- Frage:
Hat diese Liebe trotz Entfernung noch eine Chance?Bin seit 6 Mon. mit meinem Freund liiert.Wir sind bde Anf. 30.Nun habe ich vor einiger Zeit ein tolles Jobangebot erhalten;in einer Stadt 350 Km entfernt.Wir haben lange gesprochen und er erklärte sich Einverstanden,nach einer gewissen Zeit nachzukommen,deshalb nahm ich die Stelle an. Je näher der Zeitpunkt kommt,desto merkw. benimmt er sich.Gestern abend kam es zur Aussprache.Fazit: Er liebt mich aber es fällt ihm schwer seine Heimat aufzugeben,was ihm die Frage stellt ob das Gefühl für mich reiche.Ich bin nun sehr enttäuscht bzw durcheinander.Habe keine Chance mehr alles Rückgängig zu machen und möchte es auch nicht.Ich frage mich,ob es sich überhaupt lohnt,die Beziehung weiterzuführen, wo ich doch weiß,dass es "ein Sterben auf Raten ist" wenn ich erst einmal fort bin.Man quält sich doch nur unnötig (zusammen die ganze Nacht durchgeweint).Ich liebe ihn.Wie seht Ihr das? Sauberer Schnitt und Neuanfang oder lohnt es sich zu kämpfen?Antworten: -
Einerseits:
Erst erklärt er sich einverstanden und dann will ernicht mehr nachkommen.
Nach "nur" 6 Monaten eine verständliche Reaktion. Sooo gefestigt ist eure Liebe ja nun auch noch nicht.
Andererseits:
Es gibt so vile gut funktionierende Fernbeziehungen (dauerhaft oder auf Zeit) Woher weißt du schon jetzt, dass es ein"Sterben auf Raten" ist. Wie entsteht dieser Gedanke/dieses Gefühl bei dir?
w,39
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6 Monate zusammen.
Vor einiger Zeit (wie lange ?) jobangebot.
Also: kurze Zeit des Kennenlernens; in dieser kurzen Zeit kommt die Entscheidung auf das Paar zu wie die Beziehung künftig ausgerichtet sein soll und wie fest / dauerhaft sie sein soll und welche Belastungen die Beziehung zu schultern hat.
Er ist in einer dummen Lage:
Sagt er: "Geh nicht bleib bei mir" und die Beziehung fliegt nach 3 Monaten auseinander, bist Du sauer weil Du dann deinen Super job wegen ihm nicht hast.
Also sagt er "Geh - ich will Deinem Leben nicht im Weg stehen"
Ob das nun ehrlich ist oder nicht, ist nicht so wichtig wie die Frage, ob er sich nicht in der Zwischenzeit mehr in Dich verliebt hat und gleichzeitig die nahende örtliche Trennung sieht, was die Probleme latenter macht.
So erkennt er, daß er nicht alles haben kann und daß er für das wovon er nicht weiß wo es hinführen soll (Euere Beziehung: Ehe, Sex. Liebe, Kinder) Opfer bringen muß, wobei ihm nicht klar ist, wofür, weil das gemeinsame Ziel fehlt.
und so ist es ein Teufelskreilauf.
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ich würde es versuchen. Sprich mit ihm über Eure Gefühle. Wenn Ihr es beide wollt, dann wird es auch klappen. Das ist alles nichts für die Ewigkeit. Du kannst Dich in 2 Jahren immer noch anders entscheiden, er kann dann nachkommen, vielleicht wird Dir überraschend nach der Probezeit gekündigt (so war es bei mir, als ich wegen eines tollen Jobs in eine andere Stadt bin), oder der Job stellt sich als nicht mehr so toll heraus...
350 km sind echt nicht aus der Welt - da kann man sich jedes WE besuchen, und es ist nicht so, dass Ihr Euch schon soooo ewig kennt....
Trennen könnt Ihr Euch immer noch, wenn es nicht klappt. Dann muss sich keiner vorwerfen, dass Ihr es nicht einmal versucht habt...
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Wenn er Dich wirklich liebt,dann wird er auch nachkommen.
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Ich denke, seit er von deinem neuen job weiß, hat er begonnen sich emotional zu trennen um den Schmerz zu reduzieren. Es ist klar, dass er dich nicht gebeten hat bei ihm zu bleiben, hätte ich auch nicht gemacht. Er kann sich nicht vorstellen die Heimat zu verlassen, auch verständlich. Ich denke nicht, dass es eine realistische Zukunft gibt, da die Fernbeziehung auf Dauer gelebt werden muss, was er scheinbar nicht will und daher, ja sterben auf Raten
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ich habe eher das gefühl, dass du dich bereits verabschiedet hast und hier bestätigungen suchst. du sagst, ..."lohnt es sich, wo ich doch eh schon weiß".... das sagt wohl alles. du gehtst in einen neuen lebensabschnitt und hast keine besondere lust, "probleme" mit zu nehmen.
das ist ja o.k., aber stehe dazu. such hier nicht krampfhaft nach einer schuld bei ihm, weil er sich z.B. nicht genügend zu deinem schritt committet.
m/45
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Hier ist die FS: Vielleicht sollte man noch einige Details wissen: wir kennen uns seit 3 Jahren, war fast die ganze Zeit über in ihn verliebt. Seit unserer ersten Begegnung war eine gewisse Art Anziehung zwischen uns. Da er jedoch eine Freundin hatte, kam es (mit Ausnahme eines Kusses im angetrunkenen Zustand) nie zu mehr. Er wusste jedoch von meinen Gefühlen. Ich distanzierte mich, brach den Kontakt ab und lernte einen wunderbaren Mann kennen. Zufällig trafen wir uns wieder. Er wusste zuerst nichts von diesen anderen Mann, hatte auf einmal Interesse, gab alles, um mich zu gewinnen. Was ihm auch nach längerer Zeit geling. ICH bin diejenige, die keine Fernbeziehung möchte da ich irgendwann auch mal das Gefühl haben möchte Angekommen zu sein, eine gemeinsame Basis zu haben, zusammen etwas aufbauen. Ich habe es satt immer als Einzelkämpferin durchs Leben zu gehen, möchte mich auch einmal anlehnen dürfen. Da ich werkstags berufsbedingt ziemlich viel fremdübernachte, kommt es für mich nicht in Frage das Wochenende auch noch auf der Autobahn zu verbringen. Hatte schon einmal eine Fernbeziehung und möchte dies nicht mehr. Er weiß dies alles. Was mich halt die ganze Zeit beschäftigt: zuerst gibt er alles für mich, jetzt lässt er mich gehen? Warum sagt er mir zuerst sein Mitkommen zu? Vielleicht hätte ich mich anders entschieden. Sind das erste Anzeichen für ein Entlieben? Bin durcheinander und ratlos.
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