- Frage:
Marktwert bei AkademikerinnenGehen wir mal von einer richtigen Akademikerin, 35, kinderlos, ledig, mit Universitätsabschluss (Medizin, Jura, Naturwissenschaft) aus. Was trägt zu einem höheren Marktwert bei? Wie muss sie sein? Wie darf sie nicht sein? Worauf legen die Männer wert, worauf nicht? Was stört an so einer Akademikerin?Antworten: -
Bisherige Threads zu solchen Themen haben grob folgendes ergeben: Generell trägt zum positiven Marktwert bei, wenn eine Frau sich natürlich, weiblich und lieb gibt und nicht betont hart oder die Männerwelt imitierend.
POSITIV wären folgende Attribute
+ familienfreundlich eingestellt, geregelte Arbeitszeiten
+ warmherzig, lieb, zärtlich
+ mädchenhaft, anmutig, weiblich
+ Kommunikationsstil weiblich, kompromissbereit
Passend dazu wären folgende Attribute also im Umkehrschluss eher negativ:
NEGATIV
- karrieregeil, berufsbesessen, lange Arbeitszeiten
- businesslike kühl, hart, kaltherzig, unweiblich
- emanzenhaft, maskulin, männerfeindlich
- Kommunikationsstil männlich, schroff, hart, wenig ausgleichend
Letztlich muss der Mann eine Perspektive für eine gemeinsame Partnerschaft sehen und das bedeutet in dem Alter von 35 eben: Genug gemeinsame Freizeit, deutliches Signal, ein Kind kriegen und erziehen zu wollen, ein weibliches Auftreten statt maskulines Gehabe.
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Ein Uniabschluss setzt schon eine gewisse Taffheit und auch Angepasstheit an das System voraus.
Ersteres macht Angst (mit der ist nicht gut Kirschen essen, zu selbstbewusst, zu selbständig, zu anspruchsvoll). Letzteres läuft häufig auf Spießigkeit und Langeweile hinaus.
Gerade eine Akademikerin könnte nur durch Warmherzigkeit (unwahrscheinlich, da karriereorientiert), gepaart mit gutem (nicht zu gutem) Aussehen von der No-go-Liste gestrichen und doch noch in Erwägung gezogen werden.
Prinzipiell aber lieber eine Frau mit Leerberuf. Haben meistens mehr Bodenhaftung. Bescheidener und eher zufrieden zu stellen.
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Als Mann kann ich nur sagen:
Wichtig ist, dass eine Frau eine solche ist.
Es gibt viele unsichere Menschen, die irgendwelchen Vorstellungen und Bildern nachlaufen; besonders in unserer Zeit. Eine Frau, die meint, sie müsse "hart wie ein Kerl" sein, um im Beruf zu bestehen, wäre für mich völlig uninteressant. Eine Frau die sagt, sie wolle lieber Karriere machen als Familie haben, schreckt mich schon deshalb ab, weil sich gegen eine Familie zu entscheiden bedeutet, sich gegen das Leben zu entscheiden und so eine Frau würde ch als Egoistin einschätzen. Völlig bezeihungsuntauglich.
Wenn man sich die Geschichte anschaut, zeigt sich zudem, dass es immer starke Frauen gab, die großes geleistet haben. Da wurde nie über Emanzipation etc. geredet- sie wurde gelebt und solche Frauen ware stets geachtet.
Die meisten Frauen aber reden nur davon und laufen gerade solchen Bildern hinterher wie: Frau muss "kerlhart" sein hinterher und sie reden von Emazipation und wie ungerecht alles sei. Das törnt völlig ab! Denn solche Frauen sind mit sich und ihrer Umwelt unzufrieden und wissen nicht, was sie wollen.
Zur Klarstellung: Frau: Familie und Karriere geht, schließen sich nicht aus. Sie muß einfach weiblich sein! Darauf lege ich wert.
m/41
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@2: Deine Äußerungen sind sehr gewöhnungsbedürftig und von Minderwertigkeitskomplexen durchsetzt.
Seit wann gehen ein Uniabschluß mit Spießigkeit und Langeweile einher? Ich kann da keine Korrelation erkennen.
Wieso sollen sich Karriereorientierung und Warmherzigkeit ausschließen?
Die Abwehr von zu gutem Aussehen zeigt, daß Du Angst hast, sie an andere Männer zu verlieren oder glaubst, nicht mithalten zu können.
Insgesamt sind Deine Ausführungen mit Klischees durchsetzt. Da wünsche ich Dir zu Deinen Leerzeilen eine Frau mit Leerberuf.
Ach ja: Und viel Spaß dabei.
Constanze
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Ohh jaaa Frederika (#1) - etwa so sollte die Traumfrau sein....
Hmm, wenn ich es mir so richtig überlege, trifft dies auf eher wenige Akademikerinnen (Juristin, Ärztin, BWLerin) in meinem eigenen Bekanntenkreis zu! Dafür haben sie ein sehr breites Allgemeinwissen und sind spannende Gesprächspartnerinnen. m, 41
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So wohl unter # 1 und # 2 finden sich nur Klischees wieder.
Im realen Leben könnte die 35-jährige Medizinerin wohl leider im Schichtdienst arbeiten müssen, oder am Wochenende.
Oder als Anwältin in der eigenen Kanzlei mächtig Überstunden schieben.
Nix ist mit familien-freundlich.
PS:
Welcher erwachsene Mann sucht denn eine "mädchenhafte" 35-jährige Frau?
Mit Mädchen hatte ich zuletzt auf der Schule zu tun.
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@#6: Du hast #1 gar nicht begriffen!
Unter #1 sind überhaupt keine Klischee zu finden, denn es ist ja keine Zustandsbeschreibung, sondern eine Zusammenfassung, welche Attribute im Mittel oft als positiv und welche als negativ aufgefasst werden. Da bin ich mir bei den erwähnten Punkten schon sehr sicher.
Unter "negativ" waren ja zum Beispiel "karrieregeil, berufsbesessen, lange Arbeitszeiten" sogar konkret aufgeführt und um bei Deinem Beispiel zu bleiben, würde eine Ärztin mit Wochenend- und Schichtdienst bestimmt im Marktwert sinken. Auch Überstunden-versessene Karrierefrauen wie Deine Juristin sind nicht sonderlich beliebt.
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@#5: Danke für die Zustimmung. Leider trifft dies in der Tat nicht auf viele Akademikerinnen zu -- und dabei könnten sich viele durchaus natürlich, authentischer und weiblicher geben, denn sie verstellen und dressieren sich geradezu für das Business auf maskulin und merken gar nicht, wie sehr sie sich damit private Chancen verbauen.
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Was sagt ein akademischer Titel über Beziehungsfähigkeit aus?
Wohl überhaupt nichts!
Es stört nichts an einem akademischen Abschluss aber es garantiert auch nichts. Zumindest nicht im Bereich einer Partnerschaft.
Darüber hinaus gibt es überhaupt einen Marktwert?
Was soll das sein?
Wie ich kürzlich in einer Abhandlung über Singles und Partnersuche gelesen habe, überschätzen die meisten ihren sogenannten "Marktwert" total.
Was nützt mir die Frau welche die besten akademischen Abschlüsse hat, wenn kein Gefühl, keine Empathie vorhanden ist. Wenn die potentielle Partnerin überhaupt nicht meinem Geschmack entspricht.
Was Heute gefragt ist:
Lebenserfahrung, Durchhaltevermögen, Empathie, Gefühle, Offenheit, erwachsenes Verhalten, Selbsständigkeit
Ich muss mich doch nicht über einen akademischen Grad meiner Partnerin deffinieren.
m45 seit 20 Jahren akademisch gebildet.
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michael, 48
also ich "steh" auf sehr intelligente frauen, grundsätzlich ... weil sie meiner vorstellung von "partnerschaft auf gehobenen niveau" besonders entsprechen ... also kommt zu mir ihr feschen akademikerinnen!!!
das alles ist aber "nichts", wenn sie NICHT - und da stimm ich mal wieder friderika, meiner lieblings-"schriftstellerin" hier, zu - sehr feminin, zärtlich und liebevoll und ihrer fraulichkeit bewußt sind ... und (für mich zusätzlich) eine "gehörige portion" sinnlichkeit, leidenschaft und erotik "in die wiege gelegt" bekommen haben ....(alles Faktoren, die unabhängig von intelligenz und bildungsstand sind...)
"männer" in frauenkleidern sind nun mal nicht "mein ding" ... ich bin selbst mann genug...
würde ich auf männer stehen, wäre ich schwul....
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@#9: Richtig, akademische Titel sagen zunächst nichts über Beziehungsfähigkeit aus, aber durchaus schon einiges über mögliche Kompatibilität -- denn Bildung, Intelligenz, soziales Umfeld korrelieren schon recht stark und vielen sind das wichtige Aspekte einer Partnerschaft!
Du fragst, ob es einen Marktwert gibt. Natürlich, das ist zweifelsfrei erwiesen. Lies dazu mal meine Ausführungen hier in #1:
http://www.elitepartner.de/forum/o-k-wie-kann-ich-mich-meinem-eigenen-marktwert-realistisch-annaehern.html
Du erkennst, dass ein Marktwert exisitert, ein griffiges, pragmatisches Konzept ist, aber zugleich natürlich eine sehr komplexe Mischung aus vielen Facetten darstellt.
Du hast richtig beschrieben, dass z.B. Empathie, Lebenserfahrung und Selbständigkeit den Marktwert beeinflussen, genau wie #10 richtigm ergänzt, dass auch Zärtlichkeit und Sinnlichkeit dazugehören.
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@#9: Wenn du immer noch nicht weißt, was wir hier unter dem Begriff "Marktwert" verstehen, dann mache dich doch erst einmal durch Lektüre schlau:
http://www.elitepartner.de/forum/tag/marktwert.html
Insbesondere auch: http://www.elitepartner.de/forum/wie-ermittle-ich-meinen-marktwert.html
Unter einer Population von männlichen H4-Empfängern hat eine Akademikerin sicherlich einen schlechten Marktwert. Hier bei EP aber tummeln sich viele Akademiker, deswegen wird sie hier viel begehrter sein.
In deiner Liste von Eigenschaften, die angeblich heute gefragt seien, hast du auch Selbstständigkeit aufgeführt - genau das erwartet man gerade von Akademikern! Damit hast du dir deine Frage zum Teil schon selbst beantwortet.
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Ich weigere mich, für Menschen einen 'Marktwert' festzulegen. Wir leben doch nicht mehr in der Zeit des Sklavenhandels. Unsere Sprache hat wirklich genug Worte, um sich genau ausdrücken zu können.
Wenn wir da von Chancen reden, ändert das zwar nichts an den Tatsachen, klingt aber menschlicher.
Im übrigen finde ich diese ständigen Einteilungen in Akademiker und Nichtakademiker total unsinnig.
Ich arbeite seit 35 in einem internationalen Pharmakonzern. Dort gibt es vom 'normalen Auszubildenden', bis zur Hilfskraft, über Meister, Doktoren und Professoren (der verschiedensten Berufsgruppen) so ziemlich alles, was vorkommt.
In all diesen Jahren habe ich keine Kollegen und Kolleginnen kennen gelernt, die ich in solche 'Schubladen' stecken könnte, wie das hier sehr häufig gemacht wird.
Wir alle sind doch keine Immobilien, Möbel oder sonstige Gegenstände. Jeder ist anders. Jeder hat auch vorstellungen, wie der Partner sein sollte - klar; aber ich kann doch für Menschen keine Checkliste zum abhaken machen... und besonders keinen 'Marktwert' festlegen.
Aber vielleicht bin ich auch einfach zu alt, weil ich gundsätzlich erst einmal Achtung vor allen Menschen habe - bevor sie mich vom Gegenteil überzeugt haben. Ich gebe ja zu, dass das evtl. ein Generationsproblem sein kann.
w62 - ohne Marktwert, weil nicht käuflich!
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@#13: Liebe Angeline, Du widersprichst Dir doch selbst! Du schreibst "Wenn wir da von Chancen reden, ändert das zwar nichts an den Tatsachen, klingt aber menschlicher." -- damit hast Du recht. Marktwert ist einfach nur ein griffiger Ausdruck, der von Was-weiß-ich-für-Chancen genau jene betont, die hier konkret gemeint sind. Dass Dir der Ausdruck nicht gefällt, sei Dir belassen. Aber das Konzept ("Chancen") hast Du doch damit anerkannt.
Aber warum widersprichst Du Dir dann und behauptest, dass Menschen eben keine Marktwert, also keine unterschiedlichen Chancen, haben? Das ist doch faktisch falsch. Störe Dich an dem Ausdruck, aber BITTE stehe nicht der Diskussion über das Konzept im Wege.
Fakt ist, jeder Mensch hat unterschiedlichen Chancen, manche sind begehrter, manche weniger begehrt. Manche Eigenschaften schrecken ab, andere locken an. Das ist ganz natürlich, normal und gesund. Lass und bitte darauf konzentrieren!
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@ 7
Ups. Da habe ich wohl Attribut mit Klischee verwechselt. Naja, ist mir auch zu komplex.
Sei's drum.
Viel Spaß bei der Weitererforschung des "Marktwertes" á la EP.
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@14
Volle Zustimmung! Wozu eine begriffliche Weichspülung, wenn es doch um die Faktenlage geht?
Aber sag:
Was empfiehlst du den weniger begehrten Menschen?
Eigene Ansprüche ("Preis") bis zur Schmerzgrenze reduzieren? Vom Markt gehen? (um sich unnötigen Aufwand zu sparen).
("Marktbereinigung" gibt es allenhalben. "Ladenhüter" landen auf der Resterampe oder werden vom Markt genommen...)
Ich meine das keineswegs zynisch. Fakt ist Fakt. Schauen wir den Tatsachen ins Auge.
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Liebe Frederika,
genau das, was du im letzten Absatz schreibst, habe ich doch gemeint. Die Chancen sind unterschiedlich, je nach Wunsch des Suchenden. Aber da kann man dann doch keine Liste zum abhaken aufstellen (sybolisch).
Ich versuche es mal so:
Es widerstebt mir, Empfehlungen allgemeiner Art auszusprechen, wo doch nur jeder selbst entscheiden kann, was für ihn/sie wichtig oder unwichtig ist.
Es kann doch z. B. nur ich selbst herausfinden/wissen, was mir bei einem evtl. Partner wichtig ist.
So habe ich das gemeint, leider kann ich jetzt nicht genauer darauf eingehen, da ich noch geschäftlich weg muß. Und im übrigen wollte ich dich gar nicht persönlich angreifen o. ä.; mein Post war wirklich allgemein gedacht. Tut mir leid, wenn ich mich nicht ausführlich genug ausgedrückt habe.
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Immer wenn es um den Begriff "Marktwert" geht, dann stoßen sich viele Leute an diesem an sich harmlosen Begriff. Dabei drückt der Begriff einfach nur ein Konzept aus, das umständlich und mit vielen Worten beschrieben werden müsste und diese Beschreibungen wären wahrscheinlich häufig ungenau oder unvollständig.
Es gibt hier viele Akademiker bei EP und auch im Forum. Ich frage mich, liebe Leute, was habt ihr im Studium eigentlich die ganze Zeit gemacht?? Bei uns in der Informatik war es Ganz und Gäbe, dass ständig irgendwelche Begriffe für irgendwelche Konzepte und Sachverhalte eingeführt wurden. Wäre das nicht gemacht worden, würde ich wahrscheinlich heute noch in irgendwelchen Vorlesungen sitzen und irgendwelche Texte von Overhead-Projektoren abschreiben.
Hier bei EP stammen sehr viele weibliche Mitglieder aus dem Berufsfeld Marketing. Ihr alle jongliert mit solchen Begriffe wie "Marktdurchdringung", "Markterschließung", "Cross-Selling", "Neukundengewinnung", "Direct Marketing" und das allseits beliebte "Multi-Level Marketing" herum, als wäre es das Natürlichste von der Welt. Auf mich wirken genau diese Begriffe kalt und abstoßend. Da finde ich es ziemlich heuchlerisch, dass jetzt ausgerechnet "Marktwert" ein so böses, böses Image haben soll.
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@12 Ich persönlich wehre mich gegen eine solche Einstufung von Menschen.
Wer denkt infolge seiner akademischen Bildung gleichzeitig ein Plus bei der Partnersuche
gepachtet zu haben dürfte sich schwer täuschen.
Unabhängig davon, dass ich sehr viele nicht akademisch gebildetet Menschen kennen von denen sich viele Akademiker eine Scheibe abschneiden könnten, glaube ich nicht an den Marktwert.
Zumindest nicht als langfristiges Entscheidungsmerkmal.
Was nützt der sogenannte beste Marktwert wenn die betreffende Person emotional der reinste Rohrkrepierer ist. Beziehungs- und Liebesfähigkeit lernt man nicht auf der Uni oder erwirbt man nicht in einer guten Stellung, auch nicht mit einem hohen Gehalt. Vielmehr ist dies das Ergebnis der Kindheit, der Ursprungsfamilie.
Wie ist der potentielle Partner hinsichtlich des "geliebt werden", "des anerkannt" werden aufgewachsen. Nur Menschen welche hier gut aufgestellt sind, werden eine erfüllte Partnerschaft leben können. Da Lieben in erster Linie einmal geben heißt und nicht nehmen. Das hat bereits Platon in seinem Vergleich Nutzliebe zu der wahren Liebe beschrieben.
Markwert schaut was bekomme ich denn durch meinen Partner.
Wer mit diesem Schiff segeln will, darf sich nicht wundern wenn er öffters Schiffbruch erleidet.
Wie hat vor kurzem eine Freundin zum mit gesagt, in einem Profil kann man viel schreiben, was sich für "Granaten" dahinter verbergen zeigt sich dann im wahren Leben.
m45
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Ein akademischer Titel sagt nichts über Beziehungsfähigkeit und -bereitschaft aus, oder? Dichotomien aufzustellen (richtig vs. falsch ; positiv vs. negativ) hilft in der Diskussion auch nicht weiter...so zumindest mein Eindruck. Denke, dass sich nicht wenige Akademikerinnen in ihren Dreißigern zu stark über Beruf und eben diese akademische Qualifikation definieren (ob als Ergebnis von externer oder selbstgestellter Erwartungen lasse ich einmal dahingestellt) - im Ergebnis ist es so. Bereitschaft, Fähigkeit und letztendlich auch der Freiraum, eine Partnerschaft einzugehen - durchaus ausserhalb gängiger (Rollen-)Klischees - bleibt da vielfach auf der Strecke. Anstelle dessen, männliches Gehabe und Statussymbole, die wir Männer langsam aufgeben .. Die Erkenntnis, dass es da vielleicht noch etwas anderes gibt, kommt dann vielfach ab Mitte dreißig .. und dann fragt man sich als Mann, "warum jetzt" .... Fazit: Marktwert entsteht nicht nur durch die böse Ökonomie und "Dritte", sondern kann auch selbst gestaltet werden.
M, 43 (Arzt)
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<MOD: Polemik entfernt.>
Also, ich finde nicht, dass eine Akademikerin "anmutig", "mädchenhaft" und "lieb" sein muß, damit sie interessant ist, genausowenig wie ich einem Mann erst dann zuhöre, wenn bei seinem Pitbullverhalten das Testosteron aus der Nase läuft. Diese Klisches des Püppchens, das auch pfiffig sein darf, wenn auch all die Kriterien des Anmuts erfüllt sind, <MOD: Das war zu unfreundlich!>
Let's face it: Im Bett will ich schon eine Frau. Außerhalb des Bettes fände ich es wünschenswert - und ich bin da sicher nicht alleine - wenn sich ein interessanter Mensch vor mir befindet. Der muß nicht "mädchenhaft" sein, und auch nicht unbedingt kurze Arbeitszeiten haben, um nicht in ein Nogo zu rutschen: Wenn die Person eine gute Idee hat, und die Umsetzung dieser Idee Zeit braucht, so be it. Und wenn diese Person eine Frau ist, prima, oder um so besser.
Mit persönlich ist eine "hart argumentierende" und "kühle" und "karrieregeile" (warum Ehrgeiz bei Frauen eigentlich so sexistisch abwerten?) Frau allemal lieber, als einen langweiligen Menschen vor mir zu haben, oder einen grauen, abgepassten oder nichtssagenden.
Und das ist auch mein Hauptpunkt: Geschlechterrollenquatsch hin oder her, das ganze Katalogaufrechnen, wie ein perfekter Mann oder eine perfekte Frau sein muß: Ich würde mir viel eher mal die Frage stellen, wie der perfekte *Mensch* aussieht. Mit welchem Menschen mit welchen Werten möchte ich gerne viel Zeit teilen. Die Detailarbeit über Geschlechtskram kann man dann im Bett gerne noch ausmachen, und dann mögen andere Werte zählen.
Ich möchte gerne den Menschen, sehen, nicht eine "mädchenhafte" Frau. <MOD: Angriffe entfernt>
J
<MOD: Falsch gedacht. Es wäre nett, wenn der Tonfall und Inhalt sich an den Grundwerten Niveau und Seriosität sowie Hilfsbereitschaft und Respekt orientieren würden. Siehe Richtlinien! Danke!>
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Ich, w45, arbeite als Nichtakademikarin unter lauter Akademikern - teilweise in den gleichen Tätigkeiten, und habe folgende Beobachtung gemacht:
Mit Anfang bis Mitte Dreißig sind junge Akademiker noch stark auf den Beruf fixiert: Endlich "von der Leine", wollen sei zeigen - auch sich selbst -, was sie können und sich entwickeln. Dabei wirken sie oft härter als sie wirklich sind, kommen etwas hektisch und großspurig rüber und machen noch viele Fehler im Umgang mit anderen.
Normalerweise wird Weiblichkeit nicht mit "Mädchenhaftigkeit" gleichgesetzt, sondern drückt sich vor allem als Warmherzigkeit ohne Überheblichkeitaus. Gepaart mit vielseitigem Interesse, Interesse an anderen - nicht nur sich selbst, Gelassenheit und Humor wird so eine Person immer attraktiv wirken. Das alles stellt sich mit zunehmender Lebenserfahrung und Selbstsicherheit ein, d.h. die "Ellbogen" werden durch Gelassenheit und Selbstsicherheit ersetzt (wenn es gut läuft). So eine Frau (und auch ein Mann) ist dann sehr attraktiv, unabhängig vom beruflichen Werdegang - und meistens vergeben :-).
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@15 Ob man mit dieser Denkweise erfolgreich im Bereich der Partnersuche bezeifele ich.
Liebe hat nichts mit:
Markwert, Marktdurchdringung", "Markterschließung", "Cross-Selling", "Neukundengewinnung", "Direct Marketing" und das allseits beliebte "Multi-Level Marketing" usw. zu tun.
Wenn ich eins im
Leben gelernt habe dann das mit Sicherheit!!
Es ist gut so, dass Liebe eben nicht diesen Gesetzen und Begriffen folgt!
Liebe ist nicht berechenbar und sie folgt keinem Marktwert!
Eigentlich bin ich schon etwas erschüttert wie abstrakt und leidenschaftlos über das Thema
Liebe, Partnerwahl diskutiert wird.
m45
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@#17: Richtig, man muss den Tatsachen in die Augen schauen anstatt begriffliche Weichspülerei zu betreiben.
Was empfehle ich jenen, mit eher geringem Marktwert? Da gibt es viele Möglichkeiten!
1. Falls nur der optische Marktwert nicht hoch ist, aber durchaus viele andere Qualitäten vorhanden sind, muss man Gelegenheiten suchen, bei denen die Optik in den Hintergrund tritt und die Persönlichkeit punkten kann, z.B. sind kurze Single-Reisen, Spieleabende, Ausflüge, Paddeltouren, Tanzkurse etc. dazu geeignet, sich wirklich kennenzulernen und Gespräche zu führen, während Partys oder Discoabende eher nur für's Optische taugen. -- Außerdem gilt es, selbst aktiver anzusprechen. Gerade schüchterne Männer würden sich wundern, welche Chancen sie hätten, wenn sie sich bloß überwinden könnten. Oder Frauen, die zu zweit auftauchen und rumglucken -- da kommt nichts bei raus. Höchstens Machos und Blender sprechen Frauen an, die in Begleitung sind.
2. Wer pro Einzelfall geringe CHANCEN hat, muss die Gesamt-WAHRSCHEINLICHKEIT optimieren, indem er die ANZAHL möglicher Kontakte maximiert. Mit hohem Marktwert kann einer von 50 Kontakten vielleicht positiv ausgehen, mit geringem Marktwert vielleicht nur einer von 150. Also viele Chancen produzieren, viele Veranstaltungen mitmachen, aktiv sein und dem Glück eine Chance geben! Geringer Marktwert bedeutet nicht, dass man niemanden findet, sondern nur dass es schwieriger ist, einen zu finden!
3. Sicherlich kann man in vielen Bereichen seinen Marktwert auch optimieren. Wer zum Beispiel durch schlechte Angewohnheiten immer wieder Kontakte regelrecht versaut, der muss einfach mal an sich arbeiten: Unpünktlichkeit, Dazwischengeplapper oder schlechte Tischmanieren sind keine unveränderlichen Persönlichkeitsmerkmale, sondern schlichtweg Unarten, die man dringend abstellen muss. -- Auch das Äußere könnte von vielen optimiert werden. Was sieht man nicht alles auf Singleveranstaltungen! Unmögliche Brillen, kasprige oder schlichtweg unpassende Kleidung, alberne oder unreife Accessoires, ungepflegtes Auftreten, schlechte Frisuren (Männer zu lange, Frauen zu kurze Haare).
4. Aber ja, sicherlich muss man auch seine Ansprüche realistischer gestalten. Nicht bis zur Schmerzgrenze, aber bis zur Vernunft! Ich kenne ganz viele Pärchen, die sagen, "wenn ich ihn auf einer Singleveranstaltung getroffen hätte, wäre er mir nicht attraktiv genug gewesen, aber ich habe ihn ja ganz allmählich im Tennisverein schätzen gelernt" oder "Am ersten Tag im Brü dachte ich noch, oh Mann, ist der Arme schüchtern und durchschnittlich, aber nach ein paar Wochen habe ich mich verliebt, weil er super schlau, witzig und einfühlsam ist." -- Merkst Du was? Es geht nicht um Schmerzgrenze, es geht um WAHRE Werte und um Kompromisse. Ganz viele Pärchen sind zusammen, obwohl sie sich auf eine typischen Party nicht angesprochen hätten -- sie haben das Glück gehabt, sich anderswo kennen und lieben zu lernen.
Na, hat das geholfen?
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@17: eine gute Frage. Ich denke das hängt immer von der persönlichen Situation ab, v.a. auch wie wichtig es einem ist einen Partner zu finden und wie schnell man einen finden möchte.
Man sollte vll. erst mal genauer feststellen wieso man einen geringen Marktwert hat und schauen ob man diesen nicht steigern kann. Bei einer online Partnerbörse sind z.B. die Fotos besonders entscheidend und wenn man wegen den Fotos häufig absagen bekommt könnte man seinen Marktwert schon dadurch steigern das man sich von einem Profi wirklich gute Fotos besorgt.
Wenn man zwingend einen Partner will und das auch noch schnell dann wird man allerdings eben die Ansprüche bis zur Schmerzgrenze reduzieren müssen. Ob man damit auf Dauer glücklich wird ist allerdings eine andere Frage.
Ansonsten wird man sich einfach darauf einstellen müssen das die Suche sehr sehr viel länger dauert und man eben sehr viel intensiver suchen muss.
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@#19: Nein, Angela, natürlich darf man keine Liste zum Abhaken machen, nicht einmal symbolisch. Es geht um passende Wellenlänge, stimmige Chemie, Hingezogenfühlen zum Lächeln des Mannes und so weiter. Aber natürlich spielt es auch eine Rolle, ob eine Frau schon Kinder hat, ein Mann arbeitslos ist, eine Frau Manager ist und durch die Weltgeschichte jettet oder der Mann im Außendienst arbeitet. Natürlich dürfen solche Aspekte eine Rolle bei der Partnerwahl spielen. Nicht jeder will halt die karrieregeile, überstundenfressende, harte Geschäftsfrau ehelichen!
Ja, mir würde es auch widerstreben, pauschale Empfehlungen auszusprechen, wo durch die begehrten Attribute oft sehr persönlich schwankend sind. Darauf hebt der Martkwert auch gar nicht ab, sondern nur auf die CHANCEN, die unter Berücksichtigung aller Varianten noch bleiben. Das sind statistische Größen, die vorallem auf eines einen Einfluß haben: Wenn 100 Personen auf einer Party sind, dann wird eine Konstellation von eher weniger begehrten Atrtibuten insgesamt weniger Interesse hervorrufen. Wenn wir davon ausgehen, dass "stimmige Chemie" mehr oder weniger einfach Glück ist und damit unabhängig von anderen Aspekten, dann ist die Wahrscheinlichkeit von "Chemie stimmt UND Attribute passen" eben vielleicht nur 1:500 und damit trifft man auf einer 100er Party eben nur jedes fünfte Mal einen potentiellen Partner. Jemand mit verbreiteterweise begehrten Attributen trifft vielleicht mit 1:50 Wahrscheinlichkeit jemanden. Genau das soll das Konzept Marktwert ausdrücken.
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@#21: Du hast das Konzeot überhaupt nicht verstanden. Marktwert gibt die Chancen wieder. Marktwert soll gar nicht beurteilen. Ja, Akademikerinnen haben hier oft einen geringeren Marktwert als Nichtakademikerinnen, weil Männer oft Probleme mit geschäftsmäßige Härte und Gefühlskälte oder Karrieregeilheit und mangelnden Familiensinn unterstellen. Der Marktwert beinhaltet emotionale Werte, lies Dir einfach mal alels durch, bevor Du gegen Begriffe anrotzt, die du nicht begriffen hast.
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@22 Ich habe nicht gegen einen Begriff "angerotzt".
Ich habe den Begriff auch verstanden.
Nur weiß ich auch, dass es mühsam und eigentlich unsinnig ist sich über einen Marktwert eines Menschen Gedanken zu machen.
Wie Du richtig sagst, beschreibt er maximal eine Chance nicht mehr und nicht weniger.
Was nützt der beste Marktwert auf dem Papier, laut Profil wenn die ersten 2 Sekunden in der Realität nicht passen. Wenn der Super Marktwert beziehungsunfähig ist.
Und mir 10 Minuten nach dem Date mit dem super Marktwert eine H4 - Frau über den Weg läuft, wir uns in die Augen schauen und das gewisse ETWAS spüren.
Ich ausschließlich auf die 3-4 Sekunden hören bzw. sie spüren kann.
Aus dieser Situation kann dann LIEBE entstehen egal wie der Marktwert ist.
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@#26: Tja, wenn das alles ist, was Du gelernt hast... in meinen Augen alles grundfalsch.
Natürlich sind Wirtschafts- und Marketingbegriffe hier symbolisch und metaphorisch gemeint, aber sie treffen durchaus den Kern der Sache. Markterschließung und Neukundengewinnung zum Beispiel hieße eben auch, dass man in seinem konstanten Freundeskreis, der sich in den letzen 10 Jahren kaum verändert hat, wohl kaum urplötzlich einen Partner entdecken wird, insbesondere, wenn alle vergeben sind. Genau deswegen muss man neue "Märkte erschließen" und zum Beispiel auf Singleveranstaltungen gehen, neue Hobbys beginnen und aktiv unterwegs sein.
Multi-Level-Markerting ist hier natürlich unpassend, aber Network-Marketing im allgemeinen ist ja quasi das Analogon von "verkuppelt werden", im positiven Sinne also dass sich Freunde darum kümmern, unauffällig und unkompliziert Singles zusammen einzuladen und ihnen eine Chancen zu geben. Ich habe selbst einen Freund, der auf diese Weise seine Freundin kennengelernt hat -- beide haben erst später erfahren, dass der Gastgeber darauf gehofft hatte.
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