Thema: Lernen Männer dazu?
- Frage:
Lernen Männer dazu?Ich stelle folgende Behauptung auf: Frau lernt aus gescheiterten Beziehungen(versuchen) über sich und den anderen. Was hätte anders gemacht werden können, was man nie wieder tun wird, wie man sich in Zukunft verhalten wird etc. Ist es bei Männern auch so? Oder wird einfach abgehakt und wie bisher weiter gemacht ohne sich über die vergangene Beziehung und deren Scheitern (den Gründen) Gedanken zu machen?Antworten: -
Naja klar, wir Männer sind ja auch alle blöde!
Einzig ihr Frauen lernt aus gescheiterten Beziehungen...
Ach nee, eigentlich ja nicht, denn ihr hattet ja auch nie eine Mitschuld, nicht wahr?
Man,man,man....Fragen gibts hier, also nee,nee..
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Die Frage, ob man aus Fehlern bzw. gescheiterten Beziehungen lernt, wird sicherlich nicht geschlechtsbezogen sondern charakterbezogen zu beantworten sein. Wer sensibel und selbstkritisch ist, wird aus einer gescheiterten Beziehung lernen. Wer sich selbst für perfekt und großartig hält, möglicherweise nicht.
Die ewige Diskussion: "Alle Männer sind so und alle Frauen sind so..." sollten wir hier generell mal lassen. So einfach, pauschal und schwarz-weiß lassen sich die Dinge nicht beurteilen, das sollten wir als gebildete "Elite" doch eigentlich wissen.
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[Mod: Themenfremde Beitragsanteile entfernt.]
Also ich bin kein Mann, aber ich glaub schon, dass Männer dazu lernen ;-) Die machen sich nur nicht so den Kopf...
Vielleicht meldet sich mal ein Mann dazu?!?
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Fragestellerin, Behauptungen aufstellen kann ich auch viele. Vielleicht schilderst du einfach mal ein paar Beobachtungen, Erfahrungen oder bringst sonst irgendwelche Argumente, die deine These stützen?
Ich sehe das so wie #2.
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Klar lernen Frauen dazu, deswegen suchen sie sich auch ein Leben lang den gleichen Typ Mann aus und meckern jedes Mal wieder wie Sch... der Mann ist oder sie bleiben gleich ihr Leben lang bei eion und demselben Idioten um immer wieder festzustellen, dass sie sich eigentlich trennen müssten, aber es geht eben nicht weil es ja soooo anstrengend ist geld selber zu verdienen... So viel zum Thema kluge Frauen.
Bevor jemand motzt: ich bin eine Frau.
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Ja nee, is klar. Frauen sind die besseren und lernfähigen Menschen während wir Jungs weiterhin grunzend in unserer Höhle sitzen......Uga.
Lernen Frauen wirklich dazu? Was ist mit den Heerscharen von Frauen die sich auf den gleichen Typ Womanizer stürzen und alle sagen "bei mir is er jetzt treu, musste nur mal die richtige Frau kommen"? Und das gerne in Serie. Diese Frauen haben dann gelernt, bei dem Typ wohl doch nicht. Aber der andere ganz bestimmt. #5 hat das schon ganz richtig beschrieben.
Nein Liebe FS, (und auch die Antwort auf#3) manche Jungs und manche Mädels lernen dazu, andere nicht. Der Unterschied ist lediglich daß wir Jungs nicht ständig drüber quatschen müssen sondern es einfach umsetzen.
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Solange jeder ernsthaft glaubt, dass der Andere schuld ist, lernt keiner was dazu, und schuld ist doch grundsätzlich der Andere.
w57
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Die FS an #7: Da muss ich dir widersprechen: Ich habe dazugelernt. Und mich würde brennend interessieren, ob Männer im Nachgang sich auch noch wenigstens einen von zwei Schuhen anziehen ;-)
Wenn eine Beziehung klappt, sind immer 2 daran beteiligt. Wenn sie nicht klappt, sind auch beide beteiligt. Ich habe meinen Teil der "Schuld" erkannt, aber eben zu spät.
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ok, liebe FS. Natürlich gibt es auch Männer die dazulernen, die reflektieren. Ich denke mindestens genausoviele wie Frauen. Das ist eine Frage der Persönlichkeit und nicht des Geschlechtes.
Im allgemeinen ist es so dass derjenige der verlassen wurde am meisten lernt, er muss sich ja mit der Situation auseinandersetzen. Wer dagegen gleich in die nächste Beziehung flüchtet wird eher weniger tun- wieso auch?
Deshalb war es mir wichtig ein Frau zu finden die den Prozess der Selbstfindung bereits hinter sich hat, das ist schwieriger als Du uns hier glauben machen willst. Die meisten Frauen die ich getroffen hatte wollten sich Ihren Fehlern nicht stellen.
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Hier noch mal #7
Wenn die Zeit der Schuldzuweisungen vorbei ist (kann dauern, und IMMER ist der Andere erst mal schuld - es sei denn, man hat sich selbst einen groben Fehler erlaubt), sieht man, dass es einfach nicht gepasst hat und mit Schuld eher wenig zu tun hat. Dann sagen sich viele, ich versuche es jetzt mal mit einem anderen Modell. Damit ist aber nicht das eigene Verhaltensmodell gemeint, sondern das Modell des neuen Partners.
Tatsächlich verhält man sich bei dem dann anders gearteten Menschen selbst auch völlig anders als vorher. Es ist klar, dass ich mich z.B. im Umgang mit einem sanftmütigen Menschen auch selbst anders gebe als z.B. mit einem dominanten. Entweder ärgert/beruhigt mich Ersterer oder Letzterer, und entsprechend aggressiv oder sanft werde ich reagieren. Mit einem Lernprozess, wie Du es ansprichst, hat das also nur am Rande zu tun. Gelernt hat man: Mit ihm/ihr ging es nicht, mit einem/r Anderen aber schon. DAS lernen Frauen und Männer gleichermaßen.
Wenn man aber in einem gewissen Alter nicht mal das gelernt hat, welcher Partner wirklich zu einem passt, dann muss man halt weiter Frösche küssen.
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Natürlich können Männer dazu lernen - genau so wie es Frauen könnten - bei beiden gilt: wenn sie nur WOLLEN!!! Gebe hier 1,2,5 und 6 Recht - es kostet eben Zeit und den Mut sowie die Erkenntnis zur Selbstreflektion - und das ist nicht geschlechterspezifisch sondern Charaktersache. So viele Frauen tappen immer wieder in die gleiche Falle, weil sie denken, sie sind unfehlbar und einzig die anderen sind schuld - Männer gibt es von dieser Sorte ebenfalls genug. Nur wenige, meist etwas intelligentere Menschen setzen sich mir Ursache und Wirkung auseinander, um daraus zu lernen und es zukünftig besser oder wenigstens anders zu machen.
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An machen Dingen kann ich als Mann einfach nicht viel ändern.
Wenn meine Partnerin also an mir herummäkelt, dass ich für sie zu dünnhäutig, zu nervös und fahrig wirke, dann kann ich das maximal begrenzt oder auch gar nicht ändern.
Anderseits kann jeder Patner natürlich alltägliche Dinge ändern, die den Partner stören, wie z.B. Ordnung halten.
Manchmal sind eben auch unterscheidliche Werte zwischen Mann und Frau im Spiel
Wenn ich z.B. zufällig höre, das sie mit ihrer Freundin über deren Partner zu unrecht diffarmierend lästert, dann kann es eben sein, dass es darüber zum Streit kommt, weil jeder eine andere Position einnimmt.
So etwas müssen Beziehungen aushalten können, sonst macht das Ganze auch keinen Sinn. Insofern müssen sich die Partner immer auch ein bisschen aufeinander zubewegen, manchmal tolerant sein.
Mehr als das kann man(n) einfach nicht lernen, dafür sind die möglichen Partner i.d.R. auch viel zu unterschiedlich. m -37
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FS @ 9: Ehrlich gesagt war ich vor meinem "Drama" ausgereifter als jetzt. Wenn frau aufrichtig liebt und glaubt angekommen zu sein und alles zerbricht und ist ein Scherbenhaufen, dann kann man schon mal zusammenbrechen. So bei mir: Ich musste wieder ganz von vorne anfangen. Und würde gerne die Zeit um ein Jahr zurückdrehen, da hatte ich diesen Kummer nicht. Einsicht hin oder her. Ich weiß ja wo mein Teil des Scheiterns liegt - er auch? Glaube nicht. Werd ich aber auch nicht erfahren, weil er nicht mehr mit mir spricht. Hat er damals schon nicht. Und die Schreiberei hier ist auch nicht das Wahre, so interessant die Beiträge auch alle sein mögen.
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zu #9
Kalle, dass stimmt, meine bisherigen Partnerinnen waren auch nicht gerade groß darin, sich auch mal selbstkrtisch einzuschätzen. Jede attraktiver, umso rechthaberischer.
Arbeite gerade daran, meine Partnerin auf ein gleiches Augenmaß zu mir "herunterzuholen", damit nicht nur ich immer an allen "schuld" bin und wir gleichberechtigte Partner sein können.
Ich bin wohl lernfähig, aber mache "Fehler" lassen sich als Mann kaum vermeiden, und ich soll das habe ich von ihr genau so gehört) "nicht zu weichen werden".
Nun ja gesagt, getan. Bis jetzt funktioniert's
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Wie heißt es so schön...
Wenn eine Beziehung scheitert, sind Beide schuld - der Mann und die Schwiegermutter ;-))
Nein im Ernst - Schuldzuweisungen sind unproduktiv.
Ebenso unproduktiv sind Spekulationen, wer sich mehr Gedanken macht.
Ich denke, es kann nicht am Geschlecht festgemacht werden, wer intensiver sich über das Scheitern Gedanken macht.
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Das ist so schwer Partei zu ergreifen, denn man hat auch andere Parameter außer Acht gelassen: das Alter der beiden, die Länge der Beziehung, ob Familie, Kinder oder Dritte mit verantwortlich gemacht werden können. Nicht immer sind beide Schuld in meinen Augen, wenn ich mir so die Getrennten in meiner Umgebung ansehe, inklusive meine eigene Tochter. Die Trennung hängt von sehr vielen Faktoren ab, manchmal ist es nur einer (oder eine andere)
Ob man daraus lernt? Ich denke schon, man kann nicht anders. Wenn es regnet wird man nass, so einfach ist es. Da aber jeder MEnsch ein eigenes Universum ist, wird es unterschiedliche Konsequenzen haben, so oder so. Was jeder dazu gelenrt hat oder wieder ins alte Muster fällt hängt auch von jedem selbst ab.
Wenn ich aber noch einen Gedanken dazu äußern kann, das LEben geht weiter und es liegt nur in meiner Hand das Beste FÜR MICH daraus zu machen. Und Fehler sind nun einmal einprogrammiert, ob man will oder nicht. WIE man mit diesen Fehlern umgeht ist eine andere Geschichte. Ob man sie zeigt, verleugnet, angeht, nicht sehen will, verneint, übersieht, nicht einschätzt, natürlich nicht wieder machen will sind eben Teil unser menschlichen NAtur. Errare humanum est.
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Sehr interessante Frage. Ich für meinen Teil bin mir nicht sicher, ob Männer auch dazu lernen, wenn sie innerhalb kürzester Zeit wieder eine Neue haben. Wenn ich mir vorstelle, nach einer zwanzigjährigen Ehe und zwei Wochen Trennung zu einem mir bis dahin völlig fremden Menschen zu sagen "Ich liebe Dich", das könnt ich nicht. Ich kanns nicht mal jetzt nach drei Jahren. Überall liest man, dass die unfreiwilligen Singles allein dran schuld sind, wenn sie Single sind. Aber was kann ich von dem glauben, was ein Mann nach kurzer Zeit zu mir sagt?? Gar nichts. Fühle mich dann immer irgendwie angeschmiert. Dann kommt noch dazu, dass ich auf dem Markt keine Chancen habe, weil über 40 und nicht schlank, und deshalb glaube ich nicht, dass der Großteil der Männer aus Trennungen etwas lernt.
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Hier nochmal die FS:
Da es entsprechend - und zu recht - kritisiert wurde, grenze ich die Frage jetzt ein:
WELCHER MANN HAT NACH EINER TRENNUNG AUS DER VORHERGEHENDEN GESCHEITERTEN BEZIEHUNG GELERNT UND WAS HAT ER GELERNT?
Bitte Beispiele. Danke.
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@18: mein LG hat daraus gelernt, sich selbst reflektiert.
1. er bespricht Dinge, die ihm nicht passen sofort und frisst sie nicht in sich rein.
2. er lässt sich auch auf meine Macken ein und sieht den bei mir vorhandenen Gesprächsbedarf und gibt uns dafür Zeit
3. er sieht Dinge nicht mehr nur schwarz oder weiß - kann auch Grautöne sehen und zulassen
4. weiß genau was er will und auch, was er nicht mehr will
5. ist in der Lage, gemeinsam an der Beziehung zu arbeiten und gemeinsam zu wachsen
6. erkennt es mal an, dass auch Frauen dominant sein können und hat gelernt, auch Kompromisse einzugehen
7. sieht die Vorteile einer teilweise dominanten Frau und kann selbst davon profitieren
8. ist gefühlvoller im Geben und Nehmen geworden
9. überrascht mich auch mal gerne
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Grins, liebe FS, dazu wär vielleicht ein separater Tread angebracht. So haste Dich einfach in die Männerbashing-Schlange eingereiht.
Ich habe gelernt, was schreib ich dann im entsprechenden Tread, ok? Nur soviel: Die Trennung war nicht meine Idee, aber so ziemlich das beste was mir passieren konnte.
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Die FS @ 20: Gut, dass du so klug bist und mich des Männerbashings überführt hast...;-)
Ja, Kalle, wissen wir ja nun dass in deiner neuen Partnerschaft alles toll ist.
Gekämpft hast du aber in der alten sicher auch nicht, oder...?
(Hauptsache, du hast dazugelernt wie #19 geschrieben hat ;-) - wage ich aber zu bezweifeln, wenn ich deinen letzten Satz lese...)
Was hindert dich eigentlich daran, hier konkrete Beispiele zu nennen?
Ich spiele hier in dieser Frage übrigens auch auf den Punkt "Rechthaberei" an...;-), wie du unschwer erkannt hast. Aber dazu im entsprechenden Thread mehr...;-)
Das ist aber nicht der einzige Punkt, den ich in diesem "Lern-Thread" gerne gewusst hätte...;-)
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@21
Gell, manchmal erkennen auch wir Jungs was -ebenfalls grins. Es klang nach Männerbashing, sollte es wohl aber nicht sein.
Neuer Tread einfach deshalb weil da das, wie ich finde wichtige Thema eine höhere Aufmerksamkeit erfährt als unter diesem Titel.
Der letzte Satz aus #20 ist unabhängig von meiner neuen Partnerschaft. Zu dieser Erkenntnis bin ich schon gelangt als ich noch Single war. Ohne die Ex zu hassen, das hatte mehr mit mir zu tun. Gekämpft hatte ich wohl, wenn auch für diese Beziehung vergebens (Sie hat übrigens weder dazugelernt noch um unsere Beziehung gekämpft).
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FS @ Kalle: Danke für dir Rückmeldung, ich wusst's doch, das die Schwaben vernünftig sind ;-)
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Jetzt auch noch mein Senf dazu (m/40):
Während meiner Beziehung mit meiner Ex "durfte" ich beobachten, wie die Beziehung ihrer Schwester mit deren Freund zu Ende ging ....
Einge Jahre später "durfte" ich dann erleben, wie die Beziehung zu meiner Ex (nach 10 Jahren) sang und klanglos zu Ende ging.
Die Parallelitäten des Verhaltens der beiden Schwestern in der Phase der Beendigung (Gespräch verweigern, keine Bereitschaft über eigene Beiträge zur Krise nachzudenken, den Partner demütigen) ist unübersehbar gewesen ....
Die Schwester hatte übrigens nach der Beendigung ihrer Beziehung nur noch schlecht über ihren EX geredet und ihre Familie davon überzeugt, dass ihr EX fremd gegangen ist (die Indizien waren mehr als schwach). Trotzdem ist sie dann regelmässig an der neuen Wohnung des EX vorbeigefahren und hat ihn dort beobachtet. Was meine EX nach Beendigung der Beziehgung gemacht, weiss ich nicht.
Im Nachherein ist mir dann erst aufgefallen, dass die Mutter genau diese Verhaltensweise vorlebt.
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Dass Frauen dazu lernen finde ich nicht.
Kenne eine Freundin, welche bereits Anfang 50 ist, jede Menge Beziehungen hatte, sich immer wieder "nur" ausnutzen ließ, auch finanziell und nie daraus lernte, sie fiel immer wieder auf den gleichen Typ Mann herein, der irgendwann Schluss machte mit den Worten: Du bist zu gut für mich. Trotz intensiver Gespräche und Diskussionen konnte ich sie nicht zum umdenken bewegen. Das zum Thema Frauen lernen aus Mistbeziehungen.
Bei Männern ist es ähnlich gestrickt, welche, die sich ewig von Frauen ausnutzen lassen, nach dem Motto, besser die als garkeine und sich auch im Alter nicht ändern.
Selbst Schuld kann ich da nur sagen, aber jammern braucht bei mir keiner mehr zu kommen.
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[Mod: Chat entfernt.]
@FS: ja, manche Männer ziehen sich auch mal nen Schuh an, wohl meist dieselbe Seite, z.B. Aufmerksamkeitsmangel. Vielleicht nicht so viele Männer, nicht so viele Schuhe wie Frauen, sind ja eher weniger Schuhfetischisten.
Kann man drüber streiten, ob Frauen zu viele Schuhe zum Anziehen produzieren oder Männer zu wenige anziehen. Zahlenstatistiken kann ich nicht liefern, aber Schuld sind bei mir natürlich auch immer nur die Frauen bis auf ein paar kleine unbequeme Schuhe.
Meine Gegenthese: direkte Warmwechsler(Innen!) haben kein ausreichendes Rückenmark, insbesondere, wenn sie es wiederholt tun (offensichtlich nicht lernfähig sind, die zu regelnden Dinge ordentlich zu regeln).
@10: NEIN! Man kann nicht nur das Partnermodell verändern, sondern auch das eigene Verhaltensmodell, was selbstredend schwieriger ist und absolut nicht ohne kognitive Erkenntnisse funktioniert.
@18: so viel!
Gewaltfreie Kommunikation (GFK): Zusammenhänge zwischen Bedürfnissen, Bedürfnisverletzungen, Gefühlen, Ausbrüchen, Offenheit
Therapien: Lösungsorientiertheit, Machbarkeit von Lösungen, falsche Abbildungen von Erfahrungen auf neue Partner
Analyse: Offenheit und Ehrlichkeit unverzichtbar
Denken: richtiges (GFK) und falsches (unausgesprochene Unterstellungen und Negativinterpretationen, gegen die man sich nicht wehren kann) zwischen den Zeilen lesen
weibliche Bedürfnisse: Zeit, Aufmerksamkeit, Reden
Philosophie: wir leben tatsächlich in subjektiven Welten
etc.
@19: sehr gut!
@22: Kalle scheint auch ein helles Köpfchen zu sein :-)
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Vor einigen Monaten war ich mal mit einem jungen Mann unterwegs zum Supermarkt, einkaufen für das gemeinsame Kochen. Er versuchte mir zum wiederholten Male seine Meinung (die ich längst verstanden hatte aber nicht teilte), aufzuoktroyieren. Jedesmal wenn ich gegenargumentierte, dass ich es aber anders sähe, wurde er mit der Stimme lauter und heftiger. Daraufhin wurde ich deutlich und sagte im Sinne der Offenheit und Ehrlichkeit sinngemäß: "Für mich hört eine sinnvolle Diskussion da auf, wo ich merke, dass der andere mich von seiner Meinung überzeugen will und meine eben anderslautende Meinung nicht toleriert/akkzeptiert." Dann lässt man dieses Thema eben ruhen und spricht über andere Dinge.
Abends im Ausgang wurde ich von ihm konkret gefragt, was mir an ihm aufgefallen sei, durchaus auch negativ. Ich erklärte o. g. Beobachtung nochmals. Da er viel von Frau und Freundin erzählte und den beiden gescheiterten Beziehungen, machte ich es an diesen Beispielen fest: "Was bringt die beste Theorie inkl. praktischer Übung, wenn sie zwei Beziehungen nicht retten kann."
Übrigens: Ich persönlich habe noch nie "warm gewechselt", auch seitdem noch nicht - trotz damals wütend geäusserter Vorhaben (aufgrund zuvor erlebter Enttäuschung - aber nicht mit o. g. jungen Mann, den ich nur oberflächlich-freundschaftlich kannte).
Dinge, die zu regeln gewesen wären, hatte ich erst telefonisch, dann per mail, dann nochmal telefonisch versucht, zu regeln - keine Gesprächsbereitschaft von der "Gegenseite". Nur Kälte und Arroganz. Schließlich per Post - aber jetzt ist es mir wirklich egal.
Persönlich habe ich gelernt: Mich abzugrenzen und und auch Nein zu sagen - zur Not bis in die letzte Konsequenz. Das ich mich nicht mehr beschimpfen und schlagen lasse. Dass ich nicht mehr ungefragt anderer Leute Pakete trage.
Ich habe gelernt, nicht auf eine anonyme Masse zu hören (und wenn ich noch so verunsichert bin). Ich habe gelernt, mehr zwischen den Zeilen zu lesen und noch schneller, noch deutlicher verbalisiert nachzufragen - solange, bis ich eine vernünftige Antwort bekomme. Ich habe gelernt, besser zuzuhören. Ich habe gelernt, erst bis 3000² zu zählen, bevor ich platze. Ich habe gelernt, dass - auch wenn man beide Seiten der Medaille sieht - das nicht immer zur absoluten objektiven Meinungsbildung führt, sondern das Ergebnis trotzdem noch auf Vermutungen basiert.
Ich habe gelernt, dass es Menschen gibt, die sich nicht öffnen wollen und dass ich manchmal zu früh zuviel will (wenn der andere noch gar nicht bereit ist) und zuviel Druck mache (ohne es zu wollen). In letzgenanntem Kontext habe ich gelernt, nicht von mir auf andere zu schliessen.
Beibehalten habe ich: Wenn es etwas zu klären gibt, spreche ich es direkt bei der betreffenden Person an. Dass ich nicht laut und ausfallend werde. Dass ich zwar Kompromisse eingehe, aber mich nicht verbiege, nur um der Vorstellung anderer Menschen zu gefallen. Dass ich mich nicht so schnell provozieren lasse. Dass ich nicht polemisiere (ausser im Notfall).
Leider habe ich auch gelernt, dass es Menschen gibt, die unter "zwischen den Zeilen lesen" etwas ganz anderes verstehen als ich (z. B. die Geschichte von irgendwelchen Freunden zu erzählen und zu erwarten, dass ich das auf die gemeinsame Situation transferiere und anspreche). Frei nach Peter Bickel (so hieß er glaub ich): "Was ist wenn ich dem Tisch Stuhl sage und dem Stuhl Bett..." usw.
Das ist für mich nicht der Begriff der Offenheit und dient weniger der Klärung denn der Verwirrung.
die FS (@ 26)
-
Gegenfrage/Analyse ?:
willst du
a) einfach nur provozieren um eine Diskussion in Gang zu bringen? ( Wäre dir ziemlich gut gelungen, wenn man den Trafic ansieht. )
b) oder meinst du es auch so - ( sorry aber wir sind nicht ganz so blöd, wie du denkst !
c) oder du hast ( gottseidank ) noch nicht soviel Erfahrungen auf diesem Gebiet machen müssen !
( Dann bitte surfe passiv in den Foren rum und lerne dazu ).
Ich denke, das wir hier eine sehr qualitative Site haben, und mir ( möglicherweise doch Gentlemen ) käme es nicht in den Sinn, das andere Geschlecht so plump herauszufordern, obwohl ich einer scharfen Diskussion nie abgeneigt bin .
m/41
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@27: was Du schreibst, klingt für mich sehr vernünftig!
Nur die Fragestellung ist meiner Meinung nach fälschlich auf ein Geschlecht ausgerichtet. Da Du ein Mensch zu sein scheinst, der sehr wohl lernfähig ist und lernt und auch subjektive Unterschiede auseinanderhalten kann, scheint für Dich das Problem immer/regelmäßig auf der anderen (männlichen) Seite zu sein, aber deswegen gibt es das genauso auch auf der weiblichen Seite! :-)
Meine Erfahrung (incl. Dir) bestätigt, dass die Leute, die nicht warm wechseln, ein Rückgrat (nicht "Rückenmark", hihi) haben, weil sie logisch und konsequent sind, eben lernfähig.
Offenheit und Ehrlichkeit ist keinesfalls ein Garantieschein zum Glück. Leider. Auch nicht, wenn beide Seiten wirklich gut mitmachen! Aber wenn es schon (in der Sprache der Logik) kein "hinreichendes" Kriterium ist, so glaube ich wohl, dass es ein unverzichtbares "notwendiges" Kriterium ist.
Logikbeispiel: die Sonne scheint, das Wetter ist sonnig. Damit es sonnig ist, ist es "notwendig", dass die Sonne scheint (tut sie eigentlich immer ;-), aber es ist nicht "hinreichend", d.h. auch wenn sie scheint, kann das Wetter regnerisch sein, wenn Wolken dazwischen kommen.
Schlagen lässt man sich natürlich nicht! Das sollte man konsequent sein.
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