- Frage:
Kann eine Wohngemeinschaft mit Exfrau und Kind funktionieren?Es mögen mich viele für bescheuert halten, aber ich muss mal meine Situation schildern:
Meine Frau und ich haben uns getrennt. Wir haben eine gemeinsame vierjährige Tochter und ein Haus. Wir sind 28 und 31 und haben vor circa vier Jahren geheiratet. In unserer Ehe gab es nie Streit, Betrug oder Ähnliches. Wir haben uns aufgrund von wenig Zeit, Stress, Hausbau und dadurch wenig Sex auseinandergelebt. Wir haben eigentlich mehr nebeneinander her gelebt.Ich bin kurz nach der Trennung ausgezogen. Wir haben uns aber weiter jeden Tag gesehen, viel geredet und ich bin dann wieder eingezogen. Uns hat einfach wenig Zeit und Stress kaputt gemacht. Wir haben es dann kurz wieder probiert, aber mussten feststellen, dass es als Paar nicht geht. Andererseits komnen wir jetzt getrennt super miteinander aus. Wir reden mit unserer Tochter viel über die komische Situation. Wir sind nur noch wie beste Freunde. Sie hat auch einen neuen Partner, der die Situation kennt (sie lassen es beide langsam angehen). Ich habe auch einige Dates. Nun überlegen wir, da das Haus verkauft werden soll, eine "WG" aufzumachen.Wir mögen unsere Nähe, wissen aber auch, dass jeder für sich klar kommen würde. Es ist bei uns auch keine tiefe Liebe mehr, aber Verbundenheit, Toleranz und Offenheit. Wir waren beide nie in so einer Situation, aber meint ihr, sowas geht gut?Antworten: -
Dazu gab es vor ca. 2 Monaten schonmal einen Thread einer Dame, die mit ihrem Ex zusammenziehen wollte. Finde den Link grade nicht, aber such doch mal, vielleicht helfen dir die Antworten dort weiter.
Aus meiner Sicht wäre das völlig indiskutabel und ich fürchte, du hast nur Angst vor dem Allein sein und der neuen Partnersuche und flüchtest deshalb in diese Sache. Oder liebst du sie unterschwellig doch noch?
Sobald nach einer Trennung der Druck weg ist, ist es oft so, dass sich das Verhältnis entspannt. Man hat sich ja auch lange gekannt. Aber denk daran, dass keine potenzielle neue Partnerin diese Konstellation akzeptieren wird, sosehr du das auch erklären willst. Ich finde, du bist zu jung, um die so zu blockieren.
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Ein Mann der in WG mit seiner Ex zusammen lebt käme für mich als Partner nie in Frage und das wird auch idealen anderen Frauen so gehen. Willst du also je eine andere haben, lass die Finger davon. Sucht euch 2 Wohnungen in direkter Nachbarschaft fürs Kind aber klare eigene Bereiche
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Das könnte der Weg zurück sein. Was besseres kann Euch nicht passieren - und die Kinder, sind
die ersten die Aufatmen und glücklich sind.
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Junge, das ist derart absurd! ich finds ja schon schräg wenn keiner ausziehen will und man sich dann nebeneinander her arrangiert. Aber dann eine Neue WG mit der Ex aufmachen?
Immer die Vergangenheit um sich rum? Neee
Ach ja- und besch** Dich nicht selbst- Stress alleine macht keine Liebe kaputt. Die Ursache müsst Ihr schon bei Euch selbst suchen, dann ist auch die Chance grösser bei der nächsten Frau nicht denselben Mist wieder zu bauen, bzw. dann die richtige zu finden.
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FS:
Ich weiß doch selbst, dass es eine bescheuerte idee ist, ich weiß auch, dass die Trennung nicht nur stressbedingt ist. Es sind viele Gründe. Ich geh zB gern konflikten aus dem weg und habe viel in mich rein gefressen. Es gab aber selten streit oder ähnliches. Ich weiß doch derze oi t auch nicht. Ich kann auch nicht in meine nochfrau hinein gucken. Ich weiß nicht, warum sie den vorschlag mit wg machte. Sicher nicht nur aus finanziellen gründen. Wir kommen derzeit so super miteinandet klar und reden soviel, wie lang nicht mehr. wir sagen beide, dass wir u mb s auf den anderen freuen, wenn er nach hause kommt und genießen beide unsere nähe. Ich weiß nicht, ob es nur gewohnheit ist, aber ich weiß auch, dass ich genauso alleine klar kommen wurde. Wir wollen beide keine klassische ehe mehr. Ich zerdenke natürlich auch viel, anstatt sachen einfach auf mich zukommen zu lassen.Ich kann sonst meine gefühle nicht beschreiben ubd was sie wirklich denkt weiß ich nicht. Es ist eine art verbundenheit, vertrauen, offenheit, wie ich das nicht kenne und ich hätte alle gründe, sauer oder distanziert zu sein, aber ich bin es nicht.
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FS: @3
Wie kommst du darauf, dass es der weg zurück sein kann? Erfahrungen?
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Ja - mein Ex ist nach 10 Jahren wieder mit seiner geschiedenen Frau zusammengezogen und es klappt wunderbar. Die Kinder 20 / 24 werden verwöhnt und alle holen so die Zeit nach, die Ihnen
10 Jahre lang gefehlt hat. Normalerweise hätte meiner der Familie ja nicht abhauen müssen.
Aber den hat der Hafer gestochen, er hat sich scheiden lassen und ist mit keiner neuen glücklich geworden.
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M/54
wir leben nach der Scheidung auch zusammen. Großes Haus, dadurch bestehen Ausweichmöglichkeiten. Die Kinder sind der Grund des weiteren Zusammenlebens. Sobald die Kinder aus dem Haus sind, löst sich das System auf! Ob das System hält, wenn neue Lebenspartner ins Spiel kommen? Das wird spannend werden, ein Zurück zur alten (Ehe-) Partnerschaft ist ausgeschlossen. M/54
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Ich lebe auch noch mit meinem Ex zusammen - wegen der Kinder. Wir haben im gemeinsamen Haus zwei unabhaengige Wohnungen eingerichtet und sprechen lediglich die Verantwortungsbereiche fuer die Kinder ab. Vielleicht klappt es, weil die Ehe auch schon Jahre vor der Trennung mehr zu einer Zweckgemeinschaft geworden war. Die Kinder jedenfalls finden's gut. Ob ein potenzieller neuer Partner das allerdings auch so sieht, wird sich zeigen.
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Schön, dass du mit deiner Ex so ein gutes Verhältnis hast.
ABER:Also ich würde das nicht wollen. Mein Partner hat ein Kind, das am WE bei uns ist. Das würde viele meiner Freundinnen nicht akzeptieren, mir macht es nichts aus. Aber wenn seine Ex da noch mit wohnen würde, sorry auf keinen Fall. Folgende Probleme:
1.) Deine neue Freundin muss dein Kind akzpetieren, diese Einschränkungen können oft nur Frauen die sehr kinderlieb sind auf sich nehmen. Denn ein Kind bedeutet Einschränkung der eigenen Bedürfnisse. Wenn eine Frau aber so kinderlieb ist, möchte sie selbst wohl auch noch ein Kind, das wird in der Konstellation schwierig.
2.) Es wäre dann ja faktisch so, dass ihr- deine Exfrau, du und das Kind eine Familie wärt, weil ihr auch so zusammen lebt, und deine neue Freundin kommt sich dann vor wie die Liebhaberin. Deine Ex sagt was wie läuft mit dem Kind etc. und die neue muss sich einfügen, wie soll das gehen?
3.) Bin ich sicher, dass da Eifersucht aufkommen würde bei einer der beiden Frauen. Auf Dauer würde das alles kaputt machen. Deine Ex würde sich wie die Organisatorin vorkommen, deine neue wie die Liebhaberin.
Warum versucht ihr nicht, eure Ehe zu retten? Klingt nach guten Voraussetzungen!
4.) Vielleicht findest du es geschickt- deine Exfrau ist für die Organisation der Familie zuständig
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M/54 an isabelle1982
Du siehst das nicht abgeklärt genug und siehst Probleme die vielleicht bei dir auftreten KÖNNTEN.
Es gibt oft Lösungen, auf die man erst kommt, wenn mann in der Situation steht.
So ein Zusammenleben findet nicht statt um Probleme zu finden, sondern um den Kindern etwas Gutes zu tun.
Ich erinnere mich gerade an einen Mann, der feierte Weihnachten mit seinen 3 EXfrauen, mit seiner Freundin und allen Kindern zusammen. M/54
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Ich bin der Ansicht, dass eine Wohngemeinschaft mit der ehemaligen Ehefrau und dem Kind funktionieren kann. Danach hast Du ja gefragt. Es geht also um Euch drei und da würde ich Deiner Schilderung nach keine wesentlichen Probleme sehen, die nicht auch in einer anderen Wohngemeinschaft auftreten könnten.
Wenn allerdings eine vierte oder fünfte Person involviert wird (also Du und/oder Deine Frau noch Hoffnung auf eine ernsthafte Liebesbeziehung mit einer anderen Person haben), dann wird es meines Erachtens schwierig. Danach hast Du aber nicht gefragt, es geht ja vorerst nur um Euch drei.
w/49
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Ist doch cool. Wär sagt denn , dass eine Ehe auch unbedingt Sex beinhalten muss. Das was du genannt hast sind doch gute Voraussetzungen für eine Lebensgemeinschaft. Wenn Ihr beide euch damit gut fühlt, warum hier fremde Menschen befragen, die dich dann nur zweifeln lassen?
Wenn es an der Zeit ist für einen von euch beiden zu gehen, dann wird es geschehen. Solange es nicht an dem ist würde ich erstmal in der Situation bleiben und schauen was es hier noch zu erfahren gibt.
Alles Gute.
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FS:
Ich danke allen für die offenen meinungen und bin überrascht, dass es auch positive Meinungen gibt, da wir bisher eher selten offene Ansichten für diese Option erfahren haben. Es ist und bleibt für uns erstmal eine option. Ob wir das wirklich machen, wird sich zeigen. Wir sind uns auch der eventuell aufkommenden probleme mit neuen partnern bewusst. Wir wissen auch beide, dass es bei uns eigentlich auf partnerschaftlicher ebene nicht mehr funktioniert. Wir sind uns aber als menschen wichtig. Wir freuen uns darauf den anderen zu sehen und uns zu unterhalten...Alle gefühle sind auch nicht tot, aber sie sind nicht mehr partnerschaftlich, würde ich sagen, es ist mehr wehmut. Wir hatten aber auch schon immet unseren eigenen kopf. Kennt ihr das, wenn man nicht mit und nicht komplett ohne kann? Also halten wir uns auch diese option mit wg offen, genauso, wie aber auch getrennte wohnungen. Das wird die zeit zeigen.
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