- Frage:
Karate oder Taekwondo? Wo ist der Unterschied? Was ist für eine (Single) Frau zu empfehlen?Habe eine Frage an erfahrene Kampfsport- Profis. Was würdet ihr einer (Single)-Frau empfehlen? Karate oder Taekwondo? Meine Ziele bei so einem Kurs wären: vielleicht vernünftige & sportliche Singles kennenlernen und natürlich Sport an sich, eine Sportart, die nicht zu brutal wäre und for allem für die Notwehr geeignet. Danke vorab!Antworten: -
Es gibt einen generellen Unterschied zwischen Selbstverteidigung und Kampfsport. im KS kämpft man mit einem (angenommen) gleichstarken Gegner um ihn zu besiegen, in der SV kämpft man gegen einen Überlegenen um zu entkommen.
Ich finde Kampfsport als Sport wunderbar und bin schliesslich bei Capoeira hängengeblieben, grade weil es kaum Anwendung in Realsituationen gibt. Das hält die ganzen Druffies, Proleten und Zivilversager ab, die sich bisweilen in Kickbox- oder Teakwondo Klassen rumtreiben..
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Ich würde dir eher WingTsun Kung Fu empfehlen. Da lernst du auf eher sanfte Art ohne übertriebene Akrobatik und unrealistische Bewegungen effektive Selbstverteidigung. m,28
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Kampfsport ist für eine Notwehrsituationzumeist Unsinn und das wird Dir jeder gute Kampfsportlehrer auch sehr schnell beibringen. Das Anwenden von Kampfsportarten kann sogar in Notwehrsituationen als Unverhältnismässigkeit ausgelegt werden.
Nach meiner bisherigen Erfahrung (Judo, Karate, Taekwondo, Kyudo) kann ich von Karate und Taekwondo nur abraten, sehr hoher "Proletenanteil". Judo und Aikido (hab ich aber noch nicht persönlich probiert) machen mir da einen besseren Eindruck. Kyudo (japanisches Bogenschiessen) hat den Nachteil, daß es zur Selbstverteidigung definitiv nicht geeignet ist, dafür sind die Leute da sehr entspannt und "vernünftig".
Ich denke, Du solltest mal Aikido probieren, das ist von allen genannten noch am meisten auf (Selbst-)verteidigung ausgelegt, wenig aggressiv und zieht damit auch am wenigsten ein entsprechendes "Proletenpublikum" an.
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Genau, Wing Tsun, Jujutsu, Aikido oder Judo würden Dir in solchen Standard-Selbstverteidigungssitutaionen am besten helfen. Ansonsten ist es etwa wie die Wahl zwischen Degen oder Florett beim Fechten.
Für Frauenselbstverteidigung gibt es zahllose Kurse. Bedenke, um in einer Kampssportart wirklich gut zu sein bedarf jahrelangen Trainings - eigentlich wie überall, wo man wirklich gut sein will. Je früher man damit anfängt, umso besser. Ich bin aber nicht sicher, ob Du Dir diese Last wirklich aufladen willst, es ist sehr anstrengend. Vergiss auch ganz schnell das, was Dir möglicherweise aus diversen Filmchen so vorschwebt...
M52
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@Helleken
Vielleicht solltest du dich erstmal darüber informieren, was Teakwondo und Kickboxen überhaupt beinhaltet und was das überhaupt ist, bevor du hier solche unmöglichen Töne von dir gibst.
Sind Kinder also auch schon Proleten und Zivilversager, weil sie Teakwondo lernen oder wie?
Ich selber gehe zum Kickboxen und bin deshalb bestimmt keine Zivilversagerin oder Proletin. Ich kann es jedenfalls empfehlen. Es ist ein super Training für die Kondition, Motorik und Fitness und Selbstverteidigung ist auch mit dabei.
Und beim Teakwondo lernt man ebenfalls viel Koordination, Konzentration, Selbstbeherrschung, Kondition und auch Motorik.
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Egal für welche Kampfsportart du dich entscheidest, der Männeranteil wird überall höher sein.
@ 3: Wieso ist Kampfsport als Verteidigung Unsinn? Ich habe mit nem Selbstverteidigungskurs auf der Basis von Jiu-Jitsu angefangen und mache den regulären Unterricht jetzt weiter. Der Lehrer hat sogar in der Polizeischule Stunden gegeben. Und jeder gute Kampfsportlehrer, der nicht nur am reinen Wettkampf interresiert ist, wird dir sagen, wie man sich in Notwehrsituationen verhält und wie man seine Kenntnisse auf der Strasse anwenden kann, wenn es Notwehr ist.
Nur weil in einem anderen Thread hier eine Situation beschrieben wird, in der die Anwendung von Karatekenntnissen vermutlich zur Anzeige führen wird, kann man nicht sagen, dass es unverhältnismässig ist. Wenn ich von hinten angegriffen werde, ist das eine Notwehrsituation. Und wenn der Angreifer dann an jemanden gerät der Kampfsporterfahrungen hat, dann hat er halt Pech gehabt. Aber ich muss ja nicht als Opfer darauf warten, dass mir jemand anderes hilft, wenn ich mir selber helfen kann.
Im übrigen, würde ich kein Bogenschiessen empfehlen - das ist eine Sportart für Langweiler. Und im Aikido wirst du vermutlich hauptsächlich auf Frauen stossen.
w31
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FS: Danke. Was für mich persönlich gegen Akigo spricht: kannte "anders sex-orientierte" Arbeitskollegen, die in der Akido-Gruppe waren. Bodenschiessen finde auch zu langweilig. Kick-Boxing zu brutal. Karate scheint sehr effektiv zu sein (ja, eine andere Diskussion im Forum) , habe übrigens vor kurzem einen Artikel gelesen über einen 70-jährigen Rentner , der in dem Alter noch den schwarzen Gürtel bekam. Dachte mir, soo schwierig sollte es dann doch nicht sein, probiere mal aus. Nun halt viele Infos über Taekwondoo haben mich etwas irritiert, ob es was "anderes" wäre, und wenn ja, dann wo ist der Unterschied?
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Du musst Dich in erster linie mit deinem stil identifizieren können und dich in der schule und mit dem lehrer wohl fühlen. Wenn Du es nur als hobby machst um leute kennen zu lernen, ist es ziehmlich egal was du machst, auch die kampfsportschulen haben meist SV varianten was ich so von trainingspartnern gehört habe die aus anderen stilen kommen.
Ich persönlich machen seit über 8 Jahren einen WingTsun stil bei uns in wien haben wir da viele ärzte, rechtsanwälte udg... liegt daran, das es vom system her schon etwas intellektuell ist und mit sicherheit einer der teuersten stile, das hält das klassische schlägerpack ab.
Wie man den stil betreibt und lernt hängt sehr von einem selbst und von dem lehrer ab, man kann es wie fitness betreiben und profitiert von den gesunden bewegungen, als SV mit rollenspielen und verhaltenstraining oder eben auch als das was es ist eine Kampfkunst ohne regeln ( letzteres ist dann aber auf 10-20 jahre ausgelegt)
Aus erfahrung heraus kann ich Dir nur sagen, geh einfach in ein paar schulen, da sind meist ein zwei wochen gratis zum kennenlernen und such Dir eine aus in der es dir gefällt. Wenn dir ein stil gefällt aber die schule nicht scheue nicht davor zu wechseln.
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Naja, ganz offen: Wenn eine Lady "Boxen", "Karate" oder Ähnliches in ihren Hobbys stehen hat, turnt mich das nicht an, sondern ab. *achselzuck*
Ich hätte Vorbehalte und würde mit ihr nicht zusammenziehen wollen.
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@5# danke für die eindrucksvolle Demonstration des Hauptproblems ..könnte ich jetzt sagen.. Ich habe lange Zeit bedes selbst praktiziert und habe noch in keiner andern Kampfsportart so viele aggressive Zeitgenossen getroffen die wirklich jede Äusserung unreflektiert als Angriff ausgelegt haben.. Unter den Teilnehmern waren sicher auch Vernünftige.. die meisten haben aber gewechselt.
d.h. liebe #5: erst nachdenken bevor man Ursache uhnd Wirkung verdreht.. sicher ist niemand Zivilversager WEIL er Kickboxen erlernt.. andersherum sind einige davon grade im Kick- und Thaiboxen..
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Hallo, informiere Dich sonst mal über traditionelles Taekwon-Do, der Gegner ist normal imaginär, kein Körperkontakt bei Partnerübungen, und, wie in den meisten Kampfsportarten, sehr hoher Dehn- und Gymnastikanteil. Taekwon-Do ist so ziemlich die fuß=kickintensivste Sportart meiner Meinung nach, wem das gefällt, schön..
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FS: Danke an alle. Ich möchte gerne Kampfsport lernen, nicht um als Hobby im Profil präsentieren zu können, ggf. jemand abschrecken, oder "nur" um jemand kennenzulernen. Ich finde, fernöstliche Kampfkunst ist eine Sportrichtung, die eben nicht nur den Körper, sondern den Geist ins Gleichgewicht bringt und einen intelligenten (also philosophischen) Hintergrund hat. Zumind. soviel ich weiss, bei Karate und WingTsun ist es so. Ich habe mir schon ein Paar Infos im Internet angeschaut, denke mal, mache doch einen Karate-Probekurs, wie ursprünglich geplant. Sonst käme auch WingTsun für mich in Frage!
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Sorry, aber für mich sind die "Zappeleien" mit den infantilen Kunstnamen im Sinne einer effektiven Selbstverteidigung nur psychologische Spielchen. Wem es gefällt zur eigenen Beruhigung oder um etwas Sport zu machen ist es lobenswert, aber meines Erachtens für die normale Frau im Alltag ein Trugschluß.
Bitte bedenken Sie: Ein Angreifer handelt entschlossen, der Überraschungsfeffekt wird in der Regel bei ihm nicht mehr funktionieren. Zusätzlich muß man selbst geeignete Kleidung anhaben und reagieren um überhaupt eine Wirkung erzielen zu können (Abendkleid mit Stöckelschuhen, leicht übermüdet ?).
Deshalb besser versuchen kritische Situationen zu vermeiden oder dann chemische Mittel parat zu haben.
Zur Veranschaulichung:
Muß mich leider immer wundern, bin selbst 2 Meter groß, bärenstark und hatte schon einmal das Vergnügen von einem vorlauten "Zappelphillip" überraschend angegriffen worden zu sein (merkwürdig). Weder der erste Tritt konnte mich beeindrucken (ich blutete zwar sofort am Fuß)noch seine Handschläge. nur als ich aus Reflex seinen Unterarm in meiner Hand zusammendrückte und auf seinem Rücken Richtung Hals drückte bekam er echte Panik und war sofort wie gelähmt. Offenkundig hat ein großer Mann noch mehr Kraft als ein trainierter Durchschnittsmensch. Sein Strafmaß vor Gericht war "komischerweise" sehr bescheiden (er war arbeitslos).
Moral: Eine zierliche Frau sollte sich auf solche Taktiken nicht verlassen, das männliche Testosteron mit Adrenalinschub kennt offenbar eine hohe Schmerzschwelle - lieber Reizgas einsetzen, schreien und weglaufen.
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Hallo FS,
ich (w/26) habe einige Jahre Taekwondo trainiert und bin dann zu Karate gewechselt, weil ich in der neuen Stadt keine Taekwondo-Schule gefunden habe, die den Stil unterrichtet hat, den ich gelernt habe. Da war das Karate ähnlicher...
Capoeira habe ich auch mal gemacht, aber nur kurz: der Verein war mir ein bisschen zu chaotisch, das Trainig unregelmäßig und auch die Sportart an sich zwar einerseits toll, aber andererseits sind mir die asiatischen Kampfkünste einfach lieber, faszinieren mich mehr.
Prinzipiell würde ich dir empfehlen, dir einfach die Vereine/Schulen in deiner Nähe anzuschauen. Zum einen gibt es einfach eine enorme Vielfalt innerhalb einer Kampfsportart (Karate ist da ein Paradebeispiel, da gibt es enorm viele Richtungen), zum anderen müssen ja auch die Trainingszeit, die Kosten und natürlich auch die Atmosphäre und die Schwerpunkt für dich stimmen.
Ich mag zum Beispiel vor allem die Formenläufe, Freikampf und Wettkampftraining interessieren mich einfach wenig. Deshalb suche ich dann nach Schulen, die auf die Formen viel wert legen.
Aikido, Wingtsun, Jiu Jitsu, When Chun Kung Fu... letztlich hilft nur eins: anschauen, Probetraining und dann entscheiden.
Was die Selbstverteidigung angeht: Für mich war das nie primäres Ziel, vor allem weil ich festgestellt habe, dass man diese Techniken viel, viel öfter trainieren müsste, als das so beim normalen Training 2, max. 3x die Woche möglich ist. Diese Techniken sind nur dann wirksam, wenn man sie vollständig internalisiert hat und sie bei einem Angriff absolut automatisch und korrekt ablaufen (soweit ich weiß wird gerade bei den Selbstverteidigungssystemen auch exakt darauf hin trainiert: die Techniken werden so lange trainiert und wiederholt, bis sie völlig automatisch durchgeführt werden). Nur dann ist es auch möglich einen prinzipiell stärkeren, größeren und überlegenen Angreifer abzuwehren - und dann würde ich die Beine in die Hand nehmen und abhauen, mich sicherlich nicht auf einen Kampf einlassen.
in dem Zusammenhang zu #13: In den meisten Kampfkünsten geht es weniger um Selbstverteitigung, sondern um Disziplin, Körperbeherrschung, körperliches und geistiges Training. "Zappeleien" haben da nichts zu suchen - es geht gerade um die absolute Körperbeherrschung und wenn man sich mal einem Schwarzgurt beim Training zusieht, dann ist klar, wovon ich hier spreche. Die Disziplin und Körperbeherrschung hat natürlich einen netten Nebeneffekt, man geht aufrechter, hat mehr Körperspannung, wirkt so selbstbewusster. Das allein macht einen schon weniger zum typischen Opfer (ja, auch eine psychologische Wirkung: aber man strahlt das eben auch aus und Opfer sind sehr häufig eben typische Opfer, sprich sie strahlen Angst, Unterlegenheit und SelbstUNsicherheit aus). Außerdem weiß man zumindest, wie man (oder besser frau) auf einen Angriff reagieren kann und sei es nur eine einfache Abwehr- oder Ausweichtechnik... und man weiß, wie man zuschlägt ohne sich das Handgelenk zu brechen... und nein, das weiß nicht jede(r). Viele Angreifer sind auch keineswegs so entschlossen wie du schreibst. Es gibt meines Wissens Untersuchungen, nach denen viele Männer zurückschrecken und den Übergriff stoppen, wenn die Frau/das Opfer sich wehrt. Gerade bei sexuellen Übergriffen spielt ja die Macht, das Gefühl der Überlegenheit eine wesentlich größere Rolle als die Sexualität an sich. Und eine Frau, die wirklich Widerstand leisten kann (nicht nur wild um sich schlägt und sich dabei mehr selbst weh tut, eigentlich nur ihre Hilflosigkeit beweist) ist da undankbar, denn dann gerät der Täter in die Gefahr, zu scheitern, die Kontrolle zu verlieren. Außerdem geht es ja vor allem darum, sich soviel Raum und Zeit zu verschaffen, dass man abhauen und Hilfe suchen kann.
ach ja, noch kurz zu #9: Interessant ist, dass viele Männer tatsächlich überhaupt nicht mit einer Frau klarkommen, die einen Kampfsport betreibt - erst recht nicht, wenn sie das richtig gut beherrscht... Also, liebe FS, nicht wundern, wenn du irgendwann einen Mann kennenlernst, der keinen KS betreibt und der dann dein Hobby mit den Worten "Oh, da muss ich ja jetzt aufpassen", "Oh, dann bist du ja gefährlich" und ähnlich dummen Sprüchen kommentiert und in der Regel dabei versucht, das ganze ins Lächerliche zu ziehen. Ist völlig normal. Die Herren wirken dann zumeist etwas seltsam bis komisch: eine Mischung aus Überheblichkeit, Spott, Verunsicherung, Misstrauen (manchmal aber auch Interesse - das sind dann die, die das Hobby zwar überrascht, die das aber gut verkraften, das frau keinen starken Verteidiger sucht, sondern auch mal allein im Dunkeln unterwegs ist). Dass man für jemanden unattraktiv ist, den man verunsichert und/oder irritiert, ist natürlich klar... geht ja jedem so...
Also liebe FS: einfach anschauen, zur Probe trainieren - ist eigentlich immer möglich - und entscheiden, was dir am besten gefällt, wo du dich am wohlsten fühlst. Und nicht von Männern abschrecken lassen, die das als "lächerlich" oder "abturnend" einstufen (und sogar "Vorbehalte" gegen eine solche haben - da muss ich einfach grinsen :-)))
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#1 Teakwondo hat nichts mit Druffies und Zivilversagern zu tun. Gerade das olympische WTF TKD ist durch die Fuß-/Beintechnik-Lastigkeit ohne Zweifel die athletischste und auch spektakulärste Kampfsportart unter den verbreiteten KS/KK und ist gleichzeitig am wenigsten "straßentauglich". Wer Sport machen möchte, der liegt mit der Auswahl Teakwondo sehr gut. Für ältere Semester gibt es allerdings passenderes.
Bei der "Vereinswahl" empfehle ich die Ausschau nach Schulen koreanischer Trainer. Die kosten etwas mehr, das aber zurecht.
Zur effektiven Selbstverteidigung empfehle ich all denen, die nicht 5, 7, 10 Jahre hartes Training investieren wollen: Fitness, Leichtathletik mit Schwerpunkt Sprint sowie ein gutes Auge für die eskalierende Situation.
Das ist kein Scherz, denn die Vorstellung, mal eben nach zwei Jahren Schülertraining erster Sieger gegen geübte Schläger zu sein, ist leider regelmäßig Wunschtraum, der nicht zuletzt in allerlei Selbstverteidigungskursen geweckt wird. Die Überschätzung des Gelernten ist zweifelsohne gefährlich.
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Ich habe mich einige Jahre mit Kampfsport (sowohl als Sport als auch zur Selbstverteidigung beschäftigt) und würde für deine Ansprüche Ninjutsu oder Ju Jutsu empfehlen.
Die Argumente dass "Abendkleid mit Stöckelschuhen" einer effektiven Verteidigung entgegenstehen werden beim Training für Frauen entkräftigt. Ein spitzer Absatz an der richtigen Stelle kann ein gutes erstes Argument sein (als nur ein Beispiel Damenspezifischer Verteidigung).
Wenn es um das eigene Leben und die eigene Gesundheit geht stehen eventuelle rechtliche Probleme normal erst mal weit im Hintergrund.
Ich habe auch noch von keiner Verhandlung gehört in der eine Frau wegen Anwendung von Kampfkunst bei einem nachweislichen Übergriff eines Mannes wegen Unverhältnismäßigkeit belangt worden wäre.
Das Argument Kampfsport sei "für eine Notwehrsituationzumeist Unsinn" führt jegliche Selbstverteidigungskurse (welche auch z.B. von der Polizei durchgeführt werden) ad absurdum. Die erste Regel für Frauen bei Übergriffen ist sich nach Kräften wehren.
Von allen Kampfsportarten die mir bekannt sind ist Ninjutsu die mit den am schnellsten einsetzbaren Verteidigungstechniken.
Körperliche Merkmale wie Grösse, Kraft und Beweglichkeit stehen nicht so sehr im Vordergrund wie bei vielen anderen dieser Sportarten.
Die Teilnehmer im Training haben ein insgesamt etwas höheres Niveau (das ist natürlich subjektiv) als bei einigen anderen Sportarten. Bei vielen Leuten die Ninjutsu betreiben besteht auch ein allgemeines Interesse an der japanischen Kultur (~10% Japanologen).
Man darf natürlich nicht das Gelernte überschätzen.
Davon auszugehen dass man immer die Möglichkeit hat weg zu laufen halte ich aber auch nicht für eine wirklich gute Strategie. Sag mal jemanden, der grade tätlich angegriffen wurde, dass er doch nur weglaufen hätte müssen.
Beim defensiveren Kampfsport ist immer die erste Wahl weglaufen und die Zweite deeskalieren. Von Vorteil ist dann jedoch wenn einem noch eine dritte Option offen bleibt. :->
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gerade für frauen ist wing tsun die effektivst methode der selbstverteidigung.
der stil wurde schliesslich von einer frau entwickelt;-)
im gegensatz zum karate, beschrängt sich wt auf reine, effektive verteidigungstechniken, ohne "historische" figuren.
fusstritte finden z.b lediglich im unteren oder mittleren bereich statt, da man die hohen tritte im ansatz leicht erkennt.
faustangriffe werden nicht geblockt, man lässt sie einfach abgleiten und absorbiert damit nicht die kraft und das gewicht des gegners, für leichte frauen geeignet,
da verteidigung und angriff eine bewegung sind, ist dieser stil auch sehr schnell.
es gibt sehr viele techniken im extremen nahbereich, die gerade für frauen interessant sind, die von einem mann gehalten werden, oder der ihr sehr nahe kommt.
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Hallo, ich bin seit Jahren ein Fan von Tai Chir.
Viele im Kampfsport nutzen dies als "sanften" Einstieg und später als Aufwärmübung für das Training. Für eine Frau ideal sich etwas ranzutasten ;)
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Älterer Threat, vielleicht interessiert die Antwort trotzdem noch:
Innerhalb von Karate und Taekwondo gibt es unterschiedliche Stilrichtungen, die sich voneinander nochmal unterscheiden. Wichtig ist, dass man sich in der Gruppe wohlfühlt, es kein Sammelsurium von Prolls ist.
Das war meine (w35) Hauptbefürchtung, die sich aber zumindest in meinem Karate-Verein als unbegründet herausgestellt hat. Wir sind aus dem Unisport entstanden, dementsprechend "gehobener" sind die Mitglieder.
Zum Frauenanteil: In der Anfängergruppe sind wir zur Zeit 60% Frauen, 40% Männer. Von wegen Männersport.
Zu den blöden Sprüchen von Männern: Die habe ich auch schon zu hören bekommen, meines Wissens hat deshalb noch niemand aufs Kennenlernen verzichtet, wenn damit jemand ein Problem hat, dann passt es auch in anderen wichtigen Bereichen mit der Einstellung nicht. Püppchen sind hier nämlich fehl am Platz.
Zum Kennenlernen: Bei uns gibt es relativ viele Paare, die sich zT bereits vor dem Verein kannten, zT dort kennengelernt haben. Auch ich bin mittlerweile mit dem Trainer glücklich liiert (und habe die Vorzüge eines durchtrainierten Mannes kennen- und schätzen gelernt)
Nebeneffekt: Ich mache das seit einem Jahr und wurde bereits mehrfach von Kollegen darauf angesprochen, dass sich meine Körperhaltung und die Art, sich zu bewegen gravierend verändert hätte, was ich denn machen würde....die Reaktionen im Kollegenkreis waren durchweg positiv.
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Habe auch mit Taekwondo angefangen,.. aber sehr schnell gemerkt das es nicht meins ist..... Waren auch mehr Frauen wie Männer...
Bin dann bei Tae Bo geblieben,.. waren zwar auch mehr Männer, aber ich gehe ja nicht zu einem Kurs, um Männer kennen zu lernen, sondern, weil ich es für mich machen will, und es mich interessiert...
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Karate ist mehr Armarbeit, Taekwondo mehr Beinarbeit. Beide Kampfsportarten trainieren Gelenkigkeit, Kraft und Kondition (man kommt da wirklich gut in Form :-)). Ich habe selber früher Taekwondo gemacht, musste aber leider feststellen, dass es nicht "meins" ist. Ich war einfach zu verträumt um die teils recht komplizierten Bewegungsabläufe in meinen Schädel hinein zu bekommen; und bei der Ausführung der Bewegungen fehlte mir es an Genauigkeit. Wenn man bzw frau sich für Kampfsport eignet, dann ist es natürlich ein tolles Hobby!
Mein Taekwondo-Kurs bestand aus drei Einheiten: Poomsae, Kampftraining und Allkampf, was eine dreimalige Anwesenheit in der Woche erforderte, wenn man nicht hinter den anderen, sehr engagierten, Schülern zurückfallen wollte. Romantische Gefühle kamen während der Unterrichtsstunden eher nicht auf. Genauer gesagt überhaupt nicht. Man kam sich zwar sehr nahe, vor allem, wenn man sich beim Allkampf mit den -teils sehr verschwitzten- Männern auf dem Boden wälzte...doch romantisch ist etwas Anderes. :-)
Natürlich gibt es sicherlich den einen oder anderen Kampfsportkurs, bei dem es schon gefunkt hat. Meine Schule bestand aus einem Top-Lehrer und sehr netten (nicht prolligen!) Mitschülern - der Zufall wollte halt nur nicht, dass ich dort jemanden kennen lerne (oder das Hobby für den Rest meines Lebens finde).
Für Selbstverteidigung ist Allkampf besser als Taekwondo oder Karate. Allkampf kann man in einigen Schulen als Einzelkurs belegen. Meines Wissens erlernen auch Polizisten und Justizvollzugsbeamte Allkampf (oder zumindest Teile davon). Das Gute ist: es ist sehr lebensnah. Du lernst, was zu tun ist, wenn Dich jemand von hinten packt, Dich würgt, Dich mit einem Messer angreift, oder Du schon am Boden liegst; usw...
Was den Anteil männlicher Singles in dem Kurs anbelangt, den Du Dir auswählst, würde ich einfach mal ein paar Probestunden nehmen. Wenn Du nicht gerade einen Frauen-Selbstverteidigungskurs machst, wirst Du wahrscheinlich sogar hauptsächlich Kurse finden, in denen Männer in der Überzahl sind. Viel Glück! :-)
w,36
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FS: Herzlichen Dank an alle, die meinen etwas älteren Thread wiederbelebt haben. Ich habe inzwischen einen gelben (Anfänger!) Gurt unf trainiere fleissig weiter. Bin in einem sehr guten SV (Allkampf)- Verein und bin absolut zufrieden. Männliche Quote liegt bei uns bei ca. 80-90% und alle sind sehr nette Leute, hilfsbereit , sympatisch, natürlich sehr sportlich und keine "brutale Schläger" . Trotzdem habe ich mich doch für mein Single-Dasein entschieden und sehe in meinen Kampf-Kameraden nur sehr gute Freunde, aber keine potentiellen Partner. Ich habe mich vorher informieren lassen und einige Sportschulen besucht. Bei der Auswahl Taekwondo oder Karate würde ich mich für Karate entscheiden, aber grundsätzlich sollte man nicht nach Namen gehen und einfach Trainings in verschiedenen Vereinen und Sportschulen anschauen. Alles gute für Euch!
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Karate kann ich sehr empfehlen. Allgemeine Fitness und Konzentration wird gefördert, jeder übt auf seiner Leistungsstufe.Bei Partnerübungen wird sehr auf geringe Verletzung und Fairplay geschaut.Tolle Trainer.Respekt, Achtung, Selbstdisziplin wird vermittelt.Sehr abwechslungsreiches Training 1, 5 Stunden gerade noch zu verkraften auch in fortgeschrittenem alter. Altersstufen bei Erwachsenen teilweise Senioren getrennt von den Jüngeren.
w51
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Hi, wenns dir um reine Selbstverteidigung geht würde ich dir Krav Maga empfehlen aber du scheinst ja bereits etwas gefunden zu haben das dir Spaß macht. Also viel Freude und Erfolg dabei!
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Wie hier auch schon mehrfach angesprochen, kann ich Aikido sehr empfehlen. Ich betreibe diesen Sport (neben Kenjutsu) seit mittlerweile fast 10 Jahren. Davor war es Karate. Was mir am Aikido sehr gefällt - neben dem sportlichen Element - ist die Philosophie, die dahinter steht. Schau es Dir einfach mal an.
m(40)
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Nach mehr als >20 Jahren Kampf(sport)erfahrung kann ich Dir nur raten, dir einen Stil auszusuchen der zu dir passt. Das kann etwas eher hartes wie Karate sein, oder etwas weiches wie Thai Chi oder irgendetwas anderes.
Wichtig ist, kein reiner Stil ist wirklich zu 100% Kampftauglich. Wobei einige mehr und andere noch weniger für einen Ernstfall geeignet sind. Die Mischung macht es, und da setzen die modernen Hybridstile an.
Für die Notwehr am besten geeignet: Keine Angst haben, Freundlichkeit, 400m Sprint, Große Klappe (in dieser Reihenfolge). Und wenn's wirklich nicht mehr anders geht, ein! gezielter Angriff aus der Verteidigung heraus (da kommt dann zum ersten Mal das Kampftraining in's Spiel).
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Also ich schreibe hier mal als Gast rein. Ich habe diese ratschläge mir angehört und würde dir einfach mal raten: Geh zu verschiedenen Probe trainings einheiten in den verschiedenen Kampfsportarten und selbstverteidigungsarten ,wobei viele au in den Kampfsportarten drin sind, und mach dir ein Bild davon. Ein Kampfsport kann auch oft als Kampfkunst ausgeführt werden. Auch Taekwondo kann in Not situationen helfen wenn das gelernte weiter durchdacht und korrekt ausgeführt wird. Ich habe 18 jahre Kampfkunst erfahrung (bin 24) und bin selbst mit vielem im TKD nicht einverstanden also habe ich mir auch andere Kampsport und kunst arten angesehen und dazu gelernt.Die art zu Kämpfen ist wie das kunstwerk eines künstlers er ist immere auf der suche nach der Perfektion doch in jedem Kunstwerk steckt ein teil von ihm. Das heißt du kannst alles lernen und es kann trotzdem nichts helfen wenn es nicht deinem Geist sowie deinem Körper genehm ist.
Lerne viel lerne von allem und du wirst zumindest deine chancen in einem realen Kampf verbessern.
Niemand kann dir sagen das wenn du dieses oder jenes lernst dich automatisch gegen jeden wehren kannst aber du kannst deine chances erheblich steigern. Ich hoffe ich konnte helfen.
[Mod.= unzulässige signatur gelöscht! Registrieren Sie sich, wenn Sie erkannt werden möchten.]
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Primär denke ich bei meinem Kampfsport Karate nicht an Kampf:
Es heisst ja auch:KA RA TE.....die leere Hand...... übersetzt
Es geht um Kraft und Reaktion, wobei die Kraft muss von innen kommen und nach aussen gebracht werden. Es wird eine geübte sportliche Frau auch starke männliche "Gegner" bzw. Trainingskollegen so behandeln können, dass sie mit der Überlegenheit des anderen klar kommt.
Das wird vermittelt :z.b., die Trainings laufen ja so ab, dass 2 Reihen Karatekas sich gegenüberstehen.Nach jeder Übung wechselt der Partner, d.h. die Reihen verschieben sich.
Ich treffe auf ganz verschiedene "Angreifer".Die Haltung mit der ich individuell abwehre ist immer vorgegeben, der andere kennt sie auch. Es gilt sie anzupassen, sowohl in Dosierung von Härte wie Schnelligkeit.Ziel dabei klar: ich bin schneller, egal ob Angriff, oder Abwehr...sprich der" Angriff "geht nicht durch.Für das Durchsetzen im " realen "Leben auf der Strasse werden Dinge gezeigt, die ich mich in einem Angriff nicht trauen würde. Da würde ich Flucht , oder Tritt in den Unterleib vorziehen.Wenn ein Konflikt unausweichlich wird, was ich verhindern kann, normal.
w51
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