1. #30 Gast
    03.09.2010 00:31
    @20 ...die Liebe offiziell kundtun.... kann ich auch, wenn ich mit 40 "Händchenhaltend" durch die FUZO spaziere. Und keine Gedanken daran verschwende, wie das für andere aussieht - Hauptsache meine Partnerin kann das geniessen.

  2. #31 Gast
    03.09.2010 04:14
    @ 25 - das war ein kleiner Scherz am Rande . das mit dem Sex, ;-) bloß nicht den Humor verlieren.

  3. #32 Gast
    08.09.2010 16:33
    Ich habe mit 22 j geheiratet aus Liebe und war davon auch überzeugt. Jetzt getrennt mit 45 sehe ich die sache etwas anders. Wir haben viel gemeinsam erlebt die Geburt und das aufwachsen der Kinder ein Haus gebaut und auch 10 mehr oder weniger glückliche jahre darin verbracht. Ich ahbe allein verdient während meine Ex-Frau für die Kinder zuhause bleiben wollte. bis dahin alles wunderbar. Aber jetzt kommt der Pferdefuß, das Haus das einmal ein grundpfeiler unserer Altersvorsorge sein sollte wir jetzt von der Ex sammt jungem lover bewohnt, die kinder sehe ich nur alle 14 Tage (mal gespannt wann die Onkel zu mir sagen). Ansonsten bleibt mir von meinem ehemals guten Verdienst soviel das ich gerade mal meine Wohnung und den Täglichen bedarf gerade so decken kann. Wenn man das ganze auch gesetzlich so gestalten könnte das nich zum größten Teil die männer ( nicht nur aber meistens) die dummen sind und nach der scheidung finanziell Jahrelang am existenzminimum herumkrebsen. Dann würde es vieleicht anders aussehen. Ich für meinen Teil bin bedient und wie in einem ander threat gefragt JA AUCH WIR MÄNNER LERNEN DAZU.

  4. #33 Gast
    10.09.2010 17:44
    Einige der im Artikel aufgezählten Argumente für die Ehe gefallen mir gut - natürlich nur, wenn es auch wirklich der/die "Richtige" ist. Einige der Argumente sind allerdings auch platt und hoffentlich nicht mehr wirklich entscheidungsbestimmend: Einen gemeinsamen Namen braucht man/frau nicht, es gibt zum Glück auch Ehen, in denen jede/r den eigenen Namen behalten hat (steht ja schließlich für die eigene Identität und die sollte mensch nicht aufgeben mit der Heirat!). Und Heiraten wegen der finanziellen Absicherung, das ist wirklich zu blöd und hat hoffentlich bald keine Frau mehr nötig ...

  5. 10.09.2010 22:03
    Nein, mir fällt wirklich kein gescheiter Grund dafür ein. Der Gedanke ans Heiraten treibt mir die Schweißperlen auf die Stirn. Wie war doch der Gag? ... der ehering ist die kleinste Handschelle der Welt. Niemals und für kein Geld und keine Liebe werde ich heiraten.
    Ich bin doch nicht wahnsinnig.

  6. 11.09.2010 11:16
    Der einzige Grund, der mit einfällt: wenn man seine grosse Liebe im EU Ausland gefunden hat und man gemeinsam in der EU leben will, dann ist es nötig.

  7. #36 Gast
    11.09.2010 21:24
    (w/49)
    Liebe.

  8. #37 Gast
    11.09.2010 22:35
    "Die Ehe ist der Versuch, zu zweit mit den Problemen fertig zu werden, die man alleine nie gehabt hätte." (Woody Allen)

    oder

    "Die Ehe ist der untaugliche Versuch, einen Zufall festhalten zu wollen." (frei nach Albert Einstein)

  9. #38
    11.09.2010 23:21
    Ich habe mir einmal ein Buch nur wegen seines Titels gekauft - "Ich wünschte, dass irgendwo jemand auf mich wartet (oder an mich denkt)" - oder so ähnlich.
    Ich denke, daß es genau das ist, warum ich einen Partner wollte, und ich denke, daß es genau diesen Grund hat, warum Menschen heiraten. Man möchte für irgend einen Menschen auf dieser Welt etwas besonderes sein. Und eine Heirat zeigt einem, daß man für diesen Menschen etwas besonderes ist und daß er/sie davon ausgeht, daß es auch so bleiben wird.
    Das ist doch etwas Schönes.

  10. #39 Gast
    02.10.2010 23:52
    #4: "Und dieses JA braucht einen Rahmen, einen lebenslänglichen Schutz so wie ein Haus vor Sturm und Unwetter zu schützen ist und das ist die Ehe."

    These ohne eine Begründung, steht ziemlich nackig da. Von sich auf die Allgemeinheit geschlossen. :) Wenn die Ehe also hermuss, wollen sich die Beteiligten halt ein wenig absichern, das ist das ganze Geheimnis, denn die anderen schönen genannten Sachen gehen problemlos auch ohne Ehering, nichts da "heiliger" oder "sozialer". ;)

  11. #40 Gast
    01.03.2011 22:13
    Antwort Nr. 20 kann ich nur zustimmen.

    Wer meint, finanzielle Gründe sprächen für die Ehe, sei gewarnt: Es gibt selbst in der CDU kaum noch Stimmen, die sich für den weiteren Beibehalt des Splittings aussprechen. Seltsam ist nur, dass die Stimmen zumeist gerade aus den Parteiecken kommen, deren Klientel beim Familienwunsch darauf angewiesen sind, weil sie (beide) wenig verdienen, oder für die ein Mehr in der Kasse ein wichtiger Schritt in Richtung (gemeinsamer) Aufstieg ist -> letztlich zum Wohle der Gesellschaft. Genau umgekehrt wäre danach die Risikomanagement-Strategie für die Zukunft: Wer "nach unten" heiratet, hat das reale Risiko, künftig zumeist weniger in der Kasse zu haben, statt Reflex-Vorteile zu erwarten (bzw. statt dass beide mehr hätten)!

    Hier ist auch schon erwähnt worden, dass selbst das reformierte Unterhaltsrecht bei ungünstiger wirtschaftlicher Lage noch sehr teuer kommen kann (man überlege, wieviele Urlaube man dann vergessen kann), und das Unterhaltspflichten und Geschiedensein die Attraktivität nicht eben erhöhen. Ehem. Lebensgefährtinnen ohne gemeinsamem Kind ist nichts zu zahlen; sie war ja juristisch mangels Ehe keine "Lebensgefährtin".

    Meine Eltern sind seit fast 50 Jahren verheiratet - so könnte es auch gehen.

  12. #41 Gast
    21.04.2011 12:25
    Interessant der Titel der Diskussion lautet "Gründe für die Ehe gesucht" und ich lese viel mehr darüber, warum Menschen nicht heiraten sollten! Ist das nicht paradox?
    Ich bin 27, habe studiert, bin selbsständig und habe seid 3,5 Jahren einen Partner und irgendwann möchte auch ich heiraten, ob ich ihn heiraten werden oder nicht, dass weiß ich nicht. Ich verspühre, dass wir für einander geschaffen sind. Wie es realistisch in einem Jahr aussehen wird, dass kann ich heute nicht sagen. Ich kann mir nur wünschen, dass es weiterhin so gut läuft.
    Und ich glaube, genau hier ist das Problem ob Ehe oder nicht! Man weiß nicht, wie es kommen wird. Zudem denke ich, dass viele Menschen (vor allem Frauen) sich von ihrem Umfeld, von den Medien, Frauenzeitschriften und auch von Statisken über Partnerschaften beeinflussen lassen. Ich mein, heutzutage findet man Frauenzeitschriften, "Tipps für Seitensprünge" und im Internet "Fremdgehen leichtgemacht". Oder Themen, wie "die heile Familie" usw. und wie sollte die perfekte Beziehung sein? mit 30 Haus, Auto, Frau und am besten noch Karriere! Und wenn man auch stets seine eigene Partnerschaft aus emotionaler und finanzieller Sicht mit anderen vergleicht, ist es schwierig einfach zufrieden mit sich selbst und dem Partner zu sein. Also bitte Leute! Lasst euch nichts vorgaukeln! Macht die Augen auf und heiratet aus Liebe, aus tiefster Zuneigung herraus, man kann auch mit 50 heiraten, in den besten Fällen, hällt es dann auch bis zum "bis der Tod uns scheidet". Das allerwichtigste in einer Partnerschaft sollte sein, dass man sich respektiert und für einander da sein möchte und jede Sekunde auf Erden mit dem Partner genießt, man selbst mit sich zufrieden ist und der Partner auch mit sich. Wenn man das Gefühl hat, man ist eine Einheit, dann kann man einen Liebesschwur eingehen....
    ach was rede ich mir den mund fusselig??? wenn ihr heiraten wollt, dann seid euch einfach sicher, dass es genau dieser Mensch ist, für den ihr alles geben würdet! und das es auch genau dieser Mensch ist, der alles für dich und die Beziehung geben würde. Das ist Liebe!

  13. #42 Gast
    21.04.2011 13:35
    Seit die Ehe nicht mehr moralischen Aspekten unterliegt sondern nur noch gesetzlichen bzw. juristischen Unbilden ist sie völliger Quatsch. Der Trend geht ja auch eindeutig weg von der Ehe da die Leute den Unsinn durchschauen.

  14. #43 Gast
    21.04.2011 14:23
    Es werden nicht 50 % aller Ehen geschieden, sondern bereits über 60 %.

    Und die verbleibenden 40 % sind alle glücklich?

    Die Erfahrung sagt mir da etwas anderes.

    Heirat ist der Sieg der illusionären Hoffnung über die Tatsachen.

    Naja, jedem das seine. Die Katze frisst Mäuse - ich mags nicht.

    M, 42 (Rechtsanwalt)

  15. #44 Gast
    22.04.2011 09:56
    Es ist eine "gemeine" ;-) Frage, weil ich über die Antwort immer noch nachdenke, was bei mir bei den meisten Fragen selten der Fall ist.

    Ich muss die Antwort in drei Teile gliedern:

    Teil 1 ist einfach: Romantische, idealistische und gefühlvolle Menschen brauchen keinen guten Grund, außer dem einen: Liebe und Zuneigung zu einem/einer gleichgeschlechtlichen oder gegengeschlechtlichen Partner/Partinerin; ein Mensch ist für einen da und man selbst ist für einen anderen Menschen da.

    Teil 2 ist auch noch einfach: Für rationale, intellektuelle Personen gibt es keinen guten Grund, da man alles (hier müsste sich ein Rechtsanwalt kompetent äußern) über Verträge vereinbaren und Änderungen der Rahmenbedingungen/Lebensbedingungen vertraglich erneut anpassen kann; eingeschränkt nur durch allgemeingültige Gesetze. Ich bin keine Juristin, deswegen drücke ich mich so laienhaft aus.
    Der Versorgung des Hinterbliebenen im Alter durch Pensionsansprüche (nur diese sind relevant, weil bei Nicht-Pensionsansprüchen die Renten beider ohnehin gegeneinander aufgerechnet werden) stehen die Kosten gegenüber, die entstehen, wenn einer von beiden in Hartz IV fällt bzw. die Kosten für die Versorgung von bis zu vier pflegebedürftigen Elternteilen bzw. des Partners selbst. Das ist alles nur eine Rechenaufgabe bzw. eine Abwägung von Wahrscheinlichkeiten und Interessen. Gefühle sind unberührt hiervon ebenso möglich.

    Teil 3 ist schwieriger: Für Mischtypen gibt es vermutlich die meisten guten Gründe für eine Ehe: Sich in einer Ehe mehr "angekommen" fühlen, als in einer Liebesbeziehung, die ich in jeder Minute "aufkündigen" kann, bessere Steuerklasse, "gesellschaftlich" in vielen Kreisen immer noch akzeptierter als eine Partnerschaft ohne Eheschließung, klarere Verhältnisse für die Kinder, für alle nur ein Krankenkassenbeitrag ...

    Für mich persönlich ist der wichtigste Grund, dass ich in einer Ehe das Gefühl des "angekommen sein" habe. Eine Beziehung, die ich bzw. der andere innerhalb von einer Minute auflösen könnte (beispielsweise durch eine SMS, wie es heutzutage anscheinend vorkommt), verursacht bei mir einfach Unbehagen. Das ist nicht rational begründbar.

    w/49

  16. #45 Gast
    22.04.2011 18:05
    Einziger Vorteil der Ehe: Die Freibeträge bei der Erbschaft. Dann sollte man kurz vorm Ableben noch heiraten. Schwierig bei einem Unfall. Dann freut sich der Fiskus.

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