- Frage:
Mann mit viel Geld und exklusivem Lebensstandard - zu hohe Diskrepanz?Ich (30) treffe mich seit einiger Zeit mit einem Mann (32) aus sehr gutem, reichem Elternhaus. Er selbst verdient als Unternehmensberater auch viel Geld, das er auch gerne in vollem Umfang verprasst: Auto, teurer Wein, Restaurants etc. Ich kann und will mich nicht an diesen Lebensstil anpassen. Er will aber ständig in teure Restaurants, teuer in Urlaub fahren etc, ist auch großzügig zu mir. Ich bin jetzt in der Situation, dass ich mich weder geld-ausgeb-technisch daran anpassen, noch mich "aushalten" lassen will. Das Ganze macht mir manchmal Bauchschmerzen. In meinen vorherigen Beziehungen war die Geld-ausgeb-Sache immer sehr ausgeglichen und wir waren uns einig, wie viel man für was ausgeben will. Kann das mit dem neuen Mann gutgehen? Wie verhält man sich am besten an meiner Stelle?Antworten: -
Vielleicht schaffst du/ schafft ihr es ja doch, eine Balance zu finden.Bestimm du doch auch mal, was ihr macht. Mach doch auch mal Vorschläge. Wie reagiert er, wenn du darauf bestehst, deinen Vorschlag zu befolgen? Wie ist er eigentlich menschlich? Darüber schreibst du leider nichts!
Mein allgemeiner Rat: Versuch es zu genießen und wahre gleichzeitig deine Unabhängigkeit. Denn, wenn man mal von diesem Standard gekostet hat, will man darauf nicht verzichten und es entwickelt sich die Gefahr der Abhängigkeit in solchen Beziehungen.
Viel Glück und alles Gute.
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Nein, das kann unter diesen Bedingungen auf keinen Fall gut gehen.
Duu willst Dich nicht aushalten lassen (richtig so), Du kannst Dich ausgabentechnisch nicht auf sein Niveau anheben und er wird sich wahrscheinlich nicht nach unten anpassen wollen. Dies ist geradezu ein prototypischer Fall für disharmonierende Einkommensverhältnisse, also für Finanzen, die nicht einmal grob auf Augenhöhe sind.
Du hast die damit verbundenen Probleme treffend erkannt: Entweder eine schränkt seine Ausgabenpolitk und empfundene Lebensqualität ein oder der andere lässt sich aushalten. Beides ist meistens ein schlechtes Gefühl für den Betroffenen, oft für beide.
Die einzige Chance wäre, dass Du dem Mann ganz offen und aufrichtig und eindringlich klar machst, dass Du finanziell so nicht mithalten kannst und willst und dich ebenso auch nicht aushalten lassen möchtest. Vielleicht ist er bereit, weniger zu verprassen und auf Deinem Level auszugehen, wenn Du Dich dafür mal zu einem Urlaub einalden lässt -- da würden beide etwas aufeinander zugehen.
Hinzu kommt aber, dass es ja nicht nur um eine Einkommens- und Vermögensdifferenz geht, sondern auch um Charakter: Er verprasst Geld, ist großkotzig, geht mit Geld nicht so um, wie man eigentlich sollte -- ein typisches Zeichen für Geld, das man nicht selbst erarbeitet, sondern einem einfach so zur Verfügung steht. Schon diese Haltung würde mich persönlich nicht begeistern. Auch wenn man viel verdient, sollte man den Blick auf Wert und Gegenwert, auf Qualität und sinnvolle Ausgabenpolitik nicht verlieren. Ich könnte niemals so sinnlos prassen. Meistens gehen mit solchen Charakterschwächen auch andere Mängel einher, z.B. mangelnde Treue und Kauf von Prostituierten, mangelnde Empathie und mangelnder Tiefgang.
Kurz gesagt, ich glaube nicht, dass diese Beziehung glücken kann.
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Kann ich verstehen, Deine Bedenken.
Auf der einen Seite gefällt einem dieser Lebensstil und diese Leichtigkeit, sich einfach keine Sorgen zu machen und sich zu gönnen,was man mag. Das gelingt natürlich am besten Menschen, die in der Gewißheit leben, über ein Familienvermögen abgesichert zu sein.
In meinem Bekanntenkreis erlebe ich das ähnlich, wie Du es beschreibst. Ich kann bei allem dann aber auch nicht mithalten und passe bei bestimmten Freizeitengagements komplett. Ich möchte auch nicht mein gesamtes Einkommen komplett aus den Fenster schmeißen. Ich möchte im Alter nicht mittellos da stehen, weil ich heute auf jeder Party mitgetanzt habe. Leider kommt das bei einigen Bekannten recht negativ an, man hält mich für kleinlich usw. und insofern habe ich mich auf Dauer selber ausgegrenzt.
Ich verdiene selber zwar recht gut, dennoch bin ich für mich und meine finanzielle Absicherung im Alter vollständig selber verantwortlich, werde nichts erben usw.
Ich würde auch nicht gerne in Abhängigkeit von jemanden geraten wollen, der mich aushalten muss, damit ich seinen Spass mitmachen kann. Andererseits würde ich auch nicht gerne über meine Verhältnisse Leben wollen, um nicht andauernd "geht nicht" sagen zu müssen.
Ich würde das mal ganz offen mit ihm besprechen.
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Sorry, aber "verprassen" hört sich nach Neureich an und da wär ich vorsichtig.
Die können meist mit Geld nicht wirklich umgehen, spekulieren und gehen Risiken ein, nachher muss er Dich noch anpumpen, wenn ein "Supergau" missglückt ist.
Wirklich reiche Leute "verprassen" kein Geld, sie mehren es. Angebertum ist dort Fehlanzeige.
Er will imponieren das wars auch. Wer weiß, ob er Dir die Wahrheit erzählt.
Hört sich auf jeden Fall alles andere als seriös an.
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@Frederika: <MOD: Sticheleien und Plattitüden entfernt.>
Du kennst diesen Mann nicht, nicht seine Vermögensverhältnisse, nicht seine Einstellung usw.
zu: "Nein, das kann unter diesen Bedingungen auf keinen Fall gut gehen"
Natürlich kann es gut gehen. Ich kenne selber 2 sehr glückliche Beziehungen dieser Art.
zu: "Er verprasst Geld, ist großkotzig, geht mit Geld nicht so um, wie man eigentlich sollte ..."
Aha! Jemand der die Möglichkeit hat, viel Geld auszugeben und das tut ist also vom Charakter her grundsätzlich schlecht. Was bei Dir zu Aussagen führt wie zu "Ich könnte niemals so sinnlos prassen. Meistens gehen mit solchen Charakterschwächen auch andere Mängel einher, z.B. mangelnde Treue und Kauf von Prostituierten, mangelnde Empathie und mangelnder Tiefgang"
<MOD> Menschen, die das Glück haben, ein größeres Familinevermögen zu haben, haben selten die Not, in finanzieller Hinsicht über ihre Zukunft nachzudenken. Wenn sie dann auch noch selber sehr gut verdienen, dann ist ihre Sparquote oft ziemlich gering, was auch keiner Logik entbehrt. Man kann am Ende nichts mitnehmen, und wenn es sowieso geht, warum sich das Leben nicht so angenehm wie möglich gestalten, auch durch Konsum. Ich kenne einíge Männer, die so leben können. Sie sind auch sehr großzügig, auch ihren Partnerinnen gegenüber. Sie spenden sogar regelmäßig usw. Nicht alle haben reiche Freundinnen, aber müssen sich trotzdem nicht einschränken. Es soll nämlich Männer geben, die sich sehr darüber freuen, ihre Freundinnen zu verwöhnen und ihnen Geschenke zu machen. Sie selber sehen das gar nicht als protzig, sondern finden es ganz normal. Wenn man genug Geld hat, ist das opfer oft nicht so groß, wie andere das wahrnehmen.
Und dass finanzielle Sorglosigkeit automatisch rumhuren und mangelnde Treue impliziert, ist schlichtweg falsch. Ich kann Dir sagen, dass ist eine einkommensunabhängige Vorliebe. Die Huren sind dann allerdings unterschiedlich teuer und fremdgehen kommt in allen Gesellschaftsschichten vor
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@#5: Mit "unter diesen Bedingungen" meinte ich das Unwohlfühlen der Fragestellerin, die offensichtlich Disharmonie, die durch die unterschiedlichen Ausgabepräferenzen und -möglichkeiten entsteht, als auch das Prassen als negativen Charakterzug.
Nein, jemand, der viel Geld hat, ist nicht vom Charakter her automatisch schlecht. Aber wer Geld verprasst, der hat einen deutlichen Charaktermangel. Es besteht ein ganz erheblicher Unterschied zwischen Großzügigkeit und Großkotzigkeit, zwischen Geld ausgeben und Geld verprassen, zwischen reich sein und angeben. Alles klar?
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#1 hat schon alles gesagt.
Aber "das er auch gerne in vollem Umfang verprasst..."
Das ist wohl der absolut entscheidene ko - Punkt.
Die fallen schnell wieder auf die Nase.
Gerade als Unternehmensberater sollte er sinnvoll mit Geld umgehen können.
Sonst werden seine Kunden skeptisch.
Dann hat er nur "viel...?" Geld. Ist nicht wirklich reich. Denen merkt man es nicht sofort an.
Ok, so sparsam wie die ALDI - Brüder braucht er nicht sein.
Aber von dieser Liga ist er etliche Stellen vor dem Komma entfernt. M 53J
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Habe beruflich im Bankensektor viel mit sogenannten "Vermögenden" zu tun.
Diese fahren keine protzigen Autos, geben eher wenig Geld für Luxus aus, im Gegenteil, die rechnen sehr gut jeden Cent nach, tragen meist Jeans und Parker, sind höflich und nett, aber distanziert und wirken oft misstrauisch. Ich sah diese Leute nie in Pelz oder Designerklamotten, nie im Porsche vorfahren oder mit Gucci, Armani, Rolex oder sonst was an sich.
Diese Leute haben Protzerei einfach nicht nötig.
Beispiel die Aldi-Brüder, ein stiller Reichtum, kein Angebertum, keine Medienpräsenz, keine Blondchen im Ferrari, man sieht und hört sie nicht. Sie führen erfolgreich ein Unternehmen.
Vorzeigereichtum ist für mich kein gewachsener Reichtum, sondern das schnelle Geld, meist nicht durch harte Arbeit, sondern über dubiose Geschäfte bis hin zu Illegalität.
Kenne beide Seiten.
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@5
Geld verprassen fängt aus Sicht eines Unvermögenden sehr viel früher an, als aus Sicht eines Vermögenden.
3000 für einen Maßanzug, 300 für 1 Abendessen, Freunde generös einladen, elikatessen im KaDeWe einkaufen, obwohl man auch billiger essen könnte - je nach Einkommen/ Vermögen sind das entweder Peanuts oder eben große Verschwendung. So sieht es aus.
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@#9: Tja, Du kennst die Unterschiede offensichtlich nicht. Verprassen vs. ausgeben, Großzügigkeit vs. Großkotzigkeit lassen sich nicht am Preis festmachen, sondern an Auftreten, Stil und Zweck des ganzen.
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Seid Ihr ein Paar und habt eine sexuelle Beziehung oder seid Ihr noch in der Werbephase?
Vielleicht glaubt er, dass er damit bei Dir punkten kann?
Sprich das Thema einfach mal an und sieh, wie er reagiert.
Wenn er nur in seinen Millionärs-Kreisen verkehrt und sich darüber definiert, dass er immer das teuerste isst, trinkt, anzieht und fährt, kannst Du ihn als Mensch höchstwahrscheinlich vergessen.
Auch wenn ein Mensch viel Geld auf dem Konto hat, sollte er noch andere Werte als Geld ausgeben haben und kennen.
Ein Unternehmensberater verdient obszön viel Geld damit, dass er anderen Menschen viel Geld wegnimmt. Er sollte mal lieber an die Menschen denken, auf deren Kosten und auf deren Existenzminimum er sein überflüssiges Geld scheffelt.
Sprich ihn doch mal darauf an, wie er seinen Job moralisch vertreten kann.
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Hierzu ein Tipp von einem Insider:
Ich kenne die Branche der Unternehmensberatung nur zu gut. Teure Autos, Luxusimmobilien, Uhren, Klamotten, junge Frauen, nobler Golfclub, Reitpferd, Jagdrevier, Yacht etc. sind ein Teil des Marketings von Möchte-Gern-Unternehmensberatern. Die Realität sieht so aus, dass die goldenen Zeiten in dieser Branche längst vorbei sind. Es gibt in dieser Branche massive Überkapazitäten und meistens sind sog. "Unternehmensberatungen" ihr Geld nicht wert oder verursachen gar noch größeren Schaden als Nutzen. Zudem herrscht in der Branche massiver Preiskampft.
Qualifizierte Unternehmensberater sind oft Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und / oder Fachanwalt bzw. Ingenieur gleichzeitig. Wer aber Dienstleistungen in diesem Segment erbringen will, die ihr Geld wert sind, muss zwangsläufig so intensiv mit Fort- und Weiterbildung beschäftigt sein, dass für den von dir beschriebenen ausschweifenden Lebensstil gar keine Zeit ist.
Ich würde an deiner Stelle versuchen herauszufinden, wie seine finanzielle Situation wirklich ist (Blick in den Steuerbescheid, Kontoauszüge, Depotauszug etc.). Nach meiner Insiderkenntnissen stimmt bei deinem Angebeteten etwas nicht. Falls er aus einer reichen Familie kommt, liegt eher nahe, dass er das Geld der Familie verpulvert und nach außen den erfolgreichen Experten abgibt. Hat er denn das WP-/StB-Examen, hat er überhaupt schon mal als leitender Angestellter irgendwo gearbeitet (falls nein, wie will er dann überhaupt ohne Praxiserfahrung Unternehmen beraten)? Hat er internationale Erfahrung? Falls nein, größte Vorsicht - er ist wahrscheinlich ein Blender - und dann kommt irgendwann früher oder später die böse Überraschung.
Die wenigen wirklich guten Unternehmensberater, mit denen ich zu tun habe, sind völlig das Gegenteil von dem, wie du deinen Angebeteten beschreibst.
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Frage an die FS ob sie sein reiches Elternhaus kennt, oder ob das auch zu seinen Protzereien gehört? Viele Macker leben über ihr finanzielles Limit und erzählen dann sie sind aus reichem Hause und Unternehmensberater (klingt auch irgendwie abgedroschen oder?)
Evtl. ist die FS nur naiv und glaubt alles was der Typ von sich gibt.
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Hoffe der Typ ist nicht ein Fake von Verona Feldbuschs Ehegatten, der angeblich erst toller Geschäftsmann, später Pleitegeier, wie hieß der nochmal?
Den fand ich schon immer schmierig - war ein Angeber und Looser, müsste bei seinen Spielchen eigentlich im Knast sitzen. Naja sie muss jetzt für KIK anschaffen und ist über 40.
Also Schluss mit lustig - ja so kanns gehen liebe FS.
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Moment:
Die Ausgangssituation ist folgende:
FS datet einen Mann.
Fakt ist:
Mann ist großzügig.
Frau zögert.
Frau zögert insofern,da sie sich in irgendeiner Art und Weise nicht wohl fühlt(verständlicherweise).
Eine gute Frau wartet ab.
Der Mann treibt sein Spiel weiter.
Die kluge Frau wartet weiter ab.
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An deiner Stelle ließe ich den Gedanken an sein Geld erst einmal außen vor. Jeder Mensch hat Fehler und Macken. Er hat scheinbar Geld, aber das ist eine Tatsache, über die man auch erstmal hinwegsehen kann, sofern er nicht damit angibt und er es nicht ständig herauskehrt.
Wer Zugriff auf Geld hat, der spricht nicht über Geld. Sparsamkeit ist kein Geiz und es kommt nicht darauf an, ob man sich etwas leisten kann, sondern darauf, ob man es wirklich braucht oder will. Verschwendungssucht ist für mich ein No-Go, egal in welcher Einkommensklasse.
Betrachte den Menschen. Wie verhält er sich sonst und dir gegenüber. Schau erst einmal hinter diese Fassade. Wenn dir der Mensch zusagt und ihr zusammen passt, dann werdet ihr später auch gemeinsam eine Lösung für den Umgang mit dem Geld finden.
Ja, es kann sicherlich gutgehn. Viel Glück.
w39
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Gunther Sachs - Playboy und hat sicherlich Geld auf herrliche Weise sein verprasst - allein die großartige Idee BB mit Rosen die vom Himmel fielen (Helikopter) zu überschütten und dann hat er seine Frau Mia getroffen und die beiden haben geheiratet. Sind ca. 30 Jahre zusammen? Dies ist einfach eine andere Lebenseinstellung und -sichtweise. Gott sei Dank sind nicht alle Menschen
die viel Geld haben so bieder wie die ALDI-Brüder. Und vergesst bitte nicht - von diesem GEld, was da verprasst wird leben auch andere - die nämlich, an die er es weitergegeben wird. Und manchmal ist dies auch nur eine Phase im leben eines Menschen.
Springer hat seine Friede ( Sekretarin) geheiratet. Piech die Kinderfrau. Mohn (Bertelsmann) seine Liz (kleine Angestellte) - bei allen drei enorme Unterschiede im Alter und Vermögen. Also es kann gut gehen.
Er verprasst sein Geld? Nun dies ist eine subjektive Wertung.
Aber in der Tat - schau kritisch hin - lass dich nicht blenden - vielleicht alles nur geliehen ;-))
Und wenn er ein guter Typ ist und es auch ernst mit Dir meint , dann besprich dies mit ihm (nachdem du dich vorbereitet hast und genau geklärt hast, was Dir Bauchschmerzen verursacht hat. Also kläre Dich erst mal. Guck wo Du Komprisse eingehen könntest) - lass ihm ebenfalls Zeit darüber nachzudenken.
War selbst eine arme Maus (geldmäßig) und habe einen reichen Mann geheiratet. Es geht gut.
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Ich finde es bedenklich, das aufgrund eines Wortes (verprassen) und einiger sehr weniger Fakten dieser Mann an den Pranger und eine ganz Zunft in Verruf gerät.
Was wäre gewesen, wenn die FS geschrieben hätte:" er genießt sein Leben in so vollen Zügen (bei dem Wetter auch eine Doppeldeutung :-))), dass ich da nicht mithalten kann und will, da ich anders erzogen bin."
[Mod.= unsachliche Bemerkung gelöscht.]
Liebe FS: Geh auf ihn zu - Ihr könnt bestimmt miteinander sprechen. Mein Exfreund hat ebenso gut gelebt, was ich nicht konnte.
Essen: Sind wir essen gegangen, hat er bezahlt, andersherum habe ich für ihn gut gekocht und das Candlelightdinner zu Hause gemacht.
Ich habe ihn nach Strich und Faden verwöhnt mit dem, was ich konnte: Massagen, Liebe Zärtlichkeiten und ein offenes Ohr gab es bei mir im Überfluss.
Urlaub: Gut - da hatte ich Glück, ich arbeite in der Touristik und bekomme gut % Nachlass, von denen er mitprofitiert hat.
Auto: Ist das so wichtig für Dich, dass er ein kleineres Auto fährt? Das kann nicht sein....Männer und ihre Autos...Du kennst doch diese Liebe ;-)
Nur, wenn Du Dich überhaupt mit ihm unwohl fühlst, also so, dass Du mit ihm nicht darüber reden kannst, dann solltest Du die Beziehung doch in Frage stellen....aber nicht wegen Geld.
Alles Liebe
w,44
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Puuh, da gerät Frau also an einen großzügigen Mann, der nicht auf den Cent schauen muss, und es ist auch wieder nicht recht. Wieder findet sich ein Aufhänger, um unzufrieden zu sein. Auch reiche Menschen können tatsächlich einen guten Charakter haben. Leider kommt dann in Deutschland, wie hier gerade wieder gut zu beobachten, grundsätzlich der Sozialneid durch, nach dem Motto "Nein, der hat Geld und erdreistet sich auch noch, sich davon etwas zu leisten - das ist sicher ein schlechter Mensch und der ist sicher auch nicht rechtmäßig an sein Geld gekommen sondern hat vermutlich eine Bank überfallen...."
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@10 von 9:
Ich kenne sehr wohl die Unterschiede. Ich bin selbst sehr vermögend, lebe aber nach außen eher bescheiden. Ich erkenne aber auch den Unterschied von mir zu anderen Vermögenden in meinem Alter, die das Geld überwiegend geerbt haben,was bei mir nicht der Fall war. Ich kann das schon verstehen, dass Menschen, die es sich leisten können, nicht auf den Euro gucken, wenn es einfach nicht nötig ist, weil die Familie im Überfluss vermögend ist.
Ich leiste mir viele Dinge nicht, weil ich selbst, weiß, wie es ist, kein Geld zu haben oder wie schwer es sein kann, viel zu verdienen. Ich habe sehr viel energie investiert, um dahin zu kommen,woich heute bin. Und auch, wenn ich mir heute doch schon mal den einen oder anderen Luxusartikel gönne, gibt es für mich Dinge, die ich mir nie leisten werde, auch , wenn das Geld heute da ist. Und es gibt Menschen, die haben diese Gedanken einfach nicht, weil sie es einfacher hatten. Ich würde diese Leute nie verurteilen, denn es ist kleinlich,ihnen den eigenen Lebensgedanken als den richtigen aufdrängen zu wollen. Die Diskussion lohnt nicht.
Oft in teure Restaurants gehen, gute Weine ... das ist ein bevorzugter Lebensstil, keine Großkotzigkeit. Und wie gesagt, ich kenne einige Männer, die große Genießer sind, und keine Probleme damit haben, ihre nicht so vermögenden Partnerinnen einzladen und ihnen was von ihrem Überfluss abzugeben, ohne das ständig aufzurechen oder sich ausgenutzt vorzukommen.
Ob Aldi-Brüder oder IKEA-Chef,wenn man so reich ist und dann immer noch SO, dann finde ich das nicht sympathisch, sondern auffällig, um nicht pathologisch zu sagen.
Wenn Frau Probeme mit so einem Mann hat und sich nicht wohl fühlt, dann soll sie es bleiben lassen, aber ihn nicht verurteilen
Nun gut, jeder hat seine eigene Sichtweise.
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@17
Sorry, aber zwischen Gunter Sachs und den Aldi-Brüdern liegen Welten und zwar Welten von Arbeit und Schweiß. Die Aldi-Brüder stammen aus einfachen Verhältnissen und hatten sich "hochgearbeitet". Gunter Sachs war reich geboren, ein Industriellen-Erbe, der irgendwann ein Aktienpaket verkaufte und dann Privatier wurde. Er musste niemals "Hand" anlegen, er ist sich dem Wert des Geldes nicht bewusst - sicher ein sympathischer Mann und das mit den Rosen damals fand ich auch toll - die Ehe scheiterte dennoch.
Er ist und bleibt ein Playboy, weil er weder leistungsmäßig durch Engagement oder Ideen, noch in der Politik oder Wirtschaft irgendeinen Verdienst erworben hat - er ist nur ein Aushängeschild für das Süsse Nichtstun. Wems gefällt...
Die Aldi-Brüder sind da eher mein Fall.
Mit Fleiß und Ideenreichtum aus einfachen Verhältnissen zum Millionengeschäft.
Und wenn Du es als arme Maus geschafft hast einen reichen Mann zu finden, Glückwunsch, allerdings schreibst Du nicht, mit was er seinen Reichtum verdient hat?
Darüber gibt es ja auch tausend Möglichkeiten.
Hoffe nur, dass er Dich das nicht ab und an merken lässt, dass Du außer Deiner Armut nichts in die "reiche" Ehe gebracht hast.
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Dein Freund ist in erster Linie von Beruf Sohn , mit einem beruflichen Hobby .
Wenn es Dir keinen Spass macht ausgehalten zu werden musst es einfach sagen. Entweder hat er den Peil das zu verstehen oder er begreift nicht mal das...
Sorge für Dich,lebe Deinen Standard, tauche mit ihm mal anderweitig ab, aber bleib in Deiner Welt, dann wird sich manches von selbst entwickeln oder erledigen.
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Vielleicht sind der Fragestellerin andere Dinge im Leben wichtig, als guter Wein, edle Restaurants, edle Karossen, langweilige Urlaube in **********Hotels? Dann würde es auf Dauer wohl nicht gutgehen. Ich komme aus einer wohlhabenden Familie und für mich ist Zeit mit Freunden zu verbringen wahrer Luxus, ins Theater gehen, einen Latte Machiatto in der Frühlingssonne zu genießen, einen Sonnenuntergang zu beobachten, sich über den Neuschnee zu freuen oder meinen diversen sportichen Aktivitäten nachzugehen. Jeder wie er mag. Stundenland in Edel-Restaurants herumzusitzen, wäre für mich eine grausame Vorstellung. Wie langweilig. Auch stehe ich z.B. mehr auf individuelle Rucksackreise, solange ich das noch kann. Guck's Dir einmal an und wenn Dir dieser Lebensstil nicht gefällt, such' Dir einen anderen netten Mann, der besser passt. Ich finde, Deiner klingt sehr oberflächlich und wirklich etwas zu übertrieben großspurig! Wenn er sich in einer Ehe dann weiterhin so verhält, wirst Du auf Dauer Ärger haben. Es sei denn, Du übst guten Einfluß auf ihn aus und holst ihn auf den Boden der Tatsachen herunter!
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Am besten überprüfst Du mal unauffällig, wer seine Familie überhaupt ist und ob das Geld sein eigenes ist.
Wie oft will er denn teuer essen gehen? Was ist für Dich teuer?
Jedes Wochenende einmal essen gehen ist ok, teuer liegt bei etwa 200 Euro für beide.
Liegt er in diesem Rahmen?
Im Winter eine Woche Skiurlaub für 1500 Euro pro Person ist zwar teuer aber angemessen für jemanden mit Geld. Im Herbst eine Woche Cluburlaub für 1500 Euro ist auch angemessen.
Oder jettet er zum Frühstück nach New York?
3 Tage Weihnachtseinkäufe in New York sind auch nichts ungewöhnliches. Kostet etwa 4000 Euro plus Geld für Einkäufe.
Wenn er 7000 Euro pro Monat zur Verfügung hat, kann er mit diesen Ausgaben immer noch mehr Geld sparen als Du verdienst. Vielleicht muss er keine Miete zahlen, weil er im Eigentum wohnt?
Stört Dich dass Du nicht mithalten kannst oder ist er prollig-gönnerisch zu dir?
Welche Gegenleistung erwartet er von Dir?
Alles Gute
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Die Antwort auf deine Frage hast Du schon selbst gegeben in dem Du schreibst das Du Dich diesem Lebensstil nicht anpassen willst und er auch nicht zu Kompromissen bereit ist. Trotzdem macht es Sinn das Thema noch mal direkt mit ihm zu besprechen und ihm klar zu machen das er keine Pluspunkte sammelt und Du ein solches Leben nicht leben willst. Wenn er wirklich an Dir als Mensch interessiert ist dann wird er versuchen gemeinsam mit Dir einen Kompromiss zu finden. Ob dieser für Dich dann tragbar ist musst Du dann entscheiden. Ist er nicht zu einem echten Kompromiss bereit hat er sich damit schon als Partner disqualifiziert.
Es kommt auch darauf an wie lange er schon als Berater arbeitet. In der Anfangszeit neigen viele Berater dazu das Geld in einer Art Konsumrausch zu verprassen, viele kommen nach 2-3 Jahren wieder auf den Boden der Tatsachen zurück aber es gibt auch viele denen auf Dauer jedes Maß abgeht und wo man sich dann auch als Kollege nicht mehr wohlfühlt (ich habe mehr als 10 Jahre als Berater gearbeitet und habe beides oft beobachtet). Mit 32 ist er aber wahrscheinlich schon mehr als 2-3 Jahre Berater und damit eigentlich schon aus der Phase des Überschwangs hinaus.
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Ich denke, die Definition des Zwecks des Geldes ist unterschiedlich: Er hat viel davon und es ist vielleicht wie Wasser das aus der Leitung kommt und er nutzt es, um das Leben zu genießen. du bist mit kargem Einkommen eher in der Wüste und gehst sparsam mit dem Wasser um.
Du kannst nicht die Definition aus der Wüste mit der Definition des Wassers das im Überfluß aus der Leitung kommt vergleichen, das ist das eine.
Das zweite ist, daß er einen anderen Lebensstil pflegt; wenn er meint, es sich leisten zu können und Dir den Rückhalt bieten zu können, künftig nach seiner Wasserdefinition leben zu können und wenn wirklich Gefühle da sind - warum nicht ? Ich würde aber meinen Beruf an Deiner Stelle nicht aufgeben und Du kannst dann also immer in Dein altes Leben zurück - was willst mehr ?
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Ich glaube, daß Dein Angebeteter noch nicht erfahren hat, was wirklich wichtig und erfüllend ist im Leben.
Wenn ich sehr viel Geld hätte, wüßte ich sofort, was ich damit anstellen wollte. Etwas Sinnvolles nämlich. Jeden Tag essen gehen kann nämlich auch sehr schnell schal werden.
Sinnvoll wäre: arme Leute unterstützen, mittellosen Familien einen Urlaub ermöglichen, ein Patenkind annehmen, ein altes Haus ausbauen etc. pp. Wenn ich jemanden zusätzlich damit glücklich machen kann, ist es für mich perfekt.
Nein, für mich wäre der Typ nichts.
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@27
Super Statement - kann ich voll und ganz unterstreichen !!
Jemand "mit viel Geld" sollte eher mit solch sozialem Engagement punkten als mir Rolex, Porsche und Designergedöns. Wie Du schreibst - was gibt es sinnvolleres und schöneres im Leben als anderen Menschen und Tieren helfen zu können.
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Die Contra Statements drücken hier ja wohl ziemlich den Neid der Besitzlosen aus!
Was soll'n das?
Muss man sich heutzutage etwa noch entschuldigen, wenn man Geld hat und es auch ausgibt?
Typisch deutsch diese Diskussion hier...
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