- Frage:
Können Menschen einfach nicht auf Dauer gedeihlich kooperieren?Der WUNSCH dürfte mehrheitlich da sein: EINE glückliche Partnerschaft, gerne ein Leben lang, mit Kindern und Eigenheim. Die Wirklichkeit: 3/4 der Ehen sind nach 10 bis 20 Jahren abgewirtschaft.1/4 wurschtelt weiter, 2/4 trennen sich und gehen in die x. Runde. Ich frage mich: KÖNNEN Menschen (Egoismus, Machtfrage) einfach nicht AUF DAUER UND ENG gedeihlich miteinander kooperieren? Und ist es nicht besser, das auch zu akzeptieren und in die Lebensplanung mit einzubeziehen?Antworten: -
Ich (m39) denke, das eigentliche Problem liegt darin, dass sich Menschen verändern. Der Partner sind nach 10-20 Jahren nicht mehr dieselben, die man kennengelernt hat. Daraus ergeben sich dann alle Probleme.
Eine Lösung wäre "Veränderungen zuzulassen", oder sich "jeden Tag zu ehren", oder "jedes Jahr neu zu verlieben", oder alle paar Jahre "das Eheversprechen zu erneuern", oder die jährliche "Vorsorgeuntersuchung bei der Paarberatung". Gemeinsame Ziele und Träume haben, und diese regelmäßig zu hinterfragen - das ist auch ganz wichtig.
-
Ich glaube, das hängt mit dem Reifeprozeß der Persönlichkeitsentwicklung zusammen!! Nur 2 reife Menschen können über einen sehr langen Zeitraum (sogar bis zum Tod!) miteinander klar kommen! 2 unreife Menschen nur kurze Zeit, ebenso, wenn einer stehen bleibt und der andere entwickelt sich weiter, geht es auch nicht lange gut! Von Eheversprechen, Paarberatung, jährliche Neuverliebung, tägl. Ehrung etc. halte ich absolut NICHTS, da sie ausschl. künstlich aufgestzt sind! m53
-
Eine lang andauernde und zufriedenstellende Partnerschaft ist nur dann wahrscheinlich, wenn die beiden Partner in den wichtigsten Belangen (Sexualität, Nähe-Distanz-Bedürnis, Emotionalität, Intellekt etc.) möglichst gut zueinander passen.
Hilfreich ist sicherlich auch etwas Erfahrung - will sagen, die eine oder andere gescheiterte aber gut verarbeitete Beziehung.
Wenn das gegeben ist, werden sie sich wohl gut verstehen und auch mit Veränderungen eher gut umgehen können.
Die sozial-gesellschaftliche Komponente ist jedoch auch von Bedeutung: Da sich die Lebensumstände von Männern und Frauen (Einkommen, Ausbildung etc:) immer weiter angleichen, sind Abhängigkeiten nicht mehr so stark vorhanden, wie früher. Heute ist man nicht unbedingt dazu "gezwungen", aus der Beziehung das Bestmögliche zu machen. Eine Partnerschaft basiert heute fast ausschließlich auf dem "Hormoncoctail" Liebe. Und wir verlieben und immer in eine Vorstellung des Anderen.
Es stellen sich also 2 Fragen:
1. Wie definieren die Parnter "Liebe"? Sind die Definitionen einigermaßen deckungsgleich bzw. kompatibel?
2. Wie stark ist nach der ersten Verliebtheitsphase die Abweichung der Vorstellung (in die man sich verliebt hat) von der realen Natur des Partners? Kann die Beziehung eine eventuelle Enttäuschung vom Partner aushalten? Wie groß ist diese Enttäuschung?
Eine Beziehung ist und bleibt in Endeffekt ein EXPERIMENT, nicht mehr aber auch nicht weniger.
m37
Ähnliche Themen
-
Gibt es Menschen, die nicht lieben können?
Von Gast im Forum Single
29.04.2012, 11:10 -
Können Warmwechsler auf Dauer glücklich werden
Von Gast im Forum Beziehung
27.03.2012, 00:37 -
Warum sagen die Menschen nicht einfach was sie wollen?
Von Gast im Forum Single
20.05.2011, 07:28 -
Wieso können Männer nicht einfach Klartext sprechen.
Von Gast im Forum Beziehung
24.11.2010, 19:18 -
Können eigentlich Menschen, die ihre Zunge zusammenrollen können, besser küssen?
Von Gast im Forum Sexualität
12.10.2009, 23:26


