- Frage:
Der (Traum-) Mann: Eher leicht dominant oder vice versa?Angeregt durch zwei andere Threads interessieren mich bevorugt die Antworten von Frauen auf die obige Frage:
Soll der Mann, mit dem Ihr Euer Leben teilen wollt, der Euch zu faszinieren vermag, mit dem Ihr eine Familie gründen wollt eher leicht dominant sein oder wärt Ihr auch mit dem Gegenteil glücklich?
Bei der Beantwortung meiner Frage unterstelle ich, dass der Mann gut gebildet ist und auch sonst eine große Schnittmenge an Interessen erkenn- und erlebbar ist.
Es geht mir darum, ob Ihr jemanden bevorzugt, der gestaltet, der weiß, was er will, der initiativ wird, der Mut zeigt und mit einer gewissen Härte und Entschlossenheit für seine Ziele eintritt und in Summe ein gewissen Maß an Dominanz zeigt. Oder eben lieber der Typ von Mann, der das Gegenteil dessen verkörpert.
Ich möchte keine politisch korrekten Antworten, sondern die, die Eure Wünsche wirklich widerspiegeln. Merci.Antworten: -
Das kommt genau darauf an, wie sich diese Dominanz auswirkt. Ein Mann soll vor allem cool und locker sein, nicht darauf verrannt, möglichst dominant oder männlich sein zu müssen. Dass jemand die Initiative ergreifen kann, sehe ich positiv, aber genauso sollte man die Verantwortung auch abgeben können, WENN es angemessen ist. Ein toller Mann kann beides in sich vereinen. Er hat tolle Ideen, schlägt sie vor, lässt aber auch andere zu Wort kommen und fühlt sich nicht in der "Männlichkeit" verletzt, wenn der andere mal gewonnen hat.
Dominant auf eine verspielte Art, ist nett, wenn ein Mann sich stark über Dominanz definiert, ist es unattraktiv und wirkt eher schwach.
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Dominant ist definitiv besser - zumindet für mich! Sowohl im Bett als auch sonst in der Beziehung. Damit meine ich nicht herrschsüchtig und kontrollierend, sondern wie du eben geschrieben hast: er weiß, was er will, tritt mit Entschlossenheit für seine Ziele ein, macht auch mal klare Ansagen, anstatt immer nur "Ist das ok für dich, Schatz?" zu sagen.
Hängt wohl auch damit zusammen, dass ich selbst ziemlich weiblich-zart-verspielt bin, auch von der Kleidung her, deshalb suche ich einen Mann, der praktisch meinen Gegenpol darstellt, ist ja oft so.
Mit "soften" Männern kann ich gar nichts anfangen, die langweilen mich einfach nur und würden mich nach kurzer Zeit mit ihrer übertriebenen Rücksichtnahme auf die Palme bringen. Ich kenne einen, der lässt sich von seiner Freundin vor anderen Leuten dumm anmachen und rumkommandieren, ohne sich groß zu wehren, da kommt dann immer nur: "Jetzt reg dich doch nicht auf, Schatz!" Nee, geht gar nicht, vor solch einem Mann hat man ja gar keinen Respekt!
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Ja, ich stehe eindeutig auf Macher-Qualitäten, auf Souveränität, Selbstsicherheit, Führungsqualitäten, aber auch auf Zivilcourage, Mumm, Rückgrat, Beharrlichkeit, Durchsetzungsvermögen -- also alles Aspekte, die grob mit Dominanz korrelieren, wenn Du sie so verstehen willst.
Unterwürfige Weicheier machen mich absolut nicht an und Sozialgesülze oder Gutmenschentum erst recht nicht.
Dominanz im Sinne sexueller Orientierung brauchen ich auch nicht.
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Also ich bevorzuge deutlich den "Macher".Einen Mann,der mir auch gelegentlich Entscheidungen abnimmt.Mich spielend führt.Wie beim Tanz.
Ich führe im Job.Lasse mich jedoch privat sehr leicht führen.
Wenn Mann weiss,wie er mich führen kann.
Es langweilt mich zutiefst,dass keiner da ist.
Ich warte...
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Mit dominanten Machern und mir ist es so eine Sache. Wenn sie nicht cool und souverän genug sind, haben sie ein Problem mit mir. Ich bin selber Macherin und leicht dominant.
Sanft, aber mit Standing, das funktioniert. Dann werde ich behutsam und muß nicht immer mit dem Kopf durch die Wand.
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Also ein Mann muss wissen, was er will, seine Ziele verfolgend, entschlossen sein und Entscheidungen treffen, einer, der zu seinem Wort steht und sich nicht dreht, wie das Fähnchen im Winde.
Auf Männer, die nur reden, nicht handeln, kann ich gut verzichten
w
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Super, das ist genau das, was ich auch bevorzuge. Bei mir ist es aber nicht nur so, weil die Männer sonst ein Problem mit mir haben, sondern ich finde dieses besserwisserische, verbissene bei manchen Männern ganz furchtbar, was manchmal auch mit Dominanz korreliert.
Es ist sehr schwierig, mit einer Eigenschaft zu beschreiben, wieviel der Mann von dieser haben muss. Es kommt doch auf die gesamte Mischung an. Wenn ein Mann z.B. ungewollt schon ein ziemlich dominantes Auftreten, eine Präsenz hat, dann kann es ganz süß sein, wenn er bei näherem Kontakt eher eine weiche Seite herauskehrt. Ein Mann dagegen, der von anderen eher unterschätzt wird, der sollte auch zeigen, dass er eine andere Seite besitzt und Position beziehen kann - ebenfalls nicht auf verbissene oder sture Weise.
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Auch ich bevorzuge solche Männer: selbstbewusst, souverän, selbstsicher usw. Nur darf er nicht stur und rechthaberisch sein und ausschliesslich seine Meinung und Ansichten durchsetzten und gelten lassen wollen. Ich lege höchsten Wert auf einer gleichberechtigten und gleichwertigen Partnerschaft. Er darf mir nicht das Gefühl geben, er wisse alles besser, nur weil er ein Mann sei. Führen kann und darf er seinen Arbeitsteam, aber nicht mich als wäre ich unmündig und als wäre ich ohne ihn lebensunfähig. Kein Mann soll mir mit der Haltung "Ich weiss, was du brauchst und was für dich besser ist" kommen.
Andernfalls reagiere ich bockig und trotzig - wie ein Kind ;-). Ein Bekannter sagte mir, ich sei eine Alphafrau, obwohl ich das von mir nicht behaupten kann. Ich bin nur fähig selbstständig und selbstbewusst mein Leben zu meistern. Ein Mann in meinem Leben wäre eine schöne und wertvolle Bereicherung aber keine Lebensnotwendigkeit. Ich suche einen Mann, der mir puncto Charaktereigenschaften ähnelt.
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Ich hatte einen sehr dominanten und leicht gewalttätigen Vater und kann deshalb dominante Männer nicht haben. Ich finde es nicht unmännlich, wenn er mir Entscheidungen überlässt und mich machen lässt. Was mir aber wichtig ist, dass er in seinem Beruf "Dominanz" zeigen kann und erfolgreich ist. Und auch hier ist das das Gegenteil zu meinem Vater, der beruflich alles mit sich machen ließ.
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Gewalttätige Männer (und auch Frauen) sind immer problematisch. Dominant ist aber nicht immer gleichzusetzen mit gewalttätig.
Es geht mir "runter wie Öl", wenn ich hier statements lese, daß Frauen Männer mögen, die wissen wo es lang geht und auch für ihre Entscheidungen einstehen.
Wo sind diese tollen Frauen ?
m,50
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auf keinen fall sollte er dominant sein, lieber leicht devot!
ich stehe nicht darauf, rumkommandiert zu werden oder typische frauenaufgaben erledigen zu müssen - lieber bin ich diejenige, die umgarnt wird - und so war es bisher auch in all meinen beziehungen <mod Keine Emoticons gestattet.>
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Ich bevorzuge eindeutig den dominanten Typ, der initiativ, mutig und entscheidungsfreudig ist. Allerdings muss das mit ein paar anderen Eigenschaften kombiniert sein, z.B. mit Fürsorglichkeit und vor allem mit einem gehörigen Maß an Souveränität. Denn nur wer wirklich souverän ist, muss seine Dominanz nicht lautstark vor sich her tragen, sondern kann im Umgang mit anderen Menschen sich selbst auch mal zurücknehmen, leise und höflich auftreten und auch mal fünfe grade sein lassen. Der Mann vom Schlag "brusttrommelndes Gorillamännchen" kann mir dagegen gestohlen bleiben - diese Art von Dominanz überdeckt in den allermeisten Fällen nur Unsicherheiten und ein lädiertes Ego.
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Hast du ernsthaft schon einmal von einer Frau gehört, die etwas dagegen hat, wenn ein Mann für seine Entscheidungen einsteht? Was wäre denn das Gegenteil? Vielleicht einer, der sich hinter dem Rücken anderer versteckt? Kaum eine Frau wird darauf stehen. Und natürlich ist es auch schön, wenn der Mann weiß, wo es langgeht. Problematisch ist es nur, wenn er zu wissen glaubt, wo es langgeht und ein Problem damit hat, seinen Fehler einzugestehen.
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Dann mach die Partnersuche zu Deinem Projekt. Strategisch, zielgerichtet, "Schlachtplan". ...... anstatt langweilig auf Mr. Right zu warten ?
Ich (m,50) habe vor einigen Tagen hier z.B. die Weihnachtsmärkte vorgeschlagen. Dann mehrere Weihnachtsmärkte selber besucht (gut vorbereitet), dort auch gezielt mich umgeschaut, und letzten Sonntag auf einem W.markt eine neue Frau kennengelernt. (Jünger als ich)
Alleine an dem Tag habe ich drei W.märkte besucht. Orte, Termine, Uhrzeiten vorher via Internet besorgt. (Und alles ohne Glühwein = klarer Kopf + den Führerschein nicht riskiert.)
Zuerst habe ich sie nur kurz im Getümmel gesehen. Später nochmal, und längere Zeit beobachtet.
Auch um abzuwarten, ob nicht vielleicht doch ein/ihr Mann dazu stößt ? Nein, hat Keinen (deutliche Anzeichen).- also ran !
Ich poste nicht nur - ich tus auch !
Von meinem Aussehen, würde man soviel Initiative und Selbstbewußtsein nicht vermuten.
Ich brauche nicht dominieren oder beherrschen. Aber nur abwarten und hoffen, wäre auch nichts für mich.
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Wenn der Mann so ist, ist es männlich.
Wenn er diese Haltung aufsetzt ist es unangenehm.
Dominant heisst für mich:
führen können, auf eine positive Weise.
Reflektieren können, beraten, ansprechbar sein.
Das ist anziehend für mich, wenn ich mein Frau sein....mich einem Mann, einem Partner
in der Beziehung leben darf.Solche Männer sind auch Mann genug, mir in intimem Rahmen die andere Seite zu zeigen, die ich mir auch weiblich, zärtlich,rücksichtsvoll vorstelle.
w51
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Na ja, es kommt wirklich darauf an, was wir unter Dominanz verstehen und in welchem Ausmaß sei vorhanden ist. Ist es schon dominant, wenn man weiß, was man will, Entscheidungen trifft und für sie und ihre Folgen die Verantwortung übernimmt? Dominant empfände ich es eigentlich erst, wenn diese Entscheidung gegen den Willen anderer durchgesetzt wird...
Ich mag Männer, die wissen, was sie wollen. Aber ich weiß auch, was ich will. In einer Partnerschaft muss man m.E. an diesem Punkt anfangen, sich miteinander auseinanderzusetzen und zu sehen, dass jeder mal seinen Willen durchsetzen kann oder dass man zu einem Kompromiss findet.
Ein Mann, der dauernd seine Ideen und Positionen durchsetzt, ohne die Dinge mit mir abzusprechen oder auch mal nach meiner Meinung zu fragen, ist nichts für mich. Ebenso mag ich aber auch keine Männer, die nicht einmal klare Ideen und Positionen haben und sich dauernd nach mir richten. Die Mischung macht's.
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Sieht so aus als ob die meisten Frauen hier einen ganz anderen Geschmack haben als ich. Dominante Männer mit Führungsqualitäten sind nicht meine Welt. Ich lasse mich schon beim Tanzen ungern führen und im richtigen Leben schon gar nicht. Mir haben es vor allem die schüchternen Männer angetan, aber irgendwie baggern mich nur die Macher an...
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Ohne jede Frage muss er wissen, was er will und das auch erreichen können. Die Männer in dem für mich interessanten Alter haben dann schon viel erreicht und sind sehr entspannt- dann ist es viel einfacher Kompromisse zu finden.
Nie wieder ein Weichei, bei dem ich mir ständig überlegen muss "War das jetzt schon wieder zu schnell/zu viel?" "Hast Du ihn jetzt schon wieder bevormundet?"
Nein, bitte einen Mann, den man nicht bevormunden kann, der jederzeit sagt, wenn ihm etwas nicht passt- herrlich! Ich habe festgestellt, dass ich nicht mehr reflexartig überall vorangehe und Erkundigungen einhole- nein, ich kann ihn vorgehen lassen, ohne dass ich mir das vorher vorgenommen habe. Toll!
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Genau, wie mir die Frage zu pauschal formuliert ist, kann ich auch meine Antwort nicht so eindeutig geben.
Die Grenzen sind doch da fließend. Einer, der nicht immer mit dem Kopf durch die Wand muss, ist doch nicht automatisch auch ein Weichei; und jemand der zuerst einmal die eigenen Interessen auf seine Weise durchsetzt, entwickelt sich schnell zu einem Diktator.
Ich kenne beide Extreme. Damals konnte ich diese Verhaltensweisen noch nicht richtig einordnen, aus Mangel an Erfahrung.
Ganz klar: Mir sind sowohl die Ja-Sager, als auch die Dominanten (im negativen Sinne) zuwider. Ich will weder ständig überlegen müssen, ob das dem Herr auch genehm ist, was jetzt grade passiert, noch will ich ständig für den Partner mitdenken und entscheiden, oder mich gar entschuldigen müssen, dass ich auch eigene Entscheidungen für mich treffe und Wünsche habe.
Jeder Mann (und Frau) sollte versuchen, sich so zu entwickeln, dass er fähig ist, sich klar zu definieren, positionieren und erkennt, was er haben will und was erreichbar ist; aber auch, was er zu geben bereit ist und geben kann. Das gilt für alle Bereiche des Lebens. Utopien und Luftschlösser machen niemanden satt.
Wer sein Leben nicht als einsamer Wolf verbringen will, muss bereit sein, seine Wünsche mit einem Partner zu koppeln. Meiner Erfahrung nach, funktioniert das nur, wenn ein Paar in seinen Vorstellungen nicht zu unterschiedlich ist.
Wie gesagt, die Grenzen sind fließend - und genau deshalb ist es wohl auch nicht leicht, das passene Pendant im Leben zu finden. Selten gelingt das wohl mehr als einmal; ich hatte Glück (nach div. Fehlversuchen).
Mir geht es da so, wie vielen anderen Frauen auch: Ein passender Partner wäre eine schöne und willkommene Bereicherung/Ergänzung, aber ich muss keinen haben, nur um nicht alleine zu sein und um mich selbst zu definieren oder um versorgt zu sein. Dafür habe ich selbst gesorgt. Und einen, der unnötige Probleme schafft, die ich ohne ihn gar nicht hätte, brauche ich erst recht nicht (mehr). - Dieses Kapitel habe ich schon gelebt, nicht nur gelesen. :-)
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Was heisst dominant
im tâglichen Leben (Beruf, Freunde) bin ich eindeutig dominant, ertrage es nicht, bevormundet zu werden, Bin Chef von 100 Leuten, im Umgang mit Frauen versuche ich eher die "alte Schule", höre zu, versuche zu verstehen, gebe auch schon mal nach, versuche der Dame angenhem zu sein. Bin ich dafür ein Weichei ?
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@21:
Nein, das finde ich genau richtig so! Ein Kollege von mir ist genauso, ein "Macher"-Typ in ner Führungsposition mit Durchsetzungsvermögen, Selbstbewusstein und Konsequenz, aber seiner Freundin gegenüber wird er plötzlich viel sanfter und weicher (sie ist auch mehr der "Weibchen"-Typ) und geht sehr liebevoll mit ihr um, allerdings ohne deshalb zum Weichei zu werden und sich von ihr bevormunden zu lassen.
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Ich mag dominante Männer als Freunde und Bekannte, weil sie viel bewegen und es immer spannend und amüsant bleibt in ihrer Umgebung.
In Beziehung käme ich wohl nicht (mehr) mit einem sehr dominanten Mann klar.
Meine Beobachtung der dominanten "Macher", die jetzt um die 45 sind (die, die ich kenne, sind durchweg beruflich selbständig bzw. Unternehmer), ist:
Sie haben jetzt seit 20 Jahren Erfolg im Beruf, waren immer der Cheffe, nachdem alle sich zu richten hatten. Und je älter sie werden, desto mehr schwappt diese seit Jahrzehnten gelebte Attitüde ins Privatleben über.
Darüber hinaus haben sie einen komplett auf sie selbst zentrierten Lebensstil etabliert. Also große Eigentumswohnung oder eigenes Haus, evtl. Ferienwohnung zusätzlich, ganz bestimmte Hobbies, ganz bestimmte Freizeitaktivitäten.
Das ist ganz toll für eine Frau, die sich auf all das einlassen möchte und auf diesen Zug aufspringt, unter Zurückstellung sämtlicher Eigeninteressen und eigener Visionen.
Das ist gar nicht toll für eine Frau, die selbst bereits ein eigenes Leben führt, das auch etabliert ist und die selbst "Macherin" ist.
Diese dominanten Männer haben meist die Fähigkeit zu partnerschaftlicher Kooperation weitgehend eingebüßt und sie können/wollen sich auch nicht flexibel auf eine gleichberechtigte Partnerschaft einstellen.
Mit einer ebenfalls leicht dominanten Frau kommt es da zwangsläufig zu regelmäßigem Kräftemessen, weil die sich an die Wand gedrückt fühlt, wenn alles völlig selbstverständlich nach den Vorgaben des Herrn geschieht. Und wenn es noch so tolle Sachen sind.
Wenn ich das beobachte in meinem Umfeld, denk ich mir immer - ich brauchs nicht. Ich brauche Kooperation, Flexibilität, konstruktive Entscheidungsfindungen unter Einbeziehung beider Partner, Respekt, Achtung davor, dass in einer Beziehung zwei eigenständige Persönlichkeiten existieren etc.
Das geht möglicherweise auch mit einem dominanten Mann, aber sie kostet unnötig Kraft, diese Selbstbehauptung.
Oder man ordnet sich unter und lebt als Anhängsel unterstützend das Leben eines anderen mit.
Brauch ich beides nicht. Ich möchte mich in einer Beziehung nicht ständig auf die Hinterbeine stellen müssen, um als eigenes Individuum darin vorzukommen. Und ich will mich andererseits nicht der vorgefertigten Denk- und Handlungs- und Lebensschablone eines dominanten, erfolgreichen Mannes anpassen/unterwerfen.
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Nachtrag:
Nur ein Beispiel (habe einige solche Konstellationen in meinem Umfeld): Ein Ex von mir, sehr erfolgreicher Unternehmer, trennte sich zu Jahresanfang von seiner langjährigen, ausgesprochen attraktiven, blitzgescheiten, beruflich ebenfalls erfolgreich selbständigen Freundin, weil sie zu wenig 'quality time' miteinander verbrachten. Darunter verstand er ausschließlich seine Vorstellung von Zeitgestaltung, an der sie ihm zu wenig Anteil hatte. Im Traum wäre ihm nicht eingefallen, sich auf ihre Vorstellungen von 'quality time' einzulassen oder auf eine der von ihr gelebten Formen der Freizeitgestaltung.
Jetzt hat er eine 15 Jahre jüngere Freundin, nicht studiert, kleine Angestellte, eher eingeschränkter intellektueller Horizont. Aber die hängt wie eine Klette an ihm. Die findet das (noch) toll, nur seine Freunde und Geschäftsspezln zu bewirten, nur an seinen Hobbies teilzuhaben, nur seine Reiseziele und Urlaubswünsche in Betracht zu ziehen. Die hat sich innerhalb von vier Wochen so vollständig in sein Leben eingefügt, dass selbst ihm leicht unheimlich dabei wird.
Bei denen kommts auch nicht zu einem Kräftemessen, weil da kein Gegenüber ist, das einen eigenen Standpunkt und eigene Individualität ins Spiel bringt.
Also, meine Lebenspraxis sagt mir - dominante Männer jenseits der 40 gerne im Freundeskreis, aber eine kooperierende Zweierbeziehung, die ihren Namen auch verdient hat, kann ich mir nicht vorstellen.
Oder anders gesagt, es wäre mir zu mühsam, mein Standing darin täglich auszukarteln.
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Ja es gibt Frauen, die sich der Dominanz der Männern unterordnen, weil sie selber kein Profil und gesundes Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen haben. Ich denke, mit dem Anpassen/der Unterwerfung und ihrer Selbstaufgabe, dem Mann besonders zu gefallen und seine Liebe zu gewinnen. Das ist eher ein Abhängigkeitsverhältnis. Ein dominanter Mann kann nur dann dominant sein und sich in dieser Rolle wohl fühlen, wenn er sein Pendant hat: die Untergebene.
Aber auch die dominanten Männer sind emotional höchst abhängig von ihren Partnerinnen, ohne dass es ihnen bewusst ist. Und im Innersten voller Selbstzweifel und Selbstunsicherheiten, welches sie mit ihrer "Machtattitude" überspielen wollen. Das war bei meinem Ex z.T. so. Er wollte dominant sein, nur um mir und jedem zu beweisen, was er alles so toll kann, welche Fähigkeiten er hat, mir zu zeigen, wo es lang geht usw. bis ich ihm sagen musste: "Du musst mir nicht beweisen, dass du dein Leben wunderbar meisterst, genauso wie ich das, ohne dich immer gemacht habe. Wir sind nicht ein Paar geworden, um einander etwas zu beweisen."
Ein Mann, der sich seiner selber sicher ist, der nicht von der Anerkennung und dem Lob anderer Menschen abhängig ist, der es nicht nötig hat, sich zu beweisen - tritt gar nicht dominant auf. Sondern selbstischer, ohne dominant zu sein, gelassen, ohne anderen seine Ansichten, Besserwisserei, Prinzipien und Wertvorstellungen "aufzwingen" zu müssen. Ein Mann der sich in seiner Individualität akzeptiert und mag, der akzeptiert auch anderen mit ihrem Wesen - respektiert die Wünsche und Bedürfnisse der Partnerin, verhält sich partnerschaftlich kooperativ. Er unterscheidet gut zw. seinen Wünschen, Bedürfnissen und Vorstellungen und deren seiner Partnerin. Er anerkennt seine Partnerin in ihrer Individualität und ist stets bemüht, um eine gleichwertige Partnerschaft. Kurzum: das Du und Ich im Wir!
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@10
Hier ist so eine Frau...Ich bin taff und stehe mit beiden Beinen im Leben, doch würde ich mich in einer Beziehung und Partnerschaft gerne lenken lassen...Von einem Mann, der weiß, was er will und das auch lebt...und gerne mehr
[Mod.= Signaturen und Chiffre-Nrn. sind nicht gestattet. Lesen Sie die Verhaltensregeln!]
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[Mod.= gelöscht! - Bitte unterlassen Sie Chat-Beiträge und die Versuche, Threads auf Nebenthemen zu führen. Sagen Sie einfach Ihre Meinung zum Fragetext! - Danke.]
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Liebe Forenteilnehmer,
ich möchte kurz "Danke" sagen für die zahlreichen und zumeist wirklich interessanten (und vermutlich auch authentischen) Beiträge. Besonderen Dank an saepe_inscia, Angeline und frizzante. Gute Nacht!
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