1. Frage:
    Gefragt am: 19.06.2010, 11:45 von Gast
    Gibt es Menschen, die nicht lieben können?
    Antworten:
  2. #1 Gast
    19.06.2010 11:57
    Natürlich gibt es die, und nicht zu wenig, leider.

    Wer sich selber nicht liebt, sich selber nicht wertschätzt, das sehen wir daran, wie viele Menschen sich körperlich und psychisch nicht pflgen (Übergewicht, Süchte etc.), drückt letztendlich damit aus, dass er sich nicht liebt und kann daher auch andere Menschen nicht lieben und nicht wertschätzen.

    w (46)

  3. 19.06.2010 12:08
    Na ja, es gibt sicherlich fast alles, aber Menschen, die pauschal nicht lieben können, sind schon extrem selten.

    Viel eher scheitert es daran, dass viele Personen nicht beziehungsfähig, nicht kompromissbereit, nicht warmherzig, nicht rücksichtsvoll genug sind. Aber Verliebtheit und Liebe empfinden schon fast alle mal.

  4. #3 Gast
    19.06.2010 12:16
    Ja, seelisch kranke Menschen können einen anderen nicht lieben, wenn wir "lieben" unter der allgemeinen Auffassung verstehen wollen.

    Hat ein Mensch eine starke narzißtische Störung oder steckt er in einer tiefen Depression, dann ist dieser Mensch so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass ihn ein anderer Mensch nur am Rande berühren kann und das kann dann gar nicht so tief gehen, dass man von Liebe sprechen kann.

    Lieben Gruß

    m / 46

  5. #4 Gast
    19.06.2010 12:49
    zu #1:

    Ich möchte Dir höflich widersprechen. Gehen wir von dem Gebot: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst., aus, dann haben die von Dir beschriebenen Personen sicherlich mit dem zweiten Teil - Selbstliebe - ein Problem. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass sie einen anderen nicht lieben können.

  6. #5 Gast
    19.06.2010 13:08
    @3 ich denke hier irrst Du Dich gewaltig! Menschen die in einer tiefen Depression stecken sind hoch sensibilisiert für Signale die von anderen Menschen ausgehen. Ihre Seele ist so weit wie die Taiga. Sie sind absolut fähig Liebe zu empfinden, sie zu geben und auch anzunehmen.

    Bei narzißtischen Störungen ist es dagegen anders. Diese Spezies kennt nur ihr eigenes, selbst erhöhtes Spiegelbild. H. Hesse beschreibt es in "Narziß und Goldmund" ja sehr eindrücklich.

    Meines Erachtens ist nur derjenige liebesfähig, der durch die Liebe eines anderen Menschen froh geworden ist. Die erste Liebe erlebt der Mensch durch die Mutter. Wer diese nie verspürt hat, wird zeit seines Lebens mit einer schweren Hypothek belastet bleiben.
    Eine Mutter sagte mir vor Jahren: "mein Sohn hätte niemals heiraten dürfen!"Sie wusste warum.
    Er war absolut unfähig tiefergehende Gefühle für einen anderen Menschen zu empfinden.

    Zusammenfassend: ja, liebesunfähige Menschen finden sich zuhauf. Im Swimmingpool der Singleseiten scheinen sie überproportional häufig vertreten zu sein. Sie suchen mit unterschwelliger Verzeiflung was ihnen fehlt: Liebe. Und sie sind nicht imstande sie selber zu geben!

  7. #6 Gast
    19.06.2010 13:11
    zu #4

    Du kannst mir gerne widersprechen und du kannst gerne deine eigene Meinung haben.

    Aus psychologischer Sicht habe ich halt meine Meinung und ich finde sie auch logisch begründet.

    Ich wiederhole gerne :-), wer sich selber nicht mag, also die Gefühle von Selbstliebe nicht kennt und daher nicht wahrnehmen kann, kann andere Menschen dementsprechend das Gefühl nicht geben.

    Es mag sein, dass der Mensch, dieses Gefühl dem anderen Menschen gegenüber als Liebe definiert, aber eigentlich ist es nur die Suche der Liebe bei anderen Menschen, weil man sie selber bei sich nicht gefunden hat.

    In dem Fall kann man diese Form von "Liebe", die ja eigentlich eine Suche ist, nicht mit der gesunden Form von Liebe vergleichen oder gleichsetzen.

  8. #7 Gast
    19.06.2010 13:32
    scwieriges THema hier:
    Ich "liebe und wertschätze" mich auf jeden Fall. Trotzdem scheine ich nicht in der Lage zu sein, eine langjährige Beziehung (meine halten im Schnitt 2-3 Jahre, einmal 5 Jahre) einzugehen.

    Ich bin mir sicher, dass ich die Hypothek meiner Eltern mitbekommen habe. Scheidung der Eltern, da war ich 12 Jahren, danach hat meine Mutter mir ein echt haarstreibendes Männerbild mitgegeben. Sei NIEMALS von einem Mann abhängig und ähnliches. Ich ziehe also meine 2 Kinder alleine groß, bin taff, verdiene viel Geld ... und eben alleine.
    Zumindest kann ich diesen "Zustand" seit ein paar Jahren ganz gut akzeptieren und mache meiner Mutter keine Vorwürfe, auch sie hat ihre Geschichte.
    Es ist nicht jeder für die "große Liebe" bestimmt und es gibt wahrlich schlimmeres im Leben.
    w 47

  9. #8 Gast
    19.06.2010 13:41
    "Meines Erachtens ist nur derjenige liebesfähig, der durch die Liebe eines anderen Menschen froh geworden ist" #5
    Ich denke, diese Aussage trifft den Kern. Selbst Menschen, die nicht lieben können, lernen es spätestens dann, wenn sie Liebe von anderen erfahren oder im Nachhinein, wenn sie ggfs. den Partner deswegen verloren haben.

  10. #9 Gast
    19.06.2010 13:46
    Liebe ist relativ. wenn man vom anderen Geschlecht mehrfach enttäuscht wurde liebt man vorsichtiger und ist eher skeptisch. Für Aussensthende mag dies manchmal als "beziehungsunfähig" oder "unnormal" interpretiert werden
    Aber auch das Singleleben hat seinen Reiz.

  11. #10 Gast
    19.06.2010 13:50
    ja, irgendwie verbittert man...mit ende 40 fällts - nach treten und vielem getreten werden - mitunter schwer...wenn man es konnte, kann es auch verlernt werden, denke ich...meine mutter starb - an den folgen der schwangerschaft -, als ich 2 monate alt war...viele frauen, die ich "haben" wollte, bekam ich nicht; die, die ich hatte, verlor ich teils auch aus eigener unfähigkeit.und mnche, die ich haben konnte, wollte ich nicht.

    da hält mans irgendwann mit schopenhauer...und immer all der stress..wofür

  12. #11 Gast
    19.06.2010 14:08
    hier nochmal die #3:

    "Meines Erachtens ist nur derjenige liebesfähig, der durch die Liebe eines anderen Menschen froh geworden ist."

    zu #5 und #8:
    Hier wird die Fähigkeit Liebe empfangen zu können, wahrnehmen zu können, beschrieben und das ist ja schon mal etwas. Aber ist das nicht nur die eine Seite der Medaille? Gehört nicht der gebende Teil auch zum Lieben? Für meine Begriffe ja und daher ist der zitierte Satz für mich nicht kerntreffend.

  13. #12 Gast
    19.06.2010 14:40
    @11 Natürlich hast du recht. Nur wer jemals Liebe gespürt hat, wie sie sich anfühlt, nur der wird imstande sein sie nicht nur zu nehmen sondern auch zu geben. Wenn es gut geht, ist die Erfahrung zwischen Mutter und Kind ein wechselseitiges - ein Geben und Nehmen!

  14. #13 Gast
    19.06.2010 15:49
    Ja, ich glaube, der größte Teil der Menschen (ca. 97%!) ist unfähig zu lieben, da er selbst unfähig ist sich selbst zu lieben! Nur wer sich selbst liebt, ist fähig einen anderen zu lieben!! m

  15. #14 Gast
    19.06.2010 20:28
    Um andere Menschen lieben zu können (egal in welcher Beziehun), bedarf es der Selbstliebe. Voraussetzungen für Liebe sind: Achtung, Vertrauen, Respekt, Ehrlichkeit, Stolz, Würde. Man muss sich selbst im Spiegel betrachten können, mit sich im Reinen sein. Und das sind die wenigsten. Meistens ist man schon als Kind in der Hinsicht "falsch erzogen" oder stand unter falschem Einfluss, in erster Linie aber sind Eltern für die Entwicklung ihrer Kinder verantwortlich. In der heutigen Gesellschaft ist Zeit und Aufmerksamkeit, die man für Menschen aufbringt, das wichtigste Gut für egal welche Art von Beziehung. Aber: Zeit ist Geld, und Geld regiert die Welt...
    Die Kunst des Lebens und des Liebens ist wohl, Menschen ausfindig zu machen, die dieselben inneren Werte noch definieren können und anstreben. Erst dann ist man glückselig. Die meisten Menschen wollen aber erst haben/bekommen (oder die Aussicht darauf), bevor sie was (zurück)geben (ich meine damit Immaterielles). Das ist pure Berechnung, Egoismus. Haben oder Sein. Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück. Liebe kann man nicht verbraten, vergeuden oder verschwenden, genauso wenig wie man sie sich erkaufen oder erzwingen kann. Man kann sie "nur" fühlen, leben, pflegen, genießen, spürbar machen. Sie ist eine unerschöpfliche Energiequelle.

  16. #15 Gast
    19.06.2010 21:30
    Wer als Baby und Kind eine lieblose, selbstsüchtige Mutter hatte, wird nie zu einem liebenden Menschen werden.
    Mein Ex war so ein Mensch.
    Seine Mutter hat nur wegen Geld geheiratet. Sie war nicht besonders attraktiv und nicht besonders gebildet und hatte mit 27 keine Lust mehr auf Single und sich alleine durchfüttern. Sie war damals schon eine alte Jungfer, die hübschen Frauen waren alle mit 14 schon unter der Haube. Sie hatte noch einen alten Bekannten, der inzwischen Professor geworden war. Er war eher schüchtern mit Frauen und daher unerfahren. Sie wurde bald schwanger und das war natürlich in den 60er ein wichtiger Heiratsgrund. Innerhalb von 2 Jahren war der zweite Sohn geboren, mein Ex.
    Sie hat ihren Kindern immer dick aufs Brot geschmiert, dass sie ja beide ungewollte Unfälle waren und war sehr kalt zu ihnen. Weinen war verboten und Trost gab es nicht, wenn man sich verletzt hatte. Sie hatte einen Umgangston bzw Befehlston wie in einer Kaserne.
    Ich habe versucht, mit diesem Mann eine Beziehung zu führen, aber das ging nicht. Für ihn war Sex der einzige Ausdruck von Liebe, Händchenhalten und sonstige Zärtlichkeit konnte er nicht lernen.
    Nein, solche Menschen müssen alleine bleiben, man wird nicht glücklich mit ihnen.
    Da die Frau Vollzeithausfrau war, lag es nicht an der mangelnden Zeit, sondern an der Qualität der Zeit, die sie ihren Kindern gab. Manch eine berufstätige Frau gibt ihren Kindern genug Wärme und Zärtlichkeit, dass sie gesunde, liebevolle Menschen werden.

    Wir haben bereits jetzt grosse gesellschaftliche Probleme, weil zu viele Kinder in die Welt gesetzt werden, die von ihren Müttern nicht liebevoll umsorgt werden. Das Kindergeld sollte keinesfalls als Kopfgeld gezahlt werden. Besonders sollte es nicht gesteigert werden, je mehr Kinder eine Frau bekommt. Das Kind, das sie wegen Überlastung am meisten vernachlässigt, bringt ihr das meiste Geld ein.

    w

  17. 19.06.2010 21:46
    @#14

    Das ist sehr schön geschrieben. Danke.

    Liebe Grüße an Alle.

    (34,m)

  18. #17 Gast
    19.06.2010 23:03
    sehr interessante antworten mitunter hier, also alles ist mal auf erfahrung im leben aufgebaut. schlechte und gute, was wir sehen und lernen färbt halt eben ab, leider
    Ist doch kein wunder mehr dass viele männer sich nicht natürlich geben können, schauts mal was man mit denen gemacht hat. leider wird die liebe sehr bestraft ( siehe trennungs, scheidungsgestze als auch gerichtsentscheide oder polizeiinterventionen) weiters habe ich selber schon folgendes gesehen.
    Ein mann hat eine dame an der strasse um wegweisungen ( adresse zu suchen ) gefragt, was leider einen polizisten natürlich gestört hat. resultat: der mann wurde angezeigt wegen ( communication for the purpose of prostitution) das ist war, sicher wenn auch in america, aber ist europa von diesen gesetzesausnützern verschont, nein es gibt auch ahnliche fälle hier. wenn du dich als mann deiner kinder kümmerst da eben die mutter mit den kindern abhaute und es ja so viel leichter geht an mehr geld zu kommen, dann habe ich es schon oft gesehen dass der mann veruteilt wurde wegen (stalking) eben deine kinder mal kurz auf der strasse zu sehn, da ja das zuhause von unseren gerichten, polizisten zerstört wurde. Männer mit diesen erfahrungen haben keine schuld, es liegt vielfach an unseren Vorgesetzen was die eben aus Liebe gemacht haben, schade. Liebe sollte man nicht bestrafen ( ob verheiratet warst oder sich ergänst hast wie immer) es sollte genau umgekehrt vollzogen werden, daß paare belohnt werden und eben nicht bestraft. Noch dazu in den meisten fällen werden die männer für liebe bestraft , von wo frauen selten diese erfahrung machen. Und dann wunderts euch frauen dass die besten männer kein Interesse mehr haben. Unsere Gesetzesvollzieher, Polizisten, Richter und alle Verfolger welche sich das recht nehmen über andere zu urteilen haben es teils so weit gebracht, da leider die Gesetzesauslage ( von den Politikern zu verantworten) nicht verstanden wird und teils falsch angewendet. Leider hat der mensch so viel zerstört ( durch die Gesetze und deren unkompetenter anwendung) dass das größte Geschenk von Gott nicht mehr frei geteilt werden kann( unter den männer als auch frauen) da eben dauernd Diebe uns noch bestrafen wenn wir Gutes tun und das Größte Gut auf Erden miteinander teilen möchten.

  19. #18 Gast
    20.06.2010 11:28
    Ich glaube, dass jeder Mensch lieben kann, was immer das ist;)

  20. #19 Gast
    20.06.2010 22:29
    hier nochmal die # 15
    natürlich waren die andern Damen nicht mit 14 unter der Haube sondern mit 24 Jahren.
    Kleiner Tippfehler...

  21. #20 Gast
    21.06.2010 12:55
    zu #15

    Sehr guter Beitrag, wo ich aber was dazu fügen muss. Ich bin selbst Kind einer solch hartherzigen Mutter und weiß auch warum diese so ist. Ein Problem in Deutschland, was seine Ursache im 1. und 2. Weltkrieg hatte, denn auch meine Mutter hatte eine Mutter und die hatte auch eine Mutter und alle Frauen mussten Zeiten durchleben, wo es um das blanke Überleben ging und wo auch die beiden Kriege viele psychische Schäden in den Köpfen von Männer und Frauen angerichtet haben.

    Ich habe Therapie gemacht, bin selbst Mutter und inzwischen bekam und bekomme ich oft genug, durch Kita, Grundschule und Gymnasium zu hören, dass man bei meinem Kind spürt, dass es eine liebevolle Mutter hat.

    Ich hatte das Glück, dass der liebe Gott, oder wer auch immer, mich mit einer Wahrnehmung und Eigenreflexion ausgestattet hat, das Verhalten meiner Mutter, die eine psychische Störung, zu hinterfragen und meine Muster, die ich in meinem Verhalten früher hatte, durch die Therapie zu ändern, damit ich halt nicht so eine hartherzige und desinteressierte, wenig emphatische Mutter werde.

    Also, wenn man will, kann man diese Muster durchschauen, sich mit diesem Thema beschäftigen, aber es ist ein harte Kampf, man muss sehr bei sich selber in die Tiefe gehen und sich oft hinterfragen, aber ich dachte mir, es kann nur noch besser werden, schlimmer kann es nicht mehr kommen.

  22. #21 Gast
    22.06.2010 08:23
    zu #20:

    Ja, es ist oft eine Kette, die von Generation zu Generation weiter getragen wird. Dass Du dich aufgemacht hast, diese Kette zu durchbrechen, ist aller Ehren wert. Es ist sehr sehr schwer und bedarf einer ständigen Arbeit an sich selbst. Ich beglückwünsche Dich von Herzen, dass Du diese Arbeit für Dich und Dein Kind auf Dich nimmst. Und dass Du dies tust, ist ein tiefer Ausdruck von Liebe: Eigenliebe und Liebe zu Deinem Kind.

    Lieben Gruß

    m / 46

  23. #22 Gast
    05.04.2011 11:06
    Soeben habe ich dieses interessante Forum gelesen. Danke für die Beiträge!
    Aber wie ist es, wenn man selbst voller Liebe ist und gerade bei den "Ausgewählten"
    (Lebensabschnittspartnern) feststellen muss, dass sie nicht (oder wenig) lieben können?
    Und es ist immer wieder das selbe ...
    Wie löst man diesen Knoten, um sich neu zu orientieren? Und zwar so, dass Geben
    und Nehmen der Gefühle im Gleichklang sind. Beim neuen Partner, den man sich
    wünscht. Wie zieht man ein solche anders gestrickte Persönlichkeit an?

    Ich bin für alle Tipps dankbar! :-)

    55 / w

  24. #23 Gast
    21.01.2012 14:33
    also man kann sagen, dass menschen , die nicht geliebt wurden, wenn sie dann älter sind, nicht lieben. ist eigentlich auch logisch , weil die hatten ja auch bestimmt schwere zeiten hinter sich gehabt, und haben den hass von der kindheit immer noch. wenn man älter wird, vergisst man nie dinge aus der kindheit!

    hoffe, dass ich dir geholfen habe :)

  25. #24 Gast
    29.04.2012 03:18
    Das Leben ist ein Prozess.
    Ein Kind, durch Mutter und Vaters Liebe und Sex auf dieser Welt, hat zu jeder Zeit die Möglichkeit zu lieben.Es liebt seine Eltern bedingungslos.
    Braucht sie zum Überleben.Egal wie sie sind.
    Wenn die Eltern schwierig waren, wenig einfühlsam, streitend, lieblos,krank , misshandelnd physisch und oder psychisch, hat es kein positives Vorbild erst mal.
    Das Kind hat sich selbst ja nicht ermutigt, geliebt gefühlt.
    Ohne es greifen zu können, denn das Kind hat ja selbst die Liebe in sich.
    Wenn es nun übersehen, kritisiert, beschimpft, oder geschlagen wird, geht es weiter so in seinem Leben.Die Partnerschaften eines solchen Kindes haben es schwer selbst zu gelingen, es geht mir selbst so, ich bin davon betroffen.
    Aber es findet eine Entwicklung bei mir statt, geprägt von Dankbarkeit, und Versöhnung mit meinen Eltern, und mit meinem" inneren Kind."
    Ich ermutige heute das oft traurige einsame" innere Kind".Stehe ihm bei, stütze es.
    Lange Jahre der Depression, und viel Therapie haben das ermöglicht bei mir.
    Heute kann ich lieben , ermutigen, trösten und liebe mich selbst.
    w51

  26. #25 Gast
    29.04.2012 11:10
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    zu #1:

    Ich möchte Dir höflich widersprechen. Gehen wir von dem Gebot: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst., aus, dann haben die von Dir beschriebenen Personen sicherlich mit dem zweiten Teil - Selbstliebe - ein Problem. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass sie einen anderen nicht lieben können.
    Es ist doch widersprüchlich, dass jemand, der sich selbst nicht wertschätzt usw. es dann plötzlich einem anderen Menschen gegenüber können soll?

    Nein, meine Erfahrung ist, wer mit sich selbst schlecht umgeht, drück damit mangelnde Selbstliebe aus und ist im Herz und im Kopf nicht frei für eine gesunde Liebe zu einem anderen Mensch.

    Das sehen wir ja z.B. daran, wieviele Eltern ihre Kinder durch ungesunde Ernährung, Fernseher im Kinderzimmer usw. krank machen. Diese Eltern meinen auch noch, ihre Kinder zu lieben. Aber so sieht keine gesunde Liebe aus, die Kinder dazu bringt, sich selber später wertzuschätzen.

    w

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