- Frage:
Sein Sohn - ein kleiner Tyrann?!Guten Abend liebes Forum. Bin in einer schönen Beziehung, paßt u wir lieben uns. Er hat zwei Söhne, Pubertätsalter. Leider ist es nun so, dass der ältere, der nur im Zweiwochenrhytmus we-weise nach Hause kommt, meinen Partner tyrannisiert, ihn erpresst mit einer Entscheidung entweder er oder ich u ich passe nicht zu ihm und zur Krönung sagte er noch: ich bring euch auseinander. Mein Partner ist total fertig. Ich kann den Jungen verstehen, dass er nicht erpicht darauf ist, wenn er grad mal alle zwei Wochen vom Internat nach Hause kommt fürs WE, noch mit mir sein will, da will er seinen Papa alleine, versteh ich total. Mein Partner wünscht aber mehr Kennenlernen mit unseren kids. Der Sohn dominiert schon immer sein Leben, er "läuft" mediz. unter "schwererziehbar", war auch schon in Kliniken etc. Er zeigt seinen Spaß, wenn er andere verletzen kann u macht seinem Vater das Leben zur Hölle. Wer hat Erfahrungen? LG w/42Antworten: -
"Kleiner" Tyrann ist ja relativ verniedlichend! Das sind massive Probleme, die du da beschreibst. Eine solche Situation ist extrem belastend für eine Beziehung und kann diese im schlimmsten Fall wirklich zerstören. Auf alle Fälle solltet ihr euch Hilfe holen, z. B. bei der örtlichen Erziehungsberatung oder einem Psychologen. Auch dein Partner sollte unbedingt an sich arbeiten, denn sein Sohn geht so weit, wie es der Papa zulässt - in dem von dir beschreibenen Fall eben zu weit (schlechtes Gewissen weil Wochenendpapa, "Abschiebung" ins Internat etc). Gerade die Tatsache, dass der Sohn deines Partners schon ein medizinischer "Fall" ist, zeigt, dass hier professioneller Handlungsbedarf besteht. Warum soll man sich keine Hilfe holen? Wenn dein Hühnerauge zwickt, gehst du schließlich auch zum Arzt. ;-)
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Mir werden Ausdauer und Engelsgeduld nachgesagt, aber an ein solches Terrain, wie du es schilderst, würde ich mich nicht heranwagen. Ich würde den Widerstand eines Kindes nicht überbewerten wollen. Wenn aber der Partner letztlich auf dessen Seite gegen mich steht, sehe ich mich in dieser Beziehung chancenlos.
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Hallo,
einerseits zeigst du Veständnis, andererseits verhält er sich wie ein Tyrann. Sorry, für solche Kinder würde ich nicht den Ersatzvater spielen wollen. Er hat Spaß daran, anderen Leid zu zu fügen. Wieso sollte man dann Liebe für ihn empfinden. Ich hoffe für dich, dass er die Kurve irgendwie noch kriegt.
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Ich bin auch in einer Patchworkfamilie, hab das so krass aber nicht erlebt. Den Schlüssel zur Besserung hast du aber selber schon gegeben: Der Bub ist schon als schwer erziehbar bekannt. Damit sollte es möglich sein, dem Vater klar zu machen, dass er sich nicht erpressen lassen darf. Klar ist es sein Sohn, und wenn der plötzlich nicht mehr käme, wäre das schlimm. Aber ihm auf die Ansage "Ich oder sie" zu antworten, "Bürscherl, es würde mit das Herz brechen, wenn ich meinen Sohn verlöre" ist zumindes einen Versuch wert. Und dazu sollte er bereit sein. Was dann passiert, werdet Ihr beiden zusammne aushalten! Ich vermute, der Sohn wird einknicken.
m/49
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Wie lange seid ihr zusammen? Wieviele Freundinnen hat der Junge schon bei seinem Vater miterleben müssen?
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Na der Bub ist ganz gewiss nicht schwererziehbar ;-)?! Er hat Spass daran, anderen die Hölle heiss zu machen? Dumm ist er also nicht! Eher ein kleiner Giftzwerg! Damit versucht er, mehr Aufmerksamkeit zu gewinnen! Er wurde in ein Internat gesteckt? Oh jeh, natürlich nur zu seinem Besten, nicht wahr? Und er sieht seine Familie nur alle zwei Wochen für ein Wochenende? Das heisst, er fühlt sich abgeschoben und ausgegrenzt. Und dann soll er an den zwei wertvollsten Tagen alle zwei Wochen seine Familie bzw. seinen Vater auch noch mit einem Fremdkörper teilen? Na von wegen...!!!
Also erstens: mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung. Der Bub soll heimkommen und das Gefühl bekommen, dass er ernst genommen wird! Keine Problempunkte ansprechen wie schlechte Noten, schlechte Lehrerkritiken etc. Persönlicher Kontakt ist wichtig, soweit er den noch an sich heran lässt! Gemeinsamkeiten suchen und anbieten, etwas zusammen zu tun. Und seien es nur Kleinigkeiten, die 5 Minuten dauern! Ein Bild zusammen aufhängen und er muss darauf achten, dass es grade hängt; gemeinsam eine Wand streichen und er bestimmt die Farbe, das Auto zusammen waschen...Nicht in seinem Freiraum einschränken, aber versuchen, zu seiner Freizeit inhaltlich beizutragen! Zweitens: kein Geld, keine Geschenke! Nur individuelle Zuwendung! Vertrauen aufbauen, aber auf keinen Fall erpressen lassen! Klare Grenzen ziehen! Und dann drittens: dem Jungen Verantwortung übertragen! Für sich und andere.
Wird ein hartes Stück Arbeit und ein langer Weg!!! Du als die "Neue" kannst bei all dem nur eine Nebenrolle ausfüllen, sein Vater muss dies hauptsächlich meistern. Was er bisher scheinbar ziemlich vernachlässigt hat...viel Glück!!!
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Liebe FS:
Ich habe (u.a. beruflich, als Lehrerin) mit solchen Jugendlichen zu tun. ADHS und andere Probleme können dahinter stecken.
Auf jeden Fall scheint so etwas sehr hartnäckig zu sein, und ich denke nicht, dass der junge Mann so schnell nachgibt mit seinem Terror. Er wird kämpfen, bis einer der Erwachsenen entnervt aufgibt.
Willst du dir das wirklich bieten lassen?
Ich würde mich fragen, ob ich wirklich die Geduld und Liebe zum Partner hätte, diese Kämpfe durchzustehen. Wenn ja, musst du dich auf viel Verschleiß gefasst machen.
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was ist mit härte und konsequenz ? Wenn er dir gegenüber rumzickt bleibt er eben am WE im Internat wenn alle übrigen heimgefahren sind. Irgendwann überlegt er es sich.
Schwer Erziehbar = Dickschädel
und einen Dickschädel kriegt nur der klein, der selbst einen noch größerenDickschädel hat, denn sonst kommt der Dickschädel durch, gewinnt Selbstbewußtsein und wird dadurch größer.
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Schwererzeihbar? Wenn ich sowas lese, denke ich automatisch daran, dass die Eltern wohl im Kleinkindalter einen Batzen Fehler gemacht haben!!!
Ich kenn den Jungen zwar nicht, aber er tut mir Leid!! Eltern sicher getrennt oder geschieden (sonst gäbe es ich ja nicht), ins Internat abgeschoben, weil es so praktisch ist. Er wird ein heftiges Liebesdefizit haben, dem du nun auch noch im Wege stehst. (Ich habe selbst Scheidungskinder und weiß wie Kinder sich während und nach einer Scheidung fühlen).
Wäre ich Du, würde ich den Vater dazu verdonnern 1 von 2 We im Monat, die der Sohn kommt, GANZ ALLEINE mit diesem zu verbringen!! Du hast den Vater doch sicher viel häufiger als er oder?
Es geht nicht immer nur um den Egoismus des Vaters, seine neue Freundin möglichst schnell an die Familie zu gewöhnen, sondern ebenfalls um die Bedürfnisse des Sohnes, die garantiert schon lange viiiel zu kurz kommen!!
Der Arme ist ja mit einem Makel (schwererziehbar) behaftet, der ihn fast zum Sonderfall macht. Sorry, aber Kinder die auffällig sind, sind das Ergebnis fehlerhaften Umgangs der Eltern mit dem Kind. Das ganze Ausmaß von Lieblosigkeit, Inkonsequenz und Nichtbeachtung zeigt sich dann eben in der Pubertät. In diesem Fall würde ich mich als Freundin immer hinter das Kind stellen und dem Vater mal gehörig den Kopf waschen, damit er aufwacht!
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Warum bloß tragen so viele Menschen ihr neues Liebesglück auf dem Rücken ihrer Kinder aus?
Der Kummer und Schmerz einer Trennung zwischen Ehepartnern ist für die beiden schon schlimm genug. Aber ein Kind wird vor vollendete Tatsachen gestellt und kann sich nicht wehren! Deren Kummer wird weitaus tiefer gehen, denn sie verlieren in jungem Alter den Halt, den sie viel mehr brauchen, als Erwachsene.
Nun wird so ein Kind, weil es mit der Situation nicht klarkommt, als schwererziehbar abgestempelt, lieber in Kliniken kaputt therapiert und ins Internat gesteckt. Allein, ohne Geschwister und Eltern, sozusagen isoliert von allem, was ihm lieb war. Mit nur etwas Empathie tut mir der Gedanke schon weh!
Nun hat Papa eine neue Freundin, die er in Sohnes Augen wieder ihm vorzieht, indem sie die wenige Zeit zu Hause ebenfalls da sein soll. Wahrscheinlich war dem Vater schon vorher immer alles wichtiger, als er.
Und da wundert er sich noch, dass der Sohn vor Eifersucht tobt??! Wäre ich sein Sohn, ich würde genauso explodieren! Der Vater hat sicher einen großen Anteil zu dieser Entwicklung beigetragen und macht seinem Sohn doch genauso das Leben zur "Hölle", indem er nur seinen eigenen Vorteil sieht und die Fehler SEINER Erziehung von anderen austherapieren bzw. fremderziehen lässt!...Der Apfel fällt nunmal nicht weit vom Stamm...
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#6 hat in vielen Punkten sehr recht, ebenso wie #9.
Ich kenne kein einziges "schwererziehbares" Kind, das eine superglückliche und zufriedene Vergangenheit hat. Vermutlich werden jetzt Aufschreie kommen, dass das Kind evtl. nur überreagiert (Scheidung ist nicht für alle Kinder hochdramatisch, läuft aber auch nicht für alle gleich ab), dass das nicht schuld der FS oder ihres Partners ist, oder Ähnliches.
Aber hier wurden schon zwei wichtige Aspekte genannt:
1. Der Junge ist im Internat. Internate für "Schwererziehbare" sind nicht immer wunderschön, und die meisten Kinder - auch, wenn ihnen der Aufenthalt dort aus pädagogischer Sicht gut tut - wünschen sich sehr, in ihre Herkunftsfamilie zurückzukönnen.
2. Er kommt alle zwei Wochen heim - und dann soll er seinen Papa auch noch teilen. Vielleicht macht er ihn ohnehin für einiges verantwortlich, vielleicht will er mehr gesehen, geliebt werden, will mehr Aufmerksamkeit.
Was hier auch schon gesagt wurde: sucht eine Beratungsstelle auf, oder sprecht mit dem Internat, ich weiß nicht, inwieweit dein Partner sich darum kümmert, liebe FS, aber die Pädagogen und Therapeuten dort haben aus nächster Nähe mit dem Jugendlichen zu tun (und sind heilfroh, wenn sich Eltern kümmern!), sie könnten euch weiterhelfen weil sie die Situation einschätzen können.
Und höre BITTE nicht auf KOmmentare wie #8, außer du willst diesen Jugendlichen komplett unglücklich machen.
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Na hoffentlich hast du keine Kinder, Nummer 8! Wenn Kinder sich so verhalten, gibt es meist Zuneigungsdefizite. Im Erwachsenenalter gibt sich das dann zwar, aber nur, wenn das Kind gelernt hat, Selbstkritik zu üben. Leider sind solche Kinder meist sowieso von Selbstkritik zerfressen - ein Wunder, wenn sich ein solches Kind im Erwachsenenalter ein gesundes Selbstvertrauen aufbauen kann!
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Ich würde als Sohn genauso reagieren, wenn sich Papa nach einiger Zeit durch dieses Verhalten weich kochen lässt. Besonders "schwer Erziehbare" brauchen feste Strukturen und unermüdliche Konsequenz. Bei so einem Vater sehe ich diesbezüglich jedoch schwarz, wenn er sich von den Gefühlsausbrüchen seines Sohnes so beeinflussen lässt. Willst du dir das weiter über dich ergehen lassen??
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FSin: Besten Dank für Eure Beiträge. Vielen Beiträgen kann ich absolut zustimmen. Ich sehe es auf jeden Fall auch so, dass der Bub die wenige Zeit m seiner Familie erstmal ALLEINE ohne neue Menschen verbringen will und ich hasse ihn deswegen nicht, nein ich verstehe ihn. Für mich ist sein Verhalten letztendlich ein Aufschrei nach Aufmerksamkeit und Liebe und Verständnis seiner Person u seiner Belange, die mein Partner so nicht sieht. Ich habe ihm auch gesagt, dass er von seinem Sohn nicht erwarten kann, dass er mit allen Situationen so locker umgehen kann, da die Trennung, dann kommt da ne neue etc. Wir als Erwachsene müssen da viel sensibler mit den Kindern umgehen. Mir tut der Bub auch leid, weil er kämpft um Angenommenwerden und der Stempel "schwererziehbar" lastet schwer auf ihm. Ich bin davon überzeugt, wenn mein Partner ihm mehr Aufmerksamkeit mit kleinen Zeit!geschenken gibt, dass dann alles besser wird. Insgesamt ist es ein schwieriges Thema, wo ganz viel Verletzungen, Ansprüche etc. aufeinanderprallen. Sicherlich haben die Eltern viel falsch gemacht, aber Eltern sein ist nicht immer einfach und Fehler machen wir alle. Am wichtigsten ist mir Respekt vor jedem, die Einsicht, dass jeder andere Bedürfnisse hat und jeder anders gestrickt ist. Die Frage ist einfach, wie geht man damit um. Ich möchte dem Bub nichts nehmen, im Gegenteil, ich wünsche mir ganz arg, dass er mit seinem Vater auf ein gutes Level kommt, das muss aber sein Vater leisten, ich kann den Vater nur dabei unterstützen, dass er nicht den Blick für seinen Sohn verliert. Mein Partner muss natürlich auch lernen, ihm Grenzen zu setzen, denn das ist auch das was er durch seine "tyrannischen" Ansagen letztendlich von seinem Vater herauskitzeln will. Mein Partner hat schon viel mit ihm mitgemacht und ist oft am Ende und tut dann alles was er will und genau das ist grottenfalsch in meinen Augen. Wieder beim Thema RESPEKT angelangt! Jeder muss lernen, den anderen zu respektieren und jeder muss aber auch Grenzen setzen. Übrigens wurde der Bub NICHT ABGESCHOBEN! Er hat in keiner Schule gutgetan und im Internat fühlt er sich integriert u fühlt sich dort wohl, bringt sich schulisch ein, was auch seine Noten zeigen, er könnte jederzeit vom Internat runter, aber er fühlt sich dort sehr wohl, hat dort Freunde und insgesamt eine positive Betreuung und das spürt u hört man auch, wenn er darüber spricht. Ich möchte mir auch kein Urteil erlauben darüber, ob mein Partner und seine Exfrau alles falsch gemacht haben - ich habe selbst Kinder und weiß zu gut, dass Erziehung nicht immer einfach ist und man selbst oft an Grenzen kommt und manchmal einfach nicht mehr kann - man liebt seine Kinder und will doch gar nichts falsch machen und macht doch einiges falsch. Vielen Dank nochmals an Euch Alle, hat mir ganz arg gut getan. Viele liebe Grüße.
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so was habe ich auch erlebt und erlebe es noch.
Wir sind nun über 2 Jahre zusammen und wohnen jetzt 6 Monate zusammen,wir haben seinen Sohn ähnlich wie bei dir zu uns genommen.Es war ein langer Kampf,wir haben klare Grenzen aufgestellt und nicht aufgegeben und Vertrauen aufgebaut.Seit wir zusammen wohnen klappt es ganz gut.Wir haben zusammen an einem Strang gezogen,aber es war trotzdem nicht einfach.Für mich war es eine Herausforderung.Nun nach harten zwei Jahren,ist vieles sehr viel besser geworden.Meine Nerven waren manchmal am Ende,aber es hat sich gelohnt,ich habe es meinen Partner zu liebe gemacht.Sein Sohn hat nun den nötigen Respekt,er weiß er kann uns vertrauen.
Es ist ein tolles Gefühl von seinem Sohn zu hören (ich hab euch lieb)dass hätte vor 1Jahr niemals gedacht.
LG
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Du, FS, scheinst der vernünftige Part zu sein. Doch leider gehören hier auch noch die Mutter sowie der Vater dazu. Solange diese beiden Personen nicht in der Lage sind, dem Kind Respekt beizubringen und konsequent zu handeln, stehst du leider auf verlorenem Posten. Denn wenn der Vater dir in den Rücken fällt, hast du doppelt geloost. Meine Freundin hat knapp 2 Jahre eine solche Beziehung durchlebt und durchlitten, am Ende trug sie einen Herzinfarkt davon, weil sie sich aufrieb zwischen allen Bedürfnissen. Du brauchst Kraft, aber diese lohnt sich nur, wenn dein Partner mit an einem Strang zieht.
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@9
ich sehe das ganz genauso wie du. toller und wichtiger beitrag !
ich finds äusserst bedenklich und dazu auch sehr traurig, das so viele menschen ganz schnell auf einem kind/jugendlichen rumhacken, schlecht über es reden, die "armen" eltern bedauert werden, aber kaum jemand hinterfragt mal, WARUM ein kind/jugendlicher so ist.
das ist nämlich fast IMMER die schuld/ das ergebniss der eltern im umgang mit ihren kindern. kein kind kommt schon schwer erziehbar oder bösartig zur welt. keines¨!
es wird so "gemacht".
eltern haben keine zeit
eltern trennen sich und gehen dabei nicht auf ihr kind ein
kind wird verspottet/zynisch behandelt, ausgelacht
es wird viel zu viel sinnlos geschumpfen/geschrien
geschlagen
ausgegrenzt
keine grenzen gesetzt
nicht liebe/sinnvoll kommuniziert
ständig rumgemotzt wegen bagatellen
eigene probleme machen liebevolles eingehen aufs kind schwer/unmöglich
oder in ein heim abgeschoben
den eltern ist solch ein lieb-und respektloses verhalten tragischerweise oftmals gar nicht bewusst. sie motzen gerne über ihre kinder, aber seltenst wird bei sich selbst geschaut !
aus diesen kindern werden dann erwachsene mit vielen mankos, welche es dann meist in beziehungen, sowei im berufsleben nicht einfach haben, oftmals gar keine glückliche partnerschaft leben können wegen diesen mankos, zudem ziehen sie "problempartner" an. wie das funktioniert , wenn beide "beziehungsgestört" sind kann man im internet und im real live täglich lesen/sehen.
mir tun alll diese kinder einfach nur leid!!
schön das die FS sich da bisssel mehr gedanken macht und krass, das sie ihrem partner beibringen muss, wie man sich adäquat um ein kind kümmert :-O
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das ein Kind lieber in einem Internat leben will als zu Hause sagt doch alles. Mir scheint da nicht viel Zuwendung, Liebe und Respekt für das Kind vorhanden zu sein. Egal wie das Kind sich auch verhällt, man selber ist der Erwachsene und muss sich stets so benehmen, wie man möchte das das Kind sich verhält. Das scheint hier aber nicht im Ansatz der Fall zu sein. Kinder brauchen Grenzen und müssen mit Konsequenz, nicht mit Strafen, lernen, wie man sich in der Gesellschaft benimmt
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Liebe FS
Ich war zwar selbst kein Internatskind, aber ich war auf einer Internatsschule, und habe so ein wenig das Internatsleben der anderen Kinder kennengelernt.
Aus meiner Sicht würde ich dir raten, dich in den Wochenenden ein wenig zurückzuziehen. Viellecht kannst du einfach etwas alleine unternehmen. Ich glaube, dass viele Internatskinder nicht so richtig wissen, wo sie zuhause sind, und dass es ihnen schwer fällt sich zuhause zu fühlen.
In der Schule (auch wenn es eine sehr gute Schule ist) sind sie nur "zu Besuch", aber wenn sie an einem WE in zwei Wochen nach Hause fahren, dann sind sie dort auch nur "zu Besuch".
Der Junge ist in der Pubertät, das heißt, er ist gerade dabei erwachsen zu werden. Er hat viele Fragen, bestimmt auch viele Dinge die er mit seinem Vater besprechen möchte.
Für ihn ist es bestimmt sehr schwierig mit dir klar zu kommen. Er muss in der Schule "kämpfen" und zuhause auch.
Ich würde sein Verhalten nicht persönlich nehmen. Ihr habt noch genug Zeit, euch kennenzulernen.
Was ist mit der Mutter des Jungen?
Ich würde dir raten, dem Jungen die Möglichkeit zu geben, dass er seine Wochenenden so verbringt, wie er es gern möchte. Dass er die Möglichkeit hat sich auszuruhen, sich Zuhause zu fühlen.
Du kannst das nächste Mal mit dem Jungen sprechen, und ihm sagen, dass du aus Rücksicht vor seinen Gefühlen und Bedürfnissen an den entsprechenden Wochenenden, alleine etwas unternehmen möchtest. Im Gegenzug soll er Rücksicht auf die Gefühle des Vaters nehmen, der dich als seine Frau ausgesucht hat.
Auch wenn der Junge am Anfang sein Verhalten nicht ändern wird, würde ich trotzdem damit weitermachen, und ihn jedesmal, wenn du dich zurückziehst, ruhig daran erinnern, wieso du dies tust.
Ihr müsst ihm deutlich machen: Das sind die Spielregeln der Erwachsenen: Ich mache dir Platz, und du machst mir Platz. Ich nehme Rücksicht auf dich, du nimmst Rücksicht auf mich. So kommt man miteinander klar.
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@FS
Buchtipp: besorgt euch Bücher von Jesper Juul, da findet ihr viele gute Denkanstöße für Eure Situation!
(empfehlenswert für alle Menschen die mit Kindern/Jugendlichen in irgendeiner Form zu tun haben!)
Alles Liebe und Gute Allen Beteiligten!
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Professionelle Hilfe und alles wird gut - vielleicht auch nur aus Sicht des Therapeuten. Der bekommt auf jeden Fall sein Honorar
Der Therapeut geht auch den Weg des geringsten Widerstandes, also eine Art Therapie, dann erklärt er Euch, wie toll der Erfolg ist, kasiert und Ende.
Wieso ist denn der Sohn wegen Erziehunbgsproblemen in med. Behandlung. Vielleicht sind einige verpfuschte Therapien mit schuld.
Andererseits ist die Pupertät noch eine (letzte) Möglichkeit, die man nicht verstreichen lassen soll.
Wieso findet es der Junge so toll, anderen Ärger zu bereiten? Ich glaube, es geht um Macht. Mancht macht geil! Und so kann er sei am besten ausübern und steigern, das ist er gewöhnt, das kann er gut, das bringt Erfolg.
Vielleicht ist das auch keine Hilfe, aber so eine Sichtweise kann den Umgang mit dem Problem erleichten, daß man sich selbst nicht so fertig macht.
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