1. Frage:
    Gefragt am: 17.04.2010, 12:18 von Gast
    Bin ich ambivalent oder doch ganz " normal"?
    Ich habe einerseits ein großes Bedürfnis nach Nähe, körperlich wie seelisch und geistig. Ist dann ein Mann in der Nähe und ich merke, dass er mich interessant , gut findet, fühle ich mich schnell bedrängt, bedroht. Ich weiß, dass ich viel Freiraum brauche, für mich allein, für meine Kinder. Oder war einfach noch nicht der Richtige dabei? Andererseits kann ich mich auch schnell verlieben. Ist das alles ambivalent oder bin ich trotzdem normal?? W 41
    Antworten:
  2. #1 Gast
    17.04.2010 13:01
    Dieses Phänomen habe ich schon oft bei Frauen angetroffen in deinem Alter mit Kinder, ich selbst glaube nicht, dass das mit dem "Richtigen" was zu tun hat; denn es gibt in diesem Falle, wie du das Problem beschreibst keinerlei Chance für den "Richtigen"! Ich sehe als Mann das so, dass die Verschmelzung und die Liebe von dir zu deinen Kinder so groß ist, dass es für einen neuen Partner einfach nicht reicht! Ich habe ein solches Beispiel, wie du es nennst, in einem Jahr gleich 4mal angetroffen! Wenn ein Mann das spürt, dann zieht er sich auch zurück, da es nichts werden kann. Oft habe ich erlebt, dass Frauen die Prioritäten überwiegend unbewusst wie folgt ansetzen: 1. Kinder, 2. Eltern. 3. Geschwister und dann 4. vielleicht der Partner, oder noch vorher die Großeltern. - m

  3. #2 Gast
    17.04.2010 13:47
    willkommen im club. ich habe nach meiner trennung die 2. 4monatige beziehung (huuh, bald 5 monate...!!) und ich pendle zwischen nähe und distanz extrem hin und her. bei mir ist die trennung nun 1 jahr her, 15 jahre verheiratet, scheidung läuft grad mühevoll an....

    vielleicht bist du auch noch nicht so lange getrennt lebend - so ein unwort. genauso wie alleinerziehend....bah.

    vielleicht brauchen wir wirklich 5 jahre...

    w44

  4. #3 Gast
    17.04.2010 14:07
    Sie sind völlig normal - und nicht die Einzige mit Ihren Ängsten. Ich denke, wir alle sind auf der Suche nach einem Partner für die nächsten Jahre unseres Lebens. Sowohl die Frau als auch der Mann. Und dennoch haben wir alle Angst vor zu viel Nähe. Das sind die bisherigen Lebens-Ereignisse, da ist das Wohn-Umfeld, da sind die gewünschten Freiräume. Und wenn alles ein bisschen fix geht, sind Frau/Mann überzeugt, so etwas darf es nicht geben - und sie legen den Rückwärtsgang ein. Sehe ich doch bei mir. Zu viel Nähe, und schon frage ich mich, was findet er an mir? Was will er von mir? Hat er irgendwelche Altlasten? Wir alle können nicht los- und uns fallen lassen. So schnell verliebt sich auch eine 41-Jährige nicht, sie hat viel zu große Angst vor Enttäuschungen. 7E1FB12A

  5. #4 Gast
    17.04.2010 14:53
    Ambivalent IST "normal" !!!

  6. #5 Gast
    17.04.2010 15:54
    FS:
    Ich bin jetzt schon 6 Jahre alleinerziehend, davon 2 geschieden, Hatte auch längere Zeit einen Halbfreund, der mich auf Händen getragen hätte- aber es ging nicht.
    Was ich schon normal finde, ist die Reihenfolge: Kind, Freund...auch wenn die Männer das nicht wahrhaben wollen, aber die Kinder waren zuerst da...

  7. #6 Gast
    18.04.2010 08:45
    Hi , bin auch alleinerziehend und habe die gleichen Probleme. Denke, es hat mit unserer Verantwortung und mit unseren Erfahrungen zu tun! Wir müssen uns viel genauer die Leute anschauen als Sigles-pur, und mehr nachdenken, ob der Mann wirklich "der Richtige" wäre... und auch mit Angst, das es viellecht wieder in die Hose geht, und auch mit Vertrauen, das man schon wieder verletzt wird usw. usf. .. . Ich war 9 jahre verheiratet, dann hatte 6 mon. lang einen Freund (Fernbeziehung & eigener Sohn - fand und finde beides furchtbar) , der mich zwar auch auf Händen getragen hat, .. wollte aber ... hm.. nur ein bisschen finanziell abzocken. Jetzt bin wieder alleine, habe, ehrlich gesagt, das Gefühl, dass sehr viele Männer mit alleinerziehenden nichts zu tun haben wollen (verständlich : mehr Stress, Verantwortung, weniger Freiräume) ! Sorry, wollte nicht unhöfflich sein, NATÜRLICH nicht alle Männer sind so..))) Die Reihenfolge: Kind , Freund finde ich zu 100% korrekt!..

  8. #7 Gast
    18.04.2010 11:56
    Solange das Kind noch klein ist, braucht es viel Aufmerksamkeit.
    Aber wenn es größer wird, finde ich es nicht abgebracht, wenn Mütter ihr Kind immer noch als ablolute Nr. 1 in ihrem Leben betrachten. Für einen neuen Partner ist dann kein Platz und auch das Kind fühlt sich oft eher bedrängt.

    Eine Bekannte von mir hat zwei erwachsene Kinder, beide über 30.
    "Zuerst kommen die Kinder " ist ihr Lieblingssatz. Das finde ich absonderlich.

Ähnliche Themen

  1. 29.10.2011, 03:14
  2. Notorisches Fremdgehen ganz normal?
    Von Gast im Forum Sexualität
    06.01.2011, 15:55
  3. 16.08.2010, 17:22
  4. 15.08.2010, 15:12
  5. 18.07.2010, 20:18