- Frage:
Pärchen und Familien aus Freundeskreis streichen?Worum geht es eigentlich wirklich? Habe als Helfer am Wochenende eine denkwürdige Beobachtung gemacht: Viele gute alte Freunde in den ihren frühen und mittleren 40ern kamen samt Kindern aus der halben Republik zu einer Sommerparty übers Wochenende zusammen. Auf den ersten Blick ganz viel Wiedersehensfreude. Am Samstagabend (einst war es der Freitag) Anreise. Gefeiert (und getrunken) wurde bis ca. 4.30. Ab 8.00 Aufstehen, 9.00 Frühstück. Noch vor 12.00 Uhr waren alle wieder auf dem Weg zurück in ihre heimischen Körbchen. Der Ausrichter fands "toll". Ich letztlich eher irgendwie halbherzig und ein Sichvormachen alter, toller Freundschaften. Ich würde mir für die paar Stunden die Mühe der Ausrichtung nicht machen wollen. Meine These: Ziel ist die Familiengründung (Kinder und Enkel). Und mit diesen verliert alles andere an Bedeutung und wird eher halbherzig und schnell-schnell abgefrühstückt.Antworten: -
??? etwas arg wirr, deine Ausführungen. Was ist daran schlecht, sich zu treffen, zu feiern, Spaß zu haben und dann geht jeder wieder zurück in sein Leben?
Mich bereichern solche Kontakte, denn sie werden noch gelebt - man muss als Freunde nicht immer ständig zusammen glucken. Und klar, es gibt engere und weitere Freunde/Bekannte. Wo bitte ist dein Problem?
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... und die ganze Welt dreht sich (nicht mehr) um dich!
Blöd aber auch, dass du nicht mehr so im Mittelpunkt stehst wie früher. Die Menschen haben sich verändert, der Lebensinhalt ist ein anderer, die Ziele sind andere geworden. Mit alten Freunden trifft man sich um alte Geschichten aufzuwärmen. Vielleicht erschreckt es dich aber auch, dass du selber eine "alte Geschichte" geworden bist ...
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Diese Partys kenne ich. Habe irgendwann festgestellt, dass diese Zeit für mich einfach vorbei ist. Missen möchte ich es nicht, aber Kontakte zu damals pflege ich auch nicht mehr. Ich habe mich eben in meine Richtung weiter entwickelt, genauso wie alle anderen das auch machen.
Man muss nicht krampfhaft Freundschaften pflegen, wenn es einem nichts mehr bringt.
Die wirklich guten Freundschaften, die sich seit Jahren bei mir halten, haben sich irgendwie gemeinsam mit mir entwickelt - sind leider nur 2, dafür aber beste. Alles andere ist Kommen und Gehen. Ich kann Deine Sichtweise gut verstehen, dieses Pseudo "Hallihallo" ist mir auch zu blöd. Aber dann mach doch sowas in Zukunft einfach nicht mehr mit.
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Ich habe ein Problem, Deine eigentlich Frage, nämlich "Pärchen und Familien aus dem Freundeskreis zu streichen?" in Zusammenhang mit Deiner Schilderung einer offenbar gelungen Party zu bringen.....? Was hat das Eine mit em Anderen zu tun? Sich mal -samt Anhang- zu einer tollen Fête zu treffen, hat doch nichts damit zu tun, dass Du die, die eben (nicht mehr) Single sind, aus Deinem Freundeskreis streichen willst. Konntest Du nicht ertagen, dass diese es offenbar genossen haben, mal "alte Freunde" wieder zu sehen oder war es Dir peinlich, dass Du alleine dort warst?
Was verstehst Du denn unter "denkwürdiger Beobachtung", die Du gemacht hast? Was hast Du denn beobachtet? Warum warst Du als "Helfer" dort? Gehörst Du nicht zum Freundeskreis oder hat Dich der Gastgeber gebeten, ihn ein wenig zu untersützen? Was ist daran negativ, sich die Arbeit zu machen und ein solches Fest auszurichten? Okay, Du würdest es nicht tun. Das kann mehrere Gründe haben:
-Dir fehlen die Räumlichkeiten,
-Du hast nicht das nötige "Kleingeld, ein solche Feier auszurichten,
-Du bist generell zu faul, Dich für Andere zu strapapzieren,
-Dir liegt nichts an Deinen Freunden,
-Du schämst Dich, Single zu sein.
Ich finde, Du schreibst ein wenig unstrukturiert und "strubbelig". Von daher verstehe ich -ehrlich gesagt nicht- was genau Du von uns beantwortet haben möchtest.
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Ich finde es sehr spannend, alte Freunde wieder zu treffen. Interessant, wie sich jeder verändert (hat) und an Gesprächsthemen mangelt es eigentlich nicht. Wenn ich es so betrachten würde, daß man meint, alte Freundschaften wieder aufleben lassen zu müssen, nein, das geht dann nicht. Was aber nicht ausschließt, daß man wieder mehr Kontakt hat.
Jeden verschlägst halt in eine andere Richtung, räumlich und biografisch, so ist das einfach, und dann kann ich auch alten Bekannten gegenüber offen sein.
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Wir haben uns auf ,,alle zehn Jahre" verständigt, und ich habe bislang noch nicht gefehlt. Allerdings ist schon feststellbar, daß die Sache ein wenig abblättert.
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Erst mal fände ich es interessant, wenn Du uns Dein Geschlecht und Dein Alter angegeben hättest. Das finde ich immer sehr relevant, um einen FS bzw. seine Frage und die darunter liegende Intention und Motivation zu beurteilen.
Des Weiteren schließe ich mich den Fragen, die # 4 aufgelistet hat, an. Du warst also nur als Helfer da, warst also selbst nicht Teil der Feiergemeinschaft? Dann sind Deine Beobachtungen ja wirklich eher von außen gemacht. Als Helfer wirst Du Dich wahrscheinlich dann nicht näher mit den Gästen unterhalten haben (können). Das allerdings wäre wichtig, um zu erfahren, wie die Betroffenen das denn eigentlich selbst sehen.
Das, was Du schreibst, kommt mir so vor, als wärest Du Single und im Grunde genommen nicht glücklich darüber. Es wirkt auf mich so, als würdest Du die Paare eigentlich beneiden, gleichzeitig aber irgendwie die Nase rümpfen über dieses Paarleben. Das gleiche Gefühl habe ich, was die Kinder angeht. Es gibt auf der einen Seite diejenigen, die keine Kinder möchten und gut is. Aber dann gibt es auch diejenigen, die eigentlich Kinder haben wollen aber für die das - aus den verschiedensten Gründen - (noch) nicht möglich ist. Sie haben z.B. keinen passenden Partner, es ist noch nicht der richtige Zeitpunkt oder man kann sich weder ganz für noch gegen ein Kind entscheiden. Gerade solche Leute neigen meiner Erfahrung nach dazu, das Leben der anderen dann schlecht und madig zu machen, es als spießig zu beschimpfen o.Ä. Wie sieht es mit all dem bei Dir aus?
Ich finde es schön, dass überhaupt so eine Party zustande gekommen ist, wie Du sie beschreibst. Mit zunehmendem Alter wird es naturgemäß immer schwieriger viele Leute für eine Party (und das sogar mit Übernachtung) zu versammeln. Jeder hat seinen Beruf, die damit einhergehenden Verpflichtungen und Stress. Das Wochenende wird damit immer wichtiger als Relax-Insel. Gleichzeitig sind viele Leute oft wochen- und monatelang an den Wochenenden schon verplant. Hat man dann noch ein Kind oder gar mehrere, verkompliziert sich die Lage noch weiter. Freizeit mit dem Partner und den Kindern zu verbringen, wird immer wichtiger, die Zeit und die Gelegenheiten jedoch immer knapper. Gleichzeitig möchte man auch noch Freundschaften pflegen. Viele geraten da echt in Konflikte und Stress, obwohl doch Freizeit eigentlich Spaß und Entspannung bringen soll.
Von daher finde ich es total alters- und situationstypisch, dass die von Dir genannte Feier nicht ein ganzes Wochenende lang stattfand - Du schriebst, dass die Anreise erst am Samstag stattfand und nicht, wie früher, schon am Freitag. Nun, wenn man mal in diesem Alter ist und vor allem Kinder hat, hat man meistens einfach nicht die Zeit, das ganze Wochenende draufzumachen. Und vielleicht auch nicht die Lust, weil man auch noch Zeit für sich und die Familie haben will und das ganz entspannt. Eine Party, wie Du sie beschreibst, ist sehr schön aber auch in der Regel schön anstrengend. Von daher finde ich es ganz normal, dass man nur eine Nacht bleibt und am nächsten Morgen auch wieder früh den Heimweg antritt. Man ist halt keine 16 mehr, wo man alle Zeit der Welt fürs eigene Vergnügen hatte und nur für sich selbst verantwortlich war.
Auf mich wirkt Dein Posting so, als würdest Du Dich nicht damit abfinden wollen, dass Du und die anderen älter werdet und die Prioritäten sich im Allgemeinen verschieben - weg von Cliquen- und Partyleben, hin zu Partnerschafts- und Familienleben mit selteneren Freundschaftstreffen.
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Ich weiss was du meinst. Man fühlt sich etwas überflüssig und hat einfach andere Themen als die anderen und die schematisierten Dialoge öden einen an und hinterlassen das schale Gefühl von sinnlos.
Ich werde gar nicht mehr eingeladen, insofern muss ich nicht grübeln, ob ich hingehe.
Mir wird mit jedem Tag bewusster, dass ich allein bin, egal wie sehr ich mich in Kontakte reinhänge. Für Familienmenschen ist ein Single überflüssig bis anstrengend.
Ich weiss noch nicht, ob diese Einsicht mich befreit oder begrenzt.
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@8. aus dir spricht der gesammelte Frust. du wirst nicht mehr eingeladen - tja, dann wirst du dich damit abfinden müssen oder erneut beginnen, mit anderen Menschen auch kommunizieren zu wollen.
Sicherlich gibt es Menschen, mit denen man nicht wirklich seine kostbare Zeit verbringen möchte - weil sie in deinen Augen ggf. dumm, oberflächlich, oder ähnlich sind. Bei einem Heer von 25 oder mehr Personen werden aber doch mind. 1-2 dabei sein, mit denen man sich entsprechend unterhalten kann. Oder auch mal provozierende Diskussionen anzetteln - oder ist das der Grund, warum du nicht mehr eingeladen wirst, weil du so schwierig bist?!?
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Ich kann den Fragesteller sehr gut verstehen.
Seit einiger Zeit bin ich fast nur noch mit anderen Singels befreundet, ohne dass ich das eigentlich so möchte.
Freunde mit Partner und Familie haben einfach keine Zeit für mich.
Am Wochenende sowieso nicht und in der Woche müssen Termin auch lange geplant werden. Dann fühle ich mich als wäre ich die dritte Garnitur und ein unwichtiger Mensch.
Ich möchte auch niemanden einladen und mir mit der Einladung Mühe geben, der schon ganz früh und unausgeschlafen ganz schnell wieder nach Hause muss, weil meine Gesellschaft zweitklassig und nicht gut genug ist.
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Ich als Single kann dem Fragesteller teils zustimmen.Die meisten Pärchen haben nie Zeit für einen spontanen Kino-Abend wie früher. Die Wochenenden sind amgeblich über Monate hinaus verplant... Auch die Gesprächsthemen langweilen mich überwiegend, vom neuen selbstreinigenden Kaffeeautomaten über die Firmung der Tochter bis hin zum neuen Kindergarten, alles sehr weit entfernt von meinem Leben als berufstätige Single-Frau. Dennoch signalisiere ich Interesse und höre mir die Familiengeschichten an, es bereichert ja auch und man kann zufrieden ins eigene Leben zurückkehren. Was nervt ist allerdings die Selbstdarstellung vieler Paare - es gibt eben auch Singles auf dieser Welt. Ich mag auch Paare nicht, die sich nur mit anderen Paaren treffen...Oder ganz schlimm, die eifersüchtige Freundin eines guten Freundes, die jegliche Freundschaft oder Bekanntschaft mit viel Intriganz und Einfluß zunichte macht. Traurige Erfahrungen, die man so macht. Oft erlebe ich es als mitleidige Geste, wenn meine gebundenen Freundinnen sich wieder einmal Zeit für ein Mädels-Shopping mit Kaffeetrinken in der Stadt mit mir nehmen.Da darf ich dann wohl richtig "dankbar" sein. Ehrlich gesagt, auf diese Bittsteller-Position hat doch auf Dauer keiner wirklich Lust. Ich lerne lieber neue Menschen kennen und bleibe so spontan und unverplant in meiner Freizeit wie ich bin. Mein Job ist anstrengend genug.
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FS:
Danke für die Aufmerksamkeit.
Offensichtlich polarisieren die Frage und die Antworten teilen sich in genau zwei Lager:
Und möglicherweise ist es eben auch genau so:
A oder B. Und auf solchen Parties tun die Leute, als gäbe es A UND B.
Was natürlich eine Farce ist. Spontan fällt mir die Sparkassen-Werbung mit den alternden Rockern ein. ;-) Und meine Jugendzeit, in denen soooo viele am Wochenende die Revolution planten, und am Montag dann aus Angst vor entgangenem Konsum wieder brav an Werkbank oder Schreibtisch dackelten (= vielleicht ist GENAU DAS die Saat der Art von faulen Kompromissen, der auch Ehen reihenweise scheitern lässt?)
Ja, bei der Party war ich Zaungast. Habe dennoch einige interessante Menschen getroffen. Dies allerdings von meiner Seite aus zeitlich streng begrenzt, weil ich schon ahnte, dass die so was von voll mit Familie und "Pflichten" sind, dass sie - und diese Tatsache übertraf meine Annahme ! - nur unausgeschlafen und in Eile selbt mit ihren langjährigen Freunden frühstücken vermögen...
Was ja auch völlig o.k. ist! Nur: Dann tut doch bitte nicht so.... ;-)
Was mich an das nie vergessene Zitat einer Bekannten erinnert: "Nicht die Ausnahme (der Urlaub...), der ALLTAG ist ENTSCHEIDEND".... ;-)
Ich bin mir gar nicht so sicher, ob ich mich ob ich mich nun bedauern oder bewundern soll?! ;-)
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an #9 Nein, nicht Frust, Realitätssinn, ich sehe wie es ist und entscheide mich dann. Ich habe meine Antwort knapp formuliert, weil lange Texte hier einfach anstrengend zu lesen sind. Daher fehlt jetzt natürlich die Abstufung meiner Ansicht.
Und nein, ich bin nicht schwierig, ich werde von Familien zum Urlaub eingeladen. Und ja ich gehe auf andere zu, bin weder zu leise noch zu laut, und kann viele Themen einbringen.
Trotzdem beobachte ich, dass es für Paare leichter ist sich mit Paaren zu treffen unabhängig von der gemeinsamen Geschichte einer Freundschaft.
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Ich kann dir etwas Nachfühlen,die Kontakte und Treffen sind für dich einfach zu kurz und oberflächlich.Familien und Pärchen,richten ihr Leben einfach anders aus---als die Singles---oft geben Frauen ihre Freundschaften und Männer ihre Eigenständigkeit auf.Das Ende vom "Lied" Paare isolieren sich dann immer mehr von der Umwelt(bis auf lockere Bekanntschaften),bis es in der Beziehung "knallt" und siehe da wird sich wieder erinnert---an die alten.......Freunde.Ich halte Kontakt,vergesse aber dabei nicht neue hinzu zu bekommen-----ich lebe mein Leben----somit beamt sich jeder selbst heraus aus dem Freundeskreis------auch ich---oder man pflegt sie----beruht aber bei mir nur auf Gegenseitigkeit!
Halte Kontakt zu deinen wahren Freunden,streiche die Anderen,suche dir Neue die es verdienen und paß auf das du nicht als seelische "Müllkippe" von Gescheiterten ausgenutzt wirst!
Viel Glück
m48
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Was verlangst Du denn von den Anderen?
Du beklagst Dich über den Sinn dieser Veranstaltung? Organisierst Du die Party mit?
Ist für Dich alles ok, wenn das Treffen wieder Freitags beginnen würde?
Ich finde Du hast eine sehr begrenzt denkende Einstellung zu diesen "Wiedersehensfeiern"
Du hast eine bestimmte Vorstellung wie die Menschen (ich nenne sie mal bewusst nicht FREUNDE) zu sein haben.
Der Sinn der Veranstalltung ist es, alle auf einen Haufen zu SEHEN. Da man sich länger nicht gesehen hat, ist es doch verständlich, das man erstmal einen Smalltalk beginnt. Dabei redet man über die alten Zeiten. Wenn nun aber der ganze Anhang, also Partner und Kinder dabei hat ist doch klar, das die viele Dinge ja gar nicht wissen. Es ist wie eine Brücke bauen zwischen der "alten" Zeit und der "neuen" Zeit. Jetzt eine weitere Frage von mir: Bist Du Single?
Ich gehe mal davon aus, dass Du einer bist (Du kannst mich bitte korrigieren- dann würde ich natürlich anders argumentieren:-), Eine Annahme!
Wenn Du mit Partner und/oder Kinder zu so einer Party gehst, hört ja Dein "neues" Leben ja nicht schlagartig auf. Man ist bemüht es auch weiterhin seiner Familie "Recht" zu machen.
Der Sinn dieser Treffen wäre für mich: ich schau mich um wer alles so gekommen ist. Versuche ein Thema aus der Vergangenheit wieder rauszuholen, darüber zu lachen und einen Bogen hin zum neuen Leben zu spannen. Das wird nicht bei jedem Gesprächspartner gelingen. Wenn aber doch, dann könnte man an die alte Freundschaft anknüpfen und sie wiederbeleben.
Wenn Du also mit der Einstellung dorthin gehst: "das sind alle meine FEUNDE von damals und keiner ist mehr so wie damals" dann bist Du sehr oberflächlich in Deiner Erwartungshaltung (ich möchte nicht damit ausdrücken, Du seist generell oberflächlich). Ich denke mit der Einstellung: mal sehen wer gekommen ist und was sich so an Themen ergibt....reicht doch erstmal, oder?
Ich bin halt sehr genau, wann ich das Wort FREUNDE benutze. Jeder hat eben eine andere Vorstellung davon, was dieses Wort bedeutet.
w37
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Auch ich verstehe den FS.
Diese Treffen sind sehr oberflächlich. Und ja, Familien haben andere Prioritäten, genau genommen nehmen sie diese wahr und sind gefrustet, dass nichts anderes mehr passiert, dann die Trennungen und hier treffen dann wieder viele zusammen, die zum Teil vorher auf der anderen Seite des Zaunes standen.
Es sind nicht die anderen Ziele in den Familien, es sind die Verpflichtungen, die keine Zeit mehr für ein anderes Leben lassen. Wenn es so viel schöner, besser und erstrebenswerter wäre, wären die Paare ja alle glücklich und die Trennungen würden ausbleiben.
Fazit, egal auf welcher Seite man steht, so richtig glücklich ist kaum einer aber mir ist aufgefallen, dass er immer mehr Menschen betonen, wie gut es ihnen doch geht. Schaue ich genauer hin, gehts denen genauso beschissen, wie ich mich fühle. Eine riesen große Showworld!
Je mehr man sich mit Verpflichtungen zumüllt, umso weniger Zeit bleibt über den ganzen Frust nachzudenken, umso glücklicher scheinen diese Menschen zu sein. Also ist ein Wegschauen, Verdrängen wahrscheinlich der richtige Weg, um zufriedener zu sein. Aber das ist halt nicht jedem gegeben, derartig zu verdrängen und die Wahrheit nicht sehen zu wollen.
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@16
Das mit dem "Zumüllen" hat mir sogar ein Hausarzt anlässlich der jüngsten Vorsorge empfohlen: "Sie sollten soviel um die Ohren haben, dass Sie nicht zum Nachdenken kommen!"
Naja:
In "flow" sein, ist sicher sinnvoll. Aber deswegen gleich "zumüllen" mit Verpflichtungen? Wenn ich den aus Renditeerwägungen (letztlich Habgier) erwachsenen und als "normal" geltenden Effizienz- und Mobilitätswahn in der Arbeitswelt so miterlebe, erspähe ich tatsächlich wenig Spielraum.
Im Grunde müssten die Menschen für andere Rahmenbedingungen (z.B. Arbeitszeitverkürzung bei Produktivitätssteigerung) eintreten. Da steht ihnen allerdings ihre Angst vor Einkommensverlusten und Konsumverzicht (also letztlich ebenfalls Habgier) im Wege.
Und so eilen sie, sich selbst (vergeblich) einzureden versuchend, alles wäre supi, durch ihr kostbares Leben und an wirklichen Begegnungen in Muße meistens vorbei.
Da kann man als Einzelner - auf beiden Seiten des Zaunes - wohl nicht viel machen, außer, sich auf sich selbst zu besinnen und sein eigenes Leben diesem Irrsinn möglichst weitgehend zu entziehen?
Zweifellos ein einsamer, aber wahrhaftiger Weg. "Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar." ;-)
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Ich gehe am ehesten mit #2:
Menschen verändern sich und Kinder / Familie verschlingen soviel Aufmerksamkeit und Zeit, dass Parties eben eigentlich eher Stress sind. Das ist eben so und man darf niemandem einen Vorwurf daraus machen!
Ich finde es toll, wenn so viele Familien trotz des Aufwands zusammengekommen sind, um sich mal wieder zu sehen. Aber es ist völlig normal, dass die alten Beziehungen abflauen, wenn man sie in der Zwischenzeit nicht gepflegt hat und sich anders entwickelt hat.
Kinder/Familie nehmen nunmal einen Hauptplatz im Leben der Eltern ein, sind zuweilen sehr anstrengend und lassen nicht viel Spielraum zum Bespaßen von alten Bekannten. Die Last der Versorgungsverantwortung lässt einen Kompromisse eingehen und die eigene "Entfaltung" fälllt damit oft unter den Tisch zugunsten der Sichheit. Das ist nicht unbedingt mit Schwäche gleichzusetzen, sondern hat mit Verantwortung zu tun.
Trefft Euch in ein paar Jahren - wenn die Kinder größer sind - vielleicht nochmal, dann mag schon vieles wieder anders aussehen.
Vor allem: Finde Deine eigene Mitte und Deinen Lebenszweck, so dass Du mehr Verständnis für andere entwickeln kannst und nicht so hohe Erwartungen hegst.
Alles Gute!
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Das war eine wunderbare Party, alle haben sich die Mühe gamacht, anzureisen, der Gastgeber hat sich die Mühe gemacht, die Party zu organisieren.
Wenn eine Grillparty bis früh um 4 Uhr dauert, ist sie mega gelungen. Die Leute haben sich nach 5 Stunden Schlaf um 9 Uhr zum Frühstück getroffen und sind dann wieder ein paar Stunden nach Hause gefahren. Mit Kindern und Übernachtungsgepäck.
Klingt bewundernswert für mich.
Lieber / liebe FS. veranstalte doch mal bitte eine Grillparty für Singles. Du wirst sehen, dass die Hälfte absagt, die paar Leute, die kommen, bleiben nur bis Mitternacht, weil sie noch sehen wollen, wie toll der neue Club in der Stadt ist. Falls der harte Kern bis 3 Uhr durchhält, ist er frühestens um 12 Uhr ansprechbar und von gemeinsamem Frühstück kann keine Rede sein. Da sind dann ein paar verkaterte Gestalten, die nach Hause müssen oder noch Termine haben.
Offensichtlich hatte der Gastbeger nicht für Flirtpartner für Dich gesorgt. So hattest Du keine Chance, jemanden kennenzulernen, der als Partner in Frage kommt?
Vermutlich ist das der Grund, dass Du kein Interesse mehr hast und ziemlich enttäuscht bis? Wie lange dauert denn eine Silvesterparty?
Die meisten Familien müssen am Samstag Wäsche waschen, einkaufen und andere Dinge erledigen. Das wäre alles liegen geblieben, wenn sie schon am Freitag angereist wären. Kinder brauchen mal einen Samstagmorgen für sich alleine, es war völlig ok so.
Wenn Du eigene Kinder hättest, könntest Du das nachvollziehen.
Du warst als Helfer / Helferin auf der Party.
Alle anderen waren begeistert, Du nicht. Falscher Job für Dich.
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Die Pärchen und Familien im Freundeskreis werden deine besten Kontakte sein, wenn du selber mal einen Partner und Familie hast - die Singels werden sich dann von dir abwenden, weil sie dein Glück nicht ertragen können und deine Themen rund um Kinder und Familie (noch) nicht die ihren sind.
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