Thema: Kinder beim Vater gelassen?!
- Frage:
Kinder beim Vater gelassen?!Welche Mutter hat dies getan und warum? Also einfach Rollentausch - Mama zahlt Kindsunterhalt und hat die 2-WE-Regelung inkl. Ferienzeiten, Papa zieht das Kind / die Kinder groß.Antworten: -
das wäre für mich nicht vorstellbar,allerdings anders herum auch nicht.Ich teile mir mit dem Kindsvater die Betreuung 50/50. Jeder betreut das Kind die halbe Woche und die Wochenenden ist das Kind abwechselnd bei ihm und mir. So gibts kein Unterhalt für niemanden und der Bezug ist zu Beiden gut. Er wohnt dafür extra in der Nähe zu Fuß erreichbar. Das ist für mich die optimale Lösung und ich kann mir nichts anderes vorstellen, da ich mir auch für einen Vater nichts anderes vorstellen kann. Beide Eltern sollten nach einer Trennung für das Kind zu gleichen Teilen da sein. Nur so können sich auch Beide beruflich etablieren
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Schon vor der Geburt meiner Kinder hatte ich ein so inniges Verhältnis zu ihnen, dass ich mir so etwas niemals hätte vorstellen geschweige denn hätte tun können. Ich wollte keinen Augenblick ihrer Entwicklung verpassen.
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Angst davor, sich hier zu outen und dann den Moralaposteln zum Opfer zu fallen? - Mich würden wirklich die Beweggründe, vorurteilsfrei interessieren. Oder gibt es das garnicht? - auch, weil Frauen nicht bereit sind, diesen hohen Kindsunterhalt zu zahlen?
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Meine Tochter hat, auf ihren Wunsch hin, vom 14. bis 16. Lebensjahr bei ihrem Vater gelebt.
Ehrlich gesagt denke ich, daß das unserem Verhältnis nur gut getan hat - und mir viele Mutter-Tochter-Pubertätskämpfe erspart hat.
Ihr hätte ein klarerer Rahmen sicherlich gut getan, aber wenn eine Jugendliche der Ansicht ist, daß beim anderen Elternteil alles viel besser ist, kann und sollte man dem nicht im Wege stehen.
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Ich habe in meinem Freundeskreis Frauen, die von ihrer Mutter verlassen wurden. Ja es gibt eben Gründe, die Frauen dazu treiben, das heisst ja nicht, dass sie es nicht auch bereuen später. Keiner kann in einen anderen hineinsehen. Ich verurteile das nicht. Lieber einen liebevollen Vater, als täglich eine Mutter, die ihr Kind ablehnt.
Beweggründe? Selbstverwirklichung im einen Fall, Sehnsucht nach dem schönen Leben im anderen.
Frauen können auch halbherzige Gründe haben ein Kind zu bekommen und später feststellen, dass sie damit nicht leben können. Es ist bewundernswert konsequent dann zu handeln.
Aber das tun die wenigsten.
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@5: ich würde ja nicht soweit gehen zu sagen, die Mütter verlassen ihr Kind. Das wäre ja gleichbedeutend, jeder getrennt lebende Vater verlässt sein Kind ebenfalls. Nein, einfach der Rollentausch - mit allen organisatorischen wie finanziellen Konsequenzen.
@4: und danach kam sie wieder zu dir zurück? Mit welcher Begründung?
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Im Parallelthread "Unterhalt und Zusatzkosten" ist ein interessanter Eintrag einer Mutter, die ihr Kind dem Vater vor die Tür gesetzt hat und nun glücklich sowie finanziell entspannter ist.
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Geht auch anders. Zwei trennungen sich, Frau beschliesst sich schnell einem anderen Mann zuzuwenden, zieht aus - und die Kinder entscheiden sich für Papa - der dann erst einen Richter braucht um festzustellen dass sie nicht auch noch Unterhalt bekommt..
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@8: normalerweise nach dt. Unrechtssprechung steht ihr aber Trennungsunterhalt zu, so sie weniger verdient als er... - doch das ist hier nicht relevant!
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Ich kenne eine junge Frau, die ihr Kind beim Ex abgegeben hat, und ausgewandert ist.
In ihrem Fall finde ich es sehr unverantwortlich, da ihr Ex alles andere als vertrauenswürdig ist, aber das ist ein anderes Thema. Sie hatte -denke ich- so etwas wie Wochenbett-Depressionen, mit denen sie nicht klargekommen ist, und die vielleicht auch nie behandelt wurden.
Ich habe sie nach der Geburt besucht und habe mich gewundert, weshalb es ihr so schlecht ging. Ich war damals sehr jung und dachte, "alle frisch-gebackenen Muttis sind glücklich". Nachdem ich die W-Depressionen selbst ausprobiert habe, denke ich, dass sie auch etwas Ähnliches gehabt haben musste.
In so einem Fall, braucht man viel Kraft, um durchzuhalten, um nicht aufzugeben. Ich denke, dass es viele Frauen einfach nicht schaffen. Besonders, wenn die Männer mit so sinnlosen Problemchen kommen, wie "Du hast zugenommen", oder wenn aus der Umgebung wenig Unterstützung kommt. Die meisten jungen Frauen, wissen nicht einmal was Wochenbett-Depressionen sind.
Ich denke, wir sollten da alle etwas aufmerksamer werden, und schauen wie es den Müttern um uns herum geht. Nicht weil Väter keine Kinder großziehen könnten, sondern weil es Menschen sind, denen es schlecht geht.
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ich sehe es tatsächlich so, dass jeder "Wochenendvater" sein Kind verläßt
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@11: aber nicht jede Mutter lässt zu, dass der Vater sich, wie wohl bei euch, die Halbe Zeit kümmert und insbesondere, dann kein Kindsunterhalt fließt. Wochenendväter werden vielfach überhaupt nicht gefragt - sie werden von der Kindsmutter vor die vollendete Tatsache gestellt, oftmals sogar so extrem, dass der Vater auszieht und der neue Lover gleich einzieht - inkl. Übernahme der Kinder. Was meinst du, welche Gefühle da ein so entsorgter Vater hat. Nicht mehr am Leben der Kinder teilhaben zu dürfen, als Zahlemann aber über Jahre hinweg tätig zu sein.
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@ 11 mir geht es genauso wie von @12 beschrieben mich zerreißt es jedes wochenende wenn ich die Kinde wieder nach hause bringe. Ich sitze dann meißt heulen im auto auf der heimfahrt, solange die Kinder bei mir sin lassen ich mir natürlich nichts anmerken. Aber wenn man sein Kinder liebt und man merkt wie sie sich langsam immer weiter entfremden und man sich langsam wie der Onkel vorkommt dann kriege ich wirklich das große K...., @ 11 gib doch mal deine Kinder zum Vater und lass sie nur alle 2 WE zu dir kommen und dann laß den Spruch nochmal ab. Wenn ich dann noch in einem anderen Threat lese das Männer Ü 45 mit finanziellen altlasten ein nogo sind dann frage ich mich was denn die trottel so wie ich einer bin machen sollen? Überflüssig am besten an die nächste laterne hängen oder was.
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#6
als sie 16 Jahre alt war, hat ihr Vater ihr eine eigene Wohnung angemietet - meiner Ansicht nach viel zu früh, aber sie hat sich darüber natürlich gefreut.
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@14. danke, dass du dich nochmal gemeldet hast. Mit 16 - nun ja, da hätte ich auch meine Zweifel. Dass sie das gut fand, ist nachvollziehbar. So hat der Vater ja eigentlich die Verantwortung und Erziehungsarbeit finanziell gelöst und hat die Tochter doch irgendwie abgeschoben. Ich hätte ja schon fast Bedenken, mein Kind mit 16 mehrere Nächte alleine in der Whg. zu lassen, darf man das überhaupt?
Darf ich fragen, welches Verhältnis du heute zu ihr hast, bzw. wie alt ist sie heute?
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sie ist 21 und wir haben ein eher ungewöhnlich nahes Verhältnis. Sie besucht mich sehr oft und wir telefonieren mehrmals täglich.
Tatsächlich war ihr frühes Alleinleben problematisch und eine Überforderung. Nur, hätte ich mich damals quergestellt, hätte das erstens nichts genützt und zweitens hätte sie das Gefühl gehabt, daß ich ihr diesen "Spaß" nicht gönne.
Unterschiedliche Ansichten über Erziehung sind immer ein Problem, bei getrennten Eltern kommen dann noch andere Aspekte (wer hat was zu sagen, bzw. wer ist der große Bestimmer) dazu. Im Grunde genommen kann das (wirtschaftlich) schwächere Elternteil nichts weiter tun als die Sache beobachten und "dasein", wenn´s brennt.
In unserem Fall ist alles gut ausgegangen, es hätte auch anders enden können. manchmal einfach Glücksache (aber man braucht auch Geduld und Engagement!)
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@16: danke, dann freu dich, dass ihr Glück gehabt habt. Überforderung glaube ich gerne. Nun ja, so "alt" ist mein Kind noch nicht - mal sehen, was ich bis dahin noch erlebe. FS
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Ich habe vier Männer kennen gelernt, deren Ex-Frauen sie mit dem/den Kind/Kindern alleine gelassen haben. In allen vier Fällen waren die Frauen in einer Art psychisch gestört/labil. Eine wollte sich sogar zusammen mit dem behinderten Kind vom Balkon stürzen.
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Manchmal würde ich sehr gerne einfach nur Unterhalt zahlen- ich bekomme seit Jahren keinen Unterhalt für meine Beiden (16 und 18), muss also entsprechend viel arbeiten + mich kümmern- und wenn es Probleme gibt, versucht der entzückende Herr, der beide Kinder seit 1 1/2 Jahren nicht gesehen hat, mich noch anzumeckern. Das versucht er aber nur.... Aber ich gebe schon zu, in den mehr als 13 Jahren alleine hat es schon einige Situationen gegeben, in denen ich die Beiden gerne mal wenigstens für ein paar Tage einfach delegiert hätte- das war aber nicht möglich und ich habe es ja überlebt.
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Meine Ex verließ mich (Schuld waren beide) und unsere beiden Kinder (damals 13m und 17w) nach 20 Jahren um zu ihrem neuen Internetlover in die viel zu kleine Zweizimmerwohnung zu ziehen (Begründung für das Verlassen der Kinder). Ich als Vollzeitarbeitzender behielt meine geliebten Kinder und erhielt den gesetzlich geschuldeten Unterhalt (Jugendamtsurkunde) von ihr. Die Kinder brauchten psychologische Betreuung und trennten sich trotz gegenteiliger Beeinflussung durch mich auch von der Mutter (keine Wochenendbesuche!) Jahre darauf hat sich das Verhältnis zur Mutter "neutralisiert", d.h. die ganze Familie kann wieder miteinander reden und umgehen.
M/46
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