- Frage:
Mein Partner ist pornosüchtig, wie damit umgehen?Ich liebe ihn, wir planen eine Zukunft aber er kann nicht adäquat mit Problemen umgehen...wir waren paar mal deswegen getrennt, er hörte auf und wir kamen zusammen aber es ist ein Teufelskreis! Es macht mich fertig von ihm angelogen zu werden, es macht mich fertig das er das braucht. Eine Therapie lehnt er ab. Was soll ich tun?Antworten: -
Du bist einfersüchtig auf Pornos? Guck mit ihm zusammen und spiel die Szenen mit ihm nach.
Ich gucke mir manchmal auch sowas an, aber die Handlung langweilt mich. Nun hat meine Freundin zugegeben, dass sie sich auch welche ansieht. Das fand ich cool. Seitdem ist unser Sex eher besser und einfühlsamer geworden, weil wir eben keinen Porno mehr nachspielen wollen. Da musst man erstmal gemeinsam durch.
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Du bist kontrolliert ....er ist einfach geil...und zwar ständig...darfs aber nicht zeigen weil Du genervt bist.
Er braucht keine Therapie, er will sich in einer Rolle definieren die ihm in den Filmen vorgespielt wird. Mit einer Frau die sich so gibt wie er es gerne hätte. Er lebt in einer eigenen Welt zu der Du momentan noch keinen Zugang hast.
Leb mit ihm seine Welt, dann kommt er auch aus der Höhle raus in Deine. Wärs Dir lieber Du hättest einen Mann ohne Sextrieb ?
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@1: Also ich käme mir blöd vor, wenn ich eine Porno nachspielen/nachturnen sollte. Ich spiel ja auch keine Krimis nach, obwohl ich sie viel lieber sehe als Pornos.
@FS: Mit einem pornosüchtigen Partner könnte ich nicht leben. Ich hätte ständig das Gefühl, ihm nicht genug zu sein. Außerdem würde ich bezweifeln, dass er mich meint, wenn er denn dann mal Pornopause macht und mit mir schläft. Dass es dich fertig macht, sagt doch schon alles über eure Partnerschaft. Eine Beziehung, die mich fertig macht, strebe ich nicht an. Dann bleibe ich lieber Single.
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@3 von #1: der war gut. Aber vielleicht hast Du nicht weitergelesen. Es geht darum, quasi einen "gleitenden" Übergang zu einem gemeinsamen Sexleben hinzukriegen. Sie sollte ihn da abholen. Aber sie scheint nicht besonders verständnisvoll zu sein.
Männer sind für Pornos deshalb so empfänglich, weil sie leider viel zu oft der aktive Part sein müssen - die Frauen haben da einiges nachzuholen - Männer sehen diese Filme nicht nur aus "technischen" Gründen, sondern weil sie den Sex aus der Kamerasicht auch so wahrnehmen. Was Frauen ohne Spiegel schlecht können. Aber das muss nicht heißen, das die kein Verständnis dafür aufbringen dürfen.
Die beiden sollten sich in der Mitte treffen - sich aufeinander einlassen - dieses Gezetere ist total kontraproduktiv. Ich kann ihm anderenfalls nur raten, sich von der Dame schnellstens zu verabschieden. Das geht nicht gut aus.
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Vielleicht sprecht ihr einfach mal miteinander und er sagt dir was er bezweckt? Finde die in Nr. 1 und 3 genannte Variante gar nicht so schlecht. Dann könnt ihr euch vielleicht annähern.
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da fehlt jeder Grundlage einer Beziehung, vertrauen und Liebe. So lange seine Sucht ihm mehr bedeutet als du ist alles sinnlos. Und er erkennt ja nichtmal das es ein Problem hat. Er tut dir nur weh. Wenn du bei ihm bleibst wird es immer schlimmer werden und eine erfüllende Beziehung ist mit einem Suchtkranken nicht drin
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Was redet ihr da von Sucht. Es ist maximal eine Neigung. und es darf keine alleinige in einer Patnerschaft sein. Es ist eine Möglichkeit sich scharf zu machen. Als solches solltet ihr es handhaben. Machen wir auch so.
w 36
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Was heiss da süchtig?
Wenn er süchtig wäre, könnte er auf Dich verzichten.
Es macht ihm Freude. ok. nicht unbedingt mein Ding. Aber wiso drängst Du ihn in die Heimlichkeit und zwingst ihn zu schwindeln?
Die meisten Menschen die ich kenne, leben damit, dass ihr Partner etwas macht, oder machen will, das sie eigentlich nicht mögen, oder gut ohne leben können. Nur einfach weil es dem Andern Spass macht. Sie machen sogar mit.
Wären Dir Seitensprünge lieber?
w40
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Mal ein Einwurf von jemandem, der auch "pornosüchtig" ist und dessen Beziehung daran kaputtging, weil die Freundin eines nicht kapieren konnte:
Ja, das Nachspielen von Pornos turnte mich total an. Meine erste sexuell aktive Beziehung begann erst in meinen Mittzwanzigern, und ich hatte viel - verdammt viel - nachzuholen. Ich wollte aber unbedingt monogam bleiben. Nichts wollte ich lieber als das. Also was lag näher, als all die sexuellen Ausschweifungen und Abenteuer, von denen ich stets geträumt hatte, mit meiner Geliebten auszuleben? Beiderseits in die verschiedensten Rollen zu schlüpfen, die verschiedensten Szenarios zu spielen, und das alles stets in vertrauter Zweisamkeit?
Stattdessen dachte sie, sie allein wäre mir nicht genug. Sie dachte, ich dächte beim Sex mit ihr an andere. Es half auch nicht gerade, dass sie körperlich nun so gar nichts von einem Pornostar hatte und sich ihrer Attraktivität stets sehr unsicher war. Für mich war sie aber die süßeste, erotischste und schönste Frau der Welt, denn ich liebte sie ja. Das glaubte sie mir aber nicht, denn sie konnte ja in den Filmchen sehen, was für perfekt ausdefinierte Körper und für ebenmäßige Gesichter mich scheinbar mehr anmachten.
Wir kauften uns sogar gemeinsam Pornos - und die, die sie selbst aussuchte, machten uns sogar beide an, so dass unser beider Intimleben dadurch bereichert wurde. Was sie nur leider nie begreifen konnte, war, dass SIE es war, mit der ich Sex haben wollte. Nicht die Pornodarstellerinnen. SIE sollte mein ungezogenes Schulmädchen, meine willige Sekretärin, mein unterwürfiges Hausmädchen etc. sein. Mir ging es beim Rollenspiel eher darum, SELBST in eine andere Rolle schlüpfen zu können - denn ich selbst bin ein schüchterner, zurückhaltender Softie, ein Weichei, unmännlich und selbstlos. Den fordernden, maskulinen, dominanten Liebhaber, der ich gern für sie sein wollte, konnte ich nur im Rollenspiel verkörpern.
Tja, so kann eine Beziehung am mangelnden Selbstvertrauen beider Beteiligter zugrunde gehen, egal wie harmonisch und ausgefüllt das Sexleben eigentlich verläuft.
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ich würde mal die 09xx Auskunftsnummern etc soweit es geht sperren lassen - sofern der Anschluß auch auf dich läuft. sicher ist sicher.
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Wie wäre es mit einem Kompromiss? Er verzichtet sein Leben lang auf Pornos, dafür verzichtest du auf Schokolade. ;-)
Für immer.
Na, klingt das leicht?
Etwa nicht? Bist du etwa schokoladensüchtig? Löst Schokolade in dir Glücksgefühle aus, die wesentlich unkomplizierter zu bekommen sind als beim Sex oder Küssen oder Kuscheln mit deinem Partner? Sollte dein Partner vielleicht auf die Schokolade eifersüchtig sein? Immerhin schafft sie es ja anscheinend, dir einen Kick zu verpassen, den er selbst dir nicht bieten kann. Oder warum kannst du nicht für immer aufhören, Schokolade zu essen? Was ist bloß los mit dir? Irgendwas stimmt doch offensichtlich nicht mit dir, wenn du für deinen Partner nicht einmal für den Rest deines Lebens auf Schokolade verzichten kannst, oder? Vielleicht solltest du wegen deiner Schokoladensucht mal in Therapie - das ist doch echt krank. Wie, du willst nicht? Du findest das normal und überhaupt nicht krank? Also, dann sehe ich echt keine Zukunft für eure Beziehung, ehrlich.
Wer den Sarkasmus findet, darf ihn behalten. Wer die Analogie versteht, dem gratuliere ich.
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@ 11 Was hat Schokolade denn mit Sex zu tun? Ich brauch doch keine Schokolade, um mich sexuell aufzuheizen.
@ 9 mittlerer AbschnItt. Ich kann das Problem deiner Ex-Freundin nachvollziehen. Mir würde es genauso gehen. Kein Mann könnte mich davon überzeugen, dass er beim Sex mich meint, wenn er ständig Pornos konsumiert. Ich hätte auch keine Lust, sämtliche sexuellen Varianten nachzuturnen und auszuprobieren. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich noch nie einen Pornofilm geshen habe, der mich angetörnt hätte. Ich finde sie ungefähr so erregend wie das "Heitere Berufe raten " mit Robert Lemke.
Und Rollenspiele finden manche Frauen einfach nur schauerlich. Irgendwie für mich nachvollziehbar. Stell dir doch mal als Mann vor, du müsstest Als Sexy Bunny mit Hasenöhrchen und Puschelschwänzchen durchs Schlafzimmer hoppeln.
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@12
Köstlich, Du hast #11 kein bischen verstanden..........................
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@12
WOW!!!!!!!!!!!! Das würde sicher jede Frau anturnen...........
Aber leider verstehst Du überhaupt nicht um was es geht...:-((
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@ 13 (von 12). Ich glaube doch , dass ich #11 verstanden habe. Pornokonsum steht in direktem Zusammenhang mit dem gemeinsamen Sexualleben, da es die Partnerin (FS) ja stört. Zu ihrem Sexualleben gehört es eben nicht dazu. Dabei ist es egal, ob sich ein Mann nur vorher "heiß" machen muss oder ob er meint, alles nachspielen zu müssen.
Die Analogie zum Schokoladenkonsum ist daher nicht besonders passend, da Schokolade allenfalls eine Ersatzbefriedigung (wegen der erzeugten "Glücksgefühle") sein kann, aber nicht ein Hauptbestandfteil der gemeinsamen Sexualität. Und wenn ich die FS richtig verstanden habe, ist der Pornokonsum ein Hauptbestandteil der Sexualität ihres Partners. Deshalb spricht sie ja auch von "pornosüchtig".
Ganz davon ab, hat schon mal jemand ausgerechnet, wieviel Schokolade man essen müsste, um eine Befriedigung zu erlangen, die einem realen Orgasmus gleich kommt?
Ich liebe Vergleiche und Analogien, aber sie müssen passen, sonst bringen sie nichts.
Und was mein Beispiel mit dem sexy Bunny angeht. Ich habe so etwas wirklich mal in einem Porno gesehen (also, dass eine Frau als Bunny verkleidet war und so weiter). DAS war jetzt weder ein Witz noch eine Übertreibung. Und wenn so etwas meinen Partner "scharf" machen würde, sorry, aber dann kann ich ihn nicht mehr ernst nehmen.
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Hier noch einmal die #11.
Schokolade hat tatsächlich nichts mit Sex zu tun. Allerdings mit Verliebtheit. Der Konsum von Schokolade führt im Hirn zur Ausschüttung genau derselben glückserzeugenden Botenstoffe, die auch im Gemütszustand der Verliebtheit vermehrt auftreten.
Die Analogie war also folgende:
Wenn er auf etwas verzichten muss, mit dem er sich instantan und unkompliziert Erotik, visuelle sexuelle Stimulation und schönere Orgasmen bei der Masturbation holen kann, dann kann sie doch umgekehrt auch darauf verzichten, etwas zu konsumieren, das ihr instantan und unkompliziert das gleiche Gefühl vermittelt, das sie sonst nur dann empfindet, wenn sie sich - aus welchem Anlass auch immer - überglücklich in seine Arme schmiegt oder von ihm liebevoll und zärtlich geküsst wird.
Wäre doch nur fair, meiner Meinung nach. So verzichten beide auf eine ihnen persönlich wichtige Form der Ersatzbefriedigung. Aber ach, ich weiß: Beziehungen haben nichts mit Fairness zu tun. Die Frau ist immer im Recht, und der Mann stets im Unrecht, egal wer was getan oder gesagt hat und warum. Und zwar so lange, wie die Beziehung dauert oder über sie gesprochen wird.
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Zu deiner "Analogie", #11: Mir (#5) war schon klar, was du damit gemeint hast. Der Vergleich hinkt trotzdem - man müsste, um diese Glücksgefühle per Schokolade zu erzielen, mehrere Kilo davon am Tag essen (wurde irgendwo mal errechnet).
Daher bleibe ich bei meinem Vorschlag in #5 und plaidiere für ein offenes Gespräch, kein Rätselraten und Toleranz.
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@ 16 Die FS hat doch überhaupt nichts von Schokolade geschrieben, oder habe ich da etwas überlesen. Vielleicht mag sie überhaupt keine.
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#12 +
#15
Du hast wirklich nicht verstanden, was in #11 gemeint war. Es geht hier nicht um die Menge von Schokolade und deren Konsum im Zusammenhang mit einem orgastischen Gefühl sondern um den Vergleich an sich. Nach dem Motto: So wie du mir, so ich dir! Comprendre?
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Hallo FS,
kannst du mal genauer ausführen, wie sich die Pornosucht auswirkt? Wie lange hockt er vorm PC, hat er überhaupt Telefonsex (sicherheitshalber 0190-Nr sperren??), wieviel Geld geht für Videos und Spielzeug drauf, wollte er dich ursprünglich mit einbeziehen (mitgucken, nachspielen), oder hat er von Anfang an gelogen? Welche Art Pornos schaut er? Übliches Hardcore, oder steht er auf Spezielles wie SM, Fisting...?
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Wie definierst du denn "pornosüchtig"?
Er schaut sich diese an, obwohl du es ihm verbieten wolltest?
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@ 19 "Wie du mir... so ich dir. Du willst nicht, dass ich Pornos schaue, dann will ich nicht, dass du Schokolade isst." Also, die Analogie stimmt immer noch nicht. Vermutlich fühlt sich die FS als Frau "herabgesetzt", "optisch minderwertig im Vergleich zu den Pornodarstellerinnen" usw. . Das beeinträchtigt ihre eigene Sexualität. Da passt der Vergleich mit der Schokolade einfach nicht. Wenn ich dagegen Schokolade esse, hat mein Partner dadurch keinen Nachteil.
Ich habe nichts gegen einen Porno hin und wieder, aber wenn mein Partner STÄNDIG Pornos anschauen würde, hätte ich da ebenso ein Problem mit wie die FS. Sie reicht ihm als Frau einfach nicht aus. Er benötigt offensichtlich noch die zusätzliche Stimulation durch Pornos. Anders gesagt: Ohne Pornos geht es überhaupt nicht. Und das ist pornosüchtig.
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@22 Sexualität beginnt im Kopf! Und Pornos sind die filmische Umsetzung zumeist männlicher Phantasien. Männer werden ein Leben lang spätestens ab Beginn der Pubertät von diesen sexuellen Phantasien begleitet. Natürlich in unterschiedlicher Ausprägung, wobei jeder Mann sein eigenes Level finden muß. Bei einigen genügt es, wenn sie das Kopfkino bemühen, andere konsumieren Pornos in großem Stil.
Offenbar gibt es Frauen, die Ihren Partnern nicht zugestehen, daß Männer sexuelle Phantasien haben oder eben aus Bequemlichkeit Pornos ansehen, weil ihre Sexualität von Grund auf anders strukturiert ist und sie es nicht nachvollziehen können bzw. versuchen, es auf der Basis ihrer Sexualität zu erklären. Und so wird jede Frau den Pornokonsum ihres Partners für sich selber definieren in Bezug auf ein Suchtverhalten.
Im übrigen ist es auch so, daß Männer die Pornodarstellerinnen nicht mit ihrer Partnerin vergleichen als optisch minderwertig o. ä. Das gehört zur Denkweise der Frauen, wie ich sie oben beschrieben habe. Männern geht es dabei hauptsächlich um die Darstellung des sexuellen Akts. Personen, Gesichter und das dargestellte Umfeld sind eher sekundär und werden vom Betrachter kaum wahrgenommen.
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@ 23 Letzter Abschnitt: Und genau das glaube ich nicht. Wenn es nur um die Darstellung des Aktes ginge, könnte man ja auch potthässliche Darstellerinnen für die Produktion von Pornos nehmen. Und eben das tut die Pornoindustrie nicht. Da wird schon auf das Aussehen der Darstellerinnen geachtet. Wenn der (männliche) Betrachter die Personen kaum wahrnehmen würde, wäre das nicht nötig. Also meiner Meinung nach ist das nur eine Ausrede der Männer. Jeder Mann, der eine Frau ansieht, vergleicht sie mit der aktuellen Partnerin. Deshalb sind viele Frauen ja auch sauer, wenn ihr Typ anderen Frauen hinterherblickt. Und bei Pornos ist das eben noch extremer. Da wird nicht nur die Attraktivität der Partnerin verglichen/bewertet, sondern auch noch das sexuelle Verhalten. Denn die Pornodarstellerinnen haben meist auch Praktiken drauf , die die Partnerin möglicherweise ablehnt.
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@24
Das ist deine Meinung und die typisch durch Eifersucht geprägte weibliche Sicht der Dinge.
Wenn ein Mann einer anderen Frau hinterherblickt, ist das eher ein Kompliment für die attraktive Erscheinung der jeweiligen Dame und hat null Bezug zum eigenen Partner. Es ist mir unverständlich, warum Frauen darauf sauer reagieren. Auf der einen Seite optimieren Frauen durch Kleidung und Schminke ihr Aussehen und erhöhen somit ihre subjektive Attraktivität. Auf der anderen Seite darf Man(n) nicht schauen, um der Partnerin zu gefallen? Ein Widerspruch, der nach Erklärung schreit!
Bei mir ist es beispielsweise so, daß in meinen sexuellen Phantasien, die in meinem Kopfkino ablaufen, die Frauen noch nicht einmal ein Gesicht haben. Alles dreht sich nur um die Darstellung des Aktes. Und das war auch schon immer so.
Im übrigen gibt es auch Pornos mit hässlichen DarstellerInnen, die im Pornobusiness ein eigenes Genre haben.
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Also, ich bin ein Mann und mache den Anfang. Ich gebe zu, dass ich gelegentlich wenn ich mit meiner Partnerin geschlafen habe in Gedanken eine andere gevögelt habe. Ich habe die Augen zugemacht - Kopfkino war an - die Gefühle waren echt - es war geil für meine Partnerin - und es war geil für mich.
Und die Moral von der Geschichte? Es gibt keine! Es gibt noch nicht einmal ein Problem.
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@ 25 Das ist nicht nur eine typisch weibliche Sicht. Meine bisherigen Partner sind jedesmal ausgerastet, wenn ich mal einem anderen Mann einen längeren Blick zugeworfen habe. Daraus habe ich "gelernt": Wenn Männer andere Frauen ansehen, hat das (angeblich) nichts zu bedeuten. Wenn Frauen andere Männer ansehen, geht das gar nicht und führt zu endlosen Diskussionen über die Beziehung im Allgemeinen.
@26 Schön, dass das bei dem "Kopfkino" bei dir so einfach funktioniert.
Wenn sich bei mir das "Kopfkino" einschaltet und ich mir beim Sex einen anderen Partner vorstelle, dann reicht mir mein aktueller Partner nicht und die Beziehung neigt sich mehr oder weniger langsam dem Ende (von meiner Seite aus). In dem Moment mache ich ihm also was vor. Klar, das weiß er nicht (ist ja Kopfkino bei mir) und für ihn ist die ganze Sache dann auch befriedigend, nur für mich nicht. Wenn ich einen Mann wirklich begehre, brauche ich kein Kopfkino, sondern nur den einen Mann. Wenn ich das Kopfkino einschalte, habe ich reinen Sex, dann ist es im Prinzip egal, mit welchem Mann das gerade stattfindet. Und es bringt mir dann nichts. Da würde ich dann wiirklich lieber ´ne Tafel Schokolade essen :-).
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Erschreckend wie viele Partnerschaften vor solchem "Problem" stehen. Zumal es ja anscheinend nur für die weibliche Fraktion schlimm ist.
ALSO ... Ich liebe meinen Freund. Aber auch er hat diese manchmal doch sehr intensiven Neigungen hinsichtlich pornografischer Darstellungen. Ich musste vor ihm auch noch nie mit solchen Situationen umgehen. Kompromisse bin ich schon genügend eingegangen. Hab mit guten und schlechten Worten versucht ihm zu verstehen zu geben, dass er mich kränkt. Und weiß Gott ich sehe mindestens genauso gut aus wie jede Pornodarstellerin aber habe eben dazu noch Charakter und KEIN Silikon an Bord. Wenn es mal nur Pornos wären. Ich lebe auch im 21. Jahrhundert und möchte soviele Vorzüge wie möglich davon haben. Ich trete seit 6 Monaten den Kampf gegen Bilder, Kalender, Kataloge, DVDs, Webcams usw. an. Ich habe mir auch schon soooooooooo oft gewünscht, dass mir das egal ist und war immer bestrebt, dass es nicht langweilig wird (was der sündhaft teure Berg an Dessous & Toys in meinem Schrank beweist - und ER hat das alles nicht bezahlt) - sein Geld gibt er lieber in den Momenten dafür aus, in denen er MAL WIEDER alles vor mir verheimlicht.
Irgendwann waren meine Nerven diesbezüglich so sensibilisiert dass mich selbst ein Playboy störte. Dabei ist es doch nur mein Wunsch, dass er aufhört so viele Gefühle zu verschwenden. ES SIND NÄMLICH NICHT SEINE !!! Ich würde es doch NIEMALS ausnutzen wenn er aus Liebe zu mir mal auf einen Teil seiner Bedürfnisse zu verzichten.
Er weiß ich geh für ihn bis ans Ende der Welt. Aber nur wenn er dort auf mich wartet .... Will ich mit einem Mann zusammen alt werden, der nicht mal auf sowas angeblich belangloses verzichten kann weil er die Frau, die er "liebt", damit für zahlreiche Momente unglücklich macht?
Ich glaube euch Männern, dass ihr keinerlei böse Absicht habt, wenn sowas halt passiert. Aber dann glaubt uns Frauen auch, dass wir in dem Konflikt nicht über euch bestimmen wollen, sondern ein nur endlos verletzt und gekränkt sind ....
[mod]
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