1. Frage:
    Gefragt am: 06.03.2010, 10:50 von Gast
    Gibt es Tipps wie Frauen beim Sex kommen können?
    Ich weiß nicht, diese Frage wurde bestimmt schon 100 mal gestellt. Ich bin weiblich (fast 30) und hatte noch NIE einen orgasmus beim Sex. Ich finde Sex aus diesem Grund auch schon mittlerweile recht ode und langweilig. Befriedigung mit der Hand, dem Mund oder dem Vibrator klappt bestens, da komme ich schon nach relativ kurzer Zeit. Was kann man beim Sex "besser" machen damit ich wenigstens auch MAL komme? Vielen Dank im Voraus für eure Tipps!
    Antworten:
  2. 06.03.2010 10:57
    Sehr interessante Threads zum Thema:
    http://www.elitepartner.de/forum/60-der-frauen-erleben-zeitlebens-nie-einen-orgasmus-rein-durch-gv.html

    http://www.elitepartner.de/forum/nie-orgasmus-beim-geschlechtsverkehr.html


    Liebe Fragestellerin! Wie bereits diskutiert wurde, erleben viele Frauen keinen Orgasmus beim Vaginalverkehr. Das ist zwar schade, aber nicht krankhaft oder therapiebedürftig. Solange Du durch orale und manuelle Stimulation so leicht wie beschrieben zu Orgasmen kommst, solltest Du die einfach genießen und fertig.

    Dennoch folgende Tipps zum Vaginal-Orgasmus:

    1) Die Frau sollte bereits vor der Penetration stark erregt sein, also z.B. durch manuelles oder orales Vorspiel. Die Scheide muss feucht sein und Du Dich wirklich erregt fühlen.

    2) Die Frau darf nicht passiv bleiben, also "daliegen und sich penetrieren lassen". Ganz im Gegenteil muss man aktiv mitmachen, z.B. in der Missionarsstellung das Becken heben, die rhythmischen Bewegungen synchronisieren, den Beckenbodenmuskel anspannen und verwenden, um das Glied zu umfassen. Versuche, die Reibung in der Vagina zu optimieren und genau hinzufühlen, welche Anspannung und welcher Winkel sich toll anfühlt.

    3) Beim aufrechten Reiten kann man sich sehr gut selbst manuell klitoral stimulieren oder sich beim stark vorgebeugtem Reiten am Mann reiben. Auch rücklings auf einem Tisch liegend kann man gut penetriert werden und gleichzeitig sich selbst stimulieren.

    Der Haupttip bleibt 2: Aktiv sein, mitgehen, Beckenbodenmuskulatur verwenden!

  3. #2 Gast
    06.03.2010 11:00
    Mann, 37

    Für mich ist Vaginalverkehr einfach ein tolles Gefühl, besser als jede andere Technik. Aber wenn ich weiß, dass die eigene Freundin nur mir zuliebe "hinhält" und eigentlich selbst wenig Spaß dran hat geschweige denn zum Orgasmus kommen wird, dann ist der Verkehr leider auch für mich irgendwie langweilig und schal. Längst nicht so toll wie mit einem Mädchen, dass durch mich beim Sex wahnsinnig erregt wird und kommt. Wo die schwitzenden Leiber sich orgiastisch umarmen und Erfüllung finden, man in ihr ist und spürt und sieht, wie sie einen Orgasmus genießt. Stattdessen darf man sich quasi "an ihr und in ihr" befriedigen, um vorher oder nachher dann sie oral oder manuell zu befriedigen. Das ist dann eher gegenseitige Masturbation als gemeinsamer Sex in meinen Augen. Sorry, ich weiß, das wird dir nicht gefallen, aber was nützt es, sich was vorzumachen?

    Wer nur schlaff auf dem Rücken liegt und machen lässt, der wird auch keinen Spaß daran haben. Naturvölker haben viel weniger Orgasmusprobleme, weil sie körperlich oft trainierter und innerlich straffer sind. Das soll jetzt nicht heißen, dass es immer daran liegt oder ich wissen würde, wie weibliche Orgasmen funktionieren. Also bitte nicht überinterpretieren, bestimmt gibt es da viel mehr Details.

    Aber sicher ist, dass das Ausbleiben weiblicher Orgasmen nicht "normal und natürlich" ist, denn die Natur hat den weiblichen Orgasmus wohl erfunden, damit die Frau sich gerne begatten lässt und vielleicht saugt der Orgasmus ja sogar das Sperma an. Auf keinen Fall hat die Natur gewollt, dass die Frau es sich erst oral besorgen lässt und dann der Mann noch schnell rüber darf. Oder gar dass beide sich gegenseitig überwiegend oral befriedigen, weil vaginal halt nicht so toll ist. Nein, ich glaube, dass das ein eher modernes Problem ist.

    Das Gefühl, sich gegenseitig große Lust zu verschaffen, ist einfach toll. Stell dir mal vor, du reitest einen Mann und er spürt nichts dabei, sondern lässt dich nur machen, weil es dir Spaß bringt. Du könntest ebenso gut auf einem gefühllosen Dildo reiten. Wäre das das gleiche für dich? Ist es nicht toll, wie du seine Lust in seinen Augen sehen kannst? Wie er unterschiedlich auf langsam oder schnell, auf tief oder flach, auf erneutes Eindringen reagiert? Wie deine Bewegung ihm und dir gleichzeitig Lust verschafft? Also ich möchte das nicht missen. Ob sie nun abschließend zum Orgasmus kommt, ist vielleicht nicht einmal das allesentscheidende, aber es ist schön, wenn sie den Akt zumindest "wahnsinnig" erregend findet und kurz davor ist.

  4. 06.03.2010 12:14
    Da gibt's einige Möglichkeiten ^^

    (ich hatte selbst Partnerinnen die anfangs nicht Vaginal kommen konnten.)
    Z.B. Während des Vaginalverkehrs den Dildo anal einführen.. (ist auch für den Mann supergenial) oder andersherum (nur nicht dazwischen wechseln, aber das sollte bekannt sein.. )
    Während des Verkehrs mit der Hand oder dem Vibrator "nachhelfen".
    Oder vorher mit den von dir beschriebenen Methoden "anfeuern".


    Gruß

    7E24B720

  5. #4 Gast
    06.03.2010 14:01
    Ich habe mich woanders schon mal geäussert. Hier noch mal die Zusammenfassung.
    Männer sind häufig unten zu weich. Dh sie haben zwar sichbare Erektionen, der Penis bleibt aber ziemlich elastisch. Wenn er also nach unten biegbar ist, oder gar etwas in sich selbst, so kann frau damit keinen Orgasmus bekommen. Die Härte muss damit frau etwas an Reizung erfährt, an der Oberseite der Vagina am äusseren Vaginaleingang dagegen drücken oder reiben. Genau da, wo es rein geht. Wichtig ist auch, dass der Mann eher schwingende denn stossende Bewegungen macht. Sich also schaukelnd von unten bewegt und einfährt und beim wieder etwas mehr raus gehen die Oberseite kontaktiert. Die Frau kann da mit machen, muss aber nicht wie Frederika sagt. Ich kann es auch ohne meine Aktion erlangen, wenn der Mann es kann. Ganz wesentlich ist das Zusammen gehen. Am besten ist es, wenn der Mann wie auch die Frau durch Vorspiel sehr nass geworden ist. Eine trockene Eichel kommt mir nicht näher. Weiterhin wichtig, dass er nicht eindringt, sondern du ihn aufnimmst in einem Rhytmus bei dem es dir angenehm ist. Je langsamer, desto besser. Er sollte in dem Aufnahmeakt nur minimalste Stossbewegungen ausführen, dich also nur erwidern, keineswegs sollte er den Ton angeben. Du hast die sensiblen Häute die dir das Erregtsein vermiessen können, nicht er.
    Die meisten Männer spritzen viel zu schnell. Sag ihm, er soll auf dich warten. Wenn du nämlich immer abgewürgt wirst, vergeht es dir über kurz oder lang und es bleibt dann vollends die Erregung bei dir aus. Damit ist dann nichts mehr zu gewinnen.
    Macht ganz langsam, auch bei den Bewegungen. Dass du anfänglich erst mal lernst den Penis zu spüren und anzunehmen. Das Rum-Gehämmere von vielen Männern macht keine Frau glücklich.

  6. 06.03.2010 14:59
    @#4: Da sieht man mal, wie unterschiedlich Frauen empfinden. Also "ganz langsame" Bewegungen bringen mir quasi nichts -- das ist höchstens mal Spaß an der Akrobatik oder Genießen des besonders. Wenn ich mir vorstelle, besonders langsam zu reiten oder besonders langsam genommen zuw erden -- ne, da hätte ich keinen Orgasmus. Ganz im Gegenteil ich werde von Natur aus schneller und kräftiger gegen Ende.

    Das Problem der trockenen Eichel stellt sich doch gar nicht, wenn die Frau feucht ist. Natürlich muss der Mann etwas an den Schamlippen entlangfahren und dann vorsichtig mit kurzem hinä-und-her eindringen, damit alles feucht ist. Das macht doch jeder von alleine richtig. "Minimalste Stoßbewegung" beim Akt bringen mir im übrigen null.

    Alles in allem stelle ich bei Dir fest: Das klingt alles nach Dienstleistung des Mannes. Er darf nicht stoßen, er darf nicht so, er darf nicht hier, er muss aber so und so. Also wäre ich Mann, würde ich es bei solchen Ansprüchen einfach sein lassen.

    Sex ist Hingabe und Genuß, orgiastisch und erfüllend. Da kann ein Mann sich doch nicht ständig zurücknehmen müssen! Würde ich als Frau meinen Orgasmus verzögern? Nein! Was für ein Quatsch.

  7. #6 Gast
    07.03.2010 01:40
    Liebe Fragestellerin,
    wie Du aus den verschiedenen Äußerungen erkennst, geht es in erster Linie darum, Dich selbst besser kennen zu lernen und zu merken, was Du ganz persönlich brauchst, um auch während einer Penetration zum Orgasmus zu kommen. Wenn Du durch manuelle Stimulation gut zum Orgasmus kommst, kannst Du dies auch während einer Penetration als zusätzlichen Reiz versuchen. Entweder Du stimulierst Dich selbst oder Dein Partner tut dies. Beides kann schön sein.
    Ob und in welcher Stellung eine Frau zum Orgasmus kommen kann, liegt an der weiblichen Anatomie. Entscheidend ist dabei der Abstand zwischen Klitoris und Scheideneingang, der ist bei Frauen höchst unterschiedlich. Die wenigen (glücklichen) Frauen, bei denen die Klitoris sehr nahe am Scheideneingang liegt, erfahren Reibung einfach bei der Penetration und können somit in unterschiedlichsten Stellungen einfach durch Stoß- oder Schwingbewegungen zum Orgasmus kommen. Wenn der Abstand größer ist, braucht es meist die "Reiterstellung". Bei mir geht es z.B. am besten, wenn ich mit lang ausgestreckten Beinen auf dem Partner liege und mich relativ langsam reibe und er dabei eher kleine, sanfte Bewegungen macht. Das ist aber - wie gesagt - von Frau zu Frau verschieden und das gilt es für Dich und Euch herauszufinden.
    Wie fest man berührt oder gestoßen werden möchte, liegt an der Beschaffenheit der kleinen "Vorhaut", die über der Klitoris liegt. Wenn die Klitoris ziemlich frei liegt (sieht aus wie eine kleine "Perle", dann kann die Frau im Allgemeinen festere Berührungen gebrauchen (analog zu Männern, die beschnitten sind und deren Eichel frei liegt und damit unempfindlicher wird). Eine Klitoris, die unter einer sehr dicken Hautschicht liegt, ist sehr empfindlich und muss mit großer Behutsamkeit berührt werden.
    Mit dem "Stoßen" wird ein anderes Lustzentrum angesprochen als durch das Reiben. Reiben wirkt direkt auf die Klitoris, das Stoßen eher auf den G-Punkt. Zumindest bei mir fühlt sich beides lustvoll an, aber sehr sehr unterschiedlich und ich kann nur durch "Reiben" zum Orgasmus kommen; ich habe Freundinnen, bei denen es auch z.B. durch von hinten gestoßen werden dazu kommt.
    Fazit: Wir sind sooo unterschiedlich. Das ist schön und das gilt es zu entdecken! Als Buchtipp dazu: Doris Christinger "Auf den Schwingen weiblicher Sexualität" - das Beste, was ich je dazu gelesen habe.
    Alles Gute!
    w. (42)

  8. #7 Gast
    08.03.2010 07:10
    Liebe Fragestellerin, Kopf frei machen,
    und ein langes Vorspiel mit ansehen, streicheln, lecken seiner erogenen Zonen, sieh die den "Kleinen" ruhig richtig an, vor allem auch, wenn er in Dich eindringt. Genieße wie es ihn erregt, diese Erregung steckt bei mir an.
    Wenn ich mal "schwer in Gang komme", dann mag auch ich wie in #6 " ...mit lang ausgestreckten Beinen auf dem Partner liege und mich relativ langsam reibe und er dabei eher kleine, sanfte Bewegungen ...", wunderbares Gefühl. Dieses langsame Eindringen mit leichten Stößen und langsamen, intensiven Reiben, kann für Euch BEIDE sehr lustvoll werden. Ist definitiv kein Quatsch. Mit Deinen Händen kannst Du auch Perle und Schamlippen streicheln und massieren, wie Du es am besten empfindest, wenn er eindringt. Du kannst auch selbst - ohne ihn, Deine Muskulatur trainieren und herausfinden, was Dich dabei erregt. Von hinten, anfangs genauso so vorsichtig, ist ebenfalls sehr lustvoll. Probiere und genieße einfach alles. und lass Dich nicht beeindrucken, nicht unter Druck setzen von Frauen, die mit dem schnellen Fi.. . glücklich werden und nur gerammelt werden wollen. Die Lust und Spannung auf stärkere, schnellere Bewegungen, "härteres" Herannehmen kommt mir der Zeit.
    viel Spaß.

  9. #8 Gast
    08.03.2010 10:58
    @5 Ich glaube du hast das falsch verstanden.

    Wir beginnen ganz langsam. Kurz vor dem Orgasmus werden wir auch schneller.

    Die trockene Eichel ist nicht das Problem. Dafür reicht meine Flüssigkeit noch aus. Aber nicht für die folgenden Zentimeter. Der trockene Penis reisst meine Nässe mit sich in die Tiefe, sodass mir ab etwa der Mitte der Penis meine Häutchen plus Klitoris zerrt. Rein und raus am Eingang kann ich auch nicht leiden. Dadurch trocknet alles ab.

    Dienstleistung des Mannes...was für Quatsch. Es wäre eher meine Dienstleistung wenn ich für ihn Schmerzen oder Unangenehmes unausgesprochen aushalten würde.
    Mach dir mal keine Sorgen um uns. Bei uns klappt es ausgesprochen gut und es macht viel Spass.
    Es wäre auch nicht so, dass er das nicht dürfe. Es ist so, dass er ein gesunder Mann ist, der kein Interesse daran hat seiner Frau weh zu tun. Aus dem Grund macht er es so, wie es auch mir gut tut. Wir sind total aufeinander eingestimmt.
    So ist es auch so, dass beidseitig jeder von uns kein Interesse hat einen alleinigen Orgasmus zu bekommen. Es funzt bei jedem von uns erst, wenn wir merken der andere ist auch so weit und will kommen. Deshalb kommen wir fast immer zusammen.

  10. #9 Gast
    19.03.2010 17:22
    Hallo Ihr,

    ich hatte auch viele Jahre keinen Orgasmus beim Sex, nur bei der oralen Befriedigung. Bis letztes Jahr...ich habe einen Mann wirklich sehr begehrt, konnte mich in seiner Gegenwart wirklich richig fallen lassen. Und dann ist es passiert...ich lag auf den Rücken, meine Beine über seinen Schultern....er kreiste mit seinem Penis immer in mir ..mit nicht zu schnellen Stößen, um dann im Anschluss mit festen Stößen ohne Kreisen mich um den Verstand zu bringen....und dieser Orgasmus war der Wahnsinn.
    Auch heute bekomme ich nur einen vaginalen Orgasmus, wenn ich mich wirklich begehrt und geliebt fühle und das auch spüre...und ich meinen Partner als wahren Leckerbissen sehe.

    29weiblich

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