1. Frage:
    Gefragt am: 17.03.2011, 11:22 von Gast
    Hochbegabte Kinder = sehr intelligente Kinder? Erfahrungen damit?
    Hallo allerseites. Ich habe eine Tochter (12), 7. Klasse Gymnasium, die in der Schule immer besser wird und immer mehr Ehrgeiz entwickelt. Ihr Allgemeinwissen ist in Teilen besser als meines. Sie ist sehr interessiert, in einigen Schulfächern aber demotiviert (dennoch keine Note schlechter als "2"), weil sie den Unterricht als langweilig empfindet. Letzter Zeugnisschnitt war 1,7; Abschlusszeugnis wird wohl einen Schnitt von 1,4 - 1,5 haben. Das Gymnasium hat eine schlechte Unterrichtsqualität, muss ich dazu sagen (bei der ersten Überprüfung durchgefallen, bei der zweiten Überprüfung durchgerutscht. Viel Ausfall, alte Lehrer, bei "Schulradar" sehr schlecht benotet). Sie ist extrem phantasievoll (Kunst 1, Musik 1, Deutsch 1 wegen ihrer Aufsätze), hat aber soziale Probleme, weil sie streng + konservativ ist (lässt nicht abschreiben, hält sich an Regeln). Was bringen Hochbegabtentests? Wie sehen Fördermöglichkeiten aus?
    Antworten:
  2. #1 Gast
    17.03.2011 11:41
    Schau in Deiner Gegend im Internet nach Angeboten. Das ist viel einfacher geworden, vor 15 Jahren habe ich mich noch aufwändig durchfragen und recherchieren müssen.

    Wenn das Kind wirklich massiv unterfordert und unzufrieden ist, musst Du etwas unternehmen und ggfs mehrere Angebote ausprobieren, bis Du etwas für Dein Kind findest. Es gibt eine Menge Facetten von Hochbegabung, nicht immer passt eine Fördermöglichkeit, die sich zunächst anbietet.

    Reden, den Draht nicht verlieren- gerade jetzt nicht in der Pubertät.

  3. #2 Gast
    17.03.2011 12:09
    Hallo FS,

    mein Freund und die Tochter einer Freundin sind ebenfalls hochbegabt (IQ über 130).
    Hochbegabtentests zeigen in welche Richtung jemand besonders begabt ist. Ob jetzt mehr in Richtung Logik, Mathematik, Technik oder eher in Richtung Kreativität, etc... Desweiteren zeigen Sie, wie hochbegabt jemand ist. Also ob man jetzt etwas über dem Durchschnitt liegt oder schon weit darüber.
    Erst wenn man weiß, in welcher Hinsicht jemand hochbegabt ist, kann man ihn/sie auch dementsprechend fordern und fördern.

    Also ich weiß z.B. dass man die Begabung (IQ-Test) an der LMU in München testen lassen kann.

    Ich hoffe, dass hilft dir etwas weiter ;-)

  4. #3 Gast
    17.03.2011 12:09
    Was fragst du das in einem Single-Forum? Dazu gibt es bestimmt in deiner Stadt entsprechende Stellen, die sich um Hochbegabte Kinder kümmern. Beim Schulamt anzufragen kann auch was bringen, oder einfach nur googlen.

    Bei mir hat meine Kinderärztin, eine dortige Psychologin, die darauf spezialisiert ist, einen Test auf Hochbegabung durchgeführt. Zum Glück ist mein Kind nicht hoch begabt, sondern nur kurz davor.

    Es gibt auch bestimmte Schulen, die eine Hochbegabten-Klasse haben und es gibt im Internet bestimmt Foren, wo nur Eltern schreiben, deren Kinder auch hochbegabt sind.

  5. #4 Gast
    17.03.2011 12:41
    Ich habe meine Tochter testen lassen, ( sie ist jetzt 9 Jahre alt) Aufgefallen ist meinem Freund , dass in ihrem Verhalten, Auffälligkeiten sind. Sie hat Probleme mit gleichaltrigen, ist sehr schnell mit allem fertig , in der Schule zeigt sie kein besonderes Interesse, kommt aber auch ohne Hilfen gut überall mit. Bei dem Test ist ein Durschnitt`s IQ von 140 herausgekommen. Ich war sehr verblüfft. Die Psychologin hat mir dann auch noch ihre ganz besonderen Stärken aufgezeigt. Für mich ist das sehr wichtig, da ich so jetzt ganz gezielt fördern kann und mir ihr anstrengendes Verhalten, auch endlich erklärt ist. Ich bin dadurch etwas lockerer geworden und hoffe den richtigen Weg für die Kleine zu finden. Hätte mein Freund nicht gesagt, Du schau mal, ich hätte da nie etwas unternommen. Die Konsequenz ist jetzt ein Schulwechsel.

  6. #5 Gast
    17.03.2011 13:19
    Ich (w 49) habe so einen (mein Sohn). Der Test zeigt, wie sich das Kind in Bereichen logisches/mathematisches Denken, räumliche Vorstellungen, Sprach und Motorik.... entwickelt hat. Für die Hochbegabung ist wichtig, dass das Kind vielseiltig intelligent ist (IQ 130). Viele Kinder sind einseitig intelligent, d.h. ihre Begabung liegt in bestimmtem Bereich z.B. Mathe, Bio....

    Der Test zeigt Dir, als Eltern, was mit dem Kind los ist. Du kannst besser die Verhaltens Deiner Tochter verstehen. Falls Du, das Verhalten Deiner Tochter auf Hochbegabung beziehst, lass sie testen. Was verlierst Du?

    Für den Test muss Du nicht unbedingt nach München. Mittlerweile gibt es in jeder Stadt Psychologen und Institutionen, die diesen Test durchführen. Frag mal beim Schulamt oder den Schupsychologischen Beratungsstellen.

    Fördermöglichkeiten? Du wirst dann nach dem Testergebniss informiert. In meiner Stadt gibt es z.B. Kinderakademie, Kinder Uni, und eine Schule (Gymnasium), die extra eine Klasse für die Hochbegabte Kinder hat. Das Konzept dieses Hochbegabungszugs ist, dass diese Kinder mehr gefördert werden ( weil sie schneller lernen.), aber manche Unterrichtseinheiten mit den "normalen" Kindern haben z.B. Sport, Religion...Ab die 9 Klasse besuchen dann alle Kinder den gleichen Zug bzw. den normalen Zug.

  7. #6 Gast
    17.03.2011 14:57
    Wie kommst du darauf, dass sie hochbegabt ist?
    Für mich klingt das ganz normal.
    Hättest du denn das gerne?
    Was meint denn deine Tochter dazu?
    Ich würde eher darauf schauen, dass sie sich sozial besser integriert, Freunde findet etc.
    Das ist meines Erachtens viel wichtiger!!

  8. #7 Gast
    17.03.2011 17:31
    Meine Güte, sie ist gut (bis sehr gut) in der Schule. Warum müssen dann Kinder immer sofort hochbegabt sein??? Außerdem ist sie erst in Klasse 7 (!)! Wie willst du bitte nun schon beurteilen können, wie ihr Schnitt in 3 Jahren aussehen wird??

  9. #8 Gast
    17.03.2011 17:34
    Die Beschreibung klingt für mich als Lehrerin nicht zwangsläufig nach einer Hochbegabung, sondern nach einer motivierten Schülerin mit Interesse an vielen Dingen. Dennoch kannst du dich ja schlau machen und sie testen lassen. Ein Anruf bei der Schulbehörde kann da auch weiterhelfen.
    Bedenke aber, dass ein Kind, dass den Stempel "hochbegabt" trägt, bei Klassenkamerade und tw. auch bei Lehrern nicht immer gut dasteht.

  10. #9 Gast
    17.03.2011 20:08
    Meiner Meinung nach ist das Kind nicht unbedingt "hochbegabt". In meinem unmittelbaren Freundeskreis befindet sich ein Mädchen welches mit 13 Jahren bereits 3 !! Klassen (AHS Privat Gymnasium) ÜBRSPRUNGEN hat (befindet sich nun in der 6.Schulstufe) .Die ist absolut unterfordert und studiert nachmittags Jus an der Uni in meiner Stadt.
    Was ich nicht ganz verstehe ist, dass Du die Schule so schlecht darstellst: Warum wechselt ihr die denn nicht ??
    Ausserdem ist das PartnerForum nicht die richtige Anlaufstelle für Deine Fragen. Google mal fachspezifisch-dort bekommst Du sicher Hilfe.
    w/57

  11. #10 Gast
    17.03.2011 20:33
    Was erwartest Du von so einem Test? Der einfachste Test ist, sie ein Jahr übersrpringen zu lassen. Einfach an der Schule benantragen und sehen, ob sie's erlauben. Wenn nicht, brauchst Du auch kaum noch einen "Hochbegabtentest". Wenn schon, auch nicht ;-) Wenn klappt, wird sie geistig mehr gefordert wegen der Fächer und vor allem sozial, weil die neuen KlassenkameradenInnen schlicht ein Jahr älter und reifer sind. Schadet beides nichts. Meine Tochter hat die 6. übersrpungen hat später trotzem als Jahrgangsbeste Abi gemacht. Was will man mehr?

  12. #11 Gast
    17.03.2011 22:14
    Hier ist die FS.

    Danke für den Rat "Schulbehörde". Das hat mir bereits sehr weitergeholfen, ich habe einen Termin. Es ist bei uns wohl so, dass es verschiedene Förderkonzepte für hochbegabte Kinder gibt. Einen Intelligenztest befürwortet unsere Schulbehörde nicht (in HH ist es anders).

    @17: Meine Tochter hätte bereits zweimal die Klasse überspringen können. Wir haben uns dagegen entschieden (u.a. Rat der Klassenlehrerin). Schulwechsel geht nicht so einfach; wir wohnen eher ländlich, und trotz theoretisch freier Schulwahl ist es praktisch so, dass erst die Anwohnerkinder anderer Schulen genommen werden müssen.

    Zur Aussage, das Forum sei nicht richtig: Es werden hier immer wieder Fragen gestellt, die nichts mit dem Thema Liebe zu tun haben. Und hier sind wir im Bereich "Familie". Natürlich habe ich bereits gegoogelt, aber nur kommerzielle Angebote gefunden bzw. Institute, die sehr weit von uns entfernt sind. UND: Wie man sieht, hat mir ein Rat sehr geholfen.

  13. #12 Gast
    18.03.2011 19:44
    Hier die #8.
    Nicht jedes offiziell hochbegabte Kind zeigt sehr gute Leistungen in allen Fächern, ein Überspringen einer Klassenstufe ist daher nicht immer eine gute Lösung. Hochbegabung bedeutet doch eher das Potenzial in bestimmten Bereichen. Überspringen betrifft an den meisten Schulen (also ohne HB-Erfahrung) ALLE Fächer und kann dann in dem nicht-favorisierten Bereich Überforderung sein. Außerdem kann ein Klassenstufenwechsel das Kind ins soziale Aus befördern, Mobbing usw. inklusive.

    Mein Rat wäre: Testen lassen, mit dem Ergebnis aber erstmal vorsichtig umgehen, damit Mitschüler und Lehrer es nicht als "Sie will jetzt was Besonderes sein!" abtun.

    Denkt über andere Lösungen nach, bei denen sie außerhalb des regulären Unterrichts gefördert und gefordert wird: Kinder-Uni, Sprachkurs im Ausland, VHS-Kurse, anderen Kindern bei den HAs helfen, Projekte wie zB Schülerzeitung in der Schule anregen, Jugend forscht, am Schüleraustausch teilnehmen etc.

    Wenn sie sich allerdings extrem unterfordert fühlt im Unterricht und es gar keinen Spaß macht, solltet ihr über eine Privatschule oder ein Internat mit Begabtenförderung nachdenken, ihre eher konservative Einstellung würde ihr da vielleicht sogar sehr helfen.

    Ich muss als Lehrerin zugeben, dass mich "mein Hochbegabter" manchmal ziemlich fordert, auch weil er sozial recht auffallend ist. In einer Klasse mit 30 Schülern, ist so ein Schüler für den Lehrer schon gewissermaßen anstrengend. Zum Glück hab ich nur eine kleine, kuschelige Klasse, bei der ich auf ihn eingehen kann.

  14. #13 Gast
    19.03.2011 00:01
    Ein Buchtipp: Andrea Brackmann, Jenseits der Norm - hochbegabt und hochsensibel?

  15. #14 Gast
    19.03.2011 07:59
    Hallo FS,
    Du solltest daran arbeiten, dass Deine Tochter Freunde/Freundinnen findet, die ihr ähnlich sind - also hochbegabte Erwachsene/Kinder. Recherchiere im Internet wo es Gruppen gibt.
    Du solltest sofern das möglich ist ein Hobby deiner Tochter finanzieren - Schach spielen - da treffen sich solche Leute häufiger wie bei anderen Sportarten - natürlich mit Turnieren (Mama-chauffeuer) oder Malen mit gutem Unterricht - den gibt es in derSchule nicht, da musst du mit ihr suchen. Und aus eigener Erfahrung- das Buch von Andrea Brackmann ist das richtige - auch für deine Tochter

  16. #15 Gast
    19.03.2011 14:44
    Hier FS, @ 13:

    Interessant, das aus Sicht einer Lehrerin zu lesen.

    Meine Tochter hat im Englischwettbewerb aller Kinder einer Jahrgangsstufe in unserer Stadt den 2. Platz belegt. Dennoch ist es ihr verweigert worden, die Bilingual-Klasse zu besuchen. Begründung der Lehrerin war, dass meine Tochter im Unterrich angeblich zu still sei. In der Folge hat meine Tochter Englisch boykottiert (und im Zeugnis dann eine "3" erhalten).

    Zum Glück hatten wir dann Lehrerwechsel. Sie stand sofort - auch mündlich - auf glatt 1. Die neue Lehrerin war sehr überrascht, dass meine Tochter nicht in der Bili-Klasse war.

    Es ist sehr schade, dass die Leistungsbewertung immer noch so subjektiv erfolgen darf.

    Ähnlich war es in Mathe. Mit dem Wechsel des Mathelehrers - der mich zum Eltensprechtag ernsthaft darauf ansprach, es nerve ihn, dass meine Tochter so viel fragen würde! - kletterte sie von schriftlich 2- auf 1.

    Ja, sie ist anstrengend, auch zuhause, wenn sie präsent ist, ist sie 200 % da, und sie kann nichts einfach so stehen lassen. Aber es ist für mich als Mutter auch sehr anregend mit ihr, weil sie bereits einen sehr weit gesteckten Horizont hat.

    Sozial eckt sie übrigens an, weil ihr Gerechtigkeitssinn extrem ausgeprägt ist. Sie setzt sich für die schwachen Kinder ein, für Ausländer, sogar für junge Lehrer, die es schwer in der Klasse haben. Sie ist auch Klassensprecherin. Dennoch lädt sie niemand zum Geburtstag ein.

    Danke an euch alle!

  17. #16 Gast
    19.03.2011 20:38
    Für mich hört sich das nicht nach hochbegabt an, sondern vielmehr nach Sozial Minderbegabt, daher nicht akzeptiert. Dieses versucht deine Tochter durch gute Schulische Leistungen zu kompensieren.
    Wenn man mit anderen Kindern nicht spielen kann, dann kann man genauso gut in der Zeit lernen!
    Ich denke ein Sportverein in dem sie Anschluss findet wäre angebrachter.

  18. #17 Gast
    21.03.2011 09:37
    @13
    Die Schwierigkeiten, mit Gleichaltrigen ,sind normal bei Hochbegabten. Sie kümmern sich um Schwächere, oder sie halten sich an die viel Älteren. Gleichaltrige wollen die Kompetenz deiner Tochter nicht anerkennen und verweigern so, in der Gruppe, die Integration. Wenn die Gleichaltrigen, mit Deiner Tochter alleine sind , wird sie sicher sehr beliebt sein. Dafür spricht der Status Klassensprecher. Lasse Deine Tochter testen , dann hast Du Klarheit und kannst sie auch ohne Probleme eine Klasse überspringen lassen.

  19. #18 Gast
    22.03.2011 13:46
    Hallo 16,genau das ist Hochbegabt - die sind sehr gerecht, und die sind anders wie derDurchschnitt und davor haben alle dummen Lehrer und die dummen Eltern wie du angst. Sie ist nicht sozial miderbegabt, sondern das Mädchen braucht I H R Biotop also ein Zusammensein mit anderen Hochbegabten. Wenn Du den Wechsel sehen könntest, denn ernsthafte Hochbegabte hinlegen, wenn sie unter sich sind und den I H N E N zusagenden Blödsinn machen können, du würdest umfallen vor Überraschung.
    16 - eines ist klar - du bist nicht hochbegabt, kannst also zu dem Thema nichts sagen !

  20. #19 Gast
    23.03.2011 00:23
    Hochbegabt ist ein Kind, wenn es in einem professionellen Test bei einem Psychologen festgestellt wurde, denn für diese Definition gibt es eindeutige Kriterien.

    Die Schulleistungen sagen oft gar nichts darüber aus. Denn 1en und 2en haben normalbegabte, fleißige, ehrgeizige Kinder auch ohne Probleme.

    Hochbegabte Kinder kommen meist zum Psychologen aus anderen Gründen. Weil sie Schwierigkeiten in der Schule, mit Gleichaltrigen haben und oft gar nicht besonders gute Noten, denn sie passen oft nicht auf, stören (weil sie sich chronisch unterfordert fühlen, da machen sie oft "dicht").

    Unser Schulsystem fördert nicht Hochbegabung, sondern unterdrückt sie und die meisten Lehrer sehen Hochbegabung gar nicht gern.

    Bei Verdacht auf Hochbegabung muß ein professioneller Test gemacht werden und es sollte eine spezielle Förderung erfolgen.

    Hochbegabung ist oft nicht Segen, sondern Fluch und besonders glücklich werden diese Kinder oft auch nicht, da ANDERS.
    Und dass unsere Gesellschaft Menschen die "anders" sind, gern ausgrenzt ist ja bekannt.

    Ich bin froh, dass mein eigenes Kind nicht hochbgabt ist, denn das bedeutet nicht automatisch Erfolg und Glück, sondern Einsamkeit, Ausgrenzung u.ä.
    Dafür kann das hochbegabte Kind aber nichts, den nicht es ist sozial inkompetent, sondern die anderen "normalen" Kinder wollen nichts mit dem Streber und Besserwisser zu tun haben.

    Der Kommentar von #16 geht völlig an der Problematik vorbei.

  21. #20 Gast
    26.03.2011 06:39
    Ihr solltet gemeinsam nach einem Hobby suchen,das ihr Spass machen würde und sie ein wenig lockerer und selbstbewusster werden lässt, reiten zum Beispiel, hier kann sie sich einen Freundeskreis aufbauen, denen der Schuldurchschnitt egal ist. Sicher ist Bildung und gute Noten wichtig, aber wie es scheint gibt es bei euch kein anderes Thema und es dreht sich alles nur um Schule,Leistung usw. Wenn ihr kreative Dinge Freude machen, soll sie sie so etwas machen, aber bitte nicht mit Schulcharakter, soll heißen, in einem typischen Klassenraum, wo man so etwas wie eine zusätzliche Kunststunde hat. Es ist wichtig für die Persönlichkeitsentfaltung wenn sie einen Ausgleich hat. Wenn sie außerhalb der Schule Freunde kennenlernt wird sie villeicht auch für Mischüler interessanter und mit anderen Augen betrachtet. Und wer sagt das man in der Schule Freunde haben muss'? Ich war damals mit keinem aus meiner Klasse befreundet, hatte aber immer genug, man kann sich gut verstehen, ja, aber nach der Schule geht man eigene Wege, wie im Berufsleben auch. Noch etwas: Ich kenne ein 13-jähriges Mädchen, die bereits 2 Fremdsprachen spricht, weil sie oft ins Ausland in Urlaub fährt, auch ein gutes Gymnasium besucht, sehr gut in Leichtatlethik ist, mehrere Kundwettbewerbe gewonnen hat, ebenso eine Matheolympiade und in vielen Fächern die ihr Spass machen eine 1 hat, aber sie wird deshalb nicht als hochbegabt eingestuft.

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