- Frage:
Gibt es Menschen, die mit ein, zwei Sexpartnern im Leben genug haben?Wenn ich so höre und lese, mit welcher Selbstverständlichkeit von x Exen berichtet und Rückblick und Vergleich bezüglich Unterschiede in der Ausübung von Sexpraktiken gehalten wird... ... wird mir irgendwie mulmig... Ich MÖCHTE gar nicht heute hier und in 2 Jahren dort "lecken". Ich KÖNNTE es nur um den Preis geringerer seelischer Tiefe und Verschmelzung. Und das macht(e) für mich Sex erst bedeutsam und schön, nicht das Organ und evtl. Praktiken. Ich bin alles andere als stolz darauf, dass es doch ein paar Damen mehr wurden. Wirklich gebracht hat mir das nichts. Es wäre mir viel lieber gewesen, mit der 1. oder vielleicht noch 2. Liebe alt zu werden und später auf ein erfülltes gemeinsames Leben zurückblicken zu können. Offensichtlich eine völlig veraltete und belächelte Haltung? MAntworten: -
Nein, ich finde die Haltung nicht veraltet.
Ich war mit meinem Mann 25 Jahre zusammen und wäre es sicher immer noch wenn er nicht gestorben wäre.
Vor mir hatte mein Mann nur eine Beziehung und ich hatte auch nur eine.
Ich kann ihn leider nicht mehr fragen ob er glaubt etwas verpasst zu haben, ich für meinen Teil werde das erst sagen können wenn ich einen neuen Partner gefunden habe.
-
Nein. Ich bin da gleich. Ich kann das gar nicht, ich muss vorher jemanden kennen lernen, damit der Sex superschön ist. Erst mit der Zeit weiß man doch erst individuell was dem anderen gefällt usw.
Dieser Befriedigungskonsum ist auch nichts für mich. Denk dir nix, auch ich werde dafür belächelt zumal ich Freundinnen habe, die sehr schnell ins Bett zu bekommen sind. Deshalb respektiere ich sie nicht weniger, jedoch ist es nichts für mich.
Wenn ich ausgehe und es kommt mal zum Kuss (selten, kommt aber vor), genieße ich es und mir bedeutet es etwas in diesem Moment und dieses Wohlgefühl hält dann mehrere Tage. Ich gehe dann nicht mit ihm nach Hause, wenn nichts daraus wird, ok, damit rechne ich auch nicht, aber die anderen finden das normal!!! Heute der, morgen der... Keine Bedeutung.
Manchmal nicht so gut für´s Ego, aber dafür hat es mehr Wertigkeit für mich persönlich. Was nicht heißt, dass die anderen - wenn sie verliebt sind - nicht die gleiche Wertigkeit empfinden. Mir ist jedoch aufgefallen, dass diese Mädels mehr mit ihrem Selbstbewusstsein zu kämpfen haben als ich. Denn die körperliche Nähe = Bestätigung, langsames Annähern = anscheinden kein Interesse.
Nun, du und ich sind wohl wirklich eher seltener zu finden, beide Seiten sind nicht schlecht, trotzdem bin ich stolz auf mich :-)
w.29 Und wie alt bist du?
-
Eine Person, die sagt sie habe sich seit dem sie 18 Jahre alt war, nicht verändert ist mir unheimlich.. 100% der Menschen die mehrere Sexualpartner hatten, haben das sicherlich nicht aus Vorsatz getan, sondern weil es eben irgendwann nicht passte, und das muss nichts mit dem Sex zu tun gehabt haben..
Ein Mensch verändert sich alle 7 Jahre mehr oder minder deutlich.. Damit auch Ziele, Vorstellungen und Wünsche.. Das dabei auch andere Partner gesucht werden sollte jedem Klar sein, Wir leben nicht mehr 1645, zu einer Zeit in der "Überleben" das Hauptkriterium für eine Beziehung war.
-
@3
"Ein Mensch verändert sich alle 7 Jahre mehr oder minder deutlich.. Damit auch Ziele, Vorstellungen und Wünsche.. Das dabei auch andere Partner gesucht werden sollte jedem Klar sein"
Nein, das ist mir nicht klar. Das ist das Konzept vom "Lebensabschnittspartner", und das finde ich zutiefst zynisch, oberflächlich und menschenverachtend.
-
Lieber Fragesteller! Ja, ganz offensichtlich gibt es zahlreiche Menschen, die mit wenigen Sexualpartnern rundum zufrieden sind. Ich glaube nicht, dass man durch Verzicht auf viele Sexualpartner irgendwas verpasst. Häufigkeit, Vielfalt, Praktiken und Stellungen lassen sich auch mit einem Sexualpartner erleben, Liebe, Zuneigung, Zärtlichkeit, Nähe und Verschmelzung sogar viel eher mit einem dauerhaften, vertrauten Sexual- und Lebenspartner als anders.
Wer immer eine stabile Partnerschaft mit einem geliebten Menschen pflegt, muss nicht im Ansatz befürchten, etwas zu verpassen oder unnormal zu sein. ganz im Gegenteil, ist die durch Liebe und Zuneigung stabilisierte partnerschaft genau das Optimale.
Andererseits ist es eben so, dass sich in der heutigen Zeit die Lebensläufe von Menschen sehr vielfältig und abwechslungsreich entwickeln, parallel dazu auch die Persönlichkeit, Interessenlage, Lebensziele sich sehr individuell entwickeln und daher viele junge Beziehungen nicht dauerhaft halten. Eine Handvoll Partnerschaften kommen daher heutzutage bei den meisten schon zusammen. Wenn man aber die Sexualität revue passieren lässt, dann hätte für mich auch ein Partner "gereicht" -- auch mit einem echten Liebes- und Sexualpartner kann man erfüllende Sexualität in all ihren normalen Facetten erleben.
@#3: Nein, Hellekeen, diese These mit "alle sieben Jahre" ist albern und abergläubisch. Numerologie für moderne Küchenpsychologen sozusagen. Der robe Zeitraum ist zwar in der Tat gar nicht so abwegig, aber hängt natürlich im Einzelfall von ganz anderen persönlichen, individuellen Gegebenheiten ab und kann auch viel länger oder kürzer sein.
Der entscheidende Punkt ist aber ohnehin, dass man sich in einer Beziehung ZUSAMMEN miteinander und aneinander weiterentwickeln muss, sich gemeinsam neue Ziele wie Hausbau, Familiengründung, große Weltreise und so weiter schaffen muss und zusammen neue Hobbys und Interessen, neue Sportarten und Urlaubsziele entwickelt. Dann bleibt eine Beziehung lebendig, verändert sich, entwickelt sich weiter, ohne dass sich die Partner dabei voneinander entfernen.
Tödlich für Beziehungen ist die heutige Art, sich ALLEINE weiterzuentwickeln, ohne Rücksicjht auf den Partner neue Hobbys, Interesse, Ziele zu definieren. Das ist der Wahnsinn der Moderne. Man sollte innerlich die Partnerschaft aus Platz 1 im Herzen haben und aktiv an Gemeinsamkeiten, gemeinsamen Unternehmungen und gemeinsamen Ziele arbeiten -- mit Rüclsicht, Kompromissbereitschaft und als Basis von allem Liebe und den Willen, viel gemeinsam zu machen.
-
Mir Fragesteller geht es genauso!
Nein ich glaube nicht, dass das eine völlig veraltete und belächelte Haltung ist.
Es ist ganz einfach unsere heutige Zeit, wo Werte überwiegend nur noch nach Status, Geld und Erfolg gemessen wird. Wo zwar viel von den "inneren Werten" gesprochen wird, aber ich denke einigen ist gar nicht bewusst, was innerliche Werte überhaupt sind.
Die Medien, die Wirtschaft, die Politiker, leben es vor. Immer schneller.immer höher immer mehr, man könnte auch sagen, immer tiefer!!
Wir leben ganz einfach in einer Wegwerf- und Spassgesellschaft.
Wo von Ruckrat und Stärke und Selbstreflektion zwar viel geredet wird, wo aber dessen Bedeutung aber nicht richtig verstanden wird, ja so sucht man halt seinen "Halt" in ständig wechsleden Partnerschaften, in denen wirkliche "Tiefe" gar nicht erst entsteht. Das Wort Lebensabschnittpartner ist ganz einfach modern geworden.
Was mir hauptsächlich zu denken gibt, ist die damit verbundene Oberflächlichkeit. Wenn man aber z.B. manche Themen hier im Forum verfolgt, stelle ich gleichzeitig fest, wie verzweifelt und unglücklich doch so einige mit ihrem Leben sind! Geraten wird dann meist zu einer Therapie! Also haben diese Menschen ganz einfach ihr Leben nicht mehr selbst in der Hand, sind nicht selbstreflektiert, schreien nach immer mehr und immer mehr, und eben auch nach wahllosem Sex.! Man macht einfach das was der andere auch tut!
Aber als moderne, und auch tolerante Frau, sage ich mir ganz einfach, jedem das seine, bleibe dabei aber meinen Idealen und meinen Wertvorstellungen treu! Und damit bin ich ganz zufrieden und glücklich mit meinem Leben, auch ohne ständig wehhselden Sexualpartnern!
-
@#5 warum du diesen (ich denke doch das es für alle klar sein sollte das es sich um einen groben Richtwert handelt und nicht um einen allgemeingültige statisch definierten Zeitabschnitt, immerhin soll hier ja die Elite zugegen sein) Zeitwert als "Küchenspychologie" abtust und im nachfolgenden Satz bestätigst verwundert mich. Natürlich hängt das von vielen Faktoren ab, und natürlich hat niemand gesagt das man sich nicht gemeinsam entwicklen kann oder soll. Mir wäre es sehr recht gewesen diese Entwicklung gemeinsam zu machen, wurde nicht so gewünscht, also hat man sich getrennt.. (und so ging es sicherlich nicht nur mir) Das der gesuchte "andere Partner" auch der weiterentwickelte "eigene" Partner sein kann habe ich als Gedankenleistung vorrausgesetzt, ich bitte um Entschuldigung für diese Annahme.. *mea culpa*
Mal davon abgesehen gibt es hier im Forum ausreichend Threads in denen klar gesagt wird warum die Partner altersmäßig nicht überweit auseinander sein dürfen, da sich die Lebensansichten und Einstellungen zuweilen ändern..
Aber danke das du meine These trotz Ablehnung bestätigt hast..
-
@#7: Nein, Hellekeen, ich habe Deine These eben gerade nicht bestätigt. Ich finde eine Aussage wie "alle sieben Jahre ändert sich der Mensch" einfach zu platt, zu abergläubisch, zu küchenpsychologisch. Richtig ist vielmehr, dass sich ein Mensch kontinuierlich ändert, da er beständig neue Erfahrungen macht, neues erlebt, erfährt und verarbeitet. Manchmal sind die Entwicklungen sicherlich stärkern, annährend sprunghaft, manchmal eher flacher, annähernd ohne.
ABER für eine 7-Jahres-Hypothese gibt es wenig Anhalt.Es sind eher konkrete Lebenssituationen, die diese Änderungen hervorrufen, z.B. Studienabschluss, erster Job, erstes Kind, Hausbau oder mal auch regelrecht Monotonie und Langeweile, dadurch zum Beispiel Midlifecrisis, aber auch der Bekanntenkreis, z.B. wenn viele andere heiraten, Kinder kriegen, umziehen und mans elbst (noch) nicht.
Immerhin gut, dass wir uns prinzipiell einig sind -- das sehe ich auch so. Menschen entwickeln und verändern sich, wenn dies eher ein "voneinander weg" als ein "miteinander" ist, dann kann das zum Bruch von Partnerschaften führen.
Ich habe meinen Beitrag zugegebenermaßen eher als Widerspruch formuliert, weil ich betonen wollte, dass es eben nicht eine feststehende Regel ist oder man schicksalsergeben hinnehmen muss, sich eben zu verändern und manchmal kann es dann halt nicht mehr passen. Sindern im Gegenteil lege ich Wert darauf, dass man mit Liebe und dem Willen zur Gemeinsamkeit auch Weiterentwicklung und Veränderung gemeinsam genießen und nutzen kann.
Das sollte die Erkenntnis hier sein: Man MUSS aktiv an der Beziehung arbeiten, neue Hobbys gemeinsam entwickeln und stets den Willen dazu haben, auf Gemeinsamkeiten zu setzen! Wenn das mal alle früh genug begreifen und ausüben würden!
-
@8# das muss irgendwie Frauenlogik sein *lach* im ersten Abschnitt wird es abgelehnt, im Zweiten dann doch die These richtig erklärt und im Dritten einigkeit darüber postuliert .. ^^
-
@#9: Tja, und sobald Du das verstehst, klappt das dann auch mit den Frauen... :-)
Nein, im Ernst, ich finde die starre 7-Jahres-These einfach albern, aber Veränderungen und Weiterentwicklung gibt es natürlich.
Aber nochmal so prägnant wie möglich: Nicht die Weiterentwicklung an sich ist schuld, sondern die Tatsache, dass die Partner sich unterschiedlich entwickeln und nicht genug dafür tun, dies zu verhindern. Man muss einfach auf Kompromisse und Gemeinsamkeiten setzen.
Dass das in jungen Jahren nicht so klappt, ist aber einfach so, dass Studien und Berufseinstieg einfach sehr drastische und externe Antriebe für individuelle Weiterentwicklung darstellen, die kaum partnerschaftlich kompensiert werden können.
-
Ich, w63 und mein Partner 64 haben uns vor 2 Jahren hier kennengelernt. Wir waren beide verwitwet und vorher jeweils 1x geschieden, hatten also jeder 3 feste Partner weil wir beide Sex und Eroktik ausschließlich dann schön finden können, wenn eine tiefe emotionale Bindung vorhanden ist. Das geht eben nicht heute mit diesem und morgen mit jenem und wir haben beide nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Wir genießen unser Sexleben nach wie vor sehr, weil es einfach viel mehr ist, als Positionen und Praktiken, sondern tiefe Hingabe und Verschmelzung und wir können uns nichts Schöneres vorstellen.
-
Diese Vorstellung ist nicht veraltet - im Gegenteil: ich glaube, die meisten Menschen wünschen es sich, so eine erüllende Beziehung mit ihrem Lebenspartner zu führen, dass Sex- und Partner-"Konsum" gar nicht nötig würde.
Ich will keinen Sex mit einem Mann, den ich nicht zutiefst verstehe und liebe, und der mich deshalb in der innersten Seele berührt. Und so eine Beziehung baut man nicht mit jedem auf. Wenn es ein oder zwei Menschen im Leben gibt, mit denen das gelingt, was will man noch weiter?
Wer einmal richtig geliebt hat und geliebt wurde, gibt sich mit nichts geringerem zufrieden.
Ganz abgesehen davon bin ich davon überzeugt, dass Sex nur dann wirklich schön ist, wenn man jemanden sehr gut kennt ihm zutiefst vertraut und alle Energien miteinander in Berührung verschmelzen. Dann erst ist Extase möglich (die meisten Menschen wissen gar nicht, was das ist, und setzen es mit sexueller Erregung gleich!) Alles andere ist mehr mechanischer Spannungsabbau.
Also: Bleib Dir treu - du hast m.E. mehr Tiefe als viele hier im Forum.
Ach ja, Hellekeen,
jeder kann doch denken, was er mag. Aber bitte schreib nicht, dass etwas "jedem klar" sein sollte, wenn es in erster LInie mal Deiner Überzeugung oder deinen angelesenen Informationen entspricht. Ich meine, die Schlussfolgerung aus der 7-Jahres-Entwicklungssprung-These, dass man dann auch die Partner wechselt, sind hier nicht zutreffend. Das eine hat mit dem anderen doch nichts zu tun, und unabhängig von den Zeitintevallen, die eine Entwicklungsstufe nach der jeweiligen Theorie dauern (bei manchen sind es 12 Jahre), entwickelt sich ja JEDER Mensch weiter, also auch der jeweilige Partner. Kein automatischer Grund zum Wechseln also.
w44
-
Nein, ich belächele Deine Sehnsucht keinesfalls, teile sie eher. Leider ist es jedoch auch mir bisher immerhin noch nicht gelungen, "den" Partner zu finden, der mit mir das Leben teilen kann, dann nähmlich erübrigte sich für mich die Frage nach den unzähligen Versuchen....ob nun Rasieren oder Lecken oder, oder...
Ich weiß, dass meine ursprüngliche Theorie stimmt: Ich will einen, und den für immer! Das hat nicht geklappt und nun sehe ich mich genau in der Schere, die Du anfragst: Hätte ich gefunden, wäre mir selbst ein Partner "genug" gewesen. Da ich abe bis heute nicht nachhaltig fündig war, sind es halt mehrere geworden, ohne, dass mir meine "Grundtreue" verlorengegangen wäre.
w 52
-
Nach zwei sexfreien Jahren mit Trennungsschmerz hatte ich in den letzten vier Monaten mit drei Männern Sex und es hat mir sehr gut getan, obwohl ich genau wusste, dass es mit keinem von den dreien was Ernstes werden würde. Trotzdem hatte ich so eine Art Nachholbedürfnis und habe mich hinterher sehr gut gefühlt.w45
-
Meine Hypothesen:
1) Der/die Eine merkt schnell (beim 1. Date?), dass das Gegenüber nur mäßig passt und lässt sich Zeit bis zum Sex, um zu schauen, wo sich noch was für die "Liste: Warum ich doch mit ihm/ihr zusammen kommen sollte" zu finden. Das sind wohl diejenigen, die von ihren Freund(inn)en schnell als "zu wählerisch" (im Sinne von "eingebildet") abgestempelt werden. Der/die Andere hat kein so feines Gespür, geht (in der Meinung, die große Liebe gefunden zu haben?) sofort "auf's Ganze" und merkt erst nach und nach, dass es doch nicht passt, macht Schluss und sucht den/die Nächste/n, mit dem/r es so weiter geht.
2) Manch Eine/r "sammelt" Sexpartner als Beweis, wie liebens-/begehrenswert oder erfolgreich er/sie ist. Ich denke durch die Medien/Gesellschaftsordnung/o.ä. wird dieses Verhalten positiv verstärkt a la "mach's wie die sogenannten Stars!". Das sind dann wohl diejenigen, die ihren Selbstwert allein aus ihren Mitmenschen ziehen. Die anderen können sich halt einfach selbst wertschätzen.
Ich selbst habe mich (w32) bis 27J. dafür geschämt (!) dafür, nur mit 2 Männern Sex gehabt zu haben bzw. zusammen gewesen zu sein (19-23J. und 24-27J.). Meine sogenannten "Freundinnen" haben mich damals fast schon als "gestört" abgestempelt. Mit 27J. bin ich mit meinem jetzigen Partner (m32) zusammengekommen, der damals noch "Jungfrau" war. Da fand ich überhaupt nix schambehaftetes dran! Heute ist mir nur noch peinlich, so dumm gewesen zu sein, mich von den vollkommen unbedeutenden Meinungen dieser "Freundinnen" abhängig gemacht zu haben!
-
Hallo,
ich hatte bisher nur einen Sexualpartner und das aus
erzieherischen Gründen. Ich bin Türkin.
Ich weiß nicht, ob es mir reicht.
Manchmal frag ich mich schon: War das alles?
Verheiratet seit 8 Jahren. Bin sehr neugierig auf einen anderen
Mann.
Aber, um nicht meinen Mann zu verlieren und NEIN nicht aus Angst
werde ich dann wohl doch treu bleiben. Wäre er ein Arsch, würde
ich schon läääääääängst fremdgegangen sein.
Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein...
-
Bin ich(w/ m.30) jetzt komisch, weil ich in meinem Leben bisher mit "nur" zwei Männern Sex hatte? Nein, ich habe als Teenager leider schlechte Erfahrungen machen müssen und deswegen schon immer ein anderes Verhältnis dazu gehabt. Bin immer noch in Therapie. Deshalb weiß ich bis heute nicht, wie ich vor ca 1,5 Jahren so schnell mit einem anderen Mann Sex haben und mich so ihn verlieben konnte, was eh keine Zukunft hatte?!
-
Vollkommen normale Einstellung, verbeiteter als die meisten denken, mit guten Gründen. Wird, weil unspektakulär, halt nicht viel drüber geschrieben und von 'den Promisken' diffamiert, weil die von diesem Spiegel gestört werden: denn es geht auch anders, besser. Naturgemäß auch hier unterrepräsentiert, logisch.
-
Ja, und diese Veränderungen kommen eben oft im Abstand von 7 bis 8 Jahren: Einschulung (bei mir mit knapp 7), Berufsstart (mit 15), erster Sex (mit 22), erste Wohnung (mit 29), Verlobung (mit 35), totaler Lebens-Crash (mit 42), beruflicher Durchbruch (mit 51) ... wenn das kein Musterbeispiel für die 7-Jahres-Hypothese ist?!
-
Ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn ein Mensch in seinem Leben DEN Partner kennengelernt hat....und das war es dann. Man muß nich alles und jeden ausprobieren! Ja gar, als eine Person die schon so einiges ausprobiert hat, liebe #16, es ist nahezu alles irgendwie das Gleiche! Wenn man glücklich ist, so, wie es ist, warum sollte man das ändern?
Klar meint man, was verpaßt zu haben, aber ich finde: DEM IST NICHT SO!
Andersherum finde ich es aber auch nicht schlimm, mehr als, sagen wir, 10 Sexualpartner gehabt zu haben.....das Leben ist halt vielseitig!
-
Man kann klar auch mit einem Partner die Sexualität in allen Facetten auskosten. Dann zieht auch das Vergleichs- und Erfahrungsargument nicht mehr, das mir sowieso suspekt ist.
Die Unzufriedenen sollen lieber ihren Partner zu Tantrakursen schleppen, damit er auf neue Ideen kommt.
Und das sage ich, der sexuelle Freiheit als höchstes aller Güter "verkauft" wurde.
Ich hatte bisher 8 Männer, und wenn man es auf die wirklich lohnenswerten Erfahrungen reduziert, wären es tatsächlich nur 2.
Soviel zu erzieherischen Dogmen und ihrem Einfluss.
-
Grins, gerade heute haben die Freunde auf Spiegel Online ein paar Statistiken über den Menschen an sich verbreitet und dabei die Zahl sechs postuliert für die durchschnittliche Menge an Sexualpartnern, die der Mensch (also beide, Frauen wie Männer) in ihrem durchschnittlichen Leben so genießen. Wobei mir einfällt, dass die meisten der Befragten ja vermutlich noch gar nicht fertig sind mit ihrem Leben, nehmen wir also eher an acht.
So, und wenn acht jetzt der Durchschnitt sei, dann läßt sich postulieren, und das tue ich hiermit, dass alles zwischen 1 und 16 irgendwie im normalen Bereich ist, rein statistisch. Jemand mit nachhaltig über sein ganzes Leben null Sexualkontakten ist demnach außergewöhnlich und jemand mit deutlich mehr als so ca. 16 vielleicht auch. Und damit kommen wir zur Frage zurück, die aus meiner Sicht ein klares JA als Antwort verdient, sicher gibt es Leute, die mit ein bis zwei Partnern in ihrem Leben zufrieden oder sogar glücklich sind. Warum nicht? Und vor allem sollen die, die es, ähm, "nur" zu einem bis zwei (oder weniger als x, da kann sich jeder selber fertig machen wie er will) gebracht haben bisher, weil das Leben ist ja noch nicht vorbei, die also sollen sich nicht ärgern, weil sich schlechten sex mit sieben Anderen verpasst zu haben glauben...
-
Ich bin 38, w und wünsche mir so sehr einen Partner zu finden, mit dem ich monogam und treu bis zum Ende des Lebens zusammenleben kann.
Bis jetzt hat sich mein Leben so entwickelt, dass ich leider schon mehrere Partner hatte, auch sexuell. Ich sage es "leider", da mich diese Fülle an Erfahrungen nicht unbedingt glücklich gemacht hat.
Ich wünsche mir den Einen für den Rest des Lebens zu finden. Ich finde es durchaus schön und gesund, wenn man ganz wenige Partner sexuell im Leben gehabt hat.
Was ich ganz ekelhaft finde, sind Swingerclubs.
-
Je mehr Sexerlebnisse mit verschiedenen Frauen desto besser. Stärkt Ego, bringt Erfahrung und macht Spaß. Aber ich kann mir das ja auch leisten, bin männlich!^^
-
Während meiner "umtriebigen" Zeit hatte ich eine solche Menge an One-Night-Stands, dass ich die acht oder auch 16 weit hinter mir lasse. Allerdings war das Sex um des körperlichen Willen und hatte nichts mit Liebe und Beziehung zu tun.
Trotzdem wünsche ich mir eine langjährige, vielleicht sogar lebenslange Partnerschaft (meine längste betrug bisher sechs Jahre) mit der richtigen Frau. Ich und meine Freundin arbeiten daran... (seit drei Jahren).
Es liegt eben an der Lebensführung (und ich bereue weder meine wilde Zeit, noch die in einer festen Partnerschaft) und der Einstellung zum Sex - ich mag sowohl oberflächlichen körperlichen, als auch tiefgehenden seelischen Sex.
-
Ich kann (und will) "meine Frauen" nicht mehr zählen. Ich habe fast alle aus meinem Gedächtnis gelöscht. Genau zwei (vielleicht drei?) haben einen Platz in meinem Herzen, alles Andere war überflüssig wie ein Kropf. Ich kann es nicht mehr rückgängig machen, werde es (z.B. ONS) aber garantiert NIE mehr machen. Habe meine Lektion gelernt seit beinahe zwanzig Jahren schon.
Mittlerweile glaube ich fest daran, dass eine Umkehr möglich ist. Aber es ist schwierig, wenn man "einmal Blut geleckt" hat. Und daher wohl auch eher unwahrscheinlich. Deshalb bin ich misstrauisch gegenüber "meinesgleichen" - ja.
Meinen Kindern versuche ich zu vermitteln, dass Sex etwas Wunderbares ist. Und zwar dann, wenn es zugleich etwas ganz Exklusives, in Liebe eingebettetes ist. Anderenfalls nur Verrohung, letztendlich. Und damit Verlust, wenn man über den "Augenblick" hinaus denkt. (Wenn man/frau überhaupt denkt...)
Ich persönlich wünschte mir, ich hätte mich aufgehoben für die "Liebe meines Lebens"...
M53
-
Verzeihen Sie mir meine Direktheit, aber das halte ich realistisch gesehen für verblendet. Heute, im Nachhinein, wünschen Sie sich das, aber damals als junger Bursch? Und vorallem, bedenken Sie: wenn sie Ihre "Fehlschläge" nicht begangen hätten, wären Sie sehr wahrscheinlich nicht die gleiche Person geworden zu der Sie sich dadurch entwickelt haben. Erst nachdem ihre Neugier gestillt wurde, waren Sie anscheinend bereit, Ihre "große liebe" zu ERKENNEN. Vielleicht hätten Sie sonst erst weiterhin nach "Model Barbiepuppe" Ausschau gehalten. (Generell gesprochen. denn ich möchte Ihnen natürlich nichts unterstellen.)
Das persönliche richtige Maß finden ist eine Lebenskunst.
-
Und: Es ist doch so, dass Menschen sich sehr oft nach dem sehnen, das für sie unerreichbar ist: Als Jüngling sehnt Mann sich ein Frauenheld wie Casanova zu werden. - *Und dann bedauert er die eigene verlorene Unschuld...*
Ähnliche Themen
-
Männer und Frauen zwei Seiten der Medaille, sie leben nicht in derselben Welt!
Von Gast im Forum Beziehung
03.03.2012, 22:40 -
Gibt es Menschen, die ernsthaft Angst haben alleine zu bleiben?
Von Gast im Forum Single
05.12.2011, 19:16 -
Ist es verwerflich zwei Menschen gleichzeitig von ganzem Herzen zu Lieben?
Von Gast im Forum Beziehung
08.11.2009, 17:42 -
Kann man sich in zwei Menschen gleichzeitig verlieben?
Von Gast im Forum Single
23.08.2009, 14:33



