Thema: Callgirl-Services -- verwerflich oder akzeptabel? Auswirkungen auf zukünftige Partnerschaften?
- Frage:
Callgirl-Services -- verwerflich oder akzeptabel? Auswirkungen auf zukünftige Partnerschaften?Eine etwas andere Partnerschaft (nichts für schwache Nerven) 2 Akademiker beide 40, wohlhabend, tolle Jobs aber mit nicht gerade positiven Erfahrungen mit den Damen haben sich ein Konzept überlegt, das Thema mal anders anzugehen. Es werden jetzt Gespräche geführt mit weiblichen Studenten die normalerweise arbeiten müssten, um ihr Studium zu finanzieren. Es wird ein Agreement geschlossen, dass über eine gewisse Freizeitgestaltung mit einem Stundensatz X geht. Was da alles passiert wird genau vereinbart. Die Bezahlung erfolgt nach den ersten Treffen im voraus. 1) Ist so etwas in der heutigen Zeit verwerflich? 2) Was passiert wenn einer der Beiden doch noch jemanden kennenlernt (natürlich das Agreement vorher auflösst) und die Betreffende davon erfährt? Bitte diskutieren, das Thema ist kurz vor der Realisierung!! Die Damen waren leichter anzusprechen als zunächst vermutet. Gruß von MolchwurmAntworten: -
Warum sollte es verwerflich sein? Wenn beide Seiten einverstanden sind?
Ich persönlich fände es etwas armselig, aber was soll's.
Nur hoffentlich verwechselt da keiner der beiden Parteien das gekaufte Interesse mit persönlichem Interesse. Sonst wirds kompliziert.
w/31
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1) Na ja, heute definiert jeder seine eigene Moral und wenn man das so sieht, dann kannst nur Du und die betreffenden Damen beurteilen, ob es moralisch ist. Nach allgemein anerkannten Moralmaßstäben ist Prostitution allerdings nicht gerade edles Verhalten... aber das ist Dir doch in Wirklichkeit selbst bewusst, oder? Seinen Körper und seine Intimsphäre zu verkaufen ist schon jenseits der Grenze angemessenen ethischen Verhaltens.
2) Ich glaube, die Tatsache, dass Du Sexdienstleistungen erkaufst, dürfte fast jede ernstzunehmende zukünftige Partnerin abschrecken und anwidern. Das darf also möglichst niemals herauskommen und Du müsstest damit leben, ewig Geheimnisse zu wahren und nicht zu Deinem Leben stehen zu können. Eine Partnerin zu finden, die es OK findet, dass Du zuvor regelmäßig für Sex bezahlt hast, dürfte außerordentlich schwer sein! Der erste Gedanke wird sein: "Na, mit mir will er es jetzt umsonst? Ich bin doch nur die billige Lösung für ihn." Mich würde es abgrundtief ankotzen, einen Freund zu haben, der zuvor regelmäßig für Sexdienstleistungen bezahlt hat.
Mich würde interessieren, wie Ihr die betreffenden Damen gefunden habt!
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Mich würde das ganze als spätere Partnerin abschrecken und wäre eines der seltenen echten "geht nicht". Das mag allerdings an meinem Alter (43) und auch meinem Anspruch an den Charakter meines Partners liegen.
Ansonsten: die Damen machen freiwillig mit, kann man also nichts sagen.
Armselig ist übrigens wirklich genau das richtige Wort - und egal wie tolle Jobs Ihr beiden da habt, vielleicht wäre das Geld ja u.U. in eine Therapie oder in irgendeine Persönlichkeitsentwicklung besser angelegt - denn vielleicht gab es ja Gründe für die schlechten Erfahrungen. (Ok, ENTSCHULDIGE mich jetzt in aller Form, das war jetzt polemisch, ... )
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Ja, Frederika, mit 2) stimme jetzt doch absolut mal 100%ig überein ... diesmal aber nicht ganz so fein formuliert wie sonst aber passend!!! .... :-)
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Da finden sich ja passende Charaktere in gleicher Klasse und solange diese zusammenbleiben ist doch alles ok.
Klingt nach "ich bin nicht besonders aber ich habe Geld und kaufe mir eine junge, dumme Frau ein und diese kann froh sein, das es Menschen wie micht gibt".
Angebot und Nachfrage werden sich finden.
1.) für mich ja aber das spielt hier keine Rolle
2.) das wäre tragisch, aber ich glaube, die Konsequenz ist dir doch bei deinem Text vollkommen egal, stimmst?
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@#4: Danke -- und ab und zu muss man eben Tacheles reden... :-)
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So dermaßen neu ist euer Vorschlag nicht und mit "etwas für schwache Nerven" hat das auch nichts zu tun, sondern eher mit Lustmolchen, die sich aus der Unfähigkeit, eine Beziehung aufzubauen, bei wahrscheinlich 20 Jahre jüngeren Frauen Eindruck und Zuwendung mit Geld erkaufen. Mein Vorschlag wäre da, eine Kündigungsklausel in den Vertrag einzubauen.
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Ich finde das ist ein sehr guter Deal von dem beide Seiten was haben. Zukünftige Partner/innen werden davon aber sicher nicht begeistert sein und auch sonst könnte es einige Verwicklungen mit sich bringen. Also überlegt euch das gut.
Wir werden in so einem Fall die Steuern und Abgaben geregelt? Es wäre ja sonst Schwarzarbeit. Oder läuft es auf freiberuflicher Basis gegen Rechnung?
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#8 Diese Sicht der Dinge ist wirklich SEHR hilfreich, so hatte ich das Problem noch gar nicht gesehen. Der Beitrag gefällt mir, weil er so erheiternd und schwarz ist ... auch #7 hat mit der Kündigungsklausel recht.
Sicher haben die Damen irgendwann etwas besseres im Visier oder Du/Ihr musst weiterzahlen bei sinkenden Leistungen (wie ist das mit den Leistungen eigentlich, ich nehme an "Leistungsbonus" ist auch ein Thema, oder?) ... oder obwohl sie nimmer studiert, will sie weitermachen (ach ne geht ja nicht, weill dann wäre es ja eine Beziehung, oder auch nicht?) .... oder Du wirst eifersüchtig, weil sie noch einen netten Surfer-Studentenfreund hat, der soviel besser aussieht und auchnoch soviel attraktiver ist also Du 8weil er das alles eh nicht so end sieht ... sie ja auch nicht ...)
Egal, bekommt ja eh jeder genau das, was er verdient!
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Wieder ein mal ein filmreifer Vorschlag von beziehungsgeschädigten Männern. Danke, vielleicht setzte ich das um.
Und ich glaube deine Verachtung für Frauen wird dadurch gesteigert und du verbaust dir den Weg zu einer guten Partnerschaft ganz, weil du denken wirst - so wie die Mädels sind alle, wer weiß ob die Frau die ich kenne das nicht auch schon gemacht hat.
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Lieber Fragesteller!
Was würdest Du denn sagen, wenn Deine zukünftige Partnerin, in die Du Dich unsterblich verliebt hast, Dir beichten würde, dass sie über viele Jahre damit ihr Studium finanziert hat und an ein paar alten Bänkern regelmäßig Sexdienstleistungen ausgeübt hat.
Würde Dir das gefallen? Geh mal ehrlich in Dich und überlege, wie Du auf diese Beichte gefühlsmäßig reagieren würdest! Stelle Dir vielleicht auch, Deine letzte Freundin, die Du geliebt hast, hätte das vor Dir gemacht. Ich bin auf Deine ehrliche Meinung wirklich gespannt.
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Abgesehen davon, dass solche Verträge ohnehin sittenwidrig und somit nichtig wären: Schön, dass mal wieder alle hier im Forum die Moralkeule schwingen... Ein dauerhaftes Arrangement wie es hier beschrieben wird, beinhaltet eben nicht nur Sex. Es ist letztlich nichts anderes als eine neue Variante der altbekannten "Freundschaft + Sex" statt Liebe Thematik. Am einfachsten wäre es vermutlich, ihr würdet Euch Damen in Eurer Situation suchen, denen ihr nichts bezahlen müsst. Klare Verhältnisse, gute Freunde und die Gefahr, dass sich einer von beiden verliebt besteht eh immer.... Also, mein Vorschlag: Gründet doch eine Art Online Vermittlung für frustrierte Singles 30 aufwärts, die gemeinsame Freizeitgestaltung incl. Sex suchen und sucht Euch dann dort ein paar Damen. Ihr zahlt nix, verdient noch dran und die körperlichen Bedürfnisse werden befriedigt.
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@#12: Ich kann es einfach nicht mehr hören. Hier hat NIEMAND die Moralkeule geschwungen. Der Fragesteller hat ausdrücklich danach gefragt, ob andere Teilnehmer es verwerflich finden. Das ist für jeden auch nur halbwegs intelligenten Menschen eine klare Frage nach unserer moralischen Einordnung. Dass da solche und solche Stimmen zusammenkommen ist doch klar. Mit der Schwingen der Moralkeule hat das rein gar nichts zu tun. Das tut schon wirklich weh.
Zweitens geht es beim Thema "Sexualakt gegen Bezahlung" ebenfalls nicht im Ansatz um die Thematik "Freundschaft". Es geht um gewerblichen, vertragsmäßig geregelten Sex. Auch das kann nun wirklich jeder der Titelfrage entnehmen.
Viel interessanter wäre jetzt mal eine Antwort des Fragestellers (oder auch anderer Männer) auf die Frage in #11.
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Für alle die sich hier an der "Bezahlung" stören:
Was ist denn eine Partnerschaft/ Ehe??
Da zahlt man(n) doch deutlich mehr (und ich fürchte für "schlechtere" Leistung).
So richtig teuer wird es dann aber im Nachhinein, wenn frau den "Vertrag" kündigt.
Da finde ich die Idee des FS deutlich ehrlicher und vor Allem besser kalkulierbar.
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Mir kommt es so vor, als ob die Männer mit hohem Verdienst auf solche Ideen mangels realer Frauen kommen. Oder aber, sie gehen wie an ihr Geschäft ran und wollen Leistung. Sie sind schon so auf Leistung- Gegenleistung getrimmt, dass sie gar zu keiner echten Liebe fähig sind.
Jetzt weiss ich wenigstens, warum ich mein Leben lang schon keinen beruflich "erfolgreichen" Mann wollte, obwohl sie sich um mich schaarten.
Ich habe einen lieben Mann, der durchaus sehr intelligent ist, aber viel mehr Herzenswärme hat und ihm die Nähe, die Gemeinsamkeit wichtiger, als Geld.
[mod: bitte etwas neutraler Formulieren]
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Ihr tut mir leid, wie abgestumpft muss man sein um das zu machen!
Es soll auch Männer geben bei denen Sex ohne Liebe nicht denkbar ist. Jemand der das geschäftsmässig macht- also eine dieser von Euch benutzten Damen- wäre absolut keine Partnerin für mich. Da fehlts einfach an Selbstachtung. Ich kapiere das noch in Gegenden in denen Frau keine Alternative hat, Eure Studentinnen wollen einfach nur mit wenig Zeitaufwand an viel Kohle kommen. Das könnte denen aber später auf die Füsse fallen, einfach weil man dafür eine Hornhaut auf der Seele haben muss.
@14: das mit der Ehe kann man natürlich so sehen. Aber Menschen die nur aus Materiellen Gesichtspunkten heiraten haben genausowenig Selbstachtung, vom Respekt vor dem Gegenüber ganz zu schweigen.
Gruss Kalle. Selbst Scheidungsgeschädigt und trotzdem noch an die Liebe glaubend
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@16 wow was für ein guter Beitrag. Genau, Hornhaut auf der Seele...treffender war es nicht forumulierbar.
Es gesellt sich bei denen gleich und gleich - nämlich gleich kalt und kalkulierend, gleich gefühllos, Studentinnen wie diese Threadsteller.
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Ganz ehrlich, mich als Frau würde es abschrecken, wenn ich von so einer Vergangenheit eines eventuellen Partners erfahren würde.
Erstens würde ich davon ausgehen, dass es sich um einen gefühlsmäßig sehr abgestumpften Menschen handelt. Zweitens zeigt es, dass der Betreffende wahrscheinlich nicht mehr an die Liebe glaubt. Drittens halte ich ein solches Vorgehen für sehr berechnend und mit berechnenden Menschen kann ich nichts anfangen.
Vielleicht bin ich da, w 41, ein bißchen altmodisch.
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Ich finde es nicht verwerflich und halte es eher mit dem Motto : Jeder nach seiner Fasson...
Bedenklich finde ich, daß es diese Herren nicht der Mühe wert finden sich um eine echte und dauerhafte Partnerschaft zu bemühen. Wann wollen sie denn die Lebenspartnerin finden ? Das wird mit zunehmendem Alter nicht einfacher, weil man selber immer eingefahrener wird und (noch) weniger kompromissbereit.....
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Oh weh, dass passt genau zur Meinung meines Partners! Was ist so schlimm daran, wenn wir als Damen oder Frauen unseren "Mann" stehen und gleichzeitig Hure im Bett sind? Glaubt Ihr tatsächlich, dass würde den Männern oder unseren Männern den Repekt vor uns verlieren lassen? Ich denke, ganz im Gegenteil, Sie werden uns als kompetente, denkende Person und als Induvidium stehen lassen und gleichzeitig als Sexpartner lieben. Und die Vergangenheit eines Partners ist seine Vergangenheit und niemals die Gegenwart.
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"...haben sich ein Konzept überlegt, das Thema mal anders anzugehen."
Wow!
Welch eine innovative Idee! Schade, dass es dafür keinen Nobelpreis gibt.
Aber mit diesem revolutionären Konzept sollte es zwei wohlhabenden Akademikern leicht gelingen, eine völlig neue Geschäftsidee zu etablieren. Vielleicht wird eines Tages sogar eine florierende Industrie daraus!
Und wir hier hatten das Privileg, die Geburt dieses Erfolgskonzepts zu erleben. Danke!
Tipp: Schnell zum Patent anmelden - sonst behaupten am Ende die Schweizer, sie hätten es erfunden... oder dass es das schon gibt - von Bosch.
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Warum nicht!
Solange Man(n) Niemanden betrügt, was soll daran verwerflich sein?
Jemand der eine ernsthafte Beziehung eingeht und somit seinen Partner(in) in gewisser weise liebt dem sollte die Vergangenheit doch egal sein......!
Schreibt Frau
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