- Frage:
Er, Mitte/Ende 20, sie, Anfang/Mitte 30 - lässt sich das vereinen?Wie seht ihr die Chancen für eine echte Beziehung zwischen einer berufstätigen Mittdreißigerin und einem teilzeitberufstätigen, endzwanziger Abendgymnasiasten (angehender Student)? Glaubt ihr, deren Welt ist zu unterschiedlich, um sich miteinander zu vereinen? Ich bedanke mich im Voraus für eure Ansichten. Viele Grüße ***Antworten: -
Warum soll das denn NICHT gehen?
Sind denn die Welten eines Uni-Professors um die 60 und seiner 25-jährigen Sekretärin gleich?
Hat ein 40-jähriger Manager nicht irgendwo doch andere Interessen als eine Studentin Anfang 20?
Gibt es nicht für beide Fälle genug Beispiele, in denen sich die "Betroffenen" (besser: die Verliebten) TROTZ oder GERADE WEGEN der Unterschiede ausgezeichnet verstehen und alles super läuft? Ihr seid offenbar nicht mal 10 Jahre auseinander - das ist doch null Problem. Im Gegenteil.
Ich drücke Euch die Daumen!
m/30
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Ja, ganz ehrlich, da darf man auf keinen Fall heucheln: Abendschüler, der noch nicht einmal mit einem Studium angefangen hat, und berufstätige Mittdreißigerin haben quasi NULL Chancen auf eine erfüllende Partnerschaft. Die Welten der beiden sind viel zu verschieden.
Ich finde es regelrecht zum Kotzen, wenn solche wahnsinnig unwahrscheinlichen Beziehungen immer wieder mit einem "alles ist möglich" schöngeredet werden. Ja, natürlich ist auch so eine Beziehung möglich, aber 99.5% werden scheitern. Dieser Tatsache muss man in die Augen schauen.
Jeder sollte wissen, dass Gemeinsamkeiten das entscheidende Kriterium sind, also Kompatibilität in bezug auf in bezug auf Ansichten und Wertvorstellungen, Interessen und Freizeitverhalten, Gewohnheiten und Vorlieben, Lebensplanung und Lebensziele (Kinderwunsch, Hausbau), Freundeskreis und so weiter.
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Würde da jetzt stehen Er, Anfang/Mitte 20 dann würde ich sofort sagen: Nein.
So wird es schwierig.
"Glaubt ihr, deren Welt ist zu unterschiedlich, um sich miteinander zu vereinen?"
Altersmässig passt es doch, und wenn beide Gripps haben ist eure Welt doch ok..
Ich denke es währe für Sie wichtig zu wissen ob, wann und vor allen Dingen wo, wie weit entfernt Er studieren wird.
Wenn ihr dann trotzdem evtl. zusammen wohnen könntet.. und wenn das wort wenn nicht währe... dass könnte doch gut gehen. Viel Glück M 53J
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Der Altersunterschied muss kein Problem sein, er ist ja nicht so groß.
Die stark unterschiedlichen Lebensumstände hingegen können durchaus schwierig werden.
Sie erfordern erstens ein Mehr an Einfühlungsvermögen, um sich bei Gesprächen in die völlig andere Situation des Gegenübers hineinzudenken,
Zweitens muss man darüber reden, wie man die gemeinsamen Aktivitäten finanziert, wie teuer z.B. ein gemeinsamer Urlaub sein darf.
Drittens könnte es sein, dass die Frau bald eine Familie gründen möchte. Dann wird die umso mehr die Frage sein, wie viel der Mann neben seinem Studium noch verdienen und in welchem Maße er sich in die Kindererziehung einbringen kann.
Man muss stärker als bei anderen Beziehungen darauf achten, dass die Unterschiede in Alter und Finanzen nicht auch zu einem Machtgefälle in der Beziehung werden und man sich trotzdem noch auf Augenhöhe begegnen kann. Das ist nicht ganz einfach, aber alles nicht unlösbar, wenn man es gemeinsam schaffen will.
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Noch mal #3 in Bezug zu meinem "wenn das "ort wenn nicht währe", kamen meine Bedenken zum Ausdruck. Unter #2, 99,5% bringt es warscheinlich auf den richtigen Punkt.
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Gar nichts MUSS scheitern!
Wenn echte Liebe und Zuneigung verbindet ist auch gegenseitiger Respekt vorhanden, somit wird man sich GEGENSEITIG sützen.
Und Gemeinsamkeiten/gemeinsame Interessen - diese leiten sich meines Erachtens nicht von den von dir genannten Gegebenheiten (alleinig) ab.
Wenn die zwei zueinander und beieinander sein wollen, warum nicht.
Probieren geht über studieren.
Es scheitern auch genügend Beziehungen, wo Alter, Gemeinsamkeiten/gemeinsame Interessen und berufliche Stati nach allgemeiner Meinung 'passend' sind.
So what? Just try!
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Schwierig, schwierig!
Ich bin bei einer solchen Konstellation pessimistisch. Leider! Ich würde dir jetzt gerne Mut machen, aber auf längere Sicht sehe ich richtig schwarz.
Er wird mit Beginn eines Studiums in eine neue Welt eintreten, neue Interessen entwickeln und neue Menschen kennen lernen. Da verändert sich logischerweise die Sichtweise auf die eigene Zukunft.
An der Uni wird er auch mit Studentinnen in Kontakt, die in seiner Altersklasse sind und viele Gemeinsamkeiten mit ihm teilen. - Das verbindet! Dort hat auch jede junge Frau noch alle Zeit der Welt, sich um ihre berufliche Zukunft zu kümmern und die Familiengründung noch viele Jahre in die Zukunft zu verschieben. - Während bei dir die biologische Uhr tickt.
Ich weiß, diese Vorstellung schmerzt und ich würde dir von Herzen gönnen, dass ich mich irre!
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Das sollte man doch etwas realistischer sehen...
Treffen? Nur bei mir, ansonsten im Studentenwohnheim. Gemeiname Reisen? entweder von mir mitfinanziert, ansonsten Balkonien oder Billigtrips. Weggehen? nicht etwa in der durchgestylten Cocktailbar/dem schicken After-Business Club, sondern in Studentenkneipen. Freundeskreise? wahrscheinlich nicht kompatibel. Hobbies/sonstige Interessen? Dürfte ich auch wieder mitfinanzieren, sofern ich mich nicht mit gemeinsamen Spazierengängen und Joggen begnünge. Familienplanung? Vernünftigerweise nicht bevor er zumindest ein Stück weit finanzielle Sicherheit bietet, d.h. nicht innerhalb der nächsten 7-8 Jahre etc...
Nein, das ist längst nicht mehr meine Welt. Habe selbst mein Abi auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt und mein Studium (kein Schmalspurfach) knallhart und zügig durchgezogen. Wollte ab einem gewissen Alter eben gerade nicht mehr am Existenzminimum herumkrebsen!
Ich bin noch jung und will mein Leben genießen. Das geht aus meiner Sicht nur mit einem Mann, der mit beiden Beinen im Leben steht und finanziell etwas zu bieten hat, zumindest aber auf Dauer mithalten kann (Augenhöhe!).
w26
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ich (w, 26) sehe da auch kene großen chancen, weil ich mich 1. nicht auf einen jüngeren und 2. auf niemanden einlassen würde, der beruflich unter mir steht! es wäre mir einfach peinlich! mag sein, dass es oberflächlig ist, aber so denken bestimmt auch viele andere. wünsche dir trotzdem ganz viel glück!!
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Punkt 1 - Tagesabläufe:
Abendgymnasium heisst morgens lernen, tagsüber arbeiten und abends Schule. Am Wochenende natürlich wieder lernen. Wann ist da gemeinsame Zeit vorhanden?
Punkt 2 - Lebensziele
Ein Student mit beispielsweise 27 und sie 34. Wenn er das Studium beendet hat und beruflich die ersten 2 Jahre braucht um sich zu positionieren ist er 33 und sie 40. Wenn sie beide Kinder wollen wird es wahrscheinlich während des Studiums passieren. Das Ergebnis ist Stress pur. Wenn die Beziehung das verkraftet ok, aber wer ist bereit das Leben schon durchzuhalten.
Fazit eine solche Kombination geht nur, wenn zwei Menschen wirklich durch dick und dünn miteinander gehen. Wie oft findet man das heutzutage noch? Richtig, sehr selten.
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mir ist wirklich schleierhaft, warum so eine konstellation nicht funktionieren soll!
der altersunterschied ist vernachlässigbar.
und wenn jemand abends, nach seinem teilzeitjob, sein abi nachmacht, kann ich nur sagen: HUT AB!
wer sagt eigentlich, dass der abendabiturient auch noch studieren will? lese ich nirgends heraus.
ich bin immer wieder erstaunt, was hier im forum erwartet wird, wie hoch die gemeinsamkeiten sein müssen!
ist das nicht langweilig, wenn man sich derartig gleicht?
ich empfinde es immer als sehr bereichernd, wenn ein anderer partner mal frischen wind in das leben bringt, neue ansichten können auch sehr befruchtend sein!
warum muss man in einer durchgestylten cocktailbar abhängen - will das die fs überhaupt? - und mit 35 in einer studentenkneipe...wo ist das problem?
wie kommt man hier darauf, dass der 25-jährige in studentenkneipen geht?
hier wird mal wieder die große klischeekist geöffnet: abiturient gleich studentenkneipe, mittdreißigerin, arbeitend, cocktailbar...
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Ich würde es probieren.
Es ist vielleicht nicht klug, aber ich - ich weiß ja nicht, wie es bei dir ist - ich verliebe mich nicht so oft bzw gefallen mir selten Männer, deshalb hätte ich ja praktisch keine Wahl als es zu versuchen;)!
Außerdem klingt die Kombination spannend!
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@#12: Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass sich während eines Studiums meist sehr viel ändert -- man bekommt ganz neue Perspektiven, entwickelt sich dramatisch weiter und will danach auch ganz neue Ziele verfolgen. Der Mann wird hinterher nicht mehr derselbe sein. Wenn einer der beiden Partner bereits in der stabilen Lage ist, der andere noch in der Entwicklung, dann scheitern fast alle Beziehungen hinterher knallhart. Das sagt die breite Lebenserfahrung ganz vieler Akademiker. (Dass er studieren will, steht in der Fragestellung -- einfach genauer lesen.)
Außerdem wird der junge Mann natürlich im Studium mit ganz vielen gleichaltrigen und jüngeren Frauen in Kontakt kommen, mit denen er dann viel mehr gemein haben wird und die auf Dauer für ihn attraktiver sein werden. Diesen Tatsachen muss man einfach in die Augen schauen -- fast immer finden sich bei so viel gemeinsamer Zeit und Kompatibilität dann neue Partnerschaften mit besser passenden Partnern.
Ein Mann, der hier schätzungsweise 6-7 Jahre jünger sein dürfte, wird sich gewiss nach einiger Zeit anders orientieren und seine eigene Entwicklung wird das Verhältnis zur älteren Freundin ebenfalls ändern.
Meine Prognose: Extrem geringe Chancen!
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@#14
du sagst es ja selbst, du berichtest von deinen erfahrungen!
andere leute machen sicher andere erfahrungen. die menschen sind eben verschieden.
allerdingst so ganz unrecht hast du nicht. nach einem studium werden sich seine lebensperspektiven sicher verändern.
wenn die fs sich dieses vor augen führt und in der lage ist, da entsprechend gegen zu steuern, dann kann es ohne weiteres klappen.
ich würde mich aber nicht so weit aus dem fenster lehnen zu behaupten, die chancen seien gleich null.
allerdingst prallen bei uns beiden aber auch 2 sichtweisen aufeinander: während du alles andersartige, als potentiellen störfaktor ablehnst, sehe ich das andersartige als chance.
deine vorgehensweise wird sicher der einfachere weg sein.
wenn aber der andersartige partner in der lage ist, mit so einer situation umzugehen, dann wird es für die beziehung eine bereicherung.
DAS kann ich aus eigener erfahrung berichten;-)
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Ich (w, Anfang/Mitte 30) bin in einer ähnlichen Situation und würde es probieren. Kann mich #3 nur anschließen. Und eine Garantie hat man nie!
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@#12, eine Frage, hast du selbst studiert? Jeder Akademiker (vorausgesetzt er hat etwas ernstzunehmendes studiert) kennt nämlich exakt die Unterschiede in der Lebensweise und -qualität zwischen Studenten und Berufstätigen u. ist froh, wenn dieses Studentendasein sein Ende nimmt. Da Frauen sich prinzipiell nicht nach unten orientieren, dürften es die meisten schlicht als Last empfinden, durch den Partner in diesem Lebensabschnitt quasi künstlich festgehalten zu werden....
...wenn ich als 26-jährige schon so empfinde, wie wird dann erst eine 35-jährige denken?
Nochmals die #9
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@#15: Tja, MadMax, meine Erfahrungen erstrecken sich auf sehr, sehr viele Lebensläufe von Studenten und späteren Akademikern und natürlich gibt es solche und solche Fälle -- aber ich kenne keinen einzigen, mit einer deutlich älteren Frau, die einen Abendschüler kennenlernt, das ganze Studium erlebt und hinterher sind sie immer noch zusammen. Die Chancen darauf sind einfach extrem (!) gering. Seltenste Ausnahmen mögen die Regel bestätigen, mir sind keine Ausnahmen bekannt. Wer eine dauerhafte, erfüllende Partnerschaft sucht, gar noch mit Familiengründung, der sollte von solchen aberwitzigen Versuchen absehen und sein Glück woanders finden.
Es nützt doch der Fragestellerin nichts, dass es mit extrem geringer Wahrscheinlichkeit klappen kann. Das weiß sie selbst. Sie will wissen, wie die Chancen sind, und die Chancen sind realistischerweise nahe Null. Warum drumherum reden? Wem hilft das?
@#17: Richtig, so ist das.
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@#14
Liebe Frederika,
das sind halt deine Erfahrungen.
Die sind aber nicht allgemeingültig.
Es gibt durchaus Lebensformen, die deinen Vorstellungen von Machbarem nicht entsprechen/entgegenkommen und trotzdem (oder gerade deswegen) gut funktionieren.
Glücklicherweise sind Menschen nicht genormt im Wesen und somit unterschiedlich. So gibt es auch unterschiedlichste Lebensformen von und in Beziehungen, die auch immer wieder 'Althergebrachtes' widerlegen und durchaus glücklich verlaufen sowie von Dauer sind.
Letztlich liegt es an den beiden Menschen, die diese Beziehung gestalten und miteinander umgehen und leben.
Solange sie im Gespräch miteinander bleiben und sich miteinander weiterentwickeln, Sinn füreinander haben und bewahren, empathisch sind und ihre Liebe pflegen, 'sich nicht aus den Augen verlieren' kann und wird es gutgehen.
Es gibt glücklicherweise genügend Beziehungen, die das hergeben.
WIESO/WARUM sollte diese Beziehungsform zwangsläufig zum Scheitern verurteilt sein, äußerst geringe (Überlebens)Chancen haben?
Ich habe einige sehr von der 'gesellschaftlichen Norm' abweichende, aber glückliche und dauerhafte Beziehungen im Laufe meines Lebens mitbekommen dürfen.
Gemeinsame Altersnähe, gemeinsame Interessen sind - wie wir alle wissen, da tagtäglich immer wieder bewiesen - KEIN GARANT für eine glückliche und dauerhafte Beziehung.
So auch sind abweichende Konstellationen durchaus nicht zwangsläufig zum Mißlingen verdammt.
Und das ist auch gut so!
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Die Frage war doch, ob es sich vereinbaren laßt?!
Die Antwort: Ja, 'manchmal' läßt sich das vereinbaren.
Aber, niemand sollte sich Illusionen machen. Es gibt Konstellationen, die wesentlich mehr Erfolg versprechen und trotzdem nicht halten.
Machen wir uns doch nichts vor, es ist nicht leicht eine Beziehung, in der (zumindest einer der Partner) wenig Zeit 'füreinander' haben wird, über den einkehrenden Alltag zu retten. Das ist in jeder Beziehung so.
Wenn ein Paar das versucht, zeigt es zuerst einmal viel Mut! Wenn dann auch noch Arbeitswille an der Beziehung dazu kommt und Durchhaltevermögen, werden die Chancen besser.
Während dieser Beziehungsarbeit zeigt sich dann auch im Alltag, ob es wirklich Liebe ist. Liebe UND die anderen Punkte zusammen, könnten zu einem guten Ergebnis führen.
Niemand kann das vorher sagen oder von vornherein ausschließen. Aber ein Spaziergang wird das nicht, dass sollten alle Beteiligten sich vor Augen halten.
Viel Glück und gutes Gelingen.
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@#19: Ja, es kann Ausnahmen geben. "Zwangsläufig verurteilt zum Scheitern" ist gar nichts, aber die CHANCEN sind eben unterschiedlich hoch und in der geschilderten Lage besonders gering. Das muss man doch wohl sagen dürfen.
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@#21
Klar, Frederika, sagen, was man meint und denkt ist IMMER okay.
Ich finde nur, bei dir klingt es oft so kategorisch ... als ginge es im Grunde nicht anders.
Ich sehe es halt anders. Sage ich ja auch.
Meine Erfahrung ist u. a., dass etwas mit einer sehr geringen Aussicht auf Erfolg, oft überraschend gut läuft und ans Ziel führt.
Etwas mit guten Startchancen erstaunlicherweise doch, oft recht zeitig, scheitert.
Es gibt halt immer die Regel ... und die Ausnahmen.
@#20
Liebe Angeline,
wann ist jemals etwas im Leben ein 'Spaziergang'?
Für ein angestrebtes Ziel MUSS IMMER viel getan werden.
Ich sehe es so - und das ist auch eher meine Erfahrung -: Wo ein Wille, da ein Weg.
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@#22: Tja, was soll ich dazu sagen? Das widerspricht sich doch schon sprachlich: Wenn Dinge mit GERINGEN Chancen in Deiner Erfahrung OFT Erfolg haben, dann schätzt Du die Chancen einfach FALSCH ein -- sonst ist der Satz unlogisch.
Ich versuche zu beobachten und aus den Erfahrungen die Beurteilung der Chancen abzuleiten. Daher haben die Dinge, denen ich geringe Chancen einräume auch tatsächlich geringe Chancen. Gering bedeutet ja nicht Null, sondern eben gering. Jeder muss selbst wissen, wie schlimm oder harmlos er es findet, seine Zeit mit einem potentiellen Partner zu verplempern und es dann doch scheitern zu sehen.
Als junge Studentin wählt man seine Partner zum Beispiel nicht unbedingt nach Familiengründung oder Altwerden aus, sondern nach Verlieben und Spaß. Und man merkt und lernt schrittweise, woran es scheitert und was für eine Partnerschaft wichtig ist. Diesen Lernprozess kann man sich leisten -- wer aber zum Beispiel schon wie in der Titelfrage Mitte 30 ist und noch an Familiengründung denkt, der schießt sich selbst in den Fuß, wenn er eine fünfjährige Beziehung eingeht, die mit 99% Wahrscheinlichkeit scheitert und die Lebenspläne dahingehen lässt. Eine 35-jährige Frau sollte keine sexuellen Kapriolen wagen, sondern einen verläßlichen Partner mit Zukunftsperspektive suchen.
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Ich bin weiblich 36 und sage es geht!!!
Laß Dir nicht von fremden Meschen Dein Glück zerreden.
Wenn Dir jemand sagt sie sei zu blond für Dich, läßt Du dann ab?
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@#24: Hier zerredet niemand das Glück eines anderen, sondern bewahrt ihn vor verplemperten Jahren und zerronnenem Lebensplänen. So sieht es nämlich aus, wenn man mit Mitte 30 noch schwachsinnigen Beziehungsversuchen hinterherläuft und dem modernen goldenen Kalb des "alles ist möglich und ach-so-tolerant" hinterherläuft.
Die Kernfrage lautet: "Glaubt ihr, deren Welt ist zu unterschiedlich, um sich miteinander zu vereinen?"
Meine Antwort: Ja, die Welten sind zu verschieden und die Veränderung der Welten wird sogar noch drastischer werden.
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@25
Ja,ja Frederika....
Und im Zweifelsfall bleibt Frau dann mit Mitte dreissig noch Jahre weiterhin allein!
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warum nicht? sie können sich doch ruhig vereinen! eine win-win vereinigung, ganz sicher..
diese unsere welt ist doch modern genug dafür!
er kann doch den haushalt machen, abends warmes süppchen, müde beine massieren, etc, etc. sie kann ihm nachhilfeunterricht erteilen und die hausaufgaben kontrollieren. das nennt man synergieeffekte. das verbindet und funktioniert.
viel glück!
m52
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Eine Garantie gibt es nie. Ich selbst war jahrelang in einer ähnlichen Beziehung. Auch wenn wir irgendwann getrennte Wege gingen, habe ich es nie bereut.
In so einer Beziehung hat man oft mit Vorurteilen von außen zu kämpfen. Glücklicherweise habe ich einen sehr toleranten Freundeskreis,der unsere Beziehung nie in Frage stellte. Ganz im Gegenteil. Wir bekamen sogar viele Komplimente und galten als so eine Art "Traumpaar". Niemand von unseren Bekannten hatte damit gerechnet, dass wir uns mal trennen könnten.
Meine ältere Schwester hingegen, die ihn nie persönlich kennenlernte, machte darüber sehr bösartige Bemerkungen und schien nur darauf zu warten, dass das ihrer Meinung nach "Unvermeidliche" eintrat. (Dabei hat unsere Beziehung viele andere überlebt, in denen es keinen so großen Altersunterschied gab .) Seine Mutter hielt mich erst für jünger. Als sie mein wahres Alter erfuhr, konnte sie ihre Skepsis kaum noch verbergen. Sie benahm sich zwar höflich, aber ich konnte ihren Unwillen förmlichst spüren. Nach einiger Zeit änderte sich das aber und schlug schließlich sogar ins Gegenteil um. Ich glaube, sie merkte einfach, dass wir uns aufrichtig liebten. Und das überzeugte sie. Später erfuhr ich sogar von Bekannten, dass mein Ex von allen Seiten Kritik einstecken musste.Auch von seiner Mutter, die mich inzwischen richtig ins Herz geschlossen hatte.. Ich hatte ihn verlassen, weil er mich mit einer anderen betrogen hatte.
Trotz allem: Je ne regrette rien!
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