romantischen Verschmelzen a la Hollywood Liebesfilm und er will was Neues "ausprobieren". Da dämmert der romantischsten Verliebten, dass sie sein Befriedigungsobjekt ist und dass das mit dem was Frauen sich unter Liebe vorstellen, absolut nichts zu tun hat.

    Die meisten Frauen sind romantisch und das sachliche Gespräch über Vorlieben während des Sex ist ja so was von romantisch! Mein Gott ! Da wäre bei mir der Ofen auch so was von aus !

    Männer haben offenbar ein wahnsinniges Einfühlungsvermögen, wenn die immer noch nicht gemerkt haben, dass die meisten Frauen völlig anders ticken als ihnen Pornos und die Medien oder die paar (offenbar nur in zeitlichen Etappen, da Single) aktiven Singlefrauen hier suggerieren.
    Die sich darstellen, als würden sie nur verzweifelt auf einen warten, der täglich orgiastischen Sex in allen Variationen mit ihnen will und der experimentierfreudig ist.
    Fast alle Frauen die ich real kenne, und das sind einige, sind absolut nicht so drauf.

    Die Pornos und Hefte sind für Männer und deren Vorlieben gemacht und die Darstellerin SPIELT ihre Geilheit !!! Das hat mit dem realen Leben so gut wie gar nichts zu tun. Das bedient Männerträume !

  29. #28 Gast
    21.03.2011 20:07
    Sex ist auch Stress für Männer. Schließlich will Frau ja auch befriedigt werden. Die ´meisten Frauen denken wahrscheinlich, wir denken da nur an uns. Ich selber will aber auch meine Frau befriedigen. Je länger aber der Abstand zwischen dem Sex wird, umso kurzer dauert eher, und umso mehr Gedanken mache ich mir, dass sie dabei zu kurz kommt. Stress also. Ich will dabei, wenn es denn mal wieder vorkommt auch mal wieder entspannen...

  30. #29 Gast
    23.04.2011 14:25
    Nach fast 30 Jahren Ehe kann ich behaupten, dass das Thema hier passend ist. Zu Beginn meiner Beziehung hatten meine Frau und ich ein bis zweimal Sex in der Woche und nach der Geburt unseres Sohnes reduzierte sich die Anzahl der sexuellen Begegnungen stetig. Inzwischen müssen meine Frau und ich nachfragen, wann unser letztes Mal war, waren es Wochen oder waren es schon einige Monate ? Wir lachen dann besonders wenn ich sie Frage, ob ich einen schriftlichen Antrag für die nächste Intimität einreichen soll... Sicherlich hatte ich schon unzählige Male eine für mich passende Situation ausnutzen wollen, sie stand nackt im Bad kurz vorm Duschen, da fasste ich sie an den nackten Hintern und sagte, Schatz du bist gerade in einer günstigen Position, hast du Lust ? Aber leider wandte sie sich ab und antwortete, tut mir Leid, aber es ist bereits spät und ich muss mich beeilen weil wir noch einkaufen müssen. Ich denke so sieht der Alltag in deutschen Häusern aus und weil ich meine Frau noch immer liebe, wage ich es nicht mich ausserhalb des Hauses zu vergnügen, soetwas kommt garantiert ans Tageslicht und will man seinen guten Ruf aufs Spiel setzen ? Aber ich muss zugeben, ohne Wissen meiner konservativen Frau suche ich mein " Glück " der Entspannung auf eine Art und Weise, die die meisten Geschlechtsgenossen auch praktizieren... ( M 56 )

Ähnliche Themen

  1. Sexentzug als Strafe?
    Von ziemlichFrau im Forum Sexualität
    07.04.2011, 11:27
  2. 10.02.2011, 23:00
  3. 19.11.2009, 22:02
  4. 23.08.2009, 15:53
  5. 25.07.2009, 13:45