- Frage:
Habe seit 2003 nur Pech, kennt ihr solche Pechsträhnen?Mein Partner hat mich wegen einer anderen verlassen, Eigentumswohnung verloren durch finanziellen Engpass und gesundheitliche Probleme.Antworten: -
Alexander, der Kleine
Habe ich mal gedacht das man eine zeitlang Pech hat.
Aber hinterher hat sich fast immer alles zu guten gewendet.
Z.B.: früher streßigen Job - heute relativ streßfreien Job mit viel besserer Bezahlung.
früher schwere Knieoperation - heute Beschwerdefrei
früher nervige Partnerschaften - heute Singleleben mit viel Spaß(den kann man aber auch
zu zweit haben)
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Merkwürdige Frage. Das zeigt doch nur, dass du ein Leben lebst. Das wahre Leben ist kein Märchen, es hat Höhen und Tiefen.
Wie alt bist du? Ich bin der Meinung, je älter man ist, um so mehr verschiedene Abschnitte gibt es auch. Aus den Pechsträhnen kann man lernen, die Fehler nicht zu wiederholen; gute Zeiten kann man genießen und sie zeigen einem, dass man auf dem richtigen Weg ist und die Lehren, die einem das Leben erteilt, richtig umsetzt.
Ich bin teilweise auch dankbar für meine sog. Pechsträhnen. Durch sie lernt man doch erst, die guten Zeiten zu schätzen. Sonst wüßte man evtl. gar nicht, wie gut es einem z. Z. geht.
w/62
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Ja, kenne ich und verstehe ich! Was sagt diese Situation? "Aus dieser Situation heraus, diese Lektion zu lernen"...also zu lernen: was habe ich dazu beigetragen, dass alles so kommen musste, wie es kam. Nicht nachtrauern, sondern nach vornen schauen und alles daransetzen, mein Leben besser in den Griff zu bekommen. Alles gesundheitliche für mein Leben tun, wie: gesunde Ernährung, viel Wasser (ca. 3 ltr./Tag) trinken, genügend Bewegung und Dinge machen, die Spaß und Freude machen. Positives denken lernen und umsetzen. In sich gehen und fragen was man will und sich klar werden, was man nicht mehr will. Sich ausschließlich mit guten Menschen/ Freunden abgeben. Jedoch das Allerwichtigste: die Einstellung überprüfen! Und hier noch einige interessante Denkansätzen:
Wer andere erkennt, ist gelehrt. Wer sich selbst erkennt ist weise.
Wer andere besiegt, hat Muskelkraft. Wer sich selbst besiegt, ist stark.
Wer zufrieden ist, ist reich. Wer seine Mitte nicht verliert,
ist unüberwindlich!
>> Oh Herr, gib mir die Kraft, Dinge, die ich nicht ändern kann,
mit GELASSENHEIT hinzunehmen. Gib mir den MUT, zu ändern,
was geändert werden muss. Und gib mir die WEISHEIT,
das eine vom anderen zu unterscheiden. <<
>> Achte stets auf Deine Gedanken, sie werden zu Worten.
Achte auf Deine Worte, sie werden zu Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, sie werden zu Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, sie werden zu Charaktereigenschaften.
Achte auf Deinen Charakter, er wird Dein Schicksal. <<
Wünsche dir von Herzen gutes Gelingen! 53/m <7E21FE00>
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Ja nur zu gut.
Seit 2003 gings bei mir nach dem Tod eines sehr sehr engen Freundes nur noch bergab...Ich drücke uns beiden fest die Daumen das wir bald wieder eine Glücksträhne haben.
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Du musst vorwärts denken lernen! Und alles vergessen können. Fang bei Dir und deiner Ernährung, körperlichen Ertüchtigung an. Danach gehts wieder aufwärts.
Alles ist möglich!
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@3...wunderbar erklärt!!!
Das ganze Leben ist ein Spiel- und Du bestimmst die Spielregeln- magst Du Dein Spiel nicht, ändere die Spielregeln.Raff Dich auf, motiviere Dich, mach Deinen Geist klar und finde raus, was Du willst.Schließt sich eine Tür, dreh Dich um, da öffnet sich eine andere.Resigniere nicht, das läßt Dich auf dem Fleck verharren, tu alles, was Dir hilft.
Schreibe Dir Affirmationen auf, häng sie Dir überall hin und sage sie Dir jeden Tag.Gewohnheiten kannst Du so ändern.
Nur MUT!!
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Ja, das kenne ich auch! Aber solange du handlungsfähig bist kannst du unablässig an einer Verbesserung arbeiten. Und darüber können wir uns freuen. Alles Gute!
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fs@3 danke, das kenne ich alles und wende es auch an. Doch bringen tut es rein garnichts.
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Nochmals @3 zu @8 fs: du schreibst: <"danke, das kenne ich alles und wende es auch an. Doch bringen tut es rein garnichts."> Also wenn ich in meiner Person als einen Menschen mit imensen selbst- und fremd erlebten Erfahrungen dazu nocheinmal Stellung nehmen darf, dann sage ich aufrichtig hier und jetzt: Wenn du das alles schon vorher gewußt hast, was ich dir hier geantwortet habe, dann hättest du garantiert diese Frage hier nicht so gestellt, das ist das eine und das andere ist...sollte ich deine Antwort unter @8 so annehmen, dann muss ich dir auch aufrichtig sagen, dass mit deiner geistigen Einstellung einiges nicht stimmig ist!! Wissen ist die 1. Grundlage, es TUN zu können. Wer jedoch das TUN unterläßt, braucht es ja nicht unbedingt wissen, warum sollte er es denn wissen, für was, für wen? Soeben fällt mir eine sehr interessante These noch ein zum Nachdenken und zum Umsetzen: "Der Kluge weiß, was er TUN muss, der Trainierte weiß, wie er es TUN muss, jedoch nur der Fleißige TUT es!!! 7 Jahre Pechsträhnen? Vielleicht braucht du gerade das Pech als Mitleid! Wer weiß? Viel Erfolg!
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Ich hatte im vergangenen Jahr zwei Todesfälle - es ist mein langjähriger Lebenspartner verstorben und meine Mutter ist ihm neun Monate später gefolgt. Er hatte ihr sehr nahe gestanden, und sie ist über seinen Tod nicht hinweggekommen. Als mein Mann verstarb, hat es mir die Füße weggerissen. Ich war unfähig, irgendetwas zu tun. Als meine Mutter starb, musste ich weiterarbeiten. Hier gab es keine Zeit der Trauer und des Weinens. Das alles liegt jetzt Monate zurück, und ich habe einen dicken Strich gezogen. Bis dahin und nicht weiter - so ist meine Devise. ich lasse manches nicht an mich heran, denn Pech kann man auch anziehen. Die Trauer liegt hinter mir, jetzt will ich Glück - und dafür breite ich beide Arme weit aus. Bei Pech muss man abschließen können, es kommt dann nicht an einen heran. Doch man braucht es zum Reifeprozess, das ist ganz natürlich. 7E1FB12A
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@8: #3 + #6 kann ich nur zustimmen. Ich habe festgestellt, wer diese Sätze verinnerlicht und den Sinn in sein Handeln integriert, dem geht es viel besser. Der kann auch ohne viel Geld zufrieden sein und viele Glücksmomente genießen, die andere vielfach gar nicht wahrnehmen, dem sieht man seine innere Zufriedenheit an und diese Ausstrahlung zieht wiederum andere Menschen an.
An dem Sprichwort: "Jeder ist seines Glückes Schmied" ist eine Menge Wahrheit.
Und, wer die Tiefen kennt, der weiß die Höhen besser zu schätzen, als jemand der oben geboren ist.
7E2158CE
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Ich hatte auch mal so eine Phase, wo ich mich in einer Pechsträhne fühlte. U.a. hatte ich innerhalb kurzer Zeit zwei Todesfälle zu verarbeiten, dann hat sich auch noch meine damals beste Freundin von mir abgewandt und ich bin in ein tiefes Loch gefallen.
Alles, was danach passierte und nicht positiv war, habe ich als Fortsetzung dieser Pechsträhne gesehen. Und es ist ja immer so, dass im Leben auch mal was schief geht, man sich ärgert, man mal krank ist etc. Keiner wird sich komplett an einen Monat oder gar ein Jahr erinnern, wo alles nur gut gewesen ist. Mir hat dann jemand den weisen Rat gegeben, dass ich unter die schlechte Phase gedanklich einen Schlussstrich ziehen muss, denn sonst werde ich alles Schlechte immer als Fortsetzung dieser Pechsträhne sehen, das zieht mich weiter runter, ich werde immer trauriger, und das wiederum bringt ja letzten Endes nichts.
Ich habe lange drüber nachgedacht. Am Anfang hörte es sich banal an, aber es ist was Wahres dran. Deshalb ist mein Rat einfach, mach einen Strich drunter, glaube selbst, dass die schlechte Phase zu Ende ist und versuch, positiv zu denken. Ist am Anfang nicht leicht, lohnt sich aber. Alles Gute!
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Ich habe schon so einiges an Schicksalsschlägen hinnehmen müssen in meinem Leben, da hebe ich mich sicher von vielen ab. Manchmal gibt es auch Phasen und ich denke, jetzt mag ich nicht mehr. Das hält aber nie lange an und ich kämpfe mich wieder raus. Was ich aber wirklich gelernt habe bis heute: All diese Erlebnisse, Erfahrungen haben mich erst zu dem gemacht, was ich heute bin und sie haben mich stark gemacht. Ich habe einen festen Glauben an mich, weiß immer, dass ich es schaffe!
w,54
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Wie alt bist Du ?
Ich bin länger single als 2003.
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Ich verlor ebenso (wie #10) letztes Jahr meinen Mann und den Vater meiner beiden Kinder. Jedoch, ich ließ mich nicht unterkriegen. Nach ein paar Monaten, in denen ich mich von den Freunden und Bekannten zurückzog, um alleine mit der Trauer klarzukommen, habe ich einen dicken Strich hinter die Vergangenheit gezogen und seitdem schaue ich NUR nach vorne.
Es ist natürlich klar, dass nicht jeder damit klar kommt, die Vergangenheit einfach so hinter sich zu lassen, aber ohne es zu tun, kann man nicht "normal" weiter leben und positiv in die Zukunft schauen!
Alles Gute
w/42
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