1. Frage:
    Gefragt am: 19.05.2011, 16:26 von Gast
    Machen Frauen mehr im Haushalt, weil ihnen der Haushalt wichtiger ist?
    Oft wird angekreidet, die Frauen würden die Hauptlast im Haushalt tragen. Dazu habe ich eine These: Das liegt daran, dass Frauen einfach einen höheren Anspruch an den Haushalt haben. Ich habe fünf Jahre alleine gelebt und hatte nie Probleme mit meinem Haushalt. Als meine Freundin dann einzog, fing sie an ständig aufzuräumen, zu putzen und die Mahlzeiten haben eine Bedeutung bekommen, die sie für mich nie hatten. Obwohl man(n) das alles so gar nicht will, heißt es dann, man mache zu wenig im Haushalt.
    Antworten:
  2. #1 Gast
    19.05.2011 17:14
    Vielleicht denkt sie, dass dir Ordnung und Sauberkeit wichtig ist. Vielleicht will sie nicht, dass du denkst, sie sei schlampig.
    Mahlzeiten sind möglicherweise wichtig, weil man dabei in Ruhe zusammensitzen und sich unterhalten kann.

  3. #2 Gast
    19.05.2011 17:15
    Ich denke schon, dass es Frauen in der Tendenz eher stört wenn Dreck rumliegt. Obwohl ich selber auch nicht die ordentlichste bin (bin einfach häufig zu faul) staune ich , wenn ich in die Männer WG meines Kumpels mal gehe wie es da aussieht (das schmutzige 1 Woche liegenlassene Geschirr wird einfach mit einem Küchentuch bedeckt, Fruchtfliegenzucht usw.).

    Das finde ich dann doch etwas krass. Ich denke eine Beziehung zeichnet es aus, wenn man einen KOMPROMIS findet, wenn es der Partnerin wichtig ist, dann sollte man auch versuchen ETWAS mehr Ordnung zu halten. In anderen Bereichen muss sie dann halt etwas kompromissbereiter sein. Mit den Mahlzeiten kenne ich das Problem, es ist aber wichtig geregelte Mahlzeiten zu haben, wenn Kinder kommen sollen.. du kannst ja schlecht zum Kind sagen, das von der Schule kommt "Essen gibts erst Abends wenn Papa Hunger hat"

    Ich weiß das es gerade für Single- Männer schwer fällt aber in dem Punkt müssen sie häufig auch auf die Frauen zu gehen, die Frauen drücken dann sicherlich auch ein Auge zu beim Fußballabend am Samstag ;-)

    w, 28

  4. #3 Gast
    19.05.2011 17:33
    Tja, als ich bei meinem Freund eingezogen bin, nicht im eigentlichen Sinne, aber, wir verbringen sehr viel Zeit bei ihm, hatte er es ordentlich und sauber, schmucklos, zweckmäßig und oberspießig.
    Mit ein paar kleinen Dingen, für die Männer im allgemeinen keinen Sinn haben, hab ich das Haus umgestaltet, ne neue Tischdecke, ein paar Bilder, Blumen, Blumenvasen, Gardinen und viele Dinge mehr. Obwohl er kein schlechter Koch ist, wird jetzt dort weitaus mehr gekocht, rauchen ist drin verboten :-) und ein Katzentier hat Einzug gehalten.
    Das ganze Haus hat sich verändert, die Fenster blinken frisch geputzt, es riecht frisch bzw. nach Essen und überall blinkern einen kleine Dinge an, die gute Laune machen, wie etwa Kühlschrankmagnete und dergleichen.
    Logisch, daß man da mehr Staub putzen muß usw. Das mache ich jedoch gern :-)

  5. #4
    19.05.2011 18:05
    ich habe nicht den eindruck, dass frauen im haushalt mehr machen, als männer.
    ...sie machen nur mehr tam-tam darum;-)

    mitunter sind frauen beim haushalt ausgesprochen umständlich, wodurch alles natürlich ewig dauert.
    oder sie sammeln gern die arbeit an, statt sie gleich zu erledigen.
    wenn sie dann anfangen, dann wird erst einmal gejammert;-)

    wenn frauen z.b. ständig aufräumen, so heisst das doch nur, dass sie vorher alles unordentlich werden ließen.
    bei mir ist per se aufgeräumt. ich habe noch nie einen tag dafür vergeudet, um aufzuräumen.

    wenn man als mann im zusammenleben mit frauen entsprechend verfährt, bekommt man schnell zu hören, man reisse alles an sich (im haushalt)
    macht man nichts und lässt alles liegen, dann bekommt mann zu hören, er mache nichts..

    mit anderen worten: wie mann es auch macht, es ist verkehrt:-))

  6. #5 Gast
    19.05.2011 18:18
    Ja, es sind wohl unterschiedliche Werte und Bedürfnisse in dem Bereich die für Reibung sorgen. Frauen sehen mehr Details und Gesundheit und Ernährung hat einen anderen Stellenwert, auch dieses etwas schön machen kommt dazu.
    Wie man zu zweit damit umgeht, weiss ich nicht, aber reden muss man drüber. Wenn es zu weit auseinander klafft wird es schwierig, kennen wir ja alle.
    Ob das nun Erziehung ist oder was anderes uraltes, genetisches wissen wir nicht. Ich hatte schon Männer, die höhere Ansprüche als ich hatte und meine Wohnung nicht gut genug war.
    Inzwischen bezweifle ich, dass ich wieder mit einem Mann zusammen wohnen könnte. Ich hab gar keine Lust auf die Komplikationen und will nur das schöne daran.
    Ach ja, mein Vater ist oberpenibel, das liegt am Beruf, wer im Labor arbeitet sieht überall Schmutz.
    Das ist anstrengend!!

    w42

  7. #6 Gast
    19.05.2011 18:23
    Generell stimmt das sicher nicht.

    Mein Ex hat in der Zeit, in der wir studierten und arbeiteten, mindestens 40% der Arbeit übernommen.

    Als wir verheiratet waren und Kinder kamen, sank dies auf etwa 5%, vielleicht ausnahmsweise 10%, obwohl ich auch arbeitete (nicht Vollzeit) und die Kinder alleine versorgte.

    Er war sich sicher, dass ich jetzt ja den Mund zu halten und zu bleiben hätte.

    Ähnlich, wenn auch vielleicht nicht so krass, habe ich das auch in anderen Beziehungen wahrgenommen.

  8. #7 Gast
    19.05.2011 18:52
    "Ich habe fünf Jahre alleine gelebt und hatte nie Probleme mit meinem Haushalt."

    Einer meiner früheren Partner hätte ähnliches geäußert. Als ich ihn kennenlernte, wohnte er in einer Wohnung, die er alle 4-6 Wochen putzte (Fenster putzte er nie) und in der überall Papiere auf dem Tisch und auf der Erde lagen. Das Bett wurde nie gemacht und alle 10 Wochen frisch bezogen. Die Tischdecke lag immer noch vom Wochenend-Frühstück da, mit allen Krümeln - es ist ja schließlich bald wieder Samstag. Gekocht wurde nie, er hatte gar keine Töpfe. Er aß unter der Woche in der Kantine oder außerhalb. Seine Wäsche wusch er einheitlich mit 60 Grad, alle Farben zusammen.
    Sollte ich mich diesem Niveau anpassen? Ich bin zwar kein Putzteufel, aber eine aufgeräumte Wohnung habe ich mit dem endgültigen Überwinden meiner Pubertät mit ca. 30 Jahren schätzen gelernt. Ich koche gern und gut und mag ein gemeinsames Essen. Meine Klamotten waren teuer und müssen adäquat gepflegt werden und ein miefiges Bett hasse ich.
    Das waren auch die größten Probleme in der sonst harmonischen Beziehung. Der überall herumfliegende Staub, der herumliegende Kram, seine Angewohnheit, in der Freizeit in voller Montur im Bett zu liegen und die Weigerung, am Wochenende etwas anderes zu essen als Kartoffelgratin mit Ketchup oder Nudeln mit Käse.
    Als ich wegen zu viel Arbeit eine Putzfrau besorgte, wollte er seinen Anteil nicht zahlen: Ihm wäre es sauber genug so, es reiche, wenn wir alle 8 Wochen zusammen putzen.

    Je älter ich werde, desto mehr schätze ich Ordnung und Sauberkeit um mich herum. Ich finde es wichtig, einmal in der Woche die Wohnung zu putzen und Sachen sofort aufzuräumen und nicht irgendwo fallenzulassen.
    Mein neuer Freund sieht es leider ein wenig so wie mein Ex vor 20 Jahren. Als ich zum ersten Mal seine Wohnung betrat, muß er eine Riesenaktion hinter sich gehabt haben. Jetzt, nach ein paar Wochen, sammelt sich wieder überall der Kram. Leere Verpackungen, stehengebliebene Gegenstände usw. Der Fußboden wird immer schmutziger, da kommt immer mal ein "ich mach das morgen".
    Früher habe ich mich angepaßt, auch wenn es mich frustrierte und runterzog, heute ist das für mich langfristig ein k.o.-Kriterium. Wer lebt wie ein Student, ist für eine Frau, die früher Haushalt, Job und Familie gewuppt hat, langfristig nur ein Aspirant auf den Liebhaberposten.
    Denn wie es in der Wohnung aussieht, sieht es im Kopf aus.

  9. #8
    19.05.2011 19:51
    na ja, das märchen vom "stylingexperten" frau, hörte ich auch schon;-)
    da wird eine wohnung "dekoriert"...männer bezeichnen so etwas eher, als ein ansammeln von kitsch;-)

    ich kenne auch frauen, die haben von styling wirklich keine ahnung - da sind sie nicht besser, als manche männer!

    wenn frauen hier sagen, sie kennen männer, die leben ihren siffigen studentenstil...keine sorge, solche frauen kenne ich auch!

    ich bezweifel wirklich, dass es unterschiede im haushaltsgebaren bei den geschlechtern gibt.
    es gibt wohnbewusste männer, wie auch frauen.
    und es gibt bei beiden geschlechtern die wohnbanausen.

    ich finde es schon immer verdächtig, wenn haushalt thematisiert wird...für mich war das noch nie ein thema - der wird einfach erledigt und fertig.

  10. #9 Gast
    19.05.2011 20:42
    Mein Ex hat das auch immer behauptet.
    Als ich dann ausgezogen bin, meinte er, er würde das alles locker am Abend neben dem Job erledigen können (freistehendes Einfamilienhaus mit Garten). Nach 4 Wochen hat er mir erklärt, dass er überhaupt nicht versteht, was ich habe, es wäre kaum Arbeit, das macht er mit links.

    Inzwischen sind 2 Jahre vergangen und sogar unsere erwachsenen Kinder beklagen sich, sie wollen ihn nicht mehr besuchen. Der Garten ist völlig verwildert, das Haus ist schmuddelig und runtergekommen und er klagt über die viele Arbeit. Inzwischen ist er endlich bereit, sich wenigstens für 4 Std. pro Woche eine Zugehfrau zu nehmen und meine Schwiegertochter hat sich bereiterklärt, 1 Nachmittag in der Woche den Garten zu machen.

    Na ja, ihm hätte es wohl auch dreckig gereicht.

  11. #10 Gast
    19.05.2011 20:50
    Hausarbeit ist Schwerstarbeit - vor allem mit Kindern im Haushalt und, sofern man Wert auf eine gepflegte Wohnung einschliesslich der Wäsche legt!

    Ich vermute, dass die meisten Frauen einen höheren Anspruch an Sauberkeit haben als Männer.
    Auch einen höheren Anspruch an Ästhetik oder an gesunder Ernährung. Gerade Esskultur ist vielfach nicht mehr vorhanden! Ein Mann der seine Leberwurst aus dem Papier verzehrt wäre sofort aus dem Rennen - falls er sich mir nicht anpassen wollte!

    Ein männliches Domizil das unaufgeräumt und schmuddelig wirkt, wo die Spinnweben meterlang von Decke und Wänden baumeln, Bad und Küche nicht pieksauber sind, sich die Wollmäuse unter Bett und Schränken tummeln, kurzum, wo alle Ecken rund sind - eine derartige Behaussung würde ich nur einmal betreten!

    Lieber FS, sei froh darüber dass deine Freundin ein gepflegtes Heim liebt und ich rate dir dringend dich an diesen dir unliebsamen Arbeiten zu 50% zu beteiligen! Hier ist dein Entgegenkommen gefragt. Falls du dich verweigerst wird dies auf Dauer nur Knatsch geben. Zu Recht!
    Liebe Grüße von einer 60jährigen mit ehemals 200qm Haus, ohne Putzfrau!

  12. #11 Gast
    19.05.2011 21:06
    Ich glaube nicht unbedingt, dass Frauen generell einen höheren (=ungesunden) Anspruch haben.

    Ich bin der Meinung, dass ich einen lockeren, aber gesunden Anspruch an Sauberkeit habe. Ich putze z.B. nur 1 Mal im Jahr Fenster, Staub wische ich auch eher selten, aber spätestens nach 2 Wochen wird durchgesaugt. Etwas penibler bin ich dagegen in Küche und Bad, denn ich möchte nicht in einer ekligen Dusche stehen oder ein versautes Waschbecken haben. Ebenso möchte ich mir nicht durch eine schimmelige Küche oder verdorbenes Essen in Schränken/ Kühlschrank die Gesundheit ruinieren. Also wird da öfter sauber gemacht.
    Es gilt aber immer, dass aufgeräumt, gespült, gesaugt und das Bad geputzt ist, wenn Besuch angemeldet ist. Wenn ich keinen Besuch erwarte, steht Geschirr auch mal 3 Tage...

    Bei vielen Männern (nicht bei allen; aber auch nie bei Frauen), deren Wohnung ich schon betreten habe, war das anders. Mein letzter Freund hat mindestens 2 Monate lang nicht gesaugt und das Bad war total verdreckt, obwohl er wusste, dass ich komme. Irgendwann habe ich es nicht mehr ausgehalten und es selbst geputzt. Ständig habe ich verschimmelte Lebensmittel gefunden.

    Und das geht einfach zu weit. Man kann mal Stress haben, etwas vergessen etc., aber eine gewisse Grundhygiene (nicht Keimfreiheit!) erwarte ich schon. Und für alles, was drüber ist, sollte man in einer Beziehung Kompromisse finden.

  13. 19.05.2011 21:12
    Ich bin zugegebenermaßen leichte Chaotin und hasse Hausarbeit aufrichtig. Ich tu nur gerade soviel wie dringend notwendig ist und widme meine Zeit lieber anderen Dingen.

    Klischeeschublade zu.

  14. #13 Gast
    19.05.2011 22:02
    Tja, liebe #3, ...hier ein paar Bilder, da ein paar Blumenvasen...

    Weißt Du, das würde ich weniger unter "Haushalt" als vielmehr unter "Territorium markieren" verbuchen....

  15. #14 Gast
    19.05.2011 22:16
    Ach, welch herrliche Frage. Ich erkenne mich in so vielen Dingen wieder. Fenster putzen? Dafür gibt es Regen. Betten überziehen? Ich habe die ganze Armeedauer nur einmal die Bettwäsche gewechselt - als wir in eine andere Kaserne mussten. Ein Fußboden ist reserviert für Wäsche, in einem anderen Zimmer für Zettel. "Weihnachstsdeko" steht das ganze Jahr. Als ich seinerzeit allerdings angekündigt Damenbesuch erhalten sollte, habe ich sogar vorgerichtet und aufgehört, drinnen zu rauchen. Mittlerweile kann ich sogar notgedrungen Wäsche waschen - und bügeln. Die saubere liegt sogar fein säuberlich gehäuft neben dem Wäscheschrank. Dafür habe ich letztens festgestellt, dass ich mal meinen Schreibtisch von Kaffeetassen befreien musste, weil schlicht und ergreifend kein Platz mehr war. Gezählt habe ich siebzehn. ABER ich finde, was ich suche, auf Anhieb - außer die Dinge, die ich irgendwann mal "ordentlich weggeräumt" habe, weil man da ja gleich weiss, wo es ist (Pustekuchen!).

    #7 kann ich zustimmen, so ungefähr sieht es auch in meinem Kopf aus. Ich muss dafür MadMax (#4) widersprechen - im Arbeit ansammeln, anstatt sie zu erledigen, bin ich auch als Mann ganz groß. Allerdings bin ich mir dessen in letzter Zeit zunehmend bewusst und arbeite mit steigendem Erfolg daran.

    Ich bitte untertänigst um Vergebung, wenn das Ganze überhaupt nicht elitär klingt ;-) m/28

  16. #15 Gast
    19.05.2011 22:56
    Lieber Fragesteller, für meine Altersgruppe kann ich sagen, dass Frauen, die in einer unordentlichen/ungeputzten Wohnung leben, keinen guten Eindruck machen, weder auf Frauen noch auf Männer. Ich meine sagen zu können, dass man es Männern, zumindest meiner Altersgruppe, eher nachsieht, wenn sie keinen ordentlichen Haushalt führen. Frauen gelten schnell als Schlampen oder verwahrlost/asozial.

    Gemeinsames Essen finde ich einfach schön, wobei mir das im Restaurant genau so recht ist, es muss nicht zu Hause sein. Das Essen an sich hat für mich keine Bedeutung, aber die gemeinsam verbrachte Zeit.

    w/49

  17. #16 Gast
    19.05.2011 23:56
    Mein Freund ist deutlichst penibler und mehr Putzteufel als ich.

    Passt aber - er wohnt hier ums Eck in einer mittelgroßen Wohnung, ich habe ein großes Haus mit Garten. Gäste werden daher zu 99% hier empfangen - und er räumt meist beflissenst auf. Es ist ihm ein Bedürfnis. Dafür wird er bei sich daheim nur ein bis zwei Mal im Jahr mit zahlreichen Gästen konfrontiert. Hier bei mir findet minimum einmal pro Woche ein größeres gemeinsames Kochen mit Freunden statt, im Sommer oft dreimal wöchentlich.

    Da räumt er lieber fleißig hier auf und putzt ein wenig, als dass unsere zahlreichen gemeinsamen Freunde stets bei ihm einfielen in seinem heiligen Refugium. ;-)

  18. #17 Gast
    20.05.2011 08:47
    @7 - ok das Argument mit dem Kopf geistert ja auch im Zusammenhang mit schreibtischen umher. Und ja, ich gebe zu, mein Schreibtisch ist eine Ansammlung aller möglichen Papiere und für außenstehende total unsortiert und unordentlich. Ich jedoch habe endlich kapiert, dass ich so bin und damit gut leben kann. Ja, es scheint in meinem Kopf daher ebenso kreativ auszusehen und meine Arbeitsergebnisse können sich sehen lassen. Für den Rest der Wohnung habe ich eine Putzfrau. Warum? Weil ich auch akzeptiere, dass ich eben nicht gerne putze. Da ich es sauber haben möchte, wird eine Putzfrau bezahlt. Man muss zu seinen Fähigkeiten und Fehlern stehen, dann findet man die richtige Lösung. Wenn ich mit einem Mann zusammenziehe, muss eine Putzfrau her, da gibt es garkeine Diskussion.

  19. #18 Gast
    20.05.2011 10:00
    In vielen Fällen ist das sicher richtig: aus unterschiedlichen Ansprüchen ergeben sich unterschiedliche Antriebe. Frauen machen mehr, weil ihnen dieser Bereich eben wichtiger ist. Von dem Ergebnis der Mehrarbeit profitieren aber wieder beide.

  20. #19 Gast
    20.05.2011 12:02
    @7: Genau dein Beitrag hätte von mir stammen können. Ich werde und kann zukünftig diesbezüglich auch keinen Kompromiss mehr eingehen. Wer lebt wie ein Messi, hat auch sonst einige Probleme. Mein Ex war genau so ein Fall, wie du ihn beschrieben hast. Einfach nur ekelig! Für mich hat Ordnung und Sauberkeit sehr viel mit wohl fühlen zu tun. Und wenn ich mich in der Umgebung nicht wohl fühle, hat eine Beziehung für mich keinen Sinn.

  21. #20 Gast
    20.05.2011 13:32
    noch mal die #7
    mein schreibtisch ist der einzige ort, auf dem kreatives chaos herrscht. manchmal leider zu viel. aber ich arbeite daran, da auch noch form reinzubekommen.
    putzfrau ist das eine, das aufräumen vorher das andere, sonst nutzt die beste putzfrau nichts.

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