- Frage:
Dürfen Männer ihre Gefühle öffentlich zeigen? Was sagt die Umwelt dazu?Früher wurden Männer, die ihre Gefühle offen zeigten niedergemacht...was natürlich völlig übertrieben war...doch wie sieht es heute aus?...dürfen Männer ihre Gefühle zeigen?...oder gilt das heute noch als inaktzeptabel? Siehe Fußball=Siegertränen oder Verlierertränen? Dann darf Man(n) in der Öffenlichkeit weinen? Oder wie darf man das verstehen?Antworten: -
1. Also ich finde Sieger- und Verlierertränen unglaublich unmännlich und albern. So ernst darf man so etwas nicht nehmen, und wenn, muss man Manns genug sein, damit umzugehen. Ich kann immer wieder nur den Kopf schütteln.
2. Erlaubt und angebracht sind Tränen in der Öffentlichkeit einzig bei Todesfällen.
Ich persönlich finde auch weinende Frauen in der Öffentlichkeit schrecklich. Da weiß niemand, was er bei Fremden machen soll und wie ernst es ist. Das ist eine Zumutung an die Gefühle der Beobachter, ein Eindringen in fremde Privatsphären. Solch ein Verhalten ist zu recht tabuisiert.
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Es ist selbstverständlich, dass die Männer in der Öffentlichkeit lachen. Warum nicht weinen?
Beide Gefühle sind menschlich...
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@#2: Nein, nicht alle Gefühle sind öffentlichkeitstauglich und negative Gefühle werden zu recht tabuisiert und gesellschaftlich reglementiert. So darf man Freude mühelos zeigen, aber Wut sollte man nicht ausleben, liebevolles Miteinander ist akzeptabel, aber offener Hass nicht, Lachen ja, Tränen nein. Das ergibt sehr viel Sinn, wenn man länger drüber nachdenkt, denn es macht das Miteinander friedlichen und weniger problembelastet.
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Es ist doch egal, was die Umwelt denkt. Ich empfinde Gefühle zeigen als ein Zeichen von Stärke, nicht als Schwäche.
Wenn du einen Mann liebst, sollte er auch zu die stehen.
"I need a soldier that ain't scared to stand up for me"
weiblich & 22
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Na klar, darf er das (wohldosiert). Wer etwas anderes sagt, dem fehlen Empathie und EQ.
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Selbstverständlich dürfen Männer öffentlich Gefühle zeigen!
Wo ist das festgeschrieben, dass Männer das nicht dürfen.
Ich erinnere mich an die Familie der entführten Bankiersfrau die sich ihre Angst, Trauer
öffentlich an den Entführer gewendet hat. Das ist doch legitim.
@ 3 Frederika wo wird das den tabuisiert und regelmentiert? Wo sind denn diese Regel festgeschrieben?
Menschen die sich in einer Notsituation befinden, Krankheit, Unfall, Verlust eines Angehörigen
oder sich im Gegenteil freuen und Freudentränen vergießen dürfen das nicht?
Dürfen ihre Trauer oder ihre Freude nicht in dem Moment der Emotion zeigen, sondern müssen warten oder zum Weinen oder Lachen in den Keller gehen?
Was sind das für abenteuerliche Auffassungen?
Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, habe schon einige Kommentare hier von Dir gelesen.
Aber wie so oft oder besser ständig versuchst Du aus Deiner persönlichen Meinung eine Gesetzmäßigkeit oder eine Wahrheit zu machen. Das ist nicht gut.
Dazu dann oft das Ziel vollkommen verfehlt wird. War nur als Tipp gemeint, da daraus oft unschöne Diskussionen entstehen die eigentlich dieser Plattform EP nicht gerecht werden.
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Natürlich darf ein Mann in der Öffentlichkeit zeigen, gleich welcher Art, genau wie Frauen und Kinder.
Sicher werden viele auf die Angemessenheit der Gefühlsoffenbarung achten. Tabus gibts es aus meiner Sicht überhaupt nicht.Warum auch, wen es stört, der schaut nicht hin. Wegsehen ist doch in dieser Gesellschaft eh´ gang und Gäbe.
Lachen wie Weinen entspannt, wirkt befreiend. Ich habe einige Männer schon weinen sehen, einschließlich meinen Vater. Das hat mich außerordentlich berührt und mir gezeigt, dass sie keine gefühlskalten "Klötzer" sind.
Ich bin zwar überhaupt kein Fußballfan, doch viele Menschen, insbesondere Sportler, lachen oder weinen nach einer starken Anstrengung ganz automatisch ob der Entspannung, der Freude oder Trauer über Sieg oder Niederlage die damit verbunden sind.
Ich bin vor einiger Zeit beim Anfahren eines Zuges ziemlich heftig und schmerzhaft gestürzt, der Schock trieb mir die Tränen in die SUgen ohne dass ich dagegen ankam, kein Zeuge hat sich darüber mokiert.
Eine von vielen denkbaren Situationen, auch Abschied und Wiedersehen, lassen Tränen kullern.
Das ist menschlich und nicht Menschliches ist mir fremd.
weiblich,51
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Die Aussage "2. Erlaubt und angebracht sind Tränen in der Öffentlichkeit einzig bei Todesfällen." von #1 ist nur eine rein persönliche Meinung und nichts mit der Allgemeinheit zu tun.
Weinen ist immer eine extreme Gefühlsäußerung und überhaupt nicht negativ belastet. Es wird Trauer, Schmerz, Mitgefühl, usw. damit ausgedrückt, ist eine natürliche menschliche reaktion. Wieso sollte man das tabuisieren oder gar verbieten wollen in der Öffentlichkeit??? Darf man nicht mehr Mensch sein, Gefühle zeigen. Wer das nicht mitansehen will, oder akzeptieren kann, gehört meines Erachtens schon zur verrohten Seite der Gesellschaft.
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Eine Heulsuse als Mann will ich nicht haben.
Bei Hochzeit, Geburt eines Kindes und Beerdigungen sind Tränen bei Männern aber selbstverständlich erlaubt.
Bei Fussball finde ich es total albern. Es sei denn, es ist der Torschütze selber. Wer für seinen Lieblings-Verein Tränen vergiesst, stürzt in meiner Anerkennung auf die Stufe kindlich und unreif.
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Ich finde Gefühle zeigen gut, ob bei Männern oder bei Frauen.
Wenn jeder öffentlich zu seinen Gefühlen stünde, gäbe es weniger Missverständnisse.
@Frederika: Ich spreche nicht von übertriebenen Gefühlsausbrüchen, aber wenn einem etwas berührt, darf man dass doch zeigen? Ich habe länger darüber nachgedacht und hier ein anderer Gedankenanstoß: Wenn es in der Öffentlichkeit "erlaubt" wäre, seine Gefühle zu zeigen, könnte man doch Amokläufer und auch gefährliche Menschen besser "entlarven", da jeder mit seinen Gefühlen umzugehen wüsste und den anderen besser einschätzen könnte? Das Gefährliche und Ungesunde an sich ist doch, dass man Gefühle ständig zurückhalten und verbergen muss. Ich selbst lache laut und herzlich, habe Tränen in den Augen wenn etwas nicht so schönes passiert (heule deshalb nicht sofort los) und das hat für mich etwas mit "zu sich selbst stehen" zu tun.
Wie gesagt, ich spreche nicht vom losheulen wenn der Chef einen rügt, sondern von Herzlichkeit.
w.29
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@#10: Ja mein, geht es jetzt um allgemeine harmlose Gefühle oder um Weinen in der Öffentlichkeit?
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Lieber FS, selbstverständlich sollte es heute möglich sein, seine Gefühle in der Öffentlichkeit zu zeigen, wobei es natürlich im sozialen Zusammenleben Grenzen gibt. Wir sollten gedanklich und gefühlsmässig offener, flexibler und toleranter werden. Mir graust vor nüchternen und coolen Schablonen, die sich immer tough zeigen, aber eigentlich hinter einer Fassade verstecken. Gefühle zeigen hat auch was mit Psychohygiene und seelischer Gesundheit zu tun. Frederika, Du bist einfach hart! Als emanzipierter Mann mit Gefühlen kriege ich Beklemmungen vor solch starren Grundsätzen. <MOD: Signaturen sind nicht mehr gestattet. Bitte registrieren Sie sich!>
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Ich sehe da keinen Unterschied zwischen Mann und Frau. Heulende Fußballfans finde ich albern, sowohl bei Männern als auch bei Frauen, das erinnert mich an Teenies bei Konzerten von Tokio Hotel.
Aber wenn ein Mann bei einem Film weint, beim Abschied seiner Frau oder Kinder - was ist da so schlimm. Ich bin froh, dass die Zeit des "Männer weinen nicht" vorbei ist.
Es gibt nun mal auch Männer, die nah am Wasser gebaut haben. Muss deswegen nicht unbedingt eine Heulsuse oder ein Weichei sein.
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Es geht um Gefühle, für die einen harmlos, für den Betroffenen stark. Also darf er/sie sie zeigen, ob mit lachen oder mit Weinen. #10, ich stimme Dir zu, auchso manchen Selbstmorgefährdeten würde man da vielleicht eher wahrnehmen und vielleicht helfen können.
w51
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@#12: Ja, Psychohygiene ist ein gefälliger Ausdruck. Genau wie man persönliche Hygiene nicht öffentlich betriebt, sollte man auch die Psychohygiene in privater Umgebung gestalten.
@#13: Ja, OK, neben Todesfällen sind Abschiede für lange Zeit und die Geburt eines Kindes auch tolerierbare Anlässe für Tränen.
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Nachtrag #6
In unserem Leben ist sehr vieles regelementiert, sollen jetzt Emotionen und Gefühle ebenfalls noch geregelt und geordnet werden. Oft ist doch das Zeigen von Gefühlen auch eine Entlastung von angestauten Emotionen. Und das in beide Richtungen Freude und Leid.
Um beim Beispiel Fussball zu bleiben.
Wenn heute der Abend der FC Bayern die Cl gewinnen sollte, kann ich mir sehr gut vorstellen,
dass in diesem Moment einige Spieler vielleicht weinen werden. Denkt man an die überwältigende Kulisse in Madrid, die Erfolge der gesamten Saison (Meister und Pokalsieger).
Ich könnte das sehr gut verstehen und es würde mir zeigen, dass in den Trikots Menschen stecken und keine emotionslosen Roboter. Genauso das der Verlierer vielleicht weinen wird.
Jeder Mensch ist so wie er ist und wir sollten uns im Verlaufe der Evolution so entwickelt haben
das wir das akzeptieren können. Uns nicht noch das LETZTE nehmen und den Menschen
gänzlich gleichschalten und uniformieren.
Wer weinen muss sollte weinen, wer lachen kann sollte lachen!
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Ständig predigen wir Frauen unseren Männern, dass sie doch endlich auch ihre Gefühle rauslassen und zeigen ... das finde ich gut und richtig! Bei echten Gefühlen kann man(n) sich dann leider auch nicht aussuchen, ob er gerade im vermeintlich "falschen" Umfeld (der Öffentlichkeit) von seinen Gefühlen übermannt wird. Oder im Kämmerlein daheim.
Tun wir Frauen ja auch nicht!
Diese festgefahrenen Grundsätze, die schon fast wie betonierte Gesetze anmuten, in immer wiederkehrenden Antworten von Frederika geäußert, finde ich auch völlig daneben.
Zeigt Eure Gefühle, liebe Männer! Wir Frauen können damit umgehen und lieben Euch dafür! w
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Ich bin die FS
Sowohl als auch...
Ich finde es klasse, wenn Männer in der Öffentlichkeit weinen. Wer von Euch hat gestern Let´s Dance gesehen? Der verletzte Tanzpartner Christian von Sylvie van der Vaart ,geweint hat...das war nicht gespielt...das waren echte Gefühle...das sind für mich echte Männer...und keine Looser.
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Als Leidgeprüfter muss ich sagen, dass ein verlorenes WM- oder EM-Finale für einen (fußballbegeisterten) Mann schon ziemlich bewegende Ereignisse sind. Man wird aber eher von großer Enttäuschung und teilweise Wut heimgesucht und nicht von wirklicher Trauer, so dass Tränen eigentlich nicht angebracht sind. Absolut unmännlich finde ich Tränen bei GEWONNENEN Finals. Ich verstehe wirklich nicht, wie man aus Freude weinen kann.
Männliche Tränen im Zusammenhang mit Fußball sind für Außenstehende allerdings unkritisch. Anders sieht das aus, wenn beispielsweise ein Arbeitskollege plötzlich anfängt zu heulen und man gar nicht weiß warum. Man hat eigentlich ein normales distanziertes Verhältnis zu ihm und wird jetzt praktisch gezwungen, diese Distanz zu durchbrechen. Soll man jetzt den Arm um seine Schulter legen, ihm gut zureden und ihn trösten? Ein sehr beklemmendes Gefühl, wie ich finde.
Bei einer weiblichen Kollegin sähe das etwas anders aus. Da würde dann mein Beschützerinstinkt gegenüber Frauen angesprochen, was mir den Trost etwas erleichtern würde.
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Natürlich dürfen Gefühle unabhängig vom Geschlecht in der Öffentlichkeit gezeigt werden. Nur bei authentischem Miteinander entsteht lebendige Beziehung. Anderenfalls erstarrt alles in ritueller Formelhaftigkeit. Ich spreche von wahrhaftigen Gefühlen, nicht hysteriformen, zweckgerichteten Inszenierungen, seien Sie von Männern oder Frauen.
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@16 Nein auch das Weinen von Frauen z.B. am Arbeitsplatz ist total daneben. Stellen Sie sich einmal vor: In meiner Abteilung hielt sich der Ex-Abteilungsleiter eine Mätresse. Nur immer wieder einmal weinte das junge Ding am morgen im Büro wenn es wieder einmal nach dem Abendessen gekracht hatte.
Jeder erahnte den Grund, aber es war keinerlei Mitleid, eher Häme im Raum zu spüren.
Deshalb: Weinen in der Öffentlichkeit ist immer daneben, ausser in geschlossener Gesellschaft (Familienfeier, Beerdigung, Hochzeit).
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Ich bin stolz darauf, dass ich es mir bewahrt habe, berührt werden zu können und ge - rührt zu sein...
Ich muss nicht weinen, auch wenn ich weinen möchte. Aber ich kann.
Wie unsicher muss ein Mensch sein, der klar, deutlich und faktisch definieren muss, wann weinen akzeptabel ist und wann nicht, wie sehr ist die Menschlichkeit dieses Menschen zurückgedrängt geworden... Schlimm...
m./40
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Ich glaube nicht, das man das steuern kann. Wenns halt passiert, sofort abwenden und rausgehen!
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ThomassHH,
es muss um den Herrn schon ziemlich bitter stehen, wenn er scheinbar grundlos weint. Niemand weint grundlos!
Mutig wäre durchaus, ihn zu fragen, was mit ihm ist und ob er Hilfe braucht. Was ist dabei, wenn jemand so am Ende ist, ihn in den Arm zu nehmen? Wer daraus schlussfolgerst, Du seist homosexuell, sollte doch eher seine Weltsicht überprüfen, oder?
Außerdem kannst Du Dich an der Stelle fragen, warum hast Du nicht schon eher bemerkt,
dass es ihm nicht gut geht. Warum meinen manche, dass diese, ich nenne es mal Kaltschnäutzigkeit, besser ist als Gefühle zu zeigen und sich mit jemandem zu freuen oder Trost zu spenden. Echter Trost und nicht Mitleidsgefasel sollte es sein.
Das heißt, man(N) muss seine Beklemmungen überwinden und sich schon die Zeit nehmen, um so gut es geht zu ergründen, was die Ursachen sind. Wenn sich dann jemand verschließt,
kann man ihm nicht helfen. Da Du so fragst, denke ich, dass Du nur etwas Zuspruch brauchst, um Deine Beklemmungen abzulegen, diese Berührungsänsgte sind auch verständlich, also Mut.
Der Betroffene wird Dir vielleicht einmal dankbar sein.
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Schwierig, schwierig!
Hier geht es um Männertränen in der Öffentlichkeit, und ich weiß nicht, ob sich da Männer besser im Griff haben, als ich.
Für mich kann ich nur sagen, dass ich nicht zwischen tolerierbaren Tränen und nicht tolerierbaren unterscheiden kann. Darauf nimmt meine körperliche Reaktion einfach keine Rücksicht!! Mir sind meine (sehr seltenen) Tränen in der Öffentlichkeit allerdings äußerst peinlich, aber ich habe sie einfach nicht im Griff! Ich versuche dann erfolglos, die Augen weit auf zu reißen, um die Tränen wenigstens nicht kullern zu lassen, das hilft aber nur selten. "Es" weint alleine!
Falls es den Männern so geht, wie mir, dann bin ich die letzte, die diese Gefühlsäußerung kritisieren kann.
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@#21: Ja, eine weinende Frau in der Nähe ist auch ein unschönes Gefühl, aber es löst ein weniger beklemmendes Gefühl in mir aus als ein weinender Mann. Das ist das, was ich in #16 zum Ausdruck bringen wollte. In dem Beispiel mit der Mätresse würde ich auch nicht groß Trost spenden, wenn ich wüsste, dass es nur um Beziehungsprobleme geht.
@#24: Ach, das hat doch nichts mit Homosexualitätsgefühlen zu tun! Männer pflegen einfach untereinander ein wesentlich distanzierteres Verhältnis, als Frauen das unter sich tun. Auch wenn du das als Frau nicht nachvollziehen kannst, es ist einfach so. Deswegen ist Trost unter männlichen Arbeitskollegen in so einer Situation ganz anders zu werten als unter Frauen.
Ich fänd es auch zu viel von mir verlangt, dass ich mich in einer Minute, in der er heult, mich plötzlich mit seinem Problem beschäftigen soll. Wenn er mir grundsätzlich vertraut und meine Hilfe in Anspruch nehmen möchte, dann hätte er zuvor in einer ruhigen Minute Gelegenheit dazu gehabt. Er hätte selbstverständlich Hilfe von mir bekommen, aber Hilfe ist eine Holschuld, keine Bringschuld.
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@ 22
Sehr gut ausgedrückt.
Und dann schauen wir uns doch mal die Gesichter um uns herum so an... ;-)
M, 46
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für mich besteht da ehrlich gesagt kein Unterschied zwischen den Geschlechtern.Ich finde auch, dass die Auslebung der meisten Emotionen nach Hause in die Familie gehören. Wenn man sich in der Öffendlichkeit bewegt, dann muss man auch seine Gefühle einigermaßen im Griff haben. Am Arbeitsplatz zu heulen finde ich total inakzeptabel. Ich würde das niemals tun und kann mir ehrlichgesagt auch keinen Grund vorstellen, außer man erhält einen Anruf am Arbeitsplatz wo einem der Tod eines Nahestehenden verkündet wird, den ich tollerabel finden würde.
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da es ja hier um Partnerschaften geht:
Nein, weinen dürfen sie nicht, nicht wenn ihre Angebetete daneben steht.
Auch wenn hier einige Frauen sagen werden, dass es doch manchmal schön und menschlich ist.
Es wirkt nur verstörend und bringt niemanden weiter, egal ob Privat oder in der Öffentlichkeit (bei der Partnersuche).
Wenn man aber frei unterwegs ist, dann sollte man machen können was man will und seine Persönlichkeit so gut wie möglich wiederspiegeln. Na und? Ist man halt nah am Wasser gebaut. Ist man dann sonst auch, das hilft nur den Gegenüber besser einzuschätzen und zu verstehen.
@ #1 Was Fußballer an Tränen vergießen finde ich auch affiig
Auf der anderen Seite: Wann ist man schon einmal allein in der Öffentlichkeit und fängt - für andere offensichtlich grundlos - an zu weinen? Ist mir noch nie passiert...
M, 32
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