- Frage:
Endgültige Trennung hauptsächlich wegen UnterhaltTrennung Aug.09 nach Kurzehe. Ich hatte ihm vor der Ehe versprochen, bei einer Scheidung kein Geld von ihm zu wollen. Damals wußte ich aber auch nicht, wie fies er sich zum Schluss entpuppen würde und was mich der Umzug kosten würde (5stellig) . Ich forderte nur während des Trennungsjahres Unterhalt, um wenigstens einen Teil meiner Kosten wieder reinzukriegen. Er regte sich furchtbar darüber auf und berief sich auf mein Versprechen. Nach 1 Monat Versöhnung unter der Bedingung, daß ich während d. Versöhng. auf Unterhalt verzichte, was ich getan habe. Nov. 09 wieder Trennung. Unterhaltsforderg. aktualisiert, wieder Tobsuchtsanfälle. Mein ehemaliges Versprechen nicht gehalten usw. Ohne Unterhalt käme er evt. zurück, mit U. nur noch Hass. Ich wäre eiskalt u. charakterlos. Und er? Ich hätte ihn gern zurück, fühle mich aber erpresst. Geld o.Liebe. Wie seht Ihr das Ganze?Antworten: -
Geld! Der Mann verhält sich unmöglich und erpresst dich. Liebe ist da wohl nicht im Spiel, denn ihm scheint es schließlich auch nur ums Geld zu gehen. Das müsste dir doch auch auffallen. Warum willst du ihn zurück?
w,54
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ich bin wieder erstaunt.. "Tobsuchtsanfälle", "Hass" etc.. und da denkt jemand tatsächlich darüber nach zu einem Haustyrann zurückzukehren und will das auch noch?
so manches Verhalten wird mir ewig schleierhaft bleiben..
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Liebe Fragestellerin!
Du hast sehr unmoralisch gehandelt! Ein Versprechen sollte man halten -- wenn das eigene Wort nicht mehr zählt, was ist man dann als Mensch noch wert? Schäme Dich!
Wenn Du besondere Kosten hattest, hättest Du mit ihm offen sprechen sollen und sagen: "Ich weiß, ich habe versprochen, kein Geld zu verlangen und ich stehe dazu, dass ich keinen Unterhalt will. Aber es wäre nett, wenn Du Dich an meinen Umzugskosten in Höhe von... beteiligen könntest, damit wir anständig auseinandergehen und keiner zu große Verluste hat."
Vielleicht geht dieser Ansatz auch jetzt noch, wenn Du Dich entschuldigst, Reue zeigst und bereit bist, eine Scheidenfolgenverinbarung zu unterzeichnen, in der die Sache endgültig finanziell erledigt wird.
Die Fortsetzung einer Beziehung nach dem Motto "Geld oder Liebe" erscheint mir nicht einmal im Ansatz sinnvoll geschweige denn in erfüllender Weise möglich zu sein.
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ER verhält sich unmöglich! Aber DU warst sehr naiv, ihm so ein Versprechen zu geben. Ich verbuche das aber mal gnädig unter blind verliebt.
Dich vor die Wahl zu stellen, "Geld oder Liebe" ist ja eiskalt berechnend! Da bist du wohl auf einen Blender reingefallen. Dir dieses Versprechen überhaupt abzunehmen ist schon herzlos, und NATÜRLICH bestehst du jetzt auf das, was dir zusteht, zumal du große Ausgaben bei der Trennung hattest.
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@Frederika u. alle
Hier noch mal Fs:
Über eine Beteiligung an meinen Kosten zu reden, wäre unmöglich gewesen. Der hätte mir was gehustet. Jeden einzelnen Löffel hat er mir vorgehalten, ob das auch wirklich meiner wäre. Wir haben am Ende eigentlich so gut wie gar nicht mehr geredet. Hauptsache, ich war endlich weg. Das war ihm das Wichtigste. Später hat er es allerdings bereut.
Zur Erklärung noch Folgendes: Als ich mein Versprechen gab, wußte ich überhaupt nicht, daß das Gesetz bis zur Scheidung Unterhalt vorsieht. NACH der Scheidung verlange ich ja auch nichts!!! Genau das hatte ich aber versprochen, und das halte ich ja auch. Den Unterhalt BIS zur Scheidung brauche ich, um meine Kosten teilweise zu decken. Übrigens hat er selbst keinerlei "Moral" an den Tag gelegt, als es um andere Dinge ging. Da war er knochenhart. Ich wollte das hier nur nicht so enorm ausbreiten.
Mir geht es darum: Er behauptet jetzt, ich würde ihn nicht lieben, sonst würde ich kein Geld verlangen, und ich behaupte, er liebt mich nicht, sonst würde er mich nicht vor diese brutale Wahl stellen. Ich hatte schon bei der 1. Versöhnung das Gefühl, daß er nur zurück kam, um den Unterhalt zu sparen.
Ich sehe nicht ein, daß ich alleine alle Kosten und Arbeit habe, und er macht einfach die Tür zu und reibt sich die Hände. Ich hatte kurz vor der Ehe meine eigene, schöne Wohnung samt Inventar aufgegeben, um zu ihm zu ziehen, und 4 Monate später sagt er, ich soll auf der Stelle verschwinden, und ich hatte den ganzen Ärger am Hals.
Ja, Haustyrann stimmt schon. Ich verstehe mich ja selber nicht. Den einen Tag denke ich so, den anderen wieder anders. Es ist auch diese Ungerechtigkeit, die mich noch umtreibt. Zumindest empfinde ICH sein Benehmen als ungerecht. Es kann doch nicht sein, daß nur einer bei einer Trennung finanziell dermaßen bluten muss. So dicke habe ich es auch wieder nicht. Ihm geht es materiell sehr gut.
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Ich sehe es wie Angela. Es war naiv ihm so ein Versprechen zu geben. Schliesslich weiss man nie wie die Umstände sich ändern usw.
<MOD: Diffamierung anderer Beiträge entfernt. Schreiben Sie doch einfach Ihre eigene Meinung zum Thema oder zu dem Beitrag.>
Ich würde auch nehmen was dir zusteht. Er wird sich nicht ändern. Seine Zugeständnisse basieren doch nicht auf Liebe. Ihm gehts doch nur ums Geld. Eure Beziehung würde sich damit bestimmt nicht verbessern.
Überleg dir gut, ob du so einen Menschen zurück haben willst.
Ich wünsch dir alles Gute
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ich hätte nie einen Mann heiratet, der von vorherein Gedanken über Geld und Scheidung gemacht habe und eine solche Versprechung von mir fordete... nicht weil ich Geld brauche,sondern weil ich alle Teilen meines Lebens für immer mit meinem Ehemann teilen will: sexuel,emotional,finanziel,usw...auch in schlechten Zeiten, wenn z.B. er nicht arbeiten könnte oder krank wäre...
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@#5: Vielen Dank für Deine Rückmeldung. Tja, er scheint nach Deiner Schilderung ein ungeheurer Armleuchter zu sein. Warum genau überlegst Du, zu ihm zurückzugehen? Er hat Dich nach vier Monaten einfach so abgemeldet und rasugeworfen? Was genau gibt es da noch zu überlegen? Er scheint Dich nicht zu lieben und Du hast solche Art verzweifelte Hassliebe, die vielleicht auch mehr mit finanziellen Problemen als mit Zuneigung zu tun hat. Ich kann aus Deinen Schilderungen nicht einmal im Ansatz erkennen, warum Ihr beide zusammenbleiben solltet. Sei froh, dass Du da raus bist.
Arbeitest Du denn? Wie alt seid Ihr? Wie steht es um Deine Finanzen? Bist Du finanzielle unabhängig? Warum spielt das geld so eine große Rolle bei dieser Trennung?
Ich bleibe ansonsten aber dabei: "Zu meinem Worte muss ich stehen..." Wenn ein Versprechen nichts mehr wert ist, dann ist doch das Ende erreicht. Nein, also wenn man sein Wort gibt, dann sollte man sich erstens erkundigen, worum es überhaupt geht und zweitens sich auch dran halten.
"Er behauptet jetzt, Du würdest ihn nicht lieben" -- Ja mei, natürlich liebst Du den Schuft nicht mehr, oder?!
Mein Rat für Deine jetzt schon verfahrene Situation:
1. Werde Dir über Deine Gefühle klar.
2. Optimalerweise erkennst Du, dass Du jetzt sein wahres Ich kennst und nicht liebst.
3. Sage ihm klipp und klar, dass es keine Liebe mehr gibt und es keinen Weg zurück gibt.
4. Sage ihm auch klipp und klar, dass Du nicht gezwungen bist, Dich an das mündliche Versprechen zu halten und er viel Geld verlieren wird, wenn er sich nicht einigt.
5. Macht einen vernünftigen Deal miteinander und trefft eine notarielle Scheidenfolgenvereinbarung, damit das Thema endgültig und rechtsgültig vom Tisch ist.
Ich persönlich würde mich an mein Wort halten, aber da Du das nicht willst, ist mein Rat an Deinen Wunsch angepasst. Du hast aber auch nicht unrecht, dass eine Kostenbeteiligung an den tatsächlichen Umzugskosten angebracht wäre. Insofern halte ich den Kompromiss auch ethisch für haltbar.
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@Frederika und alle
noch mal Fs:
Danke, Frederika. Bei Deiner 1. Antwort hat mich fast der Schlag getroffen. Klar, ich konnte in der Kürze nicht alles darlegen. Da entstehen automatisch Mißverständnisse. Man muß sich ja erst mal kurz halten.
Ich bin 60, finanziell einigermaßen unabhängig, aber sehr krank. Das hatte ich auch mit seiner Moral gemeint, daß ihn das nicht gehindert hat, sich zu trennen, obwohl es mir gesundheitlich damals akut sehr schlecht ging. Ich Depp hatte gedacht, jetzt, wo es mir so mies geht, kann ich vielleicht etwas Rücksicht erwarten, aber er dachte, jetzt, wo es ihr so mies geht, muß sie erst recht den unteren Weg gehen, weil sie ja jetzt von mir abhängig ist. Genau so sagte er das. Getrennt haben wir uns nicht wegen anderer Partner, sondern weil wir einfach nicht miteinander zurecht kamen. Es gab immer nur Streit wegen nichts, und dann ging das Gebrüll gleich los, und es wurde tagelang geschwiegen, auch im Urlaub.
Also, die Unterhaltsgeschichte läuft bereits über den Anwalt. Er bezahlt mit äußerstem Widerwillen und schreibt mir nur Hass-mails, die mich ziemlich runterziehen. Wo es geht, macht er mir das Leben schwer. Ich hänge trotz allem noch an ihm, kann nicht wirklich glauben, daß seine Gefühle für mich gestorben sind, auch wenn ich mit dem Verstand erkennen muß, daß es eben so ist. Ich denke oft, vielleicht ist er nur deshalb so hart, weil er sich von mir nicht mehr geliebt fühlt... Angeblich habe ich ihn sowieso nur wegen seines Geldes geheiratet. Daß das nicht stimmt, konnte ich ihm aber verständlich machen. Dann hieß es auf einmal, ich hätte ihn ruiniert. Keine Ahnung, was er meint. Er hat sein Haus umbauen lassen, angeblich wegen mir, aber davon habe ich ja nichts.
Warum es jetzt nur noch ums Geld geht, weiß ich selbst nicht. Früher war davon nie die Rede. Heute heißt es, er hätte mich während der Ehe "ernährt", meinen Wein und die Urlaube bezahlt. Alle seine früheren Großzügigkeiten listet er mir jetzt minutiös auf. Angeblich hat er mir ein "Luxusleben" finanziert. Bevor ich ihn kannte, war ich ja fast schon asozial...so redet er. Ein asoziales Subjekt bin ich. Dabei ging es mir vor ihm genauso gut. Ich finde das nur noch deprimierend. Ich meine, er war ja schon einmal verheiratet, und diese Frau hat nie gearbeitet ohne Kinder, und die hat total von ihm gelebt. Ich ja nicht, ich habe früher immer gearbeitet und auch meine Klamotten usw. selbst bezahlt, warum auch nicht. Am schlimmsten ist dieser Hass. Ich wollte immer auf einem guten Niveau mit ihm reden, aber das ist aussichtslos.
Tja, sorry, daß ich jetzt ins Lamentieren gekommen bin. Ich komm' nicht drüber weg, was da alles passiert ist und noch passiert. Sowas habe ich noch nie erlebt, und ich habe schon einiges hinter mir.
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@#9: Aus Liebe wird leider oft Hass. Bitte sieh ein, dass es keine Chance mehr auf Rettung gibt und sieh zu, dass Du und Dein Anwalt die "Kuh vom Eis" kriegen. Macht ein pauschales Angebot gegen eine satte Einmalzahlung und schließt eine Scheidenfolgenvereinbarung, die alles klärt.
Je länger es sich hinzieht und je mehr Mails Ihr tauscht, desto verfahrener und hasserfüllter wird die Situation. Manchmal ist es am besten, über die Anwälte zu kommunizieren und ihm den Kontakt zu untersagen.
Versucht ein schnelles Ende mit Einmalzahlung -- da ist allen am besten geholfen und Du bist am dichtesten dran am Versprechen und hast trotzdem genug Geld für einen Neuanfang.
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@FS
Habe es auch so erlebt nur bei mir waren es die Kuchengabeln und keine Löffel wie bei dir. Aus Liebe wurde blanker Hass und Wut und alles wirklich alles! wurde mir vorgeworfen.
Bei mir hat nur geholfen, mir einen Anwalt zu nehmen und auf fast sämtlichen Hausrat zu verzichten, denn sonst würden wir wahrscheinlich heute noch um einzelne Gabeln streiten.
In der Zeit des Umzuges, hatte ich leider auch keinen einzigen Cent von ihm gesehen, auf Unterhalt habe ich verzichtet, auch nach der Scheidung. Ich will kein Geld von ihm! So habe ich mir von meiner Familie etwas geborgt und auf der Bank eine größeren Rahmen am Girokonto einrichten lassen. Meine Schulden konnte ich dann erst bezahlen, wie er gnädigerweise 4 Monate nach Scheidungstermin meinen Anteil vom gemeinsamen Haus ausbezahlte.
Er wollte mich auch emotional erpressen und es ist ihm zum Teil auch gelungen. Mir ging es in der Trennungszeit deshalb sehr schlecht. War sehr traurig und weinte viel.
Was ich damit sagen will, je weniger du mit ihm zu tun hast desto besser. Versuch alles ohne ihm zu regeln, viell. wirklich mit einem Anwalt, den auf seine Cooperation kannst du nicht zählen.
Alles Gute und viel Glück für deinen neuen Weg!
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Liebe Fragestellerin
was machst Du nur, wenn sich Dein Mann dir gegenüber nicht loyal verhält und Dich erpresst, dann bist Du auch nicht an Dein Versprechen gebunden, das wirklich reichlich naiv war. Hat er das vielleicht auch erpresst? Überlege doch mal, was Dein Mann mit diesr Ehe bezweckt haben könnte. Dein "Brechen" halte ich daher überhaupt nicht für unmoralisch.
Lass den Trennungsunterhalt von einem Anwalt berechnen, Dich beraten, denn auf diesen musst Du per se überhaupt nicht verzichten. Warum hast Du solch einen kostspieligen Umzug gemacht? Kein Vorwurf, eher Frage nach den Umständen.
Der Mann setzt Dich so unter Druck, das wird er vermutlich immer wieder tun, ich glaube, das hälst Du nicht lange aus, das ist keine Liebe
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Sofort zum Rechtsanwalt und deine Ansprüche durchsetzen. Der Mann weiß, dass du an diese Absprache nicht gebunden bist und versucht es durch emotionale Gewalt durchzudrücken.
Viel Erfolg!
m
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@ 13
gut formuliert.
@ Fragestellerin:
Such Dir einen Fachanwalt für Familienrecht und verlang nach einer Erstberatung, die sollte so 200 kosten. Dann weißt mehr.
Soweit ich mich erinnern kann an das Familienrecht das ich mal gelernt habe (> 10 Jahre, ich hatte seitdem kein Bezug mehr dazu) ist es wichtig, daß Du von ihm den Unterhalt verlangt haben mußt - rückwirkend kriegst ihn nur für den Monat, in dem Du ihn verlangt hast.
Also such Dir einen guten RA und verlange den Trennungsunterhalt. Wieso willst Du ihn denn zurückhaben wenn er fies zu Dir war ? Das hat doch keine Zukunft, weil der Zinober früher oder später wieder los geht.
Bei Euch geht es drum, wer der Stärkere ist, und die wechselseitigen Anschuldigungen und Beschuldigungen sind abgrundtief. Sorry, aber was soll es bringen, hier noch Zeit, Mühen und Gefühle zu investieren ? Ein Faß ohne Boden.
Schau, daß Du Dein Geld bekommst - wenn er aus Deiner Sicht fies zu Dir war wirst ihm das auch gesagt haben - und gut ist. Der Streß, den Du mit ihm hattest, geht vorbei, Du wirst ihn aus Deinem Leben so gut es geht ausradieren, aber in 5 Jahren kannst mit dem Geld was anfangen oder Du kannst es meinetwegen der AIDS Hilfe geben aber Du kannst disponieren.
7E2176FE - m
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Hier noch mal Fs:
Vielen Dank für Eure Anworten.
Nein, das ist keine Liebe. Mir fällt jetzt erst auf, wie das Versprechen überhaupt zustande kam. Und zwar verlangte er, daß ich ganz zu ihm ziehe, und da habe ich gesagt, das kann ich nur machen, wenn wir auch heiraten, denn ansonsten ist mir das zu riskant, alles aufzugeben. Da kannst du mich ja raussschmeißen, wann es dir paßt, und ich muß sehen, wie ich klar komme. Danach gab es einen Streit wegen was weiß ich, und er zog das Aufgebot , das dann tatsächlich bestellt worden war, zurück. Dann wieder Versöhnung, und ich sollte weiterhin unbedingt zu ihm ziehen. Er wollte ja auf Teufel komm raus eine Frau im Haus. Er sagte mir aber nicht, daß er das Aufgebot abbestellt hatte. Ich lebte also weiter mit ihm, ohne was zu ahnen.
Irgendwann kam es dann aber heraus, weil der Termin anstand und nichts passierte. Da war ich total am Boden. Daß er das abbestellt hatte, fand er in Ordnung. Nur daß er es mir nicht gesagt hatte, fand er dann nach Absprache mit anderen wohl auch nicht mehr so toll. In dieser ganzen vertrackten Lage habe ich dann gesagt, o.k., wenn ich zu dir ziehen soll, dann mache ich das, aber weiterhin nur mit Heirat, und ich verlange auch nichts von dir, wenn wir uns scheiden lassen. Irgendwie hat er es so gedeichselt, als wäre es eine Gnade, mich zu heiraten. Blöd von mir, ich weiß, denn es ging ja nur darum, daß er wieder eine Frau im Haus hatte. Natürlich wollte aber auch ich mit ihm zusammen sein, das ist ja klar. Ohne Zusammenziehen war da aber nichts zu machen. Das war ihm oberwichtig. Mit Müh und Not ging es dann aufs Standesamt. Ich hatte ihm sogar einen Ehevertrag angeboten, aber irgendwie war das nachher untergegangen. Da war dann offenbar ER blöd.
Der Umzug war deshalb so teuer, weil ich von heute auf morgen eine Wohnung brauchte und unbedingt wieder in meine alte Gegend wollte, in der ich vorher eine relativ günstige Wohnung hatte, die natürlich da nicht mehr frei war. In dieser Gegend war nur noch eine Wohnung frei, die doppelt so teuer war wie die alte, aber das war mir in dem Moment auch schon egal. Jetzt sehe ich natürlich, daß ich bis auf weiteres diese hohen Kosten habe, aber nicht nur die, sondern ich mußte mir ja neue Möbel kaufen, Küche, Schlafzimmer usw. und dazu Kaution, Courtage etc. Da kommt schnell was zusammen, während bei ihm alles beim Alten blieb und er nur ein paar Bilder umhängen mußte. Na, der Rest ist bekannt.
Nochmals danke Euch für Euer Interesse und Eure guten Ratschläge. Ich muß meine Gefühle wohl doch endgültig begraben und dem Verstand die Oberhand gewähren. Meistens gelingt es mir ja auch...
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@FS
Jetzt über die hohen Umzugskosten klagen, bringt auch nichts mehr. Abert ich wundere mich trotz Deiner genaueren Beschreibung über so einen hohen Betrag. Ich musste mir auch fast von heute auf morgen eine neue Bleibe suchen. Aber! ich habe mir zu Beginn wirklich nur das allernötigste gekauft, sozusagen, Tisch, Bett, E-Herd und den Rest nach und nach. Im Summe hab ich genau 2000 dafür gehabt und es ist sich auch damit ausgegangen. Kaution und so dafür hatte ich etwas Geld von meiner Familie bekommen. Hätte ich den Standart wie in meinem alten Zuhause gleich zu Beginn gewollt, natürlich wäre es dann auch wesentlich teuerer gekommen.
Mit Deiner Umzugsgeschichte und mehr oder weniger erpressten Heirat musste es wohl so weit kommen, denn die Vorraussetzungen für eine lange glückliche Partnerschaft hat es ja anscheinend nie gegeben. Man (oder frau) kann auch zusammen ziehen und sich absichern auch ohne Heirat! Bei Scheitern ist eine Trennung dann wesentlich einfacher. Aber das wirst Du hoffentlich jetzt (für die Zukunft) gelernt haben.
#11
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Der Mann ist ein selbstherrlicher Tyrann und als solcher soll er seine Wäsche bitte selbst waschen.
Ich sehe es genau wie die anderen Poster hier: für eine Liebesbeziehung und eine Heirat hat es keine Grundlage gegeben. Er hat ja nicht einmal den mindesten Anstand und Respekt vor Dir! Versuche, Dich emotional abzukuppeln und überlasse alle Angelegenheiten, auch beleidigende Briefe von ihm, Deinem Anwalt. [mod]
Constanze
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Du hast ihn mit der Heirat erpresst und willst jetzt, - wo ihr beide gemerkt habt, es geht nicht miteinander, dass er die Zeche bezahlt. Sorry, FS, in deinem Alter hätte ich dir eher zugetraut, dass du realistischer und überlegter an die Sache ran gehst. Mit der erpressten Heirat hast du ihm klar gesagt, du suchst einen Versorger! Und nun stehst du vor den Scherben. Ich habe da ehrlich gesagt kein Verständnis dafür. Denn von jugendlichem Leichtsinn kann man da wohl nicht mehr ausgehen. Aus meiner Sicht steht dir nichts zu - ihr ward 4 Monate verheiratet? Was soll das? und jetzt für die nächsten 3 Jahre Trennungsunterhalt verlangen oder dir die Kosten für den wirklich massiv teuren Umzug bezahlen lassen? Sorry, aber das steht in keinem Verhältnis! Ich sehe nicht, dass dir etwas zusteht. Wenn das belohnt werden würde, käme es nach so kurzer Zeit einer Heiratsschwindlerin gleich.
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@18:Deiner Sicht kann ich nicht zustimmen. Oder findest Du das Verhalten des Mannes etwa okay?
Immerhin hat die Frau alles aufgegeben: ihre Wohnung, ihre Möbel. Es stand nirgends geschrieben, daß sie einen Versorger sucht. Lediglich einen Risikoausgleich... und das finde ich legitim. Er hätte ja auch nein sagen können. Zum Heiraten gehören immer zwei.
Constanze
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Zwei Leute mit finanzieller Polung trennen sich...und streiten..über Geld...was sonst ;-)
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@19 Ich finde weder das Verhalten des Mannes, noch das der Frau ok. Sie hat ihn gezwungen, sie zu heiraten, so wie er unbedingt wollte, dass sie zu ihm ziehen.
So blauäugig, gleich auch noch die Whg. aufzugeben sind doch normalerweise nur junge Leute - denn es sollte grundsätzlich schon passen, wenn man zusammen zieht und auch noch heiratet. Doch das wurde hier ja schon diskutiert, dass es bereits dazu keine Grundlage gab.
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Noch mal Fs
Nein, wir waren 4 Jahre zusammen, davon 2 verheiratet. Er wollte von vornherein, daß ich ständig bei ihm wohne, so daß meine Wohnung während dieser ganzen Zeit fast immer brach lag, aber weiterhin Kosten verschlang. Bei mir waren wir nie, weil er sein Geschäft direkt am Haus hat und die Anfahrt von einer halben Stunde nicht in Kauf nehmen wollte. Also habe ich bei ihm gewohnt bzw. ICH bin hin und hergefahren. Ich sollte immer da sein und abends kochen. ER wollte doch, daß ich immer bei ihm wohne. Es war ein eheähnliches Verhältnis. Also warum soll man es dann nicht auch so nennen und heiraten? Das hat doch nichts mit Erpressung zu tun. Ich gebe doch nicht alles auf, um nach wenigen Monaten wieder auf der Straße zu stehen! Ich bleibe aber auch nicht jahrelang mit einem Mann zusammen, dem ich die Ehefrau spiele, ohne es zu sein.
Wenn man 2 Haushalte beibehält, ist der, der immer hin und herfährt, der Dumme. Mal fehlt ihm hier was, dann in der anderen Wohnung, immer wurde was vergessen, mitzunehmen, dauernd schleppt er seinen Kram hun und her, nirgends ist er mehr richtig zu Hause. Der Andere hat es ja gemütlich, dem fehlt nichts. Aber so einfach geht es dann auch wieder nicht. Die Heirat erschien uns da als die beste Lösung. Vor allem natürlich mir, denn die Dumme war ja bis dahin ich.
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@22 tja sorry, FS, aber nun bist du noch immer die Dumme - fragt sich, was besser gewesen wäre!
Nimm es unter Lebenserfahrung und lass es gut sein - besinne dich deiner Stärken und lebe dein eigenes Leben. Du hast dich vorher ja bereits zum Affen gemacht - entschuldige die harte und direkte Ausdrucksweise - aber warum sollte man da Mitleid haben? Hattest du Angst, es gibt sonst keinen Mann mehr auf der Welt als ihn? Scheint gerade so, denn so blauäugig und naiv sollte man in deinem Alter nicht mehr sein.
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@23
Zum Affen gemacht, na ja. Vielleicht habe ich vergessen zu erwähnen, daß ich ihn ja schließlich geliebt habe. Da wäge ich nicht von vornherein alle Vorteile und Nachteile gegeneinander ab. Erst auf die Dauer fällt einem dann dieses und jenes auf.
Daß ich jetzt die Dumme bin, sieht er allerdings völlig anders, aber ich bleibe dabei: Trennung und befristeter Unterhalt und kein Geld oder Liebe-Spielchen mehr.
So, und das war's jetzt, denn manche dieser Beiträge tun meiner Seele momentan einfach nicht gut.
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Tja FS, wenn du keine Kritik vertragen kannst, dann darfst du hier keine Fragen einstellen. So ist das hier im Forum - du möchtest von uns Meinungen lesen, wenn aber eine Meinung gegen deine eigene geht, dann tut sie deiner Seele nicht gut.
Entweder du möchtest, dass man sich mit deinem Problem auseinandersetzt und dass wir unsere Zeit für dich investieren, oder du brauchst nicht zu fragen und lässt dich bemitleiden - von wem auch immer.
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siri
liebe fs,
es gibt momente, in denen ich mich frage, warum wir eine gesetzgebung haben. wenn ich hier manche antworten lese, dann ist das einer davon.
liebe hin, liebe her, eine ehe ist ein vertrag, der jedem der beteiligten vor abschluß bekannt war und der auch am ende einfach so wie vereinbart von beiden eingehalten wird.
um das sicherzustellen, gibt es gerichte und zum glück nicht das ep-forum.
laß dich nicht übern tisch ziehen, keiner außer dir wird deine interessen vertreten (naja, dein anwalt hoffentlich!) und all die, die hier einen auf moralisch machen, verhalten sich, wenn es um sie selbst geht, genau so!
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Nein Siri, da muss ich dir widersprechen. Ich stehe dazu, dass der FS aus meiner Sichts nichts zusteht, habe aber, entgegen dem, was du hier mutmaßt, bei meinen beiden Scheidungen weder Trennungsunterhalt noch sonst etwas verlangt und bekommen. Ich wollte das nicht und bleibe auch deswegen bei meiner Meinung. Jeder soll für sich selbst sorgen - und nicht auf den Mann als Versorger schielen.
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Schade, dass diejenigen, welche hier so auf die FS schimpfen, nicht einmal den Mut haben, sich zumindest mit einem Pseudonym hier melden, frei nach dem Motto: Von weitem kann man schreien und sich dann wegducken. Erwachsene Menschen ohne Mitgefühl, dafür aber mit Scheuklappen und "Gerechtigkeitssinn", tzz.
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