- Frage:
Männer und Frauen zwei Seiten der Medaille, sie leben nicht in derselben Welt!Wenn man die vielen Beziehungsproblemen (inkl. häufiger PartnerWechsel) in unserer heutigen Gesellschft beachtet und betrachtet so stellt man fest, dass zwei verschiedene Geschlechter (Mann/Frau) in zwei verschiedenen und getrennten Welten leben. Die echten Interessen der beiden Geschlechter gehen immer mehr auseinander, sie trifften weg mit unterschiedlichen interessierten Gesprächsthemen und die beruflichen, strategischen Interessen und Verhaltensweisen werden immer ähnlicher, nähern sich quasi immer mehr den beiden Geschlechtern an. m48Antworten: -
Was ist da jetzt die Frage?
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Waren es früher echte Interessen oder einfach unabänderliche Gegebenheiten? Im Mittelalter mussten Frauen sehr hart arbeiten - in den fünfzigern des letzten Jahrhunderts blieben sie zuhause bei Kind, Küche, Kirche. - was ist denn dann von deiner Sicht her das eigentliche Interesse des Geschlechts Frau? Wenn Frau heute wieder arbeitet, dann ist es doch wie früher - oder wie früher früher ?!?
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FS:
Wir befinden uns sozusagen in einem sozialen Wandel, der erst am Anfang steht und sehr expansiv weiter wächst. Männer entwickeln sich in Richtung "Sprachlosigkeit bis hin zum Langweiler" (TV,PC, Sport, Autos, Technik danach Politik, Wirtschaft, Finanzfragen) wobei Frauen sich immer mehr über Gefühle, Beziehungsfragen, Kinder, Familie und Frust" reden wollen (Wohnen, Einrichtungen, Büchern, Musik, Tanzen, Psychologie, medizinische Fragen, Gesundheit, Mode). Deshalb muss man sich die offene Frage stellen: " können Männer und Frauen überhaupt noch miteinander...(reden!)
Freue mich über verschiedene kompetente Erfahrungen und Meiniungen beider Geschlechter.
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Das liegt doch an jedem selber. du wiedersprichts dir ja wenn du sagst alles driftet auseunader aber das Verhalten wird ähnlicher. Du hast wohl viel Frust und lange niemanden mehr gefunden, der ähnlich vom Leben denkt wie du. Das gibt es aber, zu hauf
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Soll hier jetzt Geschlechterkampf wiederholt werden? Hier werden sich doch wahrscheinlich wieder die Hartliner oder zumindest Unversöhnlichen wie die Hyänen streiten. Oder um was geht es hier?
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Die Tatsache, dass Männer und Frauen anders ticken ist doch nichts Neues. Ich verstehe Dein Posting nicht so ganz bzw. was willst Du damit bezwecken? Vermutlich suchst Du schon länger oder bist ganz einfach von der Liebe enttäuscht?
w/39
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M, 34, hetero
Also wenn die meisten Beziehungsprobleme auf die Mann-Frau-Problematik zurückzuführen sind (aufgegriffene These - nicht meine Meinung), dann ist es doch sehr verwunderlich, dass homosexuelle Paare mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben wie die heterosexuellen Paare. (zumindest in meinem Bekanntenkreis)
Also für mein Verständnis ist die Mann-Frau-Betrachtungsweise - wie alle anderen Vorurteile - nur eine Ökonomie des Verstandes, da man/frau sich ja sonst mit Individuen beschäftigen muss, und das jedes Mal aufs Neue. Echt schlimm (Sarkasmus).
Vorwegnehmend: ja es gibt bestimmt durchschnittliche, statistische Aussage, welche einen Großteil der Männer/Frauen betreffen, aber dieses ermöglicht keinerlei Aussage über die individuelle Person, welche in diesem Moment vor einem steht.
Aussage des "Science Magazin" zum Thema "Gender": die durchschnittliche Frau und der durchschnittliche Mann sind sich in den meisten Fällen viel ähnlicher als zwei beliebe Männer oder Frauen.
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Lieber Fragesteller, ich habe nicht den Eindruck, dass die Interessen von Männern und Frauen so unterschiedlich oder gar gegensätzlich sind sondern, dass es eher mit dem jeweiligen Bildungsgrad zu tun hat.
Eine Frau die BWL studiert hat, wird sich sicherlich für Wirtschaft und Finanzen interessieren und auch gerne darüber reden. Sport ist ein weiteres Gebiet bei dem ich den Eindruck habe, es interessiert Männer und Frauen gleichermaßen. Auch ins Kino gehen oder Kabarett macht Männern und Frauen Spaß. Kunst ist vielleicht etwas frauenlastiger, aber es gibt ja auch genug männliche Kunsthistoriker und Archäologen. Musik (aktiv und passi) verbindet Männer und Frauen, vielleicht auch Erlebnisse in der Natur. Sauna, gemeinsam Kochen, mehr zähle ich jetzt nicht auf.
Ich habe wie gesagt einen anderen Eindruck gewonnen als Du.
w/48
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Lieber FS,
leider ist Geschichte nicht deine Kompetenz - dann wüsstest du wie wenige Jahre die lebenslange Ehe vor 200 oder 300 Jahren gedauert hat ! Danach kam dann die Zweit- oder Drittehe -
[Mod.= überflüssige, abfällige Bemerkung gelöscht.]
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Doch, Männer und Frauen leben in dieser einen Welt!
Die Verhaltensweisen, Lebens- und Wertvorstellungen beider Geschlechter ähneln sich sogar.
Beide Geschlechter haben die gleichen Ziele, Hobbys, berufliche Interessen und sind sich charakterlich ähnlich.
Es kommt nur darauf an den richtigen Schlüssel für das entsprechende Schloss zu finden.
m (46)
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Ja, dazu wurde heute in der "Welt" das Ergebnis einer Allensbach-Studie veröffentlicht:
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article12626495/Maenner-und-Frauen-ticken-eben-leider-doch-anders.html
w54
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Nee, 10 - Männer sind anders, Frauen aber auch und das ist gut so.
w/39
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Hier meine FS Schlußfolgerung:
Dachte mir schon im Vorfeld, dass ich mit diesem Thema sehr wahrscheinlich hier falsch bin, da ich seit einiger Zeit hier die Themen und die Beiträge mir ansehe um mir ein Bild zu machen, welche Leute mit welcher erlebten Erfahrung sich hier treffen bzw. mit welchen standardisierten und programmierten Meinungen sie hier auftreten und entsprechend ausgestattet sind.
[Mod.= gelöscht! - Unsere User dienen keinen Testzwecken und müssen sich auch nicht bezüglich ihrer Meinungen herabsetzen lassen. Wenn Sie persönliche Studien/Erfahrungen machen wollen/müssen, tun Sie das an geeigneteren Orten.]
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Mir fällt es auch immer auf, je älter ich werde und je mehr Beziehungen ich hatte, wie unterschiedlich oft die Interessenlage ist. Das war wohl schon immer so, nur früher ist mir das weniger negativ aufgefallen, da habe ich fast alles mitgemacht wie Motorradfahren, Sport, Metzelfilme gucken usw. In der Jugend war ich jedenfalls wesentlich kompromißbereiter, heute habe ich dazu keine Lust mehr, denn das wird von seiten der Männer nicht gedankt, sondern als normal empfunden, die merken das nicht mal, wenn eine Frau ständig ihre eigenen Bedürfnisse aus Harmoniegründen unterdrückt.
Ich hasse in Wirklichkeit Motorräder, Fußball u.ä. und auf Sex am Morgen hab ich mal überhaupt keine Lust und auf Fellatio schon gar nicht, habe das aber immer alles gemacht, wahrscheinlich aus Harmoniesucht o.ä. Heute will ich das alles nicht mehr. Keine Blutorgien im Kino mehr sehen, sondern Frauenfilme, keine Motorradtouren und ihn bekochen, sondern schön kultiviert essen gehen und morgens ungestört aufwachen.
Meiner Erfahrung nach haben Männer alle fast die gleiche Interessenlage: bekocht werden, häufigen, am liebsten schnellen Sex, Sport und Wanderungen o.ä., also alles was mir keinen Spaß macht. Ich habe an einem Tag mit einer Freundin viel mehr Vergnügen als mit einem Mann.
Vor allem habe ich die Erfahrung gemacht, dass Männer immer hauptsächlich Sex wollen, davon bin ich mittlerweile so was von genervt und abgetörnt! Das hat mit Liebe und Romantik, so wie Frau sich das in der Jugend noch vorgestellt hat, absolut nichts zu tun.
Ich habe den Eindruck immer nur funktionieren zu müssen in Gegenwart von Männern (vgl. anderes Thema: Was macht eine "gute Liebhaberin" aus?). Da wird aufgezählt, was sie alles abarbeiten muss. Ich denke Männer erwarten heute auch alle zu viel durch die Medien (Pornos überall).
Früher waren die froh überhaupt eine abzubekommen, die attraktiv und nett ist, heute muß sie auch noch das Kamasutra rauf und runter turnen und natürlich wahnsinnigen Spaß daran rüberbringen.
Trotz der totalen Sexualisierung der Gesellschaft spielt sich in den meisten Ehebetten ja später aber nicht mehr viel ab. Dann ist sie natürlich schuld, da zu langweilig usw. Ich muß mir das jedenfalls nicht mehr geben. (w 48)
Außerdem fällt mir auf, dass gerade Frauen, die gar keine längeren Beziehungen hatten, Männer idealisieren und meinen diese wären gar nicht so anders. Man sollte mal langjährig verheiratete oder gebundene Frauen fragen, die sind sicher meiner Ansicht, aber die sind ja in einem Singleportal nicht vertreten, wo die meisten auf der Suche nach dem anderen Geschlecht sind.
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#14
"Meiner Erfahrung nach haben Männer alle fast die gleiche Interessenlage: bekocht werden, häufigen, am liebsten schnellen Sex, Sport" (...) "Ich habe an einem Tag mit einer Freundin viel mehr Vergnügen als mit einem Mann" (...) "Ich habe den Eindruck immer nur funktionieren zu müssen in Gegenwart von Männern" (...)
Das habe ich als kind immer von allen erwachsenen (also verheirateten) frauen gehört, ich kann es selbst auch heute bestätigen und ich finde deinen bericht sehr realistisch, auch, was die träume der singles anbelangt.
Die hoffnung stirbt zu letzt. Ich glaube, ein wandel findet gerade LANGSAM statt, die neuen frauengenerationen werden vielleicht mehr von ihrem leben haben.
Auch W48
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Was ist das denn für ein irrwitziges Männerbild, bitteschön? Ich bin ein Mann, beteilige mich liebend gerne an der Essenszubereitung (ist mir lieber als allein irgendwo rumsitzen bis es fertig ist), kann auch kuscheln ohne gleich Sex zu wollen, und Sport interessiert mich nicht die Bohne.
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Aber die allermeisten Männer wollen nicht so werden, wie deine ........ Freundin.
Denn wäre ein Mann so, bzw. passend dafür, würde er ggf. als "unmännlich" gelten. Also werden sich die meisten Männer m.E. davor hüten. Und sich deswegen anders einstellen und verhalten ?
Stell Dir einen Mann vor, der lieber Frauenfilme im Kino und TV schaut, stundenlang im Cafè hockt + plaudert, weder an Fußball, Autos oder Motorräder besonders interessiert ist. Aber dafür im Wartezimmer Frauenzeitschriften liest. (Schon um im Cafè oder bei Dates Gesprächsstoff zu haben ?). Und der gerne mit Frauen kuschelt, aber auch ohne Sex mit ihnen. Das ähnelt doch eher einer Frau, als einem Mann.
Welche Frau will so einen Mann ? Und wo gäbe es überhaupt solche Männer ? Und wie würden die auf Frauen wirken ? Oft genannt, aber ein falsches Klischee:"Solche Männer.... sind schwul".
Zuerst verlangten die Frauen vom Mann, er solle sich emanzipieren. Und als er sich emanzipierte, lehnten es die meisten Frauen als "unmännlich" ab. Wie soll der Mann nun sein ???
Die FS muß nicht jeden Mann akzeptieren. Aber es ist für sie m.E. schwerer, den für sie passenden Mann zu finden. Vielleicht Beuteschema ändern, und ganz woanders suchen ?
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Frauen und Männer leben zwar nicht in einer gemeinsamen Welt sie können jedoch einen Platz in dieser Welt finden wenn Sie bestimmte Spielregeln in einer Beziehung einhalten und nicht glauben "Gefühle" allein würden alles richten.
letztendlich brauchen beide als Grundgerüst die Harmonie und die Sexuallität.
Für die Harmonie gilt: Gemeinsamkeiten, ähnliche Weltanschaung, ähnlicher Musikgeschmack, ähnliche Sozialkompetenz usw..
Für die Sexuallität gilt eher : Gegensätze ziehen sich an.. Wenn beide überwiegend der Aktive Part mehr beim Sex erfüllt ist es genauso reizlos wie wenn beide gerne passiv sind..
Fast jeder wird überwiegend von einer Seite mehr Erfüllung verspüren..Je nachdem ob der Wesenskern mehr von feminin oder maskulin überwiegt.
Sind beide Grundlagen erfüllt haben Sie immer eine Chance auf eine gute Beziehung..
Jetzt kommen eben noch die verdammt schwierigen lebensumstände wie Wohnort, beruf, patchwork, Freundeskreis hinzu die diese Chance schwerer machen oder gar zerstören können..
Die Frage das wir verschieden sind , dürfte jedem klar sein..Wie wir mit dieser verschiedenen umgehen , nicht.
Gift ist jedenfalls wenn wir uns immer ähnlicher werden und es keine oder kaum noch Rollenverteilungen innerhalb der Beziehung gibt....den gerade unsere Unterschiede und die damit verbundenen Fähigkeiten sind es die wir am anderen immer bewundern sollten damit wir immer ein bischen interessant füreinander bleiben..
Wer an schicksal glaubt, wird verstehen das wer immer uns geschaffen hat, den Männer mehr Muskeln und der Frau mehr emmotionalität nicht grundlos gegeben hat.
Die Natur hat sich etwas dabei gedacht und wann immer wir gegen die Natur verstossen, bekommen wir die Quittung dafür..
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Machen wir es kurz: Männer und Frauen sind verschieden. Das birgt Konfliktionpotenzial.
Aber: Paarbeziehungen haben immer Konflikte. Homsexuelle Paare haben teilweise genau die gleichen Probleme.
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