- Frage:
Familie akzeptiert Freund nichtauf mir lastet zur Zeit ein großes Problem. Meine Familie akzeptiert meinen Freund aufgrund seiner "falschen" Hautfarbe nicht. Wir sind mittlerweile seit über einem Jahr zusammen und sehr glücklich.Ich besuche meine Eltern immer seltener, was ich sehr schade finde, weil sie alles für mich waren. Doch trotzdem wollte ich mir im Alter von 28 Jahren nicht verbieten lassen, mit dem Mann zusammen zu sein, den ich liebe. Momentan wird das Thema totgeschwiegen. Dass mein Freund mir gut tut, aus einem guten Elternhaus kommt und beruflich sehr erfolgreich ist, das sehen sie nicht. Nun komme ich zum eigentlichen Problem: Meine Mutter rief an um die Termine für Weihnachten abzuklären. Als ich ihr sagte, dass ich meinen Freund dabei haben möchte, sagte sie es wäre keine gute Idee. Mir hat es ehrlich gesagt die Sprache verschlagen. Was soll ich machen?Antworten: -
Bist Du ganz sicher, daß das Kernproblem die Hautfarbe ist?
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Liebe FS,
ich kann sehr gut nachvollziehen, wie es dir geht. Kenne das Problem. Das Problem ist, dass deine Eltern nicht nur den Mann mit einer anderen Hautfarbe nicht respektieren, sondern auch dich nicht respektieren.
Sie sollten deine Entscheidung akzeptieren. Es ist schon krass, dass sie das Risiko eingehen, dich evtl. zu verlieren oder, dass ihr (deine Eltern und du) euch entfremdet.
Folgendes: Red mit deinen Eltern und frag nach den Gründen und ihren Ängsten. Erkläre auch, was du für deinen Freund empfindest. Dann würde ich vor Weihnachten ein Treffen arrangieren, bei dem sich dein Freund und deine Eltern noch besser kennenlernen können.
Wenn sie dann immernoch die "Hautfarbe von Mr. Right komisch/ unangemessen für ihre weiße Tochter finden", würde ich nicht kleinbeigeben und an Weihnachten nicht vorbeischauen. Du solltest nicht nur zu deinem Freund, sondern auch zu dir und deinen Entscheidungen stehen.
Ich weiß, das klingt sehr einfach. Doch wir können uns doch nicht ständig-und schon gar nicht für so einen Kinderkram in Zeiten von Globalisierung-verbiegen!
Viel Glück!
w/ 35
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Zu Weihnachten Knatsch in der Familie ist eigendlich das Letzte was man dann gebrauchen kann.-
Geht es wirklich "nur" um die Hautfarbe ? Kann ich mir nicht unbedingt vorstellen.
Oder ist Religion noch ein Kriterium ? Islam ? M 53J
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Liebe Fragestellerin,
wenn Du diesen Mann liebst, dann stehe dazu und macht Euch selbst ein schönes zweisames Weihnachten. Deine Eltern haben nicht das Recht, sich in Eure Beziehung einzumischen. Natürlich solltes Du vorher noch einmal ganz klar gegenüber Deinen Eltern Deine Meinung sagen und eine Annäherung zu erreichen. Wenn das nicht gelingen sollte, dann eben die Einladung zu den Eltern dankend ablehnen.
Ansonsten Filmtipp " Rat mal, wer zum Essen kommt" mit S. Portier, K. Hepburn, Sp. Tracy, vielleicht bekommst Du da eine Idee, wie man die Voreingenommenheit der Eltern in den Griff bekommt.
Alles Gute und lebe Deine Liebe
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In so einer Situation habe ich vor Jahren zu Hause gesagt 'Entweder ich MIT meinem Partner oder ich komme Weihnachten nicht'.
Das Thema hatte sich schnell erledigt - auf mich verzichten wollten meine Eltern nicht und so gab es Weihnachten mit meinem Partner. Das Fest verlief wunderbar.
Fragestellerin mit 28 Jahren solltest Du nicht mehr so unsicher sein. Sag zu Hause, dass Ihr entweder Beide oder gar keiner kommt. Lass Dich danach auf keine Diskussion mehr ein.
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Nach einer Ablehnung von einem Jahr sehe ich nur, dass deine Eltern nicht bereit sind, ihr Weltmodell zu ändern. Nun sollten sie akzeptieren, dass dein Weltmodell anders ist. Wenn es keine gute Idee ist, deinem Freund, zu dem du stehen solltest, mit zu den Eltern zu nehmen, dann solltet ihr lieber fern bleiben. Vielleicht melden sich die Eltern ja irgendwann. Nur jetzt wegen Harmoniesucht klein beizugeben ändert die Situation ja nicht.
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danke für eure antworten! ja, die hautfarbe ist das kernproblem. in unserer familie hat rassismus nie eine rolle gespielt, aber wenn´s um die eigene tochter geht sieht die sache leider anders aus. ich werde eure ratschläge befolgen und zu meinem freund stehen! es ist nur schwierig seine eltern so enttäuscht zu sehen. möchte ja niemanden verletzen...
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Hi! Ich verstehe das Gefühl sehr gut, was die Enttäuschung Deiner Eltern anbelangt. Habe ich auch schon einmal erlebt. Das tut sehr weh.
So wie die Sache insgesamt klingt, könnte es gut sein, dass Deine Eltern sich mit der Situation anfreunden werden, auch wenn es noch eine Weile dauert. Das geschieht übrigens häufiger bei Eltern, von denen man das gar nicht erwarten würde. DEIN Geschick und DEINE Diplomatie sind gefragt und Du kannst das hinkriegen! Daher: Nur Mut.
Ich würde keine zu heftigen Reaktionen gegenüber Deinen Eltern zeigen, keine üblen Streits oder Drucksituationen provozieren. Stattdessen könntest Du freundlich aber bestimmt bleiben, vielleicht sogar ein wenig kompromissbereit sein. So könntest Du beispielsweise ruhig erklären, dass Du am 24. Dezember von Deinem Partner nicht getrennt sein möchtest. Falls Dein Freund nicht willkommen ist, bleibt Ihr beide weg. Zugleich könntest Du aber anbieten, am 25. oder 26. allein KURZ vorbei zu schauen. Einfach um zu zeigen, dass Du sie lieb hast und sie Dich nicht verlieren, auch wenn Dein Freund eine andere Hautfarbe hat ... (ist absurd, aber das ist der Punkt)
Deine Familie scheint Dir wichtig zu sein. Wenn Du Ihr hilfst und das ganze unter Kontrolle behälst, ohne Deine Position voll aufzugeben, wird das ein gutes Ende nehmen, da bin ich sicher.
Viel Glück!
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@#7 Ich halte das für eine gute Entscheidung: Wenn Du jetzt nachgibst und ohne ihn einen Weihnachtsbesuch machst, legst Du quasi einen Grundstein für eine neue Tradition, dass man Weihnachten doch wunderbar getrennt verbringen kann. Dann können Deine Eltern sich nächstes Jahr darauf berufen und sagen: "Letztes Mal ging es doch auch ohne ihn... " Nein, dann lieber freundlich-bestimmt konsequent von Anfang an!
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Du entscheidest über Deinen Sex- und Lebenspartner, Mann und Freund und Vater Deiner Kinder und nicht Deine Eltern. Du hast Dich insoweit sehr von Deinen Eltern abgenabelt, Deine Eltern haben sich nicht von Dir abgenabelt weil sie Dir dreinreden.
Wenn es mit Deinen Eltern nicht klappt - warum nicht mit seinen ? Oder ihr seit Weihnachten irgendwo auf der fernen Insel X oder im Land seiner Vorfahren ... Du kannst entweder drauf reagieren, daß Deine Eltern meinen, zu bestimmen, mit wem Du Dich einläßt oder das einfach hart und konsequent igonrieren - der letztere Weg ist der bessere, weil Deine Eltern ja auch die Totalverweigerer hinsichtlich Deines Freundes sind.
Auf lange Sicht brauchst Deinen Freund mehr als Deine Eltern und vor allem ist es für eine feste Beziehung wichtiger, daß Du ihm klar zeigst, daß er Dir wichtiger ist als Deine Eltern. Wenn Deine Mutter sich jetzt schon in die Partnerwahl einmischt, dann tut sie es später auch bei der Erziehung Deiner Kinder und Streß ist vorprogrammiert.
Deswegen: Ihr beide zuerst und dann die Eltern und Weihnachten wäre doch auch mal eine Gelegenheit, auf die Südhalbkugel zu fliegen, weil man das ja auch nur dann gut machen kann, wenn man keine Kinder hat.
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Liebe FS,
das ist eine sehr blöde Situation, in der du da bist!
Aber, obwohl du hier nochmal bestätigt hast, dass es "nur" an der Hautfarbe läge - vielleicht hilft dir/euch, darüber nachzudenken, was die Hautfarbe deines Freundes für deine Eltern noch so alles symbolisiert. Was verbinden sie damit?
Wir wissen ja hier nicht, aus welcher Kultur, welchem religiösen Hintergrund, aus welchem Land, dein Freund stammt, wie lange er schon in Deutschland lebt usw. Es mag in deinem konkreten Fall alles glücklich verlaufen und ihr möget eine glückliche Beziehung haben! Das wünsche ich dir!
Aber es ist leider auch ein Fakt, dass Beziehungen zwischen Menschen zweier sehr verschiedener Kulturen häufig schief gehen, (und nicht selten ist die Frau die Leidtragende dabei), weil die Vorstellungen von Partnerschaft, Alltag, Kindererziehung noch viel verschiedener sind, als sie es zwischen zwei Leuten die aus dem gleichen Dorf stammen, häufig schon sind!
Ich habe einige Frauen kennengelernt, die mit einem, aus Afrika stammenden Mann, sehr unglücklich und enttäuscht aus der Beziehung gegangen sind. Ich will die Dramen jetzt gar nicht im einzelnen aufführen.
Ich könnte mir vorstellen, dass deine Eltern sich Sorgen in diese Richtung machen. Vielleicht ist es ihnen gar nicht mal selbst bewusst, dass es Sorgen um dein Wohlergehen sind, die sich hinter ihrer rigorosen Ablehnung der "Hautfarbe" deines Freundes verbirgt.
Deshalb: Du wirst nicht drum herum kommen, ihre dahinterliegenden Befürchtungen anzusprechen bzw. sie danach zu fragen! Vielleicht kannst du ihnen auch die eine oder andere Angst realistischerweise nehmen.
Grundsätzlich bin ich aber der Meinung, dass Eltern sich wirklich und ehrlich aufs Äußerste bemühen müssen, die Partner ihrer Kinder zu akzeptieren! Es ist auch eine Frage der Loyalität und Liebe gegenüber ihrem Kind: Weil wir dich lieben, akzeptieren wir auch den Menschen, den du liebst!
w42
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Schwierige Situation. Wenn zwischen Menschen Respekt, Akzeptanz, Toleranz fehlt, trennt man sich von diesen als Freund/Partner/Geschäftspartner/Bekannter, aber wenn es um Familienmitglieder oder gar Eltern geht, sind Probleme auf Dauer vorprogrammiert. Sie werden deinen Freund wohl nie akzeptieren, kommt drauf an, wie einsichtig und großherzig sie sind. Die wenigsten Menschen können "Fehler" eingestehen, schon gar nicht gegenüber den eigenen Kindern. Sie werden ihn höchstens dulden, aber das wirst du immer zu spüren bekommen, das da kein Wohlwollen ist und du wirst darunter leiden. Solche Konstellationen gibt es sehr oft, dass der Schwiegersohn/-tochter nicht erwünscht ist, aus welchen Gründen auch immer.
Denk mal einen Schritt weiter: anstehende Hochzeit (würden die Eltern kommen, wenn nicht, wie sieht das aus vor der ganzen Gesellschaft? Da würde ich schon gar nicht mehr feiern wollen), gemeinsame Kinder (auch die werden die Diskrepanzen spüren).
Schwierig genug, nicht mehr Single zu sein und dann auch noch so ein Salat!
Vielleicht machen sich deine Eltern auch nur Sorgen, dass du eventuell ausgenutzt werden könntest von deinem Freund.
Kenne eine junge Frau, deren Eltern Angst haben, dass sie von ihrem türkischen Freund schlecht behandelt oder gar geschlagen wird (sie weiß sogar, dass sein Vater seine Mutter geschlagen und verlassen hat). Deswegen lehnen ihre Eltern ihn komplett ab. Da kann ich die Eltern schon verstehen (zumal die Tochter sehr jung und unerfahren ist): entweder man lässt es drauf ankommen und kann dann hinterher LEIDER sagen "Wir haben's dir doch gesagt" oder man akzeptiert das Ganze und macht sich Vorwürfe, wenn der Tochter irgendwann doch was "zustößt".
Es müssen alle den guten Willen zeigen und kleine Schritte aufeinander zugehen. Viele Gespräche, (An-)Teilnahme, Vertrauen, Wohlwollen. Nur ein Miteinander kann klappen, ein Gegeneinander findet man genügend außerhalb des Familienlebens.
Ich war von der Mutter meines Ex (Einzelkind) auch nicht akzeptiert worden. Das lag aber nicht an meiner "anderen" Hautfarbe, sondern daran, dass sie auf jede Frau eifersüchtig war, auf mich ganz besonders, weil er mit mir eine sehr liebevolle, fürsorgliche, aufopfernde, starke Partnerin hatte, der er voll und ganz vertrauen konnte. Das hat sie gar nicht ertragen (psychisch gestört). Zwar ging das während der Beziehung irgendwie über die Bühne (auch die gegenseitigen Besuche, die mehr oder weniger unangenehm waren). Doch als endgültig Schluss war, hatte sie ihren Dampf bei mir rausgelassen und mich vor ihrem Sohn bösartig beschimpft. Meine Antwort war ihrem Niveau nicht angepasst, aber ich weiß, dass diese letzten Worte für den Rest ihres Lebens tief sitzen. Sie ist schließlich die Ursache dafür, warum ihr Sohn beziehungs- und liebesunfähig ist.
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Liebe FS
es ist ein kleiner Hügel den du jetzt erst überwinden mußt, die Berge kommen noch.
Ich persönlich erlebe dieses Problem sehr oft.
Ich bin nicht dunkelhäutig, habe aber schwarze Haare und dunkle Augen.
Deutsch ist meine 2. Muttersprahe. Oft versuchen die Menschen mit mir gebrochenes deutsch
zu reden.
Obwohl ich mein Examen mit 1 gemacht habe versuchen manche Kollegen (neue) etwas zu erklären als ob ich blöd wäre.
Egal wie man jetzt denkt deutschland ist ein oft Menschenverachtendes Land.
Nach 16 jahren Ehe meinte mein Mann er , weil nicht deutscher herkunft bin, über mich bestimmen, mir Regeln erzwingen, gegen meine Familie und Herkunft ein Tor zu schließen.
Das heftigste als ich nicht mehr konnte und gehen wollte sagte er:" Warum gehst du? Ich habe dich nie geschlagen".
Mir blieb die Sprahe weg.In meiner Familie habe ich nie gewalt erlebt, wir sind mit liebe erzogen worden. Er wurde als Kind von seiner Mutter geschlagen und gedemütigt.
Das ist ein kleiner Beispiel für dich. Ihr müsst noch Berge überwinden.
Von Herzen wünsche ich euch viel Kraft und Glück.
w39
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Mit 28 bist Du schon "gross" und solltest Dir von Deiner Familie nicht vorschreiben lassen, wie und mit wem Du Dein Leben verbringen möchtest (auch wenn es schmerzt). Ratschläge sind noch erlaubt, aber Ausgrenzen geht gar nicht.
Als letzten versöhnlichen Versuch könntest Du den Spiess herumdrehen und Deine Familie zu Weihnachten zu euch einladen, unter der Bedingung, dass kein negatives Wort über eure Beziehung gesprochen wird. Entweder sie kommen (und revidieren dann vielleicht sogar ihre Meinung), oder sie kommen nicht und nehmen vielleicht sogar das böse Wort "Erpressung" in den Mund. Im letzteren Fall sollte Dir klar sein, wie Du handeln musst, wenn Dir Deine Beziehung etwas wert ist...
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#@2: Woher weißt Du eigentlich, daß die Fragestellerin weiß ist? Vielleicht ist sie ja schwarz und der Freund ist weiß und das gefällt den Eltern nicht. Tatsächlich habe ich die Frage aber auch so interpretiert, wie Du und offensichtlich alle anderen hier. Dabei ist mir allerdings aufgefallen, daß wir alle dem gleichen Stereotyp aufgesessen sind, daß zwangsläufig der Rassist weiß und der Diskriminierte schwarz ist. Damit sind wir indes selbst einem rassistischen Vorurteil (diesmal gegen Weiße) erlegen. Tatsächlich ist aber die eine Variante exakt genauso wahrscheinlich wie die andere, sofern man davon ausgeht, daß Rassismus bei allen Hautfarben gleich häufig ist.
#@ Fragestellerin: Eigentlich haben meine Vorredner alles gesagt. Natürlich solltest Du in diesem Fall zu dem Mann halten, den Du liebst und das Deinen Eltern auch klarmachen. Auch ein Weihnachten ohne ihn käme für mich nicht in Betracht, es sei denn Ihr feiert in Eurer Familie Weihnachten immer ohne Partner - unabhängig von der Hautfarbe.
Allerding möchte ich noch einen Aspekt einführen. Ich gehe davon aus, daß Deine Eltern - wie fast alle Eltern - das Beste für Dich wünschen. Aus Gründen, die ich nicht teile, sind sie offensichtlich der Ansicht, daß eine Beziehung mit einem Partner anderer Hautfarbe nicht zu Deinem Besten sei. Ich halte das zwar für falsch, Du solltest aber in dem ganzen Konflikt nicht vergessen, daß es Deine Eltern sind, die Dich lieben und im übrigen irgendwann nicht mehr da sein werden. Daher meine Anregung: Pflege den Kontakt zu Deinen Eltern trotzdem. Besuche Sie regelmäßig, sei es auch alleine und halte den Kontakt. Vielleicht löst sich das Problem ja mit der Zeit. Allerdings solltest Du nur soweit nachgeben, wie Du auch Dir selbst (und Deinem Partner) treu bleibst. Zwinge ihnen Deinen Partnern in ihrem Lebensbereich nicht auf, lasse Dir aber auch nicht vorschreiben, wie Du Dein Leben lebst. Zum Beispiel: Geburtstage Deiner Eltern ohne Deinen Partner fände ich okay; Deinen Geburtstag mit Deinen Eltern ohne Deinen Partner fände ich dagegen inakzeptabel. Es dürfte aber eine schwere Gratwanderung sein, bei dem Verhalten Deiner Eltern, Partner und Eltern die Treue zu halten. Es sollte aber einen Versuch wert sein. Eltern verzeihen ihren Kindern auch viel, also sollte man im umgekehrten Fall auch manchmal Nachsicht zeigen.
Ein letzter Gedanke: Ich hatte türkische Nachbarn. Der türkische Vater war außer sich vor Wut, als seine (in der Türkei versprochene) Tochter einen Deutschen heiratete. Unter anderem fiel der Satz: "Ich ihm schneiden Schwanz ab". Den Worten folgten allerdings keine Taten. Seit der türkische Vater nun Großvater geworden ist, hat sich alles eingerenkt und die Welt ist wieder in Ordnung. Er ist ebenso stolzer wie liebevoller Opa und der deutsche Schwiegersohn ist seither stets willkommen. Manchmal lösen sich diese Probleme eben auch.
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Liebe Fragestellerin! Das Problem hat etliche Facetten und ich bin fest überzeugt, dass Du und Deine Eltern, testweise vielleicht auch wir hier im Forum, das Problem genauer analysieren und verstehen müssen.
HAUTFARBE -- Du behauptest kategorisch, dass es NUR an der Hautfarbe liegt. Also schließe ich mal daraus, dass Dein Freund Deutscher ist, in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, die deutsche Sprache muttersprachlich und perfekt beherrscht, er christlich oder atheistisch ist, sich rundherum als Deutscher fühlt und denkt. Ist das wirklich so? Ich würde mich über eine konkrete Antwort darauf sehr freuen!
Falls es nämlich nicht so ist, so wäre die Hautfarbe nur ein oberflächliches Indiz für ganz andere, womöglich reale Diskrepanzen, die Deine Eltern zu recht mit Besorgnis sehen könnten. Darüber müsste man dann nämlich auch ehrlich und offen sprechen.
WEIHNACHTEN -- Ich glaube, rein prinzipiell haben fast alle frischen Paare die Herausforderung "Weihnachten" zu meisten. Bei manchen Paaren streiten sich die Eltern, wann und an wievielen Tagen sie doch bitte zu ihnen kommen mögen, bei anderen wird der neue Partner noch nicht gerne gesehen -- es gibt beide Extreme und alles dazwischen. Man kann es quasi nie beiden Elternpaaren recht machen, immer tauchen ausgerechnet zum Fest der Liebe Zwistigkeiten über die Gunst der Kinder auf, erst recht, wenn dann noch Enkelkinder dazukommen, an denen Rechte geltend gemacht werden. -- Insofern seid Ihr gar nicht so ein spezieller Fall, nur der Anlass ist womöglich die Hautfarbe und eben nicht der Beruf, die Herkunft, der Charakter, das Vorleben und so weiter.
Daher mein Rat: Löse das Problem bitte genauso, wie zig Millionen anderer Paare mit ähnlichen Weihnachtsproblemen auch und schlage Deinen Eltern nicht bösartig vor den Kopf. Weihnachten erfordert Kompromisse, in JEDER Partnerschaft. Ich kenne es gar nicht anders, es gibt immer Diskussionen über die blöde "Weihnachtsaufteilung".
Ich empfehle Dir, einen Weihnachtstag (entweder Heiligabend oder den 1. Weihnachtstag) mit Deinen Eltern zu verbringen und den entsprechend anderen Tag mit Deinem Freund. Den Tag, den Du nicht mit Deinem Freund verbingst, verbingt Dein Freund dann mit seiner Familie. So halten es Millionen junge Paare und steigern sich da auch nicht in irgendwelche Vorwürfe hinein.
Weihnachten ist ein Fest der Liebe und des Friedens -- gehe diesen Kompromiss ein und fertig. Deine Eltern sollten es Dir auf jeden Fall wert sein.
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Weihnachten ist das Fest der Liebe und des Friedens und wenn Deine Eltern Dich lieben, dann laden sie Dich gemeinsam mit Deinem Freund ein! Eine andere Lösung gibt es nicht! Das zeigen ja auch die Meinungen aller anderen Vorposter.
Ich hätte mich niemals auf eine Variante eingelassen, mit meinen Eltern alleine Weihnachten zu feiern, während mein Freund möglicherweise alleine zu Hause säße (in Deinem Fall weiß ich nämlich nicht, ob die Eltern Deines Freundes überhaupt in Deutschland leben).
Es wäre sicherlich eine andere Situation, wenn Du Deinen Freund erste einige Tage/ Wochen kennen würdest. So lange eine Beziehung noch nicht gesattled ist, mus der potenzielle Partner (noch) nicht auf einem Familienfest dabei sein. Wenn man allerdings, wie Du schreibst, seit über einem jahr ein Paar ist, dann kann man mit Fug und Recht davon ausgehen, dass die Beziehung schon über die Kennenlernphase hinaus ist.
Es ist Dein Leben, Deine Entscheidung und der Mann, der Dich glücklich macht. Sage das deutlich Deinen Eltern. Wenn sie Dich lieben, werden sie Dich verstehen und Deine Entscheidung akzeptieren.
Alles Gute für Euch!
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#@13: Ich glaube nicht, daß Deutschland ein überdurchschnittlich ´menschenverachtendes` Land ist. Damit bezweifle ich nicht, daß Du das was Du schilderst, genauso erlebst. Allerdings wäre das in anderen Ländern vermutlich nicht viel anders. In Wahrheit geht Deutschland mit Nichtdeutschen überdurchschnittlich behutsam um. In den wenigsten Ländern ist beispielsweise ein Zuzug in die Sozialsysteme wie in Deutschland möglich. In den wenigsten Ländern genießen Ausländer einen vergleichbaren Abschiebeschutz. Was würde mich erwarten, wenn ich als Deutscher in Dein Heimatland einwandern würde. Würden die Leute sich mir gegenüber so grundlegend anders verhalten, als Du es hier erlebst? Ich kann diese Pauschalanklagen gegen das ach so menschenverachtende Deutschland nicht mehr hören und fühle mich trotz unserer Geschichte nicht daran gehindert, dies auch auszusprechen.
Woher weißt Du, daß Dein Mann einer deutschen Frau gegenüber nicht ähnliche Verhaltensweisen an den Tag gelegt hätte? Dieses Verhalten scheint - wie Du selbst schilderst - doch eher in seiner Person zu wurzeln und nicht in Deiner Herkunft. Was haben die individuellen Charakterzüge Deines Mannes mit dem Rest der Bevölkerung zu tun. Warum sollen Deine persönlichen Erlebnisse mit einem (!) Mann ein Beleg dafür sein, daß Deutschland ein menschenverachtendes Land sei. In allen Ländern gibt es solche Männer und Frauen. Im übrigen hast Du Dir Deinen Mann selbst ausgesucht. Er wurde Dir schließlich nicht durch die Ausländerbehörde zugeteilt.
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@# Volljurist:
Danke für deine beiden Statements! - Ich gebe dir in allen Punkten Recht.
Auch die vermeintliche "Ausländerfeindlichkeit" von uns Deutschen wird leider immer noch als schlagkräftiges Argument benützt, anstatt tiefer gehend zu fragen, in welchen Einstellungen, Verhaltensweisen die Ablehnung einer Person begründet ist.
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Liebe FS: du bist als Tochter nicht dazu da, deine Eltern glücklich zu machen. Sie haben dich groß gezogen und nun musst du dein eigenes Leben leben. Du kannst ihnen klar machen, wie wichtig dir ein GEMEINSAMES Weihnachten mit deinen Eltern und deinem Freund ist. Sollten Sie darauf bestehen, dass sie ihn nicht haben wollen, stehe zu ihm.
Ich habe nach langen Jahren des Kampfes und des Ewig-Kind-Seins, des immer wieder den Eltern Recht machens usw. nun endgültig den Schlussstrich gezogen und bin über Weihnachten mit meinem neuen Lebensgefährten in Urlaub. Das verursachte beim 1. Mal böse Diskussionen, Tränen, Wut usw. - jetzt wird es akzeptiert. Ich lasse mich nicht mehr gängeln. Ich möchte gerne NACH HAUSE zu meinen Eltern kommen, aber nicht nach deren Richtlinien gezwungen werden, zu funktionieren. Jetzt wird es toleriert, von akzpetiert will ich nicht reden, aber sie haben eingesehen, dass sie mich nicht festbinden können und es ist ihnen heute lieber, ich komme überhaupt, als garnicht. Du stehst jetzt vor dieser Entscheidung, deshalb gebe nicht klein bei und mache gute Miene zum bösen Spiel. Es ist dein Leben.
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@Volljurist:
Auch ich stimme dir voll zu! Hättest du es nicht so gut auf den Punkt gebracht, hätte ich es versucht - aber so bleibt dem nichts hinzuzufügen!
Nur eins: Wem es in Deutschland zu "ausländerfeindlich" ist, der kann ja gerne dort hin gehen, wo er sich wohler fühlt! Niemand wird gezwungen, in Deutschland zu leben, geschweige denn, nach Deutschland einzuwandern! Dass die meisten "Meckerer" im ach-so-ausländerfeindlichen Deutschland bleiben, bzw. herkommen - spricht ja für sich ...!
w42 (#11)
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#16
Bei einer deutschen Plattform Elitepartner.de ist es wahrlich nicht verwegen davon auszugehen, dass die FS aus einer "weissen" deutschen Familie stammt und der (andersartige) "Farbige" nicht-deutsches Erscheinungsbild aufweist. Die Wahrscheinlichkeiten sind hier sicher nicht gleich, auch wenn es für das Thema im Grunde gleich ist.
Von der deutschen "wir Bösen sind so fremdenfeindlich" Demutshaltung, die gibt es ja fälschlicher Weise durchaus, hab ich hier nichts gesehen.
@FS
Du tust niemandem etwas Gutes, wenn du dir in deine Lebensentscheidungen hinein regieren und Keile in deine Partnerschaft treiben lässt. Deine Eltern werden eine Dekade nach deiner Volljährigkeit begreifen müssen, dass du sicher ihre Meinung anhörst, deine Entscheidungen aber bei Weitem nachrangig nach dieser getroffen werden.
An deiner Stelle würde ich deiner Familie mitteilen, dass sie dir einen Wunschtermin nennen möchten, an dem du samt Lebenspartner bei ihnen aufschlägst und folgend Kommunikation und Diskussion über Soloauftritte einstellen.
Lieben dich deine Eltern mehr, als sie den ihnen offenbar wenig bekannten Freund ablehnen, bei halbwegs normalen Verhältnissen sollte das so sein, werden sie auf dich zukommen. Es ist hier nicht unwichtig, dass die Reflexion der Lage von ihnen selbst kommt.
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Lass Dir nicht dreinreden.
Meine Mutter versucht jetzt noch - ich bin schon 47 - mir dreinzureden.
Ich habe mit meinem Partner Schluss gemacht - bereits vor mehr als drei Jahren, war eh lang allein jetzt - und seit es einen neuen Partner gibt, will sie diesen nicht kennenlernen.
SIE wollte nämlich nicht, dass ich mit dem anderen Schluss mache!!!!
Das sagt sie auch so bestimmt: "ich bin gar nicht neugierig auf ihn", der hat aber keine andere Hautfarbe. Und ich bin fast doppelt so alt wie DU.
Eltern sind eben so, jedenfalls manche. Sie wollen Dich beherrschen, so lange sie leben, aber nur, wenn Du es zulässt. Ich bin ja gespannt auf dieses Jahr Weihnachten.
Wir hatten diese Diskussion noch nicht, ob mit oder ohne ihm. Aber sie wird wohl demnächst kommen............
Ich habe beschlossen, gemeinsam mit meinem neuen Partner, dass wir tanzen (!) gehen werden am Hl Abend. Oh ja, das ist möglich. Meine Eltern wissen das nur noch nicht. Wenn sie ohnehin nicht auf ihn neugierig sind, dann komm ich eben nicht mit ihm. Aber auch nicht ohne ihn.........!!! Mit 47 ist das wohl aber ein wenig leichter, das geb ich schon zu.
viel Glück und lass Dich nicht erpressen, auch nicht von Deinen Eltern. lg w/47
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Meine VOLLSTE Zustimmung für Nr. 5!!!
Du solltest versucht zu schaffen (und mir ist klar, dass das schwer wird) zu kommunizieren, dass "wenn ich mir entscheiden muss zwischen euch Eltern und meinem Lebensgefährten, dann bircht es mir das Herz euch zu verstoßen."
Nichts anderes wird das Problem lösen, NICHTS. Du machst Dich jezt sofort frei von den Ansprüchen Deiner Eltern oder Du wirst ihnen ewig hörig sein.
Versetz Dich mal in die Lage Deines Freundes: Er liebt Dich, vermute ich, und er baut draf, dass Du zu ihm stehst. "Ach nee Du, lass man, meine eltern, weißt du..." ist sicher das letze, was er braucht, um Vertauen zu dir zu gewinnnen. Also: Augen zu und durch!!!!
Ich kann Dir noch was dazu sagen: es ist wirklich, äh, sagen wir, nun, "ungewohnt" und "fremd", Menschen anderer Hautfarbe um sich zu haben. Aber nur, bis man sich daran gewöhnt. Das dauert nicht lang, drei Tage oder so. Ich bin beruflich dauernd in Afrika unterwegs und hab es erlebt, der einzige Weiße weit und breit zu sein. Es ist einfach so: Man gewöhnt sich dran, mir ist es mitlerweile vollkommen wurscht, welche Hautfarbe ein Mitmensch hat, ich bemerk es nicht mal mehr bewußt. Gib Deinen Eltern die Chance, sich daran zu gewöhnen. Sei hart in der Sache (mit ihm oder ohne mich), und versuch, Ihnen Zeit zu geben, sich an den "Gedanken" zu gewöhnen. Mach ihen keine Vorwürfe von wegen Rassismus oder so. Sieh ein, dass es fremd sit und man sich daran gewöhenn muss.
Ich denke, wenn Du es schaffst, Gleichzeitig Deinen Willen durchzusetzen und Verständnis für sie zu haben, dann wird alles gut. Stell Dir vor, Du hast mal eines Tage ein Kind, ein süßes, verzeih mir den Ausdruck, "Schokobaby". Sie werden es lieben, es ist ihr Enkel. Gib ihnen die Chance dazu. Und vor allem: Steh zu Deinem Freund!
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ich danke euch so sehr für eure antworten!!! es hilft mir wirklich sehr mit euch darüber zu reden! viele haben mich gefragt, aus welcher kultur mein freund kommt! er ist in deutschland geboren und hat eine weiße mama und einen schwarzen papa aus südafrika. die eltern sind sehr europäisch...bzw. sein vater! er hat sich in deutschland voll integriert (feiert sogar karneval) und trägt seine frau auf händen. seine eltern lieben und respektieren sich sehr, und so behandelt mein freund mich auch. er hat maschbau studiert und arbeitet als ingenieur bei porsche. von seinem kleidungsstil ist er eher schnöselig, wie aus einer tommy hilfiger werbung! er sieht super aus und modelt hier und da. trotzdem ist er kein womanizer und behandelt mich immer mit respekt! all seine freunde sagen, wie sehr sie sich für uns freuen, weil mein freund immer zurückhaltend war, was frauen anging und bei mir das gefühl hat, angekommen zu sein! es war von der ersten minute an perfekt und ich bin unglaublich glücklich!!! ich war was versch. kulturen und religionen anbetrifft auch immer vorsichtig und hab mir meine männer ganz ganz genau ausgesucht! hatte vorher nur 2 lange beziehungen! ich bin diesmal so glücklich wie nie zuvor, aber da ist eben immer diese kehrseite und meine konservative familie, die sich am liebsten einen richtigen deutschen für mich wünscht!
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Zu# 19 hier nochmal 13#
Es ist nicht so einfach, diese Problematik wie du es siehst, abzuhacken.
Man kann auch nicht einfach nach 20 Jahren zurück gehen.
Weil man auch dort nun mehr Fremd ist.
Wie du öfters gelesen hast, kann man die Kinder aus einer Mischehe, nicht so einfach mitnehmen.
Ich hatte die Situation nicht nur von meiner Ehe geschildert, auch im Arbeitsumfeld erlebe ich diese Verhaltensweissen.
Die deutschen in meiner Heimat werden angegöttert. Weil Gastfreundschaft groß geschrieben wird.
Die sind auch aber dort nicht integriert, sie sprechen die Sprahe nicht, haben eigene Friedhof, Kirche, Metzger, Bäcker. Auch als Einheimischer kommt man in diesem Kluft nicht rein.
Die gebildeten Ausländer wandern in den letzten 10 Jahren, dies kann man in vielen Medien
lesen, wieder aus.
Ich habe zwar Beruflich hier auch gute möglichkeiten aber dort wäre ich auch nicht unterbezahlt.
Ich muß ehrlich sagen, ich wollte nach der Trennung zurück. Meine Kinder können die Sprahe nicht, für sie ist hier ihr Zuhause.
Um die Gesetze geht es mir nicht, es geht um das alltäglich erlebte, zwischen menschliche.
Ich habe den Vorteil das ich beide seiten erlebt habe.Nicht nur erlebt, gelebt habe.
Ich habe mein erlebtes der FS geschildert, diese Probleme werden auf sie zu kommen, ob man es wahr haben will oder nicht.
Die Frage war auch nicht was in anderem Ländern ist, sondern in deutschland.
Ich glaube sie lebt in D.
Deshalb verstehe ich die angriffe nicht.
Manche haben sofort das Bedürfnis sich verteidigen zu müssen, warum???
Was ich auch interressant finde das man direkt nach der Religion frägt.Was spielt das für eine Rolle.
Jeder sollte ethisch handeln, Menschen kann man nicht auf Religion reduzieren.
Wenn man Bibel alt und neue Testament, Thora und Kuran liest erkennt man so viel ähnlichkeit.
Nur weil irgend welche Id** bestimmter Gemeinschaften mist bauen kann man nicht alle über ein Kamm scheren.Jeder Religion, jeder Land hat seine Altlassten die er tragen muß.
Trotz allem viel Glück FS w39
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@25
Das klingt richtig gut, was du da schreibst!
Halte zu deinem Freund, unbedingt.
Wenn alles klappt, dann kannst du mit ihm alt werde und noch glücklich sein, wenn deine Eltern nicht mehr am Leben sind.
Falls ihr mal Kinder habt, kann sich die Einstellung deiner Eltern schnell ändern, aber bis dahin ... mach ihnen klar, dass du ihn an Feiertagen einfach nicht allein lässt. Also entweder feiert ihr alle zusammen, oder du bist bei ihm.
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@26:
Diesmal ist dein Statement wesentlich differenzierter! Eben! Diese Dinge sind eben differenzierter als du sie in deinem ersten Beitrag darstellst!
Nichts anderes wollten manche Schreiber zum Ausdruck bringen, als sie auf deine Pauschalstatements aus deinem ersten Beitrag etwas scharf reagierten.
Religion geht nun mal parallel mit Kultur, Weltanschauung, Menschenbild. Letztere sind, trotz Gemeinsamkeiten, häufig sehr verschieden zwischen den verschiedenen Religionen. Menschliche Gemeinschaften versuchen sich mittels Religion und Kultur voneinander abzugrenzen. Das ist zuerst einmal ein Fakt, ob einem das nun gefällt oder nicht!
w42
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Ich dachte immer, ich sei so erzogen worden, dass es bei uns weder Rassismus noch sonst irgendeinen "Dünkel" gibt.
In der Vergangenheit haben mir meine Eltern sehr oft in die Partnerwahl reingeredet - und ich habe mich beeinflussen lassen. Freunde wurden despektierlich behandelt, abwertend beurteilt aufgrund Herkunft und beruflichem Status etc.
Dagegen habe ich mich jahrzehntelang gewehrt und an mir gearbeitet und nun kann ich guten Gewissens sagen: Ich bin frei davon.
Ich lasse mir nicht mehr den Willen der Eltern aufoktroyieren oder mich an eine vermeintlichen "guten Partie" verschachern, nur weil "die Eltern ja immer das Beste für das Kind wollen". Dabei schiessen sie oft über das Ziel hinaus, weil sie das Kind nicht als erwachsene Menschen mit eigener Persönlichkeit "auf Augenhöhe" wahrnehmen wollen.Diese Intoleranz anderen Menschen gegenüber spiegelt sich genauso im Verhalten gegenüber dem eigenen Kind wider.
Wenn ich jetzt feststellen sollte, dass meine Eltern/Familie (aus welchen Gründen auch immer) irgendetwas gegen meinen Freund haben, wäre das erst Recht ein Grund für mich, mit meinen eigenen Eltern zu brechen. Und das betrifft nicht nur die Partnersuche.
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