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Für mich gäbe es nur einen Grund zu heiraten: mir selbst, dem Mann und der Welt zu zeigen, daß er the one and only ist. Dieses Gefühl hatte ich noch nie, nichtmal beim Vater meiner Tochter und habe daher noch nicht geheiratet ( bislang zwei Anträge abgelehnt, was dann auch jeweils das Ende war ).
Es muß aber einfach wunderbar sein, 'mein Mann' zu sagen, das hätte ich schon gerne.
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So sehe ich das auch, ob das nun altbacken und verstaubt für andere Leute klingt, ist mir völlig egal. Wenn beide das Gefühl haben, heiraten zu wollen, ist doch alles in bester Ordnung. Zudem ist es doch quatsch zu behaupten, nur die Frau will unbedingt heiraten - wenn ein Mann sich überreden lässt, ist er doch selbst schuld, oder? So einen Typen würde ich eher als Waschlappen bezeichnen;-)
w
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Die Antworten von Gast 21,30 und 31 fand ich sehr gelungen, weshalb eine Heirat heute noch von Bedeutung ist.
Um zu zeigen, das man jemanden liebt, zusammengehört und eine Einheit bildet.
Weiterhin das man eine geschlossene Familie ist und bereit ist, gemeinsam Höhen und Tiefen durchzugehen.
Das man eine Ehe ausnutzen kann als Karriereleiter oder für andere Zwecke ist ja kein Grund eine Heirat zu verteufeln. Ausnutzen kann man vieles, das Aussehen, Menschen, den Beruf, es gibt solche und solche.
Wenn jemand ohne Heirat zusammenlebt ist es ja ebenfalls kein Beweis dafür, dass man sich liebt. Kann aus Angst vor dem Alleinsein resultieren, weil man das Bedürfnis hat die Bedürfnisse zu befriedigen oder aber nicht als Single enden möchte.
Heirat wäre für mich eine tiefere emotionale Verbundenheit und Vertrautheit.
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Ich muss zugeben den Sinn einer Heirat nicht zu sehen. Alles zwischenmenschliche was man verheiratet machen kann, kann man auch unverheiratet und falls was schiefgeht ist man verheiratet genauso schnell auseinander wie unverheiratet.
Der einzige Grund, den ich hätte zu heiraten wäre, wenn meine Freundin es unbedingt wollte.
Also, Grund (m): um meiner Partnerin einen Wunsch zu erfüllen.
Ich gebe allerdings zu, dass das nicht immer so war - ich habe in meinem Leben zwei Anträge gemacht und einen bekommen, einmal nein und einmal ja gehört und einmal nein gesagt.
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Diese Motive sind genauso Motive für eine Ehe, sehr häufig sogar: Viele Heiraten aus Angst vor dem Alleinsein, weil sie Bedürfnisse darüber befriedigen wollen (Sex, Geld) oder nicht als Single enden wollen.
Umgekehrt könnte man genauso sagen, nicht zu heiraten ist ein Liebesbeweis, weil man damit zeigt, daß man nicht versucht Vorteile aus eine Ehe für sich zu ziehen.
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Naja, dasselbe Argument geht auch anders herum. Heirat ist kein Beweis dafür, dass man sich liebt.
Ich kenne Ehen, die nur geschlossen wurden, weil die Beteiligten nicht alleine sein wollten, und "man das dann eben so macht" (mit dem heiraten). Genauso kenne ich sehr gute Partnerschaften (denen ich Liebe unterstelle), die schon sehr lange ohne Heirat funktionieren.
Allerdings ist es ein subjektives Thema, und keine Meinung ist besser oder schlechter als die andere.
Persönlich halte ich nicht viel von der Heirat - der Staat drangsaliert schon genug, ohne dass ich mich freiwillig noch weiteren Regeln unterwerfen muss. Und wenn ich symbolisch ein Zeichen setzen muss, oder meine Partnerin meint rechtliche Absicherung zu brauchen ist irgendetwas in der Beziehung schief gegangen.
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Das muss nicht stimmen. Ich bin genauso alt wie Du und habe fünf Monate nach dem ersten Gespräch geheiratet. Das ist immerhin fast 14 Jahre her. Man muss nicht zusammensein, bis man jedes kleine Muttermal am anderen kennt, ehe man heiratet. Wenn man zusammenpasst, kann man das viel früher wissen.
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Ich glaube, daß Viele nur heiraten, um besser abgesichert zu sein. Oder aus Angst , sonst eher und schneller wieder alleine sein (zu müssen). Die Hälfte der Männer würden nur wegen der Steuerersparnis heiraten. (lt. Umfrage). "Hallo Schatz, du bist ein Steuersparmodell".
Ich finde viel eher und schneller eine Frau, die mich heiratet - als ich eine Frau, die ich heiraten würde.
Diesbezüglich habe ich schon drei m.o.w. Heiratsanträge abgelehnt. Wenn ich wollte, könnte ich m.E. schon in 6 Monaten verheiratet sein. Aber warum gerade mit dieser Frau ?
Anders gesagt: Die mich heiraten wollen - will ich (bislang) nicht heiraten. Und die ich heiraten würde - bekomme ich nicht.
Früher war ich selber total gegen das heiraten. Wegen der dt. Gesetze, der teuren Scheidung, und der Unterhaltspflichten danach, ggf. lebenslang. Man kann auch 10 oder 20 Jahre nach der Scheidung plötzlich zum Unterhalt heran gezogen werden - lebenslang. Nur weil man früher mit dem/der vh. war. Wenn nämlich der ex-Partner/in soziale Hilfe vom Staat bezieht, dann hält der Staat die Hand auf, mit der Macht seiner Gesetze.
So hier einer Frau passiert, die zwölf Jahre nach der Scheidung plötzlich für ihren ex-Mann zahlen soll. Weil sie in einem Job tätig, mit entspr. Einkommen für Unterhaltszahlungen, aber er nun Sozialhilfe bezog.
Außerdem kann der tlw. Rentenabtretung = Rentenabzug sogar über den Tod der ex-Ehefrau hinaus gehen.
Heute bin ich mit 50 mutiger für die Ehe, aber würde auch eine Ehe ohne Trauschein akzeptieren.
Vielleicht auch nur Naivität, weil ich noch nie vh. war ?
Ich versuche zu verstehen, wenn Frauen die standesamtl. Ehe wollen, als Form der besonderen Verbundenheit und Zugehörigkeit zu ihrem Partner. Oder aus Angst, sonst leichter wieder alleine zu sein (müssen) ? Ich brauche das für mich nicht.
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Ich habe 1x einen Heiratsantrag abgelehnt, obwohl der Partner einen sehr guten Hintergrund hatte.Ich hätte materiell sehr profitiert.Es war nicht das Ende der Partnerschaft.
Ich habe 1x geheiratet, einen ausländischen Partner, weil ich wusste, dieser Partner hat ohne die Heirat keine Möglichkeiten, ich habe ihn damit gefördert,das tat ich aus Liebe.
Die Ehe ist geschieden. Ich lebe allein, bin alleinerziehend und unabhängig.
Ich würde es von der Perspektive einer Partnerschaft abhängig machen, ob ich noch mal heiraten würde.Und es dann als Signal über die Ernsthaftigkeit dieser Partnerschaft sehen, und dieser Liebe.
Ich bin erfahren und alt genug, um mir heute zu zu trauen, es besser hin zu bekommen wie in der ersten Ehe.Ich finde es schön, wenn Paare aus so einer Haltung heraus heiraten: wir kennen uns, lieben uns, wir möchten das unseren Familien,Kindern, Freunden,Kollegen ...zeigen.
Wir selbst möchten uns etwas versprechen vor allen Dingen.
Ich stehe zu dir in höchster Form , das drückt es für mich aus. Ich versuche dir in allen Lebenslagen zur Seite zu stehen. In guten und in schlechten Zeiten.
Ich bin 51, und im Krankenhaus tätig.Ich weiss genau, es gibt schlechte Zeiten.Ich weiss auch, das Leben ist kostbar, und kann sehr schön sein, wenn ich bereit bin etwas dafür zu tun.Dieses Signal ist es im positiven.Ich bin bereit für dich etwas zu tun, damit die Ehe , die Partnerschaft gelingt.Damit es jedem von uns gut geht.Materielle Dinge sind dabei nicht unwichtig, jeder sollte verantwortlich mit Geld umgehen können, aber mehr auch nicht, Für mich ist es nicht wichtig, was ein Mann besitzt.
w51
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Schon aus evolutionsbiologischer Sicht sind die Interessen für die Ehe bei der Frau. Ein Mann kann theoretisch mehrere tausend Nachkommen zeugen. Dazu muß er möglichst viele Partnerinnen zum Sex bekommen. Eine Frau hingegen ist interessiert, den pot. Vater ihrer Kinder auf längere Sicht an sich zu binden, denn sie ist mindestens 7 Jahre recht unterstützungsbedürftig, um für das Kind zu sorgen. Sie drückt das durch Interesse an einer Bindung mit finanzieller Absicherung (kurz Ehe) aus. Der Mann tut das, weil er sie liebt und diese Liebe durch Verzicht auf andere Frauen ausdrückt oder um eine Frau, die über seiner Liga liegt, zu halten. Nicht umsonst sind die unattraktivsten Frauen und Männer, wenn sie denn einen Partner bekommen, am ehesten verheiratet. Es ist die Angst, der Partner könnte "aus dem Sack springen".
m, 38
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