1. Frage:
    Gefragt am: 03.04.2011, 11:57 von
    Sexentzug als Strafe?
    Hallo, ich höre oft von Männer und Frauen dass die Frau die Verweigerung der Intimität ausübt wenn sie zurück schlagen will (z.B. er hat mein Geburtstag vergessen oder Verabredung wegen Arbeit verschoben/ kein Zeit gehabt für mich...etc...). Männer die dieses Verhalten als Grund für's Fremdgehen will ich von Disskustion ausschließen!..wie steht ihr Frauen und Männer dazu? bringt das überhaupt was "positives" für die Beziehung? wie fühlt euch lieber Männer dabei und wie reagiert ihr drauf?
    Antworten:
  2. #1 Gast
    04.04.2011 10:55
    Das machen auch Männer. "du hast das und das gemacht, jetzt bin ich sauer, da will ich von für nicht angefasst werden."
    Für mich ist bewusste Verweigerung von Sex wirklich das Letzte. Allerdings können schwere atmosphärische Störungen in einer Partnerschaft durchaus dazu führen, daß die Frau keine Lust auf Sex hat.

  3. #2
    04.04.2011 11:26
    Eine Frau die das einsetzt und sich dabei nicht auch selbst bestraft liebt offenbar nicht mehr. Das ist ein reines Machtspielchen was in einer Liebevollen Beziehung nichts verloren hat,

    Für mich wäre das kein Grund zum Fremdgehen- aber ein Grund die Beziehung zu überdenken.

    Wohlgemerkt: Nur wenns bewusst als "Strafe" eingesetzt wird. Wenn Sie schlichtweg gerade keine Lust hat aus welchen Gründen auch immer gilt dies natürlich nicht. Es sei denn es wird zur Dauerunlust.

  4. #3 Gast
    04.04.2011 12:20
    Sex ist für mich das Sahnehäubchen, Voraussetzung bei mir ist eine intakte Beziehung im Vorfeld und ein liebevollen Umgang miteinander und gute Kommunikation.
    Von Verweigerung nach dem Motto - jetzt finde mal schön raus, warum ich nicht will und gib dir Mühe - halte ich nichts.
    Nach einem Streit und nicht erfolgter Aussprache z.B., hab ich (w) prinzipiell keine Lust auf Sex - aber dies sage ich meinem Partner ganz offen und mache kein Rätsel draus, da es ansonsten für die Beziehung gar nichts bringt.

    Ich (w) habe die Verweigerung von Sex und Zärtlichkeiten von den Herren der Schöpfung erlebt - und zwar ohne Ansage, warum. Solche Spielchen sind mir entschieden zu dumm.

  5. #4 Gast
    04.04.2011 14:43
    Hab ich mir auch schon überlegt, aber damit bestrafe ich mich ja selber.
    Kommt überhaupt nicht in Frage. :)

  6. #5 Gast
    04.04.2011 15:02
    klar wird sexverweigerung eingesetzt, entweder als strafe oder um forderungen durchzusetzen. tendenziell von frauen öfter als von männern, das liegt wohl in der "natur" der sache.
    @3
    was du schreibst, widerlegt die these nicht, sondern bestätigt sie: sex wird an bedingungen geknüpft, ansonsten eben verweigerung (keine lust...). für den genuß des sahnehäubchens sind voraussetzungen zu erfüllen... und wenn nicht, dann gibt s keinen sex (über den umweg der fehlenden lust).

    ich habe die erfahrung gemacht, dass in weniger puritanischen gesellschaften sex auch weniger als "beugungsmittel" eingesetzt wird, insbesondere frauen scheinen dort ihre eigene lust/sexualität per se zu haben und nicht so sehr an das erfüllen von (rahmen)bedingungen seitens des (sexual)partners zu knüpfen.

    es ist m.E. auch nicht logisch oder normal bzw. natürlich, dass meinungsverschiedenheiten oder "das vergessen des geburtstages" negativ mit der lust korrelieren. die (un)lust bzw. sexverweigerung wird verwendet, um sich durchzusetzen oder zu bestrafen. und je weniger lust (eigene sexualität) vorhanden ist, umso leichter ist dieses spiel, da frau/man dabei ja auf nichts verzichtet.

    m/44

  7. #6 Gast
    04.04.2011 17:25
    Ich glaube nicht, dass es bei Sexverweigerung nur um Durchsetzung der eigenen Interessen und um Strafe geht, obwohl es wahrscheinlich auch solche Fälle gibt. Um beim Beispiel des vergessenen Geburtstages zu bleiben: Er vergisst den Geburtstag (ok, ist kein Weltuntergang) - sie stellt die Beziehung in Frage ("ich bin ihm gleichgültig", "er interessiert sich nicht mehr für mich" etc. ) .Dass eine Frau dann wirklich keine Lust auf Sex hat (zumindest nicht mit dem vergesslichen Partner) ist nur logisch. Warum sollte sie Sex mit jemandem wollen, von dem sie denkt, dass sie ihm gleichgfültig ist. Schließlich will sie geliebt werden und Liebe bedeutet auch, dass gegenseitiges Interesse (Geburtstage, Prüfungstermine und andere wichtige Ereignisse eingeschlossen) vorhanden ist.

  8. #7 Gast
    04.04.2011 17:30
    Also, mal ganz ehrlich wenn er das x-te mal hintereinander als einziger meinen Geburtstag vergessen hat und ich noch einen dummen Spruch hören muß, von wegen ich hab halt andere Prioritäten....dann hab ich tatsächlich keine Lust mehr auf Sex.
    Allerdings hab ich ihn oft sozusagen "vorgewarnt" daß, wenn ich keine Lust mehr auf Sex habe, mit unserer Beziehung was nicht stimmt....auch da hatte er andere Prioritäten....

    Und nun habe ich die Prioritäten gewechselt, wenn man so will....

    Ansonsten ist zielgerichteter Sexentzug für mich vollkommen unverständlich, weil eine Art Manipulationsversuch, und der gehört in keine funktionierende Partnerschaft!

  9. #8 Gast
    04.04.2011 18:14
    Wie albern seid ihr hier eigentlich? Sag's ihm doch, wenn es dich so stört. Es gibt eben Menschen, die merken sich Daten von -zig (auch) unwichtigen Leuten und es gibt Menschen, die merken sich nichts. Das sollte aber der Beziehungsqualität keinen Abbruch tun.

    Wenn du ihn damit testen willst, wie sehr er sich um dich bemüht, dann ist das in Ordnung. Daran kannst du schon einiges erkennen.

    Ansonsten gilt: Niemals Sex mit unglösten Differenzen denn Sex löst keine Probleme. Erst alles aussprechen und miteinander klären. (Aber keine "Sexerpressung" daraus machen!)

  10. #9 Gast
    04.04.2011 18:53
    Sexentzug oder ganz generell Liebesentzug als "Strafe" ist vollständig inakzeptabel. Jedenfalls dann, wenn die Beziehung auf Ausschließlichkeit ausgerichtet ist.

    Dieser "Entzug" stellt ja keine partnerschaftliche Kommunikation dar. Es geht dabei ausschliesslich darum, den Anderen zu beherrschen. Das ist in einer Beziehung auf keinen Fall hinnehmbar. Ein längerer Sexentzug aus Machtgründen ist in meinen Augen eine Aufforderung zum Fremdgehen und zum Nachdenken über die Zukunft der Beziehung.

    Falls er es nicht so mit den Daten hat, erinnere ihn doch ein paar Tage vorher einfach daran! Damit kannst Du das Problem sehr pragmatisch und ohne Rechthaberei lösen.

  11. #10 Gast
    04.04.2011 21:48
    Sex "als Strafe" zu entziehen liegt auf dem gleichen Level wie "als Strafe" fremd zu gehen.

    Das wäre ungefähr das gleiche Niveau. Wenn Zwei es tatsächlich so handhaben, haben sie einander wohl verdient. Ansonsten sollte man so etwas tunlich unterlassen.

    Bei Problemen REDET man doch miteinander !

  12. 04.04.2011 22:50
    ich habe keinen Problem und habe auch sowas mit meinem Ex nie gemacht. ich fande es auch inakzeptabel und gehört einfach nicht zu einer Partnerschaft nicht mal einer nur noch "teil funktionierede" wie ich gehabt habe!.

    Ein Arbeitskollege hat seine Ex kriterisiert dass sie auf diese Weise ihn bestraft hat weil er ständig gearbeitet hat und keine Zeit für sie gehabt hat.

    und sowas kenne ich von mehrer Bekannte deswegen wollte ich wissen wie die Männer das Verhalten annehmen und ob welche auch das dran glauben und ausüben.

    schön dass es bis jetzt nur anständige dabei sind ; ))

  13. #12 Gast
    04.04.2011 23:14
    ist der Anfang vom Ende.. es sei denn das ist lustvoll und spielerisch, aber darum ging es hier ja nicht ;-)

  14. #13 Gast
    04.04.2011 23:43
    Sexentzug als Strafe? Nein, niemals! Würde bei mir nicht gehen! Dann hätte ich sofort eine andere Frau, so einfach ist das, nur die wenigsten Männer sagen das so, sie machen es einfach und ist auch richtig!

  15. #14 Gast
    05.04.2011 06:45
    Diese Bestrafung läuft ja eigentlich nicht so direkt ab.
    Auch wenn sich hier nur die Frauen melden, die nie so etwas machen würden.
    Die meissten Männer kennen das und würden auch meinen dass alle Frauen da mitspielen.

    Männer empfinden eine Ablehnung bei Zärtlichkeit als Verweigerung.
    " Sie will nicht, was habe ich nun wieder falsch gemacht"

    Sicher ist es so, dass Männer Fehler machen, unaufmerksam sein können, das falsche/ zu kleine Geschenk. Sie bemerken nicht die diskreten Hinweise der Frau. Bis hin zu den grossen Sünden.
    Diese Fehler beeinflussen die Gefühle der Frau. Die Stimmung sinkt. Damit auch die Lust auf Sex.
    Die Bestrafung erfolgt, ohne bewusste Absicht.
    Frauen und Männer haben nun mal eine unterschiedliche Sexualität und unterschidliche Bedürfnisse.
    Habe noch selten erlebt, dass ein Mann ein teures Geschenk bekommen hat und er als Reaktion erregter wird.
    Frauen können das sehr gut. Ein Schmuckstück oder teures Kleid macht geil.

  16. #15 Gast
    05.04.2011 08:23
    Es gibt auch genug Männer, die mit Sexentzug strafen, weil das die letzte Waffe ist, die sie zu meinen noch zu haben, um eine Frau wieder kleinzubekommen. Frau denkt, sie ist dann nicht mehr attraktiv genug, sie ist zu fett geworden (ist doch quatsch) und schon fängt sie an ihrem Selbstbewusstsein und ihren Qualitätiten zu zweifeln.

    Dabei ist sie beruflich taff, verdient ihr eignes Geld, ist damit finnaziell unabhängig und kann jederzeit gehen, wenn ihr in der Beziehung was nicht passt. Davor haben Männer Angst und greifen zu eine angeblichen "Frauen-Waffe", der Sexverweigerung.

    w 47

  17. #16 Gast
    05.04.2011 09:02
    @12 ja genau, der anfang vom ende. sich mit solchen besonderen tagen vor den karren spannen zu lassen ist idiotisch. wer will den so einen?

  18. #17 Gast
    05.04.2011 09:22
    #14 Das ist waschechter Humbug, ein Schmuckstück oder ein teures Kleid macht NICHT geil, mich zumindest nicht!
    Wenn ich sowas brauche, kaufe ich es mir selbst.
    Sex gegen Kleid oder dergleichen wäre gleichzusetzen mit Prostituion!

  19. #18 Gast
    05.04.2011 10:50
    Wenn ich keine Lust auf Sex habe, dann ist das eben so. Die Gründe könne äußerst vielfältig sein (Stress, Übermüdung, Probleme in der Beziehung etc.) . Was zählt ist das Ergebnis: Ich will nicht. Und zwingen lasse ich mich nicht. Lustlos mitzumachen bringt mir nichts, also lasse ich es dann ganz. Es ist bestimmt nicht meine Aufgabe im Leben, jederzeit für Sex bereit zu sein. Von meinem Partner erwarte ich Verständnis, keinen Druck. Ansonsten ist es eben keine Partnerschaft. Ich würde jedenfalls meine Partner nie sexuell unter Druck setzen. Das ist nämlich definitiv das Ende der Beziehung.

  20. 05.04.2011 11:54
    Gegenstände machen nicht geil !!! und wer sich auf sowas einlässt, hat er/sie den Sexentzug "als Gegenleistung" auch verdient!.

    was mich geil macht sind seine Blicke und streicheleinheiten, es macht mich geil wenn er mich am Rücken anfasst und anpackt, wenn er in der kleine Pause mir simst "du bist lieb", "Danke für den schönen Guten morgen ; ))"
    materielles hat hier nicht's zu suchen....und mit so einen werde ich mich selber bestrafen wenn ich unsere Liebesspiel verweigere.
    wir können reden, Vergesslichkeiten und Stress besprechen und eine goldene Mitte finden und erreichen.
    @#14 das Frau od. Mann keine Lust hat wenn gestritten wird ist normalund menschlich, die Frage war über die jenigen die Sex als Waffe ausnutzen um etwas zu erreichen oder den Partner dazu zu bringen nachzugeben.

  21. #20 Gast
    05.04.2011 16:19
    Ja, Sex wird von Frauen bewusst oder unbewusst als Waffe, oder Straffmittel eingesetzt.
    Ja, die meisten Frauen prostitionieren sich und sind nun mall williger, wenn die Kasse und die Geschenke stimmen.
    Mädels, wir lassen uns gerne verwöhnen, es macht glücklich. wenn wir glücklich sind haben wir auch mehr Lust. Haben wir mehr Lust ist der Typ spendierfreudiger.

    Das geschiet nicht in böser Absicht, aber ist ein angenehmer Nebeneffekt.
    Sicher ist das Materielle keine Bedingung. Es vereinfacht das Ganze.

    Männer wollen ja dressiert werden.

  22. #21 Gast
    07.04.2011 11:27
    Man könnte grundsätzlich fragen: Darf Strafe in der Paarbeziehung überhaupt sein? -
    Der Anspruch sollte gelten, dass niemand in einer Partnerschaft versucht, sich zum Richter über den anderen aufzuschwingen. "Herrschaftsfreie Kommunikation" (Jürgen Habermas), dies sollte zum Grundprogramm des gegenseitigen Umgangs in Partnerschaften sein. Oder meinetwegen auch biblisch: "Du sollst nicht richten!"

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