Thema: Schwanger - und nun?
- Frage:
Schwanger - und nun?Ich bin schwanger. Eileiterschwangerschaft. Von meinem Ex. Nicht nur, dass er mich wegen einer Jüngeren verlassen hat, ich stehe mit der ganzen Geschichte alleine da. Es war SEIN Freundeskreis, meine Familie ist zu weit weg. Muss operiert werden. Er sagt "Sei froh dass du kein Kind bekommst". Ich habe keine Nerven mehr, werde mich nach der OP in eine Klinik einweisen lassen. Bitte um Rat und Aufmunterung. w-38JAntworten: -
Hallo liebe Fragestellerin,
sei froh dass Du ihn jetzt kennst.
Es ist schade das es eine Eileiterschwangerschaft ist..
Ich bin in gleicher Situation wie Du, nur das ich eine "normale" Schwangerschaft habe.
Wir hatten das Kind gemeinsam geplant und es war ein Wunschkind von uns beiden.. Als es dann geklappt hat und ich ihm die freudige Nachricht mitgeteilt habe, meinte er es passe ihm jetzt gar nicht..und hat mich auch für eine andere Frau kurze Zeit später verlassen.
Als Frau musst Du heute sehr stark sein..Du wirst drüber hinwegkommen sicherlich hast du auch ein gutes Netzwerk aus Familie und Freunden.. da musst Du Dich sicherlich nicht einweisen lassen.
Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute.
w/30
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siri
es gibt zeiten, da läuft alles schief.
die einzig gute nachricht ist, daß es, wenn man weit unten ist, eigentlich immer wieder nach oben geht.
#2 warum soll sie sich nicht einweisen lassen, verständlicherweise braucht sie eine "auszeit. psychosomatische kliniken sind viel besser als ihr ruf!
hättest du die frage richtig gelesen, hättest du auch gelesen, daß sie eben keinen freundeskreis mehr hat und daß ihre familie weit weg wohnt - mehr zuhören und weniger an die eigene situation denken!
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Liebe Fragestellerin,
das ist wirklich eine sehr doofe Situation.
Ich kann auch nur sagen, dass du froh sein kannst, dass du ihn "los bist". Wie wäre es, wenn du deine Zelte dort abbrichst und wieder in die Nähe deiner Familie ziehst? Da fühlst du dich geborgen, kannst dich ablenken und wieder zu dir finden. Du läufst keine Gefahr, ihn mit seiner neuen Flamme zu sehen usw.
Es ist schwer, dich einfach so aufzumuntern, wenn man dich nicht kennt. Wenn du meinst, dass du psychologische Unterstützung brauchst, solltest du das auch tun. Manchmal sind Freunde für ein so großes Leid einfach nicht die richtigen Gesprächspartner oder sie fühlen sich überfordert. Tu auf jeden Fall was für dich und deine Gesundheit.
Es ist verständlich, dass du keine Nerven mehr hast. Aber das musst du zulassen.. Wenn du heulen willst, dann heul dich mal richtig aus, koch dir einen Tee und mummel dich in eine Decke ein. Und morgen lacht die Sonne und du siehst vielleicht einen kleinen Lichtblick am Horizont. Es gibt für alles eine Lösung, auch für dich.
Alles Gute!
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Liebe Fragestellerin,
das ist jetzt alles ziemlich schlimm für Dich. Ich kann Dir in Deiner Situation nur raten Dich jemandem, der Dir sehr nahesteht und guttut anzuvertrauen. Versuche ruhig zu bleiben. Im Leben gibt es immer einmal wieder schier unüberwindbare Sorgen und Nöte. Halte durch! Es wird eine Zeit geben, in der Du wieder glücklich bist.
w47
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Es haut mich schon um zu lesen wie einige Typen mit ihren Partnerinnen umgehen...
Falls es sich um eine psychotherapeutische Klinik handelt suche sie sorgfältig aus.
Danach ist Sommer und die Welt wird wieder besser erscheinen.
Währe es möglich in die Nähe Deiner Familie zu ziehen ?
Und dann könnte es Zeit sein einen vernünftigen Partner zu suchen. Sicher keinen hergelaufenen Typ. Lieber z.B. in einem seriösen Internetportal. Ich drücke Dir die Daumen und wünsche alles Gute ! M 53 J
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Das ist natürlich SCH...!! Das tut mir sehr leid für Dich.
Ich als Mann finde sein Verhalten völlig inakzeptabel. Selbst wenn es zwischen Euch vorbei ist, so könnte er Dich wenigstens unterstützen und /oder mal nach der OP besuchen und einfach zeigen, dass er da ja irgendwie mitgewirkt hat.
Ich habe im Freundeskreis vor Jahren etwas ganz ähnliches erlebt: er geschäftlich im Ausland, sie daheim. Er verliebt sich neu. Sie wurde während einer Begegnng mit ihm schwanger. Als sie es bemerkte, machte er mit ihr Schluß wegen der Neuen. Sie geschockt, hat es ihm zunächst nicht gesagt. Irgendwann aber dann doch. Er zahlt zwar brav Unterhalt, will aber mit nichts was zu tun haben. War für sie eine schwierige Zeit. Heute ist das Kind acht Jahre alt und sie ist heute wieder glücklich. - Sie hat angedeutet, dass die Schwangerschaft unter SOLCHEN UMSTÄNDEN wenig erfreulich sei. - Vielleicht eine Anregung für Dich?
ich schließe mich # 1 an: jetzt weißt Du wie er wirklich ist!
Tu Dir jetzt was Gutes, denk an Dich. Fahr zu Deiner Familie, gewinne Abstand. tanke neue Kraft - eine Einweisung zieht Dich wahrscheinlich noch mehr runter. Das halte ich für keine gute Idee.
Du bist jetzt sicher an einem Tiepunkt angelangt. Dann geht es aber bald auch wieder nach oben- es ist Dein leben!
Viel Glück! Kopf hoch
m/41
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Liebe Fragestellerin! Das ist jetzt eine beschissene Lebenssituation -- verlassen worden, ungewollt schwanger und eine Op steht bevor.
Aber mal ganz ehrlich: Du kannst doch wirklich froh sein, dass Du von diesem Armleuchter kein Kind kriegen wirst. Damit hat er nun faktisch recht. Ungewollt schwanger nach einer Trennung ist so ungefähr die blödeste Situation, die passieren kann. Die OP ist zum Glück nicht so drastisch und Deine Familie wird bestimmt zu Dir stehen.
Vergiss diesen Typen und sei froh, dass Du ihn los bist.
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Oh Frederika, manchmal hast du echt keine Ahnung!
Mit 38 Jahren schwanger werden, dass Kind verlieren, schlimmer gehts kaum.
w,46
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@#8: Quatsch, ich bin auch nur ein paar Jahre jünger und möchte ganz gewiß kein Kind von einem Mann kriegen, der mich gerade verlassen hat! DAS würde ich schlimm finden. Ein ungewolltes Kind wäre für mich definitiv das größere Übel und dann noch alleine damit ansitzen? Ne, wirklich nicht! Bitte erlaube mir einfach, eine eigene Meinung zum Thema zu haben. Du hast doch auch Deine und niemand meckert mit Dir!
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@7,9 und 8, hier #6:
Danke, dass Ihr Frauen das Thema "Schwangerschaft" vertieft. Als Mann steht einem da nicht wirklich eine Beurteilung zu, weil wir bekanntlich nicht schwanger werden können.
Meine Bekannte hat sich auch ähnlich wie Du Frederika geäußert. Dürfte also keine Einzelansicht sein.
Aber ich verstehe auch Dich #8: gerade für Frauen, die auf die 40 zusteuern ist wohl eine mißlungene Schwangerschaft bitterst!
Aber was ist besser: vom Armleuchter schwanger werden oder frei werden für was neues ohne eine gewisse Bindung?
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@#10: Ne, also ich habe schon mit vielen Freundinnen darüber gesprochen und fast alle würden abtreiben, wenn sie ein ungewolltes Kind von einem Ex kriegen würden. Ungewollt in Partnerschaft kann man diskutieren, vorallem wenn man ein Kind irgendwie irgendwann gewollt hätte. Aber vom Ex? Dann alleine damit ansitzen und ständig den Armleuchter dahinter sehen und ihn vielleicht nie aus dem Leben loswerden? Niemals eine intakte Familie haben werden? Nein, das wollen in meiner Umgebung genau Null Freundinnen. Das vermeidet man doch auf Teufel komm raus.
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@11, hier # 10:
Liebe Frederika, dass habe ich doch sinngemäss versucht mit meinem letzten Satz in # 10 zu sagen.
Bitte habe Verständnis dafür, dass ich das Wort Abtreibung als Mann nicht in den Mund nehme. Das ist REINE Frauensache! Als Mann kann ich schlecht Mutterinstinkte, Gefühle, etc. einer Schwangeren nachempfinden. Als Mann zu sagen "teibe ab!" empfinde ich als Verfügung über den Körper einer Frau- das tue ich nicht!
Ganz abgesehen davon, stand bei FS eine Abtreibung gar nie zur Debatte!
Ich stimme Dir aber zu, dass der Verlust des Kindes in der Situation, in der FS steckt,sicher ein geringers Übel ist als ein Kind vom Armleuchter- wenn man eine slche Abwägung überhaupt vornehmen darf!
Jedoch stell ich mir auch vor, dass der Verlust für FS sehr schmerzlich sein muß!
Deshalb, liebe FS, auch wenn es Dir jetzt besch... geht, bald wirst Du wieder lachen können! Nur Mut!
m/41
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Liebe Fragestellerin,
ich denke, Dir ist mit dem vorangegangenen gezeter über Abtreibung nicht geholfen. Die Situation in der Du Dich befindest, also dass Du das Kind nicht haben wirst, ist nicht zu ändern und nur Du kannst das gut oder schlecht finden.
Überlege aber mal, ob Du durch die Trennung nicht in Dir Deine Selbständigkeit und DEINE Bedürfnisse erkennen kannst - z.B. Dir einen neuen Job in der Nähe Deiner Familie zu suchen, Die einen eigenen Freundeskreis aufzubauen oder Sport anzufangen - was auch immer und das, was DU eigentlich schon immer mal gerne anders machen wolltest.
Wenn Du diese Kraft (noch) nicht aufbringen kannst, dann ist es sehr gut, wenn Du Dir Hilfe besorgst - sei es in einer Klinik oder bei einem Therapeuten. Oder wie wäre es mit einem Coach, mit dem Du neue Lebenspläne für Dich aufstellen kannst?
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Glück!
w, 35
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@11 <MOD: Persönliche Angriffe entfernt. Bitte sachlich bleiben.>
Ein Kind, auch wenn es noch nicht geboren ist, wirft man nicht einfach weg, wenn es im Mutterleib verankert ist. Da haben schon so einige ihre Meinung geändert, als es so weit war.
Hast Du mal nachgedacht, wieviele "intakte Familien" nach außen nur so sind? Ich denke mal, Du würdest auch um jeden Preis für die Umwelt die Familie als intakt erscheinen lassen, um ja nicht zu zeigen, daß Du nen Fehlgriff hattest, wenn es denn so wäre.
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@#12: Ja, da sind wir uns einig. Natürlich sollte der Mann der Frau nicht "befehlen", eine Schwangerschaft abzubrechen. Natürlich ist es der Körper der Frau, über den sie entscheiden muss. Aber andererseits muss der Mann natürlich auch seine Meinung dazu sagen, z.B. ob er gerne diese Vaterschaft annehmen würde oder froh wäre, wenn nicht. Das darf ein Mann schon sagen, schließlich soll er ja auch ggf. Verantwortung tragen. Ideal ist doch, wenn beide zum dem gleichen Ergebnis kommen, also "ja, wir wollen" oder "nein, wir wollen nicht".
@#14.1: Es geht bei Eileiterschwangerschaften um frühe Embryos, nicht um Kinder. Mit solchen Ausdrücken wird das Thema nur emotionalisiert und rationale Entscheidung unterdrückt. Im Falle der Titelfrage ist das Leben der Mutter bedroht, wenn nicht operiert wird. Hier von "wegwerfen" zu sprechen, ist ein starkes Stück und emotional kalt. Auch in anderen Fällen hat die Frau die Wahl -- das ist eine große Errungenschaft unserer Zeit. Wenn Du Dich in jedem Falle für das Kind entscheiden würdest, so würde ich Dir nicht reinreden, sondern Deine Entscheidung akzeptieren und gutheißen. Dasselbe wünsche ich mir auch im umgekehrten Falle.
@#14.2: Auch eine mittelmäßige intakte Familie ist noch besser als keine Familie.
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Na, immerhin hast du EP und das Forum entdeckt!
Das ist doch schon was!
Im Forum bekommst du manch wertvollen Tipp.
Psychoklinik kann nicht schaden.
Und wenn du erst wieder auf den Beinen bist, magst du dich evtl. ein wenig unter den vielen Mitgliedern umsehen?
Und wer weiß: Nach der gerade passierten Pleite wartet evtl. schon der Richtige auf dich?
Nur nicht aufgeben!
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agathachristie
Liebe Fragestellerin: Ich kann verstehen, dass es dir nicht gut geht, aber es wird besser, wenn man das als nicht betroffene so formulieren darf. Was ich machen könnte?
Ich würde die Trauer und all die Gefühle aufschreiben, unzensiert, einfach so, ohne sie zu bewerten. Dann würde ich mir jeden Tag eine Freude gönnen, ein warmes Bad, eine Kerze anzünden, Massage, an einem schönen Ort einen Tee trinken, Lieblingsmusik hören, in die Berge fahren, einen botanischen Garten besuchen, und ich würde versuchen, etwas zu genießen, und dankbar sein für die schönen Aspekte im Leben, die gibt es doch bestimmt auch. Du bist sonst gesund, lebst in einem Land, in dem Frieden herrscht etc. und wirst wahrscheinlich einen Mann kennenlernen, der dich wirlich liebt und respektiert, du könntest deine Freundinnen besuchen, etwas unternehmen, etc. Das Leben geht weiter. Alles gute! Umarmung
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Die FS-in:
Danke für eure zahlreichen Antworten. Sachlich stimmt es schon, von ihm ein Kind - der Horror. Werde deshalb irgendwann vermutlich erleichtert sein. Nur im Moment, die Emotionen, das ist ein Problem. Die Nerven sind weg, deshalb die Idee mit der Klinik. Von heute auf morgen alles weg, vorher aufgebaut, das Luftschloss, dann niedergetrampelt.
Werde auch den Umzug in die Nähe meiner Familie durchdenken. Brauche Sicherheit - emotionale.
Vielen Dank für euer Zureden.
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Hinter der Bitternis des FS steckt aus meiner Sicht noch etwas ganz anderes: 1. er verließ sie wegen einer JÜNGEREN!!! Jetzt hat es endlich geklappt mit dem schwanger werden - immerhin ist FS schon 38 - und dann Eileiterschwangerschaft! - meine Frage: Wollte er denn auch ein Kind? Oder nur die FS?
Schön, wie ihr alle Mitleid zeigt und mitjammert - neutral betrachtet könnte es auch eine erzwungene Schwangerschaft gewesen sein, die ihn hätte halten sollen - und hoppla, nun ist die Rechnung nicht aufgegangen und die knapp 40jährige steht nun alleine da! Schlag auf mich ein, prügelt mich durchs www - Sein und Schein können manchmal auch auseinander triften!
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@#18: Liebe Fragestellerin! Vielen Dank, dass Du das klargestellt hast. Ich wünsche Dir viel Glück in der Zukunft.
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Liebe FS,
auch ich wünsche dir ganz viel Glück für die Zukunft! Viel Kraft in den nächsten schweren Wochen und Monaten! Und dass die Sonne danach wieder für dich scheint! Vielleicht auch, dass du in dieser schweren Zeit dich selbst noch besser kennenlernst, dass du wichtige Dinge für's Leben lernst, dass du letztlich gestärkt aus der Krise kommst. Dass sie im Nachhinein betrachtet eine wichtige Erfahrung für dich gewesen sein wird, und dass du aufgrund der Veränderung(en), die du durchmachst, sagen wirst: Ich wäre nicht die, die ich bin, hätte ich diese Erfahrungen nicht gemacht. Versuche, eine neue Stärke zu entwickeln! Das Glück kommt unverhofft von alleine wieder...
Liebe Grüße von w/25
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