1. Frage:
    Gefragt am: 04.11.2011, 16:09 von
    Dirty Talk erotisch oder Lustkiller?
    Beim Dirty Talk scheiden sich ja bekanntlich die Geschmäcker. Wie empfinden Sie das?
    Antworten:
  2. #1 Gast
    04.11.2011 16:22
    Wenn es wirklich von innen kommt, es beide wollen, dann finde ich es sehr anregend. Dann geht es sogar schon am Telefon richtig ab.

    Es darf nur nicht einstudiert klingen, auswendig gelernt und beliebig sein. Es muss für beide passen.

    Ich finde, es ordnet sich ein in tiefes gegenseitiges Vertrauen und fallenlassen können. Und es ist natürlich Geschmackssache.

    M/50

  3. 04.11.2011 16:33
    Hallo, ich mag dirty talk auf jeden Fall. Allerdings fällt es mir selbst schwer meinem Liebsten versaute Dinge ins Ohr zu flüstern. Irgendwie komm ich mir dämlich vor, als wär ich Darsteller in einem Porno. Also denke ich mir meist meinen Teil und genieße die Worte die ich höre. Schade eigentlich für meinen Partner.

    W/49

  4. #3 Gast
    04.11.2011 17:26
    Für mich (w) gibt es wenig, dass noch abtörnender ist, als 'Dirty Talk'.
    Nur anderen beim Sex zusehen, in Form von Pornos, empfinde ich als noch größere Lustkiller.

  5. #4 Gast
    04.11.2011 17:38
    Kommt einfach auf die Frau an. Mit manchen Frauen konnte ich das, mit anderen wäre es unvorstellbar. Ich denke bei Frauen sieht es ähnlich aus.

  6. 04.11.2011 19:16
    Villeicht sind auch diese Threads interessant für dich:

    https://www.elitepartner.de/forum/anstoss-nehmen-beim-wort-geil-beim-sex-20062.html

    https://www.elitepartner.de/forum/dirty-talk-entwuerdigend-17107.html

    https://www.elitepartner.de/forum/was-verwendet-ihr-fuer-begriffe-um-ueber-euren-koerper-und-eure-sexuellen-wuensche-zu-sprechen-13579.html

    https://www.elitepartner.de/forum/warum-schmutzige-dinge-sagen-10180.html

  7. 04.11.2011 19:19
    Ich persönlich empfinde Dirty Talking als widerlich und abtörnend. Warum muss man Sexualität in den Dreck ziehen und beschmutzen? Es ist eine wundervolle, natürliche Sache, die man auch mit ganz normalen Wörtern erfüllend und erregend beschreiben kann.

    Ich stehe absolut gar nicht auf Dirty Talk und kann auch nicht einmal nachvollziehen, was andere daran toll finden könnten -- es finde es viel schöner, sich liebevolle, zärtliche, bewundernde Dinge zu sagen, zu zeigen, dass man den anderen wirklich liebt, begehrt, toll findet. Aber warum das ganze in den Dreck ziehen? Warum schmutzig werden, wenn es auch sauber, liebevoll, ehrlich geht?

    Ich möchte mit keinem Mann zusammen sein, der seine Gefühle, seinem Trieb, seiner Begierde nicht mit liebevollen Worten Ausdruck verleihen kann.

    Schmutzig werden im allgemeinen nur jene, die tief im Innern prüde und verklemmt und unsicher sind. Die sich hinter dem Dreck verstecken müssen und denen die richtigen Begriffe, die sauberen, netten, positiven Ausdrücke warum auch immer peinlicher wären, als es die Sprache der Gosse ist. Solche Menschen sollten erst einmal innerlich reif und erwachsen werden und ihre Verklemmtheit ablegen, dann können sie auch offen zu ihren Gefühlen stehen und über Sex sprechen, ohne dreckig zu werden.

    Abgesehen davon glaube ich, dass das meiste eher Porno-Speak ist als echter Dirty Talk. Wen kann es allen Ernstes anregen, dermaßen primitive Worte um die Ohren gehauen zu bekommen? Nein, ich schätze, dass ist auch eine negative Folge der unreflektierten, unrealistischen Pornographie.

    Keine Chance der Gosse!

  8. #7 Gast
    04.11.2011 20:28
    Ich höre lieber ein lustvolles Stöhnen oder ein "das ist toll" als ein "geil" oder andere aus der Pornoszene entnommene Beschreibungen von körperlicher Lust.
    Und ich bin sicher NICHT verklemmt - dafür habe ich Zeugen ;)

    Komischerweise verwende ich das Wort "geil" im normalen Sprachgebrauch im passenden privaten Kontext noch manchmal, um besonders positive, bewegende Erlebnisse zu benennen. Ein Relikt aus Teenie-Zeiten...
    Beim Liebesakt mag ich es jedoch nicht hören.

    Die Leidenschaft, das Begehren und konkrete Wünsche an den Partner, kann man in normale Worte fassen. Das finde ich sogar schön; es intensiviert die Nähe und Lust aufeinander. Einen Partner, der seine erotischen Fantasien nicht formuliert, fände ich sogar problematisch.
    Manchmal reicht mir aber auch, das lustvolle Erbeben seines Körpers zu spüren, wahrzunehmen, wie er genießt oder meine Bewegungen beantwortet.

  9. #8 Gast
    04.11.2011 23:25
    Zitat Zitat von Frederika Beitrag anzeigen

    Ich stehe absolut gar nicht auf Dirty Talk und kann auch nicht einmal nachvollziehen, was andere daran toll finden könnten -- es finde es viel schöner, sich liebevolle, zärtliche, bewundernde Dinge zu sagen, zu zeigen, dass man den anderen wirklich liebt, begehrt, toll findet. Aber warum das ganze in den Dreck ziehen? Warum schmutzig werden, wenn es auch sauber, liebevoll, ehrlich geht?
    Weil es für viele eben total langweilig ist, sich immer zuckersüß zuzusülzen und sich wie rohe Eier anzufassen.

    Viele Leute stehen auf das verruchte, auf das "verbotene". Das ist doch viel interessanter.

  10. #9 Gast
    05.11.2011 01:00
    "dirty talk" find ich blöd
    Ich kann mir schlecht vorstellen , dass eine selbstbewusste Frau im alltäglichen Leben sich gerne Als F...ze titulieren lassen möchte , und dann im Bett unter Ausschluss der öffentlichkeit macht es sie an ebendieses Vokabular zu hören. Ich finde das verklemmt. Ich bin kein Schauspieler und möchte auch weder einer sein , noch einer werden. Da ist mir die überhöhte Minne aus dem Mittelalter viel näher als der dirty talk der Neuzeit

  11. #10 Gast
    05.11.2011 02:04
    nochmal #1

    vielleicht habe ich da ein Verständnis oder Definitionsproblem.
    Mein eigener dirty talk enthält keine Fäkalsprache. Es gibt Worte, die würde ich einfach nicht benutzen. Und dennoch kann man doch auch blumig dirty sein. Oder ich habe da etwas verwechselt.
    Mir ging es eher darum, sich seine Fantasien zu erzählen, sich gegenseitig seine Wünsche und momentanen Gefühle mitzuteilen und dabei eine sehr sinnliche Sprache zu verwenden, die durchaus auch ein bischen dirty sein kann. Wie nennt man das, was ich meine?

  12. #11 Gast
    05.11.2011 11:18
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Weil es für viele eben total langweilig ist, sich immer zuckersüß zuzusülzen und sich wie rohe Eier anzufassen.

    Viele Leute stehen auf das verruchte, auf das "verbotene". Das ist doch viel interessanter.
    Wer Sex noch als etwas Verbotenes ansieht, kann sich meiner Erfahrung nach niemals dem anderen voll hingeben und alle Möglichkeiten des Liebesspiels frei auskosten. Diese Haltung ist doch künstlich erzeugt, und künstlich wird dann auch die Qualität der Gefühle beim Akt.
    Ich stehe mehr auf experimentierfreudige Freigeister, die sich nichts vorschreiben lassen und denen nicht das Verbot, sondern die Vielfalt an Spielarten und die vollkommene Hingabe den ultimativen Kick gibt.
    Dass man sich eines gepflegten Vokabulars bedient, heisst nicht, dass ich nicht gerne auch hart genommen werde. Im Gegenteil, ich erwarte, dass ein Mann sowohl zärtlich sein kann UND sich traut mal zuzupacken. Ein bisschen Feuer muss er rein gestisch schon zum Ausdruck bringen!

  13. 05.11.2011 13:00
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    vielleicht habe ich da ein Verständnis oder Definitionsproblem. Mein eigener dirty talk enthält keine Fäkalsprache.
    Dann ist es auch kein Dirty Talk. Dirty Talk ist eben Fäkalsprache, ist schmutzig, primitiv.

    Dass man sich beim Sex nette Sachen sagen darf, ist doch wohl unstrittig.

    Mir ging es eher darum, sich seine Fantasien zu erzählen, sich gegenseitig seine Wünsche und momentanen Gefühle mitzuteilen und dabei eine sehr sinnliche Sprache zu verwenden, die durchaus auch ein bischen dirty sein kann. Wie nennt man das, was ich meine?
    Da kenne ich keinen Ausdruck für, aber da das normal ist, muss man es wohl auch nicht separat benennen.

  14. #13 Gast
    05.11.2011 13:03
    Am ich frage mich gerade, was ein paar Leute hier unter Dirty Talk verstehen. Es geht dabei um keine Gossensprache und es soll nichts dabei entwürdigt werden. Dirty Talk hat viele Fassetten und nicht jeder steht auf dieselben Wörter bei Dirty Talk, das muss man für sich austesten.

    Ich frage mich gerade, wie schmutzig ist der Film „Dirty Dancing“?

    Ich gebe mal ein Beispiel für leichten Dirty Talk; Ich werde so heiß dabei, wenn ich daran denke, wie sich dein Sch***z in mir bewegt und dabei pulsiert. Ich werde so feucht bei der Vorstellung und will dich dann gleich haben. So wenn man als Frau, dem Freund in der Mittagspause so eine SMS schickt. Dann bekommt sie vielleicht so eine SMS zurück; du kleines versautes Luder, du sollst arbeiten und mich nicht heiß machen ;)… wenn wir heute Abend zuhause sind, dann werde ich dich so scharf auf meinen Sch***z machen, dass du explodierst wenn ich dann endlich in dir bin und mich dann ganz langsam und genüsslich bewege und dabei deine Wollust genieße. Dann abends… bla bla bla… sie sind zusammen, er ist ihn ihr und sagt; ist es das was du heute Mittag haben wolltest (natürlich, in der richtigen Tonart)… Sie dann; ja, ich wollte dich, tief in mir haben… dann ein paar langsame feste Stöße und die Antwort von ihm; dann besorge ich es dir heute wie noch nie zuvor. Ich werde solange ihn dir bleiben bis du nicht mehr kannst und dann mache ich noch etwas weiter bis es dann wirklich bei dir nicht mehr geht… dabei dann halt dementsprechende Bewegungen. Sie dazwischen; ja mach es mir, besorg es mir wie noch nie zuvor, las mich vor Lust Schreien.

    Also in meinen Augen ist es auch schon eine Form von Dirty Talk, natürlich kann man da noch viel versauter Wörter benutzen, wenn man darauf steht und es möchte aber für den Anfang reicht das auch schon

  15. 05.11.2011 13:05
    @#13: Das ist billigster Porno-Slang, unkreativ, primitiv, schwachsinnig. Sorry, kann man wirklich nicht anders sagen. Warum Wörter wie Luder nun antörnend sein sollen, entgeht mir auch.

  16. #15 Gast
    05.11.2011 13:19
    Frederika du kannst das Wort Luder auch durch Biest ersetzen, wenn du willst oder weiß ich nicht was noch. Ich weiß auch nicht für was bei dir das Wort Luder steht oder was du damit verbindest. Ich finde es nicht schlimm und es kommt auch auf den Ton an.

    Wenn du dem nichts abgewinnen kannst, wenn es im Bett auch mal etwas versauter oder schmutziger ist, dann ist es dein gutes Recht aber es deswegen nicht gleich Fäkalsprache und soll dabei auch keinen erniedrigen. Du kannst ja selber ein Beispiel dafür geben, was du beim Sex oder im Bett redest, was du als sexy oder erotisch siehst.

  17. 05.11.2011 13:29
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Viele Leute stehen auf das verruchte, auf das "verbotene". Das ist doch viel interessanter.
    Sex ist für mich nicht verboten und Fäkalsprache ist in Maßen auch nicht verboten.

    Wer Sex und Fäkalausdrücke für Geschlechtsteile ach-so-verboten empfindet, der erfüllt genau meine These aus dem Ausgangsposting: Je verklemmter und prüder Menschen sind, desto eher neigen sie zur Fäkalsprache. Da kann nicht einfach offen von Scheide und Glied geredet oder eine Brust schön gefunden werden, sondern da geht es um Mösen, Schwänze und Titten -- sie verstecken sich hinter diesen Ausdrücken regelrecht.

    Je offener, unverklemmter und weniger prüde jemand ist, desto normaler kann er über Sexualität und Geschlechtsteile sprechen. Dafür braucht es dann auch keine Fäkalsprache, sondern man fühlt sich wohl mit den normalen Bezeichnungen.

    1. Sex ist für mich natürlich, gesund und mit positiven Assoziationen verbunden. Ich liebe Sex, von wild und leidenschaftlich bis zu zärtlich und sanft. Sex ist wunderschön, Sexualität normal, ein Genuss, etwas Gutes, Empfehlenswertes.

    2. Sex ist für mich nicht verrucht, verboten oder dreckig. Ich habe keine Assoziationen des Verbotenen, des Schlechten, des Üblen bei Sex. Sex ist nicht schambehaftet.

    Wer Sex wie in 1. sieht, der wird auch keinen Bedarf und schon gar keinen Genuss an Dirty Talk haben. Nur wer Sex wie in 2. sieht, der hat überhaupt die Tendenz zu Dirty Talk.

  18. #17 Gast
    05.11.2011 13:45
    „Sex ist nur schmutzig, wenn er richtig gemacht wird.“ Woody Allen

    Ob man da wirklich auch noch drüber reden muss?

  19. #18 Gast
    05.11.2011 13:55
    Also ich gebe dir bei Punkt 1 recht, für das steht Sex auch bei mir aber ich habe dich danach gefragt, wie du dabei redest oder was für Wörter du dann benutzt und wenn du dann redest wie im Anatomie Unterricht, dann na ja… dem kann ich dem nicht viel abgewinnen, denn ich komme aus der Medizin und wenn ich dann von Glied, Vulva, Prostata oder Keimdrüsen rede, dann hat das für mich nichts mit Erotik zutun, dann ist das na ja… eher A- Sexuell. Klar kann man die Wörter auch im Bett benutzen, wenn man sie dementsprechend verpackt.

    Dirty Talk hat in meinen Augen einen gewissen Reiz und es kann spaß machen, es hat für mich nichts mit Verklemmtheit zutun. Ich sehe es eher andersrum wer sich total von Dirty Talk angetörnt fühlt, selbst von der leichtesten Form und dabei gar kein Lustgewinn verspürt, ist frigide und zu einseitig. Leidenschaft kann man schlecht mit Wörtern ausdrücken, die man auch in der Anatomie verwendet. Wenn Sex ab und zu etwas versaut ist, dann ist es einfach nur ein Spiel und man verbindet es nicht gleich mit was Üblem oder etwas was man nicht machen darf. Er ist dann einfach nur etwas versaut, weil es gerade spaß macht, nicht mehr und nicht weniger.

    [Mod.= Indiskrete Fragen an andere Teilnehmer gelöscht.]

  20. #19 Gast
    05.11.2011 15:03
    Ich (w) mag keinen Dirty Talk, egal ob in "blumieg schöner" oder "schmutziger" Sprache. Ich würde mich dabei ganz dämlich fühlen, wenn mein Partner sich das von mir wünschte. Zum Beispiel finde ich den Beitrag von einem Gast um 12:03, der ein tolles Beispiel für Dirty Talk präsentiert, einfach nur urkomisch. Da kann ich mich köstlich amüsieren und lachen, weil ich mir vorkomme wie in einem preiswert gedrehten Pornofilm.
    Das meine ich nicht böse, will nur zeigen, was sowas bei mir auslöst.

    Allerdings kenne ich einige Menschen, Frauen wie Männer, die das total toll finden. Ich finde das ok! Jeder kann doch machen was er mag! Das hat für mich auch nichts mit Verklemmtheit zu tun.
    Ich bemerke immer wieder, dass es auch Menschen gibt, die es sehr komisch finden, wenn man über das Glied, die Vagina oder so spricht. Das hört sich für sie dann meist so prüde und teilweise sogar unerotisch an.

    Geschmäcker sind verschieden und sollten tolleriert werden ohne Bewertung durch andere!

  21. #20 Gast
    05.11.2011 18:55
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Geschmäcker sind verschieden und sollten tolleriert werden ohne Bewertung durch andere!
    Also ich bin die, über du dich amüsiert hast^^ was auch total okay ist, es ist wie du es schon sagst, für ein paar ist es was für ein paar ist das nicht und so eine Sprache oder Ablauf ist ja auch nicht für jeden Tag. Es ist ein Spiel mit Worten und soll spaß machen. Wenn jemand das noch nie ausprobiert hat und der keinen Spaß dran hat, dann ist das genau so okay und hat nichts mit der Person selber zutun.

    Es hat nichts mit Verklemmtheit zutun und auch nichts mit der Angst vor Sex. Wenn das jemanden an einen Porno erinnert, na ja was machen sie denn in solchen Filmen^^… Wenn bei jemandem durch solche Wortspiele die Lust gesteigert wird, wo ist dann da bitte das Problem.

  22. #21 Gast
    05.11.2011 20:34
    Was gibt es Schöneres als dem Partner den ganzen Tag lang erotische SMS zu schreiben und von ihm verführt zu werden, wenn er abends nach Hause kommt?
    Ihm beim Sex zu sagen, was gefällt, was man sich wünscht, dass er gut ist?

  23. 06.11.2011 15:32
    Dirty Talk kann mit dem richtigen Mann sehr aufregend sein... Und es soll für mich auch keine Fäkalsprache sein, bloß ein wenig derb. Es gibt aber auch solche, die mit einem geraunten "fick mich" überfordert sind. Das ist dann laaahhhmm.... Schweigsam zu vögeln, stelle ich mir reichlich langweilig vor...

  24. #23 Gast
    06.11.2011 16:02
    Zitat Zitat von sommernacht Beitrag anzeigen
    Schweigsam zu vögeln, stelle ich mir reichlich langweilig vor...
    Um Gottes Willen keine Frau, die auch noch beim Sex quatscht.

    Frauen reden schon genug, aber bitte nicht auch noch beim Sex!!!

    Kann ich echt nicht ertragen! Macht aber auch so gut wie keine. Zum Glück.

  25. 06.11.2011 17:09
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Um Gottes Willen keine Frau, die auch noch beim Sex quatscht.
    Ich vermute, dass das sehr viele Männer so sehen.

    Die abfällige Bemerkung "Die quatscht bestimmt auch noch beim Sex!" über Frauen, die nie die Klappe halten können, ist unter Männern und auch allgemein ja sehr verbreitet. Muss im Umkehrschluss also durchaus mal vorkommen.

    Ich finde aber auch, Reden und Sex kombinieren schlecht. Beim Vorspiel vielleicht noch, beim Kuscheln danach ein klein wenig, aber währenddessen? Eher nicht.

  26. #25 Gast
    07.11.2011 17:19
    Zitat Zitat von Frederika Beitrag anzeigen
    IDie abfällige Bemerkung "Die quatscht bestimmt auch noch beim Sex!" über Frauen, die nie die Klappe halten können, ist unter Männern und auch allgemein ja sehr verbreitet. Muss im Umkehrschluss also durchaus mal vorkommen.
    Amm... sie redet dann nicht über den noch zu erledigenden Einkauf oder was sonnst noch zu tun ist. Außerdem reden beide oder sollten beide, wenn nur einer redet, ob Mann oder Frau, macht es keinen großen Sinn.

    Ich glaube, ein paar haben den Sinn dieser Spielart noch nicht verstanden.

  27. #26 Gast
    10.11.2011 21:32
    Früher war ich eher prüde, was den Dirty Talk betraf. Mit meinem jetzigen Partner hat sich das aber geändert. Am Anfang fand ich es etwas ungewohnt. Aber wir haben das als Lustspiel angesehen und sehr viel dabei gelacht. Mittlerweile ist es absolut antörnend.

    Man muß eben den richtigen Partner haben und beide müssen es einfach nur "geil" finden. Der Sex wird auf jeden Fall facettenreicher. Ich kann da Gast 13 nur beipflichten. Außerdem bin ich eine ganz normale Frau, keiner würde mir das zutrauen.

    <MOD: Emoticons bitte sparsam und sinnvoll einsetzen!>

    w/43

  28. #27 Gast
    11.11.2011 01:18
    So sehe ich es auch.
    Beide müssen das wollen, es müssen die 2 Richtigen sein.
    Mir ging es vor kurzem so, dass ich das sehr genossen habe , das von meinem Liebhaber beigebracht zu bekommen.
    #
    Ich konnte ihn nicht häufig treffen , und diese Dinge per mail, per Telefon waren ein prickelnder Ersatz , für nicht mögliche reale Treffen.-

    Ganz anders, wie Sex mit ihm....manchmal auch wie eine Art Vorspiel, bevor wir uns real sahen!
    Es war sehr offen , frei und erregend---schön für mich.-

    Aber am Anfang, da ich es nicht kannte, nie eine Fernbeziehung hatte, fand ich es sehr merkwürdig.-
    Da ich allerdings sehr verliebt war, hat mir das geholfen , darauf ein zu gehen.
    Um am Ende große Lust und Spass daran zu haben....es entstehen ja Phantasien, Bilder im Kopf.-

    Wie eine Art privates Kino, zwischen 2 Menschen, die sich sehr anziehen und erregen....
    was bitte soll daran verkehrt sein?

    ich bin weiblich, 51 Jahre alt

  29. 12.11.2011 15:10
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Mir ging es vor kurzem so, dass ich das sehr genossen habe , das von meinem Liebhaber beigebracht zu bekommen.
    Ich denke, genau da liegt auch der Hase im Pfeffer begraben. Beim Oralsex da sind zuerst auch viele verklemmt und wollen es nicht, wenn man es dann ein paar mal ausprobiert, feinden viele auch gefallen daran. Das Wort Dirty steht doch nicht gleich für was total Schmutziges, auch wenn es die Wörtliche Übersetzung ist.

    Diese Spielart hat so viele Fassetten http://de.wikipedia.org/wiki/Dirty_Talk und jeder kann für sich selber entscheiden wie weit er dabei geht.

  30. 18.11.2011 17:32
    Welche Wörter oder Begriffe beinhaltet nun Dirty Talking genau? Ich glaube nicht, dass hier die Fäkalausdrücke gemeint sind, sondern eher erotisches Flüstern zur Verstärkung des Verlangens, der Leidenschaft, der Erregung. Vielleicht nur eine deftigere und keine zuckersüsse Sprache.

    Menschen, die sich erotische SMS schreiben oder sich gar wie der #1 am Telefon sexuell erregen und auch während des Sexualspiels, sind Menschen, welche frei von Schamgefühlen und Hemmungen sind. Sie sind frei, sich genauso zu zeigen, wie sie sich fühlen und das nach aussen auszurücken, was in ihnen steckt. So zu sagen die Sau rauszulassen.

    Erstaunlich ist, dass 36% der Deutschen über ihre sexuellen Wünsche, Bedürfnisse und Vorlieben nicht reden können, aber 44% Dirty Talk benutzen. Es sieht so aus, als könnten die Menschen nur unmittelbar und nicht vorher in einer neutralen Sprache, also in der Hitze des Gefechts ihre sexuellen Bedürfnisse ausdrücken. Wir haben keine richtige Sprache gefunden, um die Geschlechtsorgane adäquat zu bezeichnen, damit sie nicht zu nüchtern und zu primitiv in unseren Ohren klingen. Das liegt an der Erziehung. Sexualität ist immer noch schambesetzt und in vielen Köpfen noch verrucht.

    Wie der Mediziner #18 schreibt, sind die anatomischen Ausdrücke: Vulva und Penis asexuell. Und auch ich empfinde sie völlig unerotisch!
    Es gibt viel schönere Ausdrücke wie z.B. "Yoni" für die Vagina, Vulva aus dem Sanskrit. Und "Lingam" für das männliche Glied. Klingt viel schöner und liebevoller aber auch nicht wirklich für die Europäer interessant.
    Es gibt Worte, die würde ich einfach nicht benutzen. Und dennoch kann man doch auch blumig dirty sein
    Ich glaube ich weiss, was der Mann #10 meint :-)