- Frage:
Meine Partnerin hält im Zweifelsfall zu ihren Freunden.OK?Im Verlaufe eines Dinners gesterrn abend baten mich (38 NR) meine Partnerin (32), ihre Freundin und deren neuer Partner, mit in den Raucherbereich zu kommen, damit sie dort Rauchen können (nicht während des Essens). Ich kam dieser Bitte 2 x nach. Der Raucherber. war schlecht gelüftet und so stark vernebelt, dass selbst der Freundin die Augen tränten. Ich fühlte mich dort schlecht. Der dritten Bitte (k.vor der vereinb.Uhrzeit, nach Hause zu fahren) kam ich daher nicht nach und lehnte ab. Die Freundin un deren Freund gingen trotzdem und meine Partnerin folgte Ihnen (nach kurzem Zögern) Ich blieb allein zurück. Hinterher machte mir meine Freundin Vorwürfe, dass ich mich extrem unhöflich verhalten habe und sie sehr böse auf mich sei. Ich meinerseits glaube nun, dass meine Partnerion nicht zu mir hält. Wer hat recht?Antworten: -
Deine Partnerin ist eine blöde Kuh, wenn ich das mal ganz volksnah formulieren darf.
Erstens müssen Raucher damit leben, dass Nichtraucher sie nicht in ein verqualmtes Zimmer begleiten. Sie soltlen fairerweise, so sie denn Anstand und Benimm haben, niocht einmal darum bitte oder es nahelegen, sondern einfach selbst kurz rauchen gehen und so schnell wie möglich zurückkommen -- wenn sie schon so süchtig sind, dass sie nicht einmal einen Abend mit Nichtrauchern verbringen können, ohne darauf zu verzichten.
Zweitens ist es absolut unmöglich von Deiner Freundin, Dich alleine am Tisch zurückzulassen. Das geht absolut gar nicht und ist unfassbar unhöflich und unpartnerschaftlich. Liebt sie Dich denn überhaupt? Habt Ihr ein Wir-Gefühl entwickelt? Wieviel Benimm hat sie sonst?
Mein Rat:
1. Mach ihr klar, dass ihr beide Nichtraucher seid und keine Raucher begleiten müsst.
2. Mach ihr klar, dass ihr zukünftig zusammen bleiben werdet.
3. Mach ihr klar, dass sie es ist, die sich beschissen benommen hat, und nicht Du.
Mit 38 und 32 sollte man genug Benimm und Anstand haben, um seinen Partner nicht wegen Rauchern, die während eines gemeinsamen Dinners ihrer Sucht frönen müssen, alleine zu lassen.
Deine Partnerin ist echt seltsam drauf. Sprecht mal ganz grundsätzlich über Eure Partnerschaft.
Und als letzten Tipp: Was für Idioten und Proleten habt Ihr bloß als Freunde, dass die nicht einmal ein Dinner lang auf Rauchen verzichten können? So süchtig ist niemand. Immerhin schlafen sie ja auch acht Stunden, ohne zwischendurch aufzustehen und zu qualmen.
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FS zu #1 Meine Partnerin raucht auch, sie ,sowie auch ihre Freundin auch, rauchen etwa 3/4 - 1 Schachtel am Tag. Sie hat also jeweils mitgeraucht. Ändert das Was ?
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@#2: Es ändert insofern was, als dass ich nicht verstehen kann, dass Du als Nichtraucher mit ihr zusammen bist.
Wer Raucherinnen küsst, leckt auch Aschenbecher aus.
So oder so sollte man als Paar zusammen bleiben und nicht seinen Partner alleine sitzen lassen. Das ist so oder so ungehörig. Ungehörig ist auch, während eines Dinners zu rauchen.
Aber nun gut, wenn Du in so eine Raucherclique hineingeraten bist... dann musst Du da vielleicht einfach durch. Darf sie denn in Eurer Wohnung rauchen? Im Auto? Wie arrangiert Ihr Euch?
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Wieso kann ein Nichtraucher nicht mit einem Raucher zusammen sein?
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Mit Verlaub ... deine Partnerin spinnt, tickt nicht ganz richtig!
Sie hatte aber schon mitbekommen, dass du von ihren drei Bitten, als Nichtraucher in den Raucherbereich mitzukommen, zwei erfüllt hattest?
War beim 3. Mal ihr Hirn und somit ihre Wahrnehmung durch den Rauch vernebelt?
Was sollst du mehr tun?
Hättest ja auch alle Male sitzen bleiben können.
Hätte sie dann eine 'Szene' vor Ort hingelegt?
Eine Bitte an dich: Bei aller bzw. aus lauter Liebe ... NICHT ihr 'Hund' werden.
Meine damit: Dackle ihr nicht widerspruchslos nach und mache alles, was sie wünscht.
Bitte bitte nicht!
Ich finde, du hast als Nichtraucher ein ganzes Maß an Toleranz gezeigt und bist zwei Mal mitgegangen. Und im Raucherbereich haben sicherlich noch weitere Personen neben deiner Freundin, deren Freundin und Freund geraucht. Da bin ich ziemlich sicher.
Ich bin NR und habe mich auch schon mit in den Raucherbereich gesetzt.
Dort leidet ein NR Höllenqualen; man wird rundherum vollgequalmt, die Augen tränen (noch tagelang) und man stinkt danach - nicht nur die Kleidung, Haare, nein, selbst aus den Poren.
Mein Umfeld schätzt das dann aber sehr. Sie wissen, das ist ein sehr großes Zugeständnis meinerseits und dass das nur ausnahmehalber, ganz selten passiert. Nur bei außergewöhnlich-besonderen Anlässen.
Sollte sie mal auch ... dein Verhalten schätzen!!!
Seid ihr schon lange zusammen?
Verhält sie sich immer so? Wenn du nicht alles so machst, wie sie's gerne sähe?
Ich hoffe nicht. Aber ich ahne Schlimmes.
Zur Liebe gehört Toleranz - gegenseitig - und ein respektvoller Umgang (Das beziehe ich auf ihre Zurechtweisung deiner Person.).
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FS zu #3
Du hast nicht unrecht. Ich hatte das in ihrem EP hier übersehen, (oder sie hatte es geändert)
Nein, sie darf nicht in meiner Wohnung rauchen , nicht im Auto, auch sonst nicht in meiner Gegenwart.
Aber es stört mich trotzdem ...viel mehr als nur ein bischen....
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Komm schieß Deine Partnerin ab - nicht weil Du Dich angeblich unhöflihc verhalten hast sondern weil sie raucht. Wenn ich mir ansehe, was für einen Ärger meine Mutter und ich lebenslang mit meinem rauchenden Vater hat - bei mir jedenfalls steht eine NRin auf der Wunschliste.
Und wenn Du Kinder willst - sorry, Du willst doch ein gesundes Kind und keines, das infolge von Raucherei Mißbildungen hat. Mach gar nicht erst den Versuch, von Deiner Rauchenden Freundin es auch nur zu verlangen, daß sie aufhört, weil Raucher so schnell wieder anfangen wie sie aufgehört haben.
Schieß sie ab für die Qualmerei, weil das was sie sich einbildet ist die Arroganz pur. Du tolerierst ja schon, daß das Weib überhaupt raucht, ich wäre da völlig intolerant. Und die Toleranz, die Dir eh schon Nerven - und wie beim Alleinsein am Abend wie geschehen - kostet, nutzt sie auch noch schamlos aus ...
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Die drei Raucher haben sich extrem unhöflich benommen. Wenn man rauchen muss, geht man diskret und alleine kurz raus, nimmt seine paar Züge damit die Sucht gestillt ist und kehrt nach kürzester Zeit wieder zurück. Dein Beispiel ist ja wie nur gemeinsam auf die Toilette gehen o.ä. ... unhöflich und kindisch.
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@#6: Ich glaube, eine Raucherin passt nicht zu Dir, und schon gar nicht so eine unhöfliche und abgebrühte. Ich werde nie verstehen können, wie es Nichtraucher mit Rauchern als Partner aushalten.
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Ich vertrage Zigarettenrauch einfach nicht und deshalb kann ich gut verstehen, dass du das schließlich abgelehnt hast... hätte ich schon beim ersten mal getan. Dass deine Freundin trotzdem mitgegangen ist, finde ich dir gegenüber absolut nicht in Ordnung. Gerade wenn man zu viert ist, ist es doch absolut kein Problem, wenn sich zwei mal eben in den Raucherbereich absetzen und die andern beiden solange im NR-Bereich bleiben. Wo ist da bitte die Unhöflichkeit, die deine Freundin dir vorwirft? Ich finde es überaus unhöflich, dass sie dich in dieser Konstellation allein hat sitzen lassen und sich dem an deren Paar angeschlossen hat. Die hatten zu zweit doch eh Gesellschaft, ich bezweifle, dass die ohne deine Freundin und dich nicht mehr zurück gefunden hätten o.ä.
Also, du brauchst dir absolut keine Vorwürfe zu machen und das würde ich deiner Freundin gegenüber auch klarstellen. Im Gegenteil sollte sie sich mal Gedanken machen, wie du dich wohl gefühlt hast, als sie dich allein gelassen hatten und statt dessen die andern beiden begleitet hat, die aber ja nun auch ohne sie nicht allein gewesen wären.
Auch wenn deine Freundin mitgeraucht hat (es geht aus deiner Frage nicht hervor, ob sie raucht oder nicht), kann man es so handhaben, dass sich immer nur zwei zum Rauchen absetzen. Aber als Nichtraucher in den Raucherbereich genötigt zu werden, finde ich absolut unhöflich und unsensibel. Es gibt sicher Leute, denen das nichts ausmacht, aber vielen eben sehr wohl und darauf sollte man Rücksicht nehmen.
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Ich glaube, die Rauchsituation ist nur ein Symptom eines viel tieferliegenden Problems. Nach deinen Schilderungen macht deine Freundin einen extrem dominanten Eindruck auf mich. Du dagegen gehst weit über die Grenze üblicher Kompromissbereitschaft in Beziehungen hinaus, was ihr natürlich sehr entgegenkommt. Weigerst du dich, bekommst du Vorwürfe zu hören.
Auf dieser Basis kann man eigentlich keine Beziehung führen. Selbst wenn es ihr nur an Höflichkeit mangeln würde, so müsstest du ihr eigentlich so wichtig sein, dass sie im Moment deiner Weigerung innehält und sich fragt, warum du nicht mitkommen willst. Dein Wunsch mus ihr einfach wichtig genug sein. Ist er das nicht, dann stimmt ihre Gefühlsseite einfach nicht.
Diese Streitsituation offenbart leider nichts Gutes für eure Beziehung. Auch wenn es für euch beide unangenehm ist, hier muss ein ganz grundlegendes Gespräch her, indem unbedingt Tacheles geredet werden muss. Ich hoffe für euch, dass ihr noch die Wende schafft.
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@#3
Ich rauche, mein Partner seit über 2 Jahren nicht mehr.
Er liebt mich trotzdem ...... und ich rauche nur noch draußen (im Haus nicht, obwohl er nichts dagegen hat).
Es gibt 100erte Beispiele, wo es gerade passt oder nicht, manchmal sind Räucherbuden (mein Bruder, seit ca. 10 Jahren) einfach gemütlicher!
Ich habe keinen Nichtraucher hier gesucht, aber einen gefunden (er hat mich gefunden) .... seit 2 Jahren.
Wenn der Qualmgeschmack Dir nicht liegt ......... tja, .... dann lass das Mädel sausen.
Kannst Du sie bekehren? Blödsinn, mir wäre in Deinem Falle auch die Freunde mehr wert!
Ihr seid nicht kompatibel!!
So schwer zu verstehen ist das gar nicht!!
46,w
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Wenn das ausartet, solltest du einen Anwalt nach dem Recht fragen...
Aber mal im Ernst: Wenn dir das zu viel ist, liegt deine Freundin total verkehrt und muss deine Entscheidung akzeptieren. Keep cool! Du hast alles richtig gemacht! ;-)
Und den Knigge bzw. die Anstandsregeln muss man da nicht in Frage stellen, denn diese sind wohl deiner Freundin unbekannt. Vor allem, wenn ihr die Freunde mit ihrem Laster wichtiger sind.
Hast dann aber auch hoffentlich nicht den armen zurückgelassenen Freund gemimt, oder?
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Da mein Lebensgefährte über's Wochenende nach Hamburg fahren musste, habe ich (w/61) die Gelegenheit genutzt, mal wieder mit einer Freundin essen zu gehen. Ich bin NR, sie ist Raucherin. Für mich war es selbstverständlich, dass ich einen Tisch im Raucherteil des Lokas reserviert habe, weil ich weiß, dass sie nach dem Essen, wenn es zum gemütlichen Klönen beim Bierchen übergeht, gerne raucht.
Ich stamme noch aus einer Generation, in der (fast) alle Erwachsenen rauchten, in der Wettstreite im Rauchen ausgetragen wurden usw. Vielleicht kommt daher meine Toleranz gegenüber den Rauchern oder sie steigt mit zunehmendem Alter. Ich weiß ich es nicht, denke aber, dass viele andere Geruchsentwicklungen und -dampfe oder auch Lärmpegel sicherlich genau so ungesund sind, wenn nicht, sogar schlimmer.
Insofern meine ich, wenn ich mal alle paar Wochen Qualm mitkriege, bringt er mich nicht um und wir hatten einen total unterhaltsamen Abend!
Lieber Fragesteller, Du wirst von Nichtrauchern Zustimmung auf Dein Verhalten bekmmen, von Rauchern sicherlich eher Unverständnis ernten. Denn ich bin vermutlich in Sachen Toleranz die ganz große Ausnahme, wenn ich das hier lese.......
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Hallo Fs, ich stimme im Groben den Meinungen in #5 und #10 zu. Ich würde aber noch das folgende Hinzufügen: Viele Menschen glauben, dass eine Partnerschaft daraus besteht, dass es nur noch eine gemeinsame Meinung, gemeinsame Bedürfnisse und gemeinsame Interessen gibt (vorzugsweise natürlich die eigenen..)
Also mit anderen Worten sie glauben, dass man zu einer "Person" verschmelzt (stark vereinfacht). Parternschaft besteht nun aber daraus die Gemeinsamkeiten zu pflegen (bzw. zu entwickeln) und (!!) jedem seine Freiräume zu lassen bzw. die unterschiedliichen Interessen und Bedürfnisse des Anderen zu kennen und zu akzeptieren.
Als Süchtige hat Deine Partnerin mit dem anderen Beiden mitgehen dürfen und Dich für eine kurze Zeit (max. 5 Minuten) auch alleine lassen dürfen. Sie muss dann aber wissen, dass sie Dir was zumutet (was aus meiner Sicht aber auch zumutbar ist - in dem engen zeitlichen Rahmen).
Sie hätte sich - auch für die kurze Zeit - dann auch entsprechend verabschieden dürfen bzw. müssen: "Schade, dass Du nicht mitkommst, aber ich verstehe Dich. Danke, dass Du so ein tolleranter Nichtraucher bist."
Aus den wenigen Informationen würde ich auch vermuten, dass sie zur Dominanz neigt und zusätzlich kein Einfühlungsvermögen hat. Dem Rat von #5 würde ich mit Nachdruck unterstützen: "Sei nicht der Dackel!" Ich spreche aus Erfahrung!!
Ich selber bin ein sehr kompromissbereiter Mensch. Es ist mir erst später aufgefallen, wie egoistisch meine EX war. Es war bei ihr auch eine Kombination aus Dominanz und mangelnden Einfühlungsvermögen in den Partner. Im Gegensatz dazu war sie im Freundeskreis immer sehr kompromissbereit. Aber Partnerschaft ist halt was anderes.
<MOD: Bitte nicht übermäßig gliedern, sinnvolle Absätze einfügen (jetzt nachbearbeitet).>
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Hallo FS, Deine Freundin ist das klassische Beispiel für eine intolerante und ignorante Raucherin. Ich könnte mit so jemandem nicht zusammen leben. Nicht einen Tag lang...
Zitat von Frederika: "Wer Raucherinnen küsst, leckt auch Aschenbecher aus." Drastisch formuliert, aber zumindest was meine Person angeht korrekt! Würde es vielleicht in "Wer als Nichtraucher Raucherinnen küsst, leckt auch Aschenbecher aus." umändern.
m38
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Ich selbst bin Gelegenheitsraucherin. Das heißt, ich rauche auf einer Party schon mal ein, zwei Zigaretten mit. Auch, als man früher noch in Kneipen rauchen durfte, habe ich manchmal eine mitgeraucht wenn Raucher geraucht haben. Genauso gut kann ich monatelang nicht rauchen, ohne, dass mir das auffallen würde. Seit es in den Kneipen verboten ist zu rauchen, haben auch die Gelegenheiten zum Gelegenheitsrauchen stark abgenommen. Alles in allem würde ich mich daher zu den Nichtrauchern zählen, zumal ich jetzt auch schon seit 8 Monaten nicht mal mehr gelegenheitsmäßig geraucht habe. Das nur als Einordnung..
Ich fnde das Verhalten der Freundin des FS unmöglich. Toleranz auf beiden Seiten würde in diesem Fall meiner Meinung nach heißen, dass der FS seine Freundin und die übrigen Anwesenden für eine Raucherpause ziehen lässt und eben die 5 Minuten alleine zurückbleibt ohne sich zu beschweren. (Was er ja - nachdem er sogar 2 Mal mitgegangen war, beim dritten Mal auch ohne Murren getan hat.) Andererseits sollten sich die Raucher eben auch bewußt sein, dass es ziemlich doof sein kann, alleine in einem Restaurant rumzusitzen. Sie sollten deshalb sowohl die Anzahl wie auch die Länge ihrer Rauchaufenthalte so stark begrenzen, wie es ihre Sucht / Gewohnheit zulässt. Wenn überhaupt jemand hier Grund gehabt hätte, leicht eingeschnappt zu sein, so wäre es meines Erachtens der FS. Man kann einem Nichtraucher doch nicht vorwerfen, dass er nicht mit in einen Raucherraum gehen will! Und schon gar nicht dann, wenn er das bereits vorher 2 Mal getan hat! Sehr intolerant und unsensibel hat sich die Freundin meines Erachtens verhalten.
Und genau da sehe ich das Problem. Das Problem, das sich hier gezeigt hat, scheint eher symptomatisch für weitere Felder zu sein, in denen es aller Wahrscheinlichkeit haken wird. Kann mir zumindest bei einem solchen Verhalten nicht vorstellen, dass die Freundin des FS ansonsten sensibel, kompromissbereit, partnerschaftlich und nicht zu dominant ist. Wäre sehr interessant wenn uns der FS darüber mehr verraten würde.
Das, was Frederika über das Aschenbecher-Auslecken sagt, sagen ja viele Nichtraucher als Argument gegen eine Beziehung zu Rauchern. Ich selbst sehe das nicht so krass. Habe bisher allerdings nur Nichtraucher oder Gelegenheitsraucher geküßt. Und bei Gelegenheitsrauchern fand ich es nie schlimm, sie zu küssen. Da ist ja auch nicht der ganze Körper, die ganze Kleidung so verraucht wie bei einem wirklichen Raucher, der seit ewig und 3 Tagen raucht. Biergeschmack im Mund des Kußpartners finde ich dagegen sehr viel abtörnender. Ich nehme aber an, dass mich auf Dauer ein Raucher als Partner auch stören würde. Kenne aber mehrere Ehen, die schon sehr lange Bestand haben und glücklich sind von Raucher und Nichtraucher. Der nichtrauchende Partner wünscht sich zwar meist, dass der andere aufhört aber das muss einer glücklichen Beziehung nicht entgegenstehen...
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