1. Frage:
    Gefragt am: 20.04.2010, 09:57 von Gast
    Ist es eine gute Idee, dem Ex zum Tod seiner Mutter Blumen zu schicken?
    Ich habe mich vor einigen Wochen von ihm getrennt. Seitdem haben wir kaum Kontakt. Vom Tod seiner Mutter habe ich durch eine gemeinsame Freundin erfahren.
    Antworten:
  2. #1 Gast
    20.04.2010 10:18
    Kommt darauf an, wie lange ihr zusammen gewesen seid, hast Du die Mutter gut gekannt?
    Ich persönlich würde eine Karte schicken, keine Blumen.

  3. #2 Gast
    20.04.2010 10:21
    Ihm Blumen zu schicken finde ich nicht gut, lass ihm ein paar persönliche Zeilen und ggf. einen Gutschein für ein Blumengeschäft zukommen, so dass er, wenn alle Beerdigungsblumen verwelkt sind, das Grab anlegen lassen kann oder dann Blumen kaufen kann. Vorausgesetzt, du hattet einen guten Kontakt mit seiner Mutter. Wenn er Dir persönlich wichtig ist, dann sind insbesondere die ehrlich gemeinten, handschriftlichen Worte eine schöne Geste.

  4. #3 Gast
    20.04.2010 10:24
    Liebe Fragestellerin,
    Blumen halte ich für übertrieben, soll er die bei sich daheim hinstellen, oder mit aufs Grab nehmen??
    Schreib ihm doch eine Kondolenzkarte mit ein paar persönlichen Worten, das ist hier angebracht.
    Je nachdem, wie lange ihr zusammen ward, bzw. welches Verhältnis zu zu seiner Mutter hattest, und Du Blumen bringen willst, wäre es passender, das Grab zu besuchen und die Blumen selbst hinzustellen, vorausgesetzt, es geht wegen der Entfernung.
    w,42

  5. #4 Gast
    20.04.2010 10:36
    ja, ich finde, das solltest Du machen. Man schickt ja nicht "dem Ex" die Blumen, sondern sie werden als Schmuck auf das Grab der Verstorbenen gelegt.

    Als mein jetziger Ex-Mann und ich uns -nach 30-jähriger Ehe- vor 10 Jahren trennten, weil mein damaliger Mann ein Verhältnis mit einer anderen Frau hatte, war meine Schwiegermutter sehr, sehr traurig. Sie war seinerzeit 80 Jahre alt und hat zu meiner Mutter am Telefon gesagt, dass sie in dem Jahr am liebsten Weihnachten ganz ausfallen lassen würde, weil sie es nicht ertragen könne, ihren Sohn mit einer fremden Frau unter dem Weihnachtsbaum zu sehen! Sie hat viel geweint in dieser Zeit und ist 2 Tage vor Weihnachten verstorben. Allerdings habe ich von ihrem Tod durch meinen damaligen Mann telefonisch erfahren.

    Selbstverständlich habe ich im Namen meiner Mutter und mir einen Krenaz geschickt und bin auch mit zur Beerdigung gegangen. Mir fiel das ziemlich schwer, weil ich wußte, dass die Freundin meines Mannes ebenfalls da sein würde. Meine Mutter fand das ganz furchtbar. Sie ist aber ebenfalls zur Beerdiung gegangen, weil wir fanden, dass wir es der Verstorbenen schuldig waren und wir ihr die letzte Ehre erweisen wollten. Fast noch schlimmer, als meinen Mann am Arm einer Anderen zu sehen, war die Tatsache, dass ich auf einem Kranz, der direkt vor dem Sarg lag, seinen und den Namen dieser Frau lesen musste. Das hat mich schon sehr getroffen.

    Dennoch bin ich froh, dass ich meine Schwiegermautter auf ihrem letzen Weg begleitet habe.

  6. #5 Gast
    20.04.2010 10:59
    Tendiere ebenfalls zu einer Kondolenzkarte. Er hat dich über den Tod nicht persönlich orientiert, nehme daher an, dass der Kontakt zur Mutter nicht so intensiv war. Schreib doch eine einfühlsame Karte an die Trauer-Familie (nicht unbedingt an Ex-Freund). m, 41

  7. #6 Gast
    20.04.2010 11:04
    Auf alle Fälle sollst du reagieren. Ich würde ihn anrufen. Das ist persönlicher. Blumen für das Grab kannst du dann immer noch schicken.Alles Liebe. w/57

  8. #7 Gast
    20.04.2010 11:07
    Auf keinen Fall ihm die Blumen schicken, die Blumen sollen ja bei der Beerdigung am Sarg liegen und so schickt man sie in die Trauerhalle. Ihm selbst nur eine Kondolenzkarte senden.

  9. #8 Gast
    20.04.2010 11:16
    Welche Beziehung zu seiner Mutter hattest Du denn ? Wie alt seit Ihr ? Wie lange kanntest sie und wie lange warst mit Deinem Ex zusammen ? Wie lange seit Ihr getrennt ?

  10. #9 Gast
    20.04.2010 11:35
    Da meine (m/43) Mutter gerade sehr krank ist, sind mir solche Gedanken zwangsläufig (?) auch schon gekommen, d.h. wie gehe ich damit um, wenn meine Ex mir eine Beileidskarte senden würde.

    Da sie mich ausgetauscht hat, mir meine Kinder und somit meiner Mutter ihre Enkel vorenthält und auch sonst einzig und allein von dem Gedanken beseelt ist mich (finanziell) zu ruinieren, würde ich ihr diese Karte mit dem Vermerk "Annahme verweigert" zurückschicken.

    K.A. ob ich das dann wirklich so machen würde. Ich ünsche meiner Mutter auch ein langes und glückliches Leben, aber eben diese Gedanken schossen mir wieder durch den Kopf, als ich die Frage gelesen habe.

  11. #10
    20.04.2010 11:54
    Also ich finde es schonmal unterirdisch dass Du von Tod seiner Mutter per Zufall erfahren musstest. Schliesslich hast Du Sie ja auch gekannt.

    Ich finde sogar dass es von Grösse zeugt wenn Du auf die Beerdigung gehen würdest- ich würde es tun. Zumindest mal Nachfragen ob Du dahin kommen darfst. Blumen sind jedoch m.E.das mindeste. Schliesslich war die Schwiegermutter ja eine gewisse Zeit eine wichtige Person in Deinem Leben und von solchen sollte man sich verabschieden.

  12. #11 Gast
    20.04.2010 12:20
    Nein, keine Blumen. Schreibe der Familie einen ausführlihe Kondolenzbrief ( handschriftlich) wenn es was zu spenden gibt, spende € 30 oder sowas.

    Das zeigt Deine Anteilnahme in angemessener Form!

  13. #12 Gast
    20.04.2010 12:29
    Dass nach einer Trennung, die nur wenige Wochen vergangen ist, du dir diese Gedanken machst, ist ganz klar. Blumen fände ich auch übertrieben, ich würde einen Mix aus den vergangenen Antworten vorschlagen: eine Kondolenzkarte an die Trauerfamilie (nicht an ihn einzeln) mit Gutschein für ein Blumengeschäft, das wäre - sofern du selbst ein gutes Verhältnis zu seiner Mutter hattest - angebracht.
    JEDOCH: Wenn ihr nur eine kurze Zeit zusammen gewesen seid, ist das hinfällig, da das dann NICHT angebracht wäre. Nach ein paar Jahren Beziehung macht man das halt "anstandshalber".
    Alles Gute, du wirst dich sicher richtig entscheiden.
    w.29

  14. #13 Gast
    20.04.2010 12:46
    Was willst du Ihm mitteilen? Ich gehe einmal davon aus, dass du über den Verlust eines nahe stehenden Menschen mitfühlst. Um dies mitzuteilen eignet sich eine persönliche Karte. Oder wenn du seine Mutter sehr gut gekannt hast, auch ein Brief. Was hast du an ihr geschätzt. Vielleicht unterstrichen mit persönliche Anekdoten.

    Blumen sprechen bekanntlich auch eine Sprache. Bringen jedoch nur selten etwas genau auf den Punkt. In deinem Fall könnten sie sogar falsch verstanden werden. Abgesehen davon: Persönliche Worte können nicht verwelken.

    m46

  15. 20.04.2010 14:17
    Nein, Blumen schickt man nicht zum Kondolieren -- geht gar nicht! Dem Anlass entsprechende Blumen kann man höchstens auf das Grab legen oder zur Beerdigung mitbringen, nicht aber persönlich schicken.

    Mein Rat: Schicke ihm eine Kondolenzkarte. So ist es üblich.

    Die Beerdigung der Mutter würde ich an Deiner Stelle eher nicht besuchen und widerspreche damit ganz klar Kalle. Bei dieser Entscheidung kommt es sehr darauf an, unter welchen Bedingungen Ihr Euch getrennt habt. Aber es wäre gemein, seine Trauer beid er Beisetzung noch mit den Gedanken an Eure Trennung zu belasten. Im allgemeinen geht man nicht zu Beerdigungen der Ex-Verwandtschaft, ganz egall, wielange man sich gekannt hat.

  16. #15 Gast
    20.04.2010 14:24
    Für mich ist die Kondolierung eine Frage, wie lange Ihr Euch zusammen ward. Hast Du die Mutter gut gekannt?

    Wenn Ihr nicht quasi schon eine Familie ward, dann würd ich nichts machen.

  17. #16 Gast
    20.04.2010 14:29
    @13
    im allgemeinen geht man nicht zu Beerdigung der Exverwandtschaft ?
    Nun, mein Schwiegervater (EX) starb vor 2 Wochen. Es war ganz selbstverständlich, dass ich zur Trauerfeier ging. Warum auch nicht. Ich war anschließend noch beim Kaffee dabei - auf Wunsch der Familie.
    Zur Frage - keine Blumen schicken, sondern spenden und Deinem Ex entweder eine Karte schicken oder persönlich kondolieren.

  18. #17 Gast
    20.04.2010 15:26
    Ich würde ihm eine persönliche Karte schreiben und die Blumen selbst hinstellen ans Grab oder halt auch nicht, je nach dem.

  19. #18 Gast
    20.04.2010 15:28
    @13. Man geht im allgmeinen nicht zur Beerdigung der Ex-Verwandschaft? Okay, es ist alles eine Fage des Stils. Man hat ihn oder auch nicht. Was kann denn, bitte, die Ex-Verwandschaft dafür, dass sich ein Paar getrennt hat? Sippenhaft dürfte doch in diesem, unserem Lande inzwischen abgeschafft sein, oder irre ich mich?

    Ich habe natürlich auch nach meiner Scheidung von meinem Ex-Mann noch Kontakt zu seinem Bruder, dessen Frau und seiner Nichte und hatte diesen Kontakt auch zu meiner Schwiegermutter, so lange sie lebte, Wir haben uns doch 30 Jahre lang bestens verstanden. Warum hätte sich das denn schlagartig ändern sollen?

    Ich vermute, dass Du noch sehr jung bist, dass Du diese Meinung vertrittst?

  20. 20.04.2010 19:10
    @#18: Es ist absolut kein guter Stil, unerwünscht auf einer Beerdigung aufzutauchen und den Ex neben der Trauer auch noch mit Wut auf den Ex zu belasten. Das ist sogar ausgesprochen stillos.

    Abgesehen davon ist die Lage mit gemeinsamen Kindern und Großeltern und ähnlicher Verwandschaft sicherlich noch einmal anders als es hier in der Titelfrage zu sein scheint: Nämlich unverheiratet, einfach nur der Ex nach einer mehr oder weniger langen Beziehung. Und falls das so ist, wäre es reine Belästigung.

  21. #20 Gast
    20.04.2010 19:47
    @19: Habe ich da etwas überlesen? Wer sagt denn, dass die Fragestellerin "Wut auf den Ex" hat? Das kann ich aus der Fragestellung nicht herauslesen. Oder interpretierst Du das -aus welchem Grunde auch immer- in die Frage hinein, weil Du meinst, dass das immer der Fall sein muss? Dann müsste ich Dich eines Besseren belehren. Man kann sich sehr wohl trennen und dem Ex auch künftig freundlich oder neutral begegnen. Es mag sein, dass es in Deinen Beziehungen anders war, aber bei der Mehrzahl der Getrennten/ Geschiedenen, die ich kenne, ist es durchaus noch so, dass man miteinander reden kann.

    Und selbstverständlich trauert man mit, wenn eine Person verstorben ist. Das verstehe ich unter Stil.

  22. #21 Gast
    20.04.2010 21:03
    Dem Ex Blumen schicken?
    Ich würde es nicht, sondern ihn einfach anrufen und fragen ob ich vorbei kommen soll.
    Aber dass ist immer eine Frage, wie lange ihr zusammen wart und welches Verhältnis ihr jetzt habt. Auch würde ich zur Beerdigung gehen, einfach aus dem Grund, weil ich meine Schwiegermutter sehr schätze und sie für mich da war, als die Beziehung zu ihrem Sohn noch intakt war.
    Auch denke ich dass sämtliche Verwandtschaft, meine Seite, seine Seite, sehr verwundert wäre, wenn ich nicht zur Beerdigung kommen würde. Aber das sieht sicher jede Famile anders.

  23. #22 Gast
    21.04.2010 09:52
    Es ist hochanständig von, daß Du Dir jetzt diese Gedanken machst!

    Meine Mutter ist vor weniger als einem halben Jahr gestorben. Ich kann daher nachempfinden, was in Deinem Ex-Partner vorgehen mag. Ich war und bin dankbar für jede Geste, unabhängig von sogenannten "no-gos", das heißt selbst für eine Beileidsbekundung per SMS. Es war wichtig zu merken, daß nahestehende Menschen an einen denken und da sind. Von daher glaube ich nicht, daß Du allzu viel falsch machen kannst.

    Blumen zu schicken, finde ich zwar okay, wäre mir aber unsicher. Es wäre eine sehr persönliche und schöne Geste, aber gleichzeitig könnte ich mir vorstellen, daß es in ihm widersprüchliche Gefühle hervorruft, wenn in seiner Situation der Fleuropbote klingelt und Blumen von Dir bringt. Schicke ihm lieber eine Karte, in der Du Deine Anteilnahme ausdrückst. Mir haben auch die floskelhaften Beileidsformulierungen ("tiefe Anteilnahme", "mit Bestürzung habe ich erfahren" ...) geholfen. Darüber hinaus würde ich ihn anrufen und ihm sagen, daß Du - sofern es stimmt - natürlich für ihn da bist. Bei dieser Gelegenheit kannst Du ihn fragen, ob er sich freuen würde, wenn Du zur Beisetzung kommst. Immerhin hast Du seine Mutter auch gekannt, vielleicht sogar gut. Ob Du zur Beisetzung gehen kannst, können nur er und seine Familie entscheiden. Generelle Tips gibt es da nicht. Unangekündigt solltest Du nicht erscheinen, da hat Frederika Recht. Wenn ihr Euch außerhalb der Beerdigung seht - ich vermute, daß er das wollen wird -, dürfte der richtige Moment sein, ihm ein Blumen zu überreichen. Sei einfach ab und an für ihn da.

    Noch ein Tip: Ich hatte mich etwas über ein halbes Jahr vor dem Tod meiner Mutter getrennt. Meine Exfreundin hatte noch Bilder von meiner Mutter. Diese hat sie nachmachen lassen und mir gegeben. Das fand ich eine schöne Geste.

  24. #23 Gast
    21.04.2010 13:24
    Hier die Fragestellerin:

    1. Bei den Blumen wäre eine Karte dabei

    2. Will ich ihm damit genau das zeigen, was #22 schrieb, nämlich, dass ich für ihn da bin.

    3. Ich kenne ihn seit 7 Jahren, wir waren ab und an zusammen, nie über lange Zeit, weil es jedes mal irgendwie doch nicht passte. Seine Eltern habe ich nicht kennengelernt. Seine Mutter war schon lange krank.

    Danke für eure Antworten.

  25. 21.04.2010 13:26
    #23: Nochmal: Blumen schicken passt nicht. Beschränke Dich auf die Karte oder rufe ihn einfach an.

  26. #25 Gast
    21.04.2010 17:16
    ich würde ihm auch eine Karte schreiben. Schreib rein, dass du für ihn da bist, wenn er dich braucht.
    Blumen würde ich nicht schicken. Wenn du den Wunsch hast, seiner Mutter Blumen zu bringen, dann fahre nach der Beisetzung auf den Friedhof.
    Wenn du für ihn während der Beerdigung da sein möchtest, ruf ihn an oder schreib ihm, dass er in dieser Situation auf dich zählen kann und du kommen würdest.

  27. #26 Gast
    05.05.2010 18:25
    Es ist immer eine gute Idee Blumen zu schenken und ganz besonders, wenn ihnen danach ist.

  28. #27 Gast
    06.05.2010 10:55
    Den Hinterbliebenen schickt man generell keine Blumen, da verschenkte Bumen Freude bereiten sollen. Und sich über einen Todesfall "zu freuen", wäre ja wohl makaber. Aber Du kannst Blumen als Grabschuck zustellen lassen, entweder mit einer Karte oder einer "Kranz-Schleife". Das macht man allerdings nur, wenn man den Verstorbenen auch persönlich gekannt hat. Ansonsten reicht auch eine geschrieben Kondolenzkarte.

  29. #28 Gast
    03.11.2010 12:00
    Hier nochmal die #9

    Nun ist es leider doch früher als erwartet eingetreten, dass meine Mutter verstorben ist.

    Ich habe, wie erwartet, keine Beileidsbekundung von meiner Ex erhalten und bin auch recht froh darüber.
    Da ihr andere Menschen nur etwas bedeuten, wenn sie sich (finanzielle) Vorteile davon verspricht, hat sie sich natürlich auch während der langen Kranheitsphase meiner Mutter nicht bei ihr gemeldet.

    Wenn diese Person nun ernsthaft auf der Beerdigung (zu der sie nicht eingeladen wurde) auftaucht, würde ich das als Affront gegen alle Anwesenden deuten und sie unmissverständlich auffordern zu verschwinden.

  30. #29 Gast
    03.11.2010 13:44
    Erst einmal mein aufrichtiges Beileid zu deinem Verlust.

    Dennoch möchte ich dir einige überdenkenswerte Worte sagen:
    Gerade in schweren Zeiten sollte man sein Herz nicht versteinern und verschliessen. Du hast leider nicht geschrieben, wie lang eure Verbindung gedauert hat und wie sie geendet hat. Habt ihr noch Kontakt? Vielleicht wusste sie gar nichts von der langen Krankheitsphase und vom Tod deiner Mutter.

    Übrigens: Wenn eine Anzeige in der Zeitung steht und es steht nicht ausdrücklich dabei "im engsten Familienkreis", dann ist jeder berechtigt, dem Verstorbenen bei der Beerdigung die letzte Ehre zu erweisen. Es ist auch ein Zeichen davon, den Angehörigen zu demonstrieren, wie sehr man deren verstorbenes Familienmitglied geschätzt hat.

    Ich hatte neulich einen sehr ähnlichen Fall und glücklicherweise Gelegenheit, persönlich zu kondolieren. Auch nach einer sehr langen Zeit "Nicht-Kontakt", mit dem gegenseitigen Versprechen, sich über verschiedene Dinge der Vergangenheit persönlich auszutauschen.

    Es mag aber eine Charakter- und Mentalitätsfrage sein, denn ich bin nicht der Mensch, der lebenslang aus seinem Herzen "eine Mördergrube" macht bzw. noch nachtritt, wenn andere schon am Boden liegen. Im Gegenteil. Aber ich weiß, dass kein Mensch unfehlbar ist und dass es Menschen gibt, die nicht so selbstkritisch sind, keine Streitkultur haben, gerne nachtreten und sich nicht entschuldigen können. Mit solchen Menschen möchte ich dann aber lieber nichts zu tun haben, eigentlich eine deutliche Botschaft, oder?

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