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Also noch mal. Männer sind nicht doof, Frauen auch nicht. Dass man aber sagt was die (potentielle) Partnerin hören möchte und lieber verschweigt was nicht hören möchte, das dürfte doch nicht verwundern. Mann weiß doch, wie abstoßend der Großteil der Frauen Bordellbesuche findet.
Ich sage nicht, dass 99% der Männer in den Puff gehen. Aber alleine die Tatsache, dass es das älteste Gewerbe der Welt ist, dass es in jedem noch so kleinen Ort doch die Möglichkeit gibt innerhalb einiger Autominuten ein Bordell, Wohnwagen oder gar Strich zu erreichen, dass es (fast) nur Puffs für Männer und nicht für Frauen gibt - all das sollte einer Frau doch zu denken geben.
Das kommt mir jetzt so vor wie, was ich nicht wahrhaben möchte ist auch nicht so. Ich denke einfach sehr viele Männer gehen ins Bordell. Viele gehen nicht ins Bordell, aber so ein Männerleben ist lang, und nur weil er mit 20 nicht im Bordell war muss es mit 60 nicht auch so sein. Ich glaube wirklich, dass viel gelogen wird.
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hier eine zahl aus einer spiegelreportage: täglich besuchen 1,2 millionen männer prostituierte.
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Wenn typische Freier sich einmal die Woche eine Prostituierte gönnen, würde das bedeuten, dass nur etwa jeder sechste Mann ein Freier ist. Nicht alle Männer gehen zu Prostituierten, es redet sich nur so schön darüber.
Wie steht es denn bei Dir, MadMax? Warst Du schon bei einer Prostituierten und wenn ja, wie oft?
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Naja - kommt darauf an was man im Bordell macht. Ob jemand 1x ins Bordell geht und bei einer guten (!) Hure ( siehe Hygiene, etc) seinen Spass hat, oder mit 10 Frauen unverhuetet schlaeft..
Ich sehe schon: irgendwie liegt hier ein Idealbild vom Mann vor. Jeder Mann ist verlockt eine gutausehende, betrunkene Schlampe mit nach Hause nehmen. "Anstaendige Maenner" gibt es nicht - nur solche, die es eben nicht hinkriegen. Und: so viel Erfahrung dazu braucht man auch wieder nicht.
Wir leben im Jahr 2011 - mehr oder weniger haeufige Sexualpartnerwechsel sind mittlerweise Standardverhalten, und nicht die ekelhafte Ausnahme, wie hier suggeriert wird. Das Risiko fuer eine Krankheitsuebertraung waechst natuerlich an, aber bei vielen Geschlechtskrankheiten ist die Durchseuchung in der Bevoelkerung bereits so stark (z.B. HPV wird bei ~ 70% vermutet), dass man sich selbst bei geschuetztem Erstkontakt anstecken kann.
Ich bitte dies jetzt nicht als Aufforderung zu verstehen, ungeschuetzt mit moeglichst vielen Sexualpartnern seine Triebe auszuleben - im Gegenteil. Allerdings halte ich Frederika's aussagen ueber die Haeufigkeit von Sexualpartnern ein wenig altmodisch. Aber das ist einfach nur meine Meinung zu dem Thema.
<MOD: Frage nicht gestattet. Chat gelöscht.>
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Da wird einem ja übel. Nein, diese Behauptung stimmt einfach nicht. Ganz viele Männer sind anständig und vernünftig genug, eben nicht mit irgendeiner betrunkenen Schlampe zu vögeln. Ich weiß nicht, woher Du Dein primitives Männerbild nimmst, aber es stimmt so einfach nicht.
Alles klar. Wie kommst Du nur zu so einem schrecklichen Männerbild?"Anstaendige Maenner" gibt es nicht - nur solche, die es eben nicht hinkriegen.
Nein, entgegen der hypersexualisierten Medien und entgegen dem Unterschichtverhalten ist es eben nicht so, dass Normalbürger häufig wechselnden Geschlechtsverkehr haben. Die überwältigende Mehrheit hat im Leben eine einstellige Zahl an Sexualpartnern und die allermeisten Menschen haben Sex nur in Kombination mit Gefühlen.Wir leben im Jahr 2011 - mehr oder weniger haeufige Sexualpartnerwechsel sind mittlerweise Standardverhalten
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Frederika <...> hat hier eindeutig und uneingeschränkt recht.
Die Mehrzahl der - auch nur einigermassen kultivierten - Männer ekelt sich vor einer betrunkenen Schlampe. So eine ist nun wirklich das allerletzte, das man vernünftigerweise ins Bett mitnehmen will! Ekelhaft, in der Tat.
Selbst Männer, die - vielleicht in ihrer Jugend exerimentierend - mal eine Schwächephase hatten, dürften in der Mehrzahl kaum so wenig Selbstachtung besitzen, wahllos herumzuvögeln, nur weil sie die Gelegenheit dazu haben.
Als ernsthafte partner attraktiv sind reife Männer, die nicht Sklaven ihres Testosteron sind. Davon bin ich als Mann überzeugt. Natürlich gibt es Frauen, die auf Casanovas und auf schnellen Sex abfahren, davon ist auch hier genug zu lesen. Wenn sie ONS und Affären suchen, dann verhalten sie sich prinzipiell nicht anders als Männer, die für Sex ohne emotionale Folgen bezahlen.
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interessante these. der typische freier - was ist das eigentlich? wie kommst du darauf, dass der typische freier, 1x die woche ins bordell geht?
es redet sich auch nicht so schön darüber...gerade das ist doch dein problem, dass die männer nicht darüber reden. ...nur deswegen gerät dein weltbild nicht ins wanken;-)
<MOD: Chat entfernt.>
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Lasst die Damen doch in ihrem Glauben. Die Zahlen sehen anders aus. Ich habe nur Akademikerfreunde, also alle mit abgeschlossenem Studium und guten Positionen. Jeder von denen war schon mal im Bordell. Ein drittel geht hin und wieder hin, der Rest hat es nur mal ausprobiert oder war extrem selten (1 mal alle paar Jahre wenn sie mal eine Krise hatten).
Wenn ihr die sehen würdet, Alphamänner die problemlos die tollsten Frauen haben oder haben könnten. Nicht der schmierige, untersetzte, kurzsichtige, fettleibige Glatzkopf der von Hartz 4 lebt und der keine abbekommt.
Aber ich akzeptiere die Tatsache, dass frau denkt, nur die Primitiven gehen ins Bordell. Und ich akzeptiere die Tatsache, dass die Werte in Umfragen nicht stimmen. Es hat doch was bemitleidenswertes, wenn Mann für Sex bezahlt. Und das ist auch eine der Standardantworten wenn nach Bordellbesuchen gefragt wird. "Ich, ich zahl doch nicht für etwas das ich gratis bekommen kann".
Ich würde übrigens auch so antworten, trotz meiner Bordellerfahrungen. Denn stolz bin ich darauf nicht. Überhaupt nicht. Ich kann auch nicht sagen, ich war nie nüchtern dabei. Nüchtern hätte ich mich gar nicht erst getraut. Aber ich kann sagen, ich gehe nicht mehr ins Bordell und denke das wird auch so bleiben. Denn Sex gegen Geld kann man auf viel bessere Arten haben.
Ein Mann in den besten Jahren.
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Ich kann das Problem recht gut verstehen, weil es mir momentan ähnlich geht. Habe mich frisch verliebt und mein Freund hat mir dann auf mehrere Nachfragen gestanden, dass er eine Woche bevor wir uns kennengelernt haben zweimal im Puff war. Auch ich habe mehr dazu wissen wollen und kann mit dem Wissen nun schlecht umgehen und ärgere mich eigentlich über mich selbst. Es sei ihm wichtig gewesen, es mir zu sagen, weil er irgendwie ein Restrisiko für eine Ansteckung sieht (er hatte geschützten GV, und ungeschützten OV mit ihr). Er sagte, dass er 12Wochen warten will und dann einen HIV-Test durchführen möchte. Sex möchte er schon jetzt gerne mit mir (mit Kondom). Er sei in den Puff gegangen, weil er zu schüchtern sei, um einfach so eine Frau abzuschleppen. Er ist 35, hatte nur eine kurzfristige Beziehung vor mehreren Jahren und fühlte sich wohl frustriert und einsam.
Trotzdem bleibt bei mir dieser blöde Nachgeschmack. Bin völlig hin und her gerissen. Auch in mir war zunächst die Frage, warum nicht mit irgendeiner aus der Disco-obwohl das ja nicht viel besser ist. Da ist irgendwie Ekel. Ekel, dass man sich eine Frau für seine Bedürfnisbefriedigung kauft. Eine Frau, die das womöglich aus der Not heraus macht und tagtäglich dutzende Männer über sich rutschen lässt. Eine fremde Frau, bei der die Wahrscheinlichkeit einer ansteckenden Geschlechtskrankheit doch bei der Frequenz erhöht ist.
Auf der anderen Seite kann ich natürlich seine Sehnsucht nach Nähe und Frustration über all die Jahre nachvollziehen. UND es ist seine Vergangenheit. Theoretisch geht mich das nichts an und ich sollte das Hier und Jetzt bewerten. Jeder macht mal Dinge, auf die er nicht so stolz ist. Ich finde es bewundernswert, dass er mir das gesagt hat. Ich hätte es nie raus gefunden.
Und doch macht es mich traurig, dass Männer und Frauen in dieser Hinsicht so unterschiedlich zu ticken scheinen....
G.
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Immer diese Vorurteile: die Frauen machen das aus der Not, sind womöglich Zwangsprostituierte.
Ich war vor einigen Monaten mal im Bordell. Eine hübsche Frau fiel mir auf, wir waren uns irgendwie sofort sympatisch. Wir haben miteinander geschlafen es war wie mit einer Freundin, mit Küssen, Zungenküssen, Fellatio, usw.
Und dann der entscheidende Punkt: hätte ich ihr beim raus gehen kein Geld gegeben, hätte ich sie kostenlos gevö... Nur mal zum Nachdenken für Alle die hier immer behaupten, da sind keine Gefühle, nur Geschäft, die armen Frauen, usw.
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Diese Aussage wuerde ich unterschreiben.
"Treppensteigen" gehoert irgendwann zu der Beschaeftigung eines Mannes -- und irgendwann geht man auch zu einer Dame in das Zimmer. Interessanterweise hat es mich heute 'erwischt', und ich muss sagen, dass es wirklich eine interessante Erfahrung war, auch wenn ich in Sachen Geld ordentlich gerupft wurde.
Wirklich schockierend ist fuer mich nicht, dass Maenner in Freudenhaeuser gehen, sondern die Quote der Ehemaenner, die ihre Frauen mit Dirnen betruegen: Diese liegt bei 80-90% der Freier.
Ich kann verstehen, dass eine Frau damit Probleme hat. Es gibt gute gesundheitliche Vorbehalte, und nicht jede Hure ist wirklich auf ihre Gesundheit bedacht. Bei 10 Freiern pro Tag kann da einem schon schlecht werden. Was den Sex ohne Liebe betrifft: Es ist aehnlich wie bei ONS, ausser, dass man hier nur einseitig verwoehnt wird. Ich glaube sehr wohl, dass die Mehrheit der Freier wissen, was sie eigentlich kaufen: Keine Zuneigung oder Liebe, sondern eine Dienstleistung in Form einer sexuellen Stimulation. Plus Extras, die eben extra viel Kosten.
Der gesundheitliche Zustand kann allerdings abgeklaert werden. Und wenn dieser OK ist, gilt fuer mich: c'est passe. Alles andere ist ein unnoetiges Herumstochern in der Vergangenheit, die in den meisten Faellen nicht ehrlich beantwortet werden wird.
Wichtiger ist mir schon die Beziehungsgeschichte Partnerin -- hier liegt die Crux begraben.
m33
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Ich denke, wir sollten einfach einmal den Begriff 'gutaussehende, betrunkene Schlampe' definieren. Sagen wir, 26-36j, gute Figur, erfahren, sportlich, keck & nett, betrunken und auf Abenteuer aus? Zack, wir haben 90% der Maenner im Sack. Selbstverstaendlich wollen Maenner mit solchen Frauen voegeln! Ob sie es tun, sollen oder koennen steht auf einem anderen Blatt. Eine Verlockung ist es allemal, auch fuer den attraktiven Mann!
In der Tat hat Frederika hier ein etwas altmodisches Maennerbild. Es ist nun einmal so: Wir sind alle nur Gentlemen und Hurenbock zugleich. In der Unterschicht fehlt eben der Gentleman.
Die Wahrheit ist primitiv.
m33
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Gut, der Fingerzeig auf das Thema ist richtig. Deshalb bitte ich noch einmal die Definition einer 'betrunkenen Schlampe'. Es wird sehr stark polarisiert zwischen zwei Extremen im Maenner- und Frauenbild: Der Schlampe/Schlamper und der anstaendigen Frau/Mann. Dies reflektiert jedoch ueberhaupt nicht die Gesellschaft, die sich eher in einer Verteilung darstellen laesst, meist in einer abgewandelten Form der Normalverteilung/Gaussverteilung.
Noch einmal, wenn die 'betrunkene Schlampe' nicht haesslich, total betrunken, unattraktiv, absolut dumm, und unhoeflich ist, dann hat sie im Falle einer Gelegenheit 3/4 bis 9/10 der Single Maenner am Haken.
Sollten beide sich attraktiv finden, wird ein Grossteil dieser Maennern wird sicher versuchen, mit einer solchen Frau im Bett zu landen. Das hat nichts mit Anstand zu tun, sondern inwiefern der Mann es kann oder gelernt hat. Dazu bedarf es vielleicht Erfahrung, Mumm - und es muss ein wenig Blut geleckt worden sein.
Ich finde es falsch die Gesellschaft per se schoenzureden. Es gibt sicher Maenner, welche Deinen Vorstellungen von Moral entsprechen, nur sind diese in einer verschwindenden Minderheit wenn man bedenkt, dass das Halten an einem rigiden moralischen Regelwerk als Hilfsmittel zur Beseitigung eigener Unzulaenglichkeiten siehe z.B. das entfernte Beispiel des homosexuellen Pfarrers.
Ich bin ein Mann, nett, nicht auf den Kopf gefallen, alles dran - wenn ich eine Frau sehe, die ich haben moechte, und ich bin nicht gebunden, dann versuche ich mein Glueck.
m33
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lest doch mal das Buch "Einmal puff und zurück" da schreibt eine Ehemalige prostituierte wie es da zugeht, und was die männer da wirklich machen. ich habs gelesen, weil ich auch so einen tollen Gatten hatte. Glaubt mir, dann seht ihr das ganze nochmal anders...
Einmal Puff und zurück - julia Hale ist auf amazon!
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Sowas ist einfach nur ekelhaft und abartig! Niemals würde ich damit leben können. Es lässt unheimlich tief blicken, wenn ein Mann sowas macht. Zum Glück gibt es aber auch noch normalgebliebene Männer, die noch Respekt vor Frauen haben und die noch empfinden können.
w26
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Dann schau dir mal das an:
http://www.wdr.de/tv/menschenhautnah/sendungsbeitraege/2012/0202/bordellliebe.jsp?mid=538723
1. Die Frau ging freiwillig ins Bordell!
2. Der Mann hat mit der Prostituierten ein neues Leben angefangen.
Der Mann lebt jetzt mit der (ehemaligen) Prostituierten zusammen. Was ist daran mangelnder Respekt? Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß im Leben, sondern viele Grautöne.
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Die allerwenigsten Frauen arbeiten freiwillig in Bordellen. Die meisten sind arm und können sonst auf keine Art Geld verdienen, viele sind aus dem Ausland importierte junge Mädchen, die mit dem verdienten Geld ihre Familien daheim unterstützen. Sie schlafen nicht mit den Männern, weil sie es gern tun, im Gegenteil. Es ist für sie Pflicht und Arbeit. Es ist kein Genuss. Es stumpft sie gefühlsmäßig ab. Es verletzt ihre Seele mit jedem neuen Freier, der sich zu ihnen legt. Sie arbeiten unter Zwang.
Die wenigen, die behaupten, das freiwillig zu tun, arbeiten dort hauptsächlich, weil sie schwere psychische Probleme haben. Es gibt viele Mädchen, die nur deshalb im Bordell arbeiten, weil sie Opfer einer Vergewaltigung oder Kinderschändung oder sonstigen Missbrauchs geworden sind. In ihrem Kopf gibt es eine Trennung zwischen Körper und Seele. Sie nehmen ihren Körper nicht mehr als Teil von sich selbst wahr, sondern als etwas, das ihnen selbst gar nicht gehört. Sie haben ja am eigenen Leib erfahren, dass sich jeder von ihnen nehmen kann, was er will. An ihnen aufgeilen kann. Sie verwandeln ihr Leid in eine Berufung. Wenn ihr Körper ihnen sowieso nicht gehört, können sie ihn auch zum Geldverdienen benutzen (siehe "Splitterfasernackt", die Autobiographie einer Edelhure von Lilly Lindner).
Wieder andere sind süchtig nach irgendeinem Stoff, den sie anders nicht finanziert bekommen. Häufig wurden sie in diese Sucht von ihren Zuhältern oder Puffmüttern überhaupt erst getrieben, um abhängig und ausnutzbar zu bleiben.
Es gibt vielleicht eine verschwindend geringe Anzahl von Callgirls oder Escortladies, die wirklich aus reiner Freude am Sex ihrem Beruf nachgehen. Die wird man aber nicht im stinknormalen Bordell finden. Im Edelbordell ebenfalls selten bis gar nicht. Die arbeiten in der Regel privat.
Wer zu einer Hure geht, der begeht sexuellen Missbrauch. So sehe ich das. Es ist die schamlose Ausnutzung des Leids junger Frauen, die entweder aus seelischer oder finanzieller Not dem ältesten Gewerbe der Welt nachgehen. Wer so etwas tut, der verschließt sicher nur allzu gern die Augen vor der schrecklichen Realität des Rotlichtmilieus und setzt bequeme Scheuklappen auf, um sich mit der Tragweite dessen, was er da tut, nicht auseinandersetzen zu müssen. Redet sich ein, dass die Mädels ja "freiwillig" da arbeiten, dass sie ja erwachsen sind und wissen müssen, was sie tun.
Im Grunde aber ist das, was ein Freier macht, sexuelle Nötigung. Das ist Missbrauch, nichts weiter. Und mit so einem Mann will verständlicherweise kaum eine Frau was zu tun haben.
Ich als Mann kann das gut verstehen. (M31)
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Jaaaaaaaa, ich hätte damit ein riesengroßes Problem. Ich denke genauso
wie du. Wenn Mann sich ein wenig Mühe gibt, muss er nicht in ein Bordell,
wo ein armes Wesen ihm dienlich sein muss, damit ihr Zuhälter sie
nicht grün und blau schlägt.
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Das halte ich für inhaltlich falsch, da stark verallgemeinernd formuliert. Es gibt ohne Weiteres Männer, die sich alle Mühe der Welt machen könnten, und dennoch würde keine Frau sie freiwillig nehmen. Welche Frau zum Beispiel möchte einen dünnen, eher sanftmütigen, charakterlich zart besaiteten Mann, der eher unterdurchschnittlich aussieht, selbst kaum Geld verdient und in der Beziehung nur ein handzahmes Hausmännchen abgibt?
Es gibt sogenannte "Kumpeltypen", die jede Frau suuupergerne zum Freund hat. Zum guten Freund. Aber ja nicht fürs Bett. Männer mit zu wenig Testosteronanteil im Blut, die von Frauen schon rein instinktiv überhaupt nicht als potentieller Geschlechtspartner wahrgenommen werden.
Das alles ist keine Rechtfertigung dafür, Prostitution in Anspruch zu nehmen. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, wie hilflos sich diese Männer im Angesicht der Frauenwelt fühlen, die sie überhaupt nicht wahrnimmt. Und wie sie sich den Gang zur Hure damit schönreden: "Was soll ich denn sonst tun? Hilflose Schulmädchen vergewaltigen?"
Denn der Paarungstrieb hört auch bei diesen für Frauen so uninteressanten Männern ja nicht einfach auf, nur weil es keine Gelegenheiten gibt, ihn auszuleben. Im Gegenteil, er wird eher noch unerträglicher und stärker mit der Zeit, gerade weil es im realen Leben an Möglichkeiten mangelt.
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Das ist wirklich eine Frechheit. Da stellt sich diese Bauerntussi hin und proklamiert geistige Verblödung, den Hormonspiegel und das Einkommen als Haupteinflussgrößen für die Attraktivität eines Mannes im Allgemeinen.
Da erkennt man mit welch idiotischen Ideen manche Menschen da draußen rumlaufen. Ich kann schon nachvollziehen, dass manche lieber eine Frau nehmen, die einfach tut was von ihr erwartet wird, ohne einem solche Dummheiten aufzutischen.
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Unfassbar. Ist das das Niveau der deutschen "Elite-Frauen"? Suchen die sich wirklich (alle) ihre Männer nach Testosteron (und wahrscheinlich Penisgröße) aus? Nun, auf diese Weise bekommen sie dann, was sie verdienen. Nach und nach werden sie dann sehen, was sie in vielen Fällen (keineswegs immer) davon haben. Manche heulen sich dann hier wieder aus, wenn ihre Testosteron-schwangeren Partner für ihre Superglieder ein wenig Abwechslung gesucht haben... Einfach irre.
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Eines vorweg, Bordelle und Dirnen gibt es seit Menschengedenken, das älteste Gewerbe der Welt. Diese Damen sind da um den Männern aus ihrer (physischen) Not zu helfen, gegen Bares. Es bleibt vergewaltigten Ehefrauen, jungen unschuldigen Mädchen und anderen Zielgruppen vieles erspart, was zu einer Straftat ausarten könnte. Als Frau kann man die Triebhaftigkeit der Männer nicht nachvollziehen. Jeder Mann kann frei entscheiden, ob er diese Dienste in Anspruch nimmt, er muss schließlich auch zahlen. An meiner Seite möchte ich so ein Exemplar aber auch nicht haben.Ein Mann, der sich über Bordelle Sex einholt ,wäre nichts für mich. Er wäre ein unkontrollierter Mensch, der leicht den Verlockungen des schnellen Sexes nachgibt. Wenn wir Frauen uns solcher Optionen ständig bedienen würden , die vollste Verachtung seitens der Männer wäre uns gewiss!
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@84, ist ja wohl [mod] bekannt, das mehr Männer käufliche Sexdienste erwerben,als Frauen dies jemals tun würden. Das Frauen ONS´s haben, steht hier nicht zur Debatte. [mod]
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Das stimmt nicht. Ich behaupte mal, 99,9999... Prozent der Männer wären nicht imstande, solche Straftat zu begehen, weil es bei ihnen nicht funktionieren würde. Man könnte meinen, ein Mann könne mit jeder Frau Sex haben - theoretisch, aber praktisch nicht. Ich würde keinem glauben, der behauptet, er wäre aus Neugier im Bordell, oder zufällig, oder betrunken, oder einfach mal zu sehen wie es ist. Die Zeit muss stimmen, die Atmosphäre, der Raum, Licht - und natürlich die Frau. Stimmt etwas nicht, vor allem die Frau, gibt's kein Sex, weil keine Erektion da. Sex ist ja irgendwo zum großen Teil "Kopfsache" und ein Gedanke kann den ganzen Spaß verderben.
Aber ich bin vielleicht in diesen Dingen zu unerfahren und vielleicht funktioniert es bei anderen Männern anders? Würde mich jetzt interessieren. Würde mich wundern, wenn es doch anders ist :)
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Ach ja, auf nichts ist mehr Verlass - nicht einmal mehr auf die Instinkte der Frauen. Sonst könnte ich mich ja vor mich anschmachtenden Damen nicht mehr retten und würde dadurch wahrscheinlich in den Selbstmord getrieben (was für ein Leben, Woody Allen wäre entzückt). Ich weiß, dass ich einen sehr hohen Testosteronspiegel habe, nur dummerweise merken das die Frauen anscheinend nicht. Sonst hätte ich nicht mein ganzes Leben damit zu kämpfen gehabt, nicht auf diese Kumpelschiene zu geraten und würde auch dieses Forum mit meinen Weisheiten verschonen, ich wäre nämlich zu beschäftigt. Das ganze Gerede von weiblicher/männlicher Intuition und Instinkten halte ich für nichts anderes als eben das: Gerede!
Zum Thema: Ich war noch nie in einem Bordell, so schlimm geht es mir dann doch nicht, aber ich gebe zu, dass es Situationen gab, in denen ich schonmal mit dem Gedanken gespielt habe. Und ich gebe auch zu, dass moralische Bedenken bei meiner Entscheidung dagegen, wie bei so vielen Entscheidungen in unserem Leben, keine große Rolle gespielt haben, und überhaupt gibt es in unserer modernen, globalisierten Welt nur noch sehr wenige moralisch unbedenkliche Dinge die wir tun können. Für jede(n) der/die vor Glück schreit gibt es eben auch jemanden, der das vor Unglück tut. So gesehen unterscheidet mich nur sehr wenig vom Partner der FS. Ach ja, ich würde übrigens von mir selbst behaupten, dass ich durchaus ein normaler Mann bin und großen Respekt vor Frauen habe, ich also durchaus als repräsentativ für die Einstellung vieler wenn nicht der meisten Männer gelten kann.
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Ich finde jeder Mann sollte mal ein Bordell besucht haben, allein schon um die Neugier zu befriedigen. Allerdings bevor er eine Partnerschaft eingeht. In einer Beziehung sehe ich das als NoGo an.
Ein entfernter Bekannter erzählte mir kürzlich in weinseeliger Stimmung, dass er vor ein paar Wochen in einem Bordell war. Da erkannte ich für mich, dass so etwas länger zurückliegen muss - ich hätte ihn nicht berühren wollen.
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Mal eine Frage: Gibt es hier in diesem Forum vielleicht wenigstens einen Mann, der den Gang zu einer Prostituierten ebenso als ekelhaft empfindet wie ich als Frau? Irgendein Mitglied der wirklichen Elite muss doch hier auch zugegen sein. Oder lesen hier nur die Männer mit, die bei normalen Frauen keinerlei Chance haben?
w26
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